CH378498A - Einrichtung zur Verteilung von Luft in einen Raum - Google Patents

Einrichtung zur Verteilung von Luft in einen Raum

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CH378498A
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Charles Dipl Ing Caille
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Sulzer Ag
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    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
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    • F24F13/02Ducting arrangements
    • F24F13/06Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser
    • F24F13/068Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser formed as perforated walls, ceilings or floors
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Einrichtung   zur Verteilung von Luft in einen    Raum   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Verteilung von Luft in einen Raum von der Tragdecke des Raumes aus. 



  Es ist üblich, zur zugfreien Lufteinführung in Räume, in denen sich Personen aufhalten, eine unter der Tragdecke aufgehängte gelochte Decke zu verwenden. Diese führt die Luft in einer Vielzahl von feinen Strahlen ein, die sich in der Raumluft auflösen, bevor sie in die Aufenthaltszone gelangen, so dass die Insassen keine Luftbewegung verspüren und trotzdem von frischer Luft umspült sind. 



  Nachteile dieser Doppeldecken sind ihre Bauhöhe, um die sich die nutzbare Höhe eines Raumes vermindert. Ferner treten oft    Undichtheiten   an in der Decke eingebauten Lampen und andern Installationen auf, und die zuverlässige Abdichtung des Deckenhohlraumes gegen die Einbaukästen der    Fensterstoren   bietet oft erhebliche Schwierigkeiten. Ein weiterer grosser Nachteil der Doppeldecken ist ihre Wärmeträgheit. Bei modernen, stark verglasten und daher    sonnenstrahlungsempfindlichen   Bauten ist es oft nötig, am Vormittag zu heizen und am Nachmittag zu kühlen. Aus    wirtschaftlichen      Gründen   muss normalerweise auf eine    Wärmeisolierung   der    Betontragdecke   gegen den Deckenhohlraum verzichtet werden.

   Das hat zur Folge, dass bei Umschaltung von Heizung auf Kühlung während Stunden keine Wirkung feststellbar ist, weil zuerst die grossen Betonmassen gekühlt werden müssen, bevor die Luft mit einer merklichen Kühlwirkung in die Räume eintreten kann. 



  Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Nachteile unter Beibehaltung einer gleichmässigen zugfreien Luftzuführung in einen Raum. 



  Die erfindungsgemässe Einrichtung besteht darin, dass mindestens ein Luftkanal durch eine Aussparung in der Tragdecke gebildet ist, dessen in den Raum gerichtete    Luftaustrittsfläche   von einzelnen balken- ähnlichen Elementen überdeckt wird, welche Elemente . mindestens in einer Seitenfläche Ausschnitte aufweisen, und zwar derart, dass die von benachbarten Elementen gebildeten Öffnungen - in einer Schnittebene senkrecht zur Kanalachse gesehen - strahlenförmig divergieren. 



  Da der Luftkanal durch eine Aussparung in der die Tragdecke bildenden Betondecke erzeugt wird, die durch eine leichte Verstärkung in der Armierung kompensiert werden kann, und da die die Luftaustrittsvorrichtung bildenden    balkenähnlichen   Elemente im allgemeinen nur von geringer Dicke sind, wird praktisch der bisherige    Raumhöhenverlust   bei den bekannten Doppeldecken vermieden. Das bedeutet, dass z. B. am Bauvolumen eines mehrstöckigen Bauwerkes ein ganzes Stockwerk gespart wird, oder dass man bei vorgeschriebener Bauhöhe ein Stockwerk mehr einbauen kann.

   Um eine gleich gute Luftverteilung zu erzielen, wie wenn Luft über die    ganze   Deckenfläche ausgeblasen wird, divergieren die von den balkenähnlichen Elementen gebildeten Luftaustritts- öffnungen in einer Schnittebene senkrecht zur Kanalachse gesehen    strahlenförmig.   Hierdurch wird wie mit einer Brause der ganze Raum mit Luft versorgt, und auf Grund der Divergenz der Luftstrahlen finden diese genügend Platz, um sich in der Raumluft aufzulösen. 



  Vorteilhaft bestehen die balkenähnlichen Elemente aus vergiess- oder    verpressbarem   Werkstoff, beispielsweise aus Gips, Kunststoff oder aus    Pressplatten,   z. B. aus    Holzfasermaterial.   Da es herstellungsmässig schwierig und aufwendig ist, eine kompakte Platte mit    strahlenförmig   divergierenden Ausschnitten zu versehen, besteht ein besonderer Vorteil der Erfindung in der Zusammensetzung von plattenförmigen Luftaustrittsvorrichtungen aus einzelnen balkenähnlichen Elementen, welche mindestens in einer Seitenfläche 

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 entsprechende Ausschnitte aufweisen, wie beispielsweise Kerben oder Schlitze. 



  Weitere Einzelheiten ergeben sich anhand von in der Zeichnung dargestellten und im folgenden erläuterten Ausführungsbeispielen der Erfindung. 



  Die    Fig.l   zeigt die schematische Darstellung einer    erfindungsgemässen   Einrichtung in einem Querschnitt, während in den    Fig.   2, 3, 4 und in den    Fig.   5, 6, 7, 8 zwei spezielle Ausführungsbeispiele für die Ausbildung und Anordnung der erfindungsgemässen Elemente, welche die    Luftaustrittsfläche   eines Luftkanals überdecken, in verschiedenen Ansichten und im Querschnitt dargestellt sind. 



  Die    Fig.   1 zeigt eine    Betontragdecke   1 mit einem darin ausgesparten Luftkanal 2, einer aus wärmeisolierendem Material bestehenden Schicht 3, zwei in die Tragdecke    einbetonierte   Holzleisten 4 und ein mit strahlenförmig divergierenden Ausschnitten 5    ver-      sehenes,   quer zur Längsachse des Kanals angeordnetes balkenähnliches Element 6. An den beiden Enden sind die Elemente mit Schrauben 7 an den Leisten 4 befestigt. Durch die Öffnungen in der Mitte unter der Kanalachse wird die Luft senkrecht nach unten in den Raum geblasen,    während   durch die benachbarten Öffnungen die Luft schräg in den Raum strömt, und zwar umso schräger, je weiter sie von der Mitte    entfernt   sind.

   Die    Aussenöffnungen   an den Enden der Elemente haben im Ausführungsbeispiel einen Neigungswinkel a von etwa 30-60  gegen die Deckenfläche. 



  Der Luftkanal ist im allgemeinen in der Tragdecke eines Raumes von einer Innenwand des Raumes gegen eine gegenüberliegende Fensterwand gerichtet, weil meistens der    Verteilkanal   in einer hohen Doppeldecke im Gang eines Gebäudes angeordnet ist. Der Luftkanal erhält dann die Luft von dem    Verteilkanal   durch einen Durchbruch in der Innenwand. Zweckmässig    hört   der Kanal in einer gewissen Entfernung von der Aussenwand zur Vermeidung von Luftverlusten auf. Die geringe Innenfläche des Kanals erlaubt die    Anbringung   einer wärmeisolierenden Schicht beispielsweise eine    Polystyrolschaumplatte,   mit geringem Aufwand. 



  Die    Fig.   2, 3 und 4 zeigen eine Ausführungsform der Erfindung, bei der die die    Luftaustrittsfläche   überdeckenden Elemente, beispielsweise aus Gips gegossen, parallel zur Kanalachse angeordnet sind. Die    Fig.3   stellt einen Grundriss und die    Fig.2   einen Schnitt von der    Fig.   3 nach der Linie    A-A   und    Fig.   4 einen Schnitt von    Fig.   3 nach der Linie    B-B   dar. Die den Kanal überdeckende Platte besteht aus den paarweise auftretenden einzeln gegossenen Elementen 10, 11, 12, 13, die die Form von langgezogenen Wannen haben und an beiden Enden einen Zapfen 14 tragen.

   Die Aussenseiten der Seitenwände dieser Elemente haben längliche oder    kerbenförmige   Ausschnitte 15 oder 16, die beim Zusammenfügen von je zwei Elementen    Luftaustrittsöffnungen   bilden. Die Stossfuge liegt seitlich der Öffnungen, wenn jeweils nur eine Seitenwand der Elemente Ausschnitte trägt, wie bei den Stossfugen 17, oder sie geht mitten durch die Öffnungen, wenn beide Seitenwände gleich ausgeschnitten sind, wie bei den Stossfugen 18.

   Bei der dargestellten Platte sind mehrere    Ausführungsformen   von Ausschnitten zur Bildung von    Luftaustrittsöffnun-      gen   gezeigt, jedoch wird man sich in der Praxis bei einer    Luftaustrittseinrichtung   zum Zwecke einer einfacheren Herstellung bei den Elementen auf eine gewählte Ausschnittsform beschränken. 



  Zur Herstellung einer ganzen Platte aus den einzeln gegossenen Elementen werden diese zweckmässig in einen Formkasten eingesetzt, worauf die beiden Endstücke 19 gegossen werden, von denen nur eins in der    Fig.   3 dargestellt ist und in welchen die Zapfen 14 nun eingebettet sind, so dass ein homogenes Ganzes entsteht. Die an den Randzonen angeordneten Elemente sowie die Endstücke sind mittels Schrauben 20 an der Tragdecke befestigt. 



  Die    Fig.   5, 6, 7 und 8 zeigen eine Platte, die aus senkrecht zur    Luftkanalachse   angeordneten Elementen besteht. Die    Fig.   7 stellt den Grundriss, die    Fig.   5 eine Seitenansicht nach der Schnittlinie    C-C   längs einer Stossfuge, die    Fig.6   einen Schnitt nach der Linie    D-D   und    Fig.   8 einen Schnitt nach der Linie E -E dar. Die unter sich gleichen einzelnen, z. B. aus Gips gegossenen Elemente 21 besitzen Kerben 22 in den Seitenwänden und tragen an den Enden Zapfen 23. Sie werden durch Endstücke 24, die nach Einsetzen einer Gruppe von Elementen in einen Formkasten gegossen werden, zu einer Platte zusammengehalten.

   Die Endstücke werden mit der Tragdecke dann beispielsweise in der in der    Fig.   1 dargestellten Weise befestigt. 



  Eine weitere nicht dargestellte Anordnung der Elemente besteht darin, dass in den Seitenwänden des Kanals in der Tragdecke Rillen eingelassen sind, in welche die Elemente, deren Enden dann eine entsprechende Formgebung erhalten, senkrecht zur Kanalachse nacheinander eingeschoben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Verteilung von Luft in einen Raum von der Tragdecke des Raumes aus, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Luftkanal durch eine Aussparung in der Tragdecke gebildet ist, dessen in den Raum gerichtete Luftaustrittsfläche von einzelnen balkenähnlichen Elementen überdeckt wird, welche Elemente mindestens in einer Seitenfläche Ausschnitte aufweisen, und zwar derart, dass die von benachbarten Elementen gebildeten Öffnungen - in einer Schnittebene senkrecht zur Kanalachse gesehen strahlenförmig divergieren. UNTERANSPRi7CHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die balkenähnlichen Elemente aus vergiess- oder verpressbarem Werkstoff bestehen. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die balkenähnlichen Elemente aus Gips bestehen. <Desc/Clms Page number 3> 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die balkenähnlichen Elemente aus Kunststoff bestehen. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die balkenähnlichen Elemente aus Pressplatten bestehen. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die balkenähnlichen Elemente reihenweise senkrecht zur Kanalachse angeordnet sind. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente einzeln an der Tragdecke befestigt sind. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente lose in in der Tragdecke angeordneten Rillen eingeschoben sind. B.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente mit an der Tragdecke befestigten balkenähnlichen Endstücken vergossen sind. 9. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftaustrittsfläche des Kanals von parallel zur Kanalachse angeordneten balken- ähnlichen Elementen überdeckt ist, deren beide Enden jeweils mit senkrecht zu ihnen angeordneten, an der Tragdecke bbdfestigten balkenähnlichen Endstücken vergossen sind. 10. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die der Luftaustrittsfläche gegen- überliegende Innenfläche des Kanals mit einer Schicht aus wärmeisolierendem Material bedeckt ist.
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