CH379636A - Kunstglaswanne, insbesondere für Leuchten mit Entladelampen - Google Patents
Kunstglaswanne, insbesondere für Leuchten mit EntladelampenInfo
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Description
Kunstglaswanne, insbesondere für Leuchten mit Entladelampen Es sind Kunstglaswannen zum Abschluss eines Gehäuses für Leuchten mit Entladelampen nach un ten bekannt. Zum abnehmbaren Befestigen dieser Wannen am Gehäuse sind Verschlussorgane aus andersartigem Werkstoff als demjenigen der Wanne bekannt und in Form von Scharnieren, Verschluss bügeln, Knebeln und dergleichen üblich. Jedoch bietet die Befestigung solcher Verschlussorgane an der Kunstglaswanne Schwierigkeiten.
Insbesondere sind an die Wanne angeschraubte Verschlussorgane nicht beliebt, weil die Kunstglaswanne im Bereich der betreffenden Bohrungen leicht einreissen. Es wurde daher bereits vorgeschlagen, Formstücke aus dem gleichen Material wie dasjenige der Kunstglas- wanne an deren Rand anzukleben oder anzuschwei ssen, wobei diese Formstücke entweder die Lager stelle für Zentralverschlüsse oder Verstärkungen für die zu durchbohrenden Teile bilden. Dadurch sind jedoch eine Verteuerung der Bauart und Verschlech terung des Aussehens der Kunstglaswannen verbun den.
Das bestehende Bedürfnis, eine billige, zweck mässige, dauerhafte und ästhetisch wirkende Be festigung der Verschlussorgane an der Kunstglas wanne, ist bisher nicht in befriedigender Weise ge löst worden. Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile und betrifft eine Kunstglaswanne der eingangs erwähnten Art, mit mindestens einem am Wannenrand befestigten Verschlussorgan aus an dersartigem Werkstoff, die dadurch gekennzeichnet ist, dass der Wannenrand mindestens im Bereich der Befestigungsstelle rinnenartig nach aussen umgebo gen ist und das Verschlussorgan einen in die Rinne hineinragenden Verankerungsfuss aufweist,
der in einer beiderends des Fusses durch je eine Quer wand begrenzten, in den muldenartigen Rinnenrand eingegossenen Masse eingebettet ist. Damit entfällt nicht nur die Notwendigkeit des Durchbohrens von irgendwelchen Teilen der Wanne zur Befestigung der Verschlussorgane sowie die Verwendung von Zwischenstücken aus gleichem Werkstoff, wie der jenige der Wanne, sondern es wird auch eine ratio nelle Herstellung und dadurch eine grössere Wirt schaftlichkeit erreicht, wobei das Anbringen der Verschlussorgane keinerlei Schwierigkeiten bietet.
Die Zeichnung zeigt vier Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
Fig.l zeigt für das erste Ausführungsbeispiel einen Vertikalschnitt durch die Randpartie einer Kunstglaswanne.
Fig. 1a zeigt in derselben Darstellung die gegen überliegende Randpartie vor dem Einsetzen des Verschlussorgans.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie Il bis Il in Fig. 1.
Die Fig.3 und 4 bzw. 5 und 6 zeigen in der gleichen Darstellung wie die Fig. 1 und 2 das zweite und dritte Ausführungsbeispiel.
Fig.7 zeigt in derselben Darstellung wie Fig. 1 das vierte Ausführungsbeispiel.
Fig. 8 ist eine Ansicht in Richtung des Pfeiles A teilweise im Schnitt.
Beim Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 1, 1a und 2 ist eine Kunstglasabschlusswanne 1 für eine Leuchte vorgesehen, deren Wannenrand 2 gemäss den Fig.l und la ringsum rinnenartig nach aussen und unten abgebogen ist.
An der für die Befesti gung .eines bügelförmigen Verschlussorgans 5 vor gesehenen Stelle ist in die Rinne das Verschlussorgan 5 bis zur Anlage der beiden Bügelschenkel 5a am Rinnenboden eingesetzt. Beiderends des Bügels 5 ist der Rand 2 mit je einer nach unten gerichteten Einkerbung 4 versehen, deren einander zugekehrte Schrägflanken 14 Querwände für den dazwischen liegenden muldenartigen Rinnenraum 3 bilden.
Die- ser Rinnenraum 3 ist mit -einer eingegossenen, festen und an allen die Mulde begrenzenden Flächen des Randteils 2 festhaftenden Masse 11 .ausgefüllt, in welche die je einen Verankerungsfuss bildenden Schenkel 5a festsitzend eingebettet sind. Gemäss Fig.2 liegt die untere waagrechte Begrenzungs@ fläche 6 der Masse 11 in der gleichen Ebene wie die Unterseiten der Einknickungen 4.
Auf alle Fälle steht sie jedoch nicht gegenüber der Unterkante des Randteiles 2 vor, wodurch ein ästhetisches Aussehen erzielt wird. Um eine Beeinträchtigung der Dich tung durch die Einkerbungen 4 gebildeten Einbuch tungen zu unterbinden, sind diese mit einer einge gossenen Masse 7 völlig ausgefüllt. insbesondere die Masse 11, aber gegebenenfalls auch diejenige 7 besteht aus einem widerstandsfähigen Kunststoff, insbesondere einem thermoplastischen Kunststoff. Für die Gussmasse 11 haben sich z. B. Polymeth- acrylate bewährt.
Das Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 3 und 4 unterscheidet sich von dem vorausgehenden da durch, dass die die Mulde begrenzenden Querwände statt durch Einkerbungen des Wannenrandes 2 durch beiderseits des Verankerungsfusses 8a des das Ver- schlussorgan 8 bildenden Bügels sitzende, der Rin nenform angepasste Flansche 10 gebildet sind. Der Bügel 8 kann, ebenso wie der Bügel 5, aus einem Formpressstück aus Kunststoff, z. B. einem Poly amid, bestehen. Der Fuss 8a kann über die ganze Länge des Bügels 8 durchgehen oder, wie im vor angehenden Ausführungsbeispiel vorgesehen, aus zwei Schenkeln bestehen.
Er ist zur Erzielung einer besseren Verankerung, wie aus Fig. 3 hervorgeht, mit einem keilförmigen Querschnitt versehen.
Das Ausführungsbeispiel gemäss den Fig.5 und 6 unterscheidet sich von demjenigen nach den Fig. 3 und 4 dadurch, dass das Verschlussorgan statt einer Bügelform die Form eines Lagerbockes 9 aufweist, dessen in der Masse 11 eingebetteter Fuss 9a zwei nach den einander abgekehrten Seiten vorspringende, an ihren freien Enden die Flansche 10 tragende Schenkel aufweist. Auch diese Schenkel haben zur besseren Verankerung gemäss Fig.5 eine im Quer schnitt keilförmige Gestalt.
Beim Ausführungsbeispiel gemäss den Fig.7 und 8 sind die die Mulde beiderends abschliessenden Querwände aus je einer in die Rinne eingepassten, festsitzenden Scheibe 13 gebildet, die aus dem glei chen Material wie die Wanne bestehen können und zweckmässig mit dieser verschweisst sind. Das Ver- schlussorgan 12 besteht in diesem Ausführungsbei spiel aus einem Scharnierteil, dessen abgewinkelter Fuss 12a bis an den Muldengrund reicht und wieder in die Gussmasse 11 eingebettet ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kunstglaswanne, insbesondere für Leuchten mit Entladelampen, mit mindestens einem am Wannen rand. befestigten Verschlussorgan aus andersartigem Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, dass der Wan nenrand (2) mindestens im Bereich der Befestigungs stelle rinnenartig nach aussen umgebogen ist und das Verschlussorgan (5; 8; 9; 12) einen in die Rinne hineinragenden Verankerungsfuss <I>(5a; 8a; 9a;12a)</I> aufweist, der in .einer beiderends des Fusses durch je eine Querwand begrenzten, in den muldenartigen Rinnenrand (3) eingegossenen Masse (11) einge- bettet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Wanne nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Querwände durch die einan der zugekehrten Flanken (14) je einer Einkerbung (4) der Rinne gebildet sind. 2. Wanne nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Querwände aus je einer in die Rinne eingepassten festsitzenden Scheibe (13) bestehen. 3.Wanne nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Querwände aus beiderends am Verankerungsfuss <I>(8a; 9a)</I> sitzenden, der Binnen form angepassten Flanschen (10) bestehen. 4. Wanne nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gussmasse (11) aus Poly- methacrylat besteht. 5. Wanne nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verschlussorgan aus einem Formpressstück aus Kunststoff, z. B. Polyamid, be steht. 6.Wanne nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verschlussorgan (12) aus Leichtmetall besteht.
Applications Claiming Priority (1)
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1960
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