CH377597A - Schmiervorrichtung für Druckluftgeräte - Google Patents

Schmiervorrichtung für Druckluftgeräte

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Publication number
CH377597A
CH377597A CH8124559A CH8124559A CH377597A CH 377597 A CH377597 A CH 377597A CH 8124559 A CH8124559 A CH 8124559A CH 8124559 A CH8124559 A CH 8124559A CH 377597 A CH377597 A CH 377597A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
compressed air
oil
line
valve
lubricator
Prior art date
Application number
CH8124559A
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English (en)
Inventor
Huszar Josef
Hasewend Florian
Gruber Erich
Original Assignee
Boehler & Co Ag Geb
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Publication date
Application filed by Boehler & Co Ag Geb filed Critical Boehler & Co Ag Geb
Publication of CH377597A publication Critical patent/CH377597A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/30Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the oil being fed or carried along by another fluid
    • F16N7/32Mist lubrication

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description


      Schmiervorrichtung        für        Druckluftgeräte       Es sind     Öler    für     Druckluftgeräte    bekannt, die das  Schmiermittel an die durchfliessende Druckluft abge  ben. Einige besitzen einen Docht, der das Öl aus  dem Behälter ansaugt und in den Druckluftstrom  leitet. Bei anderen ragen zwei Röhrchen in die Druck  luftleitung. Eines der beiden Röhrchen überträgt den  Druck in den Ölbehälter,     während    das andere Röhr  chen das Öl durch     Injektorwirkung    aus dem Behälter  in die     Druckluftleitung    saugt.

   Bei allen diesen     Lei-          tungsölern    ist der Ölverbrauch so gross, dass der Öl  behälter mehrmals während einer     Arbeitsschichte    ge  füllt werden muss. Wegen der grossen Ölabgabe dieser       Öler    an das     Druckluftgerät    führt die Auspuffluft so  viel Öl mit, dass der Arbeiter durch dieses Öl belästigt  wird und oft schon aus diesem     Grunde    das recht  zeitige Nachfüllen des Ölbehälters versäumt.  



  Der     Forderung    nach einem     öler,    welcher das  Gerät einerseits hinreichend schmiert und bei dem  anderseits der Ölverbrauch so gering ist, dass mit  einem nicht allzu grossen Ölbehälter das Auslangen  gefunden wird, konnte bisher nicht entsprochen wer  den.  



  Gemäss der Erfindung wird dieser Nachteil da  durch vermieden, dass in der Ölleitung zur     Druckluft-          leitung    ein Ventilkäfig angeordnet ist, dessen Ventil  körper allein auf die wechselnden     Druckverhältnisse     in der Luftleitung und im Ölbehälter anspricht.  



  Die Erfindung wird an Hand einer Zeichnung,  die ein Ausführungsbeispiel darstellt,     erläutert.     



  Die     Fig.    1 zeigt den Handgriff einer     Druckluft-          Drehkolbenmaschine    im Aufriss, und  die     Fig.2    eine abgeänderte Form des     Leitungs-          ölers    gemäss der Erfindung.  



  Ein Teil der     Druckluftleitung    1 zum Gerät ist  von einem Rohr 2 umgeben, das zu beiden Seiten  verschlossen ist und zur Aufnahme des Schmiermit-         tels    dient. In den Behälter ist ein einseitig abgeschlos  senes Rohr 3 eingesetzt, das Öffnungen 4 besitzt.  Das     anderseitige    Rohrende ist mit einem Ventil  käfig 5 versehen. Dieser     Käfig    besitzt eine Öffnung,  in die ein elastischer Ring 6 eingesetzt ist, auf den  die Ventilkugel 8, z. B. aus     Vulkollan,    drückt. Der  Ölbehälter besitzt einen     Nachfüllstutzen    9.  



  Die Arbeitsweise des     ölers    gemäss der Erfindung  ist etwa folgende:  Beim Öffnen des     Drucklufteinlassventils    erfüllt die  Druckluft den     Durchflussraum    des Gerätes und ge  langt     damit    auch zum Ventilkörper 5 und drückt  die Ventilkugel 8 zurück, so dass die Druckluft in  den Raum des     Ölbehälters    eindringen kann und den       Ölbehälter    mit Druckluft auflädt. Dadurch befindet  sich nun über der     ölschichte    im Ölbehälter eine Luft  blase vom Druck der durchfliessenden Druckluft.

    Während des Arbeitens des Gerätes entstehen Druck  schwankungen, die durch den Umlauf der Drehkolben  erzeugt werden,     weil    stets unter     Atmosphärendruck     stehende Räume zwischen den Kolbenflügeln von  neuem     mit        Druckluft    gefüllt werden müssen. Durch  diese Druckschwankungen wird die Ventilkugel in  Schwingungen versetzt, wobei ganz geringe Mengen  von Öl austreten.  



  Wenn beim Abstellen des Gerätes die Druckluft  zufuhr zum Gerät unterbrochen wird, sitzt das Kugel  ventil satt auf seiner elastischen Ringfläche auf, und  zwar mit dem     Druck    der Druckluft, die im Ölbehälter  vorhanden ist, so dass während des Stillstandes des  Gerätes kein Öl austreten kann. Wenn nun das Gerät  wieder eingeschaltet wird, entsteht nun     plötzlich    vor  dem Kugelventil der volle     Druck.    Dadurch wird die  Ventilkugel von ihrem Sitz abgehoben. Durch dieses  plötzliche Ventilspiel gelangt     nicht    nur zusätzlich       Druckluft    in den Ölbehälter, sondern auch ein grö  sserer Ölstrahl in den     Durchflussraum    der Druckluft.

        Die Wirkung dieses einfachen Gerätes war nicht  zu     erwarten,    so dass vorerst sehr viele verschiedene  und komplizierte Ölvorrichtungen gebaut wurden,  ehe diese einfache Lösung des Problems ermittelt  werden konnte.  



  In der abgeänderten Ausführung des erfindungs  gemässen     Leitungsölers    der     Fig.    2 ist zwischen dem  Ölvorrat im Ölbehälter 2 und dem Ventilkäfig 5  ein Filz 10     eingelegt,    der den     ölabfluss        verringert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schmiervorrichtung für Druckluftgeräte mit einem Ölvorratsbehälter, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ölleitung zur Druckluftleitung ein Ventilkäfig ange ordnet ist, dessen Ventilkörper allein auf die wech- selnden Druckverhältnisse in der Luftleitung und im Ölbehälter anspricht. UNTERANSPRÜCHE 1. Leitungsöler nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ventilkäfig mit einem einseitig verschlossenen und mit Bohrungen versehenen Rohr verbunden ist.
    2. Leitungsöler nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen dem Ölvorrat und der Ölleitung zum Ventil ein poröser Körper, z. B. Filz, eingelegt ist.
CH8124559A 1958-12-02 1959-11-30 Schmiervorrichtung für Druckluftgeräte CH377597A (de)

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AT833158A AT218436B (de) 1958-12-02 1958-12-02 Leitungsöler

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ID=3604523

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CH8124559A CH377597A (de) 1958-12-02 1959-11-30 Schmiervorrichtung für Druckluftgeräte

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AT218436B (de) 1961-11-27
BE585258A (fr) 1960-04-01

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