CH378830A - Spülanordnung für Gesteinsbohrhämmer - Google Patents
Spülanordnung für GesteinsbohrhämmerInfo
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B4/00—Drives for drilling, used in the borehole
- E21B4/06—Down-hole impacting means, e.g. hammers
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Description
Spülanordnung für Gesteinsbohrhämmer Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Spül anordnung für Gesiteinsbohrhämmer.
Bei den bekannten Hämmern wird das Spülmittel durch ein an dem Griffkörper befestigtes Rohr ge leitet. Dieses Rohr endet meist in einem zentralen Kanal des Hammerkolbens-. In dem Einsteckende der Bohrstange ist ein Röhrchen flüs.sigkentsdicht ein gesetzt, das in das werkzeugseitige Ende der Bloh- rung im Hammerkolben reicht.
Durch die Auf- und Abbewegung des Kolbens sowie durch exzentrische Schläge wird das Röhrchen .leicht undicht oder be- schädigt, so dass die Spülflüssigkeit in den Zylinder raum austreten kann. Durch die Kolbenbewegung gelaugt das Spülmedium, zu Gleitflächen und wäscht an diesen denÖlfilm aus., so d'ass Schäden im. Ham mer entstehen.
Der Gegenstand der Erfindung wird in einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel erläutert.
Das Spülwasser wird dem Griffkörper zugeführt und gelangt durch die Bohrung 1 in den Spülmitte'l- zylinder 2, der einerseits von dem Zylinderdeckel 3 und anderseits von dem Kolben 4 begrenzt isst. In dem Kolben. ist ein Dichtungsring 5 eingesetzt. Mit der Stirnfläche des Kolbens ist das Röhrchen 6 ver bunden, das durch das.
Steuergehäuse 7 und den Hammerkolben 8 geführt ist. Über dem Spülmittel- kolben 4 ist eine Feder 9 angeordnet, die sich einer seits gegen den Zylinderdeckel 3 und anderseits gegen einen Absatz im Kolben 4 abstützt und den Kolben und damit das Röhrchen in die Richtung des Bohrers 10 drückt.
Der Raum 11 unter dem Spül- mit'telkolben 4 isst durch die Bohrung 12 mit der Aussenluft verbunden, damit die Bewegung des Spül- mittelkol'ben:s nicht durch einen Luftpolster be schränkt ist. An das Spülrohr 6 ist ein Röhrchen 13 angesetzt, in: das der Schlauch 14 flüssigkeitsdicht eingesetzt ist.
Der Schlauch 14 ist mit einem .schrau- benlinienförmig gewundenen Draht armiert und be sitzt ein konisches Ende, das dichtend in dem Spül mittelkanal des Einsteckendes 15 sitzt.
Im Spülmittelzylinder 2 ,ist eine Feder 9 nur dann eingesetzt, wenn 'befürchtet werden russ, dass der Druck des Spülmittels selbst auf den Spülmi,ttelkoi- ben nicht ausreicht, das Ende des Röhrchens 14 mit Sicherheit so .stark in die Bohrung des Einsteckendes zu drücken, d'aiss selbst während des Arbeitens des Bohrhammers kein Spülmittel austreten kann.
Beim Arbeiten des, Hammers, gleitet nämlich der Hammer kolben 8 entlang der Röhrchen 6, 13, 14, und mit jedem Schlag des Kolbens. wird das Einsteckende in Richtung des Bohrfortschrittes geschlagen, so dass sich nicht nur der Hammerkolben, sondern auch das Einsteckende gegeneinander bewegen.
Beim Rück hub hebt sich der Hammerkolben von der Amboss- fläche des Einsteckendes, wodurch die Gefahr be steht, dass die flü'ss.igkeitsdichte Auflage des koni schen Endes des Röhrchens 14 in der Bohrung des Einsteckendes nicht gewahrt bleibt.
Bei allen Bewe gungen der .einzelnen Teile darf die flüssigkeitsdichte Verbindung des Schieberröh rchens mit dem Einsteck ende auch reich kurzzeitig unterbrochen werden.
Diese Verbindung darf auch: dann nicht leck werden, wenn der Hammerkolben aus irgendeinem Grund, wie zum Beispiel durch eine ungleiche Abnützung der Schlag flächen, exzentrisch auf der Ambossfläche des Ein steckendes aufliegt. Um in solchen: Fällen eine Be schädigung etwa durch Knickurig des Röhrchens zu verhindern, ist das Röhrchen 14 nicht nur flexibel ausgeführt, .sondern auch. arnäert.
Claims (1)
- PATENTANI SPRUCH Spülanordnung für Gesteinsbohrhämmer, wobei das Spülmittel durch den Hammer fliesst, dadurch gekennzeichnet, dass der in, dem Spülmittelzylinder (2) unter dem Druck des Spülmittels oder einer Fe-. der (9) stehende Kolben (4) mit einem Spülröhrchen (6) verbunden ist, das selbst oder dessen Verlänge rung (13, 14) auf dem. Einsteckende (15) des Boh rers (10) aufsitzt.<B>UNTERANSPRUCH</B> Spülenordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Teil, insbesondere das Ende des auf dem Einsteckende (15) aufsitzenden <B>Spül-</B> röhrchens (6, 13, 14), aus einem flexiblen, vorzugs weise mit einer Schraubenfeder armierten Schlauch (14) besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH108860A CH378830A (de) | 1960-02-01 | 1960-02-01 | Spülanordnung für Gesteinsbohrhämmer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH108860A CH378830A (de) | 1960-02-01 | 1960-02-01 | Spülanordnung für Gesteinsbohrhämmer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH378830A true CH378830A (de) | 1964-06-30 |
Family
ID=4202175
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH108860A CH378830A (de) | 1960-02-01 | 1960-02-01 | Spülanordnung für Gesteinsbohrhämmer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH378830A (de) |
-
1960
- 1960-02-01 CH CH108860A patent/CH378830A/de unknown
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