CH380314A - Bajonettartige Verbindung zweier Teile und Verwendung dieser Verbindung bei einer Saftzentrifuge - Google Patents
Bajonettartige Verbindung zweier Teile und Verwendung dieser Verbindung bei einer SaftzentrifugeInfo
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J19/00—Household machines for straining foodstuffs; Household implements for mashing or straining foodstuffs
- A47J19/02—Citrus fruit squeezers; Other fruit juice extracting devices
- A47J19/027—Centrifugal extractors
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- Centrifugal Separators (AREA)
Description
Bajonettartige Verbindung zweier Teile und Verwendung dieser Verbindung bei einer Saftzentrifuge Es sind Saftzentrifugen bekannt, bei welchen das den Schleuderkorb und die Raffelscheibe umgebende Gehäuse mittels eines an dem Motor enthaltende Un terteil der Saftzentrifuge angelenkten Bügels, der in der Gebrauchsstellung der Saftzentrifuge auf den Dek- kel des Zentrifugengehäuses presst, auf den Unterteil gepresst wird. Diese Befestigungsart des Zentrifugen gehäuses auf dem Unterteil der Saftzentrifuge hat sich beim Gebrauch der letzteren als ungenügend erwiesen, denn bei rotierender Zentrifuge begann diese zu vibrieren.
Das Geräusch der Vibrationen war um so stärker, je weniger genau der Schleuderkorb und die Raffelscheibe ausgewuchtet waren und je weniger fest das Zentrifugengehäuse auf dem Unterteil der Zentrifuge befestigt war.
Derselbe Nachteil tritt auch auf, wenn das Zentri- fugengehäuse mittels eines bekannten Bajonettver schlusses oder mittels Spannfedern am Unterteil der Saftzentrifuge befestigt ist. Zudem wirken die Spann federn plump und stehen der Reinigung des den Ober teil der Saftzentrifuge bildenden Zentrifugengehäuses hindernd im Wege.
Ziel der vorliegenden Erfindung, welche eine bajonettverschlussartige Verbindung zweier Teile be trifft, ist die Behebung der genannten Nachteile. Erfin dungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass diese bajonettverschlussartige Verbindung Mittel zur Ver hinderung des selbsttätigen Lösens beider Teile auf weist.
Zweckmässig weist der erste der beiden mit einander zu verbindenden Teile eine Vielzahl unter schnittener Klauen mit dazwischenliegenden Lücken auf, während der zweite Teil mit in der Befestigungs lage an den Klauen des ersten Teils angreifenden Ge genklauen versehen ist, welche derart angeordnet sind, dass sie in die genannten Lücken des ersten Teils eingeführt werden können, wobei ein Organ zum Ver engen des zweiten, als offener Ring ausgebildeten Teils zwecks Festklemmens desselben auf dem ersten Teil vorhanden ist.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen bajonettverschlussartigen Verbin dung an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Untersicht des ersten Teils. Fig. 2 veranschaulicht eine Seitenansicht.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 1.
Fig.4 ist ein Schnitt nach der Linie B-B in Fig. 5.
Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf den ersten Teil. Fig. 6 veranschaulicht perspektivisch den zweiten Teil.
Die bajonettverschlussartige Verbindung besteht, wie vorstehend bereits erwähnt wurde, aus zwei Teilen. Der erste, in den Fig. 1 bis 5 dargestellte, aus Metall bestehende Teil ist ringförmig und besitzt eine Vielzahl, vorteilhaft vier, unterschnittene, d. h. von einer konischen Aussenfläche 1' begrenzte Klauen 1 mit dazwischenliegenden Lücken 2. Die Stirnfläche 9 des Ringes trägt zwischen den Klauen 1 Lappen 3. Diese weisen je eine Bohrung 4 auf. Mittels durch diese Bohrungen geführten Schrauben wird der erste Teil auf dem Gehäuse des den Antriebsmotor enthal tenden Unterteils einer Fruchtsaft- oder Gemüsesaft zentrifuge angeschraubt.
Statt mit Schrauben kann der erste Teil, welcher auch aus Kunststoff gefertigt sein kann, auch auf andere Weise, z. B. mit Nieten, am Gehäuse des Unterteils der Zentrifuge befestigt sein.
Der zweite, aus Metall oder Kunststoff gefertigte Teil ist ein offener Ring 5. Er weist eine der Klauen zahl des ersten Teils entsprechende Anzahl Gegen- klauen 7 auf, welche ebenfalls unterschnitten sind und in der Befestigungslage des zweiten Teils seitlich an den Klauen des ersten Teils angreifen. Die Enden des Ringes tragen je einen radial nach aussen abstehenden Nocken 6. Im einen dieser Nocken 6 ist eine Mutter unverlierbar gelagert, während in dem andern Nocken 6 eine steil- und doppelgängige Schraube 8 mittels eines Führungsstückes geführt ist. Mittels dieser Schraube 8 kann der Ring 5 verengt werden, um ihn unverrückbar auf dem ersten Teil festzuklemmen. Diese Schraube 8 bildet also ein Mittel zur Verhin derung des selbsttätigen Lösens der beiden Teile.
Der Ring 5 wird auf dem ersten Teil so verdreht, dass die Klauen 1 und 7 miteinander in Eingriff kommen und dann wird die Schraube 8 angezogen und dadurch der Ring 5 verengt. Statt der Schraube 8 könnte zum Ver engen des Ringes 5 auch ein anderes Mittel verwen det werden, z. B. ein Hebel ähnlich dem Spannhebel bei Skibindungen.
Der zweite Teil 5 ist mittels Schrauben oder auf andere Weise am Boden des Zentrifugengehäuses (Un terteil) befestigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Bajonettverschlussartige Verbindung zweier Teile, insbesondere für Haushaltmaschinen, gekenn zeichnet durch Mittel zur Verhinderung des selbst tätigen Lösens beider Teile. II. Verwendung der Verbindung gemäss Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie zur Ver bindung des Zentrifugengehäuses einer Saftzentrifuge mit deren Unterteil dient, welcher den Antriebsmotor enthält. UNTERANSPRÜCHE 1.Verbindung nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch einen ersten Teil mit einer Anzahl un terschnittener Klauen und dazwischenliegenden Lücken und durch einen zweiten Teil mit in dessen Befestigungslage seitlich an den Klauen des ersten Teils angreifenden Gegenklauen, welche derart an geordnet sind, dass sie in die Lücken zwischen den Klauen des ersten Teils eingeführt und hernach beide Teile in bezug aufeinander verdreht werden können, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Teil einen offenen Ring darstellt und ein Organ zum Verengen desselben zwecks Fest- klemmens auf dem ersten Teil aufweist. 2. Verbindung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Organ aus einer Schraube besteht. 3.Verbindung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teil aus Metall und der zweite Teil aus Kunststoff besteht. 4. Verbindung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass beide Teile aus Kunststoff be stehen. 5. Verbindung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass beide Teile aus Metall bestehen. 6. Verwendung nach Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teil am Zentrifugen- gehäuse und der zweite Teil am Unterteil der Saft zentrifuge befestigt ist. 7. Verwendung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Teil am Zentrifugen gehäuse und der erste Teil mittels Lappen am Unter teil der Saftzentrifuge befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1284260A CH380314A (de) | 1960-11-15 | 1960-11-15 | Bajonettartige Verbindung zweier Teile und Verwendung dieser Verbindung bei einer Saftzentrifuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1284260A CH380314A (de) | 1960-11-15 | 1960-11-15 | Bajonettartige Verbindung zweier Teile und Verwendung dieser Verbindung bei einer Saftzentrifuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH380314A true CH380314A (de) | 1964-07-31 |
Family
ID=4386893
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1284260A CH380314A (de) | 1960-11-15 | 1960-11-15 | Bajonettartige Verbindung zweier Teile und Verwendung dieser Verbindung bei einer Saftzentrifuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH380314A (de) |
-
1960
- 1960-11-15 CH CH1284260A patent/CH380314A/de unknown
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