CH376169A - Magnetohydrodynamic alternating current generator - Google Patents

Magnetohydrodynamic alternating current generator

Info

Publication number
CH376169A
CH376169A CH8062359A CH8062359A CH376169A CH 376169 A CH376169 A CH 376169A CH 8062359 A CH8062359 A CH 8062359A CH 8062359 A CH8062359 A CH 8062359A CH 376169 A CH376169 A CH 376169A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
windings
magnetic field
generating
gas
jacket
Prior art date
Application number
CH8062359A
Other languages
German (de)
Inventor
Kaech Alfred
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bbc Brown Boveri & Cie filed Critical Bbc Brown Boveri & Cie
Priority to CH8062359A priority Critical patent/CH376169A/en
Priority to CH741160A priority patent/CH381315A/en
Priority to GB3862460A priority patent/GB959092A/en
Publication of CH376169A publication Critical patent/CH376169A/en

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K44/00Machines in which the dynamo-electric interaction between a plasma or flow of conductive liquid or of fluid-borne conductive or magnetic particles and a coil system or magnetic field converts energy of mass flow into electrical energy or vice versa
    • H02K44/08Magnetohydrodynamic [MHD] generators
    • H02K44/18Magnetohydrodynamic [MHD] generators for generating AC power
    • H02K44/26Magnetohydrodynamic [MHD] generators for generating AC power by creating a travelling magnetic field
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K44/00Machines in which the dynamo-electric interaction between a plasma or flow of conductive liquid or of fluid-borne conductive or magnetic particles and a coil system or magnetic field converts energy of mass flow into electrical energy or vice versa
    • H02K44/08Magnetohydrodynamic [MHD] generators
    • H02K44/18Magnetohydrodynamic [MHD] generators for generating AC power
    • H02K44/20Magnetohydrodynamic [MHD] generators for generating AC power by changing the polarity of the magnetic field

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Oxygen, Ozone, And Oxides In General (AREA)

Description

  

      Magnetohydrodynamischer    Wechselstrom-Generator    Die bisher vorgeschlagenen     magnetohyd@rod'ynn-          mischen    Generatoren umfassen einen von     ionisiertem,     Gas durchströmten Kanal, Mittel zur     Erzeugung        eines     quer zur Strömungsrichtung des Gases verlaufenden  Magnetfeldes und     Elektroden    zur Entnahme der  durch die     Trennung    der elektrischen Ladungsträger  im Magnetfeld nutzbar gewordenen elektrischen Lei  stung.  



       Besondere        Schwierigkeiten    stellen sich der Reali  sierung der     Elektroden    entgegen. Im     Hinblick    auf die  hohe Gastemperatur - als Quelle für den Gasstrom  wird     üblicherweise    eine     Brennkammer    vorgesehen   kommt als     Elektrodenmaterial    z. B. Kohle in Be  tracht. Der im     Betrieb    auftretende     Elektrodenabbrand     erfordert     Nachschubeinrichtungen    mit all     ihren    Kom  plikationen.

   Bei Generatoren von der zur Zeit als  besonders wirtschaftlich betrachteten Grösse müssen  von den bewegbaren Elektroden     Ströme    in der     Grö-          ssenordnung    105 A abgenommen werden. Aber selbst  dann, wenn diese Aufgaben praktisch befriedigend  erfüllt wären, verblieben noch weitere mit den Elek  troden verbundene Schwierigkeiten, von denen     hier     lediglich die     Eigenemission    erwähnt sei.  



  Die Erfindung     betrifft    einen     magnetohydrodyna-          mischen        Wechselstromgenerator,    der einen von     einem     ionisierten Gas durchströmten Kanal und Mittel zur  Erzeugung e     Hirnes    quer zur Strömungsrichtung verlau  fenden Magnetfeldes umfasst.

   Der erfindungsgemässe  Generator ist dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal  im wesentlichen einen ringförmigen     Querschnitt    auf  weist und zwischen einem Kern und einem Mantel  verläuft, wobei Mantel und Kern Teile     mindestens     einer nach Art eines     Manteltransformators    aufgebau  ten,     magnetischen        Struktur    bilden,

   welche Wicklun  gen     zur    Erzeugung eines den Kanal radial     durchset-          zenden    Magnetfeldes und     eine        Sekundärwicklung    zur       Entnahme    der erzeugten     Wechselstromfeistung    trägt.         Aufbau    und     Wirkungsweise    eines solchen     Gene-          rators    seien an Hand     eines    in den     Fig.        Ia    und     1b    ge  zeigten     Ausführungsbeispieles    näher erläutert.  



  Die     magnetische    Struktur umfasst den Kern 2 mit       kreisförmigem    Querschnitt, den Mantel 4 mit kreis  ringförmigem Querschnitt und eine     Mehrzahl    radialer   Speichen  3 als     Verbindung    von Kern und Mantel.  Der Kanal 1, in welchem das ionisierte Gas in der       Richtung    v strömt, verläuft im aktiven Teil des     Gene-          rators    zwischen Kern 2 und Mantel 4; er weist daher  dort einen     kreMörmigen    Querschnitt auf. Zur Erzeu  gung eines den Kanal radial durchsetzenden Magnet  feldes sind die beiden Wicklungen 5' und 5" vorgese  hen.

   Damit ein zweckmässig gestaltetes     Magnetfeld,     dessen     Feldlinien    etwa den in     Fig.    la gestrichelt ein  gezeichneten und mit H     bezeichneten    Verlauf auf  weisen, erzeugt wird, müssen die beiden Wicklungen  5' und 5" vom Erregerstrom mit     entgegengesetztem     Umlaufsinn durchflossen werden.  



  In     bekannter    Weise wirkt auf ein im     ionisierten     Gas     mitgeführtes    freies     Elektron    die Kraft  
EMI0001.0069     
    wo e die     Elementarladung,    v die     vektoriellt    Gas  geschwindigkeit und B die     magnetische        Induktion    im  Gaskanal     bedeuten.    Eine analoge Kraft wirkt auch  auf die Ionen, die aber nur wenig abgelenkt     werden,     da sie schwer und träge sind.

   Die geladenen Teilchen  stossen .immer wieder     mit        anderen        Teilchen    zusam  men; zudem besteht) zwischen Ionen und     Elektronen          .eine        elektrische    Wechselwirkung.

   Diese Bremswir  kungen stellen den elektrischen Widerstand dar,, des  sen Kehrwert die     elektrische        Leitfähigkeit    ist.     Der    im       Gaskanal    induzierte Strom berechnet sich demnach  aus der Formel  
EMI0001.0086     
      worin     a    die spezifische elektrische Leitfähigkeit,  
EMI0002.0002  
   das induzierte elektrische     Feld    und das  
EMI0002.0004  
    Gegenfeld der Nutzspannung sind.

   Da die Strömungs  geschwindigkeit
EMI0002.0005  
   und die     radiale    magnetische In  duktion
EMI0002.0007  
   senkrecht     aufeinander    stehen, hat das in  duzierte elektrische Feld nur eine Tangen  tialkomponente, :ebenso auch
EMI0002.0009  
   das     Gegenfeld    E Der  induzierte Strom verläuft demnach zirkular um den  Kern 2, wie dies in     Fig.    1a     eingezeichnet    ist.  



  Wird     ein        @radiales    magnetisches Wechselfeld er  zeugt, das heisst werden die Wicklungen 5', 5" mit  Wechselstrom gespeist, so erzeugt der Strom j im  Kern 2 und über die Speichen 3 im Mantel 4 den  mit H' bezeichneten     Induktionsfluss.    An der Sekun  därwicklung 6 kann daher eine     Wechselstromleistung     abgenommen werden.

   Die Anordnung     wirkt    also wie  ein Transformator, dessen     Primärwicklung    nur ihrer  Wirkung nach vorhanden ist, indem der     Induktions-          fl'uss    durch einen im ionisierten Gas mittels eines       quer        zur    Gasströmung     verlaufenden    magnetischen  Wechselfeldes durch     magnetohydrodynamischen        Effekt          hervorgerufenen    Strom erzeugt wird.

   Zufolge der       gegensinnigen    Speisung der Wicklungen 5', 5" sind  diese gegenüber dem     Induktionsfluss    H' und damit  auch gegenüber der Sekundärwicklung 6     entkoppelt.     Der     Induktionsfluss   <I>H'</I> eilt dem     Erregerfluss   <I>H</I> um  90  in der Phase nach, so dass für beide Flüsse ver  hältnismässig hohe Kerninduktionen zugelassen wer  den können.

   Die Wände des Kanals müssen minde  stens .im aktiven Teil des Generators mit einem     elek-          trisch-isolierenden    Belag versehen sein.     Eine    an  gemessene Kühlung muss dafür sorgen, dass nirgends  in der     magnetischen    Struktur der     Curie-Punkt        erreicht          wird-.    Mit Rücksicht auf die hohe Geschwindigkeit  der Gasströmung sind insbesondere Kern und Spei  chen so zu gestalten,     dass    minimale Strömungswider  stände entstehen.

   Diese Massnahme ist     in.        Fig.    la als       Zuspitzung    der Enden des Kernes 2 angedeutet. Die       Teile    der magnetischen Struktur sind zweckmässig aus  lamelliertem Eisen aufzubauen. Genauere Unter  suchungen der Betriebsbedingungen eines solchen  Generators lassen     erkennen,    dass es zweckmässig ist,  kleine     Magnetfeldstärken,    grössere Leitfähigkeit des  Gases und     kleinere    Längen des aktiven Teiles vor  zusehen, als es für die bisher vorgeschlagenen, mit  Elektroden versehenen     Gleichstromgenüratoren    von       vergleichbaren    Leistungen als optimal bekanntgewor  den ist.  



  Aus der     Fig.    1 ist ersichtlich, dass sich innerhalb  der magnetischen Struktur in der Nachbarschaft der  Speichen 3 mehr oder     weniger    grosse Räume befin  den, die praktisch frei von dem durch die Wicklungen  5', 5"     erregten    Magnetfeld (gestrichelt) sind. Der In  duktionsfluss des Transformators kann daher im lei  tenden Gas, das sich in diesen Räumen befindet,  Ströme induzieren, welche den Kern 2     umschliessen.     Sie lassen sich unterdrücken durch die Anordnung       isolierender    Platten 7 in radialen Ebenen unmittel-    bar hinter den eintrittsseitigen bzw. vor den     austritts-          seitigen    Speichen.  



  Anstelle der in     Fig.        laa    gezeigten Zuführung des  Gases in axialer Richtung kann auch     eine    Zuführung  durch den Mantel hindurch treten. Die     Fig.    2 zeigt  eine solche Anordnung, bei welcher für jeden der  beispielsweise vier Sektoren (vgl.     Fig.    la) eine eigene  Brennkammer 8 zur Erzeugung des Gasstromes vor  gesehen ist. Der     eintrittsseitige    Speichenstern nach       Fig.    1a kann in dieser Anordnung durch eine un  geteilte Platte 9 ersetzt werden. Dasselbe kann     aus-          trittsseitig    geschehen, wenn die Gasabfuhr ebenfalls  radial durch den Mantel hindurch erfolgt.  



  Eine andere mögliche Bauform ist in     Fig.    3 ge  zeigt. Die Zuführung des Gases in den kreisringför  migen Kanal geschieht über eine Mehrzahl von Zu  leitungsröhren 9 aus einer     toroidförmigen        Brennkam-          mer    10.<B>Die</B> Figur deutet durch gestrichelte Linien  die zweckmässige Führung eines     Kühlmediums    an.       Anstelle    einer     toroidförmigen        Brennkammer    kann  natürlich auch für jedes Zuleitungsrohr eine eigene  Brennkammer vorgesehen sein.  



  Der     Generator    für einphasigen Wechselstrom  kann bei zweckmässiger     Dimensionierung    praktisch  die     volle,    zur Konversion verfügbare thermische Ener  gie in elektrische umsetzen.     Hiezu    muss der aktive  Teil so lang     sein,    dass die Laufzeit des Gasstromes  in ihm mindestens 1/1 der Periodendauer des Wechsel  feldes beträgt. Es können dabei auch mehrere magne  tische Strukturen vorgesehen werden, die vom Gas  strom     nacheinander    durchflossen werden.  



       Mehrphasenwechselstrom    (z. B. zwei- oder     drei-          phasig)    kann derart erzeugt werden,     dass    man den  einzelnen Phasen<B>je</B> eine magnetische Struktur zu  ordnet, deren Wicklungen aus einer entsprechenden       Mehrphasenquelle    gespeist werden.

   Die einzelnen  Kanäle können von einer     gemeinsamen        Brennkammer          parallel    gespeist werden oder auch eigene     Brennkam-          mern        aufweisen.    Die Kanäle lassen sich aber auch  längs eines einzigen Weges hintereinander anordnen,  so dass sie vom Gasstrom nacheinander durchflossen  werden. Es muss dann dafür gesorgt sein, dass jeder       Teil    des     Generators    von der verfügbaren Leistung       jeweils    nur den ihm ,gemäss der jeweiligen Phasen  zahl     zukommenden    Teil aufnimmt.

   Dabei kann die  wirksame Länge der aktiven Teile verhältnismässig  klein gehalten werden.  



  Die     Fig.    4 zeigt eine Anordnung zur Erzeugung  von Drehstrom. Sie     enthält    drei     miteinander    ver  einigte magnetische Strukturen von der beschriebenen  Art mit ihren Wicklungen, die vom Gas     nacheinander     durchströmt werden. Die drei     Erregerwicklungspaa:re     5', 5"     werden    aus einer     Drehstromquelle    gespeist;  dementsprechend kann an den beispielsweise in       Sternschaltung    miteinander verbundenen Sekundär  wicklungen 6     Drehstromleistung    entnommen wer  den.  



       Abgesehen    von der Speisung der Wicklungen 5',  5" mit Wechselstrom kommen auch andere Mass-      nahmen zur Erzeugung     eines        zeitlich        veränderlichen          Induktionsflusses    in Frage. Es können z. B. die Wick  lungen 5', 5" mit Gleichstrom gespeist werden, wenn  dafür gesorgt wird" dass die elektrische     Lei-tfähigkdit     und/oder die Geschwindigkeit des Gases sich peri  odisch ändert.     Eine    Beeinflussung der Leitfähigkeit  kann dadurch geschehen, dass die an sich bekannte       Einführung    fremder Ladungsträger (z.

   B.     Ka'lium-          ionen)    in den Gasstrahl mit periodischer Schwankung  der     Dosierung        bewerkstelligt        wi.rd,.    Die Gasgeschwin  digkeit kann bei     gleichbleibender        Strömungsrichtung     zwischen einem maximalen und einem     minimalen     Wert verändert werden, oder sie kann, bei periodi  scher Umkehrung der Strömungsrichtung, zwischen  zwei Maximalwerten variieren. Im letzteren Falle hat  die Einströmung des Gases abwechslungsweise von  beiden     Generatorseiten    her zu erfolgen.



      Magnetohydrodynamic alternating current generator The previously proposed magnetohyd @ rod'ynn- mix generators include a channel through which ionized gas flows, means for generating a magnetic field running transversely to the direction of flow of the gas, and electrodes for removing what has become usable through the separation of the electrical charge carriers in the magnetic field electrical power.



       The realization of the electrodes opposes particular difficulties. With regard to the high gas temperature - a combustion chamber is usually provided as a source for the gas flow. B. Coal in Be tracht. The electrode burn-off that occurs during operation requires supply devices with all their complications.

   In the case of generators of the size currently considered to be particularly economical, currents of the order of magnitude of 105 A must be drawn from the movable electrodes. But even if these tasks were fulfilled in a practically satisfactory manner, there were still further difficulties connected with the electrodes, of which only the self-emission is mentioned here.



  The invention relates to a magnetohydrodynamic alternating current generator which comprises a channel through which an ionized gas flows and means for generating a magnetic field extending transversely to the direction of flow.

   The generator according to the invention is characterized in that the channel essentially has an annular cross section and runs between a core and a jacket, the jacket and core forming parts of at least one magnetic structure constructed in the manner of a jacket transformer,

   which windings are used to generate a magnetic field that radially penetrates the channel and a secondary winding for drawing off the generated alternating current power. The structure and mode of operation of such a generator will be explained in more detail using an exemplary embodiment shown in FIGS. 1a and 1b.



  The magnetic structure comprises the core 2 with a circular cross section, the jacket 4 with a circular cross section and a plurality of radial spokes 3 as a connection between the core and jacket. The channel 1, in which the ionized gas flows in the direction v, runs in the active part of the generator between core 2 and cladding 4; it therefore has a cr-shaped cross section there. To generate a magnetic field radially penetrating the channel, the two windings 5 'and 5 "are provided.

   So that a suitably designed magnetic field, the field lines of which have approximately the curve drawn in dashed lines in FIG. La and labeled H, is generated, the two windings 5 'and 5 "must be traversed by the excitation current in opposite directions.



  The force acts in a known way on a free electron carried along in the ionized gas
EMI0001.0069
    where e is the elementary charge, v is the vectorial gas velocity and B is the magnetic induction in the gas duct. An analogous force also acts on the ions, but they are only slightly deflected because they are heavy and inert.

   The charged particles repeatedly collide with other particles; there is also an electrical interaction between ions and electrons.

   These braking effects represent the electrical resistance, whose reciprocal value is the electrical conductivity. The current induced in the gas duct is calculated from the formula
EMI0001.0086
      where a is the specific electrical conductivity,
EMI0002.0002
   the induced electric field and that
EMI0002.0004
    Opposite field of the useful voltage are.

   As the flow velocity
EMI0002.0005
   and radial magnetic induction
EMI0002.0007
   stand perpendicular to each other, the induced electric field has only one tangential component, as well
EMI0002.0009
   the opposing field E. The induced current accordingly runs circularly around the core 2, as is shown in FIG. 1a.



  If a radial alternating magnetic field is generated, i.e. the windings 5 ', 5 "are fed with alternating current, the current j in the core 2 and through the spokes 3 in the jacket 4 generates the induction flux labeled H'. On the secondary winding 6, AC power can therefore be drawn.

   The arrangement thus acts like a transformer, the primary winding of which is only present according to its effect, in that the induction flow is generated in the ionized gas by means of a magnetic alternating field running transversely to the gas flow through a magnetohydrodynamic effect.

   As a result of the opposing feed of the windings 5 ', 5 ", they are decoupled from the induction flux H' and thus also from the secondary winding 6. The induction flux <I> H '</I> rushes around the excitation flux <I> H </I> 90 in the after phase, so that relatively high core inductions can be permitted for both flows.

   The walls of the duct must be provided with an electrically insulating coating at least in the active part of the generator. Appropriate cooling must ensure that the Curie point is not reached anywhere in the magnetic structure. In view of the high speed of the gas flow, the core and spoke must be designed in such a way that minimal flow resistance occurs.

   This measure is indicated in FIG. 1 a as a tapering of the ends of the core 2. The parts of the magnetic structure are expediently made of laminated iron. More detailed investigations of the operating conditions of such a generator show that it is advisable to provide for small magnetic field strengths, greater conductivity of the gas and shorter lengths of the active part than has been known to be optimal for the previously proposed, electrode-equipped direct current generators of comparable performance is.



  It can be seen from FIG. 1 that within the magnetic structure in the vicinity of the spokes 3 there are more or less large spaces which are practically free from the magnetic field (dashed) excited by the windings 5 ', 5 " Induction flow of the transformer can therefore induce currents in the conductive gas that is located in these spaces, which surround the core 2. They can be suppressed by arranging insulating plates 7 in radial planes directly behind the inlet or in front of the outlet - side spokes.



  Instead of the supply of gas in the axial direction shown in FIG. Laa, a supply can also pass through the jacket. Fig. 2 shows such an arrangement in which for each of the four, for example, sectors (see. Fig. La) a separate combustion chamber 8 for generating the gas flow is seen before. The entry-side spoke star according to FIG. 1 a can be replaced by an un-divided plate 9 in this arrangement. The same can happen on the outlet side if the gas is also discharged radially through the jacket.



  Another possible design is shown in Fig. 3 GE. The gas is fed into the circular channel via a plurality of feed tubes 9 from a toroidal combustion chamber 10. The figure indicates the appropriate routing of a cooling medium by dashed lines. Instead of a toroidal combustion chamber, a separate combustion chamber can of course also be provided for each supply pipe.



  The generator for single-phase alternating current can, with appropriate dimensioning, convert practically the full thermal energy available for conversion into electrical energy. For this purpose, the active part must be so long that the running time of the gas flow in it is at least 1/1 of the period of the alternating field. Several magnetic structures can also be provided through which the gas stream flows one after the other.



       Multi-phase alternating current (for example two- or three-phase) can be generated in such a way that a magnetic structure is assigned to the individual phases, the windings of which are fed from a corresponding multi-phase source.

   The individual channels can be fed in parallel from a common combustion chamber or have their own combustion chambers. However, the channels can also be arranged one behind the other along a single path, so that the gas stream flows through them one after the other. It must then be ensured that each part of the generator only consumes that part of the available power according to the respective number of phases.

   The effective length of the active parts can be kept relatively small.



  Fig. 4 shows an arrangement for generating three-phase current. It contains three mutually united magnetic structures of the type described with their windings through which the gas flows one after the other. The three pairs of excitation windings: re 5 ', 5 "are fed from a three-phase current source; accordingly, three-phase power can be drawn from the secondary windings 6 connected to one another in a star connection, for example.



       Apart from feeding the windings 5 ', 5 "with alternating current, other measures for generating a time-varying induction flux can also be used. For example, the windings 5', 5" can be fed with direct current if this is ensured That the electrical conductivity and / or the speed of the gas changes periodically. The conductivity can be influenced by the fact that the introduction of foreign charge carriers (e.g.

   B. potassium ions) in the gas jet with periodic fluctuations in the dosage wi.rd ,. The gas speed can be changed between a maximum and a minimum value while the flow direction remains the same, or it can vary between two maximum values with a periodic reversal of the flow direction. In the latter case, the gas has to flow in alternately from both generator sides.

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH Magnetohydrodynamischer Wechselstromgenera tor, der einen von ionisiertem Gas durchströmten Kanal und Mittel zur Erzeugung eines quer zur Strö- mungsirichtung verlaufenden Magnetfeldes umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal im wesenit- lichen einen ringförmigen Querschnitt aufweist und zwischen einem Kern und einem Mantel verläuft, wo bei Mantel und Kern Teile mindestens einer nach Art eines Manteltransformators aufgebauten, magne tischen Struktur bilden, PATENT CLAIM Magnetohydrodynamic alternating current generator comprising a channel through which ionized gas flows and means for generating a magnetic field running transversely to the direction of flow, characterized in that the channel essentially has an annular cross section and runs between a core and a jacket, where in the case of the jacket and core, parts form at least one magnetic structure built up like a jacket transformer, welche Wicklungen zur Erzeu gung eines den Kanal radial durchsetzenden Mägnet- feldes und eine Sekundärwicklung zur Entnahme der erzeugten Wechselstromleis.tung trägt. UNTERANSPRÜCHE 1. Generator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wicklungen zur Erzeugung des Magnetfeldes mit einer Wechselstromquelle verbun den sind. 2. which windings are used to generate a magnetic field that radially penetrates the channel and a secondary winding to extract the generated alternating current power. SUBClaims 1. Generator according to claim, characterized in that the windings for generating the magnetic field are verbun with an alternating current source. 2. Generator nach Patentanspruch, bei welchem dem Gas fremde Ladungsträger beigefügt werden, da durch gekennzeichnet, dass die Wicklungen zur Er zeugung des Magnetfdldes mit einer Gleichstrom quelle verbunden sind, und dass Mittel zur periodi schen Veränderung der Dosierung der fremden La dungsträger vorhanden sind. 3. Generator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d@ass die Wicklungen zur Erzeugung des Magnetfeldes mit einer Gleichstromquelle verbun den sind, und dass Mittel zur periodischen Verände rung der Strömungsgeschwindigkeit des Gases. vor handen sind. 4. Generator according to patent claim, in which foreign charge carriers are added to the gas, characterized in that the windings for generating the magnetic field are connected to a direct current source, and means are available for periodically changing the dosage of the foreign charge carriers. 3. Generator according to claim, characterized in that the windings for generating the magnetic field are verbun with a direct current source, and that means for periodically changing the flow rate of the gas. available. 4th Generator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass nahe den Enden der magnetischen Struktur isolierende Platten in radialen Ebenen zwi schen Kern und Mantel angeordnet sind. 5. Generator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass er drei magnetische Strukturen ent hält, und dass die Wicklungen zur Erzeugung des Magnetfeldes mit einer D:rehstromquelle verbunden sind. Generator according to claim, characterized in that insulating plates are arranged in radial planes between the core and the jacket near the ends of the magnetic structure. 5. Generator according to claim, characterized in that it holds three magnetic structures ent, and that the windings for generating the magnetic field are connected to a rotary current source.
CH8062359A 1959-11-14 1959-11-14 Magnetohydrodynamic alternating current generator CH376169A (en)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH8062359A CH376169A (en) 1959-11-14 1959-11-14 Magnetohydrodynamic alternating current generator
CH741160A CH381315A (en) 1959-11-14 1960-06-30 Magnetohydrodynamic alternating current
GB3862460A GB959092A (en) 1959-11-14 1960-11-10 Improvements in or relating to magnetohydrodynamic electrical generators

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH8062359A CH376169A (en) 1959-11-14 1959-11-14 Magnetohydrodynamic alternating current generator

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH376169A true CH376169A (en) 1964-03-31

Family

ID=4538095

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH8062359A CH376169A (en) 1959-11-14 1959-11-14 Magnetohydrodynamic alternating current generator

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH376169A (en)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE878813C (en) Traveling wave tubes, especially for amplifying ultra-high frequency vibrations
EP1269020B1 (en) Plasma accelerator arrangement
EP2406871A1 (en) Rotating transformer for supplying the field winding in a dynamoelectric machine
EP0216772B1 (en) Process for producing a plasma and a magnetohydrodynamic converter
DE2109634A1 (en) Method and arc heating device for heating gases by means of an arc
CH400324A (en) Procedure and arrangement for operating MHD generators
DE2626106A1 (en) UNIPOLAR GENERATOR MOTOR AND METHOD FOR REVERSIBLE STORAGE AND TRANSFER OF ELECTRICAL ENERGY BETWEEN A UNIPOLAR GENERATOR MOTOR AND A LOAD
DE2953100C1 (en) High voltage transformation and rectifier device
DE692706C (en) Arrangement for generating alternating current by gas or steam currents
DE1121203B (en) Magnetogas dynamic alternator
CH409110A (en) Device for generating alternating current by means of a magnetohydrodynamic generator
DE975874C (en) Arrangement for generating electrical power
CH411113A (en) Magnetohydrodynamic alternator
DE1121202B (en) Magnetogas dynamic generator
DE1230899B (en) Magnetohydrodynamic generator
DE1290624B (en) Magnetic hydrodynamic generator
DE1229181B (en) Magnetohydrodynamic generator
DE1464415A1 (en) Electromagnet
DE735105C (en) Electric discharge tubes for generating high energy electrons
CH413066A (en) Magnetohydrodynamic generator
DE1820393U (en) MAGNETOGAS DYNAMIC WALKING FIELD GENERATOR.
DE1788031A1 (en) Electrode for a linear MHD generator
DE1413477C (en) Electrodeless magnetohydrodynamic generator
DE1488440C3 (en) Cooling arrangement for the stator of an electrical commutator machine, in particular a DC machine
DE1203370C2 (en) Method and device for preventing the circulation of Hall current in an MHD generator