CH374425A - Elektrische Gasentladungslampe mit einer Leuchtschicht - Google Patents
Elektrische Gasentladungslampe mit einer LeuchtschichtInfo
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- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09K—MATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
- C09K11/00—Luminescent materials, e.g. electroluminescent or chemiluminescent
- C09K11/02—Use of particular materials as binders, particle coatings or suspension media therefor
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Description
Elektrische Gasentladungslampe finit einer Leuchtschicht Die Erfindüng bezieht sich auf eine elektrische Gasentladungslampe, z.
B. eine Quecksilberdampfent= ladungsl'ampe oder .eine mit Edelgas gefüiite Lampe, mit einer Glashü'Ne, die auf der Innenseite mit einer Schicht aus einem Leuchtstoff überzogen isst. Weiter bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Her stellung der Gasentladungslampe.
In Entladungslampen eingangs erwähnter Art wird meistens der Leuchtstoff oder das Gemisch aus: Leuchtstoffen mittels eines Haft- oder Bindemittels; z. B. Phosphorsäure oder Nitrozellulose, auf der Wand angebracht.
Der Unterschied zwischen den bei: d'en isst der, dass die Phosphorsäure wenigstens gro ssenteils in der Lampe bleibt und somit ein richtiges Haftmittel ist, und dass die Nitrozellulose durch Er hitzung in einer oxydierenden Atmosphäre entfernt wird,
bevor die Lampe mit Gas .gefüllt wird. Da die Nitrozellulose ausserdem die Funktion eines Stabili sators der Suspension der Leuchtstoffe erf"u'llt, aus denen die Leuchtschicht gebildet wird, kann, man Nitrozellulose eher ein Bindemittel nennen.
Dem Gebrauch von Phosphorsäure haften ver schiedene Nachteile an. Es ist nämlich sehr schwierig, mit diesem Mittel eine vollkommen löch:erfreie Leuchtschicht herzustellen;
ausserdem ist Phosphor säure hygroskopisch, und eine damit hergestellte Leuchtschicht weist im Betrieb der Lampe, insbeson- dere wenn diese Quecksüberdampf enthält, eine ver hältnismässig grosse Schwärzung auf, welche die Licht ausbeute afllfmählich verringert. Nitrozellulose weist diese unangenehmen Eigenschaften nicht auf,
aber sie schafft häufig eine weniger gute Haftung der Leucht- stoffe, insbesondere der häufig angewandten leuchten den Halöphosphate und insbesondere bei stark ge krümmten Oberflüchen, z.
B. in; engen; Zylindern oder torusförmigen Lampenhüllen. Die Erfindung bezweckt, eine Verbesserung der Haftung des Leuchtstoffes in Entladungslampen vor- erwähnter Art zu schaffen.
Eine elektrische Gasentladungslampe nach der Erfindung hat eine Glashülle, die auf der Innenseite mit einer Schicht aus Leuchtstoff überzogen ist und ist dadurch gekennzeichnet, dass diese Schicht Ba riumtetraphosphat (3Ba0 - 2P205) als Haftmittel ent hält.
Die durch Bariumtetraphosphat erzielte Haftung, auch bei Anwendung von lumineszierenden Halo phosphaten und auf stark gekrümmten Obeffläthen, ist besonders gut.
Weiter hat Bariümtetraphosphatbei Wellenfängen über 250 mu eine Ultraviolettabsorp- tion, die gegenüber, der der üblichen Leuchtstoffe ge ring ist. Weiter weisen Leuchtschichten mit Barium tetraphosphat als Haftmittel im Betrieb der Lampe nur einen geringen Abfall der <RTI
ID="0001.0134"> Lichtausbeute auf.
Zum Anbringen der Leuchtschicht wird meistens eine Suspension der Leuchtstoffe in einer organischen Flüssigkeit, z.
B. Butylacetat, verwendet: Zum Stabil> sieren dieser Suspension kann man Ntrozeltulos.e an wenden. Wird in. dieser Suspension ausserdem das:
Bariumtetraphosphat suspendiert in einem Gewichts prozentsatz zwischen 1 und 10, so .ergibt sich -ein wesentlicher Vorteil', dass dieser Stoff kein Ausflok ken der Suspension hervorruft.
Man kann jedoch auch zunächst eine Bariumtetraphosph;#etschicht in der Lampenhülle und darauf die Leuchtstoffe anbringen, z. B. durch Zerstäuben, .elektrostatisches Niederschla gen oder auch in Form einer Suspension, z. B. in einer Lösung von Nitrozellulose in Butylacetat.
Da, wie vorstehend erwähnt, die häufig angewand ten, lumineszierenden Halophosphate schlecht haften, ist es insbesondere beim Anbringen dieser Stoffe von Bedeutung, Bariumtetraphosphat als Haftmittel zu verwenden. Dies trifft umsomehr zu,
da lumineszie rende Halophosphate zum Erzielen einer hohen Licht ausbeute im allgemeinen gröber sein. müssen als an dere Leuchtstoffe, z. B. manganaktivierte Zinkberyl- liumsilikate.
Das Bariumtetraphosphat, das zur Anwendung der Erfindung erforderlich ist, kann dadurch her gestellt werden, dass ein Gemisch aus BaHP04 oder BaC03 mit (NH4)
2HP'O4 in dem richtigen Gewichts- verhältnis während 2 bis 4 Stunden zwischen 800 und 900 C erhitzt wird. Diese Erhitzung kann, in einer beliebigen Atmosphäre stattfinden. Bei dieser Erhitzung schmiltt das Reaktionsprodukt noch nicht.
Zur Erläuterung des Anbringens einer Leucht schicht in Lampen vorerwähnter Art folgt nachste hend ein Ausführungsbeispiel.
<I>Ausführungsbeispiel</I> In 1 kg Butylacetat wird 7,5g Nitrozellulose mit einer hohen. Viskosität gelöst.
In dieser Lösung sus- pendiert man 1000 g lumineszierendes mangan- und antimonaktiviertes Calciumfluo@rchlorphosphat (CaloP6024Fo.ä Clo.2 : Sb; Mn) und 50g Bariumtetraphosphat, worauf während 4 bis 6 Stunden in einer Kugelmühle gemahlen wird.
Die Suspension wird danach mit 600 ml Butylacetat mit 0,4 Gewichtsprozent Nitrozellulose verdünnt. In einem zylindrischen, senkrecht angeordneten Glas rohr lässt man diese Suspension emporsteigen und un- mittelbar darauf wieder ausströmen.
Auf der Wand haftest dann eine dünne Schicht der Suspension, die man: einige Minuten austropfen lässt, worauf man sie durch Einblasen von Luft trocknet. Darauf wird die rohrförmige Hülle in einen Ofen gebracht und wäh- rend 1 bis 4 Minuten unter Einblasen von Luft auf eine Temperatur zwischen 500 und 700 C erhitzt.
Während dieser Erhitzung verdampft und verbrennt die Nitrozellulose praktisch vollkommen. Die Haf tung des Leuchtstoffes auf der Wand wird nur noch durch das Barumtetraphosphat bewirkt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Elektrische Gasentladungslampe mit einer Glas- hülle, die auf der Innenseite mit einer Schicht aus einem Leuchtstoff überzogen ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Leuchtschicht Bariumtetraphosphat als Haftmitten :enthält. Il.Verfahren zur Herstellung der Gasentladungs- lampe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich- net, dass eine Suspension des Leuchtstoffes, Barium tetraphosphat und Nitroz'ell'ulose in einem organi- schen Lösungsmittel in, die Glashülle eingeführt, die überschüssige Suspension entfernt,die Glashülle mit der aufgebrachten Leuchtschicht getrocknet und dar auf auf eine Temperatur zwischen 500 und 700 C während einer Zeiterhitzt wird, die ausreicht, um die Nitrozellulose praktisch vollkommen zu entfernen._ UNTERANSPRÜCHE 1. Gasendadungslampe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Glashülle die Form eines Torus aufweist. 2. Gasentladungslampe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtschicht Halo- phosphate als Leuchtstoffe enthält.3. Gasentladungslampe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampe Quecksilber- dampf enthält. 4. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, d'ass die Suspension 1 bis 10 Gewichts prozent Bariumtetraphosphat enthält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL230375 | 1958-08-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH374425A true CH374425A (de) | 1964-01-15 |
Family
ID=19751306
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH7667359A CH374425A (de) | 1958-08-09 | 1959-08-06 | Elektrische Gasentladungslampe mit einer Leuchtschicht |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH374425A (de) |
| ES (1) | ES251304A1 (de) |
-
1959
- 1959-08-05 ES ES0251304A patent/ES251304A1/es not_active Expired
- 1959-08-06 CH CH7667359A patent/CH374425A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES251304A1 (es) | 1960-02-16 |
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