CH379085A - Elektrische Aufzugssteuereinrichtung - Google Patents

Elektrische Aufzugssteuereinrichtung

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CH379085A
CH379085A CH8117459A CH8117459A CH379085A CH 379085 A CH379085 A CH 379085A CH 8117459 A CH8117459 A CH 8117459A CH 8117459 A CH8117459 A CH 8117459A CH 379085 A CH379085 A CH 379085A
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CH
Switzerland
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conductor
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relay
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resistor
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CH8117459A
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English (en)
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Hans Dipl Ing Bosshard
Original Assignee
Schweiz Wagons Aufzuegefab
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/02Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
    • B66B1/06Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric
    • B66B1/14Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric with devices, e.g. push-buttons, for indirect control of movements
    • B66B1/16Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric with devices, e.g. push-buttons, for indirect control of movements with means for storing pulses controlling the movements of a single car or cage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Elevator Control (AREA)

Description


  Elektrische     Aufzugssteuereinrichtung       Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische       Aufzugssteuereinrichtung    mit     Analogsteuerapparat.     



  Ein Steuerapparat hat bekanntlich die Aufgabe, der  Aufzugssteuerung einerseits die Position der Kabine im  Schacht anzuzeigen, anderseits mit einem bestimmten  Vorhalt die Bremsung für einen vorbestimmten Halt  vorzubereiten und in Fällen mit grosser Fahrgeschwin  digkeit einzuleiten. Da aber eine grosse Fahrgeschwin  digkeit zwischen zwei oder drei Stockwerken bei übli  chen     Stockwerkdistanzen    infolge des zu kleinen Fahr  weges nicht erreicht werden kann, sind Zwischenge  schwindigkeiten notwendig. Es kann deshalb vorkom  men, dass ein und dasselbe Stockwerk mit verschiedenen  Geschwindigkeiten angesteuert wird. Verschiedene Ge  schwindigkeiten erfordern aber verschiedene     Beschleu-          nigungs-    und Bremsstrecken.

   Die Grösse dieser Strecken  richtet sich nach der Fahrweise des Aufzuges, mit an  dern Worten nach den eingestellten Werten für Be  schleunigung, Geschwindigkeit und Verzögerung. Dies  hat zur Folge, dass sich die Bremsstrecken gegenseitig  überdecken können. Es muss also eine Vorrichtung vor  handen sein, welche dem Aufzug erlaubt, entsprechend  der Distanz zwischen Kabinenstandort und Zielhalte  stelle die der Fahrstrecke angepasste Geschwindigkeit  zu wählen, und je nach Herkunftsort der Kabine den  Bremseinsatz für das Einfahren der Kabine festzulegen.  



  Es sind verschiedene Steuerapparate bekannt, die  mit Hilfe von mechanischen Mitteln ein Abbild der  Position der Kabine im Schacht und der notwendigen  Vorhalte ergeben. Diese Apparate weisen entweder bei  genügender Funktionsgenauigkeit einen grossen mecha  nischen und elektrischen Aufwand oder bei geringem  Aufwand eine ungenügende Funktionsgenauigkeit auf.  Dabei ist bekannt, dass diese mechanisch-elektrischen  Steuerapparate einen grossen Platzbedarf und entspre  chendes Gewicht aufweisen.  



  Es ist Ziel dieser Erfindung, einen Steuerapparat zu  schaffen, welcher mit vorwiegend elektrischen Mitteln    eine genügende Funktionsgenauigkeit bei kleinem  Platzbedarf aufweist. Die     erfindungsgemässe    Steuer  einrichtung ist gekennzeichnet durch einen     Stockwerk-          diskriminator,    welcher eine jedem Stockwerk entspre  chend dessen Niveau zugeordnete Sollspannung mit  einer von der Kabinenposition abhängigen     Istspannung     vergleicht, wobei der Ist- oder der Sollspannung eine  von der Fahrweise abhängige     Steuervorhaltespannung     überlagert ist und die Vergleichsresultate in digitale  Form umgesetzt die Aufzugssteuerung     beeinflussen.     



  Ein Merkmal eines Erfindungsbeispiels besteht darin,  dass zur Einleitung der Bremsung der     Istspannung     eine von der Fahrweise abhängige Bremsvorhalte  spannung überlagert ist, und dass ein     Bremsdiskrimi-          nator    die Summe aus der Ist- und der Bremsvorhalte  spannung mit der Sollspannung der Zielhaltestelle ver  gleicht und das Vergleichsresultat in digitale Form um  gesetzt die Bremsung einleitet.  



  Die Anordnung kann so     getroffen    sein, dass ein     Ge-          schwindigkeitsdiskriminator    eine der Geschwindigkeit  der Kabine entsprechende     Istspannung    mit nach ge  wünschten Geschwindigkeitsniveaus eingestellten Soll  spannungen vergleicht und das Vergleichsresultat in  digitale Form umgesetzt die den Geschwindigkeiten  zugeordneten Steuervorhalte zuschaltet.  



  Die erfindungsgemässe     Aufzugssteuereinrichtung    ist  in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise darge  stellt.  



  Es zeigt       Fig.    1 eine Aufzugsanlage mit der schematisch dar  gestellten Antriebsvorrichtung für das     Hubpotentio-          meter,          Fig.    2 eine Ansicht der Antriebsvorrichtung des       Hubpotentiometers,          Fig.    3 ein Schnitt nach Linie 111-III der     Fig.    2,       Fig.    4 und 5 Schemata des Steuerapparates, und       Fig.    6, 7, 8 und 9 Schemata der Aufzugssteuerung.

             Fig.   <I>1</I>  Ein im Maschinenraum untergebrachter Gleich  strommotor     MoH    treibt eine Treibscheibe 10, an wel  cher kraftschlüssig Drahtseile 11, welche einerseits eine  Kabine 12 und anderseits ein Gegengewicht 13 tragen,  angebracht sind. Zwischen dem Motor     MoH    und der  Treibscheibe 10 sitzt eine Bremse B, welche von einem  Bremsmagneten<I>MB</I> betätigt wird. Die Kabine 12 und  das Gegengewicht 13 sind in einem Schacht 14 geführt.  Der Schacht 14 weist vom Aufzug bediente Stockwerke  <I>a</I> bis e auf, wobei die Stockwerke c und<I>d</I> nicht gezeich  net sind.

   Jedes Stockwerk verfügt über einen Aussenruf  knopf<I>DA.</I> Die Kabine 12 weist Druckknöpfe     DC    und  einen     Haltknopf        DH    auf. Auf der Kabine 12 ist ein     Ver-          riegelungsmagnet   <I>MV</I> angebracht, welcher über eine  vom Magneten<I>MV</I> betätigte, nicht gezeichnete, be  wegliche Gleitbahn die mit     Verriegelungskontakten     versehenen Türschlösser der Schachttüren auf bekannte  Weise verriegelt. Auf der Kabine 12 befindet sich ferner  ein Induktionsschalter JF, welcher von im Schacht an  gebrachten Fahnen     Fa    bis<I>Fe</I>     beeinflusst    wird.  



  Im Maschinenraum ist eine Antriebsvorrichtung 20  für ein     Hubpotentiometer   <I>PH</I> untergebracht, welche  über eine Seilscheibe 21 von einem an der Kabine 12  und dem Gegengewicht 13 befestigten Drahtseil 22 an  getrieben wird.  



       Fig.   <I>2 und 3</I>  Die Antriebsvorrichtung 20 weist einen Lagerbock  23 auf, in welchem eine Welle 24 drehbar gelagert ist.  Auf dem einen Wellenende der Welle 24 sitzt die Seil  scheibe 21 und auf dem andern Wellenende eine kleine  Keilriemenscheibe 25. Ein Keilriemen 26 verbindet die  Keilriemenscheibe 25 mit einer grossen Keilriemen  scheibe 27, welche vermittels einer Welle 28 im Lager  bock 23 drehbar gelagert ist. Ein Schleifer 40     (Fig.    4)  des am Lagerbock 23 befestigten     Hubpotentiometers     <I>PH,</I> beispielsweise eines     Wendelpotentiometers,    ist  vermittels einer Kupplung 29 mit der Welle 28 verbun  den.

   Die Gesamtlänge des Widerstandes des Hubpo  tentiometers<I>PH</I> und das Übersetzungsverhältnis der  Antriebsvorrichtung 20 ist so gewählt, dass die Span  nung über dem Widerstand ein Abbild der Hubhöhe  der Kabine 12 darstellt.  



       Fig.   <I>4 und S</I>  Diese beiden Figuren zeigen den schematischen  Aufbau des Steuerapparates, welcher auf analoger  Basis beruht. An Leitern RS eines Speisenetzes     RST     sind die Primärwicklungen von Transformatoren     Tr2,          Tr3    und     HTr    angeschlossen. Die Sekundärwicklung des  Transformators     Tr2    speist einen ersten Gleichrichter       GL1,    dessen negativer Ausgang auf einen geerdeten  zweiten Leiter 82 und dessen positiver Ausgang an  einem ersten Leiter 81 wirkt.

   Die eine Sekundärwick  lung des Transformators     Tr3    speist einen dritten Gleich  richter     GL3,    dessen Ausgänge an einem sechsten Leiter  86 und einem siebenten Leiter 87 angeschlossen sind.  Eine andere Sekundärwicklung des Transformators       Tr3    speist einen zweiten Gleichrichter     GL2,    dessen Aus  gänge auf Leiter 91 und 92 führen. Die Leiter 91 und 92    sind über eine     fahrrichtungsabhängige,    später erwähnte  Kontaktanordnung mit einem dritten Leiter 83 und  einem vierten Leiter 84 verbunden.

   Der Transformator       HD-    dient als Heiztransformator, dessen Sekundär  wicklungen die Kathoden von im Steuerapparat einge  bauten Röhren auf bekannte und nicht näher gezeich  nete Weise heizt.  



  Zur Ausführung der Steuerung sind zur Hauptsache  vier Informationen nötig, nämlich der     Istwert    der Ka  binenposition, ein Steuervorhalt zur Festlegung der  nächsten Zielhaltestelle und zur Vorbereitung der  Bremsung, die Sollwerte der Stockwerke und ein  Bremsvorhalt zur Einleitung der Bremsung.  



  Das     Hubpotentiometer        PII,    das an den Leitern 82  und 81 angeschlossen ist, verfügt über den von der Ka  binenstellung abhängigen Schleifer 40. Die zwischen  dem Schleifer 40 und dem zweiten Leiter 82 auftre  tende erste Bezugsgrösse in Form einer Gleichspannung  entspricht dem jeweiligen     Istwert    der Kabinenposition  und wirkt auf den dritten Leiter 83.  



  Zur Vorbereitung der Bremsung und zur Festlegung  der Zielhaltestelle besteht zwischen den     Leitern    84 und  83 eine feste Speisespannung, deren Polarität über Kon  takte     K1        Ull    und<I>K2U11</I> bzw.<I>K1 U12</I> und K2U12  von in der Steuerung angeordneter Relais     RU11    und  R U 12     fahrrichtungsabhängig    gewechselt wird. Bei Auf  wärtsfahrt der Kabine 12 (Relais RU12 angezogen) ist  der vierte Leiter 84 positiv und der dritte Leiter 83 ne  gativ, und bei Abwärtsfahrt (Relais R U 11 angezogen)  ist der dritte Leiter 83 positiv und der vierte Leiter 84  negativ.

   Zwischen den Leitern 83 und 84 ist ein     Span-          nungsteiler    für die Erzeugung des Steuervorhaltes mit  drei     Potentiometern    P2, P3 und P4 sowie einem Wider  stand W51 geschaltet. Der Schleifer des     Potentiorneters     P2 ist mit dem dritten Leiter 83 und der Schleifer des       Potentiometers    P3 bzw. P4 an einem Knotenpunkt S6  bzw. S7 angeschlossen. Über die     Potentiometer    P2,  P3, P4 und den Widerstand W51 werden die einstell  baren     Steuervorhaltespannungen    erzeugt.

   Zwischen  den Knotenpunkten S6 und S7 ist ein Kontakt       KIG21    und zwischen dem Knotenpunkt<I>S7</I> und einem  Knotenpunkt S 8 ein Kontakt K 1 G 31 zweier später  beschriebener, geschwindigkeitsabhängiger Relais  RG21 und<I>RG31</I> angeschlossen, welche das zweite       Potentiometer    P3 und das dritte     Potentiometer     P4 kurzschliessen. Mit diesen Kontakten werden  die verschiedenen Stufen des Steuervorhaltes auf  einen Leiter 90 und von dort verzögert mittels eines  Widerstandes W89 und eines Kondensators C12 auf  einen fünften Leiter 85 übertragen.

   Zwischen dem fünf  ten Leiter 85 und dem zweiten Leiter 82 ist demzufolge  eine Spannung vorhanden, die sich aus der     Istspannung     zwischen dem dritten Leiter 83 und dem zweiten Leiter  82 und, plus oder minus, je nach Fahrtrichtung, der       Steuervorhaltespannung,    welche kurz Steuervorhalt  genannt wird, zwischen dem fünften Leiter 85 und dem  dritten Leiter 83 zusammensetzt.

   Diese Spannung wird  über einen Wechselkontakt     KVH    eines später erwähn  ten Relais R     VH    auf einen Leiter 93 gespeist, der sie allen      zweiten Gittern 47 von Doppeltrioden<I>Va</I> bis     Ve   <I>zu-</I>  führt, wobei     einfachheitshalber    die Doppeltrioden     Vb     und     Vd    nicht gezeichnet wurden. Diese Doppeltrioden  <I>Va</I> bis     Ve    dienen als     stockwerkabhängige        Diskrimina-          torstufen.     



  Jedem Stockwerk wird entsprechend seinem Niveau  eine zweite Bezugsgrösse in Form einer Gleichspannung  zugeordnet, um die zur Steuerung notwendigen Soll  werte zu erhalten. Diese Spannungen werden mittels  eines zwischen den Leitern 82 und 81 angeordneten       Stockwerkspannungsteilers    in Form von Widerständen  W60 bis W65 sowie eines     Potentiometers    P1, dessen  Schleifer am ersten Leiter 81 angeschlossen ist, erzeugt.  Knotenpunkte     Sa    bis<I>Se</I> des Spannungsteilers stellen  das jeweilige     Stockwerkniveau    der einzelnen Halte dar.  Die Spannung über dem Widerstand W61 ist ein Ab  bild der Hubdistanz zwischen dem ersten und dem  zweiten Halt.

   Die Spannungen über den Widerständen  W62 bis W64 erfüllen die analoge Funktion für die  entsprechenden Halte b bis e. Die Widerstände W60  und W65 haben zur Folge, dass das     Hubpotentiometer     <I>PH</I> nicht bis zum mechanischen Anschlag ausgenützt  werden muss. Das     Potentiometer    P 1 dient zur Kom  pensation allfälliger mechanischer Übersetzungsfehler  zwischen Kabine 12 und dem     Hubpotentiometer   <I>PH.</I>  Die Knotenpunkte     Sa    bis<I>Se</I> des Spannungsteilers ver  fügen über je einen Leiter     LSa    bis     LSe,    welcher auf ein  erstes Gitter 42 der entsprechenden Doppeltriode<I>Va</I>  bis     Ve    führt.

   Die Anoden 41 und 46 der Doppeltriode  <I>Va</I> sind direkt mit dem ersten Leiter 81 verbunden. Eine  Kathode 43 führt über einen Widerstand W113 an den  zweiten Leiter 82. Eine weitere Kathode 48 ist über  einen Widerstand WI 14 ebenfalls am zweiten Leiter 82  angeschlossen. Zwischen den beiden Kathoden 43 und  48 ist ein Relais     RFa    eingebaut. Wenn die Spannungen  zwischen dem ersten Gitter 42 und dem zweiten Gitter  47 verschieden sind, ist das Relais     RFa    angezogen, bei  gleicher     Gitterspannung    befindet sich das Relais     RFa     in abgefallener Stellung.

   In analoger Weise verhalten  sich die andern, den entsprechenden Stockwerken zu  geordneten Doppeltrioden     Vb    bis     Ve    mit den entspre  chenden Relais     RFb    bis     RFe.     



  Zur Einleitung der Bremsung wird von der konstan  ten Speisespannung zwischen den Leitern 84 und 83  ausgegangen, an welchen ein Spannungsteiler zur Er  zeugung der Bremsvorhalte angeschlossen ist. Dieser  Spannungsteiler besteht aus     Potentiometern    P5, P6  P7 sowie einem Widerstand W52. Der Schleifer des       Potentiometers    P5 führt auf den dritten Leiter 83 und  der Schleifer des     Potentiometers    P6 bzw. P7 auf einen  Knotenpunkt S9 bzw. S10.

   Zwischen den Knoten  punkten<I>S9</I> und S 10 ist ein Kontakt     KIG2    und zwi  schen Knotenpunkt S10 sowie einem Knotenpunkt       SIl    ein Kontakt     KIG3    zweier aus der Steuerungs  beschreibung ersichtlichen, geschwindigkeitsbestim  mender Relais     RG   <I>1</I> und     RG2    angeschlossen, welche  das zweite     Potentiometer    P6 und das dritte     Potentio-          meter    P7 kurzschliessen.

   Mit Hilfe der     Potentiometer     <I>P5, P6,</I> P7 des Widerstandes W52 und der Kontakte       KIG2,        KIG3    werden die verschiedenen Spannungs-    stufen des     Bremsvorhaltes    auf einen am Knotenpunkt  S 11 angeschlossenen Leiter 94 gegeben. Zwischen dem  Leiter 94 und dem zweiten Leiter 82 ist demzufolge eine  Spannung vorhanden, die sich aus der     Istspannung     zwischen den Leitern 83 und 82, plus oder minus, je  nach Fahrrichtung, der     Bremsvorhaltespannung,    wel  che kurz Bremsvorhalt genannt wird, zwischen den  Leitern 94 und 83 zusammensetzt.

   Diese Spannung  wirkt direkt auf ein zweites Gitter 62 einer Doppeltriode  V6, die als     Bremsdiskriminator    dient. Kathoden 63 und  68 der Doppeltriode V6 sind gemeinsam über einen  Widerstand W256 mit dem sechsten Leiter 86 verbun  den. Der an der Gleichstromquelle     GL3    angeschlossene  sechste Leiter 86 führt über eine von der Steuerung be  tätigte Kontaktreihe mit den Kontakten     KlSta    bis       KISte    auf den     Stockwerkspannungsteiler    mit den  Widerständen W60 bis W65. Durch später beschrie  bene Massnahmen in der Steuerung wird dafür gesorgt,  dass stets nur ein Kontakt der Kontaktreihe geschlossen  ist, wobei aber nur der Kontakt der Zielhaltestelle für  die Steuerung wirksam ist.

   In diesem Betriebszustand  führt demzufolge der sechste Leiter 86 die Sollspannung  der Zielhaltestelle. Ein erstes Gitter 67 ist am sechsten  Leiter 86 angeschlossen. Die eine Anode 61 führt über  einen Widerstand<I>W254</I> und die andere Anode 66 über  einen Widerstand W255 an den siebenten Leiter 87.  Zwischen den beiden Anoden 61 und 66 ist ein polari  siertes Relais     RJC    mit einem Wechselkontakt     JC    ge  schaltet     (Fig.    8). Ist nun die Spannung zwischen Gitter  62 und dem sechsten Leiter 86 negativ, so ist der Kon  taktpunkt     JC    mit einem Kontakt     K2JC    verbunden.

    Dies bedeutet, solange die Summe aus der     Istspannung     und der     Bremsvorhaltespannung    kleiner ist als die Soll  spannung der Zielhaltestelle, ist der Kontakt     K2JC    mit  dem Kontaktpunkt     JC    verbunden. Ist nun diese Sum  menspannung gleich gross wie die Sollspannung, so ist  der Kontaktpunkt     JC    mit keinem Kontakt vereinigt.  Ist aber diese Summenspannung grösser als die Soll  spannung, so ist der Kontaktpunkt     JC    mit einem Kon  takt     KIJC    verbunden.  



  Im dargestellten Steuerungsbeispiel werden der  Steuervorhalt und der Bremsvorhalt der     Istspannung     zugefügt. Im Prinzip könnten aber diese Vorhalte auch  auf der     Sollwertseite    eingespeist werden. Da aber für  jedes Stockwerk ein separater Sollwert notwendig ist,  müssten die Steuervorhalte direkt auf die Leiter     LSa    bis       LSe    geführt werden, was einen grösseren Aufwand er  fordert.  



  Ferner ist noch eine digitale Information über den  Geschwindigkeitszustand der Kabine 12 notwendig.  Diese wird vom     Geschwindigkeitsdiskriminator    gelie  fert. Das vorliegende Beispiel ist mit zwei Geschwindig  keitsstufen, bestehend aus Doppeltrioden V7, V8 und  Relais     RG21,        RG31,    ausgerüstet. Ein zweites Gitter 77  der einen Stufe mit der Doppeltriode V7 ist an einem  achten Leiter 88 angeschlossen. Der achte Leiter 88  führt zusammen mit dem zweiten Leiter 82 über     Rever-          sierkontakte   <I>K3 U1, K4 U1</I> bzw.

   K3 U2,<I>K4 U2</I>     (Fig.6)     zweier sich in der Steuerung befindlicher,     fahrrichtungs-          abhängiger    Relais     RUl    und     RU2    auf einen den     Istwert         liefernden Ankerkreis des Motors     MoH.    Die Schaltung  ist so     gewählt,    dass der achte Leiter 88 unabhängig von  der Fahrrichtung     immer    eine positive Spannung auf  weist, deren Betrag von der Geschwindigkeit des Auf  zuges abhängig ist.

   Zwischen den Leitern 81 und 82 sind       Potentiometer    P8 und P9 in Reihe geschaltet, an wel  chen die gewünschten Geschwindigkeitsniveaus einge  stellt werden können. Der Schleifer des     Potentiometers     P8 ist mit einem ersten Gitter 72 der Doppeltriode V7  verbunden und führt diesem eine regulierbare positive  Sollspannung zu. Kathoden 73 und 78 der Doppeltriode  V7 sind gemeinsam über einen Widerstand W263 am       zweiten    Leiter 82 angeschlossen. Eine Anode 71 führt  über einen Widerstand<I>W264</I> und eine andere Anode  76 über ein Relais RG21 auf den ersten Leiter 81. So  lange die     Istspannung    am Gitter 77 kleiner ist als die  positive Sollspannung am Gitter 72, ist das Relais  <I>RG21</I> abgefallen.

   Wird die     Istspannung    am Gitter 77  grösser als die positive Sollspannung am Gitter 72, so  wird das Relais RG21 angezogen. Die andere Ge  schwindigkeitsstufe mit einer Doppeltriode V8, einem  Relais     RG    31 und den dazugehörenden Schaltelementen       funktioniert    in analoger Weise, aber auf einem höheren  Geschwindigkeitsniveau.  



       Fig.   <I>6 .</I>  Ein Antriebsmotor     MoG    einer     Ward-Leonard-          Anlage    wird vom Speisenetz     RST    über ein dreipoliges  Schütz<I>SE</I> gespeist. Ferner ist an den Leitern<I>S</I> und<I>T</I>  die Primärwicklung eines Transformators     Trl    ange  schlossen, dessen     Sekundärwicklung    auf einen vierten  Gleichrichter     GL4    führt.

   Die Ausgänge des Gleich  richters     GL4    speisen     LeiterL    1     undL2.    Der Motor     MoG     treibt einen Generator     Ge.    In Serie zum Ankerkreis des  Generators     Ge    liegt ein Wendepol<I>WP,</I> die Ankerwick  lung des Hubmotors     MoH    und eine     Compound-          Wicklung        GeC.    An die Leiter<I>L 1</I> und<I>L2</I> ist eine Feld  wicklung     FMoH    des Hubmotors     MoH    angeschlossen.

    Der Leiter<I>L 1</I> führt im weiteren über Widerstände<I>W2,</I>  <I>W3, W4,</I> W5 und eine Kontaktanordnung mit Kon  takten     K1U1,    K2U1     bzw.        K1U2,   <I>K2U2</I> der Relais       RU1,        RU2    und einer Feldwicklung     FGe    des Generators       Ge    auf den Leiter<I>L2.</I>  



  Die Widerstände W3, W4 und W5 werden durch  später beschriebene Steuerkontakte     KIG1,   <I>K2G2</I> und  K2G3 von entsprechenden Relais     RG   <I>1,</I>     RG2    und     RG3          kurzgeschlossen.    Der beschriebene     Ward-Leonard-          Antrieb    ist von bekannter Bauart, so dass es sich er  übrigt, dessen Funktion näher zu beschreiben.  



       Fig.   <I>7, 8 und 9</I>  Die eigentliche Aufzugssteuerung setzt sich aus dem  weitern Teil der     Fig.    6 sowie aus den     Fig.    7, 8 und 9  zusammen und deren Zusammensetzung wird im nach  folgenden näher erläutert. Die Leiter L 1 und L2 dienen  den Elementen der Aufzugssteuerung als Speisepunkte.  



  Eine Spule     MBS    des     Bremslüftmagneten   <I>MB</I> wird  vermittels Kontakte<I>K5 U1</I> und<I>K5 U2</I> der Relais     RUl     und     RU2    erregt. Eine Spule MS des     Verriegelungs-          magneten   <I>MV</I> wird über Kontakte     K1W    und     KIE       gespeist.

   In der Steuerung sind die wichtigsten Relais  wie folgt bezeichnet:  
EMI0004.0056     
  
    RU1
<tb>  <I>RUH1</I> <SEP> Fahrrichtungsabhängige <SEP> Relais
<tb>  <I>R <SEP> U <SEP> 11</I> <SEP> für <SEP> Abwärtsfahrt
<tb>  <I>RV1</I>
<tb>  <I>RU2</I>
<tb>  <I>RUH2</I> <SEP> Fahrrichtungsabhängige <SEP> Relais
<tb>  <I>RU12</I> <SEP> für <SEP> Aufwärtsfahrt
<tb>  <I>RV2</I>
<tb>  <I>RSta</I> <SEP> bis <SEP> <I>RSte</I> <SEP> Positionsrelais <SEP> des <SEP> Steuerapparates
<tb>  <I>RKSta</I> <SEP> bis <SEP> <I>RKSte</I> <SEP> Hilfsrelais <SEP> des <SEP> Steuerapparates <SEP> für
<tb>  die <SEP> Durchfahrtsperre
<tb>  <I>RKB</I> <SEP> Bremsrelais
<tb>  RT <SEP> Türrelais
<tb>  RH3 <SEP> Beschleunigungs- <SEP> und
<tb>  Verzögerungsrelais
<tb>  <I>RE</I> <SEP> Feineinstellrelais
<tb>  <I>RW</I> <SEP> Weiterfahrtsrelais
<tb>  RG1 <SEP> bis <SEP> RG3 <SEP> 

  Geschwindigkeitsbestimmende
<tb>  Relais
<tb>  <I>RSa</I> <SEP> bis <SEP> <I>RSe</I> <SEP> Stockwerkrelais <SEP> für <SEP> Kabinenruf
<tb>  <I>RSAa</I> <SEP> bis <SEP> <I>RSAe</I> <SEP> Stockwerkrelais <SEP> für <SEP> Aussenrufe
<tb>  <I>RR <SEP> 1</I> <SEP> Richtungsrelais <SEP> mit <SEP> Doppel  wicklung <SEP> für <SEP> Abwärtsfahrt
<tb>  <I>RR2</I> <SEP> Richtungsrelais <SEP> mit <SEP> Doppel  wicklung <SEP> für <SEP> Aufwärtsfahrt
<tb>  <I>RC</I> <SEP> Sammelrelais <SEP> mit <SEP> Doppelwicklung
<tb>  <I>RJF</I> <SEP> Relais <SEP> des <SEP> Induktionsschalters
<tb>  <I>RVH</I> <SEP> Festhalterelais <SEP> für <SEP> den <SEP> Stockwerk  diskriminator       Die den Relais zugehörigen Kontakte sind mit K  bezeichnet, d. h. der erste Buchstabe R der Relaisbe  zeichnung wird meistens durch den Buchstaben K er  setzt.

   Die nicht relaisabhängigen Kontakte weisen fol  gende Bezeichnungen auf:  
EMI0004.0057     
  
    <I>KSE</I> <SEP> Hilfskontakt <SEP> am <SEP> Schütz <SEP> <I>SE</I>
<tb>  <I>DH</I> <SEP> Kontakt <SEP> des <SEP> Haltknopfes
<tb>  <I>KTa</I> <SEP> bis <SEP> <I>KTe</I> <SEP> Türkontakte
<tb>  <I>KVa</I> <SEP> bis <SEP> <I>KVe</I> <SEP> Verriegelungskontakte
<tb>  <I>KMB</I> <SEP> Kontakt <SEP> am <SEP> Bremsmagnet
<tb>  <I>DCa</I> <SEP> bis <SEP> <I>DCe</I> <SEP> Druckknöpfe <SEP> in <SEP> der <SEP> Kabine
<tb>  <I>DAa</I> <SEP> bis <SEP> <I>DAe</I> <SEP> Druckknöpfe <SEP> in <SEP> den <SEP> Stockwerken       Steuerungszustand bei Ruhestellung der Kabine.  Dem gezeichneten Steuerungsbeispiel wurde eine  Kabinenstellung im Stockwerk a zu Grunde gelegt,  d. h. die Kabine 12 befindet sich im Stockwerk a in  Ruhestellung.

   Die im Schacht 14 montierten Fahnen F  sind so eingestellt, dass die je einem Stockwerk zuge  ordnete Fahne F sich im Luftspalt des Induktionsschal  ters JF befindet, wenn die Kabine im entsprechenden  Stockwerk steht. Demzufolge ist der magnetische Fluss  in der Sekundärwicklung des Induktionsschalters<I>JF</I>  so klein, dass über einen fünften Gleichrichter     GL5    nur  wenig Strom fliesst, und das Relais     RJF    abgefallen ist.  



  In der erwähnten Ruhestellung der Kabine befindet  sich der Schleifer 40 des     Hubpotentiometers   <I>PH</I> in sei-           ner    untersten Stellung. Demzufolge beträgt die Ist  spannung den dem Stockwerk a entsprechenden Wert.  Der Steuervorhalt sowie der Bremsvorhalt sind null,  da die fahrtrichtungsabhängigen Kontakte K1 U11,  K 1<I>U 12, K2 U 11</I> und<I>K2 U 12</I>     offen    sind.

   In dieser Stel  lung der Kabine entspricht der     lstwert    der über dem  Widerstand W60 bzw. auf dem Leiter     LSa    auftretenden       Sollwertspannung.    Die     Istspannunggelangt    vom Schlei  fer 40 über den-dritten Leiter 83,     Potentiometer    P2, die  Kontakte     KIG21,        KIG31,    den Leiter 90, den Wider  stand W89 und den Kontakt     KVH    unverändert auf den  Leiter 93. Die Doppeltriode Va weist am ersten Gitter  42 die Sollspannung des Leiters     LSa    und am zweiten  Gitter 47 die     Istspannung    des Leiters 93 auf.

   Da diese  beiden Spannungen den gleichen Wert aufweisen, sind  die Spannungen über den Widerständen W 113 bzw.       WI   <I>14</I> ebenfalls gleich, so dass die Spule des Relais     RFa     stromlos und demzufolge sein Ruhekontakt     KIFa          (Fig.    7) geschlossen ist.

   Da die Leiter     LSb    bis     LSe,    wel  che an den entsprechenden ersten Gittern der Doppel  trioden     Vb    bis     Ve    angeschlossen sind, eine höhere  Spannung aufweisen als die     Istspannung    an den zweiten  Gittern, sind die Relais     RFb    bis     RFe    angezogen und  demzufolge ihre Kontakte     KIFb    bis     KIFe    offen.

   Da  der Kontakt     KlFa    geschlossen ist, wird das Relais       RSta    über Kontakte     K2UH1        -K2UH2-KIFa    ge  speist und ist selbsthaltend über Kontakte     K4Sta        -          K3Stb.    Demzufolge ist ein Kontakt     K5Sta    geschlossen,  und das Relais     RKSta    wird über einen Kontakt     K4W     und den Kontakt     K5Sta    angezogen.

   In diesem Betriebs  zustand ist die     Steuervorhaltespannung    gleich null, so  dass der Steuerapparat zur Ermittlung der Kabinen  position dient, d. h. die analoge Positionsangabe der  Kabine wird in die entsprechende digitale Information  für die Steuerung umgesetzt. Der     Bremsdiskriminator     übt keine Wirkung auf die Steuerung aus, und alle  übrigen Relais derselben sind abgefallen.    <I>Erstes Fahrbeispiel</I>  Es wird angenommen, dass die Steuerung über den  Druckknopf     DAb        (Fig.    9) einen Fahrbefehl erhält. Das  Relais     RSAb    zieht über einen Kontakt     K2KStb    an und  wird über einen Kontakt     KISAb    selbsthaltend.

   Ein  Kontakt     K2SA6    wird geschlossen und bringt vom Lei  ter<I>L2</I> über die Kontaktkette     K7Stb    bis     K7Ste    das Fahr  richtungsrelais     RR2    zum Anziehen. Über einen Kontakt       K2R2        (Fig.8)    zieht Relais<I>R V2</I> an.

   Da alle Türen und  somit alle Türkontakte     KTa    bis     KTe    geschlossen sind,  ist das Differenzialrelais RT abgefallen. Über Kontakte       K3KB   <I>-</I>     K2RT   <I>- K1 RT -</I>     K4RV2   <I>- K1 R2 -</I>     K4RV   <I>1</I>     -          K1C    zieht das Relais     RW    an und ist über einen Kon  takt<I>K11 W</I> selbsthaltend.

   Ein Kontakt K2 W     (Fig.    6)  schliesst und erregt die Schützenspule     SSE,    wodurch die  Kontakte des Schützes<I>SE</I> schliessen und der Motor       MoG    mit dem Generator     Ge    sich zu drehen beginnt.  Über den Hilfskontakt     KSE    bleibt das Schütz<I>SE</I> selbst  haltend. Die Spule     MVS    des     Verriegelungsmagneten     <I>MV</I> wird über den Kontakt K 1<I>W</I> erregt und verriegelt  die Türe des Stockwerkes a.

   Dadurch sind alle     Verrie-          gelungskontakte        KVa    bis     KVe    geschlossen und Relais         RUH2    wird über Kontakte     DH-        KTa    bis     KTe   <I>-</I>     KYä     bis     KVe-KlRV2    gespeist. Dadurch zieht Relais     RU2     über einen Kontakt     KI        UH2    an, die Spule     MBS    des  Bremsmagneten<I>MB</I> wird über den Kontakt<I>K5U2</I>  erregt und die Bremse B gelüftet.

   Mit dem Schliessen  der     Verriegelungskontaktkette        KVa    bis     KVe    wird das  Relais<I>RE</I> über einen Kontakt     K10W    gespeist. Der  Steuerkontakt     KMB        (Fig.    7) des Bremsmagneten<I>MB</I>  bringt das Relais     RKB    zum Anziehen. Dadurch schliesst  ein Kontakt     K2KB,    und über Kontakte<I>K2RV2</I>     -          K9   <I>W</I> wird Relais     RH3    angezogen.

   Durch das bereits  erwähnte Anziehen von Relais     RU2    werden die Kon  takte<I>K1 U2</I> und<I>K2 U2</I> geschlossen, die Feldwicklung       FGe    des Generators     Ge    wird erregt, und der Aufzug  setzt sich in Bewegung. Durch das Anziehen des Relais       RH3    schliesst ein Kontakt<I>K2H3</I> und über ein Kontakt  <I>K6 W</I> zieht das Relais     RG1    an. Dadurch schliesst der  Kontakt     KIG1,    wodurch der Widerstand W3 kurz  geschlossen wird, und der Aufzug beschleunigt sich auf  seine erste Geschwindigkeitsstufe hin.  



  Über einen weiteren Kontakt     KlKB    des Relais       RKB,    einen Kontakt     K2E    und einen Kontakt<I>K4</I>     UH2     wird das Relais RU12 erregt. Dadurch schliessen die  Kontakte<I>K1 U 12</I> und<I>K2 U 12</I>     (Fig.    4), und zwischen  den Leitern 84 und 83 entsteht eine positive Spannung.  Mittels der Spannungsteilung zwischen dem Wider  stand W51 und dem     Potentiometer    P2, welche direkt  über die geschlossenen Kontakte     KIG21    und     KIG31     erfolgt, wird der zur ersten Geschwindigkeitsstufe ge  hörige Steuervorhalt zwischen den Leitern 83 und 90  erzeugt.

   Dieser Steuervorhalt ist von der Fahrweise des  Aufzuges abhängig, und zwar derart, dass der Steuer  vorhalt der Summe aus     Beschleunigungs-    und Verzö  gerungsweg der entsprechenden Geschwindigkeitsstufe  entspricht. Diese beiden Strecken werden mit dem  Analogmassstab in eine Spannung übersetzt und ent  sprechend mit dem     Potentiometer    P2 eingestellt.  



  Vom Leiter 90 gelangt der Steuervorhalt über den  Widerstand W89 auf den Leiter 85 bzw. 93. Die Über  tragung wird durch den Kondensator<B>C12</B> verzögert.  Diese Verzögerung hat den Zweck, den Steuervorhalt  stetig vorzuschieben, um damit der Aufzugsteuerung  die notwendige Reaktionszeit zur Betätigung der Relais  einzuräumen. Zwischen den Leitern 82 und 93 ist dem  zufolge eine Spannung wirksam, welche sich aus der der  Kabinenposition abhängigen Ist- und der     Steuervor-          haltespannung    zusammensetzt, welch letztere sich für  den beschriebenen Fall der Aufwärtsfahrt zum     Istwert     addiert.

   Demzufolge steigt die Spannung am zweiten  Gitter 47 der Doppeltriode<I>Va</I> und wird höher als die  jenige am ersten Gitter 42, was ein Anziehen des Relais       RFa    zur Folge hat. Da das Abbild des Steuervorhaltes  der ersten Geschwindigkeitsstufe kleiner sein muss als  die kleinste Distanz zwischen zwei benachbarten Stock  werken, erreicht der Spannungswert am zweiten Gitter  der Doppeltriode     Vb    so lange den Spannungswert am  ersten Gitter nicht, bis die Spannung der momentanen  Kabinenposition zusammen mit der Steuervorhalte  spannung gleich gross ist wie die Sollspannung der Ziel  haltestelle b. Sobald diese Spannungen an den beiden      Gittern der Doppeltriode     Vb    gleich gross geworden  sind, fällt das Relais     RFb    ab.

   Vor dem Ausgleich der  Gitterspannungen an der Doppeltriode     Vb    werden wie  dargelegt die Spannungen an den Gittern der Doppel  triode<I>Va</I> ungleich, was ein Anziehen des Relais     RFa     bewirkt und deshalb den Kontakt     KIFa    öffnet. Das  Abfallen von Relais     RFb    bewirkt, dass das Relais     RStb     über Kontakte<I>K3 W - KI</I>     Fb    anzieht und mit seinem       Unterbrecherkontakt        K3Stb    das Relais     RSta    abwirft.

    Das Relais     RStb    wird über Kontakte     K4Stb   <I>-</I>     K3Stc        -          K2Sta    selbsthaltend. Dadurch ist das Markierungs  organ der Zielhaltestelle<I>b,</I> d. h. das Relais     RStb,    an  gezogen.  



  In der Zwischenzeit ist die Beschleunigung des  Aufzuges fortgeschritten und die Geschwindigkeit ge  stiegen, was gleichbedeutend ist mit der Erhöhung der  Ankerspannung. Demzufolge hat sich die positive  Spannung am achten Leiter 88 so weit erhöht, dass sie  grösser wurde als die am     Potentiometer    P8 eingestellte  Sollspannung, so dass die erste Stufe des     Geschwindig-          keitsdiskriminators    mit dem Relais<I>RG21</I> zum An  sprechen kommt. Dies bewirkt ein Öffnen des Kon  taktes<I>K1 G21,</I> der Steuervorhalt der zweiten Stufe wird  eingeschaltet und überträgt sich auf bereits beschrie  bene Weise auf den Leiter 93.

   Je nach Fahrweise des  Aufzuges könnte das Relais     RFc    noch abfallen und den  Kontakt     KIFc    schliessen. Dieses Schliessen bleibt aber  ohne Wirkung, da während der Aufwärtsfahrt der  Kontakt     K2UH2    offen ist und der Kontakt<I>K3 W</I> be  reits wieder geöffnet hat, was aus dem Nachstehenden  hervorgeht. Durch die Festlegung der Zielhaltestelle in  der Steuerung ist demzufolge kein Einwirken mehr  möglich von Seite des     Stockwerkdiskriminators    her.  



  Zur Vorbereitung der Bremsung öffnet der Kontakt       K7Stb    des bereits angezogenen Relais     RStb,    und weil  keine weiteren Rufe vorhanden sind, fällt das Relais       RR2    ab. Dadurch öffnet der Kontakt     KIR2,    das Relais       RW    fällt ab und sein     Selbsthaltekontakt   <I>K11 W</I> öffnet.  Gleichzeitig öffnet der Kontakt<I>K2R2</I> und Relais     RV2     fällt ab.

   Da in diesem Moment in der Steuerung fest  steht, dass nur eine     Stockwerkdistanz    zu durchfahren  ist und demzufolge die erste Geschwindigkeitsstufe  nicht überschritten werden darf, muss ein Anziehen des  Relais     RG2    in der nachstehend beschriebenen Weise  verhindert werden: Kontakte K7 W und     K3G   <I>1 im</I>  Kreise des Relais     RG2    waren unmittelbar vor dem Ab  fallen des Relais R W geschlossen: Es kann sein, dass die  am     Potentiometer    P8 eingestellte Geschwindigkeits  grenze vom Aufzug bereits erreicht worden ist, so dass  das Relais<I>RG21</I> angezogen hat und ein Kontakt  <I>K2G21</I> schliesst. Dadurch würde das Relais     RG2    er  regt.

   Die Anzugsverzögerung des Relais     RG2    ist aber  so gewählt, dass das Relais R W vorher abfällt und des  halb das Relais     RG2    infolge     Wiederöffnen    des Kon  taktes K7 W nicht wirksam werden kann. Eine solche  Verzögerung kann mit bekannten mechanischen oder  elektrischen Verzögerungsmitteln bewerkstelligt wer  den.  



  Mit dem Abfallen des Relais R W schliesst ein Kon  takt<I>K5 W</I> und das Relais     RVH    wird angezogen, da    während der Aufwärtsfahrt ein Kontakt<I>K5</I>     UH2    des       Aufwärtsfahrt-Relais        RUH2    geschlossen ist. Dadurch  wird der Kontakt     KVH    umgelegt und verbindet nun  den sechsten Leiter 86 mit dem Leiter 93, wodurch die  Sollspannung der Zielhaltestelle b über den Kontakt       KIStb    auf den Leiter 93 wirken kann.

   Dies hat zur  Folge, dass der     Stockwerkdiskriminator    nicht mehr  unter der Einwirkung der Kabinenposition und des  Steuervorhaltes steht, sondern über das Relais     RFb     bzw. über einen Kontakt<I>K 1</I>     Fb    und das Relais     RStb     bzw. seinen Kontakt K 1     Stb    beim     Stockwerkspannungs-          teiler    an der Zielhaltestelle b festgehalten wird.  



  Gleichzeitig mit dem Steuervorhalt wurde zwischen  den Leitern 94 und 83 mit Hilfe des Spannungsteilers  für den Bremsvorhalt, bestehend aus dem Widerstand  <I>W52,</I> den Kontakten<I>K1 G2,</I>     KIG3    und dem     Potentio-          meter    P5 auf analoge Weise wie für den Steuervorhalt  der Bremsvorhalt erzeugt. Der Bremsvorhalt wird ver  mittels des     Potentiometers    P5 dem Bremsweg der  ersten Geschwindigkeitsstufe entsprechend eingestellt.  Mit dem Anziehen des Relais     RStb    wird der Kontakt       KIStb    geschlossen, so dass der sechste Leiter 86 gegen  über dem zweiten Leiter 82 die Sollspannung der Ziel  haltestelle b aufweist.

   Da nun die Spannung zwischen  den Leitern 94 und 82, welche sich aus dem     Istwert    der  Kabinenposition und dem Bremsvorhalt zusammen  setzt, kleiner ist als der Sollwert der Zielhaltestelle b, ist  die Spannung zwischen den Gittern 62 und 67 der Dop  peltriode V6 negativ, so dass am polarisierten Relais       RJC    der Kontakt     K2JC    mit dem Kontaktpunkt     JC    ver  bunden ist. In dem Moment, in welchem der Kontakt       K9W    öffnet, wird das Relais     RH3    über Kontakte  <I>K3 U 12 - K</I>     2JC   <I>- K5H3</I> selbsthaltend, womit die Vor  bereitung der Bremsung abgeschlossen ist.  



  Die Einleitung der Bremsung erfolgt, sobald sich die  Kabine auf     Bremswegdistanz    der Zielhaltestelle b genä  hert hat,     d.h.    sobald die Summe der Ist- und der Brems  vorhaltespannung gleich gross ist wie die Sollspannung  der Zielhaltestelle b. Das Potential der beiden Gitter 62  und 67 der Doppeltriode V6 ist in diesem Moment  gleich, so dass das polarisierte Relais     RJC    in die Null  stellung zurückgeht und der Kontakt     K2JC    öffnet, wo  mit das Relais     RH3    abfällt. Dadurch     öffnet    der Kon  takt<I>K2H3</I> und das mechanisch verzögerte Relais     RG   <I>1</I>  fällt ab, was ein Öffnen des Kontaktes K 1 G 1 zur Folge  hat.

   Demzufolge wird der Widerstand W3 wirksam  und reduziert den Strom im     Generatorfeld        FGe,    so dass  der Aufzug auf die Einfahrgeschwindigkeit verzögert  wird, die bestimmt ist vermittels des Erregerstromes  durch die Widerstände W2 bis W5.  



  Kurz vor dem Erreichen der Einfahrgeschwindigkeit  schaltet die erste Stufe des     Geschwindigkeitsdiskrimina-          tors    unter der folgenden Wirkung: Bei der Beschleuni  gung des Aufzuges konnte das Relais<I>RG21</I> der ersten  Geschwindigkeitsstufe anziehen, wie bereits beschrieben  wurde.

   Sobald die Geschwindigkeit und demzufolge  die     Istspannung    der Geschwindigkeit unter die am       Potentiometer    P8 eingestellte Spannung gesunken ist,  fällt das Relais RG21 ab und     öffnet    den Kontakt       K3G21,    womit das<I>RE</I> zum Abfallen vorbereitet wird,           d.h.    nur noch die Selbsthaltung über einen Kontakt       K3E    ist wirksam. Der Kontakt<I>K10</I> W wurde bereits bei  der Vorbereitung der Bremsung geöffnet.  



  Der Aufzug fährt nun so lange mit der Einfahrge  schwindigkeit weiter, bis der Induktionsschalter JF  die Fahne     Fb    erreicht. Dadurch fällt das Relais     RJFab,     ein Kontakt     KIJF    öffnet, und das Relais<I>RE</I> fällt ab.  Der Kontakt     K1E    öffnet und unterbricht den     Verriege-          lungsmagneten   <I>M VS,</I> nachdem der Kontakt<I>K1 W</I> bei  der Vorbereitung der Bremse bereits schon geöffnet hat.  Die Türe im Stockwerk b wird entriegelt, der     Verriege-          lungskontakt        KVb    öffnet, und das Relais     RUH2    fällt  ab.

   Dadurch öffnet der Kontakt<I>K1</I>     UH2    und das Re  lais     RU2    wird stromlos. Durch Öffnen des Kontaktes  <I>K5 U2</I> schliesst die Bremse<I>B.</I> Mit dem Stillstand der  Kabine im Stockwerk b ist die Ruhestellung der Steue  rung wiederum erreicht, ausser dem Weiterlaufen des  Antriebsmotors     MoH.    Insbesondere ist durch Öffnen  der Kontakte<I>K1 U12</I> der Steuervorhalt wieder null  geworden, so dass nur das Relais     RFb    der Zielhaltestelle  abgefallen ist, und alle übrigen Relais     RFa,        RFc    bis       RFe    angezogen sind.  



  <I>Zweites Fahrbeispiel</I>  Es wird nun angenommen, dass ein Fahrgast im  Stockwerk b in die Kabine eintritt und eine Fahrt in das  Stockwerk d, d. h. eine Fahrt über zwei Stockwerke,  wünscht. Durch das Betätigen des Druckknopfes     DCd          (Fig.    9) wird das Relais     RSd    über einen Kontakt       KIKStd    angezogen und über einen Kontakt     KlSd     selbsthaltend. Über Kontakte     K2Sd   <I>-</I>     K6Std   <I>-</I>     K6Ste     wird Relais     RR2    angezogen.

   Der weitere Ablauf der  Steuerfunktionen bis zum Anziehen des Relais     DStc    ist  derselbe wie in der Beschreibung des ersten Fahrbei  spiels. Mit dem Anziehen des Relais     RStc    öffnet im  Kreise des Relais     RR2    ein Kontakt     K6Stc    und mit dem  Abfallen des Relais     RStb    schliesst ein Kontakt     K6Stb.     Das Relais     RR2    bleibt angezogen, da es über Kontakte       K2Sd   <I>-</I>     K6Std   <I>-</I>     K6Ste    gespeist wird. Demzufolge  kann der Beschleunigungsvorgang bis auf die zweite  Geschwindigkeitsstufe hin weitergehen.

   Im Gegensatz  zum ersten Fahrbeispiel bleibt das Relais     RR2    und da  mit Relais R W genügend lange angezogen, so dass dem  Relais     RG2    genügend Zeit zum Anziehen zur Verfügung  steht.  



  In der Zwischenzeit hat, wie früher erwähnt, das  Relais<I>RG21</I> angezogen und schaltet den Steuervorhalt  für die zweite Geschwindigkeitsstufe mit Hilfe des Kon  taktes K1 G21 zu. Der zweite Steuervorhalt gelangt in  bereits beschriebener Weise wie der erste auf Leiter 93  und bewirkt, dass das Relais     RFc    anzieht und das Re  lais     RFd    in die Nähe des     Abfallens    gelangt. Durch die  Weiterfahrt des Aufzuges fällt jetzt das Relais     RFd    ab  und schliesst den Kontakt     K1Fd,    wodurch das Markie  rungsorgan der Zielhaltestelle<I>d,</I> d. h.

   Relais     RStd,    an  zieht und Relais     RSte    durch Öffnen eines Kontaktes       K3Std    zum Abfallen bringt. Durch die Unterbrechung  von Kontakt     K6Std    fällt Relais     RR2    ab, wodurch der  Kontakt     KIR2    öffnet und Relais     RW    stromlos wird.  Dadurch öffnet sein     Selbsthaltekontakt    KI<B><I>1</I></B> W. Gleich-    zeitig öffnet der Kontakt<I>K2R2</I> und das Relais     RV2     fällt ab.

   Das Abfallen des Relais R W bewirkt weiter  einerseits ein Öffnen eines Kontaktes K8 W im Kreise  des Relais     RG3,    was eine weitere Steigerung der Ge  schwindigkeit verhindert, und anderseits die Vorberei  tung der Bremsung nach bereits beschriebener Art ein  leitet.  



  Beim weiteren Verlauf der Beschleunigung bis zur  Nenngeschwindigkeit der zweiten Geschwindigkeits  stufe schaltet bereits die zweite Stufe des     Geschwindig-          keitsdiskriminators    mit dem Relais     RG31.    Doch bleibt  die zugehörige Erhöhung des     Steuervorhaltes,    einge  leitet durch das Öffnen des Kontaktes     KIG31        (Fig.    4)  unwirksam, da im Kreise der Relais     RSta    bis     RSte    der  Kontakt<I>K3 W</I> bereits geöffnet hat, und der Kontakt  <I>K2</I>     UH2    während der ganzen Fahrt offenbleibt.  



  Entsprechend der höheren Geschwindigkeit muss  die Bremsung früher eingeleitet werden, was durch das  Öffnendes Kontaktes<I>K1 G2</I> geschieht und mittels des  zweiten     Potentiometers    P6 der Fahrweise des Aufzuges  entsprechend reguliert werden kann. Sobald sich der  Aufzug auf     Bremswegdistanz    der Zielhaltestelle d ge  nähert hat, wird die Bremsung durch Öffnen des Kon  taktes     K2JC    im Relaiskreis     RH3    eingeleitet.

   Dadurch  fällt das Relais     RH3    ab, und durch Öffnen eines Kon  taktes<I>K3H3</I> fällt das Relais     RG2    verzögert ab, und re  duziert durch Öffnen des Kontaktes<I>K2G2</I> über den  zugeschalteten Widerstand W4 den Erregerstrom in  der Feldwicklung     FGe    und damit die Geschwindigkeit.  Mit dem Öffnen eines Kontaktes<I>K3G2</I> wird die Spule  des Relais     RG   <I>1</I> stromlos und fällt verzögert ab. Der  weitere Verlauf der Bremsung folgt dem bereits Be  schriebenen des ersten Fahrbeispiels.  



  <I>Drittes Fahrbeispiel</I>  Um ein Fahrbeispiel mit drei Geschwindigkeitsstu  fen zu erläutern, wird angenommen, dass im Stockwerk  <I>d</I> ein Fahrgast eintritt und den Druckknopf     DCa    be  tätigt. Dadurch wird das Relais     RSa    über einen ge  schlossenen Kontakt     KlKSta    angezogen und über  einen Kontakt     KISa    selbsthaltend. Über Kontakte       K2Sa    und     K10Sta    wird das Relais RR 1 angezogen.

   In  analoger Weise wie für den ersten Fahrablauf beschrie  ben wurde, werden die     fahrrichtungsabhängigen    Re  lais     RR1,        RV1,        RUH1,        RU1    und     RU11    für Abwärts  fahrt betätigt. Die Beschleunigung des Aufzuges erfolgt  in gleicher Weise, wie für das erste und das zweite Fahr  beispiel beschrieben wurde. In umgekehrter Reihen  folge vollzieht sich der weitere Ablauf der Steuerfunk  tion bis zum Anziehen von Relais     RStb.    Dadurch öffnet  im Kreise des Relais RR 1 ein Kontakt     K6Stb    und der  Kontakt     K6Ste    schliesst.

   Das Relais RR 1 bleibt ange  zogen, da es über die Kontakte     K2Sa    und     K10Sta    ge  speist wird. Demzufolge kann der Beschleunigungs  vorgang bis auf die dritte Geschwindigkeitsstufe hin  weitergehen. Im Gegensatz zum zweiten Fahrbeispiel  bleibt das Relais RR 1 und damit Relais R W genügend  lange angezogen, dass dem Relais     RG3    Zeit zum An  ziehen zur Verfügung steht.      In der Zwischenzeit hat, wie im zweiten Fahrbei  spiel erwähnt, das Relais RG31 angezogen und schaltet  den Steuervorhalt für die dritte Geschwindigkeitsstufe  mit Hilfe des Kontaktes     KIG31    zu.

   Der dritte Steuer  vorhalt bewirkt, dass das Relais     RFb    anzieht und das  Relais     RFa    in die Nähe des     Abfallens    gelangt. Durch  das Weiterfahren des Aufzuges fällt jetzt das Relais     RFa     ab und schliesst den Kontakt     KIFa,    wodurch das Mar  kierungsorgan der Zielhaltestelle a, d. h. das Relais       RSta    anzieht und Relais     RStb    zum Abfallen bringt.  Durch die Unterbrechung des Kontaktes     K10Sta    fällt  Relais RR I ab. Dadurch öffnet ein Kontakt K1 R 1  und das Relais R W fällt ab.

   Seine Selbsthaltung wird  unterbrochen durch den Kontakt<I>K11 W.</I> Gleichzeitig       öffnet    ein Kontakt     K2R1,    und das Relais     RVI    wird  stromlos. Durch das Öffnen des Kontaktes<I>K9 W</I> wird  das Abfallen des Relais     RH3    vorbereitet. Da der Kon  takt<I>K1G3</I> während der Beschleunigungsphase bereits  geöffnet wurde, wurde der Bremsvorhalt durch das  Zuschalten des dritten     Potentiometers    P7 im     Span-          nungsteiler    für den Bremsvorhalt der grössten Ge  schwindigkeit angepasst, wobei durch die Einstellung  des dritten     Potentiometers    P7 die Fahrweise des Auf  zuges berücksichtigt werden kann.

   Sobald sich der Auf  zug auf     Bremswegdistanz    der Zielhaltestelle a genähert  hat, wird die Bremsung durch Öffnen des Kontaktes       KIJC    eingeleitet. Dadurch fällt das Relais     RH3     ab, und durch Öffnen eines Kontaktes<I>K4H3</I> fällt  Relais     RG3    verzögert ab. Durch Öffnen des Kontaktes  <I>K2G3</I> wird der Widerstand W5 zugeschaltet, und der  Erregerstrom in der Feldwicklung     FGe    reduziert sich  und verringert damit die Geschwindigkeit. Durch<B>Öff-</B>  nen eines Kontaktes<I>K3G3</I>     wird,die    Spule des Relais       GR2    stromlos und fällt verzögert ab.

   Der weitere Ver  lauf der Bremsung folgt dem bereits beschriebenen des  zweiten Fahrbeispiels.  



  In zusammengefasster Weise vollzieht sich der Be  schleunigungsvorgang für eine Fahrt mit Endgeschwin  digkeit wie folgt: Mit dem     Anziehen    des Relais     RKB     ist die Vorbereitung der Fahrt durch die Steuerung ab  geschlossen. Einerseits bringt der Kontakt     KIKB    das  Relais<I>RU12</I> zum Anziehen und über die Kontakte  <I>K1 U12</I> und<I>K2U12</I> wird der Steuervorhalt, erzeugt  durch die Spannungsteilung zwischen dem Widerstand  W51 und dem     Potentiometer    P2, der     Istspannung    der  Kabinenposition überlagert.

   Anderseits wird über den  Kontakt     K2KB    das Relais     RH3    angezogen, welches  seinerseits vermittels des Kontaktes<I>K2H3</I> das Relais       RG    1 anzieht und ein Beschleunigen des Aufzuges auf  die erste Geschwindigkeitsstufe hin bewirkt. Gleich  zeitig mit dem Steuervorhalt wird der der ersten Stufe  zugeordnete Bremsvorhalt, erzeugt durch die Span  nungsteilung zwischen dem Widerstand W52 und dem       Potentiometer   <B>P5,</B> wirksam.  



  Nach kurzer Beschleunigungszeit wird das durch  das     Potentiometer    P8 festgelegte Geschwindigkeits  niveau erreicht und das Relais RG21 zieht an. Dadurch  öffnet der Kontakt<I>K1 G21,</I> so dass der der zweiten Ge  schwindigkeitsstufe zugeordnete Steuervorhalt, erzeugt  durch die Spannungsteilung zwischen dem Widerstand    W51 und den     Potentiometern    P3 und P2, stetig ver  zögert vermittels des Widerstandes W89 und des  Kondensators C12, der     Istspannung    der Kabinenpo  sition überlagert wird.

   Durch das Anlegen dieses  Steuervorhaltes wird der     Stockwerkdiskriminator    in  Fahrrichtung vorgeschoben, was bewirkt, dass in Reich  weite des Steuervorhaltes der Reihe nach ein oder meh  rere Relais<I>RF</I> abfallen und damit die entsprechenden  Relais     RSt    angezogen werden. Würde sich nun darunter  das Relais     RSt    der Zielhaltestelle befinden, so würde  das Relais     EW    abfallen, wodurch die Geschwindigkeit  der ersten Stufe fixiert und die Bremsung vorbereitet  würde. Da sich aber das Markierungsorgan der Ziel  haltestelle voraussetzungsgemäss nicht in dem Bereiche  des Steuervorhaltes befindet, fällt Relais     EW    nicht ab.

    Dadurch kann Relais     RG2    anziehen, was bewirkt, dass  die Beschleunigung durch -Schliessen des Kontaktes  <I>K2G2</I> auf die zweite Geschwindigkeitsstufe hin frei  gegeben wird. Gleichzeitig wird der der zweiten Ge  schwindigkeitsstufe zugeordnete Bremsvorhalt, erzeugt  durch die Spannungsteilung zwischen dem Widerstand  W52 und den     Potentiometern    P6 und P5, wirksam.  



  Nach einer weiteren Beschleunigungszeit wird das  durch das     Potentiometer    P9 festgelegte Geschwindig  keitsniveau erreicht, und das Relais<I>RG31</I> zieht an.  Dadurch öffnet der Kontakt     KIG31,    so dass der der  dritten Geschwindigkeitsstufe zugeordnete Steuervor  halt, erzeugt durch die Spannungsteilung zwischen dem  Widerstand W51 und den     Potentiometern    P4, P3 und       'P2,    stetig verzögert mittels des Widerstandes W89 und  des Kondensators C12, der     Istspannung    der Kabinen  position überlagert wird.

   Durch das Anlegen dieses  Steuervorhaltes wird der     Stockwerkdiskriminator    vor  geschoben, was bewirkt, dass in Reichweite des     Steuer-          vorhaltes    der Reihe nach die weiteren Relais<I>RF</I> ab  fallen, und damit die entsprechenden Relais     RSt    ange  zogen werden. Würde sich nun in diesem Bereich das  kennzeichnende Relais der Zielhaltestelle befinden, so  würde das Relais R W abfallen. Da dies aber voraus  setzungsgemäss noch nicht der Fall ist, bleibt das Relais       RW    angezogen.

   Dadurch kann das Relais     RG3   <I>an-</I>  ziehen, was bewirkt, dass die Beschleunigung durch  Schliessen des Kontaktes     K2G3    auf die dritte Geschwin  digkeitsstufe hin freigegeben wird. Gleichzeitig wird  der der dritten Geschwindigkeitsstufe zugeordnete  Bremsvorhalt, erzeugt durch die Spannungsteilung  zwischen dem Widerstand W52 und den     Potentio-          metern    P7, P6 und P5, wirksam.

   Mit dem Erreichen  der Endgeschwindigkeit ist der Beschleunigungsvor  gang beendet, und der Aufzug fährt so lange auf der  Endgeschwindigkeit weiter, bis der Steuervorhalt das  entsprechende Relais<I>RF</I> und somit das Markierungs  organ, d. h. das Relais     RSt    der Zielhaltestelle, betätigt,  womit die Bremsung vorbereitet und kurz darauf einge  leitet wird.  



  Im angeführten Beispiel wird beim Betrieb des       Stock,#verkdiskriminators    als Positionsgeber die Infor  mation erhalten, ob sich die Kabine in einem bestimm  ten Stockwerk befindet oder nicht. Durch geeignete  Wahl des Informationselementes<I>RF in</I> den Stufen die-           ses        Diskriminators    kann aber zusätzlich die für die Auf  zugssteuerung notwendige Information erhalten wer  den, ob sich die Kabine unterhalb oder oberhalb des  betrachteten Stockwerkes befindet. Dies kann für das  vorliegende Beispiel durch Ersetzen der normalen Re  lais RF durch polarisierte Relais erreicht werden.  



  In der elektrischen     Analogietechnik    werden beliebi  gen physikalischen Grössen elektrische     Analogiegrössen     zugeordnet, mit welchen dann die     gewünschten    Opera  tionen durchgeführt werden. Im gezeichneten Beispiel  wurden den Strecken, welche der Aufzug zu durchfah  ren hat, Gleichspannungen als Bezugsgrössen zuge  ordnet. Es können aber als Bezugsgrössen auch Wech  selspannungen herangezogen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Aufzugssteuereinrichtung mit Analog steuerapparat, gekennzeichnet durch einen Stockwerk- diskriminator (Va-Ve), welcher eine jedem Stockwerk entsprechend seinem Niveau zugeordnete Sollspannung mit einer von der Kabinenposition abhängigen Ist spannung vergleicht, wobei der Ist- oder der Sollspan nung eine von der Fahrweise abhängige Steuervorhalte spannung überlagert ist und die Vergleichsresultate in digitale Form umgesetzt die Aufzugssteuerung beein flussen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Einleitung der Bremsung der Ist spannung eine von der Fahrweise abhängige Brems vorhaltespannung überlagert ist, dass ein Bremsdiskri- minator die Summe aus der Ist- und der Bremsvorhalte spannung mit der Sollspannung der Zielhaltestelle ver gleicht und das Vergleichsresultat in digitale Form um gesetzt die Bremsung einleitet. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Geschwindigkeitsdiskriminator eine der Geschwindigkeit entsprechende Istspannung mit nach Geschwindigkeitsniveaus eingestellten Soll spannungen vergleicht und das Vergleichsresultat in digitale Form umgesetzt die den Geschwindigkeiten zugeordneten Steuervorhalte zuschaltet. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Vorschieben des Steuervorhaltes stetig erfolgt. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel (RVH) vorhanden sind, wel che den Stockwerkdiskriminator nach Erreichen eines Markierungsorgans der Zielhaltestelle spätestens bis zur Einleitung einer nächsten Fahrt an der Zielhalte stellt festhält.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen beide Anoden (61, 66) einer Doppeltriode (V6) des Bremsdiskriminators ein polarisiertes Relais (RJC) <I>ge-</I> schaltet ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Stock- werk-Sollspannungsteiler ein eingebautes Potentio- meter (P 1) vorhanden ist, um mechanische Über- setzungsfehler eines Hubpotentiometerantriebes (20) zu beheben. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an einer ersten Gleichstromquelle (GL1) am positiven Ausgang ein erster Leiter (81) und am negativen Ausgang ein zweiter, an Masse liegender Leiter (82) angeschlossen ist, wobei zwischen diese beiden Leiter (81, 82) ein die Istspannung lieferndes Hubpotentiometer <I>(PH) ge-</I> schaltet ist, dessen von der Kabinenposition abhängiger Schleifer (40) mit einem dritten Leiter (83) verbunden ist, welcher einerseits über Reversierkontakte (K1 U11, <I>K1 U12)</I> auf den positiven oder negativen Anschluss einer zweiten Gleichstromquelle (GL2) und anderseits über einen Spannungsteiler für den Steuervorhalt,
    be stehend aus drei Potentiometern (P2, P3, P4) und einem Widerstand (W51), auf einen über Reversier- kontakte (K2U11, K2U12) mit dem positiven oder negativen Anschluss der zweiten Gleichstromquelle (GL2) verbundenen vierten Leiter (84) führt, wobei zwei von der Steuerung betätigte Kontakte (K1G21, K1G31) das zweite und dritte Potentiometer (P3, P4) überbrücken, und ein Ausgangsleiter (90)
    des Span- nungsteilers mit der vereinigten Ist- und Steuervorhalte spannung über einen Widerstand (W89) auf einen fünften Leiter (85) führt, welcher einerseits über einen Kondensator (C12) am dritten Leiter (83) und ander seits über einen Wechselkontakt (KVH) an einem zwei ten Gitter (47) einer jedem Stockwerk zugeordneten Doppeltriode<I>(Va</I> bis Ve) des Stockwerkdiskriminators angeschlossen ist, während auf ein erstes Gitter (42) diesen Trioden über einen stockwerkabhängigen Leiter (LSa bis LSe) die dem Stockwerk zugeordnete Soll spannung wirkt, welche ein zwischen dem ersten (81)
    und dem zweiten Leiter (82) geschalteter Spannungs- teiler, bestehend aus Widerständen (W60 bis W65) und einem Potentiometer (P1), liefert, wobei beide Anoden (41, 46) der Trioden mit dem ersten Leiter (81), eine Kathode (43) über einen Widerstand (WI 13), eine andere Kathode (48) über einen andern Widerstand (W 114) mit dem zweiten Leiter (82) und die beiden Kathoden (43, 48) untereinander je Triode über ein Relais (RFa) verbunden sind. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den dritten (83) und den vierten Leiter (84) ein Spannungs- teiler für den Bremsvorhalt, bestehend aus drei Poten- tiometern (P5, P6, P7) und einem Widerstand (W52), geschaltet ist, wobei zwei von der Steuerung betätigte Kontakte (K1G2, KIG3) das zweite und dritte Poten- tiometer (P6, P7) überbrücken, und ein Ausgangsleiter des Spannungsteilers (93) mit der vereinigten Ist- und Bremsvorhaltespannung auf ein zweites Gitter (62) einer Doppeltriode (V6)
    des Bremsdiskriminators führt, deren Kathoden (63, 68) über einen Widerstand (W256) und einen sechsten Leiter (86) auf eine dritte Gleichstromquelle (GL3) führen, und ein erstes Gitter (67) dieser Triode am sechsten Leiter (86) angeschlossen ist, wobei dem sechsten Leiter (86) die Sollspannung der Zielhaltestelle über einen der Zielhaltestelle zuge- ordneten Kontakt (KISt) überlagert ist, und die eine Anode (61) über einen Widerstand<I>(W254)</I> und die andere Anode (66) über einen andern Widerstand (W255) auf einen an der dritten Gleichstromquelle (GL3) angeschlossenen siebenten Leiter (87) führen, und die beiden Anoden (61, 66)
    untereinander über ein Relais (RJC) verbunden sind. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ist spannung der Geschwindigkeit über einen achten Lei ter (88) auf ein zweites Gitter (77) einer jeden Stufe der zwischen dem ersten (81) und dem zweiten Leiter (82) geschalteten Geschwindigkeitsdiskriminator zugeord neten Doppeltriode (V7 bzw. V8) wirkt, und ein jeder Geschwindigkeitsstufe entsprechend eingestelltes, mit den andern in Serie geschaltetes, den Sollwert der Ge schwindigkeit lieferndes Potentiometer (P8 bzw. P9) ein erstes Gitter (72) der Doppeltriode (V7 bzw.
    V8) beeinfiusst, deren Kathoden (72, 78) je über einen Wider stand (W263 bzw.<I>W273)</I> am zweiten Leiter (82) ange schlossen sind, und deren eine Anode (71) über einen Widerstand<I>(W264</I> bzw.<I>W274)</I> und deren andere Anode (76) über ein Relais (RG21 bzw. RG31) auf den ersten Leiter (81) führt.
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