DE2017288C - Kontaktgeber fur eine Kontroll schaltung zur Feststellung von Fehl starts bei Laufwettbewerben - Google Patents

Kontaktgeber fur eine Kontroll schaltung zur Feststellung von Fehl starts bei Laufwettbewerben

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DE2017288C
DE2017288C DE19702017288 DE2017288A DE2017288C DE 2017288 C DE2017288 C DE 2017288C DE 19702017288 DE19702017288 DE 19702017288 DE 2017288 A DE2017288 A DE 2017288A DE 2017288 C DE2017288 C DE 2017288C
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contactor
starting
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conductive
starting block
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Der Anmelder Ist
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Weidacher, Michael, 8000 München
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Description

Hierdurch wird erreicht, daß die Umschaltzeiten
Die Erfindung bezieht sich aut einen Kontaktgeber 30 eines federbelasteten Kontaktes entfallen. Außerdem
für eine Kontrollschaltung zur Feststellung von bleibt jeder Läufer in der Wahl und Aufstellung sei-
Fehlstarts bei Laufwettbewerben, der vorzugsweise nes Startblockes frei, an den lediglich nach erfolgter
am hinteren Ende einer Startmaschine (Startblock) Aufstellung der vorstehend erwähnte Block mit dem
befestigt ist. in ihm enthaltenen leitenden i'.örper anzubringen ist.
Bei bekannten Einrichtungen dieser Art bestehen 35 Nachstehend sei die Erfindung an Hand der Zeich-
die Kontaktgeber aus mechanischen, federbelasten- nung näher erläutert, die einen Schnitt durch die Ein-
den Kontakten, die entweder durch Druck geschlos- richtung darstellt, die an einer Startmaschine befestigt
sen und unter Federwirkung nach Entlastung wieder ist.
geöffnet werden (deutsches Gebrauchsmuster In der Figur ist ein Kontaktgeber dargestellt, wie er
1 899 612), oder aus ebenfalls mechanischen federbe- 40 für jeden Läufer am Startplatz vorgesehen ist. Jeder
lastenden Kontakten, die bei einem bestimmten dieser Kontaktgeber Kl... Kn wird \ orzugsweise am
Druck nach zusätzlicher Überwindung einer Feder- hinteren Ende der dazu gehörigen Startmaschine
wirkung geöffnet werden (französische Patentschrift (Startblock) mittels den für jede handelsübliche Start-
1507 905). maschine mitgeiieferten Befestigungsbolzen für
Die erste der bekannten Einrichtungen geht von 45 Aschenbahnen befestigt oder Lei Vorhandensein der Überlegung aus, daß die erste Reaktion eines einer Kunststoffbahn mittels der Schraube an der Startenden das Abheben der Füße vom Startblock Startmaschine befestigt, die gleichzeitig die mit Dorsei. Um sich jedoch aus einer Ruhestellung in Bewe- nen 8 versehenen hintere Flachschiene 7 mit der gung zu setzen, ist es nötig, vorher einen Oruck auf Startmaschine fest verbindet. Der Kontaktgeber beeine unbewegliche Materie auszuüben. Die erste Re- 50 steht aus einem elektrisch nichtleitenden Block 1, der aktion läßt sich hierdurch also nicht anzeigen. in Längsrichtung mit einer oder zwei schräg, entge-
Die zweite der bekannten Einrichtungen geht zwar gengesetzt der Laufrichtung, abfallenden Bohrungen von der richtigen Voraussetzung aus, daß die erste versehen ist. In jeder dieser Bohrungen befimiv· sich Reaktion eines Startenden ein Durchdrücken des ein leitender Körper, z. B. eine leicht bewegliche toi. Startbeines ist. Da jedoch bekanntlich ein Ruhekon- 55 tallkugel 2, die in Ruhestellung am unteren Ende der takt unter Federwirkung geschlossen gehalten wird, Bohrung liegt. In jeder der Bohrungen ist ebenfalls muß zuerst ein gewisser Weg zurückgelegt werden, ein mit zwei voneinander isolierten Kontakten 3 und nachdem der Kontakt (Umschalter) geöffnet wird. 3 α bestückter Träger 4 derartig untergebracht und fi-AHe Ruhekontakte — vor allem die meistens verwen- xiert, daß beide Kontakte 3 und 3 α sich in geringer deten Mikroschalter — weisen häufig einen toten 60 Entfernung von der Metallkugel 2 befinden. Von je-Gang bis zu 2 mm auf, bevor die Kontaktfeder um- dem der beiden Kontakte geht eine Leitung zu einer springt, deren Schaltzeit wiederum etwa '/too sec be- in entsprechendem Abstand hinter der Startmaschine trügt. Setzt man nun die gesamte Umschaltzeit mit befindlichen Verteilerschiene, die mit dem elektronimindestens V100 see an, so kann sich in dieser Zeit ein sehen Kontrollsystem verbunden ist. Der Block 1 ist Weltklasseläufer bereits 10 cm vorwärts bewegen, 65 auf einer Flachschient 5 befestigt, die, wie schon ereine Strecke, die beim Zieleinlauf entscheidend ist. wähnt, fest mil; der Startmaschine 6 verbunden ist.
Die Verwendung von derartigen Kontakten hat Schnellt sich nun ein Läufer beim Start von der
weiterhin den Nachteil, daß diese entweder fest im Startmaschme 6 ab, so wird diese auf Grund des
Rückstoßes in derselben Geschwindigkeit nach hinten gedrückt, wie sich der Läufer beim Start nach vorne bewegt Dieser kurzzeitig heftige Rückstoß genügt, die Metallkugel 2, bedingt durch ihre Trägheit, gegen die beiden voneinander isolierten Kontakte 3 und 3 β zu schleudern, sie zu überbrücken, um anschließend durch ihr Eigengewicht wieder in die Ausgangsstellung zurückzurollen. Oszillographische Messungen haben ergeben, dart die Zeit zwischen Rückstoß und Überbrückung der beiden Kontakte 3 und 3 a bei einem gewählten Abstand von 1 mm zwischen der Metallkugel und den Kontakten weniger als 0,1 ms beträgt. Somit dürfte dieser Art der Kontaktschließung allen bisher bekannten mechanischen, federhelastenden Schaltern weit überlegen sein. Auftretende Prellzeiten sind insofern völlig außer acht zu lassen, da ein einziger Stromimpuls ein eindeutiges Kriterium an das elektronische Kontrollsystem abgibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Startblock eingebaut sein müssen, um von einer vom Patentansprüche: Wettkämpfer betätigten Druckplatte umgeschaltet zu werden, so daß der Wettkämpfer auf seineu eige-
1. Kontaktgeber für eine Kontrollschaltung zur nen, gewohnten Startblock verzichten muß, oder es Feststellung von Fehlstarts bei Laufwettbewerben 5 sind die Kontakte hinter dem Startblock gesondert zu mit einem vorzugsweise am hinteren Ende einer verankern, so daß die Lage des Startblocks vom Startmaschine (Startblock) vorgesehenen Kon- Wettkämpfer nicht ohne weiteres beliebig gewählt taktgeber, gekennzeichnet -durch einen werden kann. Die individuelle Freiheit des Wettauf ein Bauteil der Startmaschine (6) in starrer kämpfers, Art und Lage seines Startblockes zu beVerbindung aufsetzbaren Block (1), der als Kon- io stimmen, geht damit verloren.
taktgeber einen beweglich, angeordneten und in- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
folge seiner Trägheit verschiebbaren leitenden Kontaktgeber zu schaffen, der besonders schnell zu
Körper (2) enthält. schalten imstande ist und den Wettkämpfer nicht be-
2. Kontaktgeber nach Anspruch 1, dadurch ge- hindert, seinen Startblock individuell zu wählen und kennzeichnet, daß als leitender Körper eine Me- 15 aufzustellen.
tallkugel (2) verwendet wird. Gelöst wird diese Aufgabe durch einen auf ein
3. Kontaktgeber nach Anspruch 1, dadurch ge- Bauteil der Startmaschine in starrer Verbindung aufkennzeichnet, daß als leitender Körper eine lei- setzbaren Block, der als Kontaktgeber einen bewegtende Flüssigkeit verwendet wird. Hch igeordneten und infolge seiner Trägheit ver-
4. Kontaktgeber nach ein^m der Ansprüche I ao schiebbaren leitenden Körper enthält.
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der leitende Der leitende Körper kann aus einem Metellstück, Körper in einer geneigten Bohrung eines nichtlei- insbesondere einer Metallkugel bestehen, an seiner tenden Materials angeordnet ist, die zwei von Stelle kann aber auch eine leitende Flüssigkeit verdem Körper bei dessen Verschiebung überbrück- wendet werden. Zweckmäßig bringt man der leitenbare Elektroden (3,3 α) enthält. 25 den Körper in einer geneigten Bohrung eines nichtleitenden Materials unter, die zwei von dem Kc rper bei
dessen Verschiebung überbrückbare Elektroden ent-
hält.
DE19702017288 1970-04-10 1970-04-10 Kontaktgeber fur eine Kontroll schaltung zur Feststellung von Fehl starts bei Laufwettbewerben Expired DE2017288C (de)

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DE19702017288 DE2017288C (de) 1970-04-10 Kontaktgeber fur eine Kontroll schaltung zur Feststellung von Fehl starts bei Laufwettbewerben
SE7104187A SE374667B (de) 1970-04-10 1971-03-31
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CH499971A CH537622A (de) 1970-04-10 1971-04-06 Einrichtung zur Feststellung von Fehlstarts bei Laufwettbewerben
US00132356A US3731298A (en) 1970-04-10 1971-04-08 Athletic false starts detector
CA109,997A CA961567A (en) 1970-04-10 1971-04-08 Devices for detecting false starts in athletic events
GB2671171*A GB1330569A (en) 1970-04-10 1971-04-19 Devices and circuits for detecting false starts in athletic events

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