CH438768A - Vorrichtung zur Mengenmessung eines durchströmenden gasförmigen Mediums - Google Patents

Vorrichtung zur Mengenmessung eines durchströmenden gasförmigen Mediums

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CH438768A
CH438768A CH1165165A CH1165165A CH438768A CH 438768 A CH438768 A CH 438768A CH 1165165 A CH1165165 A CH 1165165A CH 1165165 A CH1165165 A CH 1165165A CH 438768 A CH438768 A CH 438768A
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CH
Switzerland
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flap
sub
pointer
baffle
pipe wall
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Application number
CH1165165A
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English (en)
Inventor
Rieger Roland
Original Assignee
Fega Werk
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description


  
 



  Vorrichtung zur Mengenmessung eines durchströmenden gasförmigen Mediums
Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Mengenmessung eines durch eine Leitung strömenden gasförmigen Mediums, wie z. B. Luft. Die Erfindung besteht darin, dass in die vom Medium   durch    strömte Leitung eine mit einem Zeiger verbundene, frei beweglich gelagerte Klappe und eine den restlichen Leitungsquerschnitt mindestens teilweise sperrende Schikane eingebaut ist, die in verschiedenen Schräglagen feststellbar ist. Dadurch wird erreicht, dass sich bei verschiedenen   Fördermengen    ein gleicher   Zeigerausschlag    ergibt und damit die gleiche Messskala verwendet werden kann, d. h. also, dass   der    Druckabfall im Messraum konstant bleibt.



   In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Axialschnitt,
Fig. 2 eine Vorderansicht und
Fig. 3 einen   Schnitt    nach der Linie III-III der Fig. 1.



   Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist in der Wan  dung einer    Rohrleitung 1 eine Lagerbüchse 2 befestigt.



  In dieser Büchse ist eine Achse 3 gelagert, deren äusseres Ende mit Gewinde 4 versehen ist und zwei Muttern 5 trägt. Das im Innern des Rohres 1 über die Büchse 2 vorstehende Ende der Achse 3 dient zur Lagerung einer Hülse 6, mit welcher eine Schikane 7 fest verbunden ist.



  Die Schikane 7 ist so gross bemessen, dass sie unge  fähr dreiviertel    des Rohrquerschnittes ausfüllt. Durch Lockern der Muttern 5 ist es möglich, die Achse 3 in der Büchse 2 zu drehen und damit der Schikane eine Schräglage zu geben. Durch Anziehen der Muttern 5 lässt sich diese Schräglage feststellen. An der Schikane 7 ist ein senkrecht abstehender Lappen 8 vorgesehen, welcher in Strömungsrichtung der Luft ausgerichtet ist und zur Führung der letzteren dient.



   Den restlichen Viertel des Rohrquerschnittes füllt eine Klappe 10 aus, wenn keine Strömung vorhanden ist. Diese Klappe 10 ist auf einer Achse 11 befestigt, welche in einer Büchse 12 frei drehbar gelagert ist.



  Die Büchse 12 ist mit der Wandung des Rohres 1 fest verbunden. Das ausserhalb des Rohres 1 liegende Ende der Achse 11 trägt einen Zeiger 13 und ein Gegengewicht 14 für die Klappe 10. Der Zeiger 13 ist gegen sein äusseres Ende hin etwas verbreitert. Zeiger 13 und Gegengewicht 14 befinden sich hinter einer Deckplatte 15, die mit dem Rohr 1 durch Träger 16 fest verbunden ist. In der Deckplatte 15 ist ein bogenförmiger Schlitz 17 vorgesehen, durch welchen die jeweilige Stellung des Zeigers 13 erkennbar ist. In einem weiteren Schlitz 18 der Deckplatte 15 sind zwei Messmarken 19 und 20 verstellbar   befestigt.   



   Die gezeichnete Einrichtung ist beispielsweise dazu bestimmt, in Luftschutzanlagen die Menge der einem Filter zugeführten Luft zu messen. Bei solchen Anlagen wird, solange wie möglich, die von aussen eingeführte Luft durch einen motorisch angetriebenen Ventilator dem Filter und damit dem zu belüftenden Innenraum zugeführt. Wenn aber der elektrische Strom ausfällt, muss der Ventilator von Hand angetrieben werden, damit die notwendige Luft dem Schutzraum zugeführt werden kann. Es ist unbedingt notwendig, die Menge der zugeführten Luft messen zu können, damit sie den jeweiligen Erfordernissen rasch angepasst werden kann.



  Sobald die Luft an der Klappe 10 vorbeistreicht, wird dieselbe aus der gezeichneten Lage entsprechend der durchströmenden Menge um einen bestimmten Winkel verschwenkt. Mittels des Zeigers 13 und einer neben   dem    Schlitz 17 vorgesehenen, nicht gezeichneten Skala kann die Menge von aussen ohne weiteres abgelesen werden. Je nach der Schrägstellung der Schikane 7 strömt mehr oder weniger Luft neben der Klappe 10 vorbei. Die für einen Schutzraum richtige Luftmenge wird   bei, Motorantrieb,    des Ventilators durch eine der vorliegenden Vorrichtung vorgeschaltete Drosselklappe und bei Handantrieb desselben lediglich durch Einhaltung einer bestimmten Umdrehungszahl der Handkurbel eingehalten. Dabei soll der Zeiger 13 bei Förderung von   filtrierter    Luft möglichst konstant bei der unteren, z.

   B. roten Marke 20 und bei Förderung von   Frisch, luft    mög  lichst konstant bei der oberen, z. B. blauen Marke 19 stehen bleiben. Die Einrichtung arbeitet praktisch wartungslos und ist, wie bereits erwähnt, von der Antriebsart für den Ventilator unabhängig. Durch die Verwendung einer in verschiedene Stellungen einstellbaren Schikane 7 wird der grosse Vorteil erreicht, dass sich bei verschiedenen Fördermengen ein gleicher Zei  gerausschiag    ergibt und damit die gleiche Messskala verwendet werden kann, d. h. also der Druckabfall im Messraum konstant bleibt.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Mengemnessung eines durch eine Leitung strömenden Mediums, dadurch gekennzeichnet, dass in die vom Medium durchströmte Leitung eine mit einem Zeiger verbundene, frei beweglich gelagerte Klappe (10) und eine den restlichen Leitungsquerschnitt mindestens teilweise sperrende Schikane (7) eingebaut ist, die in verschiedenen Schräglagen feststellbar ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (10) und die Schikane (7) zusammen eine kreisförmige, praktisch dem Innendurchmesser der Rohrleitung entsprechende Platte bilden, wobei die Schikane (7) ungefähr dreiviertel und die Klappe (10) ungefähr einviertel der gesamten Plattenfläche aufweist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schikane (7) in der Rohrwandung einseitig verstellbar gelagert ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schikane (7) einen senkrecht abstehenden, mit der Strömungsrichtung der Luft ausgerichteten Lappen (8) zur Führung der Luft aufweist.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (10) einseitig in der Rohrwandung gelagert ist.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Klappe eine Achse n fest verbunden ist, die in der Rohrwan dung frei drehbar ist und auf ihrem aus letzterer ra genden Ende einen Zeiger (13) trägt.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 4 und d 5, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Zeigerachse ein Gegengewicht (14) für die Klappe (10) verbunden ist.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeiger hinter einem mit der Rohrwandung fest verbun denen Deckblech (15) liegt, in welchem ein die jeweilige Stellung des Zeigers sichtbar machender Schlitz (17) vorgesehen ist.
    8. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass konzentrisch zum kreisbogenförmigen Schlitz (17) ein weiterer Schlitz (18) im Blech vorhanden ist, der die Befestigung und Verstellung von Messmarken erlaubt.
CH1165165A 1965-08-19 1965-08-19 Vorrichtung zur Mengenmessung eines durchströmenden gasförmigen Mediums CH438768A (de)

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