CH380121A - Verfahren zur Herstellung neuer Halogenpregnanverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Halogenpregnanverbindungen

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CH380121A
CH380121A CH6346358A CH6346358A CH380121A CH 380121 A CH380121 A CH 380121A CH 6346358 A CH6346358 A CH 6346358A CH 6346358 A CH6346358 A CH 6346358A CH 380121 A CH380121 A CH 380121A
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CH
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dione
diol
pregnen
methyl
fluoro
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CH6346358A
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Joseph Dr Ringold Howard
Octavio Dr Mancera
Jorge Dr Rosenkranz
Alejandro Dr Zaffaroni
Carlos Dr Casas
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Syntex Sa
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    • C12P33/00Preparation of steroids
    • C12P33/06Hydroxylating
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    • C12P33/10Hydroxylating at 11 position at 11 alpha-position
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
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Description


  Verfahren zur Herstellung neuer     Halogenpregnanverbindungen       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein  neues Verfahren zur Herstellung von     Halogenpregnan-          verbindungen    der Formel  
EMI0001.0004     
    und der entsprechenden     1-Dehydroverbindungen,     worin     RI,        R\-'    und     R3    Wasserstoff oder eine freie  oder veresterte     Hydroxygruppe,        R-1    Wasserstoff oder  die     Methylgruppe,    X ein Chlor- oder     Fluoratom,    und  Y Wasserstoff und eine     u:

  -    oder     f-ständige        Hydroxy-          gruppe    bedeuten.  



  Das neue Verfahren ist dadurch gekennzeichnet,  dass man Verbindungen der Formel  
EMI0001.0017     
    die in     1,2-Stellung    eine weitere Doppelbindung auf  weisen können, der     aeroben    Einwirkung von Enzymen    unterwirft, die die     Hydroxylgruppe    in die     11-Stellung          einzuführen    vermögen. In erhaltenen Verbindungen  können, falls erwünscht, freie     Hydroxygruppen        ver-          estert    oder zu     Oxogruppen    dehydriert werden.  



  Die verwendeten Enzyme können mikrobiologi  scher Herkunft sein, wobei man die Ausgangsstoffe  z. B. mit lebenden Mikroorganismen     aerob    irrkubiert,  die Sauerstoff in     11-Stellung    einzuführen vermögen.  Die verwendeten Mikroorganismen sind z.

   B. solche  der Gruppen     Mucorales,        Penicillium,        Actinomyceten,     wie     Streptomyceten,        Aspergillus,        Cunninghamella,          Curvularia,    insbesondere     Rhizopus        nigricans,        Cur-          vularia        lunata,        Cunninghamella        blakesleana,        Cunning-          hamella        bainieri,

          Cunninghamella        elegans,        Cunning-          hamella        echinulata.     



  Zur Durchführung des mikrobiologischen Verfah  rens kann man die Ausgangsstoffe mit Kulturen der  genannten Mikroorganismen unter an sich bekannten       aeroben    Bedingungen     inkubieren.    Das Wachstum er  folgt in Oberflächenkultur oder, technisch vorteilhaft,       submers,    wobei man schüttelt oder rührt. Die Kul  turen enthalten     assimilierbaren    Kohlenstoff, insbeson  dere Kohlenhydrate, sowie gegebenenfalls Wuchs  stoffe, beispielsweise Maisquellwasser oder Bierwürze,  und anorganische Salze. Es sind somit natürliche,  synthetische oder halbsynthetische Nährlösungen  brauchbar.

   Das praktisch einfachste Verfahren ist im  folgenden geschildert, ohne dass die Erfindung durch  diese Angaben beschränkt sein soll: Man züchtet die  Organismen in Apparaturen und unter- ähnlichen Be  dingungen, wie sie bei der Antibiotika-Fabrikation als  sog.     Tieftankverfahren    bekannt sind. Nach Entwick  lung der Kulturen gibt man die genannten Ausgangs  stoffe in feiner Dispersion oder Lösung, beispiels  weise in Methanol, Aceton oder     Äthylenglykol    zu und  irrkubiert weiter.

   Schliesslich trennt man vom     Mycel         ab, extrahiert das Filtrat     und/oder    die     Mycelmasse     und isoliert aus dem Extrakt die     11-Hydroxyverbin-          dungen    in an sich bekannter Weise, z. B. durch     Ent-          mischungsverfahren,        Adsorption,        Chromatographie,     Kristallisation, Überführung in funktionelle Derivate,  wie Ester und dergleichen.

   Dieselben Umsetzungen  lassen sich auch durchführen, indem man die wirk  samen Enzyme aus entsprechenden     aeroben    Kulturen  der genannten Organismen zuerst abtrennt und unter  Ausschluss der wachsenden Kulturen verwendet. So  kann man z. B. das von entsprechenden     aeroben    Kul  turen der genannten Organismen gebildete     Mycel    ab  trennen, in Wasser oder Pufferlösungen suspendieren,  die genannten Ausgangsstoffe diesen     Aufschlämmun-          gen    zugeben und     inkubieren.     



  Anstelle von Enzymen mikrobiologischer Her  kunft können auch z. B. solche aus tierischen Or  ganen, insbesondere Nebennieren von Rindern oder  Schweinen, Verwendung finden. Das     hiezu    einzu  schlagende Verfahren, in erster Linie die Anwendung  von     Homogenaten,    ist ebenfalls an sich bekannt  und wird in den Beispielen näher beschrieben.  



  Die erhaltenen Verbindungen lassen sich ins  besondere in     21-Stellung    verestern. Für die Gewin  nung der Ester dienen     Anhydride,        Halogenide    oder       Thiolderivate    von gesättigten oder ungesättigten     ali-          phatischen    oder     cycloaliphatischen,    von aromatischen  oder     heterocyclischen        Carbonsäuren,    z. B. solchen mit  2 bis 12     Kohlenstoffatomen.     



  Für die Überführung von 11a- und     11/3-Hydroxy-          verbindungen    in die entsprechenden     I1-Ketone    ver  wendet man die üblichen     Dehydrierungsmittel,    z. B.       Chromtrioxyd    in Eisessig oder den     Chromtrioxyd-          Pyridin-Komplex.     



  Die Verfahrensprodukte zeichnen sich durch eine  hohe biologische Wirkung im     Leberglykogen-    und       Granulomtest    aus. Im Gegensatz zu manchen in     6a-          Stellung    nicht     halogenierten        Corticosteroiden    zeigen  die neuen Verfahrensprodukte die Nebenwirkung der       Retention    von Natrium nicht oder nur in untergeord  netem Masse.  



  Die als Ausgangsstoffe dienenden     d4-Pregnen-          und        dl.-I-Pregnadienverbindungen    lassen sich nach  dem in den Patenten     Nrn.    372663, 374660, 377343  und 372661 beschriebenen Verfahren gewinnen.  



  In den nachfolgenden Beispielen sind die Tem  peraturen in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  1 Liter einer sterilisierten Nährlösung, enthaltend  20 g     Pepton    und 5     cm3        Corn        steep        liquor,    wird mit  30     cm3    einer wachsenden Kultur von     Rhizopus        nigri-          cans,    die durch Impfen mit Sporen des genannten Pil  zes (auf     Agar    gezüchtet) erhalten wird, vermischt. Die  Mischung wird 24 Std. bei 28  unter Belüftung ge  rührt.

   Am Ende der Inkubationszeit beträgt das     pH     der Kultur 3 bis 4, und das Wachstum des Pilzes ist  gut entwickelt. 33     cms    einer     äthanolischen    Lösung    von     14-6a-Chlorpregnen-17a,21-diol-3,20-dion,    ent  haltend 330 mg des     Steroids,    wird dann zur Kultur  gegeben und die Mischung 24 Std. bei 28  unter Be  lüftung gerührt. Die     Inkubationsmischung    wird mit       Methylenchlorid    extrahiert, der Extrakt mit Wasser  gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert  und im Vakuum vorsichtig konzentriert.

   Die ein  geengte Lösung wird an     Silicagel        chromatographiert.          Elution    mit Chloroform-Äther liefert das reine     :-F-6a-          Chlor-pregnen-11        a,17a,21-triol-3,20-dion;          .?",;a,    238 m, ,<I>log e</I> = 4,11,     [a],,    = +74 .  Dasselbe Umsetzungsprodukt erhält man, wenn  von einem     21-Ester,    z. B. einem solchen mit 2 bis 12       Kohlenstoffatomen,    von     4-1-6a-Chlor-pregnen-17a,21-          diol-3,20-dion    ausgegangen wird.  



  1 g des erhaltenen     Triols    löst man in 5 cm:'     Pyri-          din,    kühlt auf 0  ab, vermischt bei etwa 0 - mit  0,28 cm-'     Acetanhydrid    (etwa 1,1 Äquivalente) und  lässt die Mischung 1 Std. bei 0  und 4 Std. bei Raum  temperatur stehen. Dann wird in Wasser gegossen und  mit     Methylenchlorid    extrahiert. Der Extrakt wird  anschliessend mit verdünnter Salzsäure,     5 /oiger          Sodalösung    und Wasser gewaschen, über Natrium  sulfat getrocknet, filtriert und zur Trockne ein  gedampft.

   Kristallisation des Rückstandes liefert das  reine 21 -Acetat von     d-1-6a-Chlor-pregnen-11rt,17a,21-          triol-3,20-dion;        d""@,    238     m,u,    log     f    = 4,14,     [a]D    =  + 69 .  



  Wird für die     Veresterung    anstelle von     Acetan-          hydrid        Propionsäureanhydrid    verwendet, so erhält  man als Endstoff das     21-Propionat    von     J-1-6a-Chlor-          pregnen    -11     a,17a,21-        triol    -     3,20-dion;        7""        @,    237     mp,     log     E    = 4,09,     lab    = +66 .  



  Eine Lösung von 1 g des erhaltenen     21-Acetates     von     4-1-6a   <I>-</I>     Chlor-pregnen-11        a,17a,21-triol-3,20-dion     in 30<B>CM 3</B> Eisessig wird unter Rühren tropfenweise  mit 5     cm3    einer     80 /eigen    Lösung von Chromsäure  in Eisessig vermischt, 2 Std. bei Raumtemperatur ste  hengelassen und in Wasser gegossen. Das Oxydations  produkt wird mit Essigester extrahiert, der Extrakt  mit Wasser,     511/aiger        Sodalösung    und Wasser ge  waschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und  zur Trockne verdampft.

   Kristallisation des Rückstan  des aus     Aceton-Hexan    liefert das     21-Acetat    von     Jl-          6a-Chlor-pregnen-17rt,21-diol-3,11,20-trion;    F. 197 ,       [a]D    = + 176 .  



  <I>Beispiel 2</I>  1 Liter einer sterilisierten Nährlösung, enthaltend  20 g     Pepton    und 50     ein-        Corn        steep        liquor,    wird mit  30     cm3    einer wachsenden Kultur von     Curvularia          lunata,    die durch Impfen mit Sporen des genannten  Pilzes (auf     Agar    gezüchtet) erhalten wird, vermischt.  Die Mischung wird 48 Std. bei 28  unter Belüftung  gerührt. Am Ende der Inkubationszeit beträgt der     pH     der Kultur 3 bis 4, und das Wachstum des Pilzes ist  gut entwickelt.

   Das Kulturmedium wird dann mit  33     cm3    einer     äthanolischen    Lösung von     d-1-6a-Chlor-          pregnen-17a,21-diol-3,20-dion,    enthaltend 330 mg  des     Steroides,    vermischt und 48 Std. unter Belüftung      gerührt.

   Das Umsetzungsprodukt wird mit     Methylen-          chlorid    extrahiert und der Extrakt gewaschen, ge  trocknet,     konzentriert    und an     Silicagel    wie in Beispiel  1 beschrieben     chromatographiert,    wobei das<I>44-6a-</I>  Chlor -     pregnen    - l     lss,17a,21-        triol-3,20-dion    erhalten  wird, das mit einem authentischen Muster identisch ist.  



  Eine Lösung von 1 g des erhaltenen     Triols    in  5 cm 3     Pyridin    wird mit 1     cm3        Acetanhydrid    ver  mischt, 4 Std. bei Raumtemperatur stehengelassen und  in Wasser gegossen.     Anschliessend    wird mit     Methylen-          chlorid    extrahiert und der Extrakt mit verdünnter  Salzsäure,     5 /aiger        Sodalösung    und Wasser gewaschen,  über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Va  kuum zur Trockne verdampft.

   Kristallisation des  Rückstandes aus     Aceton-Hexan    liefert das     21-Acetat     von     A4-6a-Chlor-pregnen-11/3,17a,21-triol-3,20-dion,     das mit einem authentischen Muster identisch ist;  F. 174-176 ,     [a]D    = +97 .  



  Wird anstelle der freien Verbindung das  21 -     Propionat    von 44- 6a -     Chlorpregnen-17a,21-          diol-3,20-dion    eingesetzt, so erhält man eben  falls das 44 - 6a - Chlor -     pregnen    - l     lss,17a,    21     -          triol-3,20-dion,    das bei der     Veresterung    mit     Pro-          pionsäureanhydrid    das entsprechende     21-Propionat     liefert;     A",a,    238     my,    log     E    = 4,12.  



  <I>Beispiel 3</I>  1 g 44 - 6a -     Chlor-pregnen-17a,21-diol-3,20-dion     oder ein     21-Ester    davon wird nach den Angaben in  Beispiel 2     inkubiert    und aufgearbeitet. Das erhaltene  Rohprodukt wird mit 5     cm3        Pyridin    und 1     cm3          Acetanhydrid    in     21-Stellung    verestert.

   Zur Reinigung  wird das erhaltene rohe     21-Acetat    an 20 g Alu  miniumoxyd     chromatographiert.        Elution    mit     Benzol-          Äther    (60:40) liefert das     21-Acetat    von 44-6a  Chlor -     pregnen    - l     lss,17a,21-triol-3,20-dion,    das mit  dem in Beispiel 2 beschriebenen Präparat identisch ist.  



  In analoger Weise erhält man das     21-Propionat     von     44-6a-Chlor-pregnen-11/3,17a,21-triol-3,20-dion.     Das     21-Acetat    von     44-6a-Chlor-pregnen-llss,17a,          21-triol-3,20-dion    wird nach den Angaben in Beispiel  1 mit Chromsäure oxydiert. Das erhaltene     21-Acetat     von     44-6a    -Chlor -     pregnen-17a,21-diol-3,11,20-trion     ist mit dem in Beispiel 1 beschriebenen Präparat iden  tisch.  



  Ausgehend vom entsprechenden     21-Propionat    er  hält man das     21-Propionat    von     44-6a-Chlor-pregnen-          17a,21-diol-3,11,20-trion.     



  <I>Beispiel 4</I>  1 Liter einer sterilisierten Nährlösung, enthaltend  20 g     Pepton    und 50     cm3        Corn        steep        liquor,    wird mit  30     cm3    einer wachenden Kultur von     Curvularia          lunata,    die durch Impfen mit Sporen des genannten  Pilzes (auf     Agar    gezüchtet) erhalten wird, vermischt.  Die Mischung wird dann 48 Std. bei 28  unter Be  lüftung gerührt. Am Ende der Inkubationszeit be  trägt das     pH    der Kultur 3 bis 4, und das Wachstum  des Pilzes ist gut entwickelt.

   Pro     1/9    Liter der erhal-         tenen    Kultur gibt man 33     cms    einer 1 %     igen        äthanoli-          schen    Lösung von     41,4-2-Methyl-6a-chlor-pregnadien-          17a,21-diol-3,20-dion.    Die Mischung wird unter Be  lüftung 48 Std. bei 28  gerührt, mit     Methylenchlorid     extrahiert und der Extrakt mit Wasser gewaschen,  über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Va  kuum ohne überhitzen auf ein kleines Volumen ein  gedampft.

   Die konzentrierte Lösung aus verschie  denen einzelnen Inkubationen wird vereinigt und an       Silicagel        chromatographiert.        Elution    der Säule mit  Mischungen von     Chloroform-Äther    liefert kristalline  Fraktionen, die vereinigt und aus     Aceton-Hexan    um  kristallisiert werden, wobei das     41,4-2-Methyl-6a-          chlor-pregnadien-11ss,17a,21-triol-3,20-dion    erhalten  wird;     A.".,    248     my,    log a = 4,19,     [a]D    = +70 .

      Diese Verbindung lässt sich wie in den vorher  gehenden Beispielen beschrieben in ihre     21-Ester     überführen.  



  In analoger Weise wird das     d4-2a-Methyl-6a-          chlor    -     pregnen        -17a,21-diol-3,20-dion    in das 44-2a  Methyl - 6a     -chlor-pregnen-11        ss,17a,21-triol-3,20-dion     übergeführt;

   A     ",a238        my,    log a = 4,09,     [a]D    =       +l0311.       <I>Beispiel 5</I>  Es wird eine Kultur von     Rhizopus        nigricans    durch       Impfen        eines        wässrigen        Mediums,        enthaltend        21%          Pepton    und 5     m/a        Corn        steep        liquor,    mit dem genann  ten Pilz und Inkubation während 24 Std.

   unter Be  lüftung und Rühren hergestellt. Zu jedem Liter der  Kultur gibt man 30     cm3    einer     äthanolischen    Lösung  von<I>44-6a</I> - Fluor -     pregnen-17a,21-diol-3,20-dion,    die  300 mg des     Steroides    enthält. Die Mischung wird  während 24 Std. bei 20  unter Belüftung gerührt. Das       Inkubationsprodukt    wird dann mit mehreren Portio  nen     Methylenchlorid    extrahiert, der Extrakt mit Was  ser gewaschen, über     Natriumsulfat    getrocknet, filtriert  und im Vakuum auf ein kleines Volumen eingeengt.

         Chromatographie    des Konzentrates     an        Silicagel        liefert     das     44-6a-Fluor-pregnen-lla,17a,21-triol-3,20-dion;          Ama,    237     my,    log     E    = 4,22,     lab    = +160 .  



  Eine Mischung von 1 g der obigen Verbindung,  10     cm3        Pyridin    und 1     cm3        Acetanhydrid    lässt man  über Nacht bei Raumtemperatur stehen, giesst dann in  Wasser und erhitzt 1/2 Std. auf dem Dampfbad.

   Nach  dem Abkühlen wird     abgenutscht,    der Filterkuchen ge  waschen, getrocknet und durch Kristallisation aus       Aceton-Hexan    gereinigt, wobei das     21-Acetat    von  <I>d4 - 6a</I> -     Fluor-pregnen-11        a,17a,21-triol-3,20-dion    er  halten wird;     Am.,    237     my,    log a = 4,23,     [a]D    =     +152 .     



  1 g des obigen     21-Acetates    wird in 50     cm3    Aceton  gelöst, auf 0  gekühlt und mit einer 8n Chromsäure  lösung, die durch Auflösen von 1,6 g Chromsäure in  verdünnter Schwefelsäure erhalten wird, versetzt. Die  Mischung rührt man 5-10 Minuten bei 0 , giesst in  Wasser, extrahiert mit Äther, wäscht mit Wasser,  trocknet den Äther über     Natriumsulfat    und verdampft  ihn im Vakuum. Aus dem Rückstand erhält man  durch Kristallisation aus     Aceton-Hexan    das 44-6a  Fluor-pregnen-17a,21-diol-3,11,20-trion.

        <I>Beispiel 6</I>  Wird in     Beispie17    die Kultur von     Rhizopus        nigricans     durch eine solche von     Curvularia        lunata    ersetzt, die un  ter ähnlichen Bedingungen durch 48stündige Inkuba  tion erhalten wird, so erhält man ausgehend von     d4-          6a-Fluor-pregnen-17a,21-diol-3,20-dion    nach     48stün-          diger    Inkubation bei 29  und Aufarbeitung gemäss den  Angaben in Beispiel 5 das     44-6a-Fluor-pregnen-llss,          17a,21-triol-3,20-dion        (F.    l92-201 ,

       [a]D    = +127 ),  das sich nach den Angaben in den vorhergehenden  Beispielen in das     21-Acetat    bzw. einen andern     21-          Ester    und durch     Chromsäureoxydation    in das     21-          Acetat    bzw. einen andern     21-Ester    von     d4-6a-Fluor-          pregnen    -17a,21-     diol-3,11,20-trion    überführen lässt;  das     21-Acetat    davon schmilzt bei 215-2l6 ,     [a]D    =  <B>+1900.</B>  



  Eine gerührte Lösung von 500 mg des     21-Acetates     von     44-6a-Fluor-pregnen-11ss,17a,21-triol-3,20-dion     in 300     cm3    Eisessig wird vorsichtig mit einer Lösung  von 130 mg Chromsäure in 1     cm3    Wasser und 8 cm  Eisessig versetzt. Die Mischung lässt man 2 Std. bei  Raumtemperatur stehen, giesst in Wasser,     nutscht    ab,  wäscht und trocknet den Rückstand und kristallisiert  ihn aus     Aceton-Hexan,    wobei das     21-Acetat    von       44-6a-Fluor-pregnen-17a,21-diol-3,11,20-trion    erhal  ten wird; F. 215-216 ,     [a]D    = +190 .

      <I>Beispiel 7</I>  Es werden die Lösungen A, B und C in destillier  tem Wasser wie folgt bereitet: Lösung A durch  Mischen von 425 cm- einer     1,742o/oigen        Dikalium-          hydrogenphosphat-Lösung    mit 75     cm3    einer 1,38     o/a.-          igen        Mononatriumdihydrogenphosphat-Lösung;

      Lö  sung B wird erhalten durch Verdünnen von 1 Liter  einer 4,5     11/aigen        Natriumchlorid-Lösung,    40     cm3    einer       5,75        %        igen        Kaliumchlorid-Lösung        und        10        cm3        einer     19,1     o/o.igen        Magnesiumsulfat-Lösung    auf 5 Liter;

    Lösung C wird erhalten durch     Auflösen    von 20,9 g       Fumarsäure    und 14,4 g     Natriumhydroxyd    in 1 Liter  Wasser und Verdünnen auf 1,2 Liter. Dann werden  475     cm3    Lösung A, 4,32 Liter Lösung B und 1,2  Liter Lösung C vermischt.  



  Nebennieren von frisch geschlachteten Rindern  werden vom Fett befreit und dann in einer     Fleisch-          hackmaschine    behandelt, bis eine homogene Masse  erhalten wird. 3 kg dieser Masse werden in 6 Liter  des obigen Gemisches der Lösungen A, B und C  gegeben und stark gerührt.  



  Dann gibt man eine Lösung von 3 g des     21-          Acetates    von     44-6a-Chlor-pregnen-17a,21-diol-3,20-          dion    in 16     cm3        Propylenglykol    zu und rührt die  Mischung bei 28-37  während 3 Std. Darauf gibt man  40 Liter Aceton zu und rührt noch 1 Std. bei Raum  temperatur.  



  Die feste Masse wird durch Filtration entfernt und  zweimal mit je 10 Liter Aceton gewaschen. Die ver  einigten Filtrate werden im Vakuum unter 30  auf  etwa 5 Liter eingeengt. Der     wässrige    Rückstand wird  nun dreimal mit 4 Liter     Hexan    gewaschen. Die so be  handelte     wässrige    Lösung wird zweimal mit je 3 Liter         Methylenchlorid    extrahiert, der Extrakt mit Wasser  gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und im  Vakuum unterhalb Raumtemperatur auf etwa  300     cm-'    eingeengt. Die eingeengte Lösung wird auf  eine Säule aus einer Mischung von 90 g     Silicagel    und  90 g     Celite    gegeben.

   Die Säule wird nun mit einer  Mischung von 900 cm-     Methylenchlorid    und 100     cm3     Aceton und schliesslich mit einer solchen von 1600 cm.'       Methylenchlorid    und 400     cm3    Aceton gewaschen.  Mit dem letzteren     Lösungsmittelgemisch    wird das       44-6a-Chlor-pregnen-11/3,17(,i,21-triol-3,20-dion        elu-          iert,    das durch Kristallisation aus Äther gereinigt wird;       A",1\    236-238     my,    log a = 4,14.

   In analoger Weise  erhält man, ausgehend vom     i4-6a-Fluor-pregnen-17a,          21-diol-3,20-dion,    das     J4-6a-Fluor-pregnen-11/3,17a,          21-triol-3,20-dion.     



  1 g des     Triols    wird in 10     cm3        Pyridin    gelöst und  mit     Acetanhydrid    vermischt. Die Mischung lässt man  über Nacht bei Raumtemperatur stehen, giesst in Eis  wasser, rührt     1/2    Std. und filtriert vom Niederschlag  ab, wäscht und trocknet ihn und kristallisiert aus       Aceton-Hexan,    wobei das     21-Acetat    von     44-6a-Chlor-          pregnen    -1 l/3, 17a,21 -     triol    -     3,20-dion    erhalten wird;  F. 174-176 ,     [a]j)   <I>= +97 .</I>  



  In analoger Weise lassen sich höhere     21-Ester    von       J4-6a-Chlor-pregnen-11/3,17a,21-triol-3,20-dion    her  stellen.  



  <I>Beispiel 8</I>  Analog den Angaben in Beispiel 7 werden 3 g       44-6a-Fluor-pregnen-17a,21-diol-3,20-dion    in 16     em3          Propylenglykol    mit 3 kg     Nebennierenbrei    und 6 Liter  der Mischung der Lösungen A, B und C umgesetzt  und aufgearbeitet. Der     Methylenehlorid-Extrakt    wird  im Vakuum auf etwa 300     cm3    eingeengt und auf eine  Säule aus 90 g     Silicagel    und 90 g     Celite    gegeben.

   Die  Säule wird dann mit 3 Liter     Methylenchlorid    und  einer Mischung von 900     cm3        Methylenehlorid    und  100     cm3    Aceton     eluiert.    Das Umsetzungsprodukt wird  mit     Methylenchlorid-Aceton    (80:20 und     70:30)-          Mischungen        eluiert.    Durch Eindampfen dieser     Eluate     und Kristallisation des Rückstandes aus Essigester er  hält man das     44-6a-Fluor-pregnen-llss,17a,21-triol-          3,20-dion;    F. 197-201 ,     [a]D    = +127 .  



  Wird in analoger Weise das     41.4-6a-Fluor-pregna-          dien-17a,21-diol-3,20-dion        inkubiert,    so erhält man  das     d1,4    -     6a-Fluor-pregnadien-11/3,17a,21-triol-3,20-          dion;    F. 208-213 ,     [a]D    = +92 .  



  Die erhaltenen     llss-Hydroxyverbindungen    lassen  sich nach den Angaben in Beispiel 7 in     21-Stellung     verestern, z. B. mit Säuren, die 2 bis 12     Kohlenstoff-          atome    enthalten.  



  Das     21-Acetat    von     41,4-6a-Fluor-pregnadien-l        1ss,          17a,21-triol-3,20-dion    kann wie in Beispiel 6 be  schrieben zum     21-Acetat    von     41A-6a-Fluor        pregna-          dien-17a,21-diol-3,11,20-trion    oxydiert werden;  F. 228-230 ,     [a]D    = +142 .

    <I>Beispiel 9</I>  Analog der Angaben in Beispiel 7 werden 2 g       d4-2a-Methyl-6a-fluor-pregnen-17a,21-diol-3,20-dion         in 16     cm3        Propylenglykol    mit 3 kg     Nebennierenbrei          urid    6 Liter der Mischung der Lösungen A, B und C       inkubiert.    Der     Methylenchlorid-Extrakt    wird im Va  kuum auf etwa 300     cm3    eingeengt und auf eine Säule  aus 90 g     Silicagel    und 90 g     Celite    gegeben.

   Die Säule  wird dann mit 3 Liter     Methylenchlorid,    einer Mi  schung von 900     cm3        Methylenchlorid    und 100     cm3     Aceton und schliesslich mit einer Mischung von  1600 cm-     Methylenchlorid    und 400     eins    Aceton       eluiert.    Durch     Elution    mit dem letzteren Gemisch er  hält man das     44-2a-Methyl-6a-fluor-pregnen-1        lss,17a,          21-triol-3,20-dion,    das durch Kristallisation aus     Ace-          ton-Hexan    gereinigt wird;

       AI.",    243     m,u,    log     e    = 4,22.  Es lässt sich nach den Angaben in den vorhergehenden,  Beispielen in     21-Stellung    verestern, z. B. in das     21-          Acetat        (A",a,    237 mm, log     e    = 4,21) und     21-Cyclo-          pentylpropionat        ([a]D    = + 152 ) von     44-2a-Methyl-          6a    -     fluor    -     pregnen    -1     lss,17a,21-triol-3,20-dion    über  führen.  



  Durch Oxydation mit Chromsäure nach den An  gaben in Beispiel 6 erhält man daraus das     21-Acetat     bzw.     21-Cyclopentylpropionat    von     44-2a-Methyl-6a-          fluor-pregnen-17a,21-diol-3,11,20-trion;        2",a,    234     m,u,     log     e    = 4,22.

      <I>Beispiel 10</I>  Eine Kultur von     Cunninghamella        bainieri        (ATCC     9244) wird erhalten durch Impfen eines     wässrigen     Mediums, enthaltend 2      /oo        Pepton    und 5      /o        Corn          steep        liquor,    mit einer wachsenden Kultur des     Pilzes     und Rühren bei 28  unter Belüftung während 24 Std.

    Pro Liter des Kulturmediums fügt man 300 mg     44-          2a-Methyl-6a-fluor-pregnen-17a,21-diol-3,20-dion    in  30     cm3    Äthanol und rührt unter Belüftung 24 Std. bei  28 . In dieser Weise werden insgesamt 3 g des     Ste-          roides    eingesetzt. Nach der Inkubation werden die  vereinigten Kulturmedien mit     Methylenchlorid    extra  hiert, der Extrakt mit Wasser gewaschen, getrocknet  und eingedampft.

   Aus dem Rückstand wird das     44-          2a    -     Methyl    - 6a -     fluor-pregnen-11ss,17a,21-triol-3,20-          dion    erhalten, das mit dem Produkt von Beispiel 9  identisch ist;     A",a,    243, log e = 4,22.  



  Werden in analoger Weise<I>d4 - 6a -</I>     Chlor-          pregnen    - 17a,21 -     diol    - 3,20 -     dion,        41,4    -     6a-Chlor-          und    d 1.4 - 6 a -Fluor -     pregnadien    - 17a - 21 -     diol      3 , 20 -     dion    sowie     41,4    - 2 -     Methyl    - 6 a - Fluor     -          pregnadien-17a,21-diol-3,

  20-dion    mit einer     Cunning-          hamella        bainieri    - Kultur     inkubiert,    so erhält man nach  der Aufarbeitung das     44-6a-Chlor-pregnen-11ss,17a,          21-triol-3,20-dion    (A     ",a"    236-238, log     e    = 4,14), das  41,4 -     6a-Chlor-pregnadien-11ss,17a,21-triol-3,20-dion     (F.

   l95-196 ,     lab    = +61 ), das     d1,4    - 6a -     Fluor-          pregnadien        -11ss,17a,21-        triol    -     3,20-dion        (F.    208 bis  213 ,     [a]D    = +92 ) und das     41,4-2-Methyl-6a-fluor-          pregnadien-llss,17a,21-triol-3,20-dion        (A",aX    248     my,     log     e    = 4,25,     [a]D    = +120 ).  



  Anstelle der Kultur von     Cunninghamella        bainieri     lässt sich auch eine solche von     Cunninghamella        bla-          kesleana        verwenden.       <I>Beispiel<B>11</B></I>  Eine Kultur von     Cunninghamella        bainieri        (ATCC     9244) wird erhalten durch Impfen eines     wässrigen     Mediums, enthaltend 2     ü/o        Pepton    und 5      /o        Corn          steep        liquor,

      mit dem genannten     Pilz    und Rühren  während 24 Std. bei 28  unter Belüftung.  



  Zu jedem Liter dieser     Kultur    gibt man 30     cm3     einer     äthanolischen    Lösung von     44-6ä-Chlor-pregnen-          17a,21-        diol    - 3,20 -     dion,        enthaltend    300 mg des       Steroids,    und rührt die Mischung während 24 Std.  bei 28  unter Belüftung.

   Das     Inkubationsprodukt        wird     mit     Methylenchlorid    extrahiert und der Extrakt mit  Wasser gewaschen, über     Natriumsulfat    getrocknet und  im Vakuum auf ein kleines Volumen     eingeengt.    Auf  diese Weise werden total 3 g des Ausgangsstoffes um  gesetzt.  



  Die vereinigten, eingeengten Extrakte werden nun  zur Imprägnierung einer mit     Methylenchlorid    ge  waschenen Säule aus 60 g     Silicagel    und 60 g     Celite     verwendet: Das     6a-Chlor-hydrocortison    wird aus der  Säule mit     Methylenchlorid-Aceton    80 : 20     eluiert.    Es     lässt     sich durch Kristallisation aus     Methylenchlorid-Aceton     reinigen;     AmaY    236-238     m,u,    log     e    = 4,14.  



  In analoger Weise lässt sich     d1,4    - 6a -     Chlor-          pregnadien    -17a,21-     diol-3,20-dion    in das     6a-Chlor-          prednisolon        überführen;    F. 195-196 ,     [a]D    = +61 .  



  Für die     11ss-Hydroxylierung    lassen sich anstelle  von     Cunninghamella        bainieri    die folgenden     ATCC-          Organismen    verwenden: C.     elegans    67956, 7929,  9246, 10028 a, 10028 b, C.     blakesleana    86888 a,  86888 b, C.     echinulata    1386.  



  <I>Beispiel 12</I>  Wird analog den Angaben in Beispiel 11 verfah  ren, mit dem Unterschied, dass die dort verwendeten  Ausgangsstoffe durch 44 - 6a -     Fluor-pregnen-17a,21-          diol-3,20-dion    bzw.     41.4-6a-Fluor-pregnadien-17a,21-          diol-3,20-dion    ersetzt werden, so erhält man als     End-          stoffe    das     6a-Fluor-hydrocortison        (F.    192-201 ,     [a]D     = + 127 ) bzw.     6a-Fluor-prednisolon    (F. 208-213 ,       [a]D    = +92 ).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Halogenpregnan- verbindungen der Formel EMI0005.0178 und der entsprechenden 1- Dehydroverbindungen, worin R1, R2 und R3 Wasserstoff oder eine freie oder veresterte Hydroxygruppe, R4 Wasserstoff oder die Methylgruppe, X ein Chlor- oder Fluoratom und Y Wasserstoff und eine a- oder ss-ständige Hydroxy- gruppe bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel EMI0006.0004 die in 1,2 Stellung eine weitere Doppelbindung auf weisen können,
    durch aerobe Einwirkung von En zymen in 11 -Stellung hydroxyliert. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man in erhaltenen Verbindungen freie Hydroxygruppen verestert oder zu Oxogruppen dehydriert. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die 11-Hydroxylierung mittels der Mikroorganismen Rhizopus nigricans, Curvularia lunata, Cunninghamella blakesleana, Cunninghamella bainieri, Cunninghamella elegans oder Cunninghamella echninulata durchführt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die 11-Hydroxylierung mittels Nebennieren-Homogenaten von Rindern oder Schwei nen durchführt. 4. Verfahren nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass man 44-6a-Chlor-pregnen-17a,21-diol-3,20-dion, 44-6a-Fluor-pregnen-17a,21-diol-3,20-dion, 4l,4-6a-Chlor-pregnadien-17a,21-diol- 3,20-dion, d 1,4_6a-Fluor-pregnadien-17a,21-diol- 3,20-dion, 44-2a-Methyl-6a-chlor-pregnen-17a,21-diol- 3,20-dion,
    44-2a-Methyl-6a-fluor-pregnen-17a,21-diol- 3,20-dion, d 1 ,4-2-Methyl-6a-chlor-pregnadien-17a,21-diol- 3,20-dion, 1 ,4-2-Methyl-6a-fluor-pregnadien-17a,21-diol- 3,20-dion oder einen Ester dieser Verbindungen als Ausgangs stoff verwendet.
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