CH374425A - Elektrische Gasentladungslampe mit einer Leuchtschicht - Google Patents

Elektrische Gasentladungslampe mit einer Leuchtschicht

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CH374425A
CH374425A CH7667359A CH7667359A CH374425A CH 374425 A CH374425 A CH 374425A CH 7667359 A CH7667359 A CH 7667359A CH 7667359 A CH7667359 A CH 7667359A CH 374425 A CH374425 A CH 374425A
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CH
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gas discharge
discharge lamp
suspension
luminous layer
nitrocellulose
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CH7667359A
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Lambertus Wanmaker Willem
Bakker Cornelis
Maria Arents Johanne Wilhelmus
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Philips Nv
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K11/00Luminescent materials, e.g. electroluminescent or chemiluminescent
    • C09K11/02Use of particular materials as binders, particle coatings or suspension media therefor

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Luminescent Compositions (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


  Elektrische     Gasentladungslampe        finit        einer        Leuchtschicht       Die     Erfindüng    bezieht sich auf eine     elektrische          Gasentladungslampe,    z.

   B.     eine        Quecksilberdampfent=          ladungsl'ampe    oder     .eine    mit Edelgas     gefüiite    Lampe,       mit        einer        Glashü'Ne,    die auf der Innenseite     mit        einer     Schicht aus einem     Leuchtstoff    überzogen isst. Weiter  bezieht sich die     Erfindung    auf     ein    Verfahren zur Her  stellung der     Gasentladungslampe.     



  In     Entladungslampen        eingangs    erwähnter Art  wird     meistens    der Leuchtstoff     oder    das     Gemisch    aus:       Leuchtstoffen        mittels    eines Haft- oder     Bindemittels;     z. B. Phosphorsäure oder Nitrozellulose, auf der  Wand angebracht.

   Der Unterschied     zwischen    den     bei:          d'en        isst    der, dass die     Phosphorsäure        wenigstens    gro  ssenteils     in    der Lampe     bleibt    und somit     ein    richtiges  Haftmittel ist, und dass die     Nitrozellulose    durch Er  hitzung     in        einer        oxydierenden    Atmosphäre     entfernt     wird,

   bevor die Lampe mit     Gas        .gefüllt        wird.    Da     die     Nitrozellulose     ausserdem    die     Funktion        eines    Stabili  sators der Suspension der     Leuchtstoffe        erf"u'llt,    aus  denen     die    Leuchtschicht     gebildet        wird,        kann,    man  Nitrozellulose eher     ein        Bindemittel        nennen.     



  Dem Gebrauch von     Phosphorsäure        haften    ver  schiedene     Nachteile    an. Es     ist        nämlich    sehr     schwierig,     mit diesem     Mittel        eine        vollkommen        löch:erfreie          Leuchtschicht    herzustellen;

   ausserdem     ist    Phosphor  säure hygroskopisch, und eine damit     hergestellte     Leuchtschicht weist im Betrieb der Lampe,     insbeson-          dere    wenn diese     Quecksüberdampf    enthält,     eine    ver  hältnismässig grosse     Schwärzung    auf, welche die Licht  ausbeute     afllfmählich        verringert.        Nitrozellulose    weist  diese unangenehmen Eigenschaften     nicht    auf,

   aber     sie          schafft        häufig        eine    weniger     gute        Haftung    der     Leucht-          stoffe,    insbesondere der häufig angewandten leuchten  den     Halöphosphate    und     insbesondere    bei stark ge  krümmten     Oberflüchen,    z.

   B.     in;        engen;        Zylindern    oder       torusförmigen        Lampenhüllen.       Die     Erfindung        bezweckt,    eine     Verbesserung    der  Haftung des     Leuchtstoffes    in     Entladungslampen        vor-          erwähnter    Art zu schaffen.  



  Eine     elektrische        Gasentladungslampe    nach der  Erfindung hat eine     Glashülle,    die auf der Innenseite  mit     einer    Schicht aus     Leuchtstoff    überzogen ist und       ist    dadurch gekennzeichnet, dass diese Schicht Ba  riumtetraphosphat     (3Ba0    - 2P205) als Haftmittel ent  hält.  



  Die durch     Bariumtetraphosphat    erzielte Haftung,  auch bei Anwendung von lumineszierenden Halo  phosphaten und auf stark     gekrümmten        Obeffläthen,          ist        besonders    gut.

   Weiter hat     Bariümtetraphosphatbei          Wellenfängen    über 250     mu    eine     Ultraviolettabsorp-          tion,    die gegenüber, der der üblichen     Leuchtstoffe    ge  ring     ist.    Weiter     weisen        Leuchtschichten        mit    Barium       tetraphosphat    als     Haftmittel        im        Betrieb    der Lampe  nur     einen        geringen        Abfall    der  <RTI  

   ID="0001.0134">   Lichtausbeute    auf.  



  Zum     Anbringen    der     Leuchtschicht        wird    meistens       eine    Suspension der     Leuchtstoffe        in        einer        organischen          Flüssigkeit,    z.

   B.     Butylacetat,        verwendet:    Zum Stabil>       sieren    dieser Suspension kann man     Ntrozeltulos.e    an  wenden.     Wird        in.        dieser    Suspension     ausserdem    das:

         Bariumtetraphosphat    suspendiert     in        einem    Gewichts  prozentsatz zwischen 1     und    10, so .ergibt sich     -ein          wesentlicher        Vorteil',        dass        dieser        Stoff        kein        Ausflok          ken    der Suspension hervorruft.

   Man     kann    jedoch  auch zunächst     eine        Bariumtetraphosph;#etschicht        in    der  Lampenhülle und darauf die     Leuchtstoffe        anbringen,     z. B. durch Zerstäuben,     .elektrostatisches    Niederschla  gen oder auch     in        Form        einer    Suspension, z. B.     in          einer    Lösung von     Nitrozellulose    in     Butylacetat.     



  Da,     wie        vorstehend        erwähnt,    die     häufig    angewand  ten, lumineszierenden     Halophosphate        schlecht    haften,  ist es insbesondere beim     Anbringen        dieser    Stoffe von       Bedeutung,        Bariumtetraphosphat    als     Haftmittel    zu           verwenden.    Dies     trifft        umsomehr        zu,

      da lumineszie  rende     Halophosphate    zum     Erzielen        einer    hohen Licht  ausbeute     im        allgemeinen    gröber     sein.    müssen als an  dere     Leuchtstoffe,    z. B.     manganaktivierte        Zinkberyl-          liumsilikate.     



  Das     Bariumtetraphosphat,    das zur Anwendung  der     Erfindung        erforderlich        ist,        kann        dadurch    her  gestellt werden, dass ein     Gemisch        aus        BaHP04        oder          BaC03    mit     (NH4)

  2HP'O4        in    dem     richtigen        Gewichts-          verhältnis        während    2 bis 4     Stunden    zwischen 800  und 900  C erhitzt     wird.    Diese Erhitzung     kann,    in       einer        beliebigen        Atmosphäre        stattfinden.    Bei dieser  Erhitzung     schmiltt    das     Reaktionsprodukt    noch     nicht.     



  Zur Erläuterung     des        Anbringens        einer    Leucht  schicht in Lampen vorerwähnter Art folgt nachste  hend ein Ausführungsbeispiel.  



  <I>Ausführungsbeispiel</I>  In 1 kg     Butylacetat        wird    7,5g     Nitrozellulose        mit          einer    hohen.     Viskosität    gelöst.

   In     dieser    Lösung     sus-          pendiert    man 1000 g lumineszierendes     mangan-    und       antimonaktiviertes        Calciumfluo@rchlorphosphat          (CaloP6024Fo.ä        Clo.2    : Sb; Mn)         und    50g     Bariumtetraphosphat,    worauf während 4  bis 6     Stunden    in einer     Kugelmühle        gemahlen    wird.

    Die Suspension wird danach     mit    600     ml        Butylacetat          mit    0,4 Gewichtsprozent     Nitrozellulose    verdünnt. In       einem        zylindrischen,    senkrecht angeordneten Glas  rohr lässt man diese Suspension emporsteigen und     un-          mittelbar    darauf     wieder    ausströmen.

   Auf der Wand       haftest    dann eine     dünne    Schicht der Suspension, die       man:    einige     Minuten        austropfen    lässt, worauf man sie  durch     Einblasen    von Luft trocknet.     Darauf    wird die       rohrförmige        Hülle        in    einen Ofen gebracht und     wäh-          rend    1 bis 4 Minuten unter     Einblasen    von Luft auf         eine    Temperatur     zwischen    500 und 700  C erhitzt.

         Während    dieser Erhitzung verdampft und verbrennt  die     Nitrozellulose    praktisch     vollkommen.    Die Haf  tung des     Leuchtstoffes    auf der Wand wird nur noch       durch    das     Barumtetraphosphat    bewirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Elektrische Gasentladungslampe mit einer Glas- hülle, die auf der Innenseite mit einer Schicht aus einem Leuchtstoff überzogen ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Leuchtschicht Bariumtetraphosphat als Haftmitten :enthält. Il.
    Verfahren zur Herstellung der Gasentladungs- lampe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich- net, dass eine Suspension des Leuchtstoffes, Barium tetraphosphat und Nitroz'ell'ulose in einem organi- schen Lösungsmittel in, die Glashülle eingeführt, die überschüssige Suspension entfernt,
    die Glashülle mit der aufgebrachten Leuchtschicht getrocknet und dar auf auf eine Temperatur zwischen 500 und 700 C während einer Zeiterhitzt wird, die ausreicht, um die Nitrozellulose praktisch vollkommen zu entfernen.
    _ UNTERANSPRÜCHE 1. Gasendadungslampe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Glashülle die Form eines Torus aufweist. 2. Gasentladungslampe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtschicht Halo- phosphate als Leuchtstoffe enthält.
    3. Gasentladungslampe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampe Quecksilber- dampf enthält. 4. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, d'ass die Suspension 1 bis 10 Gewichts prozent Bariumtetraphosphat enthält.
CH7667359A 1958-08-09 1959-08-06 Elektrische Gasentladungslampe mit einer Leuchtschicht CH374425A (de)

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