CH375919A - Dosierapparat zum Einführen von Chemikalien in eine in einer Leitung strömenden Flüssigkeit - Google Patents

Dosierapparat zum Einführen von Chemikalien in eine in einer Leitung strömenden Flüssigkeit

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CH375919A
CH375919A CH7655559A CH7655559A CH375919A CH 375919 A CH375919 A CH 375919A CH 7655559 A CH7655559 A CH 7655559A CH 7655559 A CH7655559 A CH 7655559A CH 375919 A CH375919 A CH 375919A
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Schmitt Pierre
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    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
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    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/30Injector mixers
    • B01F25/31Injector mixers in conduits or tubes through which the main component flows
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description


      Dosierapparat    zum Einführen von Chemikalien in     eine    in     einer    Leitung  strömenden     Flüssigkeit       Die Erfindung betrifft einen     Dosierapparat    zum  Einführen von Chemikalien in eine in einer Leitung  strömende Flüssigkeit mit einer in der Leitung ein  gebauten Querschnittverengung, einem im Neben  schluss     dazu    und darüber angeordneter Vorratsraum  mit einer eine     Diffusionsschicht    aufweisenden Löse  vorrichtung für das     Chemikal    und druckgesteuerten  Ventilen in der     Nebenschlussleitung.     



  Der Nachteil dieser bekannten Geräte mit durch  ein Ventil abschliessbarer     Nebenschlussleitung,    deren  Löse- und Vorratsraum über der Hauptstromleitung  angeordnet ist, besteht darin, dass die Genauigkeit der  Dosierung insbesondere bei Stillständen ausschliesslich  von der Güte dieses Ventils abhängt. Lässt z.

   B. die  Federkraft des meist federbelasteten Ventils nach, so  ergibt sich insbesondere bei Stillständen oder schwa  chen Strömungen im Hauptstrom dadurch eine Über  dosierung, dass im Löse- und Vorratsraum sich eine  spezifisch schwere konzentrierte Lösung des     Chemikals     ansammelt, die abwärts zu strömen bestrebt ist     und     bei leckem Ventil in den stillstehenden oder schwach  strömenden Hauptstrom gelangt und hier eine ge  gebenenfalls starke     'Überdosierung    an     Chemikal    ver  ursacht.  



  Zur Behebung dieses Nachteils soll zusätzlich zu  der Wirkung des Ventils bei Stillständen im Löse- und  Vorratsraum stets ein geringerer Druck herrschen als  im     Hauptstromraum,    so dass dieser Druckunterschied  dahingehend wirkt, dass kein Lösungskonzentrat aus  dem Vorratsraum in den Raum der Hauptstromleitung  absinkt.  



  Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass  die     Nebenschlusszuleitung    mit einem bei Druckanstieg  infolge Stillegung des Hauptstromes sich schliessenden  Ventil und die     Nebenschlussableitung    mit     einem    Rück  schlagventil ausgestattet ist.    Es wird also der Druckanstieg in der Hauptleitung  beim Aufhören des Stromes dazu ausgenutzt, den  Löse- und Vorratsraum kurz zuvor zu verschliessen, so  dass     darin    der geringere Druck erhalten bleibt, der  sonst, also bei     Stromfluss    in System herrscht.

   Auf diese  Weise steht das     Rückschlagventil    in der     Nebenschluss-          ableitung    bei Stillständen unter einem gegen den     Löse-          und    Vorratsraum gerichteten, also zusätzlich ab  dichtendem, Druck.  



  Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen  näher erläutert.  



       Fig.    1 zeigt einen Vertikalschnitt durch die Vor  richtung;       Fig.    2 die Draufsicht auf den Bodenteil der Vor  richtung, nach Entfernung des darauf befestigten  Zylinders,       Fig.    3 den Bodenteil nach     Fig.    2 teilweise im  Vertikalschnitt,       Fig.    4 die Ansieht von links in     Fig.    3 bei geöffnetem       Rückschlagventil    in der Hauptleitung,       Fig.    5 einen Längsschnitt durch eine     Nachfüll-          patrone    für eine Variante der Vorrichtung,

   und       Fig.    6 den Boden der Patrone nach     Fig.    5,       Fig.    7 einen Längsschnitt durch das     Einlassventil.     Bei der gezeichneten Vorrichtung tritt das Leitungs  wasser, welches mit den Phosphaten versehen werden  soll, am Eingang 26 durch ein     Rückschlagventil    1 und  eine Staudüse 2 in den unteren Teil 22 der Vorrichtung  ein. Das     Rückschlagventil    1 besteht aus einer Zusam  menfassung von mehreren Lippenventilen, deren  Lippen in der Richtung des     Stromflusses    angeordnet  sind.

   Die beispielsweise Anordnung der Lippenventile  in dem     Rückschlagventil    ist aus     Fig.    4 ersichtlich. Vor  der Staudüse 2 führt eine Zweigleitung über das       Nebenstromeinlassventil    5 und die Leitung 4 in den  Raum A der Vorrichtung. Der     Hauptwasserstrom         wird jedoch in der Fliessrichtung zum Ausgang 27  weitergeführt, wobei diese Leitung über die Öffnung 3  mit einem Mischraum C verbunden ist.

   Diese Ver  bindung der durch den Unterteil 22 hindurchgehenden  Wasserleitung mit dem Mischraum C hat den Vorteil,  dass durch die an dieser Stelle entstehenden Wirbel  eine gute     Durchmischung    der durch das Lippenventil  11 einströmenden konzentrierten     Phosphatlösung    mit  dem Wasser gewährleistet wird. Das Lippenventil stellt  ein     Rückschlagventil    dar.  



  Nachdem die Vorrichtung an ihren beiden An  schlussstellen '26 und 27 in die Wasserleitung eingebaut  ist, durchströmt das Wasser den Bodenteil 22 sowie  das     Rückschlagventil    1 und zum grössten Teil geht es  durch die Staudüse 2 an der Öffnung 3 und dem  Raum C vorbei.  



  Dicht vor der Staudüse 2 liegt die Abzweigung zur       Nebenschlusszuleitung    4 über das sich selbst schliessende       Einlassventil    5. Dieses     Nebenstromeinlassventil    5 (vgl.       Fig.    3 und 7) hat die Aufgabe, bei Stillstand der Vor  richtung den Druck im oberen Teil derselben, also in  Räumen<I>A</I> und<I>B,</I> etwas niedriger zu halten als in der  Hauptleitung bzw. Raum C. Durch die so entstehende  Druckdifferenz zwischen der Hauptleitung bzw. dem  Raum C und den Räumen<I>A</I> und<I>B</I> bleibt das Lippen  ventil 11 bei Stillstand immer geschlossen, so dass  keine Lösung aus dem Raum B zum Raum C gelangen  kann.  



  Das in     Fig.    7 im Schnitt dargestellte Ventil 5 ist  vor der     Nebenschlussleitung    4 im unteren Teil des  Gerätes angeordnet. Es besteht aus einer elastischen  Membran 26a, die von beiden Seiten durch die  Federn 27a und 30     beaufschlagt    ist, von oben her  jedoch nur soweit es das Ventil 28 zulässt.  



  Beim Öffnen der Leitung zwecks Wasserentnahme  erfolgt Druckabfall in der Leitung, so dass die Membran  26a durch die Feder 27a nach oben gedrückt und das  Wasser in die     Wirkdruckgeberleitung    4 und dann weiter  in den Raum A eindringen kann. Schliesst man nun den  Entnahmehahn, so wird die Membran 26a infolge des  Druckanstieges in der Leitung und infolge der Wirkung  der Feder 30 entgegen der Feder 27a nach unten ge  drückt, so dass sich das durch seinen Schaft 29 auf die  Membran 26a stützende Ventil 28 schliesst. Beim  Schliessen des Entnahmehahns schliesst sich auch das       Rückschlagventil    1. Die Folge davon ist, dass in der  Leitung und im Raum C ein Druckanstieg gegenüber  dem Raum A erfolgt, der nicht absinken kann, da das  Lippenventil 11 den Ausgleich verhindert.

   Ein Ein  dringen der Lösung aus dem Raum B in den Raum C  während des Stillstandes der Apparatur wird somit  verhindert.  



  Der Raum B wird durch ein auf vier Höckern 24  ruhendes Lochsieb 23, an welchem ein Verbindungs  rohr 8 mit der Schutzkappe 9 und den Löchern 25  befestigt ist, nach oben begrenzt. Dieses Verbindungs  rohr 8 dient dem raschen Druckausgleich zwischen  den Räumen<I>A</I> und<I>B,</I> wenn das im Raum<I>A</I> eingefüllte  Phosphat     zusammengebacken    ist.    Durch das     Rückschlagventil    1, welches nur in einer  Richtung durchgängig ist, wird die Druckschwankung  in der     Zuflussleitung    in der Vorrichtung aufgefangen.  Der Druck im Raum C kann bei Stillstand nicht fallen  und das sonst durch die Druckschwankung erzeugte  Überdosieren wird völlig ausgeschlossen.  



  Bei der Inbetriebnahme der Vorrichtung, d. h.  wenn Wasser entnommen wird, ändert sich das be  stehende Druckverhältnis, da der Druck in der Leitung  und dem Raum C fällt, das Ventil 5 sich öffnet und in  den Räumen<I>A</I> und<I>B</I> ein Überdruck gegenüber dem  Raum C entsteht, d. h. die     Phosphatlösung    wieder zu  dosieren beginnt.  



  Eine Diffusionsschicht 7, welche zwischen den  Räumen<I>A</I> und<I>B</I> angeordnet ist, sorgt für das ständige  Vorhandensein der konzentrierten     Phosphatlösung    im  Raum B und die  Diffusion  oder das     Inlösunggehen     des meist pulverförmigen Phosphates wird durch eine  Vielzahl von neben-* und     übereinanderliegenden    feinen  Poren in der porösen Schicht erreicht. Massgebend  hierbei ist nicht das Material, sondern das Vorhanden  sein von Kanälen oder Durchgängen in der Schicht.  



  Ein Sieb allein ist z. B. keine Diffusionsschicht,  sondern eine solche entsteht erst, wenn mehrere Siebe  so     übereinandergelegt    sind, dass kein direktes Durch  fallen des festen Materials möglich ist. Die Diffusions  schicht kann auch aus verschieden körnigem Material,  wie Kies, Glas usw., gebildet sein. Sogar das Mischen  von grob- und feinkörnigen Phosphaten stellt eine  poröse Schicht dar. Vorzugsweise wird jedoch eine  schwammartige     Kunststoffschaummasse    verwendet,  welche den Vorteil einer leichten Formgebung und  Handhabung hat.  



  Versuche haben zu den Beobachtungen geführt,  dass hochpolymere Phosphate sich durch die groben  Poren schneller, dagegen durch feine Poren langsamer  lösen lassen. Bei Erreichen einer Konzentration von  40-48      B6    hört das     Inlösunggehen    gänzlich auf.  



  Tritt durch irgendeinen Umstand eine Verdünnung  der Lösung im Raum B ein, setzt die Diffusion sofort  wieder ein, bis die Sättigung wieder erreicht ist. Durch  diesen Vorgang entsteht im Raum B automatisch eine  praktisch immer gleichbleibende     Phosphatlösung,     welche zudem durch die Diffusionswand 7 zugleich  auch filtriert ist.  



  Sinkt durch eine Wasserentnahme der Druck in  dem Raum C, so erzeugt die Staudüse 2 infolge Nach  strömens des Wassers über dem Eingang 26 einen  Wirkdruck in den Verbindungsleitungen 4 und 8,  welcher wiederum die     Phosphatlösung    über das Dosier  ventil 6, über die Leitung 10 und das Lippenventil 11  in den Raum C drückt. Das     Dosierventil    6, welches  als Nadel ausgebildet ist, hat an der Spindel eine  Steigung von 0,5 mm bei einer Umdrehung. Die dazu  gehörige Skala 12 ist in fünfzig gleiche Teile eingeteilt.

    Somit ergibt sich beim Einstellen auf der Skala von  Teilstrich zu Teilstrich an der     Verschlussnadel    eine  Verschiebung von einem     Hundertstelmillimeter,    was  wiederum eine Einteilung auf     mg/1    zulässt. Die Boh  rung 14 und die Ableitung 10 sind gegeneinander ver-      setzt angeordnet. Hierdurch ist eine exakte Mengen  regelung und eine genaue Dosierung gewährleistet.  



  Anstelle der Diffusionsschicht 7 und der Ver  bindungsleitung 8 kann in dem die Vorrats-,     Lösungs-          und        Dosierräume    umschliessenden Zylinder 20, 21 eine  Patrone gemäss     Fig.    5 eingesetzt werden, welche das zu  lösende Phosphat enthält. Vor dem Einsetzen der  Patrone sind natürlich die Schutzdeckel 17 und 18  zu entfernen. Der Boden 15 der Patrone ist siebförmig  ausgebildet und enthält darüber die Diffusions  schicht 16.  



  Die beschriebene Vorrichtung hat gegenüber den  bisher bekannten Vorrichtungen auch den grossen  Vorteil, dass man darin auch beim Lösen im Wasser  zu     schwerlöslichen    Klumpen zusammenbackende       Chemikalien,    wie hochpolymere     Alkaliphosphate,    gut  verwenden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Dosierapparat zum Einführen von Chemikalien in eine in einer Leitung strömende Flüssigkeit mit einer in der Leitung eingebauten Querschnittverengung, einem im Nebenschluss dazu und darüber angeordneten Vorratsraum mit einer eine Diffusionsschicht auf- weisenden Lösevorrichtung für das Chemikal und druckgesteuerten Ventilen in der Nebenschlussleitung, dadurch gekennzeichnet, dass die Nebenschlusszulei- tung (4) mit einem bei Druckanstieg infolge Stillegung des Hauptstromes sich schliessenden Ventil (5) und die Nebenschlussableitung (10) mit einem Rückschlag ventil (11)
    ausgestattet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Rückschlagventil als Lippenventil (11) ausgebildet ist. 2. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Leitung vor der Nebenschlussleitung ein Rückschlagventil (1) aufweist. 3. Apparat nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Neben schlussableitung (10) vor dem Lippenventil (11) ein Dosierventil (6) aufweist. 4.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen Vorratsraum (A) für Chemikal und dem Lösungsraum (B) durch eine Leitung (8) eine direkte Verbindung besteht, damit ein Druckausgleich zwischen diesen Räumen sichergestellt ist.
CH7655559A 1958-08-08 1959-08-04 Dosierapparat zum Einführen von Chemikalien in eine in einer Leitung strömenden Flüssigkeit CH375919A (de)

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