CH379283A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von direkten positiven Bildern nach dem Silbersalzdiffusionsverfahren - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von direkten positiven Bildern nach dem Silbersalzdiffusionsverfahren

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CH379283A
CH379283A CH6831259A CH6831259A CH379283A CH 379283 A CH379283 A CH 379283A CH 6831259 A CH6831259 A CH 6831259A CH 6831259 A CH6831259 A CH 6831259A CH 379283 A CH379283 A CH 379283A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
drying
materials
hot air
heated
silver salt
Prior art date
Application number
CH6831259A
Other languages
English (en)
Inventor
Neukirchen Peter
Edith Dr Weyde
Original Assignee
Agfa Ag
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D9/00Diffusion development apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren und Vorrichtung zur    Herstellung   von direkten positiven Bildern nach dem Silbersalzdiffusionsverfahren Zur Herstellung von direkten Positiven nach dem Silbersalzdiffusionsverfahren wird nach dem Verfahren der französischen Patentschrift Nr. 879995 eine lichtempfindliche Halogensilberschicht nach der Belichtung in engem Kontakt mit einer Übertragsschicht in Gegenwart eines Halogensilberlösungsmittels entwickelt, wobei in der lichtempfindlichen Schlicht ein negatives Bild der Vorlage entsteht und gleichzeitig das nicht belichtete Halogensilber dieser Schicht sich in dem Entwickler mindestens teilweise löst und in, die Übertragsschicht diffundiert, wo es zu einem seitenrichtigen positiven Bild der Vorlage entwickelt wird.

   Zur Durchführung dieses Verfahrens ist es erforderlich, dass de vorgenannten Schichten getrennt mit der Entwicklungsflüssigkeit benetzt und anschliessend zusammengepresst werden. Im allgemeinen werden nach kurzer Kontaktzeit die beiden Schichten wieder getrennt und dann einzeln getrocknet. 



  In der deutschen Patentschrift Nr. 1 003 580 wird ein Verfahren beschrieben, nach dem man die in Kontakt stehenden Negativ- und Positivschthten zuerst zum Beispiel heiss trocknet und sie dann voneinander trennt,    wodurch   das Verfahren einfacher und schneller wird. In dieser Patentschrift werden auch Vorrichtungen angegeben, mit deren Hilfe die Heisstrocknung    durchgeführt   werden kann. 



  Diese Vorrichtungen entsprechen im Prinzip eine r Trockentrommel, wie sie für photographische Papiere zur Trocknung allgemein benutzt wird. Dabei bleiben Positiv- und Negativschicht bis zur völligen Trocknung unter einem gewissen Druck in Kontakt. Diese Vorrichtungen sind verhältnismässig umfangreich und brauchen viel Raum. 



  Da bei dieser Vorrichtung die beiden Papiere bis zum Schluss unter einem gewissen Druck stehen, blei- ben die Schichten sehr glatt aneinander haften und bieten keine Angriffsmöglichkeit für eine leichte und einfache mechanische Trennung. 



  Es wurde nun gefunden, dass man bei der Heisstrocknung der Papiere eine mechanische Trennung der beiden Schichten erleichtern kann, wenn man die Papiere durch eine Art Heissluftkanal führt. 



  Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von direkten positiven Bildern nach den Silbersalzdiffusionsverfahren durch bildmässige Belichtung eines lichtempfindlichen Negativmaterials, Entwicklung und Inkontakt bringen der Silberhalogenidschicht des Negativmaterials mit der Übertragschicht eines Positivmaterials. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass nach Befeuchtung mindestens eines der beiden Materialien mit der Entwicklerflüssigkeit und nachdem das Negativ- und das Positivmaterial in Kontakt gebracht sind, beide Materialien zur vollständigen Trocknung durch einen Kanal, in dem sich heisse Luft befindet, geleitet werden.

   Die Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens Ist dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Heissluftkanal aufweist, der einen geraden oder gekrümmten Verlauf hat und von dem mindestens eine Wandung heizbar ist. 



  Zweckmässig werden die, Materialien zu Beginn des Trocknungsprozesses höher erhitzt als später, wodurch eine Trenndung der Schichten voneinander erleichtert wird. Die eine Wanddung des Heissluftkanals kann zum Beisdpiel von einer geheizten Walze    geblfdet   werden. Wenn die    Materialien   den Heissluftkanal    verlassen,   so    führt   man sie am besten noch zwischen zwei    Walzen      hindurch,      dtiie   ausser    iihredr   Funktion, .die    Materialien   zu    transportieren,   noch die Aufgabe haben,

      durrch      deinen      Büg      eZleffekt   die    Mate-      rialken   zu    glätten.   Es    Ist   weiterhin zweckmässig, die 

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 Lange des Trockenweges, die Transportgeschwindigkeit und die Erwärmung der Walze, welche die, eine Wand des Heissluftkanals bildet, so einzurichten, dass die Materialien bei der Ausführungswalze noch eine Spur feucht sind. Als    vorteilhaft   hat es sich erwiesen, wenn die Materialien anfangs verhältnismässig rasch erhitzt werden. Das äusserste Ende der Materialien wird dann    wi   und die beiden Schichten springen wenigstens stellenweise auseinander.

   Durch einen Dorn kann man dann leicht eine vollständige mechanische Trennung der Schichten herbeiführen. 



  Zur Heisstrocknung eignen sich besonders Schichten nach dem deutschen Patent Nr. 1 013 965, da diese auch nach vollständiger Trocknung nicht fest aneinanderhaften. 



  Dass erfindungsgemässe Verfahren wird nachstehend beispielsweise anhand der Zeichnung    näher   erläutert, die in den Fig. 1 bis 3 in Ansicht, teilweise im Schnitt, je ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung veranschaulicht, wobei die Negativ- und Positivmaterialien aus Papieren bestehen. Beispiel 1 (Fig. 1) Die auf der Grundplatte 1 befestigten Lagerschilder 2 dienen zur Aufnahme der Walzen. Hinter den Einführungsschmitzen werden die Papierre 12 durch die Einführungswalze 3, die federnd gelagert ist, 4, über einen Abstreifer 5 in einen Heissluftkanal geleitet. Die eine Wandung dieses Kanals besteht aus einer Walze 7, die in bekannter Weise durch Dampf, Heissluft, elektrische Widerstände, Lampen oder durch einen Infrarotstrahler geheizt isst, B.

   Die andere Wand 6 isst kornzentrisch dazu gelagert und besitzt, um die sich bei der Trocknung bildenden Wasserdämpfe abzuleiten, eine grosse Anzahl von Bohrungen. Die Auslaufwalze 9, die für den gewünschten Pressdruck einstellbar ist, leistet das Papier über einen Abstreifer 10 aus dem Gerät. Der Antrieb erfolgt durch Motor 11. 



  Durch die Einführungswalze werden die Papiere kurzfristig mit der heissen Walze in Berührung gebracht, wodurch die Blätter an ihrem Ende stellenweise oder ganz auseinanderspringen. Um sie mechanisch zu trennen, bringt man entweder nach der    Ein-      führungs-   oder vor der Ausführungswalze einen Dorn an, der beide Blätter mechanisch voneinander trennt. Beispiel 2 (Fig. 2) Die auf der Grundplatte 1 befestigten Lagerschilder 2 dienen zur Aufnahme der Walzen. Die Einführungswalzen 3 und 4 haben keinen direkten Kontakt mit der geheizten Walze 7. Man kann hierfür auch die Walzen verwenden, die in den üblichen Geräten vorhanden sind, die zur Verarbeitung der nach dem Silbersalzdiffusionsverfahren arbeitenden Papiere dienen.

   Die Papiere gelangen dann in einen Heissluftkanal, der von der mit einer    Heizvorrich-      tung,   8 versehenen Walze 7 und einem konzentrisch gelagerten Hohlzylinder 6 gebildet wird. Dieser Zylinder trägt eine Anzahl Öffnungen, um den Wasser- dampf, der sich bei der Trocknung der Bilder bildet, abzuleiten. Die Abstreifer 5 leiten die getrockneten Papiere auf die Ausführwalze 9. Der Antrieb erfolgt durch den Motor 10. 



  Die geheizte Walze 7 kann entweder rotieren, was den Wärmeausgleich beschleunigt, oder stillstehen. 



  Beispiel 3 (Fing. 3) Eine etwas andere Lösung des Problems zeigt Beisspiel 3. Das Schema eines Gerätes 1 dient für die Entwicklung von Papieren für das    Silbersalzdif-      fusionsverfarhren.   Die Austritteswalzen 2 dieses Gerätes führen die Papiere in das Trocknungs- und Trenngerät 3. In diesem Falle wird en flachliegender Trocknungskanal 4 verwendet, von den entweder beide oder nur eine Fläche hoch geheizt sind. Nach Austritt aus dem Heizkanal werden die Papiere von der Austrittswalze 5 erfasst und durch einen Dorn 6 mechanisch getrennt. Um diese Trennung sicher zu gestalten, ist es zweckmässig, die Heizung des Kanals so durchzuführen, dass sei Anfang viel höhere Temperaturen zeigt als Mitte und Ende.

   Dies kann man zum Beispiel dadurch erreichen, dass man eine Kanalfläche ganz heizt, während die andere nur in ihrem ersten Viertel geheizt wird. 



  Es kann auch zweckmässig sein, die Trockenvorrichtung mit einem Entwicklungsgerät, beispielsweise gemäss dem Schweizer Patent Nr. 314663 zu kombinieren, bei dem das Positivpapier entweder gar nicht oder nur vorderseitig angefeuchtet wird. Bei Verwig geeigneter Schichten, wie beispielsweise gemäss Patent Nr. 1 013 965, ist der Feuchtigkeitsbedarf verhältnismässig klein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von direkten positiven Bildern nach dem Silbersalzdiffusionsverfahren durch bildmässige Belichtung eines lichtempfindlichen Negativmaterials, Entwicklung und Inkontaktbringen der Silberhalogenidschicht des Negativmaterials mit der Übertragschicht eines Positivmaterials, dadurch gekennzeichnet, dass nasch Befeuchtung mindestens eines der beiden Materialien mit den Entwicklerflüssigkeit und nachdem das Negativ- und das Positivmaterial in Konitakt gebracht sind, beide Mate- rialiien zurr vollständigen Trocknung durch einen Kanal, ;in dem sich heisse Luft befindet, geleitet werden. UNTERANSPRUCH 1.
    Verfahren nach Paten:tanspruich I, dadurch ge- kennzeichnet, diass man die Materialien zu Beginn des Trocknungsprozesses höher erhitzt als später, wodurch eine Trennung der Schichten von.e.inander erleichtert wird. PATENTANSPRUCH 11 Vomichtuing zur Durchführung des Verfahrens nach Patentainspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Heissluftkanal aufweist, der einen geraden <Desc/Clms Page number 3> oder gekrümmten Verlauf halt und von dem mindestens eine Wandung ,heizbar ist. UNTERANSPRÜCHE 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Wandung des Heissluftkanals durch eine geheizte Walze (7) und die andere durch einen konzentrisch dazu gelagerten Hohlzylinder (6) gebildet wird. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlzylinder (6) zur Ableitung der sich bei der Trocknung bildenden Wasserdämpfe mit Bohrungen versehen ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass vor und nach dem Trockenkanal Einführungs- bzw. Austmittswalzen vorgesehen sind. 5. Voorichtung nach Patentanspmuch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass nasch den Austrätswalzen ein Dorn vorgesehen ist, der die Materialien mechanisch voneinander trennt. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Trocknungsvorrichtung mit einem Entwicklungsgerät kombiniert ist.
CH6831259A 1958-01-20 1959-01-14 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von direkten positiven Bildern nach dem Silbersalzdiffusionsverfahren CH379283A (de)

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