CH380089A - Elektrofilteranlage - Google Patents

Elektrofilteranlage

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CH380089A
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CH187460A
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Schmid Kurt
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Plus Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/66Applications of electricity supply techniques
    • B03C3/68Control systems therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Voltage And Current In General (AREA)

Description


      Elektrofilteranlage       Elektrofilter werden, um eine gute Filterwirkung  zu erreichen, mit einer Gleichspannung betrieben, die  sehr nahe an der     Durchschlagspannung    der sich zwi  schen den Elektroden des Filters befindenden Gas  strecke liegt. Nicht selten wird daher durch schwer  kontrollierbare, plötzlich auftretende Änderungen der  Verhältnisse, wie Zusammensetzung, Feuchtigkeits  gehalt und Temperatur des Gases, Staubbrücken oder  mechanische Schwingungen des Sprühgitters, die elek  trische Durchschlagfestigkeit der Gasstrecke an irgend  einer Stelle des Filters herabgesetzt, und es bildet sich  an dieser Stelle ein Lichtbogen aus.

   Durch Konzentrie  rung des gesamten Filterstromes auf die Ansatzstelle  des Lichtbogens besteht die Gefahr einer Beschädigung  des Sprühgitters, wenn der Lichtbogen innert einer  gewissen Zeit nicht gelöscht wird. Ausserdem ist die  Wirkung des Filters während des stehenden Licht  bogens stark beeinträchtigt.  



  Die vorliegende Erfindung     betrifft    eine Elektro  filteranlage mit einem elektrostatischen Filter, einem  Hochspannungstransformator mit Gleichrichter, der  über einen stromsteuernden Hauptverstärker aus dem  Netz     gespiesen    wird und mit einem zur Steuerung die  ses Hauptverstärkers dienenden     Steuerstromverstär-          ker,    dem zum     Wegschalten    von Kurzschlüssen ein  Steuergerät zugeordnet ist.  



  Die erfindungsgemässe Elektrofilteranlage kenn  zeichnet sich dadurch, dass in diesem Steuergerät ein  zwei Arbeitswicklungen und zwei Steuerwicklungen  aufweisender     Hilfsmagnetverstärker    in     Selbstsätti-          gungsschaltung    vorgesehen ist, dessen Arbeitswick  lungen einerseits direkt und anderseits über je einen       Selbstsättigungsgleichrichter    und eine     Gleichrichter-          Brückenschaltung    an das Netz angeschlossen sind,

    wobei der Gleichstromausgang der Brückenschaltung  mit einem Steuereingang des     Steuerstromverstärkers     elektrisch verbunden ist und die eine Steuerwicklung    von einem von der Primärspannung des Hochspan  nungstransformators abgeleiteten Steuerstrom und die  andere Steuerwicklung von einem von dem durch das  elektrostatische Filter     fliessenden    elektrischen Strom  abgeleiteten Steuerstrom beeinflusst wird und diese  beiden Steuerwicklungen so geschaltet sind, dass ihre  zugehörigen, mittels getrennter Einstellmittel einstell  baren Steuerströme einander entgegengesetzt wirkend  die     Steuerdurch$utungbeeinflussen,    derart, dass, sofern  die beiden Steuerströme mittels der genannten Ein  stellmittel in einem bestimmten Verhältnis zueinander  eingestellt sind,

   beim Auftreten eines Kurzschlusses  der     Hilfsmagnetverstärker    öffnet und beim Verschwin  den des Kurzschlusses derselbe schliesst.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der  Elektrofilteranlage nach der Erfindung dargestellt. Es  zeigen       Fig.    1 das Schaltungsschema der Anlage und       Fig.    2, 3 und 4 zum Verständnis der Wirkungsweise  der Anlage dienende     Steuerkennlinien.     



  Im Schaltungsschema nach     Fig.    1 ist mit 1  ein elektrostatisches Filter bezeichnet, das mittels  eines Hochspannungstransformators mit Gleich  richter 2 mit Gleichstrom betrieben wird. Der  Hochspannungstransformator 2 wird über einen strom  steuernden Hauptverstärker 3 aus dem Wechselstrom  netz     gespiesen.    Zur Steuerung dieses Hauptverstärkers  3 ist ein     Steuerstromverstärker    4 mit nachgeschaltetem  Gleichrichter 5 vorgesehen. Dieser     Steuerstromverstär-          ker    4, der als Magnetverstärker in     Selbstsättigungs-          schaltung    ausgeführt ist, weist zwei Steuereingänge 4a  und 4b auf.

   Dem Steuereingang 4a wird mittels nicht  gezeichneten Einstellmitteln ein Steuerstrom     i2    zuge  führt. Diese Einstellmittel können von Hand oder auto  matisch einstellbar sein. Dem Steuereingang 4b ist ein  Steuergerät 6 zugeordnet, das zum     Wegschalten    von  Kurzschlüssen im Filter 1 dient.      Im Steuergerät 6 ist ein zwei Arbeitswicklungen 7a  und zwei Steuerwicklungen 7b und<B>7e</B> aufweisender       Hilfsmagnetverstärker    7 vorgesehen.

   Die Arbeitswick  lungen 7a sind einerseits direkt und anderseits über je  einen     Selbstsättigungsgleichrichter    14 und eine Gleich  richter-Brückenschaltung 15 an das Netz     (U:s)    ange  schlossen, wobei der Gleichstromausgang der Brücken  schaltung 15 mit einem Steuereingang 4b des Steuer  stromverstärkers 4 elektrisch verbunden ist. Im Strom  kreis einer weiteren Steuerwicklung 7d, die ebenfalls  mit dem Steuereingang 4b in Verbindung steht, ist ein  Widerstand 8 vorgesehen, dessen Bedeutung später  erläutert wird. An den Primärklemmen des Hochspan  nungstransformators 2 ist ein Spannungswandler 9 an  geschlossen.

   Im Sekundärstromkreis dieses     Spannungs-          wandlers    9 ist ein Gleichrichter 10 in Brückenschaltung  vorgesehen, der über einen einstellbaren Widerstand 11  mit der Steuerwicklung 7b verbunden ist. Im Strom  kreis des elektrostatischen Filters 1 ist ein     Shunt    12  vorgesehen, dessen Klemmen über einen einstellbaren  Widerstand 13 mit der Steuerwicklung     7e    verbunden  sind.  



  Im folgenden ist die Wirkungsweise der Elektrofil  teranlage beschrieben:  Die Kennlinie des Hauptverstärkers 3 ist in     Fig.    2  dargestellt. Als Parameter ist darin der Steuerstrom       i,    des Hauptverstärkers 3 aufgeführt. Dieser Steuer  strom wird über den     Steuerstromverstärker    4 mit nach  geschaltetem Gleichrichter 5 eingestellt. Der Steuer  stromverstärker 4 besitzt eine Kennlinie gemäss     Fig.    3  und wird von einem einstellbaren Steuerstrom     i2    aus  gesteuert.  



  Diese Anordnung stellt eine Stromquelle zur Spei  sung des Filters mit     äufgeprägtem    Strom dar, da der  Primärstrom     I,    des Hochspannungstransformators 2  bei einer Schwankung der Spannung     U,    = 0 bis     U,     0,8     U,;    konstant bleibt und im wesentlichen nur vom  Steuerstrom il des Hauptverstärkers 3 abhängt. Die  Spannung     U,    hängt von der Gleichspannung U2 ab.  Tritt am Filter ein Kurzschluss auf, so fällt die Gleich  spannung     U2    zusammen, während der Strom 1, auf  seinen durch den Steuerstrom     il    geprägten Wert be  grenzt bleibt.

   Meistens     genügt    jedoch dieser Strom,  um den Lichtbogen     weiterbrennen    zu lassen.  



  Die Primärspannung     U,    des Hochspannungstrans  formators wird über den Spannungswandler 9 und den  Gleichrichter 10 in einen dem Mittelwert der Spannung  U proportionalen Gleichstrom     i4    umgeformt, der  durch die Steuerwicklung 7b des     Hilfsmagnetverstär-          kers    7 in     Selbstsättigungsschaltung    im Sinne einer  negativen     Steuerdurchflutung    fliesst. Durch den vari  ablen Widerstand 11 kann der     Proportionalitätsfaktor     zwischen     U,    und     i4    eingestellt werden.

   Am     Shunt    6  entsteht eine dem Filterstrom     I2    proportionale Gleich  spannung, welche in der Steuerwicklung     7e    einen  Steuerstrom     i5    hervorruft, der die Steuerwicklung     7e     im Sinne einer positiven     Steuerdurchflutung    durch  fliesst. Das Verhältnis Filterstrom     I2    zu Steuerstrom     i5     kann am variablen Widerstand 13 eingestellt werden.  Der     Hilfsmagnetverstärker    7 erfüllt die Funktion eines    Schalters.

   Durch positive Rückführung der Ausgangs  grösse über den Widerstand 8 und über die Steuerwick  lung 7d kann daher in bekannter Weise seine Kennlinie,       Fig.    4, so beeinflusst werden, dass sie zu Beginn der Ruf  steuerung im Punkt A sehr steil verläuft. Durch ge  eignete Wahl des Widerstandes 8 wird Bedacht darauf  gelegt, dass diese positive Rückführung nicht überkri  tisch wird, um zu vermeiden, dass zur     Absteuerung     eine grössere negative     Steuerdurchflutung    als zur Ruf  steuerung benötigt wird, da dadurch die     Absteuerung     des Verstärkers nach Verschwinden des Kurzschlusses  in Frage gestellt würde.  



  In     Fig.    4 ist die Kennlinie des     Hilfsmagnetverstär-          kers    gezeichnet. Der der Primärspannung     U,    des Hoch  spannungstransformators proportionale Steuerstrom       i.,    bewirkt, wenn er genügend gross ist, eine Schliessung  des Hilfsverstärkers 7, d. h. die Ausgangsgrösse     i;,    des  Verstärkers wird nahezu Null. Eine wesentliche kleinere       Steuerdurchflutung,    die durch den dem Filterstrom  proportionalen Steuerstrom     i,,    hervorgerufen wird,  wirkt im Sinne einer     Öffnung    des Verstärkers.

   Durch  den Widerstand 13 wird die Grösse des Steuerstromes       i5    so gewählt, dass bei normalem Betrieb mit einem den  maximal zulässigen Wert nicht übersteigenden Filter  strom die durch den Steuerstrom     i5    hervorgerufene  positive     Steuerdurchflutung    die Grösse der resultieren  den negativen     Durchflutung    nahe an den Punkt A der  Kennlinie     Fig.    4 bringt, jedoch diesen auch bei der im  normalen Betrieb kleinsten auftretenden Spannung     U,     nicht unterschreitet.  



  Tritt am Filter ein Kurzschluss auf, so fällt die Pri  märspannung     U,    zusammen und der ihr proportionale  Steuerstrom     i,    wird verhältnismässig um den gleichen  Betrag kleiner, wodurch die resultierende     Steuerdurch-          flutung    den Punkt A unterschreitet und der Hilfsver  stärker 7 ausgesteuert wird.

   Wird der Ausgang des  Verstärkers 7, wie in     Fig.    1 gezeigt ist, auf den Steuer  eingang 4b des     Steuerstromverstärkers    4 in der Weise  geschaltet, dass letzterer, wie dies die Kennlinie in       Fig.    3 zeigt, durch den Ausgangsstrom     i3    des     Hilfs-          magnetverstärkers    7 zurückgesteuert wird, so bewirkt  das Aussteuern des     Hilfsmagnetverstärkers    7 über den       Steuerstromverstärker    4 und den Hauptverstärker 3  eine Abnahme des Primärstromes     Il    des Hochspan  nungstransformators. Dadurch wird auch der Filter  strom     I2    zurückgesteuert.

   Handelt es sich beim Kurz  schluss im Filter 1 um einen Lichtbogen, so reisst dieser  durch das stetige Zurücksteuern des Filterstromes bei  einem genügend kleinen Wert desselben ab, womit die  Spannung     U,    wieder ansteigt und über den Steuer  strom     i4    der Hilfsverstärker 7 unverzüglich wieder zu  gesteuert wird. Der     Steuerstromverstärker    4 wird da  durch wieder auf den durch den Steuerstrom     i2    gege  benen Wert     aufgesteuert.     



  Da durch die Reduktion des Filterstromes 12 die  positive Komponente der     Durchflutung,    durch den  Steuerstrom     i5    hervorgerufen, klein wird, genügt der  Anstieg der Spannung     U,    auf jeden Fall, um über die  proportionale Zunahme des Steuerstromes     i.,    den  Hilfsverstärker 7 zu schliessen. Das gleiche gilt für die      Einschaltung des Filters durch Hochfahren des Stro  mes, da bereits ein kleiner Anfangsstrom eine     relativ     grosse Filterspannung ergibt.

   Handelt es sich um einen       Dauerkurzschluss    im Filter, Drahtbruch im Sprüh  gitter, feste Staubbrücke usw., so steigt die Filterspan  nung auch beim vollständigen zurückgesteuerten Fil  terstrom nicht mehr an, und der Hilfsverstärker 7 bleibt  ausgesteuert, womit auch der     Steuerstromverstärker    4  geschlossen und die Stromzufuhr zum Filter 1 praktisch  unterbunden bleibt.  



  Der Vorteil der Erfindung liegt darin, dass durch  Heranziehung der nur von der Filterspannung abhängi  gen Primärspannung und ein Vergleich einer ihr pro  portionalen Grösse mit einer dem Filterstrom propor  tionalen Grösse die Aussteuerung des     Hilfsmagnetver-          stärkers    7 direkt von der Impedanz des Filters abhängt.

    1m Falle eines Kurzschlusses bleibt daher der     Hilfs-          magnetverstärker    7 nur so lange ausgesteuert und wirkt  im Sinne einer Sperrung des     Steuerstromverstärkers    4,  als der Kurzschluss im Filter bestehen bleibt, d. h. das  Filter eine niedrige Impedanz aufweist, wodurch die  Wirkung des Filters nur so lange beeinträchtigt wird,  als zur     Fortschaltung    des Kurzschlusses notwendig ist.  Anderseits bewirkt auch das vollständige Zurück  steuern des Filterstromes im Falle eines Dauerkurz  schlusses kein erneutes     Aufsteuern    der Verstärker  anordnung, da der     Hilfsmagnetverstärker    7 infolge der  niedrigen Primärspannung nicht zurückgesteuert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrofilteranlage mit einem elektrostatischen Fil ter, einem Hochspannungstransformator mit Gleich richter, der über einen stromsteuernden Hauptverstär- ker aus dem Netz gespiesen wird und mit einem zur Steuerung dieses Hauptverstärkers dienenden Steuer stromverstärker, dem zum Wegschalten von Kurz schlüssen ein Steuergerät zugeordnet ist, dadurch ge kennzeichnet, dass in diesem Steuergerät (6) ein zwei Arbeitswicklungen (7a) und zwei Steuerwicklungen (7b und<B>7e)</B> aufweisender Hilfsmagnetverstärker (7) in Selbstsättigungsschaltung vorgesehen ist, dessen Ar beitswicklungen (7a)
    einerseits direkt und anderseits über je einen Selbstsättigungsgleichrichter (14) und eine Gleichrichter-Brückenschaltung (15) an das Netz (UN) angeschlossen sind, wobei der Gleichstromaus gang der Brückenschaltung (15) mit einem Steuerein gang (4b) des Steuerstromverstärkers (4) elektrisch verbunden ist, und die eine Steuerwicklung (7b) von einem von der Primärspannung des Hochspannungs transformators (2) abgeleiteten Steuerstrom und die andere Steuerwicklung (7e) von einem von dem durch das elektrostatische Filter (1) fliessenden elektrischen Strom abgeleiteten Steuerstrom beeinflusst wird und diese beiden Steuerwicklungen (7b und 7c) so geschal tet sind, dass ihre zugehörigen,
    mittels getrennter Ein stellmittel (11 und 13) einstellbaren Steuerströme ein ander entgegengesetzt wirkend die Steuerdurchflutung beeinflussen, derart, dass, sofern die beiden Steuer ströme mittels der genannten Einstellmittel in einem bestimmten Verhältnis zueinander eingestellt sind, beim Auftreten eines Kurzschlusses der Hilfsmagnet verstärker öffnet und beim Verschwinden des Kurz schlusses derselbe schliesst.
CH187460A 1960-02-19 1960-02-19 Elektrofilteranlage CH380089A (de)

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