CH377723A - Spulenzentrifuge - Google Patents
SpulenzentrifugeInfo
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- CH377723A CH377723A CH853660A CH853660A CH377723A CH 377723 A CH377723 A CH 377723A CH 853660 A CH853660 A CH 853660A CH 853660 A CH853660 A CH 853660A CH 377723 A CH377723 A CH 377723A
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B5/00—Other centrifuges
- B04B5/02—Centrifuges consisting of a plurality of separate bowls rotating round an axis situated between the bowls
Landscapes
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
Spulenzentrifuge Die Erfindung betrifft eine Spulenzentrifuge mit auf einem rotierenden Tisch in regelmässigen Ab ständen auf einem Kreis angeordneten, rotierenden Schleuderköpfen, deren Achsen parallel zur Tisch achse verlaufen. Bei solchen Spulenzentrifugen rotie ren die Schleuderköpfe sehr schnell, z. B. mit 6000 Umdrehungen pro Minute, aber der Tisch dreht sich nur langsam, z. B. mit einer Umdrehung pro Minute, und jeweils nach einem Tischumlauf wird ein Schleu derkopf bis zum Stillstand gebremst und die trok- kene Spule gegen eine nasse ausgewechselt.
Bei bekannten Spulenzentrifugen dieser Art wer den die Schleuderköpfe einzeln mit einem hochtou rigen Elektromotor direkt angetrieben. Um die hohe Tourenzahl der Spindelmotoren zu erreichen, haben diese eine höhere Stromfrequenz als das. Netz, und zu ihrer Speisung ist eine Frequenzumformergruppe erforderlich. Ausserdem ist für jeden Spindelmotor ein Schalter und eine Spindelbremse notwendig. In folge der kurzen Schaltzeit von beispielsweise einer Minute erhalten die Spindehnotoren eine hohe Be lastung, die oft zu Störungen auch an den Schaltern führen kann und häufig Wartung und relativ grosse Unterhaltkosten verursacht.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spulen zentrifuge der genannten Art, die dadurch gekenn zeichnet ist, dass die Schleuderköpfe durch einen ge meinsamen Riementrieb antreibbar sind, indem jede Schleuderkopfspindel eine Riemenscheibe trägt und ein endloser Riemen jeweils mit einer Anzahl dieser Riemenscheiben und gleichzeitig mit einer Riemen scheibe eines Motors zusammenwirkt, während auf die jeweils nicht angetriebenen Schleuderköpfe eine Bremse wirkt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstan- des wird anhand der Zeichnung näher erläutert, wobei Fig. 1 eine Spulenzentrifuge mit aufgeschnittenem Gehäuse im Aufriss, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 1 und Fig. 3 einen Axialschnitt durch einen einzelnen Schleuderkopf zeigt.
Die Spulenzentrifuge gemäss Fig. 1 steht mit einem Fuss 8 mit zentraler Säule, in welcher ein Tisch 18 drehbar gelagert ist, auf einem Maschinen träger 9. Der Antrieb des Tisches 18 erfolgt durch einen Elektromotor 24 über ein Untersetzungsgetriebe 23 und ein Zahnradgetriebe 22. Der Tisch 18 ist kreisförmig und auf ihm sitzen auf einem Kreis in regelmässigen Abständen die Lagergehäuse 12 von sechs Schleuderköpfen 11. Die Lagergehäuse 12 durchsetzen den Tisch 18, und auf jeder Schleuder kopfspindel 38 sitzt eine Riemenscheibe 43.
Auf einem Manteltragring 6, der sich auf den Fuss 8 stützt, ist eine Leitrolle 5 gelagert. An einem Mo torständer 16, der auf dem Maschinenträger 9 steht, ist ein Antriebsmotor 10 mit einer Riemenscheibe 14 in einem Schwenkring 13 exzentrisch gelagert, so dass bei einem Schwenken der Abstand zwischen der Mo torwelle und der Tischachse ändert. Eine derartige Schwenkbefestigung ist im Schweizer Patent 297937 beschrieben.
Zum Antrieb der Schleuderköpfe ist um die Rie menscheibe 14, die Leitrolle 5, und vier der sechs Riemenscheiben 43 ein endloser Riemen 15 gelegt, und zwei Riemenscheiben 43 befinden sich zwischen dessen beiden Trumen, wo eine Bremse 17, bestehend aus einem zwischen Gelenkhebeln mit Federkraft ge spannten Bremsband, angeordnet ist. Der Riemen antrieb bewirkt eine Drehzahlübersetzung vom Mo tor auf die Schleuderköpfe. Die Lagerung eines Schleuderkopfes ist aus Fig. 3 ersichtlich. Der Tisch 18 macht eine Umdrehung pro Minute, während die Schleuderköpfe mit 6000 Umdrehungen pro Minute angetrieben werden.
Durch die Drehung des Tisches 18 wird an der Stelle B die Riemen scheibe 43 vom Riemen 15 abgehoben und erhält keinen Antrieb mehr. Bei Weiterdrehung des Tisches kommt an der Stelle C die Riemenscheibe in Berüh rung mit dem Bremsband und wird bis zur Errei chung der Stelle D, wo sie sich wieder vom Brems band abhebt, bis zum Stillstand gebremst. Hier er folgt die Auswechslung der trockenen Spule gegen eine nasse, und dies geschieht alle zehn Sekunden. Der Tisch 18 dreht dabei weiter und an der Stelle H trifft die Riemenscheibe 43 wieder auf den Riemen 15, von wo ab sie wieder bis zur vollen Dreh geschwindigkeit beschleunigt wird.
Da bei der Dre hung des Tisches 18 die Polygonlänge des Riemens 15 periodisch zu- und abnimmt, ist eine schwenk bare Lagerung des Antriebsmotors 10 mit Riemen zugausgleich erforderlich und durch den Schwenkring 13 gegeben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Spulenzentrifuge mit auf einem rotierenden Tisch in regelmässigen Abständen auf einem Kreis angeord neten, rotierenden Schleuderköpfen, deren Achsen parallel zur Tischachse verlaufen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schleuderköpfe durch einen ge meinsamen Riementrieb antreibbar sind, indem jede Schleuderkopfspindel eine Riemenscheibe trägt und ein endloser Riemen jeweils mit einer Anzahl dieser Riemenscheiben und gleichzeitig mit einer Rie menscheibe eines Motors zusammenwirkt, während auf die jeweils nicht angetriebenen Schleuderköpfe eine Bremse wirkt. .UNTERANSPR'L'TCHE 1. Spulenzentrifuge nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zum Ausgleich der pe riodisch zu- und abnehmenden Polygonlänge des Rie mens vorgesehen sind. 2. Spulenzentrifuge nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Riemen über eine Leitrolle mit fester Achse ausserhalb des rotierenden Tisches auf die Riemenscheiben der Schleuderköpfe aufläuft.3. Spulenzentrifuge nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Trumen des Riemens die Bremse, bestehend aus einem unter Federspannung stehenden Bremsband, angeordnet ist, und beim Drehen des Tisches die Riemenscheiben der Schleuderköpfe nacheinander vom einen Trum ablaufen und auf das Bremsband auflaufen. 4. Spulenzentrifuge nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagergehäuse der Schleu derköpfe mit einem Flansch auf dem Tisch befestigt sind und diesen durchsetzen, und die Riemenscheiben und der Riemen unterhalb des Tisches angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH853660A CH377723A (de) | 1960-07-26 | 1960-07-26 | Spulenzentrifuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH853660A CH377723A (de) | 1960-07-26 | 1960-07-26 | Spulenzentrifuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH377723A true CH377723A (de) | 1964-05-15 |
Family
ID=4341667
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH853660A CH377723A (de) | 1960-07-26 | 1960-07-26 | Spulenzentrifuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH377723A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005007296A1 (de) * | 2003-07-11 | 2005-01-27 | Westfalia Separator Ag | Zentrifuge mit mehreren schleudertrommeln mit tellerpaketen |
| EP2000214A3 (de) * | 2007-06-07 | 2011-01-19 | RAPANELLI FIORAVANTE S.p.A. | Anordnung für die Zentrifugaltrennung, insbesondere für die Ölindustrie |
-
1960
- 1960-07-26 CH CH853660A patent/CH377723A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005007296A1 (de) * | 2003-07-11 | 2005-01-27 | Westfalia Separator Ag | Zentrifuge mit mehreren schleudertrommeln mit tellerpaketen |
| US7419463B2 (en) | 2003-07-11 | 2008-09-02 | Westfalia Separator Ag | Centrifuge comprising a plurality of centrifugal drums provided with packets of disks |
| EP2000214A3 (de) * | 2007-06-07 | 2011-01-19 | RAPANELLI FIORAVANTE S.p.A. | Anordnung für die Zentrifugaltrennung, insbesondere für die Ölindustrie |
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