CH378606A - Zahnkupplung - Google Patents
ZahnkupplungInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H55/00—Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
- F16H55/02—Toothed members; Worms
- F16H55/14—Construction providing resilience or vibration-damping
- F16H55/16—Construction providing resilience or vibration-damping relating to teeth only
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D11/00—Clutches in which the members have interengaging parts
- F16D11/14—Clutches in which the members have interengaging parts with clutching members movable only axially
-
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Description
Zahnkupplung Die Erfindung betrifft eine Zahnkupplung, die aus zwei ein- und ausrastbaren sowie gegeneinander verdrehbaren Kupplungsscheiben besteht, deren ein ander zugewandte ebene Scheibenoberflächen mit Stirnverzahnungen versehen sind.
Die bisher bekanntgewordenen Zahnkupplungen dieser Art, bei denen, wie beim Erfindungsgegenstand, im eingekuppelten Zustand sämtliche Zähne beider Scheiben im direkten gegenseitigen Eingriff stehen, weisen lediglich starr ausgebildete Zähne auf, so dass bei ungenügend genauer Übereinstimmung der Zahn teilungen der ineinandergreifenden Zahnscheiben es leicht zu Verklemmungen zwischen den einzelnen Zähnen kommen kann. Dies ist besonders kritisch, wenn die beiden Kupplungsscheiben um genaue Win kelbeträge gegeneinander verdreht werden sollen, da bei gleicher Lage einer dieser starren Zähne ein seit licher Druck auf die Zahnflanken der einrastenden Zahnscheibe ausgeübt wird, so dass sich eine falsche Drehlage einstellt.
Diese Nachteile werden nach der Erfindung da durch beseitigt, dass der Zahnlückengrund wenigstens einer Scheibe der Zahnkupplung auf wenigstens einem Teil seiner Länge entfernt ist. Bei der betreffenden Scheibe stehen also beispielsweise die äusseren Teile der Zähne frei in der Luft. Diese Ausbildung gibt den Zähnen die Möglichkeit einer gewissen elastischen Durchbiegung, die bei den bisher verwendeten Voll zahnformen nicht besteht.
Bei der Zahnkupplung nach der Erfindung lassen sich nun gegenseitige Verdrehungen der einzelnen Kupplungsscheiben sehr genau und verklemmungsfrei einstellen, da infolge der Durchbiegefähigkeit der Zähne ein infolge eines Teilungsfehlers an einer fal schen Stelle liegender Zahn beim Einrasten der Kupp lungsscheibe an die richtige Stelle gedrückt wird. Die Zahnkupplung nach der Erfindung lässt sich mit besonderem Vorteil für eine Einrichtung zum Messen oder Einstellen eines Winkels verwenden.
Zweckmässig trägt dann die eine Kupplungs scheibe einen Index und die andere Kupplungs scheibe eine in Winkelwerte geteilte Skala.
Im allgemeinen lassen sich mit der Zahnkupplung nur Winkelwerte einstellen bzw. messen, die ein Viel faches des Zahnintervalles betragen. Will man feinere Unterteilungen ermöglichen, dann trägt in weiterer Ausgestaltung der Erfindung eine Kupplungsscheibe einen Schenkel eines Messschnabels und der andere Schenkel des Messschnabels ist mit Hilfe eines Fein verstellelementes, wie eine Messschraube, ein Schnek- kengetriebe oder dergleichen, fein verstellbar ange ordnet.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 die Draufsicht auf eine Kupplungsscheibe, Fig.2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 111-III der Fig. 2, Fig. 4 die Draufsicht auf eine Kupplungsscheibe, bei der die Zähne im Abwälzverfahren hergestellt worden sind,
Fig.5 einen Schnitt durch eine Winkelmessein- richtung mit einer Zahnkupplung nach der Erfindung, Fig. 6 die Draufsicht auf das Gerät nach Fig. 5, Fig. 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel, Fig. 7a einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 7, Fig. 8 die Kupplungsscheibe der Fig. 1 in geän derter Ausbildung,
Fig. 8a einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII der Fig. 8, Fig.9 zwei im Eingriff miteinander stehende Kupplungsscheiben im Schnitt.
Wie aus den Fig. 1 bis 3 zu erkennen ist, weist die Kupplungsscheibe 1 an sich bekannte Zähne 2 auf. Zwischen den Zähnen 2 sind jedoch Teile des Zahngrundes 3 entfernt, so dass die Zähne nur noch durch die mit 4 bezifferten Verbindungsstege zusam mengehalten werden.
Gemäss Fig. 4 sind die Zähne 2 leicht gekrümmt, weil sie im Abwälzverfahren hergestellt worden sind. Auch zwischen diesen Zähnen ist der Zahngrund 3 entfernt, so dass nur die kleinen Stege 4 übriggeblie ben sind.
Gemäss den Fig. 1 bis 4 ist der Zahngrund jeweils von aussen her entfernt, z. B. ausgestochen.
Die Fig. 7 und 7a zeigen ein Beispiel, bei dem der mittlere Teil 30 entfernt ist. Die Zähne sind jetzt im Gegensatz zu Fig. 1 durch jeweils zwei Stege 31 und 32 miteinander verbunden. Die Fig. 8 und 8a zeigen ein Beispiel, bei dem die Zähne an ihren äusse ren Rand durch Stege 33 verbunden sind.
Fig. 9 zeigt zwei Kupplungsscheiben 40 und 41 zum genauen Einstellen eines Winkels. Die Kupp lungsscheibe 40 trägt einen Index 42, die Kupplungs scheibe 41 eine Skala 43. Die Kupplungsscheibe 41 kann von der Kupplungscheibe 40 abgehoben und gegen diese verdreht werden. Die Grösse des Dreh winkels wird auf der Skala 43 abgelesen.
Die Fig.5 und 6 zeigen die Verwendung der Kupplungsscheiben in einer Winkelmesseinrichtung. In einem Grundkörper 10 ist eine Kupplungsscheibe 12 mit den elastischen Zähnen 13 fest angeordnet. Eine Kupplungsscheibe 14 mit entsprechenden, hier jedoch starren Zähnen greift in die Kupplungsscheibe 12 ein. Die Kupplungsscheibe 14 hat im Innern eine Eindrehung 15, in die ein Ring 16 einer Welle 17 greift. Die Welle 17 ist in axialer Richtung ver schiebbar, so dass die Kupplungscheibe 14 von der Kupplungsscheibe 12 abgehoben und verdreht wer den kann. Die Welle 17 hat ein Gewinde 18, welches in ein Gegengewinde 19 greift. An der Welle 17 ist ein Hebel 20 befestigt.
Bewegt man den Hebel 20, so wird die Welle 17 durch die Gewinde 18, 19 axial verschoben. Die Kupplungsscheibe 14 trägt einen Schenkel 21 eines Messschnabels. Der andere Schenkel 22 ist mit einer Blattfeder 23 verbunden, die in der Achse 24 der Vorrichtung knickbar ist. Auf den Schenkel 22 wirkt ein Schraubentrieb 25. Ein Index 26 des Schraubentriebes 25 zeigt auf einer Skala 27 die Grösse des Drehwinkels des Schenkels 22 an. Ein am Gehäuse vorgesehener Index 28 zeigt auf einer mit der Kupplungsscheibe 14 verbundenen Skala 29 den Drehwinkel dieser Kupplungsscheibe an. Beide Winkel zusammen ergeben den Endwert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Zahnkupplung, bestehend aus zwei ein- und aus rastbaren sowie gegeneinander verdrehbaren Kupp lungsscheiben, deren einander zugewandte Scheiben oberflächen mit Stirnverzahnungen versehen sind, da durch gekennzeichnet, dass der Zahnlückengrund we nigstens einer Scheibe auf wenigstens einem Teil seiner Länge entfernt ist. UNTERANSPRUCH 1. Zahnkupplung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahnlückengrund auf seinem mittleren, inneren oder äusseren Teil entfernt ist. PATENTANSPRUCH II Verwendung der Zahnkupplung nach Patentan spruch I für eine Einrichtung zum Messen oder Ein stellen eines Winkels. UNTERANSPRÜCHE 2.Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Kupplungsscheibe einen Index und die andere Kupplungsscheibe eine in Win kelwerte geteilte Skala trägt. 3. Verwendung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kupplungsscheibe einen Schenkel eines Messschnabels trägt und dass der andere Schenkel des Messschnabels mit Hilfe eines Feinverstellelementes fein verstellbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ6614A DE1115035B (de) | 1958-04-22 | 1958-04-22 | Kupplungszahnrad mit Stirnverzahnung und seine Verwendung in einer Vorrichtung zum Ausmessen oder Einstellen eines Winkels |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH378606A true CH378606A (de) | 1964-06-15 |
Family
ID=7619824
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH7199159A CH378606A (de) | 1958-04-22 | 1959-04-13 | Zahnkupplung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH378606A (de) |
| DE (1) | DE1115035B (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1186721B (de) * | 1962-11-10 | 1965-02-04 | Continental Elektro Ind Ag | Spielfreies Getriebe fuer Einstellzwecke der Feinmechanik |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2561533A (en) * | 1946-05-31 | 1951-07-24 | John J Parker | Adjustable tooth gauge |
-
1958
- 1958-04-22 DE DEZ6614A patent/DE1115035B/de active Pending
-
1959
- 1959-04-13 CH CH7199159A patent/CH378606A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1115035B (de) | 1961-10-12 |
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