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Gehäuse, insbesondere für elektrische Apparate Apparate, insbesondere elektrischer Art, welche in Industriebetrieben verwendet werden, befinden sich in der Regel in Gehäusen, welche diese Apparate allseitig gegen Verschmutzung und berührungssicher abdecken sollen. Bei grösserer Zahl solcher Apparate werden dann die Gehäuse in bekannter Weise zu sogenannten Schaltbatterien oder zu sogenannten gekapselten Schaltanlagen vereinigt. Zwecks guter Platzausnützung verwendet man oft Gehäuse verschiedener Grösse, welche nebeneinander angeordnet werden. Solche Gehäuse können über kurze Leitungskanäle oder auch unmittelbar miteinander verbunden werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gehäuse mit viereckiger Grundfläche, insbesondere für elektrische Apparate. Dieses Gehäuse ist gekennzeichnet durch drei miteinander verbundene Gehäuseteile, nämlich einen Bodenteil, einen Mittelteil und einen Abdeckteil, und seitliche Anschlussöffnungen, die z. B. für die Verlegung von Leitungen vorgesehen sind, wobei der Flansch einer Öffnung sich sowohl über die Seitenwand des Bodenteiles als auch über die Seitenwand des Mittelteiles erstreckt.
Die Grundfläche der viereckigen, z. B. aus Metall oder Isolierpressstoff bestehenden Gehäuse kann dabei quadratisch oder auch rechteckig sein. Im letzteren Falle wird die Seiteneinteilung zweckmässigerweise nach dem sogenannten goldenen Schnitt gewählt.
Die Figuren zeigen schematisch Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
In Fig. 1 ist ein rechteckiges Gehäuse in seitlicher Perspektive dargestellt, wobei 1 der Bodenteil, 2 der Mittelteil und 3 der Abdeckteil sind. Die seitlichen Anschlussöffnungen 4 und 5 erstrecken sich hier sowohl über den Boden- wie auch über den Mittelteil. Als Flansche dieser Öffnungen sind die Begrenzungsränder derselben anzusehen. Ein solches Gehäuse er- hält nun irgendwelche Teile der elektrischen Schaltanlage, welche mit anderen Teilen dieser Anlage über die erwähnten Öffnungen verbunden werden können. In diesem Falle sind, wie in Fig. 2 gezeigt, mehrere Gehäuse, beispielsweise fünf Gehäuse verschiedener Grösse, zu einer Schaltbatterie vereinigt.
Die Aneinanderfügung der verschiedenen Gehäuse geschieht mittels Schrauben, welche vom Inneren eines Gehäuses zum Inneren des Nachbargehäuses durch die Befestigungslöcher 6 gesteckt werden. An den Aussenseiten der Schaltbatterie dienen die gleichen Löcher zur Befestigung von Deckeln 7, mit welchen die Batterie allseitig dicht verschlossen werden kann. Zum Zusammenhalten der drei Gehäuseteile dienen die angedeuteten Bolzen 8 in entsprechenden, senkrecht zum Kastenboden verlaufenden Bohrungen.
Nach Lösen der Verschraubungen 8 können alle Abdeckteile und in der Regel auch die Mittelteile leicht abgehoben werden, so dass nur noch die mittels der Verschraubungen 6 aneinandergefügten Bodenteile übrigbleiben, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist. Man erkennt den grossen Vorteil dieser Konstruktion, welcher darin besteht, dass im allgemeinen alle Apparate 9, 10, 11 usw. leicht zugänglich auf dem entsprechenden Bodenteil angeordnet und mit den Leitungen 12 und den Leitungsabgängen übersichtlich verbunden sind. Durch die flachen aneinandergefüg- ten Bodenteile wird die Verlegung der Apparate, Sammelschienen und Zuleitungen, sowie deren allfällige Revision sehr erleichtert.
Die in der Schaltbatterie verwendeten Apparate beanspruchen nicht nur verschiedene Grundfläche, sondern haben meist auch eine unterschiedliche Höhe. Diesem Umstand wird dadurch Rechnung getragen, dass die Mittelteile 2 der Gehäuse verschiedene Tiefe aufweisen. Abdeckteil und Bodenteil hingegen sind vorzugsweise sehr flach ausgeführt und können prak-
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tisch mit denselben Zieh- oder Giesswerkzeugen hergestellt werden. Die Mittelteile weisen, wie aus Fig. 4 hervorgeht, Laschen 14 auf, welche insbesondere zur Verbindung der drei Gehäuseteile dienen, die in dieser Figur auseinandergenommen dargestellt sind.
Bei dieser Ausführung sind die Ausschnitte der seitlichen Anschlussöffnungen nur im Bodenteil, so dass der unterste Rand des Mittelteiles gleichzeitig den Flansch der betreffenden Öffnung bildet. Selbstverständlich sind die Öffnungen der verschiedenen Gehäusegrössen in ihren Abmessungen untereinander abgestimmt; statt einer grossen Öffnung können an derselben Gehäuseseite auch zwei kleine vorgesehen werden.
Die an den Aussenseiten der Schaltbatterie befindlichen Anschlussöffnungen werden, wie oben erwähnt, abgedeckt. Anstelle eigentlicher Deckel können insbesondere bei Verwendung von Isolierpressstoff diese Öffnungen sogenannte Ausbrechflächen aufweisen. Diese können in bekannter Weise mit einfachen Werkzeugen überall dort entfernt und damit die Öffnungen freigelegt werden, wo Verbindungsleitungen zu den Nachbargehäusen zu legen sind. Diejenigen Öffnungen, durch welche Leitungen 13 von aussen in die Batterie eingeführt werden, sind mit Abdeckungen versehen, die gleichzeitig geeignete Leitungsdurchführungen ermöglichen. Der Abschluss dieser Öffnungen muss dicht sein. Die dazu verwendeten Dichtungen, z.
B. ein um die Öffnung herum gelegtes Gummiband, werden vorzugsweise schräg aufgeschnitten. Die Trennfuge ermöglicht das Anbringen der Dichtungen nach Verlegung der Apparate und Leitungen. Durch den schrägen Schnitt wird die Länge der Fuge grösser und damit die Durchtritts- möglichkeit von Staub verringert.
Solche Dichtungen befinden sich auch zwischen benachbarten Gehäusen. Sie dienen infolge ihrer Elastizität gleichzeitig zum Ausgleich kleiner Toleranzunterschiede der einzelnen Gehäuseabmessungen.
Bodenteil, Mittelteil und loder Abdeckteil können so ausgeführt sein, dass sie innerhalb Montagegitter befestigt werden können. Apparate oder Teile derselben lassen sich dann nicht nur auf dem Bodenteil, sondern auch im Mittelteil oder sogar im Abdeckteil auf solchen Montagegittern befestigen. Diese Anordnung ist in der Fig. 5 angedeutet. Auf dem Montagegitter des Mittelteiles 15 befinden sich beispielsweise Sicherungselemente 16, welche mit Steckern 17 ausgerüstet sind. Im zugehörigen Bodenteil 18 befinden sich dann die Gegenstücke 19 dieser Stecker.
Es ist dadurch möglich, durch einfaches Herausziehen der Stecker die Verbindungen der im Mittelteil angeordneten Apparate von den in den Bodenteilen angeordneten Verbindungen der Schaltbatterie zu lösen. In gleicher Weise können Steckverbindungen auch zwischen Mittelteil und Abdeckteil angeordnet sein, welche z. B. eine Leitungsführung zu einem im Abdeck- teil befindlichen und von aussen durch entsprechende Öffnungen sichtbaren Messwerk herstellen.
Mit den angegebenen Mitteln entsteht eine Schaltbatterie, deren Elemente ausserordentlich übersichtlich montiert werden können und welche mit einfachen Mitteln fertig zusammengebaut bzw. bei Revisionen auseinandergenommen werden kann.