CH376675A - Luftmengenmesser zum Einbau in Luftleitungen, insbesondere in Schutzraumbelüftungsanlagen - Google Patents
Luftmengenmesser zum Einbau in Luftleitungen, insbesondere in SchutzraumbelüftungsanlagenInfo
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Description
Luftmengenmesser zum Einbau in Luftleitungen, insbesondere in Schutzraumbelüftungsanlagen Die vorliegende Erfindung betrifft einen Luftmengenmesser zum Einbau in Luftleitungen, insbesondere in Schutzraumbelüftungsanlagen. Bekannte Luftmengenmesser dieser Art weisen einen in den Innenraum eines zur Luftführung dienenden Rohrstückes hineinragenden, schwenkbaren Flügel auf, der durch den Staudruck der im Rohrstück strömenden Luft entgegen dem Einfluss einer Rückstellkraft, z. B. der Schwerkraft oder einer Feder, schwenkbar ist und mit einer Anzeigevorrichtung in Wirkungsverbindung steht. Der Luftmengenmesser gemäss der Erfindung weist diese bekannten Merkmale ebenfalls auf und zeichnet sich dadurch aus, dass der Flügel mit einem zu seiner Versteifung dienenden Steg verbunden ist, dessen Querschnitt in zur Rohrachse paralleler Richtung eine grössere Abmessung aufweist als in quer dazu verlaufender Richtung und welcher durch einen Längsschlitz des Rohrstückes hindurchgreift und mittels einer ausserhalb des Rohrstückes angeordneten Achse schwenkbar gelagert ist. Diese Ausbildung bringt den Vorteil, dass der Flügel weniger leicht deformiert in seiner Stellung bezüglich der Achse verändert werden kann, und dass die Lagerung der Achse jederzeit von aussen kontrolliert und gewünschtenfalls geschmiert werden kann. Die Erfindung wird anhand der Zeichnung, in welcher rein beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht ist, beschrieben. Fig. 1 zeigt einen Luftmengenmesser im Schnitt längs des zur Luftführung dienenden Rohrstückes; Fig. 2 ist eine Ansicht von der entgegengesetzten Seite; Fig. 3 stellt dasselbe in Ansicht von links in Fig. 2 gesehen dar; Fig. 4 veranschaulicht eine Draufsicht des in Fig. 3 Dargestellten bei quer durchgeschnittenem Rohrstück; Fig. 5 zeigt eine Einzelheit von Fig. 4 in grösserem Massstab und teils im Schnitt. Der dargestellte Luftmengenmesser weist ein vertikal verlaufendes Rohrstück 10 auf, das an beiden Enden mit nicht gezeichneten Flanschen oder analogen Mitteln zum Verbinden mit weiteren Rohrleitungsstücken versehen ist. An der Aussenseite des Rohrstückes 10 sind im Abstand voneinander zwei vertikal verlaufende Lappen 11 angeschweisst oder angelötet, die durch einen Mittelsteg 12 miteinander verbunden sind, der an die Aussenseite des Rohrstückes 10 anschliesst und mit derselben ebenfalls durch Schweissung oder Lötung verbunden ist. An jedem der Lappen 11 ist eine Lagerhülse 13 befestigt; in diesen Lagerhülsen 13 ist eine waagrecht verlaufende Achse 14 drehbar gelagert, an deren Mittelpartie der eine Endteil eines Flachstückes 15 durch Schweissen oder Löten befestigt ist. Das Flachstück 15 ragt durch einen verhältnismässig schmalen Längsschlitz 16 des Rohrstückes 10 hindurch in dessen Innenraum hinein. Der Querschnitt des Flachstückes 15 hat in zur Rohrachse paralleler Richtung eine grössere Abmessung als in quer dazu verlaufender Richtung. Im Innenraum des Roht- stückes 10 befindet sich ein Flügel 17, der am unteren Rand des Flachstückes 15 angeschweisst oder angelötet ist. Das Flachstück 15 bildet einen den Flügel 17 versteifenden Steg, der unbeabsichtigte Deformationen des Flügels 17 und insbesondere ein Verstellen desselben bezüglich der Achse 14 verhindert. Der Mittelsteg 12 überdacht den grössten Teil der Achse 14 und schützt dieselbe weitgehend gegen Staub- und Schmutzablagerung. Am einen Ende der Achse 14 ist mittels einer Nabe 20 eine Scheibe 21 befestigt, die teils durch einen Halbkreisbogen begrenzt ist. Die Scheibe 21 weist eine Skala 22 auf, der eine feststehende Ablesemarke 23 zugeordnet ist. Letztere ist durch den pfeilförmig zugespitzten Endteil eines an der Aussenseite des Rohrstückes 10 befestigten Lappens 24 gebildet. Die Skala 22 ist beispielsweise in Volumeneinheiten pro Zeiteinheit geeicht. An der Scheibe 21 ist ferner ein zur Achse 14 konzentrisch gekrümmter Schlitz 25 vorhanden, längs welchem ein Gewicht 26, 27, 28 zwecks Einstellung des Nullpunktes der Skala 22 auf die Ablesemarke 23 verstellt werden kann. Das Gewicht 26, 27, 28 besteht aus zwei beiderseits der Scheibe 21 angeordneten Zylinderkörpern 26 und 27 sowie einer Schraube 28, welche die beiden Körper 26 und 27 axial miteinander verbindet und durch den Schlitz 25 hindurchgeht. Die Schraube 28 durchdringt eine Ausnehmung des einen Körpers 27 und ist in eine Gewindebohrung des anderen Körpers 26 eingeschraubt. Der mit einer Mehrkantausnehmung zum Einsetzen eines Schlüssels versehene Kopf der Schraube 28 ist im Körper 27 versenkt. Die Gebrauchs- und Wirkungsweise des beschriebenen Luftmengenmessers ist wie folgt: Das Rohrstück 10 wird im Zuge einer Luftleitung so montiert, dass die Luft von unten nach oben durch das Rohrstück zu strömen hat. Bei Anlagen zur Belüftung von Schutzräumen montiert man den Luftmengenmesser zweckmässig in den Ausblas der Luftpumpe, welche die zuvor gefilterte Luft in den Schutzraum fördert. Das Gewicht 26, 27, 28 wird an der Scheibe 21 in einer solchen Lage befestigt, dass bei abgestellter Luftströmung in der Gleichgewichtslage der Teile 15, 17, 21, 26, 27 und 28 der Nullpunkt der Skala 22 der Ablesemarke 23 gegenübersteht. Strömt Luft von unten nach oben durch das Rohrstück 10, so wird der Flügel 17 durch den Staudruck nach oben geschwenkt, wobei mittels des Steges 15 die Achse 14 und die Scheibe 21 gedreht werden. Die Skala 22 wird dabei bezüglich der Ablesemarke 23 verschoben. Das Ausmass der Schwenkung des Flügels 17 hängt von der Menge der pro Zeiteinheit durch das Rohrstück 10 strömenden Luft ab. An der Skala 22 kann die jeweilige Luftmenge pro Zeiteinheit gegenüber der Ablesemarke 23 abgelesen werden. Die Eichung der Skala erfolgt zweckmässig auf empirische Weise. In manchen Anwendungsfällen genügt es, wenn von der Skala 22 nur der Nullpunkt und eine einer gewissen minimal verlangten Luftmenge pro Zeiteinheit entsprechende Grenzmarkierung vorhanden sind. Der beschriebene Luftmengenmesser hat den Vorteil, dass die Lagerung der Achse 14 jederzeit frei zugänglich ist und gewünschtenfalls geschmiert werden kann. Ein weiterer wesentlicher Vorteil liegt darin, dass der Flügel 17 wegen seiner Versteifung durch den Steg 15 weder durch die strömende Luft noch bei allfälligen Reinigungsarbeiten deformiert und bezüglich der Achse 14 verstellt werden kann. Daraus ergibt sich eine grössere Genauigkeit und höhere Lebensdauer des Luftmengenmessers. Bei einer nicht dargestellten Ausführungsvariante könnte der Steg 15 einen nach hinten über die Achse 14 hinausgehenden Fortsatz aufweisen, der unmittelbar als Zeiger ausgebildet ist und beim Schwenken des Flügels 17 über eine feststehende Skala streicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Luftmengenmesser zum Einbau in Luftleitungen, insbesondere in Schutzraumbelüftungsanlagen, mit einem in den Innenraum eines zur Luftführung dienenden Rohrstückes hineinragenden, schwenkbaren Flügel, der durch den Staudruck der im Rohrstück strömenden Luft entgegen dem Einfluss einer Rückstellkraft schwenkbar ist und mit einer Anzeigevorrichtung in Wirkungsverbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass der Flügel (17) mit einem zu seiner Versteifung dienenden Steg (15) verbunden ist, dessen Querschnitt in zur Rohrachse paralleler Richtung eine grössere Abmessung aufweist als in quer dazu verlaufender Richtung und welcher durch einen Längsschlitz (16) des Rohrstückes (10) hindurchgreift und mittels einer ausserhalb des Rohrstückes angeordneten Achse (14) schwenkbar gelagert ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Luftmengenmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (14) in zwei Lappen (11) drehbar gelagert ist, welche an der Aussenseite des Rohrstückes (10) befestigt und durch einen die Achse überdachenden Mittelsteg (12) miteinander verbunden sind.2. Luftmengenmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (14) an ihrem einen Ende eine teils durch einen Kreisbogen begrenzte Scheibe (21) trägt, die eine gegenüber einer feststehenden Ablesemarke (23) bewegliche Skala (22) und ein längs eines Schlitzes (25) der Scheibe verstellbares Gewicht (26, 27, 28) zum Einstellen der Nullpunktlage aufweist.3. Luftmengenmesser nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewicht (26, 27, 28) aus zwei beiderseits der Scheibe (21) angeordneten Zylinderstücken (26 und 27) und einer dieselben axial miteinander verbindenden, den Schlitz (25) der Scheibe durchsetzenden Schraube (28) besteht.4. Luftmengenmesser nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablesemarke (23) durch einen an der Aussenseite des Rohrstückes (10) befestigten Lappen (24) gebildet ist.5. Luftmengenmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (15) einen über die Achse (14) hinausgehenden Fortsatz aufweist, der als Zeiger zu einer feststehenden Skala ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
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| CH267660A CH376675A (de) | 1960-03-08 | 1960-03-08 | Luftmengenmesser zum Einbau in Luftleitungen, insbesondere in Schutzraumbelüftungsanlagen |
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| CH376675A true CH376675A (de) | 1964-04-15 |
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH376675A (de) |
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1960
- 1960-03-08 CH CH267660A patent/CH376675A/de unknown
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