CH377233A - Geschosszünder-Auslösevorrichtung - Google Patents

Geschosszünder-Auslösevorrichtung

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Publication number
CH377233A
CH377233A CH204763A CH204763A CH377233A CH 377233 A CH377233 A CH 377233A CH 204763 A CH204763 A CH 204763A CH 204763 A CH204763 A CH 204763A CH 377233 A CH377233 A CH 377233A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
projectile
pointer
stop
triggering device
lever
Prior art date
Application number
CH204763A
Other languages
English (en)
Inventor
Hervey Taylor Dennis
Original Assignee
Ferranti Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ferranti Ltd filed Critical Ferranti Ltd
Publication of CH377233A publication Critical patent/CH377233A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C9/00Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
    • F42C9/02Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means
    • F42C9/04Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor
    • F42C9/048Unlocking of clockwork mechanisms, e.g. by inertia or centrifugal forces; Means for disconnecting the clockwork mechanism from the setting mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Geschosszünder-Auslösevorrichtung   Die vorliegende    Erfindung   betrifft eine Geschosszünder-Auslösevorrichtung. 



  Es sind bereits    Geschosszünder-Auslösevorrich-      tungen   bekannt, die einen    Zeiger   aufweisen, der durch ein Uhrwerk mit einer Hemmung angetrieben wird, und bei denen der Zeiger das Lösen eines Hebels steuert, der seinerseits die Freigabe des Schlagbolzens steuert. In dem    gesicherten   Zustand vor dem Abfeuern des Geschosses wird der Zeiger durch Zusammenwirken mit einem federbelasteten Anschlag an einer Bewegung gehindert. Beim Abfeuern bewirken die auf den Anschlag einwirkenden Beschleunigungskräfte, dass er sich verstellt und den Zeiger freigibt, der dann umlaufen kann. 



  In    Geschosszünder-Auslösevorrichtungen   dieser Art steht der Zeiger mit dem Anschlag unter der vollen Kraft der Triebfeder des Uhrwerkes in Berührung. Die zum Verstellen des Anschlages notwendige Kraft ist daher gross, so dass dieser Mechanismus zur    Verwendung   in mit geringer Beschleunigung abgefeuerten Geschossen nicht geeignet ist. 



  Aufgabe der vorliegenden    Erfindung   ist es, eine    Geschosszünder-Auslösevorrichtung   zu schaffen, die zur Verwendung sowohl in mit grosser als auch in mit kleiner Beschleunigung    abgefeuerten   Geschossen geeignet ist. 



  Gemäss der Erfindung wird dies durch eine    Ge-      schosszünder-Auslösevorrichtung   erreicht, die einen Zeiger aufweist, der von einem Uhrwerk angetrieben ist, das eine Hemmung mit einer Schlagscheibe aufweist und Organe, die mit dieser Schlagscheibe zusammenwirken und deren Bewegung verhindern können, wodurch auch eine Bewegung des    Zeigers   verhindert wird. Diese Organe können sich beim Abfeuern des Geschosses lösen.

   Die lösbaren Organe    können   einen frei schwenkbaren Hebel aufweisen, der sich unter der Wirkung der bei der    Drallbewegung   des Geschosses auftretenden Zentrifugalkräfte    verschwenken   kann, und dieser Hebel    kann   mittels    eines   federbelasteten Anschlages mit der Schlagscheibe in    Eingriff   gehalten werden. Der Anschlag kann verschiebbar sein und den Hebel unter der Wirkung der Beschleunigungskräfte, die dem    Geschoss   beim Abfeuern erteilt werden, freigeben. 



  Alles Nähere über die Erfindung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung in    Verbindung   mit der Zeichnung, auf der ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes mehr oder weniger schematisch dargestellt ist. 



  Im einzelnen zeigen    Fig.   1    eine   Draufsicht auf eine    Geschosszünder-      Auslösevorrichtung   gemäss der    Erfindung,      Fig.   2 eine Draufsicht von der entgegengesetzten Seite auf die    Geschosszünder-Auslösevorrichtung   nach    Fig.   1,    Fig.   3    einen   Schnitt durch die    Auslösevorrichtung      entlang   der Linie    B-B      in   den    Fig.   1 und 2, und    Fig.   4 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der    Auslösevorrichtung   mit Blick in    Richtung   des Pfeiles X in    Fig.   1. 



  Die in der    Zeichnung   dargestellte Geschosszünder-Auslösevorrichtung weist einen Zeiger 1 auf, der auf der Antriebswelle 2    gelagert   ist    und   durch eine Feder 3 vom Zentrum der Vorrichtung weg nach aussen gedrückt wird. Die Welle 2 ist von einem Uhrwerk angetrieben, das eine    innerhalb   einer Dose 5    angeordnete   Triebfeder 4, ein Räderwerk 6    (Fig.   4) und    eine   Hemmung    mit      einem   Hemmungsrad 7 und    einer   Schlagscheibe 8 aufweist, die mit runde Gewichte 10 tragenden Armen 9 versehen ist.

   Das Uhrwerk ist in    wohlbekannter   Weise zwischen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 einer oberen Platte 11, einer Mittelplatte 12 und einer unteren Platte 13 angeordnet. 



  Um ein Arbeiten der Hemmung und damit eine Bewegung des Zeigers 1 zu verhindern, ist auf einer Schraube 15 ein Hebel 14 frei beweglich gelagert, der eine Rastkerbe 16 mit kreisförmigem Querschnitt aufweist, die mit einem der Gewichte 10 der Schlagscheibe 8 in    Eingriff      kommen   kann. In dem gesicherten Zustand wird der Hebel 14 durch Anliegen an einem Anschlagbolzen 17 an einer nach aussen gerichteten Bewegung gehindert. Der Anschlagbolzen 17 ragt durch die drei Platten 11, 12. und 13 und dicht an dem    Zeiger   1 - jedoch ohne ihn zu berühren - über die obere Platte 11 hinaus. Er wird durch eine Feder 18 in die Sperrstellung gedrückt (in den    Fig.   3 und 4 nach oben). 



  Im Zeiger ist eine kreisringförmige Führungsbahn 19 vorgesehen, in der eine auf    einem   Hebel 21 angeordnete Nase 20 festgehalten wird, wenn der Zeiger 1 in der Nähe der oberen Platte 11 ist, wobei der Zeiger im gesicherten Zustand in    dieser   Lage durch    einen   Anschlag 22 gehalten wird. Der Hebel 21 wird durch    eine   Feder nach aussen gedrückt. In der oberen Platte 11 ist ein    Schlitz   23 vorgesehen, in dem sich die Nase 20 des Hebels 21 um die Achse des Schlagbolzens 24 bewegen kann. In dem gesicherten Zustand wird der    Schlagbolzen   24 gegen die Wirkung einer Feder 25    (Fig.   3) durch eine viertelkreisförmige Platte 26 gehalten, die auf dem Schlagbolzen 24 befestigt ist und auf einer Plattform 27 aufliegt. 



  Die    Auslösevorrichtung   wird in einem Geschoss so angeordnet,    dass-   der    Anschlagbolzen   17 in einer Richtung parallel zur    Beschleunigungsachse   des Geschosses verläuft. Beim Abfeuern des Geschosses drücken die auftretenden Beschleunigungskräfte den    Anschlagbolzen   17 gegen die Kraft der Feder 18 nach unten, bis der untere Rand einer Kerbe 28    (Fig.   4) im    Anschlagbolzen   17 unter den unteren Rand der oberen Platte 11 verschoben ist, worauf die durch den Drall des Geschosses hervorgerufene Zentrifugalkraft den Anschlagbolzen 17 nach aussen bewegt und er in seine Freigabestellung    einrastet.   Gleichzeitig kommt eine nicht dargestellte,

   jedoch durch die gestrichelte Linie 29 in    Fig.   2 angedeutete Kerbe am unteren Ende des    Anschlagbolzens   auf die gleiche Höhe wie der Hebel 14 zu liegen, der sich nun unter der Wirkung der    Zentrifugalkraft   durch diese Kerbe nach aussen bewegen kann, dabei die Hemmung frei gibt und die    Auslösevorrichtung   in Lauf setzt.

   Der Zeiger 1 bewegt sich in bekannter Weise, bis er mit einer der Zeigerform angepassten, nicht dargestellten    Ausnehmung   in der Zeigerbahn fluchtet, worauf der Zeiger 1 unter der Wirkung der Feder 3 sich nach oben bewegt und den Hebel 21 freigibt, der den    Schlagbolzen   24 dreht und dabei die viertelkreisförmige Platte 26 von der Plattform 27 bewegt, so dass der    Schlagbolzen   24 mit der bekannten Wirkung freigegeben wird. 



  In der vorstehend beschriebenen    Auslösevorrich-      tung   ist die einzige durch das Uhrwerk auf den Anschlagbolzen 17 ausgeübte Kraft diejenige, die über den Hebel 14 von der Schlagscheibe 8 übertragen wird. Diese Kraft ist    vernachlässigbar   klein. Die einzige    Rückhaltekraft,   die auf den Anschlagbolzen 17 einwirkt, ist daher diejenige der Feder 18. Diese Kraft kann so gewählt werden, dass der Anschlagbolzen 17 bei jedem passenden Beschleunigungswert in der gewünschten Weise arbeitet. 



  Wenn die    Auslösevorrichtung   bei einer geringen Beschleunigung wirksam werden soll, könnte der Anschlagbolzen durch zufällige Stösse freigegeben werden. Die Vorrichtung wird jedoch trotzdem in der gesicherten Stellung bleiben, wenn nicht gleichzeitig mit der Beschleunigung eine    Drallwirkung   auftritt, da der Hebel 14 mit der Schlagscheibe 8 in Eingriff bleibt und damit die Vorrichtung verriegelt. Der Anschlagbolzen könnte zur Sicherung gegen ein zufälliges    Lösen   durch während des Transportes auftretende Stösse durch einen nicht dargestellten Anschlag auf der Zeigerbahn verriegelt werden. Dieser Anschlag könnte so ausgebildet sein, dass er in der gesicherten Stellung mit der Kerbe 28 des Anschlagbolzens in Eingriff steht und damit den    Bolzen   verriegelt.

   Wenn die Zündung unmittelbar vor dem Abfeuern durch Drehen der Zeigerbahn eingestellt wird, bewegt sich der Anschlag mit der Zeigerbahn und gibt den Anschlagbolzen für seinen normalen Betrieb frei.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Geschosszünder-Auslösevorrichtung mit einem von einem Uhrwerk angetriebenen Zeiger, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Hemmung mit einer Schlagscheibe aufweist sowie Verriegelungselemente (14, 17), die im gesicherten Zustand eine Bewegung der Schlagscheibe (8) und dadurch die Bewegung des Zeigers (1) durch Eingriff verhindern, und die sich beim Abfeuern des Geschosses lösen können. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Geschosszünder-Auslösevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Schlagscheibe (8) zusammenwirkenden Verriege- lungselemente einen frei schwenkbaren Hebel (14) aufweisen, der sich unter der Einwirkung der durch den Drall des Geschosses ausgeübten Zentrifugalkraft verschwenken kann. 2.
    Geschosszünder-Auslösevorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im gesicherten Zustand des Geschosses der Hebel (14) mit der Schlagscheibe (8) durch einen federbelasteten Anschlag (17) in Eingriff gehalten wird, der unter der <Desc/Clms Page number 3> Wirkung der auf das Geschoss beim Abschuss ausgeübten Beschleunigungskräfte in eine Freigabestellung, in der der Hebel (14) entriegelt ist, bewegt werden kann. 3. Geschosszünder-Auslösevorrichtung nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch Organe zum Verriegeln des, Anschlages (17) in der entsicherten Stellung, nachdem das Geschoss abgefeuert ist. 4.
    Geschosszünder-Auslösevorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem i gesicherten Zustand der Anschlag (17) dicht bei dem Zeiger (1) angeordnet ist, jedoch nicht mit ihm in Berührung steht, und dadurch eine Bewegung des Zeigers (1) in die entsicherte Stellung verhindert.
CH204763A 1962-02-20 1963-02-19 Geschosszünder-Auslösevorrichtung CH377233A (de)

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GB663262 1962-02-20

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CH204763A CH377233A (de) 1962-02-20 1963-02-19 Geschosszünder-Auslösevorrichtung

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