DE1054886B - Oberwalzen-Trag- und -Belastungsarm fuer Spinnereimaschinen-Streckwerke - Google Patents

Oberwalzen-Trag- und -Belastungsarm fuer Spinnereimaschinen-Streckwerke

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DE1054886B
DE1054886B DES52745A DES0052745A DE1054886B DE 1054886 B DE1054886 B DE 1054886B DE S52745 A DES52745 A DE S52745A DE S0052745 A DES0052745 A DE S0052745A DE 1054886 B DE1054886 B DE 1054886B
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SKF Kugellagerfabriken GmbH
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    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01H—SPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/46—Loading arrangements
    • D01H5/50—Loading arrangements using springs
    • D01H5/505—Loading arrangements using springs for top roller arms
    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01H—SPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/46—Loading arrangements
    • D01H5/50—Loading arrangements using springs

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Oberwalzen-Trag- und -Belastungsann für Spinnereimaschinen-Streckwerke, der an einer ortsfesten Stütze hochschwenkbar gelagert und in Betriebsstellung mit ihr verriegelbar ist und Einzelbelastungssättel für die Oberwalzenzwillinge samt Führungsarmen und Belastungsmitteln hierfür verschieb- und feststellbar aufnimmt.
Bei einer bekannten Streckwerksausführung sind die Oberwalzen mit ihren Haltesä.tteln an einem pendelbeweglich in einem maschinenfesten Teil gelagerten stangenförmigen Lenliarm verschieb- und feststellbar aufgenommen, so daß sich die Oberwalzen während des Betriebes selbsttätig achsparallel zu den jeweiligen Unterwalzen einstellen können. Die Belastung sämtlicher Oberwalzen erfolgt dabei durch ein Belastungsgewicht, welches über einen Übertragungshebel, der entweder auf einem der Haltesättel oder auf dem Lenker selbst aufliegt, auf den Lenker und damit die Oberwalzen wirkt. Diese Anordnung weist den Nachteil auf, daß sich der auf die einzelnen Oberwalzen wirkende Druck bei einer Verstellung auf dem Lenker ändert und da,ß an der Lagerstelle des Lenkers innerhalb des maschinenfesten Teiles ein verhältnismäßig starker Verschleiß auftritt, der einer genauen selbsttätigen Einstellung entgegenwirkt und eine solche behindern kann, wenn der Verschleiß an der Lagerstelle ein bestimmtes Maß übersteigt. Darüber hinaus ist der Gesamtaufbau dieses Streckwerkes durch die Belastungsgewichte und die erforderlichen Übertragungshebel sehr umständlich und störanfällig.
Bei einer weiter bekanntgewordenen Streckwerksausführung erfolgt die Belastung sämtlicher, ebenfalls an einer gemeinsamen Haltestange verschieb- und feststellbar aufgenommenen Oberwalzen über eine Belastungsfeder, die den Belastungsdruck über einen auf die Haltestange wirkenden Druckarm auf die Oberwalzensättel bzw. die Oberwalzen überträgt. Die Haltestange selbst ist hierbei gleichfalls pendelbeweglich im rückwärtigen Teil des Druckarmes gelagert und ist, zusammen mit diesem, von den Unterwalzen abschwenkbar. Obwohl diese Anordnung gegenüber der vorerwähnten gewichtsbelasteten Ausführung gewisse Vorteile bezüglich eines übersichtlichen Aufbaues bietet, besteht gleichfalls der Nachteil, daß sich der auf die Oberwalzen wirkende Druck bei einer Verstellung der Oberwalzen entsprechend ändert. Darüber hinaus unterliegt die Lagerstelle der Haltestange innerhalb des Druckarmes gleichfalls einem verhältnismäßig starken Verschleiß, der eine einwandfreie Einpendelung der Haltestange mit den Oberwalzen ungünstig beeinflußt.
Bei beiden vorgenannten Ausführungen ist das selbsttätige Einpendeln der Oberwalzen nur so lange Oberwalzen-Trag- und -Belastungsarm
für Spiimereimascainen-Streckwerke
Anmelder;
SKF Kugellagerfabriken
Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
Schweinfurt
Friedrich Kühler, Stuttgart-Bad Cannstatt,
ist als Erfinder genannt worden
gewährleistet, als der Verschleiß an der Lagerstelle des Lenkers bzw. der Haltestange in bestimmten Grenzen bleibt. Um bei diesen Ausführungen einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten, ibt es daher erforderlich, die Lagerstellen laufend zu überwachen und einzelne Elemente bei einem bestimmten Verschleiß auszutauschen bzw. zu erneuern. Der Betrieb derartiger Streckwerke ist somit verhältnismäßig kostspielig und gewährleistet nicht die zum Erzeugen eines fehlerfreien und gleichmäßigen Garnes erforderliche Betriebssicherheit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden und einen Oberwalzen-Trag- und -Belastungsarm für Spinnereimaschinen-Streckwerke zu schaffen, der ein leichtes und reibungsloses Einpendeln der Oberwalzen achsparallel zu den Unterwalzen sicherstellt, ohne daß ein die Einpendelung störender Verschleiß auftritt. Erreicht ist dieses Ziel gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch, daß der aus einem kurzen, schwenkbar an der Stütze gelagerten und mit ihr verriegelbaren Teilstück und einem an diesem längsverschiebbaren und verstellbaren langen Teilstück besteht, welch letzteres sich seinerseits aus einem mit dem kurzen Teilstück verbundenen hinteren Abschnitt und einem mit diesem pendelbar verbundenen, die Oberwalzenhalter tragenden vorderen Abschnitt zusammensetzt. Zum Erzielen einer reibungslosen Verbindung des pendelbeweglichen Abschnittes mit dem nicht pendelbeweglichen hinteren Abschnitt ist gemäß der Erfindung ein reibungsfreies, vorteilhaft als fest eingespannte flexible Platte ausgebildetes Gelenk vorgesehen. Dieses
m 789/295

Claims (3)

Gelenk vermeidet jeglichen Verschleiß und arbeitet vollkommen wartungsfrei, so daß in jedem Fall ein störungsfreier Betrieb gewährleistet ist. Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung weist das kurze Teilstück des Tragarmes einen Schlitz auf, in dem ein Spannmittel verschiebbar ist, das den langen Teil sowie den kurzen Teil des Tragarmes und eine beide Teile abdeckende Schutzkappe zusammenspannt. Durch diese Maßnahme kann, unter Beibehaltung der gleichmäßigen Oberwalzenabstände, eine Verschiebung gegenüber den Unterwalzen vorgenommen werden, so daß die Oberwalzen entweder genau auf Achsmitte zu den Unteirwalzen stehen oder sogenannten Vor- oder Rückhang haben. In der Zeichnung ist die Erfindung in Ausführungsbeispielen dargestellt. Dabei zeigt Fig. 1 einen Oberwalzen-Trag- und -Belastungsarm eines Streckwerkes im Längsschnitt und teilweise gebrochen, Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie II-II in Fig. 1 und Fig. 3 den rückwärtigen Teil eines Trag- und Belastungsarmes im Längsschnitt in einer gegenüber der Fig. 1 etwas abgewandelten Ausführung. Auf einer sich in Maschinenlängsrichtung erstreckenden ortsfesten Tragstange 1 sind in bestimmten Abständen Stützen 2 mittels einer Spannschraube13 befestigt. An einem nach oben gezogenen Teil weist jede der Stützen 2 einen Lagerzapfen 4 auf, an welchem der aus zwei Teilstücken 5 und 6 bestehende Trag- und Belastungsarm schwenkbar aufgenommen ist. Das an der Stütze 2 angelenkte kurze Teilstück 6 des Trag- und Belastungsarmes wird in seiner Betriebsstellung mittels einer bekannten, in der Zeichnung nicht dargestellten Verriegelungsvorrichtung mit der Stütze 2 verbunden. Das lange Teilstück 5 des Trag- und Belastungsarmes besteht in seinem vorderen Teil aus einem U-förmig gebogenen Abschnitt 14' mit einem mittleren Führungsschlitz 7 für die als Einheiten ausgebildeten Halter 8, welche in an sich bekannter Weise an heruntergezogenen Schenkeln 9 die um einen Bolzen 10 schwenkbaren Sättel 11 für die in der Zeichnung strichpunktiert angedeuteten Oberwalzenzwillinge 13 aufnehmen. Die Halter 8 werden in bekannter Weise mittels Spannschrauben 12 im Führungsschlitz 7 gehalten, wobei durch nach oben gebogene, in dem Führungsschlitz 7 gleitende Lappen 8' der Halter 8 eine genaue achsparallele Lage der einzelnen Oberwalzenzwillinge 13 erreicht wird. In das an der Stütze 2 angeordnete, im wesentlichen U-förmig gebogene kurze Teilstück 6 des Trag- und Belastungsarmes greift ein gleichfalls an seinem rückwärtigen Ende U-förmig gestalteter rückwärtiger Abschnitt 14 des langen Teilstückes 5, wobei das kurze Teisstück 6 mit diesem rückwärtigen Abschnitt 14 durch eine Spannschraube 15 lösbar miteinander verbunden ist. Der die Oberwalzenhalter 8 tragende vordere Abschnitt 14' des langen Teilstückes 5 ist mit dessen hinterem Abschnitt 14 durch ein reibungsloses Gelenk derart verbunden, daß er parallel zur Streckfeldebene pendelbeweglich ist. Das reibungslose Gelenk besteht aus einer zwischen den Abschnitten 14 und 14' zum Beispiel durch Niete, Schrauben od. dgl. eingespannten, flexiblen Stahlblechplatte 16. Das lange Teilstück 5 und das kurze Teilstück 6 des Trag- und Belastungsarmes werden von einer gemeinsamen Schutzkappe 17 übergriffen, die gleichfalls von der Schraube 15 bzw. deren Mutter gehalten wird. In Fig. 3 ist der rückwärtige Abschnitt 14 des langen Teilstückes 5 verschiebbar in dem an der Stütze 2 angelenkten kurzen Teilstück 6 des Trag- und Belastungsarmes aufgenommen. Zu diesem Zweck ist der die Schenkel des gleichfalls U-förmig gebogenen kurzen Teilstückes 6 verbindende Steg mit einem Schlitz 18 versehen, durch welchen eine Spannschraube 19 greift, die ebenso wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 und 2 die Kappe 17 hält. Durch diese Anordnung können unter Beibehaltung der Walzenabstände sämtliche Oberwalzen 13 gegenüber den zugehörigen Unterwalzen vor- oder zurückverlegt werden. Sollen bei dem vorerwähnten Streckwerk die gegenseitigen Abstände der Oberwalzenzwillinge 13 verändert werden, so brauchen für diesen Zweck nur die Spannschrauben 12 gelöst und die Halter 8 in dem Führungsschlitz 7 entsprechend verschoben und wieder festgestellt zu werden. Beispielsweise könnten für eine leichtere Verstellung entsprechende Markierungen an den Rändern des Führungsschlitzes 7 vorgesehen sein. Das Verstellen selbst sowie das Auswechseln der Belastungsfedern 21 für die Oberwalzenzwillinge 13 kann durch einen einfachen Austausch der Federn 21 oder entsprechende Unterlagen unter den Federn vorgenommen werden. Wenn eine Veränderung der eingestellten Werte des Streckwerkes, d. h. der gegenseitigen Abstände der OberwaIzenzwiilinge und/oder der auf diese wirkenden Belastungsdrücke vorgenommen werden soll, kann das lange Teilstück 5 des Trag- und Belastungsarmes durch Lösen der Spannschraube 15 bzw. 19 herausgenommen und gegen ein anderes, vorher auf die entsprechenden Werte eingestelltes Teilstück ausgetauscht werden. Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungsformen nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung. Diese sind nicht darauf beschränkt; vielmehr sind unter Beibehaltung der durch die Erfindung erzielten Vorteile noch mannigfache Änderungen und Abwandlungen möglich. Diese könnten sich z. B. sowohl auf die Verbindung der beiden Teilstücke 5 und 6 des Oberwalzen-Trag- und -Belastungs armes als auch die Verbindung der Abschnitte 14,14' des langen Teilstückes 5 erstrecken. Patentansprüche.-
1. Oberwalzen-Trag- und -Belastungsarm für Spinnereimaschinen-Streckwerke, der an einer ortsfesten Stütze hochschwenkbar gelagert und in Betriebsstellung mit ihr verriegelbar ist und Einzelbelastungssättel für die Oberwalzenzwillinge samt Führungsarmen und Belastungsmitteln hierfür verschiebbar und feststellbar aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem kurzen, schwenkbar an der Stütze (2) gelagerten und mit ihr verriegelbaren Teilstück (6) und einem an diesem längsverschiebbaren und verstellbaren langen Teilstück (5) besteht, welch letzteres seinerseits aus einem mit dem kurzen Teilstück (6) verbundenen hinteren Abschnitt (14) und einem mit diesem pendelbar verbundenen, die Oberwalzenhalter (9) tragenden vorderen Abschnitt (14') zusammengesetzt ist.
2. Oberwalzen-Trag- und -Belastungsarm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere pendelbewegliche Abschnitt (14') mittels eines reibungsfreien Gelenkes an den nicht pendelbeweglichen hinteren Abschnitt (14) anglenkt ist.
3. Oberwalzen-Trag- und -Belastungsarm nach
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