Vorrichtung zum Herstellen von Kopien Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Her stellen von Kopien mit einer in einem Gehäuse an geordneten Belichtungsvorrichtung und einer Ent wicklungsvorrichtung sowie in dem Gehäuse angeord neten Führungsbahnen zum Durchführen einer Vor lage und eines Negativbogens durch die Belichtungs vorrichtung und des Negativbogens und eines Positiv bogens durch die Entwicklungsvorrichtung.
Als Entwicklungseinrichtung wird zweckmässig eine Diffusionsentwicklungseinrichtung mit einem Flüssigkeitsbad verwendet, durch welches hindurch der belichtete Negativbogen und Positivbogen mittels Leitelementen zu einem Quetschwalzenpaar geführt werden, das unterhalb des Ausgabeschlitzes im Ge häuse vorgesehen ist.
In derartigen bekannten Geräten ist ferner zwi schen der Belichtungseinrichtung und der Entwick lungseinrichtung eine Trennvorrichtung vorgesehen, durch welche die Vorlage von dem Negativbogen ge trennt und in einen Ausgabeschlitz geführt wird, wäh rend der Negativbogen in die Entwicklungseinrich tung läuft.
Bei derartigen, bereits vorgeschlagenen Geräten, die als Tischgeräte ausgeführt und zwecks leichter Be- dienbarkeit und auch aus wirtschaftlichen Gründen möglichst einfach ausgeführt sein sollen, liegt eine Schwierigkeit darin, dass der Positivbogen nicht durch die Belichtungseinrichtung läuft, aber zugleich mit dem Negativbogen in die Entwicklungseinrichtung eintreten soll. Zu diesem Zweck wurde bereits vor geschlagen, den Positivbogen gleichzeitig mit der Vor lage und dem Negativbogen auf einer getrennten Bahn der Entwicklungseinrichtung zuzuführen, damit beide Bogen gleichzeitig in die Entwicklungseinrichtung ge langen. Die aufeinanderliegende Einführung mehrerer Bogen erfordert aber erhebliche Geschicklichkeit.
Diese Geschicklichkeit ist besonders dann notwendig, wenn die einzelnen Bogen in nebeneinanderliegende oder aber auch in einen gemeinsamen, jedoch in sich unterteilten Schlitz eingeführt werden müssen.
Ferner müssen bei bekannten Vorrichtungen, bei denen die Vorlage und der Negativbogen gemeinsam aus dem Gerät heraustransportiert werden, der Nega tivbogen zusammen mit einem Positivbogen erneut in zwei zu einer Entwicklungsvorrichtung führende Leitbahnen zueinander ausgerichtet eingeführt werden. Nach der Entwicklung werden der Positivbogen und der Negativbogen aneinandergepresst aus dem Gerät herausgebracht und müssen von Hand getrennt wer den. Eine Trennung der Bogen ist ausserordentlich schwierig, wenn Blätter verwendet werden.
Es ist bekannt, eine Saugvorrichtung mit zwei Saugnäpfen anzuordnen, von denen einer mit dem Negativbogen und der andere mit der Vorlage zusam menarbeitet. Derartige Einrichtungen sind jedoch, wenn ein Vorlaufgerät vorhanden ist, ausserordent lich kompliziert und aufwendig. Die Verwendung eines Abstreifers ist bei Blattware nicht möglich.
Ferner ist eine automatisch arbeitende Trennvor richtung bekannt, bei welcher die Bedingung besteht, dass ein Bogen einen Vorlauf haben muss, der von einer Greifvorrichtung aufgenommen werden kann. Die Einstellung eines Vorlaufes führt aber einerseits zu Materialverlusten und bildet auch anderseits keine befriedigende Lösung, weil einmal die Einstellung eines Vorlaufes dem an sich naheliegenden, pas senden Aufeinanderlegen der Vorlage und des Nega tivbogens bei der Einführung widerspricht, und dar über hinaus die willkürliche Einstellung eines Vor laufes häufig vergessen wird oder weil ein nicht ausreichender Vorlauf eingestellt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Geräte zu verbessern und die Bedienung massgeblich zu vereinfachen, wobei zugleich die Her- stellungszeit für Kopien verkürzt wird. Diese Auf gabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass wenigstens zwischen der Belichtungs- und der Ent wicklungsvorrichtung eine Trenneinrichtung zum Ab heben des Vorlagebogens angeordnet ist, die an einer Zuführungsbahn ein entgegen der Vorlaufrich tung angetriebenes, ständig umlaufendes Transport element aufweist, das mit einem solchen Abstand über einem anderen Element der Zuführungsbahn angeord net ist,
dass der sich zwischen dem Transportelement und dem anderen Element ergebende Spalt schmaler als die Stärke der beiden Bogen und weiter als die Stärke eines Bogens ist, und dass in den Zuführungs bahnen für zwei in die Vorrichtung zusammen geführte Bogen jeweils Sperrelemente bewegbar an geordnet sind, die zwecks Sperrung in die zugeord neten Zuführungsbahnen hinein- und zwecks Frei gabe aus den Zuführungsbahnen herausbewegbar sind, wobei die Sperrelemente einander zugeordneter Zuführungsbahnen miteinander gekuppelt sind.
In einer vorteilhaften Ausführungsform ist eine aus zwei Sperrelementen und einer diese Sperrelemente tragenden Welle bestehende Baueinheit in bezug zu der Zuführungsbahn derart angeordnet, dass die als Hebel ausgebildeten Sperrelemente durch ihr Gewicht in der Sperrstellung gehalten werden und in dieser Stellung durch einen an dem Gehäuse angeordneten Anschlag festgelegt sind. Beispielsweise ist an den Sperrelementen eine mit ihrem anderen Ende an dem Gehäuse angelenkte Feder derart vorgesehen, dass sie die Sperrelemente nach deren Freigabe in die Sperr stellung zurückzieht.
Gemäss einer weiteren Ausführungsform ist ein Stapel Positivbogen an der Oberseite des Gehäuses auf einem mit einer Zuführungswalzenanordnung ver- sehenen Stapelhalter angeordnet. Beispielsweise arbei tet ein Anschlagelement an einer Zuführungsbahn mit einem Schalter in einem Stromkreis zum Antrieb einer Zuführungswalzenanordnung eines Stapelhalters vor einer anderen Zuführungsbahn derart zusammen, dass der Antrieb bei Verschwenkung des Anschlagelemen tes eingeschaltet wird.
Vorteilhaft ist das Transportelement als Walze mit leicht rauher und elastischer Oberfläche ausgeführt. Die Oberfläche ist vorzugsweise mit einer Riffe lung versehen, deren Nuten parallel zur Walzenachse verlaufen. Beispielsweise sind die Flanken der Riffe lungsnuten verschieden stark geneigt, indem die in Richtung der Umfangsbewegung der Walze vorn lie gende Nutenflanke verhältnismässig flach und die gegenüberliegende Nutenflanke steiler, beispielsweise radial verläuft.
In einer besonderen Ausführungsform ist das andere Element der Zuführungsbahn eine Walze, die gleichsinnig wie das umlaufende Transportelement an getrieben wird.
Weitere Einzelheiten gehen aus der folgenden Be schreibung von in den Zeichnungen dargestellten Aus führungsbeispielen hervor. In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung im Schnitt, Fig. 2 eine Einzelheit der Fig. 1 zur Verdeutli chung der Rückstellung von in der Vorrichtung ge mäss Fig. 1 angeordneten Sperrelementen, Fig. 3 eine schematische Einzelansicht einer an deren Anordnung zur Auslösung der Rückstellung von in der Vorrichtung gemäss Fig. 1 angeordneten Sperrelementen, Fig. 4 eine Draufsicht auf einen Teil der Fig. 1,
und zwar auf ein Transportwalzenpaar, gesehen längs der Linie IV-IV, Fig. 5 eine Seitenansicht einer anderen gemäss der Erfindung ausgeführten Vorrichtung im Schnitt, Fig.6 eine abgewandelte Einzeldarstellung aus Fig. 5 in Seitenansicht im Schnitt, Fig. 7 die Darstellung einer besonderen Ausfüh rungsform der erfindungsgemässen Trennmittel in einem in Seitenansicht im Schnitt dargestellten Be lichtungsgerät.
Die Vorrichtung weist eine Bodenplatte 1 und einen Gehäuseoberteil 2 auf, der auf der Bedienungs seite über der Bodenplatte 1 einen Einführungsschlitz 3 für die Vorlage und den Negativbogen, einen Ein führungsschlitz 4 für den Positivbogen, einen Aus gabeschlitz 6 für den Negativbogen und den Positiv bogen sowie eine Ausgabeöffnung 5 für die Vorlage besitzt. Der Gehäuseoberteil ist pultartig mit einer zur Bedienungsseite abgeschrägten Fläche 7 ausge führt, in der sich der Ausgabeschlitz 5 an der gleichen Seite wie der Einführungsschlitz 3 befindet. Diese Schlitze können allgemein als Öffnung bezeichnet wer den.
Der Einführungsschlitz 4 liegt an der Oberseite des Gehäuses und ist von Leitwänden 8 und 9 be grenzt, die zweckmässig aus dem Gerät herausragen und bewirken, dass der Positivbogen in den Schlitz 4 eingesetzt werden kann und dabei von den Leit- wänden 8 und 9 gehalten wird. Wie bereits erwähnt, besteht die Möglichkeit, zur Nachführung des Positiv bogens einen sogenannten Feeder vorzusehen, dessen Vorschubgeschwindigkeit jedoch langsamer als die Arbeitsgeschwindigkeit des Gerätes bzw. die Vor schubgeschwindigkeit der Bogen in dem Gerät ist. Bei dieser Ausführungsform verläuft die Führungs bahn für den Positivbogen schräg.
Die Öffnung 6 befindet sich auf der von der Bedienungsseite der Vorrichtung abgewendeten Seite des Einführungsschlitzes 4.
Auf der von der Bedienungsseite abgewendeten Seite der Vorrichtung ist in dem Gehäuse die Be lichtungseinrichtung angeordnet. Sie besteht beispiels weise aus einem angetriebenen, durchsichtigen Zylin der 10, der Belichtungslichtquellen 11 enthält. An der Aussenseite des Zylinders läuft ein endloses Band 12 übe Rollen 13, 14, 15, 16 derart, dass zwischen dem Zylinder 10 und Band 12 angeordnete Bogen trans portiert werden. Der Antrieb des Zylinders und der Rolle 13 erfolgt in Richtung der Pfeile 17 und 18, woraus sich ergibt, dass an dem Zylinder 10 zu trans- portierende Bogen an der Stelle der Rolle 13 zu geführt werden müssen.
Die Entwicklungseinrichtung besteht aus einem schalenartigen Badbehälter 19, durch den von Leit- elementen 20, 21 und 22 gebildete Führungsbahnen hindurchlaufen und vor einem Quetschwalzenpaar 23, 24 enden; letzteres liegt unterhalb des Ausgabe schlitzes 5.
Zwischen dem Anfang der durch die Leitelemente 21 und 22 gebildeten Führungsbahn und der Be lichtungseinrichtung ist eine aus den Walzen 25 und 26 bestehende Transportvorrichtung angeordnet, wel che einerseits den Vorschub des belichteten Negativ bogens von der Belichtungseinrichtung in den durch die Leitelemente 21 und 22 gebildeten Kanal und anderseits die Abtrennung und Herausführung der Vorlage aus der Öffnung 6 bewirkt. Die Walzen 25 und 26 laufen in Richtung der eingezeichneten Pfeile um. Zwischen ihnen befindet sich ein Spalt, dessen Breite wenigstens der Stärke des Negativbogens entspricht, aber geringer als die gemeinsame Stärke des Negativbogens und der Vorlage ist.
Die Walzen, insbesondere die Walze 26, hat eine rauhe undloder elastische Oberfläche, an welcher die Vorlage wenig stens mit ihrem vorlaufenden Rand zeitweilig haftet.
Am unteren Ende der Leitwände 8 und 9 befindet sich ein Transportwalzenpaar 27, 28. Dieses Trans portwalzenpaar übernimmt einen Vorschub des Po sitivbogens, nachdem er nach Freigabe der Zufüh rungsbahn in das Gerät eintritt. Bei Anordnung eines Feeders zieht das Transportwalzenpaar den Positiv bogen mit grösserer Geschwindigkeit aus dem Feeder, als der Vorschubgeschwindigkeit entspricht, die die sem Bogen durch den Feeder erteilt wird. Das Trans portwalzenpaar 27, 28 bewirkt den Transport des Positivbogens aus dem Einführungsschlitz 4 in den am Anfang des Entwicklungsbades durch die hoch gezogenen Leitelemente 20 und 29 gebildeten Zu führungskanal.
Beispielsweise die Walze 27 kann mit Umfangsnuten oder Ausnehmungen versehen sein, in welche später noch zu beschreibende Sperrelemente eintreten können.
Der Antrieb der sich bewegenden Teile erfolgt beispielsweise über einen gemeinsamen Antriebsmotor 30 und über Antriebsketten, die auf Kettenrädern laufen, welche an den Achsstümpfen der Rollenwalzen bzw. des Belichtungszylinders angeordnet sind. Durch entsprechende Wahl der Kettenraddurchmesser lassen sich die erforderlichen relativen Drehgeschwindig keiten einstellen.
Es ist ersichtlich, dass die Zuführungsbahn für den Positivbogen von den Leitwänden 8 und 9 sowie dem Transportwalzenpaar 27, 28 und den Leit- elementen 20 und 29 gebildet wird, während die Zu führungsbahn für den belichteten Negativbogen in die Entwicklungseinrichtung aus den die Trennvorrich tung bildenden Walzen 25 und 26 und die der Belich tungseinrichtung zugekehrten Enden der Leitelemente 21 und 22 besteht. In diese Zuführungsbahnen ragen Sperrelemente, die mit 31 und 32 bezeichnet sind.
Das Sperrelement 31 hat ein hakenförmiges Ende, das durch Schlitze 33 bzw. 34 in den Leitwänden 8 und 9 hindurchtritt. Es ist so gestaltet, dass der in dem Raum zwischen den Leitwänden 8 und 9 liegende Abschnitt zu seinem freien Ende hin schräg nach unten gerichtet ist. Dieser Abschnitt ist derart seitwärts aus der Führungsbahn herausbewegbar, dass das nach unten gerichtete Ende des Sperrelementes herausgezogen wird, so dass dabei der Positivbogen zu dem freien Ende nach unten und zu den Transportwalzen 27 und 28 gleiten kann.
Um bei der dargestellten Ausführungsform unvorher gesehene Hemmungen zu vermeiden, sieht eine be sondere Ausführungsform die Anordnung einer Transport- bzw. Vorschubwalze oder eines Transport- bzw. Vorschubwalzenpaares zwischen den Leit- wänden 8 und 9 oberhalb des Sperrelementes 31 vor. Diese Transport- bzw. Vorschubwalzen stehen nur locker, das heisst mit geringer Reibung mit dem Po sitivbogen in Eingriff und haben dabei eine Ober fläche, die auch bei Reibung an dem Positivbogen die Oberfläche dieses Bogens nicht angreift.
Beispiels weise handelt es sich um eine oder zwei mit einem Plüschmantel versehene Walzen.
Wenn der Bogen auf dem Sperrelement gehalten wird, gleiten die Mantelflächen dieser Walzen oder die Mantelfläche einer Walze auf einer oder beiden Sei ten des Positivbogens, ohne diesen zu bewegen. Nach Ausschwenkung des Sperrelementes genügt jedoch die durch die Vorschubwalze oder -walzen aufge brachte geringe Reibung, um den Vorschub des Posi tivbogens in das Transportwalzenpaar 27, 28 sicher zustellen.
Es wird darauf hingewiesen, dass jeweils mehrere Sperrelemente 31 und 32 mit Abstand nebeneinander angeordnet sind. Beispielsweise sind drei oder vier Sperrelemente gleicher Gestalt über die Breite der Vorrichtung verteilt.
Die Sperrelemente 31 und 32 stehen miteinander in Verbindung, indem sie an einer gemeinsamen Schwenkachse 35 angeordnet sind, die unter ausser ordentlich geringer Reibung, beispielsweise auf Kugel lagern oder in Steinen an den Gehäusewänden ab gestützt sind. Praktisch bilden die Sperrelemente 31 und 32 einen zweiarmigen Hebel.
Das Sperrelement 32 ragt in Ausnehmungen 36 bzw. 37 in den Leitelementen 21 und 22 und sperrt somit die Zuführungsbahn für den Negativbogen in die Entwicklungseinrichtung. Die ausserordentlich rei bungsarme Lagerung der Welle 35 hat den Zweck, dass bei Anschlag des aus der Belichtungseinrichtung kommenden Negativbogens eine Verschwenkung der aus den Verriegelungselementen 31 und 32 und der Welle 35 bestehenden Anordnung in eine Lage er folgt, die in der Zeichnung gestrichelt dargestellt ist. Hierdurch werden die Zuführungsbahnen sowohl für den Positivbogen als auch für den Negativbogen freigegeben, so dass beide Bogen gleichzeitig in die Entwicklungseinrichtung einlaufen.
Die Bahnen sind im Hinblick auf die Fallgeschwindigkeit bzw. die Vorschubgeschwindigkeiten so bemessen, dass die Bo gen aufeinanderpassend durch die Entwicklungsein richtung laufen.
Die Sperrelemente 31 und 32 sind derart gestaltet und hinsichtlich der Anordnung der Welle in bezug zu den Zuführungsbahnen derart angeordnet, dass sie allein durch ihr Gewicht in der Sperrstellung gehalten werden, in welcher die Zuführungsbahnen geschlossen sind. Es besteht die Möglichkeit, dass diese Teile so vorgesehen sind, dass sie sich auch nach Durchlauf des Negativbogens selbsttätig schliessen. Vorteilhaft ist jedoch eine Totpunkteinrichtung vorgesehen, durch welche die Sperrelemente nach Anstoss des Negativ bogens in die offene Stellung gebracht werden.
Ins besondere ist ein Sperrelement in einer Zuführungs bahn von der Einstellung des anderen Sperrelementes in einer anderen Zuführungsbahn abhängig, so dass das eine Sperrelement von einem in einer Zuführungs bahn vorlaufenden Bogen betätigt wird. Solche Sperr elemente können für die Vorlage und den Negativ bogen sowie für den belichteten Negativbogen und den Positivbogen vorgesehen sein. Die Rückführung in die Sperrstellung kann dann beispielsweise in Ab hängigkeit von dem Einlauf des Negativbogens und Positivbogens in das Quetschwalzenpaar 23, 24 in Abhängigkeit von einer Steuerung oder dergleichen erfolgen, wobei gegebenenfalls auch die Anordnung von Gewichten oder Federn zur Rückführung vor gesehen sein kann.
Beispielsweise ist eine Vorrichtung zur Rückstel lung in Fig. 2 gezeigt. In Fig. 2 sind nur die Leit- wände 8 und 9 des Einführungsschlitzes für den Positivbogen sowie aus der Führungsbahn für den Negativbogen die Trenn- und Vorschubwalzen 25 und 26 gezeigt. Der Negativbogen läuft in Richtung des Pfeils 45 durch die Walzen 25, 26, während die Vorlage mittels der Walze 26 abgehoben wird. Die Sperrelemente 31 und 32 sind in der beschriebenen Weise an der verdrehbar gelagerten Welle 35 ange ordnet.
Die Sperrelemente befinden sich in der mit aus gezogenen Strichen gezeichneten Stellung in der Lage, in welcher die Zuführungsbahnen für die Positiv- und den Negativbogen gesperrt sind. Wenn der Negativ bogen bei Vorlauf entsprechend dem Pfeil 45 auf das Sperrelement 32 trifft, wird die Welle 35 ver dreht, so dass die Sperrelemente in die gestrichelt ge zeichnete Stellung kommen, in welcher sie die jeweils zugeordneten Zuführungsbahnen freigeben.
Es ist ersichtlich, dass sich hierbei das Sperr element 31 an den Kontaktteil 46 eines Schalters anlegt, der im Stromkreis 47 eines Betätigungs magneten 48, beispielsweise eines Relais, liegt. Der Stromkreis 47 ist an eine Spannungsquelle 52 an geschlossen. In dem Stromkreis befindet sich ferner ein Zeitsteuerglied 49.
Der Betätigungsmagnet 48 besitzt einen An schlaghebel 50, der mittels einer Feder 51, deren eines Ende an dem Gerätegehäuse festgelegt ist, bei stromlosem Betätigungsmagneten 48 in die mit aus gezogenen Linien gezeichnete Stellung gezogen wird.
Wenn der Schalter 46 durch Auslenkung der Sperrelemente in die Freigabestellung geschlossen wird, wird der Betätigungsmagnet 48 über das Zeit steuerglied 49 erregt. Hierdurch spricht der Betäti gungsmagnet 48 erst nach einer Zeit an, die dem Durchlauf des Positivbogens 38 an dem Sperrelement 31 vorbei entspricht. Nach dieser Zeit drückt der Hebel 50 die Sperrelemente 31 und 32 in die Sperr stellung zurück, wodurch zugleich der Stromkreis 47 geöffnet wird, die Erregung für den Betätigungs magneten 48 abgeschaltet wird und sich der Hebel 50 unter Einwirkung der Feder 51 wieder in die mit aus gezogenen Linien gezeigte Stellung einstellt.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Sperrele mente sowohl in der Verriegelungsstellung als auch in der ausgerückten Stellung unter Auswirkung ihres Eigengewichtes gehalten werden.
Eine andere Ausführungsform einer Hilfssteue rung für die Sperrelemente oder die Einschaltung eines Transportwalzenpaares bzw. einer Zuführungs- walzenanordnung ist in Fig. 3 anhand der Transport walzen 27 und 28 gezeigt, die sich bei der Ausfüh rung nach Fig. 1 unter dem Einführungsschlitz für den Positivbogen 38 befinden.
Die Walzen 27 und 28 sind jeweils in Schwenk hebeln 53 bzw. 54 gelagert. Diese Schwenkhebel sind bei 56 und 57 drehbar an dem Gehäuse abgestützt. Eine Feder 55 zieht die freien Enden der Hebel 53 und 54 zusammen, so dass die Walzen 27 und 28 elastisch aneinandergedrückt werden.
An den freien Enden der Hebel sind Kontakte 58 bzw. 59 derart, z. B. an den als Kontaktarmen die nenden Hebeln 53 und 54, angeordnet, dass sie bei aneinanderliegenden Walzen 27 und 28 in unmittel barer Berührung stehen. Wenn die Walzen durch Einlauf eines Bogens 38 voneinander abgehoben werden, öffnen sich die Kontakte 58 und 59 so weit, dass ein durch sie hindurchgehender Stromkreis ge öffnet wird.
Hierdurch kann in Abhängigkeit von dem Durch lauf eines Bogens durch ein Transportwalzenpaar ein Steuerstromkreis 60 geschaltet werden, in dem sich beispielsweise der Betätigungsmagnet 61 befindet. Beispielsweise kann der Betätigungsmagnet in Art eines Ruhestromschalters arbeiten. Hierbei besteht die Möglichkeit, die Sperrelemente hinter der durch die Leitwände 8 und 9 gebildeten Zuführungsbahn und vor dem Walzenpaar 27, 28 anzuordnen, denen ein entsprechendes Sperrelement in der Zuführungs bahn eines anderen Bogens zugeordnet ist. Wenn letzteres Sperrelement durch den einlaufenden Bogen ausgelenkt wird, wird zugleich die Zuführungsbahn für den Bogen 38 freigegeben. Dieser fällt nach unten.
Die Walzen 27 und 28 gehen entsprechend der Bogenstärke auseinander, wodurch die Kontakte 58 und 59 geöffnet werden. Nachdem der Bogen 38 durch das Walzenpaar 27, 28 hindurchgelaufen ist, wird der Stromkreis für den Betätigungsmagneten 61 geschlossen. Hierdurch werden die Sperrelemente in ihre Sperrstellung zurückgebracht, beispielsweise wie anhand von Fig. 2 gezeigt ist.
Es wird darauf hingewiesen, dass in dem Strom kreis 60 ein zusätzlicher Unterbrecherschalter an geordnet sein kann, der in Abhängigkeit von der Aus lenkung der Sperrelemente betätigt wird, um zu ver meiden, dass die Sperrelemente in ihrem gesamten Stellweg entgegen dem Sinne ihrer Bewegung aus den Zuführungsbahnen heraus den Hebel des erregten Betätigungsmagneten mitbewegen müssen.
Fig.4 zeigt eine Draufsicht auf die Transport walzen 27 und 28 für den Positivbogen. Es ist er kennbar, dass diese Walzen jeweils mit Umfangsein schnitten 62 versehen sind, in die die Arme 63, 64, 65 des in Fig. 1 mit 31 bezeichneten Sperrelementes ein greifen. Diese Arme sind auf einer reibungsarm gelagerten Welle 35 angeordnet. Durch diese Aus führung besteht die Möglichkeit, das Sperrelement 31 auch in unmittelbarer Nähe der Transportwalzen wir ken zu lassen, wobei die Möglichkeit einbezogen ist, die Arme des Sperrelementes 31 durch den Zwischen raum zwischen den Walzen hindurchzuführen, der durch die Umfangseinschnitte 62 geschaffen wird.
Sofern die Umfangseinschnitte genügend tief sind, wird hierdurch ein genügender Bewegungsraum für die Arme der Sperrelemente geschaffen, um sie vor den Walzenspalt zu rücken oder von dem Walzenspalt abzunehmen.
Aus Fig.4 ist im übrigen ersichtlich, dass die Walzen 27 und 28 an ihren beiden Enden durch Pesen 66, 67 angetrieben werden.
Pesen sind endlose Drahtspiralen, welche als Transmissionsglieder über Antriebsscheiben geführt sind.
Bei der Bedienung der beschriebenen Vorrichtung wird zunächst der Positivbogen, der mit 38 bezeich net ist, in den Einführungsschlitz 4 eingesetzt; in die sem wird er durch die Leitwände 8 und 9 in Auf rechtstellung, wenigstens in einer aus der Horizon talen versetzten Zuführungsbahn für den Positiv bogen, in Vorschubrichtung desselben gesehen, ge halten, da sich sein unterer Rand auf dem Sperr element 31 abstützt. Nunmehr werden die Vorlage und der Negativbogen entsprechend den Pfeilen 39 und 40 derart in den Einführungsschlitz 3 einge schoben, dass die Schicht des Negativbogens nach unten und die Abbildung auf der Vorlage nach oben liegen.
Diese Bogen werden durch den Kanal 41 unter der Entwicklungseinrichtung vorbei bis an die Ein laufstelle zwischen dem Zylinder 10 und dem über die Rolle 13 geführten Band 12 herangeführt. Nach Einschaltung des Gerätes übernehmen das Band 12 und der Zylinder 10 den weiteren Transport. Hierbei kann selbsttätig oder auch von Hand die Belichtung ausgelöst werden, deren Dauer durch eine Belich tungsuhr gesteuert wird, deren Lage beispielsweise mit 42 bezeichnet ist. Nach Durchführung der Belich tung laufen die Vorlage und der Negativbogen nach Umlenkung des Bandes 12 um die Rolle 16 tangential zu der Berührungsstelle zwischen der Vorlage 16 und dem Zylinder 10 weiter zu dem Trennwalzenpaar 25, 26.
Der Negativbogen wird auf der Walze 25 durch den Spalt zwischen diesen beiden Walzen hindurch geführt, während der vordere Rand der Vorlage auf den Umfang der Walze 26 trifft und beim weiteren Vorschub der Bogen von dieser Walze zurückgescho ben, gestaucht und bei einer weiteren Haftung des vor deren Bandes der Vorlage an der rauhen Oberfläche der Walze 26 abgehoben und in Richtung des Pfeils 43 an der Leitwand 44 entlang durch die Ausgabe öffnung 6 transportiert. Die Vorlage legt sich hierbei selbsttätig auf dem Geräteoberteil ab.
Der durch die Walze 25 weitergeführte Negativ bogen trifft mit seinem vorlaufenden Rand auf das Anschlagsperrelement 32 und verstellt somit durch Drehung der Welle 35 zugleich das Sperrelement 31. Der Positivbogen 38 wird dadurch freigegeben. Er fällt oder wird zwischen die Walzen 27 und 28 trans portiert und wird entsprechend dem Einlauf des Negativbogens zwischen die Leitelemente 21 und 22 in den Kanal zwischen den Leitelementen 29 bzw. 21 und 20 vorgeschoben.
Beide Bogen laufen durch das Entwicklungsbad und gelangen gleichzeitig zu dem Quetschwalzenpaar 23, 24, in welchem die noch an haftende Flüssigkeit abgequetscht wird und das die Bogen durch den Ausgabeschlitz auf der Bedienungs seite des Gerätes heraustransportiert.
In den Zeichnungen Fig. 5 und 6 ist ein anderes Gerät schematisch dargestellt, wobei für die erfin dungsgemässe Geräteausbildung nicht kennzeichnende Geräteteile wie z. B. der Antriebsmotor, Entlüftungs einrichtungen und dergleichen sowie Antriebüber- tragungsmittel zwischen den einzeln angetriebenen Teilen sowie ihre Lagerung bzw. eine besondere Ge- stellausbildung hierfür nicht dargestellt sind.
Das in den Fig. 5 und 6 dargestellte Gerät weist einen Gehäuseteil 68 auf, welcher eine Belichtungs vorrichtung 69 und eine Entwicklungsvorrichtung 70 enthält. Die Belichtungsvorrichtung 69 besteht aus einer drehbaren Belichtungstrommel, in der eine Lichtquelle angeordnet ist, deren zur Einwirkung kommender Bereich durch eine nicht dargestellte, verschiebbare Blende geregelt werden kann und die zur Unterseite des Gerätes abgeschirmt ist. Die Trom mel wird in dem Teil ihres Umfanges, in welchem die Lichtquelle wirksam werden kann, von einem endlosen Band 71 umschlungen, das über drei Rollen 72, 73 und 74 geführt ist. Die Rollen 72-74 sind beispielsweise in der durch den Pfeil angegebenen Richtung angetrieben.
Der Antrieb der Trommel kann durch die Reibungswirkung zwischen dem Band und der Trommel bewirkt werden.
Die Entwicklungsvorrichtung 70 besteht aus einem Flüssigkeitsbehälter 82 und Leitelementen 79, 80 und 81, die Führungsbahnen für den Positivbogen und den Negativbogen durch die Flüssigkeit hindurch zu einem Quetschwalzenpaar 75, 76 bestimmen.
In der Vorderseite des pultartigen Gerätes befindet sich ein durch die Leitflächen 77 und 78 gebildeter Einführungsschlitz für die Vorlage. Die Leitflächen 77 und 78 verlaufen zu der Belichtungsvorrichtung, und zwar dem Abschnitt zwischen der Rolle 72 und der Belichtungstrommel. Die Leitflächen sind derart ge krümmt, dass die durchlaufende Vorlage zwischen das Band 71 und die Trommel geführt wird. Insbesondere die untere Leitfläche 77 ist an dem der Belichtungs vorrichtung 69 zugekehrten Ende derart abgebogen, dass sie etwa in der Mitte vor dem sich verjüngenden Spalt zwischen dem um die Rolle 72 laufenden Band 71 und der Belichtungstrommel endet.
Gemäss einer besonderen bevorzugten Ausfüh rungsform ist am Beginn der Zuführungsbahn für einen Bogen ein Stapelhalter für einen Bogenstapel vor einer Zuführungswalzenanordnung angeordnet, welche aus zwei gleichsinnig angetriebenen Walzen be steht, zwischen denen ein Spalt vorhanden ist, der weiter als ein Bogen stark ist und nur den Durchlauf eines Bogens zulässt, wobei die Antriebsrichtung der Walzen so gewählt ist, dass die an der Stapeloberseite liegende Walze den obersten Bogen in die Zufüh rungsbahn treibt, und der Stapelhalter eine beweg bare Lagerplatte für den Stapel aufweist, die unter Einwirkung von Federn steht und so geführt ist,
dass ständig der oberste Bogen an der Zuführungs- walzenanordnung gehalten wird, und wobei ferner hinter der Zuführungswalzenanordnung ein Sperr element in der Zuführungsbahn verschwenkbar an geordnet ist.
Im unteren Teil des Gehäuses 68 befindet sich eine Kassette 83, welche einen Stapel 84 von Negativ bogen enthält. Die Negativbogen sind so angeordnet, dass ihre Schicht nach unten gekehrt ist. Die Kassette ist an ihrem der Leitfläche 77 zugekehrten Ende offen und mit einer Transportvorrichtung versehen, um jeweils einen Bogen aus der Kassette zu transpor tieren. Diese Transportvorrichtung kann auch ausser halb der Kassette bzw. in einer Aussparung der Kas- settenwand angeordnet sein. Es besteht die Möglich keit, die Negativbogen einfach in am Boden des Ge häuses angeordnete Führungsmittel einzulegen.
Die Transportvorrichtung weist drei Walzen 85, 86 und 87 auf, die in Richtung der eingezeichneten Pfeile, also gleichsinnig angetrieben sind. Die Trans portvorrichtung dient zum Abziehen des obersten Bogens von dem Stapel 84. Der oberste Bogen wird durch die Walze oder Rolle 87 zu einem Spalt zwi schen den Walzen 85 und 86 geschoben. Dieser Spalt entspricht in seiner Breite der Stärke eines Bogens. Sofern dieser Spalt frei ist, kann der oberste Bogen durch den Spalt hindurchlaufen. Er wird dann durch die umlaufende Walze 86, die beispielsweise eine glatte, aus Stahl bestehende Oberfläche hat, vorge schoben.
Die untere Walze 85 hat vorteilhaft eine Gummioberfläche und verhindert durch ihre Umlauf richtung, dass unter dem obersten Bogen befindliche Bogen in den Spalt zwischen den Walzen 85 und 86 einlaufen können. Die Walze oder Rolle 87 ist vorteilhaft höhen verstellbar gelagert und liegt entweder in Auswirkung ihres Gewichtes auf dem obersten Bogen des Stapels 84 oder wird durch elastische Mittel, beispielsweise eine Feder, auf diesen Bogen gedrückt. Der Antrieb der Walze oder Rolle 87 kann in Abhängigkeit von dem Antrieb der Walze 86 erfolgen, wobei dann zweckmässig der Führungsschlitz für die Höhenver- stellbarkeit der Walze oder Rolle 87 konzentrisch zur Walze 86 verläuft.
Vorteilhaft befindet sich der Stapel 84 auf einem Tisch bzw. einer Platte, die mittels Federn nach oben gedrückt wird, so dass der oberste Bogen jeweils die richtige Lage zu der aus den Walzen bzw. Rollen 85-87 bestehenden Transportvorrichtung einnimmt.
Der Spalt zwischen den Walzen 85 und 86 ist durch einen Sperrbügel 88 verriegelbar. Dieser Sperr bügel befindet sich an einem zweiarmigen Hebel 89, der um einen Schwenkpunkt 90 zwischen der durch die Leitfläche 77 abgegrenzten Führungsbahn und der Transportvorrichtung drehbar ist. Das nicht den Sperrbügel 88 tragende Ende ragt in die Führungs bahn für die Vorlage hinein und bildet in dieser ein Anschlagelement. Die Anordnung ist derart, dass dieser Anschlag bei Auftreffen eines Bogens so ver- schwenkt wird, dass der Sperrbügel 88 aus dem Spalt zwischen den Walzen 85 und 86 herausbewegt wird.
Beispielsweise sind die Walzen 85 und 86 mit Einschnitten an ihrem Umfang versehen, in welchen sich der Sperrbügel bewegt. Vorteilhaft sind mehrere Sperrbügel und Einschnitte über die Länge der Wal zen verteilt angeordnet.
Zur Weiterleitung der aus der Belichtungsvor richtung kommenden Vorlage und Negativbogen dient eine Leitfläche 91, die zu einem Trennwalzenpaar 92, 93 führt. Diese Trennwalzen sind gleichsinnig derart angetrieben, dass die untere Trennwalze den über die Leitfläche 91 verlaufenden Negativbogen in seiner Vorschubrichtung weiterbewegt, während die oben liegende Walze 92 die obere Vorlage von dem Spalt zwischen den Trennwalzen 92 und 93 zurück schiebt. Der Spalt entspricht in seiner Breite der Stärke des Negativbogens.
Der Mantel der Trennwalze 92 hat vorteilhaft eine rauhe Oberfläche, so dass eine Haftung des vor laufenden Bandes der an die Walze 92 herangeführten Vorlage entsteht, und dieser Rand in Umlaufrich tung der Walze 92, also nach oben, abgehoben wird. Die Vorlage, die hierbei durch den Antrieb in der Belichtungsvorrichtung 69 weiter vorgeschoben wird, läuft in eine zur Oberseite des Gehäuses führende Ausgabebahn 94.
Der Negativbogen wird dagegen mit der Schicht nach oben in die Führungsbahn zwischen den Leit- elementen 80 und 81 transportiert.
In dieser Führungsbahn befindet sich ein An schlagelement 95, das von einem Arm eines zwei armigen Hebels gebildet wird, dessen anderer Arm einen Sperrbügel 96 trägt, der den Spalt eines Trans- portwalzen- oder Rollenpaares 97, 98 verschliessen kann. Der zweiarmige Hebel 95 ist um einen Drehpunkt 99 verschwenkbar. Der zweiarmige Hebel kann beispielsweise aus zwei Bügeln bestehen, die beiderseits des Walzen- oder Rollenpaares 97, 98 verlaufen und den Sperrbügel 96 oberhalb dieses Walzenpaares tragen, oder es sind mehrere über die Länge von Walzen-97 und 98 verteilte parallele Hebelarme vorgesehen, die sich durch Umfangsein schnitte beispielsweise in der Walze 97 erstrecken und in diesen Umfangseinschnitten bewegen können.
Die Anordnung der Anschlagelemente 95 ist der art, dass die doppelarmigen Hebel infolge Anstosses eines Negativbogens bei Einlauf in die Entwicklungs vorrichtung 70 in dem Sinne verschwenkt werden, dass der Sperrbügel 96 den Spalt zwischen dem Transportwalzenpaar 97, 98 freigibt, so dass ein in diesen Spalt transportierter Positivbogen in die durch die Leitelemente 79 und 80 gebildete Führungsbahn vorgeschoben wird.
Die Positivbogen werden in einem Stapel 100 in dem dargestellten Ausführungsbeispiel in senk rechter Stellung gehalten, wobei die Schicht nach links gerichtet ist. Beispielsweise ist ein Auflager 101, das zu einer Transportvorrichtung ausgerichtet ist, sowie ein Auflager 102 und eine Andrückplatte 103 vorgesehen, die durch federnde Mittel beaufschlagt ist, um den Stapel jeweils an dem Auflager 101 zu halten. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Auflager in einer senkrechten Ebene angeordnet. Die Erfindung bezieht Ausführungsformen ein, in denen das Auflager schräg angeordnet ist.
Die diesem Auflager zugeordnete Transportvor richtung besteht aus einem Walzenpaar 104, 105, dessen Walzen gleichsinnig angetrieben sind und zwi schen denen ein Spalt entsprechend der Stärke eines Positivbogens vorgesehen ist. Die auf der Stapelseite eines durchlaufenden Bogens liegende Walze 104 hat vorteilhaft eine aus Gummi oder ähnlichem Material bestehende Oberfläche und läuft in einer Richtung um, dass sie bestrebt ist, anlaufende Bogen zu dem Stapel zurückzuschieben, während die Walze 105 vorteilhaft mit einer glatten Oberfläche einen Vor schub eines einlaufenden Bogens von dem Stapel fort und in das Transportwalzenpaar 97, 98 bewirkt.
Eine zusätzliche Transportwalze oder Rolle 106 stellt den Vorschub des an dem Auflager 101 anliegenden Bogens zu dem Transportwalzenpaar 104, 105 sicher. Die Walze oder Rolle 106 ist in Richtung des einge zeichneten Pfeils angetrieben.
Am Ende der sich durch die Entwicklungsvorrich tung 70 erstreckenden Führungsbahn befindet sich das Quetschwalzenpaar 75, 76, das die aus der Ent wicklungsvorrichtung kommenden Bogen zwecks Durchführung einer Bildübertragung zusammenpresst. Hinter dem Quetschwalzenpaar 75, 76 befindet sich eine Leitfläche 107, die die zusammenhaftenden Bogen in eine Trocknungsvorrichtung 108 lenkt. Diese Trocknungsvorrichtung 108 besteht aus einem umlaufenden Heizzylinder 109; dessen Mantel bei- spielsweise aus Kupfer besteht. In diesem Heiz zylinder sind Heizelemente angeordnet.
Die Bogen werden an dieser Heiztrommel durch ein endloses Band 110 geführt, das über angetriebene Rollen 111, 112,<B>113</B> läuft. Die Drehrichtung der Rollen 111 bis 113 ist durch die eingezeichneten Pfeile angegeben. Ebenso wie eine der Rollen 72-74 der Belichtungs vorrichtung ist eine der Rollen 111-113 verschie bungsfähig auf federnden Mitteln gelagert, um eine Bandspannung herzustellen.
Die aus der Trocknungsvorrichtung 108 heraus laufenden Bogen werden zu einem Trennwalzenpaar 114, 115 transportiert, zwischen deren Walzen ein Spalt von der Stärke des Negativbogens vorhan den ist. Die Walzen 114 und<B>115</B> sind gleichsinnig entsprechend der Richtung der eingezeichneten Pfeile angetrieben. Die Drehrichtung der unteren Walze <B>1<I>15</I></B> ist derart gerichtet, dass die dem Spalt zugekehrte Umfangsfläche den in den Spalt einlaufenden Negativ bogen in seiner bisherigen Vorschubrichtung durch den Spalt zwischen den Walzen und in einen Einfüh rungsschlitz 116 eines Behälters 117 transportiert.
In diesem Behälter wird der Negativbogen abgelegt. Der beim Verlassen der Trocknungsvorrichtung 108 oben liegende Positivbogen gelangt mit seinem vor laufenden Band an die entgegen der Vorschubrich- tung umlaufende Walze 114 und wird zurückge schoben. Durch eine zeitweilige Haftung des vor laufenden Randes des Positivbogens am Umfange dieser Walze wird der Positivbogen von dem Negativ bogen abgehoben und über die Walze 114 auf einen Tisch 118 auf der Oberseite des Behälters 117 trans portiert und auf diesem Tisch abgelegt.
Gemäss einer in Fig, 6 gezeichneten Darstellung einer Einzelheit der Vorrichtung gemäss Fig. 5 be zieht die Erfindung eine Ausführungsform ein, durch welche die Trennung der aus der Trocknungsvorrich- tung 108 herauskommenden, aneinanderhaftenden Positiv- und Negativbogen erleichtert wird. Zwischen der Trocknungsvorrichtung 108 und dem Trenn walzenpaar 114, 115 ist ein weiteres Walzenpaar 121, 122 angeordnet, dessen Walzen in Richtung der ein gezeichneten Pfeile angetrieben werden. Es ist erkenn bar, dass die Walzen verschieden grossen Durchmes ser haben.
Die Walze 121 hat grösseren Durchmesser als die Walze 122. Bei Antrieb beider Walzen mit gleicher Geschwindigkeit ist daher die Umfangsge schwindigkeit der Walze 121 grösser. Die Walzen 121 und 122 haben einen beispielsweise aus geschliffenem Gummi bestehenden Mantel. Der Spalt zwischen den Walzen 121 und 122 ist etwas schmaler, als der Stärke des Negativbogens und Positivbogens zusammen ent spricht. Die Walzen wirken daher mit einem geringen Druck auf diese Bogen ein, so dass Reibungskräfte auf die Bogen übertragen werden.
Die Reibungs kräfte verlaufen gleichgerichtet in Vorschubrichtung, aber die von der Walze 121 auf den Negativbogen übertragene Kraft ist grösser als die durch die Walze 122 auf den Positivbogen übertragene Kraft. Diese Kräfte wirken sich in Relativkräften zwischen den Bogen aus und führen zu einer Trennung der an- einanderhaftenden Bogen, so dass die Abhebung des Positivbogens durch die Trennwalze 114 erleich tert wird.
Der Unterschied der Umfangsgeschwindigkeiten zwischen den Walzen 121 und 122 ist verhältnismässig gering. Die Durchmesser der Walzen sind im Hinblick auf ihre Drehzahlen so bemessen, dass der glatte Durchlauf der Bogen durch die Trennungsvorrichtung 108 nicht beeinträchtigt wird. In einer besonderen Ausführungsform kann darüber hinaus der Abstand zwischen der Trocknungsvorrichtung 41 und dem Walzenpaar 121 und 122 im wesentlichen der Länge eines Bogens entsprechen. Eine entsprechende Wir kung lässt sich unter Verwendung zweier Walzen mit gleichem Durchmesser erzielen, die mit verschiedenen Drehgeschwindigkeiten angetrieben werden.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden die Walzen der Transportvorrichtungen 85, 86, 87 und 104, 105, 106 ständig angetrieben. Es besteht auch die Möglichkeit, für diese Transportvorrich tungen getrennte Antriebe vorzusehen und diese nur in Abhängigkeit von einer Betätigung der in die Zu führungsbahn für die Vorlage und in die Zuführungs bahn des Negativbogens in die Entwicklungsvorrich tung ragenden Anschläge kurzzeitig einzuschalten. Es ist auch vorgesehen, die Zuführungswalzenanord- nung an einem Bogenstapel in Abhängigkeit von der Auslenkung des Sperrelements in der Zuführungs bahn eines anderen Bogens einzuschalten.
Ferner be steht die Möglichkeit, hierbei die Transportvorrich tung 104-106 für den Positivbogen auch in Ab hängigkeit von einem Anschlag in der Zuführungs bahn für die Vorlage über eine Zeitsteuerung zu be tätigen. .
Bei ständigem Antrieb aller Walzen werden alle umlaufenden Teile von der gleichen Antriebsvorrich tung, beispielsweise einem Motor, über entsprechende Antriebsübertragungsmittel von Getrieben, Seilschei ben, Ketten oder dergleichen angetrieben.
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt: Entsprechend dem Pfeil 119 wird eine Vorlage in das Gerät ein geschoben. Hierbei wird der von dem doppelarmigen Hebel 89 gebildete Anschlag betätigt, so dass der Spalt zwischen den Transportwalzen 85 und 86 freigegeben wird. Die Transportwalze oder Rolle 87 schiebt den obersten Negativbogen in den Spalt zwischen den Transportwalzen 85 und 86, wobei an der Unterseite dieses Bogens anhaftende, weitere Bo gen durch die entsprechend umlaufende Walze 85 zurückgeschoben werden.
Der oberste Bogen läuft durch den Walzenspalt und wird hierbei durch die Walze 86 bis an das Ende der Leitfläche 77 ge schoben, die etwa in der Mitte des Spaltes zwischen der Rolle 72 und der Belichtungstrommel endet. An der rechten Seite dieser Leitfläche 77 gleitet der Negativbogen zu der Belichtungsvorrichtung hin und legt sich hierbei an die auf der linken Seite der Leitfläche 77 eingeschobene Vorlage an. Die Vorlage und der Negativbogen werden daher gemeinsam in die Belichtungsvorrichtung transportiert und durch diese von dem angetriebenen Band 71 geführt. Hier bei findet auf bekannte Weise die Belichtung statt.
Die aus der Belichtungsvorrichtung 69 kommen den, zusammenhaftenden Vorlage und Negativbogen werden in der beschriebenen Weise an dem Trenn walzenpaar 92, 93 getrennt, wobei die Vorlage in Richtung des Pfeils 120 nach oben aus dem Gerät transportiert wird.
Der durch das Trennwalzenpaar 92, 93 laufende Negativbogen betätigt den Anschlag 95 und gibt hierdurch den Einlauf eines Positivbogens in das Transportwalzenpaar 97, 98 frei. Dieser Positiv bogen ist durch die aus der Walzen- bzw. Rollen gruppe 104-106 bestehende Transportvorrichtung bis zu diesem Zeitpunkt in Bereitschaftsstellung auf dem Sperrbügel 96 gehalten worden, wobei die Walzen bzw. Rollen 105 und 106 infolge geringen Andruckes an der Seite des Positivbogens gelaufen sind. Weitere, aus dem Stapel 100 mittransportierte Positivbogen sind hierbei durch die Walze 104 von einem Durch lauf durch den Spalt zwischen den Walzen 104 und 105 zurückgehalten worden.
Vorzugsweise sind die Positivbogen in einem Stapel an dem Gehäuse angeordnet, und das die Zu führung eines Positivbogens sperrende Sperrelement ist in Abhängigkeit von dem Durchlauf des Negativ bogens an einer Stelle vor dessen Führungsbahn aus lösbar, deren Abstand von der Stelle des Zusammen laufes der Bahnen in einem bestimmten Verhältnis zu dem Abstand des Sperrelementes in der Zufüh rungsbahn des Positivbogens vor der Stelle steht, an der die Zuführungsbahnen zusammenlaufen.
Nach Verschwenkung des Sperrbügels 96 läuft zu sammen mit den Negativbogen ein Positivbogen durch die Entwicklungsvorrichtung 70. Beide Bogen werden in dem Quetschwalzenpaar 75, 76 zusammengeführt, in der beschriebenen Weise getrocknet, getrennt und getrennt abgelegt, wobei der Positivbogen mit der fertigen Kopie auf einem Tisch freiliegt.
Zweckmässig ist der Behälter 117 und Tisch 118 bei beiden Geräteteilen einteilig mit dem Gehäuse 68 ausgeführt. Ferner bezieht die Erfindung auch eine Abdeckung der Heizvorrichtung 108 mittels einer Gehäusefläche ein.
In Fig.7 wird eine besondere Ausbildung der erfindungsgemässen Trennvorrichtung an einem Be lichtungsgerät gezeigt. Das Gerät gemäss Fig. 7 stellt eine Durchlauf-Belichtungsvorrichtung dar, in wel cher eine Reflexbelichtung erfolgt. Die Belichtungs vorrichtung weist eine durchsichtige Platte 123 auf, die zweckmässigerweise im Bereich der Transportvor richtung 124 nach oben gewölbt ist. Die Transport vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem um laufenden Transportband 125, das beispielsweise von zwei sich über die gesamte Breite der Vorrichtung erstreckenden Walzen 126 und 127 geführt und angetrieben ist.
Die Walzen 126 und 127 sind in den Seitenwänden des Gehäuseoberteils 128 gelagert. Vor- teilhaft sind die Walzen in senkrechter Richtung ver schiebbar angeordnet und werden federnd in Richtung zu der durchsichtigen Platte 123 gedrückt.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Walze 127 vermittels eines Riementriebes oder Ket tentriebes 129 von einem Antriebsmotor 130 zweck mässig über ein gegebenenfalls auch regelbares Unter setzungsgetriebe angetrieben. Die Walze 126 kann entweder frei umlaufen oder steht über einen Riemen- oder Kettentrieb 131 mit der Walze 127 in Verbin dung.
Unter der durchsichtigen Platte 123 befinden sich im Unterteil des Gerätes die Belichtungslampen<B>132,</B> die mittels der Zuleitungen 133 an eine Stromver- sorgungsquelle 134 angeschlossen sind. Ferner ist zur Einstellung der Belichtungsstärke zweckmässigerweise ein ebenfalls von der Geräteaussenseite her zugäng liches Potentiometer 135 angeordnet. Die Belichtung kann auch durch Einstellung der Umlaufgeschwin digkeit des Transportbandes 125 geregelt werden.
Das Gerät weist einen Einführungsschlitz 136 auf, durch welchen der Positiv- und Negativbogen aufein- anderliegend eingeschoben werden. Ferner besitzt das Gerät einen Ausführungsschlitz 137 für die Vor lage und einen weiteren Ausführungsschlitz<B>138</B> für den belichteten Negativbogen.
Dieser Ausführungsschlitz 138 schliesst lediglich den Bereich der Belichtungsvorrichtung und der Trenneinrichtung ab. Die zu ihm führende Führungs bahn kann jenseits des Schlitzes 138 fortgesetzt sein und zu dem Eingang einer Entwicklungsvorrichtung gehen, wobei diesem Eingang auch in schon beschrie bener Weise ein Positivbogen zugeführt werden kann.
Die Anordnung kann etwa so getroffen sein, wie anhand der Fig. 5 erläutert ist, wenn man davon ausgeht, dass die Walze 141 in Fig. 7 der Walze 92 in Fig. 5 entspricht.
Am Ende der durchsichtigen Platte 123, das heisst also am Ende der eigentlichen Belichtungsvorrichtung, ist die Führungsbahn 139 für die Bogen mit einem leichten Anstieg nach oben versehen. Über diesen schräg verlaufenden Abschnitt 140 ist eine Walze 141 angeordnet, die sich beispielsweise über die gesamte Breite der Führungsbahn für die Bogen erstreckt. Es ist jedoch auch möglich, Umfangsabschnitte der Walze auszusparen bzw. eine oder mehrere Rollen neben einander anzuordnen. Die Walze 141 ist in den Seiten des Gerätegehäuses gelagert. Sie wird durch den Motor 130 über ein Untersetzungsgetriebe mit tels eines Riemen- oder Kettentriebes 142 ange trieben.
Der Antrieb erfolgt von einer anderen Ab triebswelle als zum Antrieb der Rollen 126 und 127 vorgesehen ist, da die Walze 141 mit einer anderen Geschwindigkeit umläuft.
Das Transportband 125 wird in Richtung des Pfeils 143 angetrieben, so dass sich das untere Trumm des Transportbandes von dem Einführungsschlitz 136 in Richtung zu der Walze 141 bewegt. Die Antriebs richtung der Walze 141 ist durch den Pfeil 144 an gegeben, woraus ersichtlich ist, dass die der Führungs- bahn 139 zugekehrte Umfangsfläche der Walze in der der Transportrichtung des unteren Trumms des Ban des 125 entgegengesetzten Richtung läuft.
Die Walze hat eine leicht rauhe Oberfläche. Es besteht die Möglichkeit, die eine Gummioberfläche aufweisende Walze auch mit Riffelungen zu versehen, die insbesondere parallel zur Achse der Walze ver laufen und ermöglichen, dass der vorlaufende Rand des Bogens in eine Nut der Riffelung hineingedrückt wird, bevor das Abheben und Hochführen des vor laufenden Randes dieses Bogens erleichtert wird. Ins besondere ist vorgesehen, die Nuten derartiger Riffe lungen mit verschiedenen Flankensteilheiten derart auszuführen, dass die in der Umlaufrichtung dieser Walze vorn liegende Flanke verhältnismässig flach verläuft, während die gegenüberliegende Flanke einer Nut im wesentlichen radial oder praktisch radial ver läuft. .
Um den Abstand zwischen der Walzenoberfläche und der Transportbahn 139 genau einstellen zu kön nen, ist die Walze 141 in Richtung des Pfeils 145 höhenverstellbar gelagert. Beispielsweise sind die Lager mit Stellschrauben versehen, wobei jedoch zur Gewährleistung einer parallelen Lage der Walze be vorzugt wird, dass die Stellschrauben auf beiden Sei ten der Walze durch das gleiche Element betätigt werden.
Ferner wird die Walze 141 mit einer Drehzahl angetrieben, dass ihre Umfangsgeschwindigkeit viel grösser als die Umlaufgeschwindigkeit des Transport bandes 125 ist.
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt: Die Weite des Spaltes zwischen dem Abschnitt 140 der Füh rungsbahn<B>139</B> und dem Umfang der Walze 141 wird genau auf die Stärke des Negativbogens eingestellt, welcher über die Führungsbahn 139 in Richtung des Pfeils 146 zu einer Entwicklungsvorrichtung transpor tiert wird. Dann werden die Vorlage und der Negativ bogen aufeinanderliegend in den Einführungsschlitz und somit zwischen das Transportband 125 und die durchsichtige Platte 123 eingeführt. Hierbei liegt die Vorlage mit ihrer Rückseite an dem Transport band 125 an, während der Negativbogen auf der durchsichtigen Platte 123 mit nach oben gerichteter Schicht liegt. Während des Durchlaufens findet die Belichtung statt.
Die Bogen werden dann von dem Transportband zu der Walze 141 transportiert. In dem Gerät ist die Vorlage mit 147 und der Negativ bogen mit 148 bezeichnet.
Unter der Voraussetzung, dass die vorlaufenden Ränder beider Bogen genau übereinanderliegen, stösst der obere Bogen, nämlich die Vorlage 147, an die Walze 141 an. Da diese Walze entgegen der Vor laufrichtung umläuft, wird beim Weitertransport der Bogen die Vorlage entsprechend dem gestrichelt eingezeichneten Verlauf 149 zurückgestossen. Infolge der der Vorlage innewohnenden Spannung haftet der vordere Rand der Vorlage an der Oberfläche der Walze 141 und wird somit von der Walze mitgenom men, bis er in den Bereich des oberen Scheitels der Walze 141 gelangt. Hier kann sich die Vorlage 149 wieder strecken.
Sie läuft, zugleich durch die Walze 141 angetrieben, entsprechend der mit 150 bezeich neten Lage zu dem Ausgabeschlitz. Der Negativbogen 148 schiebt sich jedoch unter der Walze 141 über die Führungsbahn 139 zu dem Ausgabeschlitz 138 bzw. zu einer weiteren Transportvorrichtung durch eine Entwicklungsvorrichtung.
Es besteht die Möglichkeit, den Spalt zwischen dem Umfang der Walze 141 und dem Abschnitt 140 der Führungsbahn etwas grösser als die Stärke des Negativbogens einzustellen. Wird eine derartige Ein stellung vorgenommen, kann der Umfang der Walze etwas aufgerauht sein. Es wird darauf hingewiesen, dass die Walzeneinstellung mit ausserordentlicher Ge nauigkeit vorgenommen werden kann, weil die Ne gativbogen, die unter der Walze durchlaufen, eine definierte Stärke haben.
Als Bedingung für die Einstellung des Spaltes ist aber zu berücksichtigen, dass seine Weite immer kleiner sein muss als der Stärke der Vorlage und des Negativbogens zusammen entspricht.
Wenn beispielsweise der untere Bogen, das heisst der Negativbogen 148, zufällig einen geringen Vor lauf hat, ändert sich an der Wirkung nichts. Hat demgegenüber die Vorlage 147 zufällig einen ge ringen Vorlauf, so gelangt der vordere Rand der Vor lage zunächst unter die Walze 141. Sowie jedoch der Negativbogen in den Spalt zwischen Walze 141 und Führungsbahn 139 einläuft, wird die Vorlage an die Walzenoberfläche gepresst, so dass der vorlaufende Rand der Vorlage zurücktransportiert und am Um fang der Walze nach oben geführt wird, während der Negativbogen auf der Bahn 139 zu dem Ausgabe schlitz weiterläuft.