CH376169A - Magnetohydrodynamischer Wechselstrom-Generator - Google Patents

Magnetohydrodynamischer Wechselstrom-Generator

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CH376169A
CH376169A CH8062359A CH8062359A CH376169A CH 376169 A CH376169 A CH 376169A CH 8062359 A CH8062359 A CH 8062359A CH 8062359 A CH8062359 A CH 8062359A CH 376169 A CH376169 A CH 376169A
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CH
Switzerland
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magnetic field
generating
gas
jacket
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CH8062359A
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Kaech Alfred
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K44/00Machines in which the dynamo-electric interaction between a plasma or flow of conductive liquid or of fluid-borne conductive or magnetic particles and a coil system or magnetic field converts energy of mass flow into electrical energy or vice versa
    • H02K44/08Magnetohydrodynamic [MHD] generators
    • H02K44/18Magnetohydrodynamic [MHD] generators for generating AC power
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    • HELECTRICITY
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    • H02K44/08Magnetohydrodynamic [MHD] generators
    • H02K44/18Magnetohydrodynamic [MHD] generators for generating AC power
    • H02K44/20Magnetohydrodynamic [MHD] generators for generating AC power by changing the polarity of the magnetic field

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Description


      Magnetohydrodynamischer    Wechselstrom-Generator    Die bisher vorgeschlagenen     magnetohyd@rod'ynn-          mischen    Generatoren umfassen einen von     ionisiertem,     Gas durchströmten Kanal, Mittel zur     Erzeugung        eines     quer zur Strömungsrichtung des Gases verlaufenden  Magnetfeldes und     Elektroden    zur Entnahme der  durch die     Trennung    der elektrischen Ladungsträger  im Magnetfeld nutzbar gewordenen elektrischen Lei  stung.  



       Besondere        Schwierigkeiten    stellen sich der Reali  sierung der     Elektroden    entgegen. Im     Hinblick    auf die  hohe Gastemperatur - als Quelle für den Gasstrom  wird     üblicherweise    eine     Brennkammer    vorgesehen   kommt als     Elektrodenmaterial    z. B. Kohle in Be  tracht. Der im     Betrieb    auftretende     Elektrodenabbrand     erfordert     Nachschubeinrichtungen    mit all     ihren    Kom  plikationen.

   Bei Generatoren von der zur Zeit als  besonders wirtschaftlich betrachteten Grösse müssen  von den bewegbaren Elektroden     Ströme    in der     Grö-          ssenordnung    105 A abgenommen werden. Aber selbst  dann, wenn diese Aufgaben praktisch befriedigend  erfüllt wären, verblieben noch weitere mit den Elek  troden verbundene Schwierigkeiten, von denen     hier     lediglich die     Eigenemission    erwähnt sei.  



  Die Erfindung     betrifft    einen     magnetohydrodyna-          mischen        Wechselstromgenerator,    der einen von     einem     ionisierten Gas durchströmten Kanal und Mittel zur  Erzeugung e     Hirnes    quer zur Strömungsrichtung verlau  fenden Magnetfeldes umfasst.

   Der erfindungsgemässe  Generator ist dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal  im wesentlichen einen ringförmigen     Querschnitt    auf  weist und zwischen einem Kern und einem Mantel  verläuft, wobei Mantel und Kern Teile     mindestens     einer nach Art eines     Manteltransformators    aufgebau  ten,     magnetischen        Struktur    bilden,

   welche Wicklun  gen     zur    Erzeugung eines den Kanal radial     durchset-          zenden    Magnetfeldes und     eine        Sekundärwicklung    zur       Entnahme    der erzeugten     Wechselstromfeistung    trägt.         Aufbau    und     Wirkungsweise    eines solchen     Gene-          rators    seien an Hand     eines    in den     Fig.        Ia    und     1b    ge  zeigten     Ausführungsbeispieles    näher erläutert.  



  Die     magnetische    Struktur umfasst den Kern 2 mit       kreisförmigem    Querschnitt, den Mantel 4 mit kreis  ringförmigem Querschnitt und eine     Mehrzahl    radialer   Speichen  3 als     Verbindung    von Kern und Mantel.  Der Kanal 1, in welchem das ionisierte Gas in der       Richtung    v strömt, verläuft im aktiven Teil des     Gene-          rators    zwischen Kern 2 und Mantel 4; er weist daher  dort einen     kreMörmigen    Querschnitt auf. Zur Erzeu  gung eines den Kanal radial durchsetzenden Magnet  feldes sind die beiden Wicklungen 5' und 5" vorgese  hen.

   Damit ein zweckmässig gestaltetes     Magnetfeld,     dessen     Feldlinien    etwa den in     Fig.    la gestrichelt ein  gezeichneten und mit H     bezeichneten    Verlauf auf  weisen, erzeugt wird, müssen die beiden Wicklungen  5' und 5" vom Erregerstrom mit     entgegengesetztem     Umlaufsinn durchflossen werden.  



  In     bekannter    Weise wirkt auf ein im     ionisierten     Gas     mitgeführtes    freies     Elektron    die Kraft  
EMI0001.0069     
    wo e die     Elementarladung,    v die     vektoriellt    Gas  geschwindigkeit und B die     magnetische        Induktion    im  Gaskanal     bedeuten.    Eine analoge Kraft wirkt auch  auf die Ionen, die aber nur wenig abgelenkt     werden,     da sie schwer und träge sind.

   Die geladenen Teilchen  stossen .immer wieder     mit        anderen        Teilchen    zusam  men; zudem besteht) zwischen Ionen und     Elektronen          .eine        elektrische    Wechselwirkung.

   Diese Bremswir  kungen stellen den elektrischen Widerstand dar,, des  sen Kehrwert die     elektrische        Leitfähigkeit    ist.     Der    im       Gaskanal    induzierte Strom berechnet sich demnach  aus der Formel  
EMI0001.0086     
      worin     a    die spezifische elektrische Leitfähigkeit,  
EMI0002.0002  
   das induzierte elektrische     Feld    und das  
EMI0002.0004  
    Gegenfeld der Nutzspannung sind.

   Da die Strömungs  geschwindigkeit
EMI0002.0005  
   und die     radiale    magnetische In  duktion
EMI0002.0007  
   senkrecht     aufeinander    stehen, hat das in  duzierte elektrische Feld nur eine Tangen  tialkomponente, :ebenso auch
EMI0002.0009  
   das     Gegenfeld    E Der  induzierte Strom verläuft demnach zirkular um den  Kern 2, wie dies in     Fig.    1a     eingezeichnet    ist.  



  Wird     ein        @radiales    magnetisches Wechselfeld er  zeugt, das heisst werden die Wicklungen 5', 5" mit  Wechselstrom gespeist, so erzeugt der Strom j im  Kern 2 und über die Speichen 3 im Mantel 4 den  mit H' bezeichneten     Induktionsfluss.    An der Sekun  därwicklung 6 kann daher eine     Wechselstromleistung     abgenommen werden.

   Die Anordnung     wirkt    also wie  ein Transformator, dessen     Primärwicklung    nur ihrer  Wirkung nach vorhanden ist, indem der     Induktions-          fl'uss    durch einen im ionisierten Gas mittels eines       quer        zur    Gasströmung     verlaufenden    magnetischen  Wechselfeldes durch     magnetohydrodynamischen        Effekt          hervorgerufenen    Strom erzeugt wird.

   Zufolge der       gegensinnigen    Speisung der Wicklungen 5', 5" sind  diese gegenüber dem     Induktionsfluss    H' und damit  auch gegenüber der Sekundärwicklung 6     entkoppelt.     Der     Induktionsfluss   <I>H'</I> eilt dem     Erregerfluss   <I>H</I> um  90  in der Phase nach, so dass für beide Flüsse ver  hältnismässig hohe Kerninduktionen zugelassen wer  den können.

   Die Wände des Kanals müssen minde  stens .im aktiven Teil des Generators mit einem     elek-          trisch-isolierenden    Belag versehen sein.     Eine    an  gemessene Kühlung muss dafür sorgen, dass nirgends  in der     magnetischen    Struktur der     Curie-Punkt        erreicht          wird-.    Mit Rücksicht auf die hohe Geschwindigkeit  der Gasströmung sind insbesondere Kern und Spei  chen so zu gestalten,     dass    minimale Strömungswider  stände entstehen.

   Diese Massnahme ist     in.        Fig.    la als       Zuspitzung    der Enden des Kernes 2 angedeutet. Die       Teile    der magnetischen Struktur sind zweckmässig aus  lamelliertem Eisen aufzubauen. Genauere Unter  suchungen der Betriebsbedingungen eines solchen  Generators lassen     erkennen,    dass es zweckmässig ist,  kleine     Magnetfeldstärken,    grössere Leitfähigkeit des  Gases und     kleinere    Längen des aktiven Teiles vor  zusehen, als es für die bisher vorgeschlagenen, mit  Elektroden versehenen     Gleichstromgenüratoren    von       vergleichbaren    Leistungen als optimal bekanntgewor  den ist.  



  Aus der     Fig.    1 ist ersichtlich, dass sich innerhalb  der magnetischen Struktur in der Nachbarschaft der  Speichen 3 mehr oder     weniger    grosse Räume befin  den, die praktisch frei von dem durch die Wicklungen  5', 5"     erregten    Magnetfeld (gestrichelt) sind. Der In  duktionsfluss des Transformators kann daher im lei  tenden Gas, das sich in diesen Räumen befindet,  Ströme induzieren, welche den Kern 2     umschliessen.     Sie lassen sich unterdrücken durch die Anordnung       isolierender    Platten 7 in radialen Ebenen unmittel-    bar hinter den eintrittsseitigen bzw. vor den     austritts-          seitigen    Speichen.  



  Anstelle der in     Fig.        laa    gezeigten Zuführung des  Gases in axialer Richtung kann auch     eine    Zuführung  durch den Mantel hindurch treten. Die     Fig.    2 zeigt  eine solche Anordnung, bei welcher für jeden der  beispielsweise vier Sektoren (vgl.     Fig.    la) eine eigene  Brennkammer 8 zur Erzeugung des Gasstromes vor  gesehen ist. Der     eintrittsseitige    Speichenstern nach       Fig.    1a kann in dieser Anordnung durch eine un  geteilte Platte 9 ersetzt werden. Dasselbe kann     aus-          trittsseitig    geschehen, wenn die Gasabfuhr ebenfalls  radial durch den Mantel hindurch erfolgt.  



  Eine andere mögliche Bauform ist in     Fig.    3 ge  zeigt. Die Zuführung des Gases in den kreisringför  migen Kanal geschieht über eine Mehrzahl von Zu  leitungsröhren 9 aus einer     toroidförmigen        Brennkam-          mer    10.<B>Die</B> Figur deutet durch gestrichelte Linien  die zweckmässige Führung eines     Kühlmediums    an.       Anstelle    einer     toroidförmigen        Brennkammer    kann  natürlich auch für jedes Zuleitungsrohr eine eigene  Brennkammer vorgesehen sein.  



  Der     Generator    für einphasigen Wechselstrom  kann bei zweckmässiger     Dimensionierung    praktisch  die     volle,    zur Konversion verfügbare thermische Ener  gie in elektrische umsetzen.     Hiezu    muss der aktive  Teil so lang     sein,    dass die Laufzeit des Gasstromes  in ihm mindestens 1/1 der Periodendauer des Wechsel  feldes beträgt. Es können dabei auch mehrere magne  tische Strukturen vorgesehen werden, die vom Gas  strom     nacheinander    durchflossen werden.  



       Mehrphasenwechselstrom    (z. B. zwei- oder     drei-          phasig)    kann derart erzeugt werden,     dass    man den  einzelnen Phasen<B>je</B> eine magnetische Struktur zu  ordnet, deren Wicklungen aus einer entsprechenden       Mehrphasenquelle    gespeist werden.

   Die einzelnen  Kanäle können von einer     gemeinsamen        Brennkammer          parallel    gespeist werden oder auch eigene     Brennkam-          mern        aufweisen.    Die Kanäle lassen sich aber auch  längs eines einzigen Weges hintereinander anordnen,  so dass sie vom Gasstrom nacheinander durchflossen  werden. Es muss dann dafür gesorgt sein, dass jeder       Teil    des     Generators    von der verfügbaren Leistung       jeweils    nur den ihm ,gemäss der jeweiligen Phasen  zahl     zukommenden    Teil aufnimmt.

   Dabei kann die  wirksame Länge der aktiven Teile verhältnismässig  klein gehalten werden.  



  Die     Fig.    4 zeigt eine Anordnung zur Erzeugung  von Drehstrom. Sie     enthält    drei     miteinander    ver  einigte magnetische Strukturen von der beschriebenen  Art mit ihren Wicklungen, die vom Gas     nacheinander     durchströmt werden. Die drei     Erregerwicklungspaa:re     5', 5"     werden    aus einer     Drehstromquelle    gespeist;  dementsprechend kann an den beispielsweise in       Sternschaltung    miteinander verbundenen Sekundär  wicklungen 6     Drehstromleistung    entnommen wer  den.  



       Abgesehen    von der Speisung der Wicklungen 5',  5" mit Wechselstrom kommen auch andere Mass-      nahmen zur Erzeugung     eines        zeitlich        veränderlichen          Induktionsflusses    in Frage. Es können z. B. die Wick  lungen 5', 5" mit Gleichstrom gespeist werden, wenn  dafür gesorgt wird" dass die elektrische     Lei-tfähigkdit     und/oder die Geschwindigkeit des Gases sich peri  odisch ändert.     Eine    Beeinflussung der Leitfähigkeit  kann dadurch geschehen, dass die an sich bekannte       Einführung    fremder Ladungsträger (z.

   B.     Ka'lium-          ionen)    in den Gasstrahl mit periodischer Schwankung  der     Dosierung        bewerkstelligt        wi.rd,.    Die Gasgeschwin  digkeit kann bei     gleichbleibender        Strömungsrichtung     zwischen einem maximalen und einem     minimalen     Wert verändert werden, oder sie kann, bei periodi  scher Umkehrung der Strömungsrichtung, zwischen  zwei Maximalwerten variieren. Im letzteren Falle hat  die Einströmung des Gases abwechslungsweise von  beiden     Generatorseiten    her zu erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Magnetohydrodynamischer Wechselstromgenera tor, der einen von ionisiertem Gas durchströmten Kanal und Mittel zur Erzeugung eines quer zur Strö- mungsirichtung verlaufenden Magnetfeldes umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal im wesenit- lichen einen ringförmigen Querschnitt aufweist und zwischen einem Kern und einem Mantel verläuft, wo bei Mantel und Kern Teile mindestens einer nach Art eines Manteltransformators aufgebauten, magne tischen Struktur bilden,
    welche Wicklungen zur Erzeu gung eines den Kanal radial durchsetzenden Mägnet- feldes und eine Sekundärwicklung zur Entnahme der erzeugten Wechselstromleis.tung trägt. UNTERANSPRÜCHE 1. Generator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wicklungen zur Erzeugung des Magnetfeldes mit einer Wechselstromquelle verbun den sind. 2.
    Generator nach Patentanspruch, bei welchem dem Gas fremde Ladungsträger beigefügt werden, da durch gekennzeichnet, dass die Wicklungen zur Er zeugung des Magnetfdldes mit einer Gleichstrom quelle verbunden sind, und dass Mittel zur periodi schen Veränderung der Dosierung der fremden La dungsträger vorhanden sind. 3. Generator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d@ass die Wicklungen zur Erzeugung des Magnetfeldes mit einer Gleichstromquelle verbun den sind, und dass Mittel zur periodischen Verände rung der Strömungsgeschwindigkeit des Gases. vor handen sind. 4.
    Generator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass nahe den Enden der magnetischen Struktur isolierende Platten in radialen Ebenen zwi schen Kern und Mantel angeordnet sind. 5. Generator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass er drei magnetische Strukturen ent hält, und dass die Wicklungen zur Erzeugung des Magnetfeldes mit einer D:rehstromquelle verbunden sind.
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