CH377223A - Kugelschreiber - Google Patents

Kugelschreiber

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Publication number
CH377223A
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CH
Switzerland
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ink
mass
air
piston
sep
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Application number
CH141160A
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English (en)
Inventor
Jens Henriksen Ernst Johan
Original Assignee
Jens Henriksen Ernst Johan
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K7/00Ball-point pens
    • B43K7/02Ink reservoirs; Ink cartridges
    • B43K7/03Ink reservoirs; Ink cartridges pressurised, e.g. by gas
    • B43K7/035Ink reservoirs; Ink cartridges pressurised, e.g. by gas the gas acting on a piston

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  • Pens And Brushes (AREA)

Description


  Kugelschreiber    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen  sogenannten Kugelschreiber, das heisst ein Schreib  gerät mit einem Tintenreservoir in Form einer offenen  Röhrenhülse, die     einerends    mit einer Schreibkugel ver  sehen ist, und deren an Luft trocknende bzw. aushär  tende Tintenmasse von Lufteinwirkung oberhalb ihrer  oberen Pegelfläche durch einen fliessfähigen     Ab-          schlusskolben    geschützt ist, welcher der oberen Tinten  pegelfläche dauernd anliegt.

   In den meisten bekann  ten Kugelschreibern wird eine schnelltrocknende Tinte  verwendet, die im Reservoir eintrocknen oder aus  härten würde, wenn sie nicht gegen den Einfluss von  Luft oder eventuell anderem oberhalb der oberen       Tintenpegelfläche    im Reservoir eingeschlossenem Gas  geschützt würde.  



  Es ist bekannt, an Luft trocknende bzw. erhärtende  Tintenmasse in Kugelschreibern dadurch vor     Luftein-          fluss    zu schützen, dass oberhalb der oberen Pegel  fläche der Tinte im Reservoir ein Abschlusskolben  aus zäh fliessendem Material vorgesehen wird, der die  Tintenmasse von der Luft luftdicht trennt und in der  Reservoir-Hülse im Masse des Tintenverbrauches beim  Schreiben gegen das Kugelende absinkt, das heisst  dauernd der oberen     Tintenpegelfläche    anliegt.  



  Ausserdem verhindert ein solcher Abschlusskolben  das     Ausfliessen    der Tinte aus dem oberen offenen       Reservoir-Hülsenende    beim Umkehren des Kugel  schreibers. Kugelschreiber dieser Art sind in den  Schweiz. Patenten Nr. 286887 und 327759 desselben       Anrnelders    beschrieben. Es stellt einen Nachteil der  artiger Systeme dar, dass der vom Abschlusskolben  beanspruchte Raum in der Reservoir-Hülse deren       Tintenfassungsraum    bzw. die Schreibkapazität des  Kugelschreibers vermindert.  



  Das Hauptziel der vorliegenden Erfindung ist  darin zu erblicken, diesen Nachteil mindestens teil  weise zu belieben, in dem Sinne, dass angestrebt    wird, das nutzbare Tintenfassungsvermögen annä  hernd auf den Hohlraum der Reservoir-Hülse zu       vergrössern.     



       Erfindungsgemäss    wird dieses Ziel dadurch er  reicht, dass als Masse zur     mindestens    teilweisen  Bildung des fliessfähigen Abschlusskolbens eine mit  der     Haupttintenmasse    praktisch     unvermischbare,    ge  gen Luft unempfindliche Tintenmasse dient. Wenn  die Tintenmasse des Kolbens nach völligem Ver  brauch der Haupttinte am     Schreibkugelende    der  Reservoir-Hülse angekommen ist, ist es vorteilhaft,  dass sie das Weiterschreiben     ermöglicht,    trotzdem sie  vorher die Funktion der Bildung eines luftdicht  abschliessenden und dauernd der oberen Pegelfläche  der Haupttinte anliegenden Abschlusskolbens zu er  füllen vermag.  



  Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen  Kugelschreibers ist in der Zeichnung dargestellt.  Diese zeigt eine zum Teil mit schnelltrocknender  bzw. an Luft erhärtender Tintenflüssigkeit 2 gefüllten  oben offenen und unten zur Aufnahme einer Schreib  kugel 3 ausgebildete rohrförmige     Reservoirhülse.    Ein  Abschlusskolben 4, der dauernd der oberen Pegel  fläche der Haupttinte 2 anliegt, bzw.

   derselben im  Masse des Tintenverbrauches beim Schreiben dauernd  nachfliesst, wird durch eine pastöse aber     fliessbare          Schreibtintenmasse    solcher Zusammensetzung gebil  det, dass sie auch im Kontakt mit der Aussenluft       flüssig    bleibt und mit der     Haupttintenmasse    praktisch       nicht    mischbar ist. Die Konsistenz der den     Abschluss-          kolben    4 bildenden Tintenmasse muss so gross ge  wählt werden, dass sie beim Umkehren des Kugel  schreibers nicht aus dem offenen Ende der     Reservoir-          Hülse    ausfliesst.

   Anderseits muss die Zähigkeit ge  nügend klein sein, dass sie beim Schreiben der Haupt  tinte     nachfliesst    und nach völligem Verbrauch der  Haupttinte 2 aus dem Innenraum der Reservoir-      hülse 1 durch die Verbindungskanäle zur Oberfläche  der sich beim Schreiben drehenden Kugel 3     fliessen     und deren Oberfläche so gut zu benetzen vermag,  dass ein Weiterschreiben mit dieser Tintenmasse 4  bis zu deren vollständigem Verbrauch noch möglich  ist. Wohl zeigt sich dann der Nachteil, dass die mit  dieser Tintenmasse 4 geschriebene Schrift nicht mehr  rasch trocknet und demgemäss etwas schmiert. Ander  seits hat das aber den Vorteil, dass der Schreiber  dadurch auf die bevorstehende Entleerung des Tinten  behälters aufmerksam wird und rechtzeitig für eine  Ersatzhülse sorgen kann.  



  Die Farbe der Tintenmasse 4 kann z. B. von der  Farbe der Haupttinte 2 mehr oder     weniger    stark       vei    schieden gewählt werden, damit der Schreiber die  bevorstehende Entleerung der     Reservoir-Hülse    besser  bemerkt.  



  Bei besonders weiten Reservoir-Hülsen könnte es  zur Verhinderung des     Ausfliessens    der den     Abschluss-          kolben    4 bildenden Tintenmasse notwendig werden,  deren Konsistenz durch verdickende Zusätze so hoch  zu wählen, dass sie zum Schreiben nicht mehr taugt,  aber doch fliessfähig bleibt.  



  Als Beispiele von Tintenmassen, welche vor dem  Kontakt mit Luft abzusperren sind und     demgemäss          zur    Bildung der     Haupttintensäule    2 verwendbar sind,  können solche mit flüchtigen Lösungsmitteln ge  nannt werden, indem diese flüchtigen Lösungsmittel  im Kontakt mit der Aussenluft verdampfen würden,  wodurch die Tintenmasse im Reservoir austrocknen  würde. Andere brauchbare Tintenmassen enthalten  Siebstangen, die geeignet sind, Luftfeuchtigkeit zu  absorbieren und dadurch die Tinte zum Koagulieren  und Aushärten bringen würden, wodurch ebenfalls  die Tinte 2 in der Reservoir-Hülse 1 nach gewisser  Zeit, je nach dem Feuchtigkeitsgehalt der umgebenden  Luft mehr oder weniger schnell unbrauchbar würde.  



  Als Beispiel einer derartigen Tinte, die sich beim  Erfindungsgegenstand besonders gut eignet, sei eine  Tinte auf     Glycolbasis    genannt, die im Kontakt mit  Aussenluft Feuchtigkeit absorbiert und dadurch koa  guliert und erhärtet. Dementsprechend würde in  einem Kugelschreiber, der in einer oben offenen  Reservoir-Hülse solche Tinte auf     Glycolbasis    ohne  Absperrkolben enthält, diese Tinte zu einer festen  Masse erstarren und der Kugelschreiber würde un  brauchbar.

   Eine geeignete Tinte auf     Glycolbasis    hat  folgende Zusammensetzung:  
EMI0002.0014     
  
    Triaethylen <SEP> Glycol <SEP> 100 <SEP> Gew. <SEP> Teile
<tb>  Beta <SEP> Naphtol <SEP> 30 <SEP> Gew. <SEP> Teile
<tb>  Azosol-Schwarz <SEP> MA <SEP> 12 <SEP> Gew. <SEP> Taile
<tb>  Azosol-Glanz-Blau <SEP> B <SEP> 80 <SEP> Gew. <SEP> Teile       Es können aber auch andere     Glycole,    z. B.     Diaethylen-          Glycol,        Propylen-Glycol    und andere Alkohole und  polare Lösungsmittel teilweise oder vollständig das       Triaethylen-Glycol    ersetzen.

   Das     Beta-Naphtol    be  günstigt die Löslichkeit der     Farbstoffe.    Die oben  erwähnten     Azosol-Farbstoffe    werden unter diesen  Marken-Bezeichnungen von der   General     Dyestuffs     Corporation   auf den Markt gebracht. Falls das  wünschbar scheint, kann der Mischung ein     Detergent       zugefügt werden, um die     Farbstoffe        be3ser    in Lösung  zu halten und die Schreibkugel geschmeidiger zu  machen.  



  Die zur Abdichtung der luftempfindlichen Tinten  masse 2 bzw. zur Bildung eines fliessfähigen     Abschluss-          kolbens    4 und zum Verhindern des     Ausfliessens     der Tintenmasse beim Umkehren des Kugelschreibers  vorgesehene luftunempfindliche Tinte ist vorzugsweise  eine solche auf Öl-Basis mit genügender Konsistenz.  Die notwendige Konsistenz kann beispielsweise durch  Beimischung einer Metall-Seife oder eines andern  Verdickungsmittels erzielt werden.. Sie kann ent  weder Mineralöl oder Rizinusöl enthalten, um in  Kombination mit     glycolhaltiger    Tintenmasse den ge  wünschten Effekt zu sichern. Die Höhe des     Abschluss-          kolbens    4 wird natürlich möglichst klein gehalten.

    



  Wenn der Innendurchmesser der     Reservoirhülse    1  verhältnismässig klein ist, hat die     Haupt-Tinten-          masse    2 kaum die Tendenz, beim Umlegen des  Kugelschreibers auszufliessen und der Abschlusskolben  hat dann nur die Aufgabe der Absperrung der Aussen  luft von der Tintenmasse 2 zu erfüllen. In einem sol  chen Fall kann die Höhe des Absperrkolbens 4 auf  ein Minimum reduziert werden, das bestimmt ist durch  das Tintenvolumen, welches im Masse des Tinten  verbrauches an den Innenwänden der Reservoir-Hülse  kleben bleibt.  



  Wenn der Innendurchmesser der Reservoir-Hülse 1  grösser ist, wird aber praktisch immer eine Kolben  höhe, die dem     1-2-fachen    des Durchmessers ent  spricht, ausreichen.  



  Es ist wichtig, dass die den Abschlusskolben 4  bildende Tintenmasse im wesentlichen nicht vermisch  bar ist mit der     Haupttintenmasse    2. Immerhin ist  eine geringe Durchdringung der beiden Tintenmassen  in ihrer Berührungsebene unschädlich, solange der  Hauptteil des Abschlusskolbens 4 intakt bleibt und  damit seine Abdichtungsfunktion erfüllt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kugelschreiber mit einem Tintenreservoir in Form einer offenen Röhrenhülse, die einerends mit einer Schreibkugel versehen ist und deren an Luft trock nende bzw. aushärtende Tintenmasse vor Luftein wirkung oberhalb ihrer oberen Pegelfläche durch einen fliessfähigen Abschlusskolben geschützt ist, wel cher der oberen Tintenpegelfläche dauernd anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass als Masse zur minde stens teilweisen Bildung des fliessfähigen Abschluss- kolbens (4) eine mit der Haupttintenmasse praktisch unvermischbare, gegen Lufteinfluss unempfindliche Tintenmasse dient.
    UNTERANSPRUCH Kugelschreiber nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Haupttintenmasse (2) eine sol che auf Glycol-Basis und zur Bildung des Abschluss- kolbens (4) eine Tintenmasse auf Öl-Basis dient.
CH141160A 1960-02-09 1960-02-09 Kugelschreiber CH377223A (de)

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