CH377900A - Gehäuse, insbesondere für elektrische Apparate - Google Patents

Gehäuse, insbesondere für elektrische Apparate

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Publication number
CH377900A
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CH
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housing
housing according
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housings
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Application number
CH47960A
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English (en)
Inventor
Huber Jakob
Original Assignee
Huber & Cie Ag J
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    • H—ELECTRICITY
    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B—BOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00—Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/26—Casings; Parts thereof or accessories therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Battery Mounting, Suspending (AREA)

Description


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 Gehäuse, insbesondere für elektrische Apparate Apparate, insbesondere elektrischer Art, welche in Industriebetrieben verwendet werden, befinden sich in der Regel in Gehäusen, welche diese Apparate allseitig gegen Verschmutzung und berührungssicher abdecken sollen. Bei grösserer Zahl solcher Apparate werden dann die Gehäuse in bekannter Weise zu sogenannten Schaltbatterien oder zu sogenannten gekapselten Schaltanlagen vereinigt. Zwecks guter    Platzausnützung   verwendet man oft Gehäuse verschiedener Grösse, welche nebeneinander angeordnet werden. Solche Gehäuse können über kurze Leitungskanäle oder auch unmittelbar miteinander verbunden werden. 



  Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gehäuse mit viereckiger Grundfläche, insbesondere für elektrische Apparate. Dieses Gehäuse ist gekennzeichnet durch drei miteinander verbundene Gehäuseteile, nämlich einen Bodenteil, einen Mittelteil und einen    Abdeckteil,   und seitliche    Anschlussöffnungen,   die z. B. für die Verlegung von Leitungen vorgesehen sind, wobei der Flansch einer Öffnung sich sowohl über die Seitenwand des Bodenteiles als auch über die Seitenwand des Mittelteiles erstreckt. 



  Die Grundfläche der viereckigen, z. B. aus Metall oder    Isolierpressstoff   bestehenden Gehäuse kann dabei quadratisch oder auch rechteckig sein. Im letzteren Falle wird die Seiteneinteilung    zweckmässigerweise   nach dem sogenannten goldenen Schnitt gewählt. 



  Die Figuren zeigen schematisch Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. 



  In    Fig.   1 ist ein rechteckiges Gehäuse in seitlicher Perspektive dargestellt, wobei 1 der Bodenteil, 2 der Mittelteil und 3 der    Abdeckteil   sind. Die seitlichen    Anschlussöffnungen   4 und 5 erstrecken sich hier sowohl über den Boden- wie auch über den Mittelteil. Als Flansche dieser Öffnungen sind die Begrenzungsränder derselben anzusehen. Ein solches Gehäuse er- hält nun irgendwelche Teile der elektrischen Schaltanlage, welche mit anderen Teilen dieser Anlage über die erwähnten Öffnungen verbunden werden können. In diesem Falle sind, wie in    Fig.   2 gezeigt, mehrere Gehäuse, beispielsweise fünf Gehäuse verschiedener Grösse, zu einer Schaltbatterie vereinigt.

   Die    Aneinanderfügung   der verschiedenen Gehäuse geschieht mittels Schrauben, welche vom Inneren eines Gehäuses zum Inneren des Nachbargehäuses durch die Befestigungslöcher 6 gesteckt werden. An den Aussenseiten der Schaltbatterie dienen die gleichen Löcher zur Befestigung von Deckeln 7, mit welchen die Batterie allseitig dicht verschlossen werden kann. Zum Zusammenhalten der drei Gehäuseteile dienen die angedeuteten Bolzen 8 in entsprechenden, senkrecht zum Kastenboden verlaufenden Bohrungen. 



  Nach Lösen der Verschraubungen 8 können alle    Abdeckteile   und in der Regel auch die Mittelteile leicht abgehoben werden, so dass nur noch die mittels der Verschraubungen 6    aneinandergefügten   Bodenteile übrigbleiben, wie dies aus    Fig.   3 ersichtlich ist. Man erkennt den grossen Vorteil dieser Konstruktion, welcher darin besteht, dass im allgemeinen alle Apparate 9, 10, 11 usw. leicht zugänglich auf dem entsprechenden Bodenteil angeordnet und mit den Leitungen 12 und den Leitungsabgängen übersichtlich verbunden sind. Durch die flachen    aneinandergefüg-      ten   Bodenteile wird die Verlegung der Apparate, Sammelschienen und Zuleitungen, sowie deren allfällige Revision sehr erleichtert. 



  Die in der Schaltbatterie verwendeten Apparate beanspruchen nicht nur verschiedene    Grundfläche,   sondern haben meist auch eine unterschiedliche Höhe. Diesem Umstand wird dadurch Rechnung getragen, dass die Mittelteile 2 der Gehäuse verschiedene Tiefe aufweisen.    Abdeckteil   und Bodenteil hingegen sind vorzugsweise sehr flach ausgeführt und können prak- 

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    tisch   mit denselben Zieh- oder Giesswerkzeugen hergestellt werden. Die Mittelteile weisen, wie aus    Fig.   4 hervorgeht, Laschen 14 auf, welche insbesondere zur Verbindung der drei Gehäuseteile dienen, die in dieser Figur auseinandergenommen dargestellt sind.

   Bei dieser Ausführung sind die Ausschnitte der seitlichen    Anschlussöffnungen   nur im Bodenteil, so dass der unterste Rand des Mittelteiles gleichzeitig den    Flansch   der betreffenden    Öffnung   bildet. Selbstverständlich sind die Öffnungen der verschiedenen Gehäusegrössen in ihren Abmessungen untereinander abgestimmt; statt einer grossen Öffnung können an derselben Gehäuseseite auch zwei kleine vorgesehen werden. 



  Die an den Aussenseiten der Schaltbatterie befindlichen    Anschlussöffnungen   werden, wie oben erwähnt, abgedeckt. Anstelle eigentlicher Deckel können insbesondere bei Verwendung von    Isolierpressstoff   diese Öffnungen sogenannte    Ausbrechflächen   aufweisen. Diese können in    bekannter   Weise mit einfachen    Werkzeugen   überall dort entfernt und damit die    Öffnungen   freigelegt werden, wo Verbindungsleitungen zu den Nachbargehäusen zu legen sind. Diejenigen Öffnungen, durch welche Leitungen 13 von aussen in die Batterie    eingeführt   werden, sind mit Abdeckungen versehen, die gleichzeitig geeignete Leitungsdurchführungen ermöglichen. Der Abschluss dieser Öffnungen muss dicht sein. Die dazu verwendeten Dichtungen, z.

   B. ein um die    Öffnung   herum gelegtes Gummiband, werden vorzugsweise schräg aufgeschnitten. Die Trennfuge ermöglicht das Anbringen der Dichtungen nach Verlegung der Apparate und Leitungen. Durch den schrägen Schnitt wird die Länge der Fuge grösser und damit die    Durchtritts-      möglichkeit   von Staub verringert. 



  Solche Dichtungen befinden sich auch zwischen    benachbarten   Gehäusen. Sie dienen infolge ihrer    Elastizität   gleichzeitig zum Ausgleich kleiner Toleranzunterschiede der einzelnen Gehäuseabmessungen. 



  Bodenteil, Mittelteil und    loder      Abdeckteil   können so ausgeführt sein, dass sie    innerhalb   Montagegitter befestigt werden können. Apparate oder Teile derselben lassen sich dann nicht nur auf dem Bodenteil, sondern auch im Mittelteil oder sogar im    Abdeckteil   auf solchen Montagegittern befestigen. Diese Anordnung ist in der    Fig.   5    angedeutet.   Auf dem Montagegitter des Mittelteiles 15 befinden sich beispielsweise Sicherungselemente 16, welche mit    Steckern   17 ausgerüstet sind. Im zugehörigen Bodenteil 18 befinden sich dann die Gegenstücke 19 dieser Stecker.

   Es ist dadurch möglich, durch einfaches Herausziehen der Stecker die Verbindungen der im Mittelteil angeordneten Apparate von den in den Bodenteilen angeordneten Verbindungen der Schaltbatterie zu lösen. In gleicher Weise können Steckverbindungen auch zwischen Mittelteil und    Abdeckteil   angeordnet sein, welche z. B. eine Leitungsführung zu einem im    Abdeck-      teil   befindlichen und von aussen durch entsprechende Öffnungen sichtbaren    Messwerk   herstellen. 



  Mit den angegebenen Mitteln entsteht eine Schaltbatterie, deren Elemente ausserordentlich übersichtlich montiert werden können und welche mit einfachen Mitteln    fertig   zusammengebaut bzw. bei Revisionen    auseinandergenommen   werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Gehäuse mit viereckiger Grundfläche, insbesondere für elektrische Apparate, dadurch gekennzeichnet, dass es drei miteinander verbundene Gehäuseteile, nämlich einen Bodenteil, einen Mittelteil und einen Abdeckteil besitzt und seitliche Anschlussöffnungen aufweist, wobei der Flansch einer Öffnung sich sowohl über die Seitenwand des Bodenteiles als auch über die Seitenwand des Mittelteiles erstreckt. UNTERANSPRÜCHE 1. Gehäuse nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Bodenteil und Abdeckteil gleiche Tiefe aufweisen, welche kleiner ist als jene des Mittelteiles. 2.
    Gehäuse nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Bodenteil, Mittelteil und/oder Abdeckteil Befestigungsmittel aufweisen zur Anbringung eines Montagegitters. 3. Gehäuse nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel so ausgebildet sind, dass sie die Anbringung mindestens eines Montagegitters in wahlweisem Abstand vom Deckelteil gestatten. 4.
    Gehäuse nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass alle Anschlussöffnungen gleiche Höhe aufweisen und Bodenteil und Mittelteil Mittel aufweisen zur Befestigung von seitlichen Abdeck- platten für die Anschlussöffnungen. PATENTANSPRUCH 1I Verwendung des Gehäuses nach Patentanspruch I in einer gekapselten, elektrischen Verteilanlage, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Gehäuse anein- andergereiht und miteinander verbunden sind.
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