CH378962A - Einrichtung mit mindestens einer auf zwei verschiedene vorgewählte Induktivitäten einstellbaren Hochfrequenzspule - Google Patents
Einrichtung mit mindestens einer auf zwei verschiedene vorgewählte Induktivitäten einstellbaren HochfrequenzspuleInfo
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- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
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- H01F21/02—Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers
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Description
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Einrichtung mit mindestens einer auf zwei verschiedene vorgewählte Induktivitäten einstellbaren Hochfrequenzspule Bei Funkgeräten, welche auf verschiedene fest vorabgestimmte Frequenzen einstellbar sind und bei welchen die Schwingkreise aus festen Kapazitäten und veränderlichen Induktivitäten bestehen, muss grundsätzlich für jede der einzustellenden Frequenzen oder - bei Verwendung von Frequenzen über 100 MHz und genauer Frequenzbestimmung durch Schwingquarze - für jede Gruppe nahe beieinanderliegender Frequenzen eine abstimmbare, fest eingestellte Spule vorhanden sein.
Die Erfindung gestattet nun in Funkgeräten der genannten Art eine Reduktion der Anzahl der benötigten Spulen auf die Hälfte. In besonderen Fällen, in denen nur zwei Frequenzen oder Frequenzgruppen benötigt werden, ist die Verwendung einer einzigen Spule pro Schwingkreis möglich, was insbesondere bei tragbaren Funkgeräten mit gedrängter Bauweise besondere Vorteile bietet.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung mit mindestens einer Hochfrequenzspule, welche auf zwei verschiedene vorgewählte Induktivitäten einstellbar ist. Diese Spule besitzt einen Spulenkörper, welcher auf einem Teil seiner Länge mit einer Wicklung versehen ist und welcher einen zylinderförmigen Hohlraum aufweist, in welchem ein Kern aus ferromagne- tischem Material verschiebbar angeordnet ist. Diese Einrichtung ist gekennzeichnet durch zwei Anschlag- körper, welche mit dem Spulenkörper eine Baueinheit bilden und in verschiedenen Lagen feststellbar sind.
Diese Anschlagkörper begrenzen dabei den Weg des Kerns derart, dass derselbe zwischen zwei Extremlagen bewegbar ist. Weitere Kennzeichen der Einrichtung sind Mittel zur Verschiebung des Kerns und dessen Festhaltung in den beiden genannten extremen Lagen.
Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert. Die Fig. 1 zeigt einen Aufriss dieses Ausführungsbeispiels, die Fig. 2 den in Fig. 1 mit A-A bezeichneten Schnitt.
Die Einrichtung umfasst einen Spulenkörper 1, welcher auf einem Teil seiner Länge eine Wicklung 2 trägt und mit. einem Flansch 3 auf einer Grundplatte 4 durch Kleben befestigt ist. Der Spulenkörper weist im Innern einen zylinderförmigen Hohlraum auf, in welchem ein Kern 5 aus ferromagnetischem Material verschiebbar gelagert ist: In diesem Kern ist ein Sackloch 6 angebracht, in welchem ein Kopfstück 7 aus einem Material, welches besser als das Kernmaterial formbar ist, befestigt ist.
Sowohl der obere als auch der untere Teil des Spulenkörpers tragen Innengewinde 8 und 9, wobei der Innendurchmesser des Gewindes 8 grösser ist als der Aussendurchmesser des Kerns 5, damit der Kern in den Hohlraum eingeführt werden kann. In diesen beiden Gewinden sind die Anschlagkörper 10 und 11 eingeschraubt. Diese Anschlagkörper, welche aus nichtmagnetischem Material bestehen und mit dem Spulenkörper eine Baueinheit bilden, schliessen den Hohlraum, in welchem sich der Kern 5 befindet, oben und unten ab. Jeder dieser Anschlagkörper besitzt einen Schraubenschlitz 12, mittels welchem er gedreht und somit nach oben und unten verschoben und in einer bestimmten Lage festgestellt werden kann.
Der Kern kann zwischen den durch die Kuppen der Anschlagkörper begrenzten Extremlagen bewegt werden. In der Fig. 1 ist er in der untern Extremlage gezeichnet. Die obere Extremlage, in welcher das Kopfstück 7 an der Kuppe des obern Anschlagkörpers 10 ansteht, ist mit strichlierten Linien 13 angedeutet. Indem sich der Kern 5 in den beiden Lagen nicht in gleicher Weise innerhalb der Wicklung 2 befindet, ist mit der Verschiebung des Kerns in bekannter Weise eine Änderung der Induk-
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tivität der Spule verbunden. Es können. somit zwei verschiedene vorgewählte Induktivitäten eingestellt werden.
Die Mittel zur Verschiebung des Kerns und zu seiner Festhaltung in den beiden Extremlagen bestehen aus einem Draht 14, welcher mit seinem dem Spulenkörper abgewandten Ende an einer Welle 16 befestigt ist. Diese Welle ist ein in zwei festgelegte Stellungen bewegbarer Körper, welcher seine Bewegung auf den Draht überträgt.
Das dem Spulenkörper zugewandte Ende dieses Drahtes 14 bewegt den Spulenkörper 5, indem der Draht, welcher vorn abgekröpft ist, durch den Längsschlitz 15 des Spu- lenkörpers hindurch in ein beidseitig konisch erweitertes Loch des Kopfstückes 7 eingreift. Auf diese Weise ist der Draht 14 mit dem Kern 5 kraftschlüssig verbunden.
Wird nun die Welle 16 im Gegenuhrzeigersinne gedreht, so bewegt sich der Draht nach oben in. die strichhert gezeichnete Lage und verschiebt damit den Kern in die obere Extremlage. Um eine einwandfreie Bewegung des Kerns in die beiden extremen Lagen zu erhalten, ist eine an sich bekannte Einrichtung notwendig,- welche die Welle in zwei verschiedene Lagen zu drehen und in diesen Lagen festzuhalten gestattet.
In der Zeichnung ist als Beispiel eine Kipphebeleinrichtung angedeutet, welche als bekannt vorausgesetzt und, da nicht zur Erfin- dung gehörend, nicht beschrieben wird. Der Drehwinkel der Welle 16 ist dabei grösser gewählt als der Drehwinkel, der zur Verschiebung des Kerns von der einen extremen Lage' in die andere genügen würde, so dass der Draht elastisch verformt und der Kern mit einer Vorspannung gegen einen der Anschlagkörper gedrückt wird. Die Art der Verformung des Drahtes in den beiden Lagen der Welle ist aus der Fig. 1 ersichtlich.
Als bewegbarer Körper muss natürlich nicht unbedingt eine Welle verwendet werden; es kann auch ein Körper mit translatorischer Bewegung verwendet werden. Die Verwendung einer Welle wird aber im allgemeinen die grössten Vorteile bieten.
Zum Abstimmen der Spule wird - wie man sich leicht vorstellen kann - die Welle 16 zuerst in die eine Extremlage gebracht. Sodann wird am entsprechenden Anschlagkörper so lange gedreht, bis sich der Kern in der gewünschten Lage befindet und damit die gewünschte Induktivität erreicht ist. Sodann wird die Welle in die andere Extremlage gestellt und der andere Anschlagkörper in die gewünschte Lage gebracht.
Nach erfolgter Einstellung der Anschlagkörper wird bei der jeweiligen Änderung der Induk- tivität durch Verschiebung des Kerns der jeweils voreingestellte Induktivitätswert mit - einer völlig genügenden Genauigkeit wiederum erreicht.
Die gezeichnete Anordnung eignet sich sehr gut zur gleichzeitigen Betätigung der Kerne von mehr als einer Spule. Die Welle kann vorteilhafterweise durch einen nicht dargestellten Frequenzumschaltmechanis- mus betätigt werden, mit welchem einerseits ver- schiedene Schwingquarze ausgewählt werden und welcher je nach der Angehörigkeit der gewählten Frequenz zu einer bestimmten Frequenzgruppe die Umschaltwelle in die entsprechende Lage bringt.
Ausser dem gezeichneten Beispiel sind natürlich noch viele andere Ausführungen der Erfindung möglich. Insbesondere ist, es denkbar, dass mindestens einer der Anschlagkörper statt in den Spulenkörper auf denselben geschraubt wird und dass der Kern mit einem .Stift verbunden ist, der durch einen Schlitz des Spulenkörpers hindurchreicht und am aussenliegenden Anschlagkörper anschlägt. Auf diese Weise lassen sich auch Lösungen denken, bei welchen beide Induktivitäten von derselben Seite des Spulenkörpers her abgestimmt werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung mit mindestens einer auf zwei verschiedene vorgewählte Induktivitäten einstellbaren Hochfrequenzspule, umfassend einen auf einem Teil seiner Länge mit einer Wicklung versehenen und einen zylinderförmigen Hohlraum aufweisenden Spu- lenkörper und einen im genannten Hohlraum verschiebbaren Kern aus ferromagnetischem Material, gekennzeichnet durch zwei mit dem Spulenkörper eine Baueinheit bildende, in verschiedenen Lagen feststellbare Anschlagkörper, welche den Weg des Kerns derart begrenzen, dass derselbe zwischen zwei Extremlagen bewegbar ist,ferner gekennzeichnet durch Mittel zur Verschiebung des Kerns und dessen Festhaltung in den beiden genannten extremen Lagen. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenkörper in dem nicht mit der Wicklung versehenen Teil mindestens einen Längsschlitz aufweist und dass die genannten Mittel zur Verschiebung des Kerns aus einem Draht bestehen, welcher durch den genannten Schlitz hindurch in den genannten Hohlraum des Spulenkör- pers ragt und mit dein Kern kraftschlüssig verbunden ist. 2.Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Anschlagkörper aus nichtmagnetischem Material hergestellt und derart angeordnet sind, dass sie die Enden des Hohlraums, innerhalb welchem der Kern beweglich ist, abschliessen. 3. Einrichtung nach dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass. die genannten Anschlagkörper mit Aussen- und die Enden des Spulenkör- pers.mit Innengewinden versehen sind, und dass die Anschlagkörper in den Spulenkörper eingeschraubt sind. 4.Einrichtung nach dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Draht mit seinem dem Spulenkörper abgewandten Ende an einem in zwei festgelegte Stellungen bewegbaren Körper befestigt ist und dass die Bewegung des ge- <Desc/Clms Page number 3> nannten Körpers zwischen den beiden festgelegten Stellungen grösser gewählt ist als die entsprechende Bewegung, welche zur Verschiebung des Kerns von der einen extremen Lage in die andere genügen würde, so dass der Draht elastisch verformt wird und den genannten Kern mit einer Vorspannung gegen einen der genannten Anschlagkörper drückt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH774760A CH378962A (de) | 1960-07-07 | 1960-07-07 | Einrichtung mit mindestens einer auf zwei verschiedene vorgewählte Induktivitäten einstellbaren Hochfrequenzspule |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH774760A CH378962A (de) | 1960-07-07 | 1960-07-07 | Einrichtung mit mindestens einer auf zwei verschiedene vorgewählte Induktivitäten einstellbaren Hochfrequenzspule |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH378962A true CH378962A (de) | 1964-06-30 |
Family
ID=4329855
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH774760A CH378962A (de) | 1960-07-07 | 1960-07-07 | Einrichtung mit mindestens einer auf zwei verschiedene vorgewählte Induktivitäten einstellbaren Hochfrequenzspule |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE605791A (de) |
| CH (1) | CH378962A (de) |
-
1960
- 1960-07-07 CH CH774760A patent/CH378962A/de unknown
-
1961
- 1961-07-05 BE BE605791A patent/BE605791A/fr unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE605791A (fr) | 1961-11-03 |
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