CH376248A - Als Deckel für Küchengeschirre oder als Servierschale geeignete Doppelschale - Google Patents
Als Deckel für Küchengeschirre oder als Servierschale geeignete DoppelschaleInfo
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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Description
Als Deckel für Küchengeschirre oder als Servierschale geeignete Doppelschale Es ist bekannt, Deckel für Kochgeschirre in der Weise auszubilden, dass sie bedarfsweise als Servier untersatz, d. h. beispielsweise als Untersatz für das Küchengeschirr selbst oder als Unterlage für Speisen verwendet werden können. Bei einer bekannten Aus führung dieser Art ist der Handgriff des Deckels mit einer waagrechten Auflagefläche oder mit in einer waagrechten Ebene liegenden Auflagepunkten ver sehen, auf welche der Deckel in umgekehrter Stellung standsicher aufgestellt werden kann. Bei anderen Aus führungen sind zwei oder mehr in die Randzone des Deckels verlegte Handgriffe vorgesehen, die als Füsse für das umgekehrte Aufstellen des Deckels ausge bildet sind. Bei einer anderen Ausführung ist ein ab nehmbarer Griff vorgesehen und der Deckel im ge wölbten Teil so abgeflacht, dass er nach dem Abneh men des Griffes standsicher auf eine Unterlage ge stellt werden kann. Die Erfindung betrifft ebenfalls einen Deckel für Küchengeschirre, der bei Bedarf als Servierunterlage verwendbar ist. Erfindungsgemäss wird ausgegangen von einer Doppelschale, die aus zwei mit ihren Böden gegeneinandergesetzten und in dieser Weise mitein ander verbundenen Schalen gebildet ist. In dieser Weise gebildete, jedoch nicht als Deckel für Küchen geschirre gebräuchliche Doppelschalen sind an sich bekannt. Ihre Herstellung erfolgt bisher durch Ver schweissen oder Vernieten der mit ihren Böden gegen einandergesetzten Einzelschalen, und sie besitzen den aus dieser Art ihrer Herstellung resultierenden Nach teil, dass zwischen den einander zugekehrten Boden flächen enge Trennfugen entstehen, in denen sich Schmutz festsetzt und deren Reinigung schwer oder überhaupt nicht möglich ist. Die Erfindung besteht nun darin, dass die eine der den Geschirrdeckel bzw. die Doppelschale bilden- den Einzelschalen in einen Bodenausschnitt der an deren Schale eingesetzt ist und die beiden Schalen durch einen die eingesetzte Schale umgebenden Me tallmantel zusammengehalten sind, der einerseits um den Rand der einen Schale und anderseits um den Rand des Bodenausschnitts der anderen Schale ge- bördelt ist. Eine erfindungsgemäss ausgebildete Doppelschale hat den Vorteil, dass die enge Trennfuge zwischen den beiden Schalen in Fortfall kommt, so dass sich Schmutz im Verbindungsbereich der beiden Schalen nicht festsetzen kann bzw. die Reinigung der Schale in diesem Bereich keine Schwierigkeiten bietet. Die erfindungsgemäss mit Hilfe eines Metallmantels be wirkte Verbindung der Schalen hat weiterhin den Vorteil, dass auf einfache Weise künstlerische Wir kungen erzielt werden können. Beispielsweise können die beiden Schalen - gegebenenfalls verschieden farbig emailliert sein, während der die Schalen ver bindende Mantel beispielsweise aus einem Silber- oder goldfarbenen Metall bestehen kann. Der Mantel kann beispielsweise auch mit Durchbrechungen in Form von Ornamenten versehen sein, so dass die farbige Emaillierung entsprechend den Ornamentsdurchbre- chungen sichtbar wird. Der Mantel kann aber auch in anderer Weise, so z. B. mit eingeprägten oder auf gebrannten Mustern, verziert sein. Die Doppelschale kann aus zwei gleich grossen Schalen bestehen. Vorzugsweise in Betracht kommen dürfte jedoch eine Doppelschale, bei der in dem Bo denausschnitt einer Schale grösseren Durchmessers eine Schale mit kleinem Durchmesser als Fuss für die Doppelschale oder aber auch zugleich als Deckelgriff befestigt ist. Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. In den Fig. 1 und 2 sind erfindungs- gemäss ausgebildet zwei Doppelschalen im Schnitt wiedergegeben. Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch ein Küchengeschirr mit einer als Deckel dienenden Dop pelschale nach der Erfindung. Die in den Abbildungen dargestellten Doppel schalen bestehen aus einer Schale 1 mit grösserem Durchmesser und aus einer Schale 2 mit kleinerem Durchmesser. Die Schale mit kleinerem Durchmesser ist erfindungsgemäss in einen Bodenausschnitt 3 der grösseren Schale eingesetzt und durch einen Metall mantel 5 miteinander verbunden, der einerseits um den Rand der eingesetzten Schale und anderseits um den Rand des Bodenausschnittes 3 der anderen Schale gebördelt ist. Der Boden 4 der kleineren Schale ist im Beispielsfalle der Wölbung der grösseren Schale entsprechend nach innen gewölbt, so dass er in der Wölbungslinie der grösseren Schale verläuft. Der Bo den 4 kann aber selbstverständlich auch flach oder aber auch nach der entgegengesetzten Seite gewölbt sein. Der Mantel kann je nach dem Verwendungszweck oder der beabsichtigten künstlerischen Wirkung aus einem beliebigen Metall bestehen, ferner durchbro chen, geprägt oder in anderer Weise ausgebildet sein. Zweckmässig wird auch der Rand der grösseren Schale 4 mit einem durch Bördeln, Rollen oder der gleichen angebrachten Metallrand versehen, der so wohl als Randschutz als auch als Randverzierung die nen kann. Fig. 3 zeigt die Verwendung einer Doppelschale gemäss Erfindung als Deckel für ein Küchengeschirr 7. Die kleine Schale 2 dient hier sowohl als Deckel griff als auch zum Aufstellen des Deckels in umge kehrter Lage (Fig. 1). In Fig. 2 ist eine als Servier schale ausgebildete Doppelschale mit abgeschwunge- nem Randteil beispielsweise dargestellt. Nach der Erfindung kommen das bisher übliche Schweissen oder Nieten der beiden Schalen zum Zwecke ihrer Verbindung und die sich aus dieser Verbindung ergebenden Nachteile in Fortfall. Die bei den Schalen werden getrennt für sich hergestellt und emailliert und danach mit Hilfe des Mantels 5 durch Umlegen der Mantelränder miteinander verbunden. Die Verbindung auf diese Weise ist einfach in ihrer Ausführung und sauber und geschmackvoll im Ergeb nis.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Als Deckel für Küchengeschirre oder als Servier schale geeignete Doppelschale, bestehend aus zwei mit ihrer Wölbung gegeneinandergesetzten und in die ser Anordnung miteinander verbundenen Schalen, da durch gekennzeichnet, dass die eine der beiden Scha len in einen Bodenausschnitt der anderen Schale ein gesetzt ist und die beiden Schalen durch einen die eingesetzte Schale umgebenden Metallmantel zusam mengehalten sind, der einerseits um den Rand der eingesetzten Schale und anderseits um den Rand des Bodenausschnittes der anderen Schale gebördelt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM41000A DE1113797B (de) | 1959-03-28 | 1959-03-28 | Deckel fuer Kuechengeschirre mit einem auf der Deckelwoelbung angeordneten schalenfoermigen Griff |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH376248A true CH376248A (de) | 1964-03-31 |
Family
ID=7303879
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH332760A CH376248A (de) | 1959-03-28 | 1960-03-24 | Als Deckel für Küchengeschirre oder als Servierschale geeignete Doppelschale |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH376248A (de) |
| DE (1) | DE1113797B (de) |
Families Citing this family (2)
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1959
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1960
- 1960-03-24 CH CH332760A patent/CH376248A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1113797B (de) | 1961-09-14 |
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