CH374836A - Zwangszentriervorrichtung für geodätische Instrumente und Geräte - Google Patents

Zwangszentriervorrichtung für geodätische Instrumente und Geräte

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CH374836A
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CH
Switzerland
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instrument
grooves
foot
devices
forced centering
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Application number
CH172760A
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English (en)
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Karoly Dipl Ing Bors
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Magyar Optikai Muevek
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C1/00Measuring angles
    • G01C1/02Theodolites
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C15/00Surveying instruments or accessories not provided for in groups G01C1/00 - G01C13/00

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


      Zwangszentriervorrichtung.    für geodätische     Instrumente        und    Geräte    Die beiden, bei den Theodoliten am meisten ver  breiteten     Zwangszentriervorrichtungen,    nämlich die       mit    Hülsen und die     mit        Dreifussnuten        versehenen,     haben     bekanntlich    mehrere Nachteile.

   Durch die  Zwangszentrierung     mit    Hülsen wird die bauliche     Ein-          heitlichkeit    des Theodolits gestört, denn der Theodolit  muss aus zwei Teilen aufgebaut werden, und zwar aus  einem in einen Zapfen auslaufenden oberen     Teil:    und  dem Dreifuss, der die Hülse und die Fussschrauben  enthält. Der Zapfen und die Hülse müssen beim  Messen auseinandergenommen und im folgenden  Standpunkt wieder     zusammengepasst    werden. Dabei  können Staub und     Verunreinigungen,    die sich auf  den     Passflächen    ablagern, die     Präzision    beeinträch  tigen.  



  Bei der Zwangszentrierung mit     Dreifussnuten,    wo  in der     Grundplatte    drei     V-förmige    Nuten um je 120   voneinander     versetzt    zur     Aufnahme    der spitzen Enden  der Fussschrauben vorgesehen sind, kennt man fol  gende     Nachtedle:     1. Beim Verlegen     in    einen folgenden Standpunkt  muss das     Instrument    wieder eingewägt werden.  



  2. Wegen der Verdrehung der Fussschrauben       können    die vorhandenen     Exzentrizitäten    beim zen  trischen     Aufstellen    Fehler verursachen:  3. Der Gewindeteil der     Fussschrauben    äst zu einer  genauen Führung nicht geeignet.  



  4. Die nach oben offenen Nuten können sich  verschmutzen.  



  5. Für die Verdrehung der     dreizweigigen    Feder  platte, die die Fussschrauben gegen die     Grundplatte     drückt, ist ein -grösserer Kraftaufwand erforderlich,  der dann ein Ausrücken des     Stativkopfes,        und    so       Messfehler    bedingen     kann.     



  Die Zwangszentrierung mit Hülse und die     mit          Dreifussnuten    haben den     gemeinsamen        Nachteil,    dass    der Vorgang des     Fixierens,    das heisst die Festlegung  des     Oberteiles    am:     Dreifuss    oder an der Grundplatte,  nicht automatisch vor sich geht.

   Wenn     man    also ver  gisst, die.     Klemmschraube        anzuziehen,    kann das     In-          strument    beim Weitertragen vom Stativ     herunter-          fallen:     Die.- Vorrichtung nach.     der    Erfindung, die     in    die  Gruppe. der     Zwangszentriervorrichtungen    mit Drei  fussnuten gehört, ist frei von den aufgezählten Män  geln.

   Dabei sind die- Fussschrauben, vom Instrument  getrennt; auf der - Grundplatte umgekehrt; mit ihren  Spitzen nach oben gelagert und die     dreizweigige     Federplatte wird ständig durch eine Feder in die  Grundstellung gedrückt.  



  Die Zeichnung     veranschaulicht        eine    beispielsweise       Ausführungsform    der     Vorrichtung    nach der Erfin  dung.  



       Fig.    1 zeigt eine Vorderansicht bzw. einen Schnitt       mit    zwei dargestellten Fussschrauben, mit der     drei-          zweigigen    Federplatte und einer der-drei Fussnuten,  wobei diese Nut, die sonst     radial    gerichtet ist, zur  besseren     Veranschaulichung    um 90  verdreht     wurde.     



       Fig.2        zeigt        eine        Untenansicht    unter Weglassung  der Grundplatte und der Fussschrauben, mit der drei  zweigigen Federplatte, den Fussnuten und einem       Knopf,    der zum Verdrehen der Federplatte dient.  



  Bei den bekannten Vorrichtungen sind die je um  120  zueinander versetzten Fussschrauben am Drei  fuss des     Instrumentes    gelagert,     während    bei der Vor  richtung nach der Erfindung die Fussschrauben 2       in    der Grundplatte 1     in        umgekehrter    Lage unterge  bracht sind.  



  Notwendigerweise ist die Lage auch bei den  Fussnuten 3 umgekehrt, die mit diesen versehenen       Stützglieder        sind    nämlich jetzt nicht     an    der     Grund-          platte,    sondern in je um 120  versetzten Bohrungen       angeordnet,    die im     Gussstück    - 4 des     Unterteiles    des      Instrumentes vorgesehen     sind.    Aus der umgekehrten  Anordnung folgen diese     Vorteile:

       a) Das     Instrument    soll     mit    den     Fussschrauben    nur       einmal        nivelliert    werden, da eine auf die     Fussschrau-          benspitzen    5 gelegte Berührungsebene waagrecht liegt,  so dass     beim    Austausch     (wenn    der     Theodolit    z. B.  gegen eine Zieltafel ausgetauscht     wird)    die eingewägte  Lage wieder zugesichert ist.  



  b) Die     Stützglieder    sind in den     Bohrungen    des       Gussstückes    4 vor Staub und     Verunreinigungen    besser  geschützt und     mit    ihren Nuten nach unten ange  bracht.  



  c) In der     Zwangszentrierung    lässt sich eine grö  ssere Präzision erreichen, da die Genauigkeit nicht  bei der Fertigung der beweglichen Bestandteile (Fuss  schrauben),     sondern    nur bei der     Fertigung    der Fuss  nuten gesichert werden     muss.     



  Die Verbindung zwischen der     Grundplatte    und  dem     Instrument    wird     durch    die Federplatte 7 herge  stellt, die am     Gussstück    4 um die     Mittellinie    der  stehenden Achse 6 des     Instrumentes    drehbar gela  gert     ist.    Die     dreizweigige    Federplatte 7 drückt sich  gegen     sphärische    Flächen, die an den Fussschrauben  2     ausgebildet        sind,

      die     in    die     Schlitze    der     Federplatte          hineinragen.        Hierdurch    werden die Fussschrauben     in     die am     Instrument        befindlichen    Fussnuten 3 hinein  gesetzt. Eine zentrisch zur Stehachse 6 des Instru  mentes angeordnete     Spiralfeder    8; deren ein Ende     am          Instrument    und das andere Ende an der Federplatte  befestigt ist, drückt diese Platte ständig     in    ihre  Grundlage.

   Zum Verdrehen der     Federplatte    aus     ihrer          Grundlage    dient ein am     Gussstück    4 drehbar gela  gerter Knopf 9. Ein zusammen mit diesem Knopf    drehbares Zahnrad 10 und ein     an    der Federplatte  vorgesehenes verzahntes Segment 11 ergeben eine  Untersetzung, wodurch zum Drehen der Grundplatte  entgegen der Federkraft eine     geringe    Kraft ausreicht.  



  Dies hat die Bedeutung,     da.ss    beim     Lösen    der       Verbindung    zwischen dem     Instrument    und der Grund  platte wegen des     geringen    Kraftaufwandes     keine    Ver  schiebung befürchtet werden muss. Nach Verdrehen  des Knopfes 9     kann    das     Instrument    von den Enden  der auf der Grundplatte     befindlichen    Fussschrauben  abgehoben und je nach dem Zweck der Messung  gegen ein anderes Gerät wie     Signaltafel,    optisches  Lot und dergleichen ausgetauscht werden.

   Beim     Fixie-          ren    ist     keine    Kraft     aufzuwenden,    da die Feder 8 so  stark ist, dass sie die drei Zweige der     Grundplatte     entgegen den auftretenden Reibungen selbsttätig  gegen die sphärische     Fläche    der     Fixierschrauben    zieht.  So kann nicht der Fall vorkommen, dass wegen Ver  gesslichkeit zwischen dem     Instrument    und der Grund  platte keine     Verbindung    zustande kommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zwangszentriervornichtung mit Dreifussnuten für geodätische Instrumente und Geräte, bei welcher die Fussnuten zur Aufnahme der Spitzen der Fussschrau ben am Instrument vorgesehen sind, dadurch gekenn zeichnet, dass die Fussschrauben auf der mit dem In strument in lösbarer Verbindung stehenden Grund platte mit ihren Spitzen nach oben gelagert sind und ein elastisches Glied, das die Fussschraubenspitzen in die Fussnuten drückt, derart um die Mittellinie der Stehachse des Instrumentes drehbar gelagert ist,
    dass es durch ein weiteres elastisches Glied ständig in der Feststellage gehalten wird.
CH172760A 1960-02-16 1960-02-16 Zwangszentriervorrichtung für geodätische Instrumente und Geräte CH374836A (de)

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