CH376848A - Einrichtung an einer Förderanlage, zur kontinuierlichen Belieferung einer Empfangsstelle mit hochkantstehenden Förderstücken - Google Patents
Einrichtung an einer Förderanlage, zur kontinuierlichen Belieferung einer Empfangsstelle mit hochkantstehenden FörderstückenInfo
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- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
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Description
Einrichtung an einer Förderanlage, zur kontinuierlichen Belieferung einer Empfangsstelle mit hochkantstehenden Förderstücken Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an einer Förderanlage, zur kontinuierlichen Belie ferung einer Empfangsstelle mit hochkantstehenden Förderstücken von einer Sendestelle aus, welche die Förderstücke mit einer von der für die kontinuier liche Belieferung der Empfangsstelle erforderlichen Leistung abweichenden Leistung anliefert.
Die Ein richtung weist einen Pufferspeicher zum Ausgleich der verschiedenen Förderleistungen von der Sende stelle her bzw. zur Empfangsstelle hin, auf. Erfin- dungsgemäss ist die gesamte Förderstrecke für die Förderstücke durch den Pufferspeicher unterbrochen, der eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Be schickung des abgehenden Förderstreckenteils mit dem im Speicher gesammelten Fördergut enthält. Dabei ist eines der Enden der Förderstreckenteile beim Pufferspeicher in einem beweglichen Arm an geordnet, der gegen den zwischen ihm und der Be schickungsvorrichtung liegenden Fördergutstapel drückt.
Die Anlieferung von der Sendestelle her braucht nicht kontinuierlich zu erfolgen. Die Emp fangsstelle erhält das Fördergut in gleichmässigem Fluss zweckmässig mit definierten Mindestabständen zwischen den einzelnen Förderstücken. Die Emp fangsstelle kann beispielsweise eine Bearbeitungs maschine sein, bei der die gleichmässige Belieferung durch die Arbeitsweise der Maschine notwendig ist und zur Erreichung eines hohen Grades an Wirt schaftlichkeit eine Belieferung in einem vorgeschrie benen Rhythmus verlangt wird.
Dabei muss in vie len Fällen die Förderung an die Empfangsstelle un terbrochen werden können. Besondere Bedeutung kann die Einrichtung bei der Belieferung von För deranlagen haben, die zum Sortieren und Behandeln von Briefen dienen, beispielsweise im Postbetrieb.
Von der Erfindung sind nachstehend zwei auf der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiele erklärt, wobei die Zeichnung in Fig. 1 als erstes Ausführungsbeispiel eine För deranlage mit einem Pufferspeicher mit Haltedüse und einer Abzugvorrichtung zeigt, in Fig. 2 eine weitere Ausführungsform mit einer zusätzlichen Wendevorrichtung darstellt und in Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der Wende vorrichtung, wie sie in der Fig. 2 angedeutet ist, abbildet.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Einrichtung besteht der Zuführungs-Förderstreckenteil aus Band-För- dererpaaren mit parallellaufenden-Fördertrumen, die senkrecht stehen und zwischen denen das Fördergut eingeklemmt gefördert wird.
Von der auf der Zeich nung Fig. 1 nicht dargestellten Sendestelle führ_en die Bänder 1 und 2 das Fördergut-den Bändern 4, 5, -6, <B>-3,<U>8</U></B> zu, wobei die Bänder 6, 7 und 8 auf dem wie gezeichnet schwenkbar oder aber verschiebbar, am Ende dieses Förderstreckenteils angeordneten Arm 3 sich befinden. Durch diese auf dem Arm montierten Bänder gelangt das Gut in den Raum des die Förderstrecke unterbrechenden Pufferspeichers. Der Arm 3 ist z. B. in der Achse der Rolle 9 oder in deren Nähe drehbar gelagert.
Die Länge des Armes und sein Schwenkwinkel bestimmen das Aufnahme volumen des Pufferraumes. Die Rollenanordnung mit den Rollen 9, 10, 11, 12, 13, 14- und 15 zur Füh rung der Förderbänder ist so auf dem Arm vorge nommen, dass durch den Riemenzug der Förderbän der der Arm stets gegen den zwischen ihm und der dem Speicher nachgeordneten Beschickungsvorrich- tung liegenden Briefstapel 16 gedrückt wird. Durch ein verstellbares Gewicht 17, das den Arm in Rich- tun- des Briefstapels im Pufferraum zieht, kann der Druck des Armes noch feiner eingestellt werden.
In Fig. 1 wird der Arm einmal in der Stellung des Minimalfüllungsgrades und - strichpunktiert ge zeichnet - beim Maximalfüllungsgrad des Speichers gezeigt.
Der Boden des Pufferraumes wird durch die För- dertrume zweier angetriebener Grundbänder 18 und 19 gebildet. Das Grundband 18 läuft in Richtung der Abzugsvorrichtung 22, das Band 19 im rechten Winkel dazu gegen den bogenförmigen Anschlag 20, wie durch Pfeile angedeutet ist. Die Anordnung die ser Bänder bewirkt, dass die in den Pufferraum ge langenden Briefe gegen die Saugdüse 21 der Ab zugsvorrichtung 22 geführt werden und dort einen Stapel bilden können.
Um das Einfahren der Briefe in den Pufferraum und ihr Abziehen aus ihm zu erleichtern, bringt man den in ihm vorhandenen Fördergutstapel zum Atmen 5>. Das geschieht durch eine Unwucht, wel che an der Rolle 15 vorgesehen ist, die auf dem Arm 3 montiert sitzt und gleichzeitig als Antriebs- und Umlenkrolle für den Förderriemen 6 dient. Durch diese Unwucht wird der Schwenkarm im Rhythmus der Rollenumdrehungen leicht vom Briefstapel ab gehoben und wieder angedrückt.
Diese Bewegung kann zusammenwirkend mit dem rhythmischen Ar beiten der Haltesaugdüse 21 und der ebenfalls eine Saugdüse und einen Bandförderer aufweisenden Ab zugsvorrichtung 22 zwecks Abtransportes des För- dergutes erfolgen, womit die für die nachgeschaltete Bearbeitungsmaschine erforderliche gleichmässige kontinuierliche Belieferung des Bandfördererpaares 23 des vom Speicher abgehenden Förderstreckenteils mit hochkant stehenden Briefen erreicht wird und zwar unabhängig von der Belieferungsart des Puf ferspeichers durch die Sendestelle.
Auch die Stärke des Fördergutes und seine Abmessungen können bis zur Grenze--der -Stapelfähigkeit, -unterschiedlich sein. Innerhalb des Fassungsvermögens des - Pufferraumes findet. somit ein Ausgleich der verschiedenen Förder- --leistungen von zu lieferndem und abgehendem För- derstreckenteil statt. Bei Belastungen, die über das Fassungsvermögen des Pufferspeichers hinausgehen oder unter einem bestimmten Minimum -verbleiben, wird die Belieferungsvorrichtung des Speichers bzw.
seine Beschickungsvorrichtung mittels der Schalter 25 bzw. 24 gestoppt, die durch den in die entsprechen den Lagen bewegten Schwenkarm 3 auf irgend eine bekannte Weise betätigt werden.
Wird bei einem Minimalfüllungsgrad die Aus lieferung des Förderguts zur Empfangsstelle durch den Schalter 24 unterbrochen, setzt, sobald der Spei cherraum wieder ausreichend mit Fördergut nachge füllt ist, die Auslieferung des Fördergutes neuer dings ein. In entsprechender Weise wird bei Maxi malfüllung die Anlieferung des Fördergutes durch den Schalter 25 unterbrochen, bis sich die Stapel füllung verringert hat, wodurch der Schalter 25 zu rückgelegt wird. Sind die Schalter 24 und 25 ausser Betrieb, so ändert sich der Füllungsgrad langsam im Verhältnis der Differenz der zu- und abliefernden Förderleistung.
Aus dem Gesagten ergibt sich, dass die Füllung und das Abtragen des Inhaltes des Pufferspeichers mit Hilfe des Schwenkarmes und der genannten Schalter automatisch erfolgt und keiner Handbe dienung bedarf. Wenn der Füllraum für die Diffe renzen in den Förderleistungen genügend gross aus gelegt ist, treten die Schalter nur selten in Betätigung.
Bei der weiteren Ausführungsform gemäss Fig. 2 und 3 wird das Fördergut beim Abzug aus dem Zwi schenspeicher um die Längsachse gewendet. Hier er folgt die Anlieferung des Gutes und seine Speiche rung in der beschriebenen Weise. Statt einer Halte düse und der Abzugsvorrichtung, die das Fördergut in zur Zuführrichtung entgegengesetzter Richtung ausliefert,
werden gemäss Fig. 2 und 3 die Förder- stücke vertikal nach oben vom Speicher abgezogen und über eine bogenförmige Bahn der Abzugsvor richtung 26 geführt und damit um 180 um die Längsachse gedreht und auf den rechtwinklig zur Anführungsrichtung zur Empfangsstelle führenden Förderstreckenteil gegeben. Die Düse liegt an einer Unterdruckleitung und arbeitet nach dem Prinzip pneumatischer Abzugsvorrichtungen. Dabei läuft das mit der Düse zusammenarbeitende Förderband 27 der Wendevorrichtung um horizontal gelagerte Rol len und wendet auf diese Weise das Sendegut.
Diese Anordnung erlangt Bedeutung z. B. beim Sortieren von Postgut, da die Briefe von der Stem pelmaschine mit nach unten gerichteter Briefmarke ankommen und zum Lesen des Bestimmungsortes umgedreht werden müssen, so dass die Marke oben liegt. Das Abführen des Gutes an die Empfangs stelle muss mit geringer Geschwindigkeit erfolgen, um das Lesen der Adressen zu ermöglichen. Die Hochkant-Weiterbeförderung der Briefe von der Wendevorrichtung 26 weg geschieht mittels des Bandfördererpaares 28. Selbstverständlich arbeitet die Wendevorrichtung 26 mit dem Förderband 27 zeitlich derart, dass das Postgut in gewissen Mindest abständen der Empfangsstelle zugeht.
Es ist aus dem Aufbau der Einrichtungen ersicht lich, dass die Förderstrecke in mindestens einem ihrer Teile, anstelle der Förderbänder mit ihren An trieben, angetriebene Rollen aufweisen könnte, wel che die Förderung des Fördergutes in gewünschter Weise bewerkstelligen würden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung an einer Förderanlage, zur konti nuierlichen Belieferung einer Empfangsstelle, bei spielsweise einer Bearbeitungsmaschine, gegebener Leistung, mit hochkantstehenden Förderstücken von einer Sendestelle aus, welche die Förderstücke mit einer von der für die kontinuierliche Belieferung der Empfangsstelle erforderlichen abweichenden Lei stung nacheinander anliefert, mit Pufferspeicher zum Ausgleich der verschiedenen Förderleistungen von der Sendestelle her bzw.zur Empfangsstelle hin, da durch gekennzeichnet, dass die gesamte Förderstrecke durch den Pufferspeicher unterbrochen ist, dass dieser Speicher eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Be schickung des abgehenden Förderstreckenteiles mit dem im Speicher gestapelten Fördergut enthält, und dass eines der Enden der Förderstreckenteile beim Pufferspeicher in einem beweglichen Arm angeordnet ist, der gegen den zwischen ihm und der Beschik- kungsvorrichtung liegenden Fördergutstapel drückt. UNTERANSPRÜCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Unterbrechungsstelle der Förderstrecke die Enden des zuführenden und des abziehenden Förderstreckenteils mindestens um ein die maximale Breite des Fördergutes bestimmendes Mass in ihrer Längsrichtung gegeneinander ver setzt sind und in Bezug aufeinander eine parallele Lage bzw. eine Winkellage einnehmen können, die die Höhe des grösstmöglichen Förderstückezwischen- stapels bestimmt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der anlie fernde und der abziehende Förderstreckenteil das Fördergut in entgegengesetzten Bewegungsrichtungen fördern. 3.Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenfläche des Pufferspeichers von den mit ihren Flächen horizontalen Fördertrumen zweier Förderbänder gebildet wird, von denen das eine auf die Beschickungsvorrichtung zuläuft und das zweite im rechten Winkel hierzu auf einen Anschlag zu- läuft, der eine seitliche Begrenzung des Pufferspei chers bildet. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der schwenkbare oder verschieb bare Arm derart angeordnete Bandführungsrollen besitzt, dass die ihnen zugeordneten Förderbänder einen einseitigen Zug auf den Arm ausüben, damit der Schwenkarm mit annähernd konstantem Druck gegen den Fördergutstapel drückt. 5.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass auf dem Schwenkarm eine ange triebene Rolle mit einer Unwucht vorgesehen ist, um mit der Drehfrequenz der Rolle den Anliege druck des Armes auf dem Zwischenstapel zu erhö hen und zu erniedrigen. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass durch den Schwenkarm betätig- bare Schalteinrichtungen vorgesehen sind, die bei Erreichen des Minimalfüllungsgrades des Puffer speichers den zur Empfangsstelle führenden Förder- streckenteil stillegen und bei Erreichen des Maximal füllungsgrades den von der Sendestelle kommenden Förderstreckenteil ausser Betrieb setzen. 7.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Wendevorrichtung mit einer Saugdüse für die Beschickung des abgehenden För- derstreckenteils vorgesehen ist, die das Fördergut aus dem Pufferspeicher zu entnehmen, um l80 um seine Längsachse zu drehen und an den zur Emp fangsstelle führenden Förderstreckenteil abzugeben bestimmt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| DEST14092A DE1159853B (de) | 1958-07-31 | 1958-07-31 | In eine Hochkantfoerderanlage geschalteter Pufferspeicher |
Publications (1)
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| CH7429959A CH376848A (de) | 1958-07-31 | 1959-06-11 | Einrichtung an einer Förderanlage, zur kontinuierlichen Belieferung einer Empfangsstelle mit hochkantstehenden Förderstücken |
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