CH378813A - Fühlergesteuerte Stechervorrichtung für Webstühle - Google Patents

Fühlergesteuerte Stechervorrichtung für Webstühle

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CH378813A
CH378813A CH544260A CH544260A CH378813A CH 378813 A CH378813 A CH 378813A CH 544260 A CH544260 A CH 544260A CH 544260 A CH544260 A CH 544260A CH 378813 A CH378813 A CH 378813A
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CH
Switzerland
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sensor
piercing device
hollow body
hollow
looms
Prior art date
Application number
CH544260A
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English (en)
Inventor
Hauptmann Gerhard
Mueller Joachim
Original Assignee
Webstuhlbau Neugersdorf Veb
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/58Shuttle guards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Fühlergesteuerte        Stechervorrichtung    für Webstühle    Die     Erfindung        betrifft    eine     fühlergesteuerte        Ste-          chervorrichtung    für     Webstühle,    insbesondere Web  stühle mit     Schützenwächtervorrichtung.     



  Die     bekannten        Stechervorrichtungen    sind vorwie  gend mechanischen, im übrigen elektrischen Auf  baues. Bei den mechanischen     Vorrichtungen    machen  sich durch die     räumliche    Entfernung zwischen Ste  cher und Fühler     ziemlich    sperrige     übertragungsgüe-          der        erforderlich,

      wodurch die     Arbeitssicherheit    be  einträchtigt     wird.    Ausserdem sind diese     Stechervor-          richtungen    wegen der     Vielzahl    der     übertragungsglie-          der        verhältnismässig    kostspielig und arbeiten oben  drein geräuschvoll.  



  Elektrische     Stechervorrichtungen    dagegen leiden  unter dem bei Webstühlen unvermeidlichen Faser  flug und arbeiten deshalb auch nicht     unbedingt    ein  wandfrei.  



  Genannten Nachteilen zu begegnen ist der Zweck  der Erfindung, die gekennzeichnet     ist    durch einen  nachgiebigen Hohlkörper als     Fühler    und einen eben  falls nachgiebigen Hohlkörper als     Stecherbetätigungs-          mittel,    welche Hohlkörper mittels einer Leitung mit  einander verbunden und     mittels    einer verschiebbaren       Druckmittelfüllung    wechselweise ausdehnbar sind.  



  Aus der Zeichnung gehen zwei Ausführungsbei  spiele der     Erfindung    hervor. Es zeigen       Fig.    1     eine        Stechervorrichtung        mit    aus Schützen  wächtern bestehenden Fühlern     in    Draufsicht;       Fig.    2 die gleiche     Stechervorrichtung    mit aus  Schützenbremsen bestehenden Fühlern ;       Fig.    3 einen Querschnitt dazu und       Fig.    4 den Stecher mit seinen beiden Betätigungs  mitteln in grösserem Masstab.  



  An beiden Enden der Lade befindet sich je     ein     Schützenkasten, die für den     einlaufenden    Schützen 1  mit einem Fühler versehen sind. In geläufiger Weise    wirken die Fühler auf den     mit    dem     Abstellglied    3       zusammenarbeitenden    Stecher 2 ein, der sich auf  einer Welle 4 befindet, die an einem     Arm    5 der  Lade gelagert     ist.    Ist der Schützen 1 ordnungsgemäss  in seinen Kasten eingelaufen, so hebt der betreffende  Fühler den Stecher 2 aus, der bei der Ladenbewe  gung dann an dem     Abstellglied    3 vorbeiläuft.

   Im  anderen Falle stösst der Stecher 2 gegen dieses     Glied.     Die beiden Fühler bestehen nun aus einem nachgie  bigen Hohlkörper 6, 7, die     mithin    beim     Einlauf    des       Schützens    1 zusammengedrückt werden. Zur Betäti  gung des Stechers 2 sind zwei,     ebenfalls    nachgiebige  Hohlkörper 8, 9 vorgesehen, die mit dem Hohlkör  per 6, 7 durch je     eine    Leitung 10, 11 verbunden  sind.     In    den Hohlkörpern 6-9 und in den Leitungen  10, 11 befindet sich ein Druckmittel, das flüssig oder  gasförmig sein kann.

   Die beiden Hohlkörper 8, 9  wirken auf einen     rückwärtigen    Arm 12 des Stechers  2 ein, der auf der den Hohlkörpern 8, 9     abgekehrten     Seite unter dem Druck einer Feder 13 steht. Zwischen  dem Arm 12     und    den Hohlkörpern 8, 9 ist     eine     Blattfeder 21 angeordnet, die für jeden Hohlkörper  8, 9 eine Zunge besitzt     (Fig.    4). Diese Blattfeder 21  ist so stark, dass deren Zungen die beiden Hohlkör  per 8, 9 zusammendrücken können, um die     Druck-          mittelfüllung    nach den     Fühler-Hohlkörpern    6, 7 zu  schieben.

   Läuft der Schützen 1- in einen Kasten     ein,     so     Verschiebt    der betreffende     Hohlkörper    6 oder 7  umgekehrt die     Druckmittelfüllung    nach dem Hohl  körper 8 oder 9, wodurch der Stecher 2 in die un  wirksame Stellung gebracht     wird.        Natürlich        sind    hier  bei die Hohlkörper 6, 7 so     anzubringen,    dass der  Stecher 2 nur bei ordnungsgemäss     eingelaufenem     Schützen 1 in die unwirksame Stellung     gelangt.     



       Damit    sich die beiden Hohlkörper 8, 9 nicht ge  genseitig     beeinflussen    können, ist an dem     Arm    5           eine        Trennwand    14     befestigt,    die sich zwischen den  beiden     Hohlkörpern    8, 9 befindet. Die     Hohlkörper     6, 7 sind     vorteilhaft    in einer Kapsel 15, 16 unter  gebracht, die auf der     Fühlseite    eine     Membran    17, 18  besitzen. Auf diese Weise sind die Hohlkörper 6,  7 dem     Verschleiss    durch den Schützen 1 entzogen.

    Im übrigen besitzen die     Hohlkörper    6, 7 ein Ventil  19, 20 zum     Auffüllen    des     Druckmittels.     



  Gemäss der     Fig.    2 sind die     Fühlerhohlkörper    6,  7 zugleich als Schützenbremsen ausgebildet. Im üb  rigen ist die     Einrichtung    die gleiche wie in     Fig.    1.  Anstelle der Feder 13     kann    auch ein anderes elasti  sches     Belastungsmittel    Anwendung finden.

       Ausser-          dem    ist es     möglich,    unter dem     rückwärtigen    Arm 12  des Stechers 2 für beide     Fühler-Hohlkörper    6, 7  einen gemeinsamen     Betätigungs-Hohlkörper        anzu-          bringen,        in    welchen dann auch beide Leitungen 10,  11 münden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fühlergesteuerte Stechervorrichtung für Web stühle, insbesondere Webstühle mit Schützenwächter vorrichtung, gekennzeichnet durch einen nachgiebigen Hohlkörper (6 bzw. 7) als Fühler und einen ebenfalls nachgiebigen Hohlkörper (8 bzw. 9) als Stecherbe tätigungsmittel, welche Hohlkörper mittels einer Lei tung (10 bzw. 11) miteinander verbunden und mit tels einer verschiebbaren Druckmittelfüllung wechsel weise ausdehnbar sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Stechervorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für den dem Stecher (2) zugeordneten Hohlkörper (8 bzw. 9) elastische Be lastungsmittel (13, 21) vorgesehen sind, die die Druckmittelfüllung nach dem Fühler-Hohlkörper (6 bzw. 7) schieben. 2. Stechervorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass sich der Fühler-Hohlkör- per (6 bzw. 7) in einer Kapsel (15 bzw. 16) befindet, die auf der Fühlseite eine Membran (17 bzw. 18) besitzt.
    3. Stechervorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass bei zwei als Schützen wächter dienenden Fühler-Hohlkörpern (6, 7) die beiden, mit denselben leitungsverbundenen, dem Ste cher (2) zugeordneten Hohlkörper (8, 9) durch eine Zwischenwand (14) voneinander getrennt sind. 4. Stechervorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Fühler-Hohlkörper (6, 7) zugleich als Schützenbremse ausgebildet sind.
    5. Stechervorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Fühler-Hohl- körper (6, 7) mit einem gemeinsamen, der Betäti gung des Stechers (2) dienenden Hohlkörper leitungs verbunden sind.
CH544260A 1960-05-12 1960-05-12 Fühlergesteuerte Stechervorrichtung für Webstühle CH378813A (de)

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