CH377969A - Dosiereinrichtung für Öl und Luft bei Ölbrennern - Google Patents
Dosiereinrichtung für Öl und Luft bei ÖlbrennernInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B19/00—Machines or pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B17/00
- F04B19/08—Scoop devices
- F04B19/10—Scoop devices of wheel type
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Dosiereinrichtung für Öl und Luft bei Ölbrennern Die Speisung von, Ölbrennern mit Heizöl erfolgt je nach Brennerkonstruktion hauptsächlich nach zwei Verfahren. Bei Schalenbrennern sind Schwimmerven- teile vorgesehen, die die Aufgabe erfüllen, das Öl- niveau in der Brennerschale westgehend konstant zu halten.
Bei Zerstäubungsbrennern wird das Öl der Zerstäuberdüse durch eine Pumpe zugeleitet, wobei die zur Verbrennung gelangende Ölmenge durch Druckregulierung vor der Düse eingestellt wird.
Die ersterwähnite Dosierung ist ungenau, da je nach Feuerraum und Temperatur mehr oder weniger <B>öl</B> verbrannt wird, so dass von einer eigentlichen Men- genregulierung nicht gesprochen werden kann. Eine Folge hiervon ist, dass derartige Anlagen mindestens mit Luftüberschuss oder mit Luftmangel arbeiten, was nach Möglichkeit zu vermeiden ist.
Das für Zerstäubungsbren;ner angegebene System der Dosierung arbeitet erst bei grösseren Leistungen befriedigend, da bei kleinen Literleistungen die Düsen notwendigerweise sehr klein sind, so dass häufig durch Verstopfungen Störungen entstehen.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, eine Dosiereinrichtung zu schaffen., welche eine zuverläs sige Dosierung ermöglicht, die auch gleichzeitig die Einstellung des Ventils der Luftzuführung zulässt.
Die Dosiereinrichtung für Öl und Luft bei Öl brennern zeichnet sich gemäss der vorliegenden Erfin dung durch -eine Ölwanne aus sowie durch ein moto risch angetriebenes Messrad mit mindestens zwei Schaufeln, die nacheinander in die Ölwanne ein tauchen und jeweils eine vorgegebene Ölmenge aus der Wanne entnehmen und an je eine Leitung an geschlossen sind, durch eine mit einer Ölleitung ver bundene Auffangvorrichtung,
die in Abhängigkeit von ihrer einstellbaren Lage die Ölleitung mit mindestens einer Leitung einer der Schaufeln verbindet, und durch eine Verbindung der Auffangvorrichtung mit einer Drosselvorrichtung für die Verbrennungsluft.
Die erfindungsgemässe Dosiereinrichtung soll an schliessend anhand der beiliegenden Zeichnungen, bei spielsweise näher erläutert werden, wobei darstellen: Fig. 1 eine Dosiereinrichtung und Fig. 2 einen Schnitt durch das Messrad entlang der Schnittlinie II-11 in zig. 1.
Bei der gezeigten Doslereinrichtung wird das Öl durch eine Leitung 1 dem Tank 2 entnommen, und durch eine Pumpe 3 über eine Leitung 4 in eine Öl wanne 5 gefördert. Die Wanne 5 befindet sich in einem Gefäss 6 und ,ist mindestens an .einer Seite durch eine Wand 7 im Inneren des Behälters 6 begrenzt, so dass das Ölniveau in der Wanne 5 durch die Wand 7 gegeben, ist. Bei zu starker Förderung durch die Pumpe 3 fliesst ein Teil des Öles über die Wand 7 in den übrigen Raum des Behälters 6 und gelangt durch eine Leitung 8 zurück in den Tank 2.
Der Behälter 6 ist wie bei 9 .gezeigt schwenkbar angeordnet, wobei eine Stellschraube 10 eine Anhebung oder Absenkung des in der Darstellung rechten Teiles des Behälters 6 ermöglicht.
In die Wanne 5 greift ein mit Schaufeln versehe- nes Messrad 11 ein. Zu dessen Antrieb ist ein Ritzel 12 vorgesehen, das mit dem Abtriebsritzel eines Motors (nicht dargestellt) in Eingriff steht.
Einzelheiten des Messrades sind aus Fig. 2 zu er sehen. Das Messrad besitzt beispielsweise drei als Schöpfer ausgebildete Schaufeln 13, die bei der Dre hung des Rades nacheinander in das Öl in der Wanne 5 eintauchen und eine von der Formgebung dieser Schöpfer und von der Eintauchtiefe abhängige Öl menge entnehmen;
. Jedem Schöpfer ist ein axialer Ab fluss 14, 15 bzw. 16 zugeordnet. Die Abflussleitungen 14, 15 bzw. 16 enden an verschieden weit vom Mess- ;rand entfernten Stellen. Die Abflüsse sind dabei, wie gezeigt, so angeordnet, dass das abfliessende Öl gege benenfalls in den Teil des Behälters 6 gelangt, der nicht von der Ölwanne 5 eingenommen wird. Falls das Öl, das durch die Leitungen 14, 15 und 16 aus tritt, nicht auf anderem Wege abgeführt wird, ge langt es somit über den Behälter 6 und die Leitung 8 in den Tank 2 zurück.
Unterhalb der Ausflussenden der Leitungen 14, 15 und 16 ist eine tellerförmige Vorrichtung 25 zum Auf fangen des durch diese Leitungen austretenden Öles vorgesehen. Diese Vorrichtung 25 ist in der Richtung der Achse des Messrades 11 verstellbar, so dass wahl weise das Öl von allen drei Leitungen aufgefangen werden kann oder nur das Öl aus den Leitungen 15 und 16 oder nur das Öl aus der Leitung 16.
An die Auffangvorrichtung 25 .ist eine Leitung 26 angeschlos sen, die gegebenenfalls über eine weitere Förder- pumpe die dosierte Ölmenge dem Ölbrenner, bei spielsweise .einem Schalenbrenner, zuführt.
Zur Verstellung der Auffangvorrichtung 25 ist an diese eine Stange 17 beweglich angelenkt, die über eine weitere Stange 18 .mit der Achse 19 der Klappe 20 für die Einstellung der Verbrennungsluft verbun den ist. Die Klappe 20 befindet sich, wie dargestellt, in der Luftzufuhrleitung 21. Mit der Achse 19 kann weiterhin ein mit einem Handgriff versehener Hebel 22 verbunden sein, mit dem sowohl die Luftmenge als auch über die Auffangvorrichtung 25 die Ölmenge eingestellt werden kann.
Bei der Inbetriebsetzung der Dosiereinrichtung wird die Stellschraube 10 so eingestellt und die Ge schwindigkeit, mit der das Messrad 11 rotiert, so vor- gesehen, dass die durch das Messrad 11 geförderte bei allen drei Stellungen der Auffangvorrich- tung der jeweils durch die Leitung 21 strömenden Luft für den Verbrennungsvorgang angepasst ist.
Die Einstellung muss mit anderen Worten so vorgenom men werden, dass bei allen drei Stellungen der Auf fangvorrichtung die zugeordnete Luftmenge eine voll ständige Verbrennung der jeweiligen Ölmengen ge währleistet, ohne dass ein Luftüberschuss auftritt.
Selbstverständlich können auch Messräder mit nur zwei oder mehr als drei Messschaufeln verwendet wer- den. Es ist zu ersehen, dass die Feinheit der Einstel lung mit der Anzahl der Messschaufeln zunimmt.
Bei der beschriebenen Ausführungsform wurde lediglich zur Vereinfachung eine Handverstellung der DrosseAlappe und der Verstellvorrichtung vorgese hen. Selbstverständlich ist eine elektrische Einstellung, beispielsweise in Abhängigkeit von Temperaturwer ten., möglich.
Vorzugsweise wird das Messrad durch einen Syn chronmotor angetrieben, um die geförderte Ölmenge zeitlich konstant zu haltern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Dosiereinrichtung für Öl und Luft bei Ölbrennern, gekennzeichnet durch eine Ölwanne, ein motorisch angetriebenes Messrad mit mindestens zwei Schaufeln, die nacheinander in die Ölwanne eintauchen. und je weils eine vorgegebene Ölmenge aus der Ölwanne ent nehmen und an je eine Leitung angeschlossen sind, durch eine mit einer Ölleitung verbundene Auffang vorrichtung, die in. Abhängigkeit von ihrer einstell baren.Lage die Ölleitung mit mindestens einer Leitung einer der Schaufeln verbindet, und durch eine Ver bindung der Auffangvorrichtung mit einer Drosselvor richtung für die Verbrennungsluft. UNTERANSPRÜCHE 1.Einrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölwanne einen Überlauf auf weist, der das Niveau in dieser Wanne begrenzt, wo bei das über den Überlauf ablaufende Öl in den Öl tank zurückfliesst. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Ei,ntauchtiefe des Messrades in die Ölwanne einstellbar ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeich- net durch ein Messrad mit mindestens drei Schaufeln. 4.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das von der Auffangvorrichtung nicht aufgenommene Öl in den Öltank zurückfliesst.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH8032859A CH377969A (de) | 1959-11-06 | 1959-11-06 | Dosiereinrichtung für Öl und Luft bei Ölbrennern |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH8032859A CH377969A (de) | 1959-11-06 | 1959-11-06 | Dosiereinrichtung für Öl und Luft bei Ölbrennern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH377969A true CH377969A (de) | 1964-05-31 |
Family
ID=4537826
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH8032859A CH377969A (de) | 1959-11-06 | 1959-11-06 | Dosiereinrichtung für Öl und Luft bei Ölbrennern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH377969A (de) |
-
1959
- 1959-11-06 CH CH8032859A patent/CH377969A/de unknown
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