DE1959794U - Photographische kamera mit einer belichtungszeiteinstellvorrichtung und einem belichtungswertmesser. - Google Patents

Photographische kamera mit einer belichtungszeiteinstellvorrichtung und einem belichtungswertmesser.

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DE1959794U DE1962E0016538 DEE0016538U DE1959794U DE 1959794 U DE1959794 U DE 1959794U DE 1962E0016538 DE1962E0016538 DE 1962E0016538 DE E0016538 U DEE0016538 U DE E0016538U DE 1959794 U DE1959794 U DE 1959794U
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Description

r RA. ί if 2710*1 if. 3.67
Betrifft; B 16 538 / 57a Gbm ':■ :.-■_ ;
Photographis.che. Kamera mit einer BeliGlituBgszeiteinst ellvor richtung iind: einem Belicht ungswertmessei·
Die Erfindung "betrifft eine photοgraphische Kamera mit einer Belichtungszeiteinstellvorriohtung, welche nacheinander sowohl vom Versbhlußmechanismus selbsttätig als auch vom Verschlußmeehanismus nicht mehr selbsttätig geregelte Belichtungszeiten einzustellen gestattet und einem Beli.chtungswertmesser.
Alle bisher "bekanntgewordenen Standbildkameras mit Halb- oder Vollautomatikenthielten.als .Lichtwandler ein Photoelement. Da der Meßumfang eines Photoelementes bei oa. 3 Lux beginnt und etwa, bei 32 OGO- Lux- endet, -ist .dieser meßbare licht bereich auch mit. den an einer Kamera vorhandenen Zeit-Blende-Filmempfindlichkeita-Paarungen.zu erfassen, .ohne daß weitere.Rechenscheibeη an der Kamera anzubringen sind.:
Bei Anwendung eines. Photowiderst and es als.- Lichtwandler an halböder vollautomatischen Kameras ist der Meßumfang wesentlich größer und beginnt etwa bei-0,03 Lux. Damit ist der Meßumfang größer als es die -Belichtungseinstellmöglichkeit einer normalen Kamera mit einer Zeitreihe von z.B. Ts bis 1/1000 s einer Blendenöffnung von z.B:. 2 .bis 22 und einer Filmempfindlichkeitseinstellung von.^^- 9° DIl bis 30° DIN zuläßt- : _
Um nun mit einer solchen Kamera noch immer -messen zu können, trotzdem :die- Ze-it- und Blendenwerte kameraseitig ihre Grenzwerte, erreicht haben, muß man eine entsprechende Recheneinrich tung an der Kamera anbringen, welche aber ebenfalls bei Betä-r tigung Einfluß auf die Meßwerks einst ellung nimmt. Eine Erweite rung des Bereichs- der Blendenskala erscheint nicht sinnvoll, weil ja die' vorhandenen Blend ene inrichtungen an Verschlüssen
und Objektiven nur in.den ihnen gegebenen Grenzen arbeiten können. Hingegen ist es; an Verschlüssen -;. Schiitzverschlüsse wie Zentralverschlüsse — der heute üblichen Bauart möglich, die Öf f nungszeite, beliebig lang zu gestalten, : -.--■"; ' '"_--.'
Es ist ein photographischer Verschluß mit einem Zeit- und einem Blendeneinstellglied, die zwecks Belichtungswerteinstellung in verschiedenen Relativstellungen einstellbar sind, bekanntgeworden, bei welchem das -Zelteinstellglied-außer der Skala mit vom Verschlußgetriebe, selbsttätig geregelten-Belichtungszeiten eine zu-, sätzliche Skala mit. vom -Verschlußgetriebe nicht selbsttätig geregelten längeren Belichtungszeiten trägt. Diese Einrichtung dient durch Ablesen, zur Ermittlung von Idchtwerten, eine getriebliohe Verbindung zwischen Verschluß- '.. und - Belicht ungsmeßwerkeinrichtung zwecks"Belichtungsautomatik besteht nicht♦
Aufgabe der Erfindung ist: es,: eine phot ο graphische Kamera mit einer Belichtungszeiteinstellvorrichtung und einem Belichtungswertmesser, auszustatten, ..wodurch es möglich ist, nach Überschreiten der kameraseitig festgelegten Grenzen für die Zeit- und Blendenwerte den Beli-Chtungswertmesser unabhängig von der Belichtungszeit einstellvorrichtung weiter zu beeinflussen.
Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß die Belichtungszeiteinstellvorrichtung mit dem Belichtungswertmesser getrieblich verbunden ist und daß eine lösbare Kupplungsvorrichtung vorgesehen ist, welche beim Einstellen der Belichtungszeiteinstellvorrichtung über die vom Verschlußmechanismus selbsttätig geregelten längsten Belicht ungszeit.w-erte hinaus nach Überführen der Zeit steuerkurven in eine Stellung. "B", ..bzw.. "T',' die das Verschluß zeitwerk beeinflussenden Zeitsteuerkurven von der Belichtungszeiteinstellvorrichtung entkuppelt. Die Anordnung und Kupplung der Belichtungszeiteinstellvorrichtung besteht nach einem weiteren Merkmal der Erfindung darin, daß zwei, oder mehr Stellringe, die mit Skalen versahen sind, z.B.-konzentrisch um die Film- und Verschlußaufzugsachse .angeordnet sind, wobei der erste Stellring mit dem zweiten Stellring durch eine Kupplungseinrichtung lösbar verbunden ist. Die Kupplungseinrichtung weist gemäß der Erfindung einen
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Kupplungsbolzen auf, der im ersten Bt eilring - und in einem ZwiseheBraum einer am zweiten Stellring befindlichen ringförmigen Rippe unter Druck einer ,Feder verschiebbar gelagert ist.
Die sich hieraus ergebenden Vorteile sind ..schnellste.Einatellbereii? schaft- einer, mit Belichtungsmesser ausgerüsteten Kamera bei vollster "Ausnutzung-des gesamten zur Verfügung stehenden Meßbereiches. Bei Verwendung von bekannten Lichtmessern mit Photowiderstand, die eine sehr breite Belichtungszeitenskala von 1/4000 Sek. bis. zu etlichen Stunden aufweisen, ist es dem Amateur wie dem anspruchvollst en-Berufsphotographen unter Verwendung von lichtstarken Objektiven und. Filmemulsionen von ca» 30° bis 40° DIl möglich,. Farbaufnahmen, Ua.cht auf nähme η und sonstige Aufnahmen,'z.B. auf d.erii. Gebiete-der Technik und Medizin unter ungünstigsten bzw. extremsten Beleuchtungsverha.ltnissen zu . . machen, die mit den bisherigen.Meß- - und Recheneinrichtungen an Kameras mit gekuppelten Belichtungsmessern nicht möglich waren. Weitere Merkmale der .Erfindung.sind nachstehend an Hand der Beschreibung und Zeichnung zu.entnehmen. Alle nicht unmittelbar zum Erfindungsgegenstand.gehörenden Teile wurden der Übersichtlichkeit wegen nicht mit ■_ ge zeichnet. ".
Es zeigenj
Fig . 1 ■ . '
Fig . 2 ■
Fig . 3 - A
Fig = 5
im Schnitt die.Belichtungszeit einstellvorrichtung 5 die Vorrichtung in Aufsicht j--- . . ■ die Kupplungseinrichtung in'vergrößerter Darstellung? die BelichtungswertmeßvOrrichtung in schematischer Darstellung. . . '
An der Oberseite des teilweise dargestellten Kameragehäuses 1 befinden sich die'Steilglieder für die Belichtungszeiten und Filmempf iiidlichke'it. Bei dem vorstehenden Ausführungsbeispiel handelt es sich um eine Kamera mit Schlitzverschluß. Die Belichtungszeiteinstellrichtung' könnte ebenso mit einem Zentralverschluß in Verbindung··"stehen. Beispielsweise sind um die Film- und Verschlußauf zugsachse...2, die in einer gehäusefesten Büchse 3 gelagert ists.die verschiedenen. Stellglieder in Form von Skalenscheiben bzw» -Ringe 4,5, β konzentrisch angeordnet. Diese
Stellglieder könnten auch in der üblichen Weise konzentrisch um das Objektiv oder an anderer Stelle am-·Kameragehäuse angeordnet sein. Der Skalenring .4 trägt die Skalenwerte für die dem Verschluß zugeordneten.Belichtungszeiteinstellmöglichkeiten von beispielsweise 1/2000 Sek. bis 1 Sek. und die Einstellung "B", siehe Fig. 2. Der Skalenring 5. hingegen trägt Belichtungszeitwerte von 2 Sek. bis z.B. 30 lin., die unabhängig von den vom Verschlußgetriebe selbsttätig gesteuerten Belichtungszeiten sind. Der Skalenring δ trägt .Werte für die.Filmempfindliehkeit. Die Stellglieder bzw. Stellringe /4 und ■ 6 dienen bei der Belichtungssteuerung, bekanntlich .zur Übertragung der Führungs- oder Stellgröße mittels einer getrleblichen Anordnung-auf die noch näher zu -beschreibende Belichtungsmeßeinrichtung. Der Stellring-4 .steht durch einen Stift 7 mit den Zeitsteilkurven 8, 9, 1O5 die auf einen an sich bekannten, nicht näher dargestellten Schiitzvers.chluß einwirken, in ständiger „Verbindung.."
Der Stellring 5,. von dem sowohl die. Verschlußzeitenwerte als auch die vom Versehlußgetrlebe unabhängigen längeren Belichtungszeiten als Führungsgröße in die Belichtungssteuerungs- bzw« Belichtungswertmeßvorrichtung eingegeben werden, steht mit dem Stellring 4 mittels, einer lösbaren Kupplung, in Ver-bi:ndu;clg, Wie aus den Fig. 1, 3 und 4 ersichtlich, besitzt der Stellring 5 eine Bohrung 11, so daß ein durch eine Schraube 12 gehaltener, mittels der Wandung -5' geführter Kupplungsbolzen 13 in einem Hohlraum 14 entgegen dem Druck einer leder .15 hin- und hergleiten kann» Der Kupplungsbolzen" 13 besitzt eine Nut 16, in die im eingedrückten Zustand, siehe Fig»3~, eine am Stellring 4 vorgesehene ringförmige Rippe 17 einrasten kann. Die Verbindung zwischen den beiden Stellringen ;4 und 5 wird dadurch erzielt, indem der nicht eingedrückte .Kupplungsbolzen 13 sich in einem .Zwischenraum 17' der ringförmigen Rippe 1.7-befindet, siehe Fig. 4, vollausgezogene Linien. Die.'Arbeitsweise der Belichtungszeiteinstellvorrichtung später näher -dargelegt"-♦ ■
Der Stellring- 5 ist· init. ^dem Stellring 6 durch eine Friktion 18 reibungsschlüssig verbunden, siehe Fig. 1. Zwecks Begrenzung eines bestimmten Drehbereiches von Steilring 6 ragt ein mit diesem verbundener- Stift '"19 inr eine kreisförmige lut 20 hinein.· Die Länge der kreisförmigen, lut .^20. bestimmt die-Anzahl der möglichen
Einst el lung en der. D IH- Gr ade für die Filmempfindlichkeit. Der Stellring 6.besitzt"weiterhin ein Zahnrad 21, das mit Zahnrädern 22, 23 und einem Kurbelgetriebe 24 in Verbindung steht. .Die Bewegung, der. erwähnten Zahnräder wird über das Kurbelgetriebe 24 entweder naoh einem nicht näher dargestellten, aber in seiner Wirkung bekannten Summengetriebe der Belichtungsmeßeinrioliturig oder gem. Fig. 5 -direkt auf einen Belichtungswertmesser übertragen. V- -_ .
Die Übertragung der. Einstellbewegungen seitens der Stel.lringe 4, 5 und 6 über die Zahnräder 2.1,.. 22, 23 und dem .Kurbelgetriebe 24, siehe. Fig. 2, auf die in Mg. 5 gezeigte Meßwerkeinri.chtung geschieht in folgender Weise. Am .Kurbelgetriebe 24, Fig.2,. ist das eine Ende einer Koppel stange 31 drehbeweglich befestigt, während an einem weiteren Kurbeltrieb-32, si.ehe Fig.5, das andere Ende der. Koppelstange 31 ebenfalls, drehbeweglich befestigt ist» Der Kurbeltrieb 32 ist mit einem Zahnrad 33 fest verbunde.n, .das im Eingriff mit Zahnrad 34 steht. An.dem Zahnrad. 34 befindet, sich, eine Kurve 35, auf der. ein Hebe.l .36 mit dem e.ine.n Hebelarmende 37 mittels einer Feder 39 aufliegt. Das andere Hebelarmende.. besitzt ein Zahnsegment 38, das in ein mit dem .Meßwerkgehäuse de.s Belichtungswertme'ssers verbundenes Zahnrad 40 eingreift. Die. Drehspule 41 mit Zeiger 42 ist in einem. Bügel 43 vom nicht mit näher dargestellten Meßwerkge-.häuse drehbar gelagert. Als Energiequelle für- das Meßwerk .dient ein ,lichtempfindlicher Empfänger 44,;.der durch Leitungen 45 mit der-Meßw.erkspule 4.1 verbunden ist. in der lähe des Meßwerkzeigers. 42 befindet sich eine mit leitlinien-versehene Skala 46, die den.einzelnen einzustellenden Blendenwerten..gemäß, einer Blende.ns.kala -47 entspricht. .Ein Blend enst eilring 48, der mit einem nicht näher, dargestellten Aufnahme objektiv zusammenhängt, besitzt zwei Einstellmarken. 49 und 50, wovon die eine Marke. 49-die Blendenwerte der Skala 47 anzeigt, während die andere Marke 50 auf die Leitlinien der Skala 46/weist. Zwecks Einstellung der Blendenlamellen 51, die bekanntlich im31endenring 48 gelagert sind, dient ein mit. dem Blendenring 48.verbundener Griff .52. \ ■■". ■■■"."" - ·
Erfolgt eine Drehbewegung sowohl des"Stellringes 5 als auch nur des Stellringes 6, so werden diese Bewegungen ifber das oben, erläuterte Getriebe 21 bis 40 auf das Meßwerkgehäuse bzw* dessen Bügel 43 übertragen* Hierdurch wird das-gesamte Meßwerk zusammen mit dem Meßwerkzeiger 42 verstellt.
Die Arbeitsweise der Belichtungszeiteinstellvorrichtung ist folgende:
Das Einstellprinzip einer halbautomatischen Belichtungssteuerung an einer Kamera mit Kanhführzeiger oder Hullpunkt einst ellung wird im wesentlichen als bekannt vorausgesetzt, lach Einlegen des Filmmaterials in die Kamera wird der Stellring β entsprechend der gewählten Pilmemulsion auf den entsprechenden DI3f-Wert voreingestellt) wobei - wie oben erwähnt - eine Verstellung des Meßwerkes mit Zeiger 42 erfolgt. Hunmehr wird der lichtempfindliche Empfänger 44 auf den. Aufnahmegegenstand gerichtet, wodurch der'Meßwerkzeiger 42 um einen gewissen Betrag ausschlägt. Nachdem die Blende mittels Griff 52 beispielsweise auf den Wert 5, 6 eingestellt ist, zeigt die Marke 50 auf eine Leitlinie, die sieh nicht mit dem Zeiger 42 deckt. Zwecks Übereinstimmung" von Zeiger 42 und der Marke -50 muß der Stellring 5 zusammen, mit-dem Stellring 4, welcher vermittels des nicht betätigten Kupplungsbolzens 13 mit Stellring 5 in Verbindung steht (]?ig.1 und 4), solange- verdreht werden, bis sich der Meßwerkzeiger 42 mit dem lullpunkt,z.B. mit Marke 50 und der Leitlinienskala 46, in Deckung befindet* Sofern Übereinstimmung des Meßwerkzeigers 42 mit der Marke 50 besteht, ohne hierbei den Kupplungsbölzen- 12, 13 eingedrückt zu haben, kann der Verschluß nach-erfolgter Bedienung eines nicht mit gezeichneten Auslösers entsprechend der eingestellten Belichtungsdauer in. Tätigkeit treten. Es ist lediglich-zu beachten,- daß bei der letzten Einstellmöglichkeit "B" am Stellring 4 sich der Verschluß beim Betätigen des Auslösers~nur öffnet und sich nicht selbsttätig schließt. Unter -Beachtung des am Stellring 5 der "B"-Einstellung gegenüberliegenden;, nicht vom Verschluß selbsttätig gesteuerten BelichtungBzeitwerteS-von 2 Sekunden., ist nach Einhalten dieser Zeit der Verschluß; entweder durch Loslassendes Auslösers, oder durch erneutes Betätigen von der Offen- inäie Schließstellung zu bringen. - - .
-7-
-_ 7 —
Die Verschluß Zeiteneinteilung -von z.B. 1/2000 Sek. bis 1 sek. und danach anschließend die.Einstellung auf Ball = B oder Zeit = T ; ist auf dem gesamten Umfang des .Stellringes 4 in gleiche leile aufgeteilt» Um ein Überdrehen des Stellringea 4, d .h. über 36Q° hinaus,, zu vermeiden, ist - am Bteilring 4 ein Anschlag vorgesehen. In zweckmäßiger Ausführung ist zwischen den Zeiteinstellmittelii-8 und 9, die wie oben beschrieben mit dem Stellring 4 durch Stift. 7 verbunden sind, eine Sperrscheibe fest angeordnet. Die Sperrscheibe.25, welche,eine läse 26 besitzt, ist gegenüber den Verschlußzeitwert en am Stellring 4 so befestigt, daß die .Hase. 26 .bei der Verschlußzeit stellung rtB" - an einen gehäusefesten Anschlag 27 auftrifft, so daß ein überdrehen der Stellscheibe 4 über 36O° unmöglich gemacht wird*-
Liegt nun eine Mohtmeö-sung-vor, die~ eine längere Belichtungszeit als 2 Sek. erfordert, d.h.:der Meßwerkzeiger 42 steht trotz der Einstellung des. Stellringes 4. mit der Zeitmarke "B" gegenüber einer gehäusefesten" Marke.28. noch nicht mit der Blendenringmarke 50 in Übereinstimmung/ so -wird, der Stellring A vom Stellring 5 durch Eindrücken des Kupplungsbolzens 12, 13 und gleichzei1;iges Verdrehen des Stellringes 5 gegen den Anschlag 27 .entkuppelt. Durch-das Weiterdrehen des.Stellringes 5 verrastet sich der Kupplungsbolzen 13 mit der Hut 16 in der ringförmigen Rippe 17, •wodurch.ein Zurückgleiten des Kupplungsbolzens 12, 13- nicht,- möglich ist-, siehe Big.3 und strichlierte Darstellung in Fig,4. Der Stellring :5 wird nun unabhängig von Stellring 4 so lange- - verdreht, bis Übereinstimmung zwischen. dem; Meßwerkzeiger 42.. und der Marke 50 besteht. Der abzulesende .Belichtungszeitwert vom Stellring 5 befindet sich gegenüber der-gehäusefesten Marke 28.
Soll die Kamera wieder mit ;der üblichen Verschlußzeitenreihe arbeiten, ?d.rd der-Stellring-.5 solange, zurückgedreht, bis der Kupplungsbolzen 12, -13 in den Zwischenraum IT', "der ringförmigen Rippe 17 gelangt, um dann selbsttätig vermittels der Feder i5 in seine. Ausgangslage..gem. -Fig. t und 4 zu gelangen, wodurch die Verbindung zwischen _den beiden Stellringeh. 4 und: 5 automatisch wieder -hergestellt ist. ;.-■': -■;-. /' -J-.\: :/:-.:- '-■ \ ■ ". ■
Beim Zuruokdrehend.es Stellringes 5 wurden infolge ReibungsschluS zwischen 4en-beiden entkuppeltenStellringen 4 und 5 auch die Zeiteinstellmittel;S, 9 und 10, die durch den-Stift 7 mit dem Stellring 4 verbunden sind, mit .verstellt werden, da sich beim. Zurückdrehen vom Stellring. 5 auf Grund der Drehrichtungsänderung die Sperrscheibe 25 mit der "läse 26 vom gehäusefesten Ansehlag 27 wegbewegt. Um in einem solchen Falle eine Verstellung der Zeiteinstellmittel· 8, 9 und 10 zu verhindern, da sonst eine Dejustierung des Zeiteinstellmechanismus erfolgen würde, ist z.B. eine feiernde Kugelrast 29 vorgesehen, die am Flansch der -gehäusefesten Buchse 3.befestigt ist und mit einer kugelförmigen- Splt.ze in eine am Zeiteinstellmittel 10 vorgesehene Bohrung.30 federnd einrastet. Die. Federkraft der Kugelrast 29 ist größer als- der-zwischen den Stellringen 4 und bestehende Reibungsschluß., wenn diese Stellringe entkuppelt sind,
-9—

Claims (8)

A η s ρ r ü c h e : \ " -
1. Photographische Kamera mit einer Belichtungszeiteinstellvorrichtung, welche nacheinander sowohl vom Verschlußmeehanismus selbsttätig als auch vom Versehlußmeohanismus nicht mehr selbsttätig geregelte Belichtungszeiten einzustellen gestattet und eines Belichtungswertmessers, dadureh gekennzeichnet, daß die Belieht ungsaeiteinstellvorrichtung mit dem Belichtungswertmesser getrieblich verbunden ist und daß eine lösbare Kupplungsvorrichtung vorgesehen ist, welche beim Einstellen der Belichtungszeiteinstellvorrichtung iiber die vom Versehlußmeehanismus selbsttätig geregelten längsten Belichtungszeitwerte hiiQjaus, nach überführen der Zeitsteuerkurven in eine Stellung "B" bzw. «TM, die das Verschlußzeitwerk beeinflussenden Zeitsteuerkurven von der Belichtungszeit einstellvorriehb ung entkuppelt »■
2. Photographisehe Kamera nach Anspruch 1 x dadureh gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Stellringe, die mit Skalen versehen versehen sind, konzentrisch um die film- und Verschlußaufzugsaehse angeordnet s-ind, wobei der erste Stellring (5) mit dem zweiten Stellring (4) durch eine Kupplungseinrichtung (12, 13) lösbar verbunden ist.
3. Photographisehe Kamera nach Anspruch 1, dadureh gekennzeichnet , daß die mit Skalen und einer Kupplungseinrichtung versehenen Stellringe (4 und 5) um das Aufnahmeobjektiv konzentrisch angeordnet sind»
4. Photographisehe Kamera nachAnspruch 2 und 3, dadureh gekennzeichnet, daß die Kupplungseinrichtung einen Kupplungsbolzen (12,. 13) aufweist, der im Stellring (.5) und in einem Zwischenraum (17*) einer am Stellring (4) befindlichen ringförmigen Rippe (17) unter Druck einer Feder (15) verschiebbar gelagert ist.
-10-
5. Photographisehe Kamera na on den Ansprüchen 1 bis ^,dadurch gekennzeichnet,- daß der mit der Yerschlußzeitenreihe versehene zweite. Stellring (4) mit Zeitstellkurven (8,9,10) der Terschlußsteuereinrichtung und einer Sperr-. scheibe (2 5), äie zur Begrenzung der Drehbewegung dient, koaxial verbunden ist. · ;
6* Phot ο graphische Kamera nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Sperrscheibe (25) eine Fase (2.6). vorgesehen ist, und daß sich im Kameragehäuse (1) im fege der Nase (26) ein Anschlag (27) befindet.
7. Photographisehe Kamera nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch ■gekennzeiqhnet, daß. an dem Plansch einer gehäusefesten Buchse (3) ein federndes Kupplungsstück-(29) befestigt ist, "das in eine an der.Zeitstellkurve (10) befindliche Bohrung (30) einrastet.
8. Phot ο graphische Kamera :naoh den-Ansprüchen 1- bis 7, dadurch gekennzeichnet, -daß der mit den extrem langen Belichtungszeiten versehene" erste Stellring (5) koaxial mit einem, dritten Stellring (6), welcher die Pilmempfindiichkeitswerte. besitzt, durch eine Priktionskupplung. (18) verbunden ist.... ■ -.-."--.-"".'■
ELBB-KAMEEA- GE SELISCHASOJ mit ■'beschränkter Haftung
Dresden, am 8.. 3. 1967
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