CH375724A - Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen

Info

Publication number
CH375724A
CH375724A CH1457763A CH1457763A CH375724A CH 375724 A CH375724 A CH 375724A CH 1457763 A CH1457763 A CH 1457763A CH 1457763 A CH1457763 A CH 1457763A CH 375724 A CH375724 A CH 375724A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
alkyl
parts
new
ethyl
iminodibenzyl
Prior art date
Application number
CH1457763A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Dr Schindler
Original Assignee
Geigy Ag J R
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Geigy Ag J R filed Critical Geigy Ag J R
Priority to CH1457763A priority Critical patent/CH375724A/de
Publication of CH375724A publication Critical patent/CH375724A/de

Links

Landscapes

  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von neuen     N-heterocyclischen    Verbindungen    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung von neuen     N-heterocyclischen    Ver  bindungen, die wertvolle Ausgangsstoffe für die  Synthese von Arzneimitteln darstellen.  



       3-Alkyl-5H-dibenzo[b,f]azepine    und Derivate  derselben sind bisher nicht bekanntgeworden. Wie  nun gefunden wurde, kann man solche Verbindun  gen der Formel  
EMI0001.0004     
    worin R einen     Alkylrest    mit 2-6     Kohlenstoffatomen     bedeutet, und welche im folgenden als     3-Alkyl-imino-          stilbene    bezeichnet werden, herstellen, indem man  ein     3-Alkyl-iminodibenzyl    in ein leicht     spaltbares          5-Acyl-derivat    überführt, auf dieses Halogen oder  eine Halogen abgebende Verbindung, insbesondere       N-Brom-succinimid,    einwirken lässt,

   auf das entstan  dene 3 -     Alkyl    - 5 -     acyl-10-halogen-iminodibenzyl    ein       halogenwasserstoffabspaltendes    Mittel einwirken lässt  und das Reaktionsprodukt gleichzeitig oder darauf  folgend der Hydrolyse unterwirft.  



  Die     Acylierung    in     5-Stellung    wird erfindungs  gemäss z. B. durch Kochen von     Iminodibenzyl        mit          Acetylchlorid    unter     Rückfluss    durch Umsetzung     mit          Phosgen    und Kochen der erhaltenen     5-Chlor-          carbonylverbindungen    mit dem als     Esterkomponente     gewünschten Alkohol durchgeführt.

   Für die     über-          führung    des     3-Alkyl-5-acyl        iminodibenzyls    in das       3-Alkyl-5-acyl-10-halogen-iminodibenzyl    eignet sich       N-Brom-succinimid    als Halogen abgebende Verbin  dung vorzüglich, ferner kommt     beispielsweise          N-Chlorsuccinimid,        N-Brom-phthalimid    und N-Brom-         acetamid    in Betracht. Die Abspaltung von Halogen  wasserstoff und die Hydrolyse können beispielsweise  in einem Arbeitsgang mittels     Alkalilauge    in der  Wärme durchgeführt werden.

   Bei der Behandlung  der 3     Alkyl        5-acyl-10-halogen-iminodibenzyle        mit     einer tertiären organischen Base, wie z. B.     Kollidin,     in der Wärme, oder beim Einwirkenlassen einer       Alkalilauge    in der Kälte, erhält man zunächst die       3-Alkyl-5-acyl-iminostilbene,    deren Hydrolyse eben  falls     mittels        Alkalilauge    in der Wärme durchgeführt  werden     kann.     



  Die erfindungsgemäss erhaltenen     3-Alkyl        imino-          stilbene    lassen sich in ihrer     Iminogruppe    in mannig  facher Weise substituieren. Beispielsweise erhält     man     Verbindungen     mit    wertvollen antiallergischen und  psychotherapeutischen Eigenschaften, wie z. B.  



  das     3-Äthyl-5-(ss-dimethylamino-äthyl)-          iminostilben,     das 3     Äthyl-5-(ss-pyrrolidino-äthyl)-          iminostilben,     das     3-Athyl-5-[y-(4-methylpiperazino)-propyl]-          iminostilben    und  das 3     Äthyl-5-(y-dimethylamino-propyl)-          iminostilben,     wenn man     3-Äthyl-iminostilben        mit    den entsprechen  den     Dimethylaminoalkylchloriden,    mit     Pyrrolidino-          äthylchlorid    bzw.

   mit     y-(4-Methyl-l-piperazinyl)-          propylchlorid    in Gegenwart von     Natriumamid    oder       Lithiumamid    umsetzt.  



  Im nachfolgenden Beispiel bedeuten Teile Ge  wichtsteile; diese verhalten sich     zu        Volumteilen    wie  g zu     cms.    Die Temperaturen sind in Celsiusgraden  angegeben.  



  <I>Beispiel</I>  a) 22,3 Teile     3-Äthyl-iminodibenzyl    werden in  100     Volumteilen        abs.    Benzol gelöst und mit 10  Teilen     Acetylchlorid    4 Stunden unter     Rückfluss    ge-      kocht.

   Hierauf dampft man das     Lösungsmittel    samt  dem überschüssigen     Acetylchlorid    im Vakuum voll  ständig ab und rektifiziert den Rückstand im Hoch  vakuum; das     3-Äthyl-5-acetyl-iminodibenzyl    geht  unter 0,006 mm Druck bei 165-167  über und be  sitzt einen     Schmelzpunkt    von     84-85     (aus     Ather/Pe-          troläther).     



  b) 13,3 Teile des so erhaltenen     3-Athyl-5-acetyl-          iminodibenzyls    werden in 133     Volumteilen    Tetra  chlorkohlenstoff gelöst und mit 9,4 Teilen     N-Brom-          succinimid    unter Belichtung, Einleitung von Stick  stoff und Rühren eine halbe Stunde unter     Rückfluss     gekocht.

   Hierauf saugt man das oben schwimmende       Succinimid    ab und befreit das     Filtrat    durch Destilla  tion im Vakuum vom     Tetrachlorkohlenstoff.    Der  Rückstand wird in 40     Volumteilen    Alkohol gelöst,  die Lösung mit 3,5 Teilen     Kaliumhydroxyd    in 4  Teilen Wasser versetzt und eine Stunde stehengelas  sen. Dann     giesst    man die Lösung in Wasser, nimmt  das ausgeschiedene Reaktionsprodukt in Äther auf,  trocknet die ätherische Lösung und dampft sie ein.

    Der Rückstand wird mit einer Lösung von 7,5 Teilen       Kaliumhydroxyd    in 40     Volumteilen        abs.        Äthanol    48  Stunden unter     Rückfluss    gekocht. Nach dem Ab  kühlen des Reaktionsgemisches wird das ausge  schiedene     3-Äthyl-iminostilben        abfiltriert,    gründlich  mit Wasser gewaschen, getrocknet und aus     abs.     Benzol umkristallisiert.     Smp.    186 .

           3-Athyl-iminostilben    wird in analoger Weise  ebenfalls erhalten, wenn man im obigen Beispiel als  Halogen abgebendes Mittel statt     N-Brom-succinimid          N,N'-Dibrom-dimethyl-hydantoin    verwendet.  



  Ebenso erhält man unter Verwendung von     3-n-          Propyl-iminodibenzyl    als Ausgangsprodukt das     3-n-          Propvl-iminostilben.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen N-hetero- cyclischen Verbindungen. der Formel EMI0002.0038 worin R einen Alkylrest mit 2-6 Kohlenstoffatomen bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man 3-A1 kyl-iminodibenzyl in ein leicht spaltbares 5-Acyl- derivat überführt, auf dieses Halogen oder eine Halogen abgebende Verbindung einwirken lässt,
    auf das entstandene 3-Alkyl-5-acyl-10-halogen-imino- dibenzyl ein halogenwasserstoffabspaltendes Mittel einwirken lässt und das Reaktionsprodukt gleichzeitig oder darauffolgend der Hydrolyse unterwirft.
CH1457763A 1958-12-06 1958-12-06 Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen CH375724A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1457763A CH375724A (de) 1958-12-06 1958-12-06 Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1457763A CH375724A (de) 1958-12-06 1958-12-06 Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH375724A true CH375724A (de) 1964-03-15

Family

ID=4402017

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1457763A CH375724A (de) 1958-12-06 1958-12-06 Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH375724A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1795147A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Sauerstoffderivaten des Indols
CH628907A5 (en) Process for the preparation of 24,25-dihydroxycholesterol derivatives
DE3703585A1 (de) Alkohole und ether mit cyclododecyl- und cyclododecenylgruppen, deren herstellung und verwendung als duftstoffe
CH375724A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen
DE2420474B2 (de) Verfahren zur herstellung von benzoinaethern
DE2009474C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Indolderivaten
DE3314029C2 (de)
AT200579B (de) Verfahren zur Herstellung der neuen 5-Dibenzo[b,f]azepine
AT217470B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 3-Alkyl- bzw. 3-Alkanoyl-10, 11-dihydro-5-dibenzo [b,f] azepinen und 3-Alkyl-5-dibenzo [b,f] azepinen
CH551440A (de) Verfahren zur herstellung von 5-amino-isoxazolen.
AT344153B (de) Verfahren zur herstellung neuer 2-alkyl-5-indanessigsaeure- und -alkylester-derivate
DE960538C (de) Verfahren zur Herstellung von 5-Benzyloxy-ª‰, 2-dinitrostyrolen
AT259553B (de) Verfahren zur Herstellung von Indolderivaten
DE1010969B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Imidazolonen
DE2613701C2 (de)
DE2720321A1 (de) Neue benzofuran- und benzoxepinderivate
DE3529159A1 (de) Neues verfahren zur herstellung eines aminolactons
DE1568250C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 3-Oxo-7 alpha-methyl-l 7-äthylendioxy-Delta hoch 1,4 androstadien
DE896806C (de) Verfahren zur Herstellung von 3ª‡, 11ª‰-Dioxypregnan-20-on
AT219037B (de) Verfahren zur Herstellung neuer, basischer Indol-Derivate
AT274802B (de) Verfahren zur Herstellung von Indolderivaten
DE2139016A1 (de) Neue organische Verbindungen und Verfahren zu deren Herstellung
DE2407781A1 (de) Verfahren zur herstellung von norpatchoulenol
CH405319A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Azepinderivaten
CH653342A5 (en) Process for the preparation of an enedione and of 19-nor-androstenedione