CH374614A - Drahtzuführungsvorrichtung an einer Richtmaschine - Google Patents

Drahtzuführungsvorrichtung an einer Richtmaschine

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CH374614A
CH374614A CH7510359A CH7510359A CH374614A CH 374614 A CH374614 A CH 374614A CH 7510359 A CH7510359 A CH 7510359A CH 7510359 A CH7510359 A CH 7510359A CH 374614 A CH374614 A CH 374614A
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CH
Switzerland
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wire feed
wires
feed device
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dependent
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CH7510359A
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Inventor
Hans Dipl Ing Gott
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Evg Entwicklung Verwert Ges
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Publication of CH374614A publication Critical patent/CH374614A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F23/00Feeding wire in wire-working machines or apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)
  • Forwarding And Storing Of Filamentary Material (AREA)

Description


      Drahäufiihrungsv rrichtung    an     einer        Richtmaschine       Die     Erfindung        betrifft        eine        Drahtzuführungsvor-          richtung    an einer     Richtmaschine        mit    mehreren;  nebeneinander angeordneten Sätzen von     Richtrollen     zum     gleichzeitigen        Dressieren        mehrerer    Drähte.

   Bei       Richtmaschinen,    die gleichzeitig mehrere,     nebenein-          enderliegende        Drähte    geraderichten sollen,     treten     dann besondere     Schwierigkeiten.    auf,     wenn    die Drähte  knapp     nebeneinanderliegend    aus der     Richtmaschine     austreten     sollen,    wie es z. B. für die     unmittelbare     Versorgung von nachgeschalteten Gitterschweiss  maschinen mit einer in     Kettrichtung    verlaufenden  Drahtschar notwendig ist.  



  Für das Richten von Drähten     sind    im allgemeinen  zwei Verfahren     in    Gebrauch.  



  Bei dem einen     bekannten    Verfahren erfolgt das  Richten durch     Richttrommeln    mit exzentrisch ge  lagerten,     umlaufenden    Richtdüsen. Solche     Aggregate     sind im     Aufbau        kompliziert    und sehr     kostspielig.    Soll  eine grössere Anzahl von     Drähten        gleichzeitig    gerich  tet werden, ist für jeden der Drähte ein solches     Richt-          aggregat    erforderlich, das für sich     eingestellt    werden  muss.

       Mehrfachrichtmaschinen,    die     nach    diesem Ver  fahren arbeiten, haben     ,sich        deshalb    in der     Praxis    nicht  bewährt. Bei     Drahtgitterschweissmaschinen    mit     einer     grossen     Anzahl    zu     richtender    Längsdrähte ist dieses       Drahtrichtverfahren    nicht nur wegen der Kompliziert  heit und     Kostspieligkeit    der erforderlichen Aggregate  unbrauchbar, sondern auch deswegen,

       weil    der Platz  bedarf für die     zahlreichen        Richtaggregate    viel zu  gross ist.  



  Das andere bekannte Verfahren     zum    Richten     von:     Drähten wird so ausgeführt, dass die Drähte einen  Satz von mehreren,     hintereinandergeschalteten        Richt-          rollen    durchlaufen;

   dieser Vorgang wird  Dressieren   bezeichnet.     Sollen    mehrere Drähte     gleichzeitig    ge  richtet werden, so sind     üblicherweise    die     Richtsätze       für die     einzelnen:

          Drähte        nebeneinander    angeordnet  und     in        einer        sogenaunten        Zentraldressiervorrichtung          zusammengebaut.        In    solchen     Maschinen    sind die       Richtrollen    der einzelnen     Richtsätze    durch einen ent  sprechenden Mechanismus von     einer    Stelle aus gleich  zeitig und     gleichsinnig    verstellbar.

   Diese     Zentraldres-          siervorrichtungen        liefern    aber nur     dann        zufriedenstel-          lendgerichtete        Drähte,    wenn die von den     Haspeln          kommenden        Drähte    unter     vollkommen    gleichen     Bedin-          gungen        in    die     einzelnen        Richtsätze    einlaufen;

       insbeson-          dere    werden schräg von der Seite einlaufende     Drähte          schlecht    gerichtet.  



  Ist, wie z. B. bei     Gitterschweissmaschinen,    gleich  zeitig eine grössere     Anzahl    von Drähten zu- richten,  von denen jeder für sich von der zugeordneten Has  pel abgezogen werden muss, so können wegen der       räumlich        verteilten        Anordnung    der     Haspeln    die glei  chen     Einlaufbedingungen    nicht mehr für     alle    Drähte       eingehalten    werden..

   Die räumliche Verteilung der  Haspeln ergibt sich     zwangfäufig,        weil    die Haspeln  wegen     ihrer    Grösse relativ zur     Einlaufstelle    der     Richt-          maschine    in- verschiedener Entfernung, in verschie  denen     Seitenabständen    und in verschiedenen Höhen  aufgestellt werden müssen.

   Die einlaufenden     Drähte          durchlaufen    daher zwischen Haspel und     Einlaufstelle     der     Richtmaschine    nicht nur verschieden     lange        Strek          ken,        sondern    auch verschieden grosse     räumliche    Rich  tungen.

   Durch diesen Umstand entstehen in den     @ein-          zelnen    Drähten auf der Strecke von der Haspel bis  zur     Einlaufstelle    im Richtsatz sehr     unterschiedliche     Verwindungen, welche durch     eine        einfache        Dressier-          vorrichtung    nicht mehr ausgeglichen werden     können.     Man ist     daher    gezwungen, einer solchen Dressier  vorrichtung     eine    zweite, gleichartige     Vorrichtung    vor  zuschalten.,

   bei     welcher    die Achsen der     Richtrollen     vorteilhaft     senkrecht    zu den Achsender nachgeschal-           teten        Richtvorrichtung    stehen.

   So hat also     beispiels-          weise        eine        bekannte    vorgeschaltete     Richtvorrichtung     Rollen mit vertikal stehenden Achsen zum Richten  der     Drähte        in        horizontalen    Ebenen, wogegen die  Achsen der Richtrollen der     nachgeschalteten    Vor  richtung     zum        Richten    der     Drähte    in der     vertikalen     Ebene horizontal     liegen.     



  Auch diese     Art    des     Drahtrichtens.        mit        zwei        hin-          tereinandergeschalteten        Dressiervorrichtungen    hat       natürlich    den     Nachteil,    dass die     Anschaffungskosten          sehr    hoch     sind.     



  Es ist deshalb das Ziel der vorliegenden Erfin  dung,     eine    Vorrichtung     zu    schaffen,     welcfi.e    eine  zweite,     vorzuschaltende        Dressiervorrichtung    ersetzt  und so die hohen     Anlagekosten    und die Betriebs  kosten weitgehend     vermindert.     



  Die     Erfindung        fusst    auf der Erkenntnis, dass beim  Richten einer grossen     Anzahl    parallellaufender  Drähte auch mit einer     einfachen        kollenrichtmaschine     sehr gute Resultate, das heisst     einwandfrei    gerichtete       Drähte,    erzielt werden, wenn     alle    in die     Maschine        ein-          laufenden    Drähte  a) die     gleiche        Vorbiegung    erhalten,  b) unter gleichen     Einlaufwinkeln    und  c)

       in        gleichen,    das heisst     parallelen    Ebenen ein  laufen.  



  Durch einfache Leisten     mit    Düsen oder kamm  artigen     Ausnehmungen    zur     Führung    können diese       Bedingungen    nicht erfüllt werden. Es     wurde    deshalb  die erfindungsgemässe     D.rahtführungsvorrichtung    ent  wickelt, welche     -im    Aufbau einfach ist, eine     Berück-          sichtigung    der     physikalischen    Eigenschaften der zu  richtenden Drähte ermöglicht und keinen hohen  Kraftaufwand zum     Betrieb    erfordert.  



  Die     erfindungsgemässe        Drahtzuführungsvorrich-          tung    an     einer        Richtmaschine        mit        mehreren,    nebenein  ander angeordneten Sätzen von     Richtrollen    zum  gleichzeitigen Dressieren     mehrerer    Drähte ist da  durch     gekennzeichnet,        d-ass    auf     der        Einlaufseite    der       Richtmaschine    eine     Leiteinrichtung        für    die Drähte  vorgesehen ist,

   welche die     Drähte    der     Richtmaschine     in zueinander parallelen Bahnen     zuleitet,    und dass  zwischen     dieser        Leiteinrichtung    und der Richt  maschine     zumindest    eine     -Umlenkvorrichtwng    vor  gesehen ist, welche den     parallel        geführten        Drähten     gleiche     Vorbiegungen        erteilt.    Zweckmässig wird     die     Vorrichtung so     ausgebildet,

      dass zwischen der     Leit-          einrichtung    und der     Richtmaschine        hintereinander     zwei     Umlenkvorrichtungen        angeordnet        sind,    welche  den     Drähten        gegensinnige,        vorzugsweise        greichgrosse          Vorbiegungen    erteilen;

   hinter der     Umlenkvorrichtung     bzw. den     Umlenkvorrichtungen    kann eine weitere       Leiteinrichtung    für die Drähte     vorgesehen    sein. Es  wurde gefunden, dass     Drähte    mit     verschiedenem     Durchmesseroder verschiedenen     physikalischen    Qua  litäten auch verschieden stark     vorgebogen    werden  müssen,     damit    beim     eigentlichen        Richtvorgang    die  besten Ergebnisse erzielt werden.

   Dies kann erreicht  werden,     indem    es     möglich    ist, die Relativlage zwi  schen der     Leiteinrichtung    und der     Umlenkvoriichtung            in,    Abhängigkeit von der Dimension und der Quali  tät der Drähte zu     verändern.     



  Wenn als     Umlenkvorrichtungen        Walzen    vorgese  hen     sind,    kann. die     Anderung    des     Vorbiegungswinkels     der Drähte dadurch erreicht werden, dass eine Um  lenkwalze     in    bezug auf die     Richtmaschine    fest an  geordnet und die andere     Umlenkwalze    in bezug auf  die Achse der erstgenannten     Führungswalze,    z. B.       mittels        eines        Schwenkhebels,    schwenkbar gelagert ist.  



       Derartige        Umlenkwalzen,    welche die Umlenkung  des zu richtenden Drahtes     bewirken,    können entweder  als glatte oder als profilierte     Walzen        ausgeführt    sein.

         Sind    die Walzen glatt, so sind vorzugsweise sowohl  vor der Auflaufstelle des Drahtes auf die erste Um  l.enkwalze als auch hinter der     Ablaufstelle    des Drah  tes von der zweiten     Umlenkwalze        Führungsleisten    an  geordnet, welche für jeden     einzelnen    Draht eine ent  sprechende Bohrung aufweisen und auf diese Weise  die genaue Führung jedes Drahtes     in    einer Ebene ge  währleisten.

   Statt dieser     Führungsleisten    mit Bohrun  gen können auch     kammartig        ausgebildete        Führungs-          leisten    mit     schlitzförmigen        Ausnehmungen    für die       einzelnen        Drähte    verwendet werden.

       Sind    die Walzen       profiliert,    das heisst mit     Rillen    für jeden     einzelnen     Draht ausgeführt, so kann die eine     Führungsleiste          entfallen,    weil die     Drähte    dann durch die Rillen in  den     Umlenkwalzen        richtig        geführt    werden.  



  Die bei     einer    Ausführungsform vor der ersten       Umlenkwalze    angeordnete Führungsleiste soll nach       jeder    Änderung des     Umlenkwinkels    der gleichblei  benden     Einlaufrichtung    der     Drähte    angepasst werden  können und zu diesem     Zweck    gegenüber den       Schwenkhebeln    der     Umlenkwal'ze        verschwenkbar    sein.  Dazu wird     diese        Führungsleiste        mit        seitlichen     Schwenkplatten versehen.  



  Die Fixierung der Schwenkhebel für die     Um-          lenkwalzen    und die Fixierung der Schwenkplatten für  die Führungsleiste, an der unteren Walze kann ver  schiedenartig erfolgen; beispielsweise kann jeder  schwenkbare     Teil    an einem anschliessenden Teil, der  kreisbogenförmig um den Drehpunkt angeordnete  Bohrungen aufweist, durch     Steckbolzen    in verschie  denen Stellungen festgehalten werden.

   Es     kann    auch  ein Teil einen     kreisbogenförmigen    Langschlitz auf  weisen, in dem ein mit dem anderen Teil fest     vor-          bundener        Fixierbolzen    gleitet; in diesem Falle können  beide Teile     in    jeder Lage durch     eine    auf den Fixier  bolzen     aufgesetzte    Schraubenmutter fest miteinander  verbunden werden.

   Die Einstellung der Schwenkhebel  oder der     Schwenkplatten    kann auch durch     einen          Schraubenspindeltrieb    oder     durch    einen     Schnek-          kentrieb    erfolgen. Die für die von den Haspeln  ablaufenden Drähte lagerichtige Einstellung der       Führungsleiste        kann    ferner auch durch eine     Parallelo-          grammführung        zwangläufig    mit der Verstellung     der          Uml'enkwalzen    gesteuert werden.  



  In den Zeichnungen ist eine     beispielsweise    Aus  führungsform der     Erfindung    mit einigen     Detailvarian-          ten        dargestellt.        Fig..1    zeigt     die        Drahtzuführungsvos-          richtung        im    Aufriss;

   in     Fig.2    ist der  dazugehörige              Seitenriss        dargestellt.        Fig.    3 zeigt     einen        Teil    der Vor  richtung     in.        axonometrischer        Darstellung.        Fig.    4 bzw.  5 zeigt die obere bzw. die untere     Leiteinrichtung    als       Kammleiste    ausgebildet. In     Fig.    6 ist eine     profilierte     Führungswalze dargestellt.  



  Die     erfindungsgemässe,    in den     Fig.    1, 2 und 3  dargestellte     Drahtzuführungsvorrichtung    ist vor der       eigentlichen        Dressiervorrichtung    1 angeordnet und  besteht im wesentlichen aus zwei     Umlenkwalzen    5, 6,  wobei letztere mit Abstand parallel zur ersteren in  Schwenkhebeln 3 gelagert und quer zur Bewegungs  richtung der Drähte in verschiedener Höhe fixierbar  ist.  



  Durch die beiden     Umlenkwalzen    5, 6 wird eine  zweimalige     Umlenkung    der     einlaufenden    Drähte be  wirkt; dabei werden durch zweckmässig angebrachte       Führungsleisten    7, 8 die von den     Haspeln    kommen  den Drähte in Ebenen geleitet, welche     vertikal    und  parallel zueinander liegen.

   Der     gegenseitige    Abstand  dieser Ebenen entspricht genau dem     gegenseitigen     Abstand der für die     einzelnen    Drähte vorgesehenen       Richtrollensätze,    so     d'ass    alle Drähte, vom Eintritt in  die     Führungseinrichtung    an,     vollkommen    parallel zu  einander verlaufen und auch so in die     Dressiervor-          richtung    gelangen. Der gesamte     Richtvorgang    für  jeden Draht verläuft somit     in        einer    Ebene, der so  genannten     Richtebene.     



  Durch die gegenseitige Lage der     Umlenkwalzen    5,  6     und        Führungsleisten    7, 8     wird    ein     bestimmter        Win-          kel    für die     zweimalig,.        Umlenkung    der Drähte vor  gegeben. Dieser     Umlenkwinkel    hat für jeden Draht  mit bestimmtem Durchmesser und bestimmten physi  kalischen Eigenschaften     einen        Optimalwert,        bei    dem  die besten Richtresultate erzielt werden können.

   Des  halb wird die     gegenseitige    Lage     der        Umlenkwalzen     veränderbar gemacht. Dazu ist die, obere     Umlenk-          walze    5     beidseitig        in        wangenartigen    Konsolen 2,  welche fest mit dem     Maschinenrahmen    1 verbunden  sind, drehbar gelagert;

   zwischen dieser oberen Um  lenkwalze 5 und der eigentlichen     Dressiervorrichtung     ist auch die mit dem Maschinenrahmen 1 fest ver  bundene Führungsfeiste 7 für die einzelnen     Drähte          angeordnet.    Die obere     Umlenkwalze    5 und die untere       Umlenkwalze    6     sind        durch    beidseitig     angeordnete          Schwenkhebel        miteinander    verbunden und in diesen  drehbar gelagert.

   Die Schwenkhebel 3 können in jede       gewünschte    Lage     eingestellt    werden, worauf sie an  den Konsolen 2 durch Steckbolzen 9     fixiert    werden.  Auf diese Weise     kann    der     Umlenkwinkel    für die  Drähte in weiten Grenzen frei gewählt werden.

   Bei;       gleichbleibender        Drahteinlaufrichtung    sind die Um  lenkwinkel an den beiden,     UmIenkwalzen    nicht     un-          abhängig        voneinander        veränderbar,

      weil die     Ande-          rung    des     Umlenkwinkels    an der einen     Umlenkwalze          zwangläufig    auch     eine        gleichgrosse        Änderung    des     Um-          lenkwihkels    an der     anderen        Umlenkwalze        mit    sich       bringt,

      so dass die beiden     Umlenkwinkel    .in jeder       Schwenkhebelstellung        etwa        gleich    gross     sind.     



  Um die untere Führungsleiste 8, welche düsen  artige Bohrungen für jeden     einzelnen    Draht     aufweist,            in        ihrer    Lage gegen die von der Haspel     kommenden     Drähte jeder     Schwenkhebelstellung        entsprechend        ein-          stellen    zu können, ist sie an Schwenkplatten 4 be  festigt     und    samt diesen um die Achse der unteren       Umlenkwalze    8 drehbar gelagert.

   Zur     Fixierung    in  der gewünschten     Stellung    haben die     Platten    um den  Schwenkpunkt angeordnete,     kreisbogenförmige    Längs  schlitze, die von an den     Schwenkhebeln    befestigten       Fixierbolzen    10 durchsetzt werden. Die Muttern der  Bolzen klemmen die Platten     in    der eingestellten Lage  fest.  



  Durch die beschriebene     Drahtzuführungsvorrich-          tung    wird     allen    Drähten durch     Umdenken    an den       Umlenkwalzen    eine     gleichartige        Vorbiegung    auf  gezwungen, die für jeden Draht     in        einer    der     zueinan-          der        parallelen    Richtebenen liegt;

   durch Vorschalten       einer    derartigen Vorrichtung ist es möglich,     mit        Dres-          siervorrichtungen,    welche nur aus     einem        Richtsatz     bestehen.,     einwandfrei    gerichtete Drähte zu erhalten.  Daher     kann    die bisher notwendige,     zusätzlich    vor  geschaltete zweite     Dressierverrichtung    entfallen, wo  durch eine     wesentliche    Vereinfachung des Betriebes  sowie :eine     Verminderung    der     Anlagekosten    möglich  ist.  



  Die     Fig.    4 und 5 zeigen eine andere Ausbildungs  form der     dle        Leiteinrichtungen        bildenden    Führungs  leisten.  



       Fig.    6 zeigt     eine    besondere     Ausführungsform    der       Umlenkwalze    5.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drahtzuführungsvorrichtung an einer Richt- maschine mit mehreren, nebeneinander Sätzen von Richtrollen zum gleichzeitigen Dressieren mehrerer Drähte, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Einlaufseite der Richtmaschine (D eine Leitein- richtung (8) für die Drähte (11)
    vorgesehen ist, welche die Drähte, der Richtmaschine in zueinander paral lelen Bahnen zuleitet, und dass zwischen dieser Leit einrichtung (8) und der Richtmaschine (1) zumindest eine Umlenkvorrichtung (5) vorgesehen ist, welche den parallel geführten Drähten gleiche Vorbiegungen erteilt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Drahtzuführungsvorrichtung nach Patentan- spruch-, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Leiteinrichtung (8) und der Richtmaschine (1) hinter- einander zwei Umlenkvorrichtungen (6, 5) angeord net sind, welche den Drähten gegensinnige Vorbie- gungen erteilen. 2.
    Drahtzuführungsvorrichtung nach Patentaa spruch, dadurch gekennzeichnet, dass hinter der Um lenkvorrichtung (5) bzw. den Umlenkvorrichtungen (6, 5) eine weitere Leiteinrichtung (7) für die Drähte vorgesehen ist.
    3. Drahtzuführungsvorrichtung nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Relativlage zwischen der Leiteinrichtung (8) und der Umlenkvor- richtung (5) zwecks Änderung des Vorbiegüngswin- kels der Drähte veränderbar ist.
    4. Drah:tzufühningsvorrichtung nach Patenten- Spruch, dadurch gekeamzeichnet, dass jede Umlenk vorrichtung (5, 6) die Form einer zylindrischen Vflalze hat.
    5. Drahtzuführungsvorrichtung nach Patentan spruch und- Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass jede zylindrische Walze (5, 6) in. den Ab ständen der Richtrollensätze entsprechendem Abstand Führungsnuten für die Drähte aufweist (Fig. 6).
    6. Drahtzuführungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Leiteinrich- tung (7, 8) die Form einer Leiste (7, 8) mixt düsen artigen Bohrungen für die, einzelnen Drähte hat.
    7. Drahtzuführungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, däss jede Leitein- richtung als Kammleiste mit schlitzförmigen Ausneh- mungen für die einzelnen Drähte ausgebildet ist (Fig. 4 5).
    B. Drahtzuführungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Um lenkwalze (5) in bezug auf die Richtmaschine (1) fest angeordnet und die andere Umlenkwalze (6) in bezug auf die Achse der erstgenannten Umlenkwalze schwenkbar gelagert ist.
    9. Drah#tzuführungsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich- net, dass die zweite Umlenkwalze (6) an den.
    Enden zweier Schwenkhebel (3) gelagert ist, deren andere Enden koaxial mit der ersten Umlenkwalze (5) ge lagert sind. 10. -Drahtzuführungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Leit- einrichtung (8) in bezug auf die Achse der schwenk- baren Umlenkwalze (6) winkelverstellbar angeordnet ist.
    11. Drahtzuführungsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, däss die Schwenkhebel (3) durch Steckbolzen (9), die eine feste Verbindung zwischen den Schwenk hebeln und am Maschinengestell (1) befestigten Kon solen (2) herstellen, in verschiedenen Winkellagen fixierbar sind.
    12. Drahtzuführungsvorrichtung nach Patentan- spruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich- net, dass die Schwenkhebel (3) durch mit ihnen ver- bundene Fixierschrauben, die Schlitze von am: Ma schinengestell (1) befestigten Konsolen durchsetzen, in verschiedenen Winkellagen fixierbar sind.
    13. Drahtzuführungsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich- net, dass die Schwenkhebel durch an ihnen angrei fende Gewindetriebe verstellbar und fixierbar sind.
    14. Drahtzuführungsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich- net, d'ass die eine Leiteinrichtung (8) am Ende zweier Schwenkplatten (4) befestigt ist, deren andere, Enden koaxial mit der schwenkbaren Umlenkwalze (6) ge lagert sind.
    15. Drahtzuführungsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeich net, dass die eine Leiteinrichtung (8) durch Steck bolzen (9) die eine feste Verbindung zwischen den Schwenkhebeln (3) und den Schwenkplatten (4) her stellen, in verschiedenen Winkellagen fixierbar ist:
    16. Drahtzuführungsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeich- net, dass die eine Leiteinrichtung durch Fixierschrau ben (10), die mit den Schwenkhebeln (3) verbunden sind und die Schlitze der Schwenkplatten (4) durch dringen, in verschiedenen Winkellagen fixierbar ist.
    17. Drahtzuführungsvorrichtung nach Patentan- spruch und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeich net, dass die .eine Leiteinrichtung durch an den Schwenkplatten (4) angreifende Gewindetriebe ver stellbar und fixierbar ist.
    18. Drahtzuführungsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeich net, dass die Winkellage der einen Lichteinrichtung (8) durch am Maschinengestell und an verlängerten Schwenkplatten (4) angelenkte, mit den Schwenk hebeln gleich lange Hebel nach Art einer Parallel- führung bezüglich des Maschinengestelles festgelegt ist.
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