CH378497A - Einrichtung zur Verteilung von Luft in einen Raum - Google Patents
Einrichtung zur Verteilung von Luft in einen RaumInfo
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- CH378497A CH378497A CH820160A CH820160A CH378497A CH 378497 A CH378497 A CH 378497A CH 820160 A CH820160 A CH 820160A CH 820160 A CH820160 A CH 820160A CH 378497 A CH378497 A CH 378497A
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
- F24F13/00—Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
- F24F13/02—Ducting arrangements
- F24F13/06—Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser
- F24F13/062—Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser having one or more bowls or cones diverging in the flow direction
-
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zur Verteilung von Luft in einen Raum Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Verteilung von Luft in einen Raum von der Tragdecke des Raumes aus. Es ist üblich, zur zugfreien Lufteinführung in Räume, in denen sich Personen aufhalten, eine unter der Tragdecke aufgehängte gelochte Decke zu verwenden. Diese führt die Luft in einer Vielzahl von feinen Strahlen ein, die sich in der Raumluft auflösen, bevor sie in die Aufenthaltszone gelangen, so dass die Insassen keine Luftbewegung verspüren und trotzdem von frischer Luft umspült sind. Nachteile dieser Doppeldecken sind ihre Bauhöhe, um die sich die nutzbare Höhe eines Raumes vermindert. Ferner treten oft Undichtheiten an in der Decke eingebauten Lampen und andern Installationen auf, und die zuverlässige Abdichtung des Deckenhohlraumes gegen die Einbaukästen der Fensterstoren bietet oft erhebliche Schwierigkeiten. Ein weiterer grosser Nachteil der Doppeldecken ist ihre Wärmeträgheit. Bei modernen, stark verglasten und daher sonnenstrahlungsempfindlichen Bauten ist es oft nötig, am Vormittag zu heizen und am Nachmittag zu kühlen. Aus wirtschaftlichen Gründen muss normalerweise auf eine Wärmeisolierung der Betontragdecke gegen den Deckenhohlraum verzichtet werden. Das hat zur Folge, dass bei Umschaltung von Heizung auf Kühlung während Stunden keine Wirkung feststellbar ist, weil zuerst die grossen Betonmassen gekühlt werden müssen, bevor die Luft mit einer merklichen Kühlwirkung in die Räume eintreten kann. Die erfindungsgemässe Einrichtung besteht darin, dass mindestens ein Luftkanal durch eine Aussparung in der Tragdecke gebildet ist, dessen in den Raum gerichtete Luftaustrittsfläche aus einem mit Öffnungen versehenen, zickzackförmig gefalteten Blech besteht, wobei die Form der nebeneinanderliegenden Zacken derart gestaffelt und die zum Austritt der Luft bestimmten Öffnungen hinsichtlich der Zacken so angeordnet sind, dass die aus den Öffnungen austretenden Luftströme - in einer Schnittebene senkrecht zur Kanalachse gesehen - strahlenförmig divergieren. Da der Luftkanal durch eine Aussparung in der die Tragdecke bildenden Betondecke erzeugt wird, die durch eine leichte Verstärkung in der Armierung kompensiert werden kann, wird praktisch der ganze bisherige Raumhöhenverlust, der bei den bekannten Doppeldecken auftrat, vermieden. Das bedeutet, dass z. B. am Bauvolumen eines mehrstöckigen Bauwerkes ein ganzes Stockwerk gespart wird oder dass man bei vorgeschriebener Bauhöhe ein Stockwerk mehr einbauen kann. Um eine gleich gute Luftverteilung zu erzielen, wie wenn Luft über die ganze Deckenfläche ausgeblasen wird, erhält das die Luftaustrittsfläche des Kanals bildende, mit Öffnungen versehene Blech eine solche Formgebung, dass die aus den Öffnungen austretenden Luftströme - in einer Schnittebene senkrecht zur Kanalachse gesehen - strahlenförmig divergieren. Hierdurch wird der ganze Raum wie mit einer Brause mit Luft versorgt und auf Grund der Divergenz der Luftstrahlen finden diese genügend Platz, um sich in der Raumluft aufzulösen. Weitere Merkmale ergeben sich anhand von in der Zeichnung dargestellten und im folgenden erläuterten Ausführungsbeispielen der Erfindung. Die Fig.l zeigt die schematische Darstellung einer erfindungsgemässen Einrichtung in einer Seitenansicht, während die Fig.2 ein Schaubild für die Ausblasrichtungen der Luftstrahlen bei einer von der Fig. 1 abweichenden Ausführungsform einer Luftaustrittsfläche zeigt. Die Fig. 1 zeigt eine Betontragdecke 1 mit einem darin ausgesparten Luftkanal 2, einer aus wärmeisolierendem Material bestehenden Schicht 3, einem <Desc/Clms Page number 2> mit Luftaustrittsöffnungen 4 versehenen, den Kanal überdeckenden Blech 5, welches an den Rändern mit Stahlstiften 6 direkt an der Decke 1 befestigt ist. Nach der Erfindung besitzt das Blech eine solche Formgebung, dass die aus den Öffnungen 4 rechtwinklig zur Blechfläche austretenden Luftstrahlen 7 divergent gerichtet sind, und zwar wird die Luft durch die Öffnungen in der Mitte unter der Kanalachse senkrecht nach unten in den Raum geblasen, während durch die benachbarten Öffnungen die Luft schräg in den Raum strömt, und zwar um so schräger, je weiter sie von der Mitte entfernt sind. Die Aussen- öffnungen an den Enden der Elemente haben im Ausführungsbeispiel einen Neigungswinkel von etwa 30-60 gegen die Deckenfläche. Die Form des Bleches kann so gewählt sein, dass die Luftstrahlrichtungen von einem gemeinsamen Schnittpunkt ausgehen wie in der Fig. 1 oder durch die Wahl verschiedener Schnittpunkte eine verstärkte Divergenz aufweisen, wie in der Fig.2 angedeutet. Durch eine entsprechende Verschiebung der Schnittpunkte kann auch eine verminderte Divergenz erzielt werden. Der Luftkanal ist im allgemeinen in der Tragdecke eines Raumes von einer Innenwand des Raumes gegen eine gegenüberliegende Fensterwand gerichtet, weil meistens der Verteilkanal in einer hohen Doppeldecke im Gang eines Gebäudes angeordnet ist. Der Luftkanal erhält dann die Luft von dem Verteilkanal durch einen Durchbruch in der Innenwand. Zweckmässig hört der Kanal in einer gewissen Entfernung vor der Innenwand zur Vermeidung von Luftverlusten auf. Die geringe Innenfläche des Kanals erlaubt die Anbringung einer wärmeisolierenden Schicht, beispielsweise eine Polystirolschaumplatte, mit geringem Aufwand.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Verteilung von Luft in einen Raum von der Tragdecke des Raumes aus, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Luftkanal durch eine Ausparung in der Tragdecke gebildet ist, dessen in den Raum gerichtete Luftaustrittsfläche aus einem mit Öffnungen versehenen, zickzackförmig gefalteten Blech besteht, wobei die Form der nebeneinanderliegenden Zacken derart gestaffelt und die zum Austritt der Luft bestimmten Öffnungen hinsichtlich der Zacken so angeordnet sind, dass die aus den Öffnungen austretenden Luftströme - in einer Schnittebene senkrecht zur Kanalachse gesehen - strahlenförmig divergieren.UNTERANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die der Luftaustrittsfläche gegen- überliegende Innenfläche des Kanals mit einer Schicht aus wärmeisolierendem Material bedeckt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH820160A CH378497A (de) | 1960-07-18 | 1960-07-18 | Einrichtung zur Verteilung von Luft in einen Raum |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH820160A CH378497A (de) | 1960-07-18 | 1960-07-18 | Einrichtung zur Verteilung von Luft in einen Raum |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH378497A true CH378497A (de) | 1964-06-15 |
Family
ID=4336705
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH820160A CH378497A (de) | 1960-07-18 | 1960-07-18 | Einrichtung zur Verteilung von Luft in einen Raum |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH378497A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5318474A (en) * | 1992-06-19 | 1994-06-07 | E. H. Price Limited | Radial flow diffuser |
-
1960
- 1960-07-18 CH CH820160A patent/CH378497A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5318474A (en) * | 1992-06-19 | 1994-06-07 | E. H. Price Limited | Radial flow diffuser |
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