CH375223A - Photographische Kamera mit einer Belichtungszeiteinstellvorrichtung und einem Belichtungswertmesser - Google Patents

Photographische Kamera mit einer Belichtungszeiteinstellvorrichtung und einem Belichtungswertmesser

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CH375223A
CH375223A CH808762A CH808762A CH375223A CH 375223 A CH375223 A CH 375223A CH 808762 A CH808762 A CH 808762A CH 808762 A CH808762 A CH 808762A CH 375223 A CH375223 A CH 375223A
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CH
Switzerland
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exposure
adjusting ring
time setting
exposure time
camera according
Prior art date
Application number
CH808762A
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English (en)
Inventor
Strehle Horst
Heerklotz Guenter
Original Assignee
Kamera & Kinowerke Dresden Veb
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/04Control effected by hand adjustment of a member that senses indication of a pointer of a built- in light-sensitive device, e.g. by restoring point to a fixed associated reference mark
    • G03B7/06Control effected by hand adjustment of a member that senses indication of a pointer of a built- in light-sensitive device, e.g. by restoring point to a fixed associated reference mark by a follow-up movement of an associated reference mark to the pointer

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description


      Photographische    Kamera mit     einer        Belichtungszeiteinstellvorrichtung     und einem     Belichtungswertmesser       Die     Erfindung        betrifft    eine photographische Ka  mera mit einer     Belichtungszeiteinstellvorrichtung,          welche    nacheinander     sowohl    vom     Verschlussmecha-          nismus    selbsttätig als auch von diesem nicht mehr       selbsttätig    geregelte     Belichtungszeiten    einzustellen       gestattet,

      und einem     Belichtungswertmesser.     



  Alle bisher     bekanntgewordenen        Standbildkameras     mit     Halb-    oder Vollautomatik enthielten als     Licht-          wandler    ein     Photoelement.    Da der     Messumfang        eines          Photoelementes,    bei etwa 3 Lux beginnt und etwa bei  32 000 Lux     endet,

      ist dieser messbare Lichtbereich       auch        mit        den        an        einer        Kamera        vorhandenen     zu erfassen,  ohne dass weitere     Rechenscheiben    an der Kamera an  zubringen     sind.     



  Bei     Anwendung        eines    Photowiderstandes als       Lichtwand4er    an halb- oder     vollautomatischen    Kame  ras ist der     Messumfang    wesentlich grösser und     beginnt          etwa    bei 0,03 Lux. Damit ist der     Messumfang    grösser  als es die     Belichtungseins.tefhnöglichkeit    einer     nor-          malen,    Kamera mit einer Zeitreihe von z. B. 1 bis       1/i000    s     einer        Blendenöffnung    von z.

   B. 2 bis 22 und  einer     Filmempfindlichkeitseinstellung    von 90 bis       30 -    DIN     zulässt.     



  Um     nun        mit    einer solchen Kamera noch     immer          messen        zu    können,     trotzdem    die Zeit- und Blenden  werte kameraseitig ihre     Grenzwerte    erreicht haben,  muss man eine entsprechende Recheneinrichtung     an     der Kamera     anbringen,

      welche aber     ebenfalls    bei       Betätigung    Einfluss auf die     Messwerkcinstellung          nimmt.    Eine Erweiterung des Bereiches der     B#len-          denskala    erscheint nicht     sinnvoll,    weil ja die vorhan  denen     Blendeneinrichtungen    an     Verschlüssen    und  Objektiven nur in den     ihnen    gegebenen Grenzen  arbeiten können.

   Hingegen     isst    es an     Verschlüssen      Schlitzverschlüsse wie Zentralverschlüsse - der     heute       üblichen Bauart möglich, die     Öffnungszeiten        beliebig     lang zu .gestalten..  



  Es ist ein photographischer     Verschluss        mit    einem  Zeit und einem     Blendeneinstellglied,    die zwecks       B.clichtungswerteinstellung    .in verschiedenen Relativ  stellungen einstellbar.sind.,     bekanntgeworden,

      b ei wel  chem das     Zeiteinstellglied    ausser     der    Skala mit  vom     Verschlussgetriebe    selbsttätig geregelten Belich  tungszeiten     eine        zusätzliche    Skala     mit    vom     Ver-          schlussgetriebe    nicht selbsttätig geregelten längeren       Belichtungszeiten,        trägt.    Diese     Einrichtung        dient     durch Ablesen zur     Ermittlung    von Lichtwerten,

       eine     Betriebliche     Verbindung    zwischen     Verschluss-        und          Belichtungsmesswerkeinrichtung    zwecks Belichtungs  automatik     bestellt        nicht.     



  Aufgabe der     Erfindung    ist     es.,        eine        photogra-          phische    Kamera mit     einer        Belichtungszeiteinstellvor-          richtung    und     einem        Belichtungswertmesser    auszustat  ten, wodurch es     möglich    ist,

   nach überschreiten der       kameraseitig    festgelegten Grenzen     für    die     Zeit    und       Blendenwerte    den     Belichtungswertmesser        unabhängig     von der     Belichtungszeiteinstellvorrichtung    weiter     zu     beeinflussen.  



  Gelöst wird die Aufgabe     dadurch,    dass die     Belich-          tungszeiteinstel'vorrichtung    mit dem Belichtungswert       messer        Betrieblich        verbunden    ist, und     dlass    eine lös  bare     Kupplungsvorrichtung    vorgesehen ist, welche  beim     Einstellen    der     Belichtungszeiteinstellvorrichtung     über die vom     Verschlussmechanismus        selbsttätig    ge  regelten längsten     Belichtungszeitwerte    hinaus nach  überführen von     Zeiteinstellmittelu,

      in eine     Stellung     <I> B </I> bzw.      T ,    die das     Verschlusszeitwerk    beeinflus  senden     Zenteinstell'mittel,    von der     Belichtungszeitein-          sbellvorrichtung        entkuppelt.    \  Die sich hieraus, ergebenden Vorteile     sind          schnellste        Einstellbereitschaft    einer     mit    Belichtungs-      messen ausgerüsteten Kamera bei vollster     Ausnutzung     des gesamten.

   zur     Verfügung    stehenden     Messbereiches.     Bei     Verwendung    von bekannten     Lichtmessern        mit          Photowiderstand,    die eine sehr breite     Belichtungs-          zeitenskala    von     1/400o    s     bis    zu     etlichen    Stunden     auf-          weise%    ist es     dem:

      Amateur wie dem     anspruchsvollsten          Berufsphotographen    unter Verwendung von licht  starken Objektiven und     Filmemulsionen,    von etwa 30  bis 40      DIN    möglich;     Farbaufnahmen,    Nachtaufnah  men und sonstige Aufnahmen, z. B. auf dem Gebiet  der     Technik    und     Medizin,    unter ungünstigsten bzw.

         extremsten        Beleuchtungsverhältnissen    zu machen, die  mit den bisherigen     Mess-    und     Recheneinrichtungen    an  Kameras mit gekuppelten     Belichtungsmessern    nicht       möglich    waren.  



       Weitere        Einzelheitern    der Erfindung sind nach  stehend an. Hand der Beschreibung und Zeichnung zu       entnehmen,    in denen ein     Ausführungsbeispiel    des  Erfindungsgegenstandes beschrieben bzw.     dargestellt     ist. Alle nicht unmittelbar zum     Erfindungsgegenstand     gehörenden Teile wurden der     Übersichtlichkeit    wegen  nicht mit     gezeichnet.     



  Es     zeigen:          Fig.    1     im    Schnitt die     Belichtungszeiteinstellvor-          richtung,          Fig.    2 die Vorrichtung in Aufsicht,       Fig.    3= und 4 die Kupplungseinrichtung in ver  grösserter     Darstellung,          Fig:    5 die     Belichtungswertmessvorrichtung    in  schematischer     Darstellung.     



  An der Oberseite des     teilweise        dargestellten     Kameragehäuses 1 befinden sieh die     Stellglieder    für  die     Belichtungszeiten    und     Filmempfindlichkeit.    Bei  dem vorstehenden Ausführungsbeispiel     handielt    es  sich um eine Kamera mit     Schlitzverschluss.    Die       Belichtungszeiteinstellvorrichtung        könnte    ebenso mit       einem:        Zentralverschluss        in    Verbindung stehen.

   Bei  spielsweise     sind    um die     Film-    und     Verschlussaufzugs-          welle    2, die     in    einer     gehäusefesten    Büchse 3 gelagert       ist,    die verschiedenen     Stellglieder        in        Form    von Ska  lenscheiben     bzw.        -ringen    4, 5 und' 6 konzentrisch an  geordnet.

   Diese Stellglieder könnten auch in der<B>üb-</B>  lichen- Weise     könzentrisch    um das Objektiv oder an  anderer     Stelle    am Kameragehäuse     angeordnet    sein.  Der     Skalenring    4- trägt die Skalenwerte für die dem  Verschluss zugeordneten     Belichtungszeiteinstellmög          lichkeiten    von beispielsweise     1/200a    bis 1 s und die       Einstellung     B , siehe     Fig.    2. Der Skalenring 5     hin,     gegen     trägtBelichtungszeitwerte    von 2 s bis z.

   B. 30 min,  die unabhängig von den vom     Verschlussgetriebe          selbsttätig    gesteuerten Belichtungszeiten     sind.    Der  Skalenring 6-     trägt    Werte     für    die Filmempfindlichkeit.

    Die     Stellglieder    bzw.     Stellringe    4 und 6     dienen    bei  der     Belichtungssteuerung        bekanntlich    zur     übertra-          gung    der     Führungs-    oder Stehgrösse mittels einer     ge-          trieblichen    Anordnung auf die noch näher zu be  schreibende     Belichtungsmess'einrichtung.        Der        Stell-          ring-    4 steht durch einen Stift 7     mit    den     Zeitstell       <RTI  

   ID="0002.0104">   kurvenscheiben    89- und     10;    die auf einen, an sich    bekannten, nicht näher dargestellten     Schlitzverschluss     einwirken, in ständiger Verbindung. Der Stellring 5,       vors    dem sowohl     die        Verschlusszeitenwerte        als    auch die  vom     Verschlussgetrie'be    unabhängigen längeren Be  lichtungszeiten als Führungsgrösse in die Belichtungs  steuerung bzw.     Belichtungswertmessvorrichtung    ein  gegeben werden, steht mit dem Stellring 4 mittels  einer     lösbaren    Kupplung in Verbindung.

   Wie aus  den     Fig.    1, 3 und 4 ersichtlich,     besitzt    der Stellring 5       eine    Bohrung 11, so     d'ass    ein durch eine Schraube 12  gehaltener, mittels der Wandung 5 geführter Kupp  lungsbolzen 13     ,in    einem Hohlraum 14 entgegen dem  Druck einer Feder 15 hin und her gleiten kann. Der       Kupplungsbolzen    13 besitzt eine Nut 16, in die im  eingedrückten Zustand, siehe     Fig.    3, eine am Stell  ring 4 vorgesehene ringförmige Rippe 17 einrasten  kann.

   Die Verbindung zwischen den beiden Stellrin  gen 4 und 5 wird dadurch     erzielt,    indem der nicht  eingedrückte Kupplungsbolzen 13 sich in einem Zwi  schenraum 17' der ringförmigen Rippe 17 befindet,  siehe     Fig.4,    vollausgezogene Linien. Die Arbeits  weise der     Belichtungs.zeiteinstellvorrichtung    wird  später näher dargelegt.  



  Der     Stellring    5 ist mit dem Stellring 6 durch. eine  Friktion 18 reibungsschlüssig verbunden, siehe     Fig.    1.  Zwecks Begrenzung eines bestimmten Drehbereiches  von Stellring 6 ragt ein     mit    diesem verbundener Stift  19 -in :eine     kreisförmige    Nut 20 hinein. Die Länge der  kreisförmigen Nut 20 bestimmt die Anzahl der mög  lichen Einstellungen der DIN-Grade für die     Film-          empfindlichkeit.    Der     Stellring    6 besitzt     weiterhin    ein  Zahnrad 21,     das.    mit Zahnrädern 22, 23 und einem  Kurbelgetriebe 24 in Verbindung steht.

   Die Bewe  gung der erwähnten Zahnräder wird über das Kur  belgetriebe 24 entweder nach einem nicht näher dar  gestellten aber in seiner Wirkung bekannten Sum  mengetriebe der     Belichtungsmesseinrichtung    oder ge  mäss     Fig.5    direkt auf einen Belichtungswertmesser       übertragen.     



  Die     übertragung    der     Einstellbewegungen    seitens  der     Stellringe    4; 5 und 6 über die Zahnräder 21, 22,  23 und     dem    Kurbelgetriebe 24, siehe     Fig.    2, auf die  in     Fig.    5 gezeigte     Messwerkeinrichtung    geschieht in  folgender Weise: Am Kurbelgetriebe 24,     Fig.2;    ist  das eine Ende .einer Kupplungsstange 31 drehbeweg  lich befestigt, während an .einem weiteren Kurbel  trieb 32, siehe     Fig.    5, das andere Ende der Kupp  lungsstange 31     ebenfalls    drehbeweglich befestigt ist.

    Der     Kurbeltrieb    32 ist mit einem Zahnrad 33 fest  verbunden; das in     Eingriff    mit dem Zahnrad 34 steht.  An dem Zahnrad 34     befindet    sich .eine Kurven  scheibe 35, auf der ein Hebel 36 mit dem einen       Hebelarm;    37 mittels einer Feder 39 aufliegt. Das  andere     Hebelarmende    besitzt ein Zahnsegment 38,  das in ein mit dem     Messwerkgehäuse    des Belichtungs  wertmessers     verbundenes    Zahnrad 40 eingreift. Die  Drehspule 41     mit    dem Zeiger 42 ist in einem Bügel  43 vom nicht mit näher dargestellten     Messwerk-          gehäuse    drehbar gelagert.

   Als Energiequelle für das       Messwerk    dient ein     lichtempfindlicher    Empfänger     44-,         der durch Leitungen 45 mit der     Messwerkspule    41  verbunden ist.     In,    der Nähe des     Messwerkzeigers    42  befindet sich eine mit Leitlinien versehene Skala 46,  die den einzelnen     einzustellenden        Blendenwerten    ge  mäss einer     Blendenskala    47 entspricht.

       Ein        Blenden-          stellring    48, der mit einem nicht näher     dargestellten          Aufnahmeobjektiv        zusammenhängt,        besitzt    zwei Ein  stellmarken 49 und 50, wovon die eine Marke 49  die     Blendenwerte    der Skala 47 anzeigt, während die  andere Marke 50 auf die Leitlinien der Skala 46  weist.

   Zwecks     Einstellung    der     Blendenlamellen    51,  die     bekanntlich    im     Blendenring    48 gelagert     sind,     dient ein mit dem     Blendenring    48 verbundener  Griff 52:  Erfolgt eine Drehbewegung sowohl des     Stell-          ringes    5 als auch nur des     Stellringes    6, so werden  diese Bewegungen über das oben erläuterte Getriebe  21 bis 40 auf .das     Messwerkgehäuse        bzw.    dessen  Bügel 43- übertragen.

   Hierdurch wird das gesamte       Messwerk        zusammen    mit dem     Messwerkzeiger    42 ver  stellt.  



  Die Arbeitsweise der     Belichtungszeiteinstellvor-          richtung    ist folgende: Das     Einstellprinzip    einer     halb-          automatischen        Belichtungssteuerung    an einer Kamera  mit     Nachführzeiger        oder        Nullpunkteinstellung    wird  im wesentlichen als bekannt vorausgesetzt.

   Nach Ein  legen des Filmmaterials in die Kamera wird der Stell  ring 6 entsprechend der     gewählten        Filmemulsion    auf  den     entsprechenden    DIN-Wert voreingestellt, wobei  wie oben     erwähnt    eine Verstellung des     Messwerkes     mit     Zeiger    42     erfolgt.    Nunmehr wird der lichtemp  findliche Empfänger 44 auf den Aufnahmegegenstand  gerichtet, wodurch der     Messwerkzeiger    42 um einen  gewissen Betrag ausschlägt.

   Nachdem     die    Blende mit  tels Griff 52 beispielsweise auf den Wert 5, 6 ein  gestellt ist, zeigt die Marke 50 auf eine     Leitlinie,    die  sich nicht mit dem Zeiger 42 deckt. Zwecks     Überein-          stimmung    von Zeiger 42 und der Marke 50 muss der       Stellring    5     zusammen    mit dem     Stellring    4, welcher  vermittels des nicht betätigten     Kupplungsbolzens    13  mit dem     Stellring    5 in     Verbindung    steht,     Fig.    1 und  4, so lange gedreht werden, bis:

   sich der     Messwerk-          zeiger    42 mit dem     Nullpunkt    z. B. mit der Marke 50  und der     Leitlinienskala    46 in Deckung befindet. So  fern     Übereinstimmung    des     Messwerkzeigers    42 mit  der Marke 50 besteht, ohne hierbei den     Kupplungs-          bolzen    12, 13 eingedrückt zu haben, kann der     Ver-          schluss    nach erfolgter Bedienung eines nicht mit  gezeichneten Auslösers entsprechend der     eingestellten     Belichtungsdauer in Tätigkeit treten.

   Es ist lediglich  zu beachten, dass bei     dier    letzten     Einstellmöglichkeit           B     am Stellring 4 sich der Verschluss beim Betäti  gen des Auslösers nur     öffnet    und sich nicht selbst  tätig schliesst.

   Unter Beachtung des am     Stellring    5  der      B -Einstellung        gegenüberliegenden,    nicht vom       Verschluss    selbsttätig gesteuerten Belichtungszeitwer  tes von 2 s, ist nach     Einhalten    dieser Zeit der Ver  schluss entweder durch Loslassen des Auslösers oder  durch erneutes     Betätigen    von der     Offen.-    in die  Schliessstellung zu     bringen..       Die     Verschlusszeiteneinstellung,    von z.     B:

  1/2000    bis  h s und danach     anschliessend    die Einstellung auf Ball  <I>= B</I> oder Zeit =<I>T</I> ist auf dem gesamten Umfang  des     Stellringes    4 in gleiche Teile     aufgeteilt.    Um ein  Überdrehen des     Stellringes    4, das heisst über 360   hinaus, zu vermeiden, ist am Stellring 4 ein Anschlag       vorgesehen,.        In;        zweckmässiger        Ausführung    ist zwi  schen den     Zeiteinstellmitteln    8 und 9,     die    wie oben  beschrieben     mit    dem     Stellring    4 durch den.

   Stift 7  verbunden sind', eine Sperrscheibe 25 fest angeordnet.  Die     Sperrscheibe    25, welche eine Nase 26     besitzt,    ist  gegenüber den     Verschlusszeitwerten    am     Stellring    4:  so befestigt, dass die Nase 26 bei der     Verschlusszent-          stellung     B  an, einen gehäusefesten Anschlag 27  auftrifft; so dass ein-     überdrehen    der     Stehscheibe    4  über 360  unmöglich- gemacht ist..  



  Liegt nun eine Lichtmessung vor, die eine längere       Belichtungszeit    als 2 s     erfordert;    das     heisst    der     Mess-          werkzeiger-    42 steht:

   trotz der Einstellung des Steil  ringes 4 mit der Zeitmarke      B         gegenüber',einer        ge-          häusefesten!    Marke 28 noch nicht mit der     Blenden-          ringmarke    50 in     Übereinstimmung,    so wird der Stell  ring 4 vom Stellring 5 durch Eindrücken des     Kupp-          lungsbolzens    12;<B>1-3</B> und     gleichzeitiges    Drehen des       Steillringes    5 gegen den     Anschlag    27     entkuppelt.     Durch das:

       Weiterdrehen    des     Stellringes,    5     ver-          rastet    sich der     Kupplungsbolzen    13 mit der:  Nut 16     in,    der     ringförmigen    Rippe 17, wo-.  durch ein Zurückgleiten des     Kupplungsbolzens    12., 13  nicht möglich ist, siehe     Fig.    3 und     strichlierte    Dar  stellung in     Fig.    4.

   Der Stellring 5 wird nun unabhän  gig von Stellring 4 so lange gedreht, bis     übereinstim-          mung    zwischen dem     Messwerkzeiger    42 und der  Marke<B>50</B> besteht. Der     abzulesendeUelichtungszeitwert     von Stellring 5 befindet sich gegenüber der gehäuse  festen Marke 28.  



       Soll    die Kamera wieder mit     .der        üblichen        Ver-          schlusszeitenreihe    arbeiten, wird der Stellring - 5 so  lange     zurückgedreht,    bis der Kupplungsbolzen 12,  13 in den Zwischenraum 17' der     ringförmigen    Rippe  17 gelangt, um dann selbsttätig     vermittels    der Feder  15 in seine Ausgangslage     gemäss        Fig.    1 und 4 -zu       gelangen,    wodurch die Verbindung zwischen den bei  den Stellringen 4 und 5 automatisch wieder her  gestellt ist.  



  Beim Zurückdrehen     d'es    Stellringes 5 würden in  folge     Reibungsschluss    zwischen den     beiden,    entkup  pelten     Stellringen    4 und 5 auch die     Zeiteinstellmittel     8, 9 und 10, die durch den Stift 8 mit dem     Stellring    4  verbunden sind, mit verstellt werden, da sich beim  Zurückdrehen vom     Stellring    5 auf     Grund    der Dreh  richtungsänderung die Sperrscheibe 25 mit der Nase  26 vom gehäusefesten Anschlag 27 wegbewegt.

   Um  in einem solchen Falle     eine    Verstellung der     Zeitein-          stellmnttel    8, 9 und. 10 zu     verhindern,    da sonst eine       Dejustierung    des     Zeiteinstellmechanismus    erfolgen  würde, ist z.

   B. eine federnde Kugelast 29 vorgese  hen, die am Flansch der gehäusefesten Buchse 3 be  festigt ist und     mit    einer     kugelförmigen    Spitze in eine  am     Zeiteinstellmittel    10 vorgesehene Bohrung 30           federnd        einrastet.    Die Federkraft der Kugelrast 29 ist  grösser als der     zwischen    den     Stellringen    4 und 5  bestehende     Reibungsschluss,    wenn diese     Stellringe     entkuppelt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographische Kamera mit einer Belichtungs- zeiteinstellvorrichtung, die nacheinander sowohl vom Verschl'ussmechannsmus selbsttätig als auch von die sem nicht mehr selbsttätig geregelte Belichtungszei ten einzustellen ,gestattet, und einem Belichtungswext- messer, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Belichtungs@ zeiteinstellvorrichtung mit dem Belichtungswertmes- ser getneblich verbunden ist, und dass eine lösbare Kupplungsvorrichtung vorgesehen; ist, welche beim Einstellen der Belichtungszeiteinstellvonrichtung über die vom Verschlussmechamsmus selbsttätig geregelten längsten Belichtungszeitwerte hinaus, nach überfüh- ren:
    von Zeiteinstellmittel'n in eine Stellung B bzw. T , die das Verschfusszeitwerk beeinflussenden Zeit- einstellmittel von der Belichtungszeiteinstellvorrich- tung entkuppelt. _ UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass mindestens zwei Stellringe, die mit Skalen versehen sind, konzentrisch um die Film- und Verschlussaufzugswelle angeordnet sind, wobei der erste Stellring (5) mit dem zweiten Stellring (4) durch eine Kupplungseinrichtung (12, 13) lösbar verbun den ist. 2.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens zwei mit Skalen und einer Kupplungseinrichtung versehene Stellringe (4 und 5) um d'as Aufnahmeobjektiv konzentrisch an geordnet sind. 3.
    Kamera nach Unteranspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Kupplungseinrichtung einen Kupplungsbolzen (12, 13) aufweist, der im Stellring (5) und in einem Zwischenraum (1<B>7</B>) einer am Stell ring (4) befindlichen ringförmigen Rippe (17) unter Druck einer Feder (15) verschiebbar gelagert ist. 4.
    Kamera nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der mit einer Verschlusszeitenskala versehene zweite Stellring (4) mit Zeitstellkurven- scheiben (8, 9, 10) der Verschlusssteuereinrichtung und einer Sperrscheibe (25), die zur Begrenzung der Drehbewegung dient, koaxial verbunden ist. 5. Kamera nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Sperrscheibe (25) eine Nase (26) vorgesehen ist, und dass sich im Kamera gehäuse (1) im Wege der Nase (26) ein Anschlag (27) befindet. 6.
    Kamera nach Unteranspruch 5, dadurch ge- kennzeichneb, dass an dem Flansch einer gehäuse festen Buchse (3) ein federndes Kupplungsstück (29) befestigt isst, das in eine an der Zeitstellkurvenscheibe (10) befindliche Bohrung (30) .einrastet. 7.
    Kamera nach Unteranspruch 6, dadurch ,ge kennzeichnet, dass der mit einer Skala für lange Belichtungszeiten, versehene erste Stellring (5) ko axial mit einem dritten Stellring (6), welcher eine Filmempfindlichkeitswerts.kala besitzt, durch eine Friktions.kuppfung (18) verbunden ist.
CH808762A 1962-04-04 1962-07-05 Photographische Kamera mit einer Belichtungszeiteinstellvorrichtung und einem Belichtungswertmesser CH375223A (de)

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