CH378520A - Bauanordnung, umfassend eine aus mehreren Hochhäusern bestehende Wohnsiedlung - Google Patents

Bauanordnung, umfassend eine aus mehreren Hochhäusern bestehende Wohnsiedlung

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CH378520A
CH378520A CH1065561A CH1065561A CH378520A CH 378520 A CH378520 A CH 378520A CH 1065561 A CH1065561 A CH 1065561A CH 1065561 A CH1065561 A CH 1065561A CH 378520 A CH378520 A CH 378520A
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CH
Switzerland
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rise buildings
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CH1065561A
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Jonas Walter
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Jonas Walter
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H1/00Buildings or groups of buildings for dwelling or office purposes; General layout, e.g. modular co-ordination or staggered storeys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description


  Bauanordnung, umfassend eine aus mehreren Hochhäusern bestehende Wohnsiedlung    Infolge der dauernden Zunahme der     Bevölkerung     im allgemeinen, insbesondere der Stadtbevölkerung,  in fast allen Ländern, wird das Problem der Unter  bringung der Leute in geeigneten     Wohnstätten    immer  schwieriger. Um das Problem in befriedigender Weise  lösen zu können, müssen folgende Bedingungen er  füllt werden:  1. Es muss eine natürliche Gliederung einer gro  ssen     Bevölkerung    nach psychologischen, wirtschaft  lichen und soziologischen Gesichtspunkten erfolgen.  



  2. Der Strassenverkehr für den Transport von  Personen und Gütern muss bewältigt werden.  



  3. Der vorhandene Raum muss auf ökonomischste  Art und Weise ausgenützt werden.  



  4. Die hygienischen Verhältnisse bezüglich Ven  tilation,     Durchlichtung    und Grünflächen müssen be  rücksichtigt werden.  



  5. Die vorgesehenen bzw. geplanten Bauten müs  sen bezüglich ihrer     Konstruktion    eine vorgeschriebene  Stabilität mit genügendem Sicherheitsfaktor aufwei  sen.  



  Um dem Breitenwachstum zu steuern und Raum  zu gewinnen, hat man es mit dem Bau von Hoch  häusern und Wolkenkratzern versucht. Diese Art von  Bauten haben aber eine Verschlechterung der Luft  zirkulation, Verkehrsabwicklung und     Durchlichtung     zur Folge und bringen auch eine Vermassung der  Menschen mit sich. Ferner verlangt der hohe Schwer  punkt dieser Gebäude besondere     konstruktive    Sicher  heitsmassnahmen gegen Winddruck und Erdbeben.  Weitere Nachteile ergeben sich bezüglich der Stadt  struktur: Warenhäuser, Büros und Schulen im unbe  wohnten     Zentrum    der Stadt (City-Bildung); Fabriken,  Lagerhäuser usw. an der Peripherie der Stadt und  in den Zwischenzonen die an den Verkehrsadern  liegenden Wohnquartiere.

   Als Folge davon ergibt sich  eine Gefährdung der Menschen im     Zentrum    der Stadt    durch die dort periodisch mehrmals am Tage auf  tretenden grossen Verkehrsspitzen. Um     Abhilfe    zu  schaffen, wurden daher neuerdings Trabantenstädte  an der Peripherie der Grossstädte gebaut, die jedoch  bei analoger     Struktur    mit der Zeit zu gleich negativen  Entwicklungen führen müssen.  



  Um die schlechte Zirkulation der durch den Auto  verkehr verunreinigten Luft, die die Bewohner von  Städten mit Hochhäusern gefährdet, zu vermeiden,  hat man auch Wohnsiedlungen mit grossen Grünflä  chen zwischen den Hochhäusern gebaut. Dies führt  aber wieder zu einer übermässig grossen Ausdehnung  der Siedlung in     horizontaler    Richtung, so dass der mit  dem Hochhaus erzielte Gewinn an Bodenfläche wie  der verlorengeht.  



  Die Gefahr einer vollkommenen Überbauung der  freien Landschaft oder die Einbeziehung derselben  in den Stadtbereich, wodurch sie ihren eigenen Cha  rakter verliert, wird immer aktueller.  



  Der Zweck der Erfindung ist nunmehr eine Bau  anordnung,     umfassend    eine aus mehreren Hochhäu  sern bestehende Wohnsiedlung, zu schaffen, die die  erwähnten Nachteile der bisherigen Siedlungen ver  meidet. Gemäss der Erfindung wird dies dadurch er  reicht, dass die Wohnsiedlung aus mindestens drei mit  einander verbundenen Hochhäusern gebildet ist, die  mit einem senkrechten, nach oben sich öffnenden       Trichterteil    versehen sind, und bei welchen die Woh  nungen auf der Innenseite des     Trichterteiles    in Kreisen  treppenartig übereinander angeordnet werden.  



  Im folgenden soll die Erfindung näher an Hand  von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbei  spielen erläutert werden.  



  Die     Fig.    1 bis 3 zeigen in schematischer Weise ein  Hochhaus in Ansicht, Längsschnitt und Draufsicht,  während die     Fig.    4 einen Ausschnitt aus einem Hoch  haus teils perspektivisch, teils im Schnitt veranschau-      licht. In     Fig.    5 ist eine.aus drei Hochhäusern gebil  dete Siedlung perspektivisch dargestellt.  



  Das Hochhaus, welches kurz als     Trichterhaus    be  zeichnet wird, besteht aus einem senkrechten, nach  oben sich     öffnenden        kegelförmigen,    den Oberteil bil  denden     Trichterteil    1 und einem anschliessenden enge  ren     Unterteil    2, der als Sockel dient. Auf der Innen  seite des     kegelförmigen    Oberteiles 1, der eine     Art     Amphitheater bildet, sind treppenartig übereinander  geschichtete Einzelwohnungen 3 vorgesehen, wobei  jede Etage aus einem Kreis von nach innen gerich  teten Wohnungen gebildet ist, die auf gleicher Höhe  liegen.

   Der     Grund    4 des     Trichterteiles,    der auf etwa       1J3    der Gesamthöhe über dem Boden liegt, bildet eine       kreisrunde    Fläche, die beispielsweise     bepflanzt    ist,  wobei der unterste Ring um diese Fläche für Schulen  benutzt werden kann. Wenn die oberste Lichtweite  des Trichters 1 z. B. etwa 300 m beträgt, so ergibt  sich ein Durchmesser von 60-70 m für diese Grün  fläche. Ferner besteht noch die Möglichkeit, vor jede  Wohnung auf dem vorstehenden Teil des Daches der       darunterliegenden    Wohnung einen     Garten    5 anzu  legen.  



  Die Verbindungen zu den Wohnungen sind durch  Schräglifte 6, Rolltreppen 7 oder sonst geeignete Auf  zugseinrichtungen und ringförmige Laufwege herge  stellt, die auf der schrägen Innenwand des Trichters  angeordnet sind, und eine     Fortsetzung    zu den im       Unterteil    2 vorgesehenen Vertikalaufzügen 8 bilden.  Im Unterteil 2 sind ferner Geschäfte, Warenhäuser,       Kinos    usw. untergebracht, die nach aussen gerichtete  Fenster haben.  



  An der Aussenwand des ganzen Gebäudes sind  ringförmige, doppelspurige Rampen 9 für jede Etage  vorgesehen. Diese Ringrampen 9 stehen durch eine  zusätzliche spiralförmige Rampe 10, die ausserhalb  der Ringrampen vom     Grunde    bis zur obersten Etage       führt,    miteinander in Verbindung. Jede Wohnung 3  ist mit einer nach aussen gerichteten Garage 11 ver  sehen, die einen direkten Zugang zu der zugehörigen  Ringrampe 9 und von dort aus zur     Spiralrampe    10  hat.  



  Jede aus     Trichterhäusern    gebildete Siedlung be  steht aus mindestens drei solcher Hochhäuser, die,  wie aus     Fig.    5 hervorgeht, durch breite Brücken 12  miteinander fest verbunden sind. Die drei verbundenen  Baukörper bilden somit eine     konstruktive    Einheit mit  bester Standfestigkeit, Erdbebensicherheit sowie  Festigkeit bei starkem     Winddruck.        Selbsverständlich     können auch mehr als drei     Trichterhäuser    zu einer  Einheit     zusammengefasst    werden.

   Auch ist die Form  der     Trichterhäuser    nicht auf die beschriebene und ver  anschaulichte     Ausführungsform,    d. h. mit kreisrun  dem Querschnitt beschränkt; es können auch     Trich-          terhäuser    mit rechteckigem, vieleckigem oder ovalem  Querschnitt vorgesehen werden.    Mit einer     Trichterhaussiedlung    ergeben sich vie  lerlei wichtige Vorteile. Da alle Wohnungen sowie  ihre Fenster auf der Innenseite des Trichters liegen,  sind die Bewohner gegen Lärm, Autogase und Staub  geschützt. Durch die trichterförmige     Konstruktion     ergibt sich eine maximale     Durchlichtung    sämtlicher  Wohnungen.

   Die Durchlüftung und Ventilation der  ganzen Siedlung ist ideal. Die Sicherungen bei Brand  gefahr wie auch die Rettungsmöglichkeiten sind weit  aus günstiger als in einem konventionellen Hochhaus.  Durch die äussere Form der     Trichterhäuser,    ins  besondere bei     kreisrundem    oder elliptischem Quer  schnitt, wird eine möglichst grosse Sicherheit gegen       Druckwellen,    die durch Explosionen (z. B. Atombom  ben)     verursacht    werden können, gewährleistet.  



  Es wird ein maximaler Gewinn an Bodenfläche  erzielt, der dann für den Verkehr freisteht. Es können  sogar Autobahnen in unmittelbarer Nähe der Häuser  angelegt werden, ohne die Bewohner zu stören.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bauanordnung, umfassend eine aus mehreren Hoch häusern bestehende Wohnsiedlung, dadurch gekenn zeichnet, dass die Wohnsiedlung aus mindestens drei fest miteinander verbundenen Hochhäusern gebildet ist, die mit einem senkrechten, nach oben sich öffnen den Trichterteil versehen sind und bei welchen die Wohnungen auf der Innenseite des Trichterteiles in Kreisen treppenartig übereinander angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Bauanordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im unteren rohrförmigen Teil der Hochhäuser Vertikalaufzüge und im oberen kegelför migen Teil der Hochhäuser schräge Aufzugseinrich tungen vorgesehen sind. z.
    Bauanordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jede Wohnung eine nach aussen ge richtete Garage besitzt, die eine Verbindung zu einer für jede Wohnetage vorgesehene, auf der Aussenseite des kegelförmigen Teiles der Hochhäuser horizontal verlaufenden Rampe hat, und dass diese Rampen mit einer ausserhalb derselben angeordneten weiteren spiralförmigen Rampe in Verbindung stehen, die vom Grunde bis zur obersten Etage führt. 3. Bauanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Wohnung mit einer Garten anlage versehen ist, die auf dem vorstehenden Teil des Daches der darunterliegenden Wohnung angelegt ist. 4.
    Bauanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Teil der Hochhäuser Betriebe wie Ladengeschäfte, Warenhäuser oder Kinos untergebracht sind. 5. Bauanordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hochhäuser durch oberhalb des Bodens (4) liegende Brücken miteinander verbunden sind.
CH1065561A 1961-09-14 1961-09-14 Bauanordnung, umfassend eine aus mehreren Hochhäusern bestehende Wohnsiedlung CH378520A (de)

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