CH379851A - Druckfester, flüssigkeitsdichter Schlauch - Google Patents

Druckfester, flüssigkeitsdichter Schlauch

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CH379851A
CH379851A CH167760A CH167760A CH379851A CH 379851 A CH379851 A CH 379851A CH 167760 A CH167760 A CH 167760A CH 167760 A CH167760 A CH 167760A CH 379851 A CH379851 A CH 379851A
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CH
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hose
resistant
liquid
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hoses
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CH167760A
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Brennecke Walter Dr Dipl-Chem
G Hanxleden Max
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Glanzstoff Ag
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    • B29D23/001Pipes; Pipe joints
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Description


  Druckfester, flüssigkeitsdichter Schlauch    Druckfeste, flüssigkeitsdichte Schläuche, insbeson  dere Feuerwehrschläuche, werden im allgemeinen aus       Baumwoll-,    Hanf- oder Jutegeweben hergestellt, die  anschliessend gummiert werden. Derartige Schläuche  sind bei rauher     Beanspruchung,    wie bei der Brand  bekämpfung oder auch bei Übungen, wenig dauer  haft. Trotz der Gummierung zeigen die Fasern     aus-          serdem,    wenn sie bei weniger sorgfältiger Pflege in  nassem Zustand liegen bleiben, frühzeitig     Verrottungs-          erscheinungen.     



  Einen gewissen Fortschritt konnte man durch die  Verwendung synthetischer Textilrohstoffe, wie Poly  amide für die Schlauchherstellung erzielen, da diese  Materialien eine wesentlich höhere Scheuer- und       Knickbruchfestigkeit    haben     und    ausserdem, dank  ihrer geringen Wasseraufnahmefähigkeit auch sehr  gut     verrottungsbeständig    sind.  



  Es gibt verschiedene Verfahren, derartige Schläu  che dadurch flüssigkeitsundurchlässig zu machen, dass  man sie mit einem geeigneten     Lösungs-    oder     Quel-          lungsmittel    behandelt und erwärmt, so dass sich die  Zwischenräume in dem Gewebe     schliessen.     



  Ausserdem ist es bekannt, solche Schläuche     mit     einem Gummifutter zu versehen, z. B. in der Art, dass  ein aussen mit Klebstoff versehener Gummischlauch  in den Textilschlauch eingezogen und durch geeignete  Behandlung mit diesem verbunden wird.     Derartige     Schläuche sind durch die dicke Gummi-Einlage je  doch     verhältnismässig    schwer und unhandlich.  



  Es ist an sich auch allgemein bekannt, Gewebe  und Gewirke aus synthetischen Textilrohstoffen mit  Kunststoffen zu beschichten. Diese Verfahren werden  jedoch bisher nur bei flächigen Gebilden angewandt,  da die Kunststoffschicht durch ein Streichverfahren  aufgebracht wird. Es ist selbstverständlich, dass ein    derartiges Verfahren bei Schlauchgeweben nicht an  wendbar ist.  



  Es wurde gefunden, dass ein aus einem vollsyn  thetischen     Kunststoffasern-Gewebe    hergestellter  Schlauch druckfest und vollkommen flüssigkeitsdicht  ist, auch sämtlichen Anforderungen hinsichtlich  Scheuerfestigkeit, sowie     Verottungsbeständigkeit    ge  nügt und sich ausserdem durch ein geringes Gewicht  auszeichnet, wenn seine Innenseite mit einem     Film     aus einem vollsynthetischen Kunststoff     beschichtet    ist.  



  Vollsynthetische Kunststoffe sind aus niedermole  kularen     Ausgangsstoffen    aufgebaute polymere Ver  bindungen, wie z.     B.-        Polyurethane,        Polyacrylsäure-          produkte,        Polyvinylchlorid    usw.  



  Zur Herstellung des Schlauches kann man jeden  geeigneten vollsynthetischen Kunststoff verwenden.  Als     Beschichtungsmittel    ist möglichst ein Kunststoff  zu wählen, der auf dem des Schlauchgewebes gut  haftet. Es wurde gefunden, dass die Kombination  Polyesterfäden für den Schlauch und     Polyurethane     für den     Film    besonders günstig ist, weil die     Poly-          urethane    sehr gut auf dem Polyestergewebe haften  und weil sie eine sehr gute     Wärme-    und Kältebestän  digkeit besitzen. Grundsätzlich ist es jedoch auch  möglich, andere, weniger gut     haftende,    Kunststoffe,  wie z.

   B.     Polyacrylsäureprodukte    oder     Polyvinylchlo-          rid    zu verwenden, wobei dann im     letzteren    Fall die  an sich bekannte     Mitverwendung    eines     Haftvermittlers          auf        Isocyanatbasis    im ersten Aufstrich ratsam sein  kann.  



  Die Beschichtung kann in     bekannter    Weise der  art     durchgeführt    werden, dass man in die senkrecht  aufgehängten Schläuche das mit einem Lösungsmittel  verdünnte Kunststoffprodukt einfüllt und die Füllung  nach einer kurzen     Verweilzeit    wieder ablaufen     lässt,     oder noch besser mit Druckluft herausdrückt. Gege-           benenfalls    wird dieser Arbeitsprozess nach Antrock  nen der Schicht beliebig oft wiederholt. Dieses Ver  fahren lässt sich jedoch nur bei Schläuchen begrenz  ter Länge durchführen.  



  Man kann jedoch auch in der Weise vorgehen,  dass man einen     kugel-    oder stromlinienförmigen per  forierten     Körper,    der mit einer Kunststofflösung oder       -dispersion    gefüllt ist, durch den Schlauch hindurch  zieht oder drückt, wobei durch die Öffnungen die       Kunststofflösung    an die Innenwand des Schlauches  abgegeben wird. Es kann auch eine gewisse Menge  Kunststofflösung in den Schlauch eingefüllt und mit       Hilfe    des hindurchgezogenen nicht perforierten Rota  tionskörpers auf die     innere    Schlauchwindung ausge  strichen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Druckfester, flüssigkeitsdichter Schlauch, insbe sondere Feuerwehrschlauch, aus einem aus vollsyn thetischen Kunststoffasern bestehenden Gewebe, gekennzeichnet durch einen auf der Innenseite des Gewebes aufgebrachten Film aus einem vollsyntheti schen Kunststoff. UNTERANSPRUCH Schlauch nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein Schlauchgewebe aus Polyesterfäden und einen Film aus Polyurethanen.
CH167760A 1959-02-28 1960-02-15 Druckfester, flüssigkeitsdichter Schlauch CH379851A (de)

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