CH380332A - Sicherheitsvorrichtung an hydraulisch oder pneumatisch betätigtem Hubstempel - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung an hydraulisch oder pneumatisch betätigtem Hubstempel

Info

Publication number
CH380332A
CH380332A CH7517159A CH7517159A CH380332A CH 380332 A CH380332 A CH 380332A CH 7517159 A CH7517159 A CH 7517159A CH 7517159 A CH7517159 A CH 7517159A CH 380332 A CH380332 A CH 380332A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lifting ram
clamping
housing
cam
pressure
Prior art date
Application number
CH7517159A
Other languages
English (en)
Inventor
Wiegmann Walter
Original Assignee
Seppeler Stiftung Fuer Flug Un
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DES58864A external-priority patent/DE1180921B/de
Application filed by Seppeler Stiftung Fuer Flug Un filed Critical Seppeler Stiftung Fuer Flug Un
Publication of CH380332A publication Critical patent/CH380332A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F3/00Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads
    • B66F3/24Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads fluid-pressure operated
    • B66F3/25Constructional features
    • B66F3/30Constructional features with positive brakes or locks

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description


  Sicherheitsvorrichtung an hydraulisch oder pneumatisch betätigtem Hubstempel    Es ist eine     Rücklaufsperre    für hydraulisch be  wegte Hubstempel, insbesondere für Hebezeuge, be  kanntgeworden, bei der als Sperrglied eine geschlitzte,       kegelige    Klemmhülse verwendet wird, die den     Hub-          stemp--l    umgibt und selbst von einem Klemmring  unter Zwischenlage von Kugeln umfasst ist. Die  Klemmhülse wird durch eine gegen ihr freies Ende  wirkende, den Hubstempel führende Mutterhülse un  ter der Wirkung einer gegen axiale Verschiebung  gesicherten Spannmutter in den sie umfassenden  Klemmring gepresst und die Sperre dadurch bewirkt.

    Diese     Rücklaufsperre    ist jedoch zur Steuerung hy  draulisch bewegter Hubstempel, die grosse Massge  nauigkeit und Standfestigkeit erfordern, wie dies z. B.  zur hydraulischen Höheneinstellung von Tischen und  Konsolen an Werkzeugmaschinen, nicht geeignet,  da jeweils erst durch die besondere handbetätigte  Spannschraube die Halterung oder     Abstützsicherung     des Hubstempels wirksam gemacht werden kann. Die  Betätigung der Spannmutter erfordert einen zu grossen  Zeitaufwand, wodurch eine genau justierte Höhen  einstellung des vom Hubstempel getragenen Arbeits  tisches unmöglich ist.  



  Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrichtung  an hydraulisch oder pneumatisch betätigtem     Hub-          stemp;.l    z. B. für Hebebühnen, mit einer aus einer  den Hubstempel umgebenden, geschlitzten     kegeligen     Klemmhülse und einem diese unter Zwischenlage von  Kugeln umfassenden äusseren Klemmring bestehen  den     Rücklaufsperre    und bezweckt, die angeführten  Nachteile der bekannten Vorrichtungen dieser Art zu  vermeiden und eine verlässliche und präzise Höhen  einstellung des Hubstempels bzw. der von     diesem     getragenen Maschinenteile, wie z. B. Heberücken,  Arbeitstische an Werkzeugmaschinen und dergleichen  zu erzielen.

   Die Erfindung besteht darin, dass der    Klemmhülse ein fester Anschlag zugeordnet und der  äussere glockenförmig ausgebildete Klemmring am  Hubstempel axial verschiebbar geführt ist und von       einer        Necke        betätig        ,>bar        ist,        die        auf        einer        durch        einen     Handgriff bewegbaren,     m    einem die     Rücklaufsperre     umschliessenden Gehäuse gelagerten Steuerwelle be  festigt ist,

   welche über eine zweite     Steuernocke    oder  die auf den Klemmring einwirkende Necke     mit    einem       Ablassventil    für das     Druckmittel    zusammenwirkt.  



  Eine bevorzugte Bauart ergibt sich, wenn der  Hubstempel aus einem im Gehäuse und auf einem  mit einer Druckpumpe für das     Druckmittel    in leiten  der Verbindung stehenden Kolbenrohr verschiebbar  geführtem     Teleskoprohr    besteht und im Gehäuse das  den Abfluss des     Druckmittels    aus dem Kolbenrohr  überwachende     Ablassventil,    ein     Ablassregulierorgan     samt seiner Betätigungsvorrichtung, ein Sicherheits  ventil und die Druckpumpe samt Saugrohr angeord  net und ihr Trethebel gelagert sind.

   Der mit dem  Klemmring zusammenwirkenden, durch den Hand  griff betätigten Necke kann eine Klemmgabel zu  geordnet sein, die den Hubstempel umfasst, mit Auf  lagernocken an dem Klemmring anliegt und mit ihren  Gabelenden auf     Federdruckbolzen    des Gehäuses ab  gestützt ist.

   Bei einem weiteren Beispiel der Erfin  dung ist der Handgriff der Steuerwelle in drei Rast  stellungen  fest ,  neutral ,  senken  am Gehäuse  einstellbar, wobei die Anordnung .so getroffen ist, dass  in der Stellung  fest  die Necke über die Klemm  gabel auf den Klemmring einwirkend die durch den  Anschlag gegen eine Verschiebung gesicherte Klemm  hülse am Hubstempel     festklemmt    und diesen in seiner  angehobenen Stellung     verriegelt    und über die Necke  das     Ablassventil    öffnet,

   in der Stellung  neutral  das       Ablassventil    von der Necke freigegeben und ge  schlossen ist und in der Stellung  senken  das Ab-           lassventil    bei     Abströmung    des Druckmittels aus dem  Kolbenrohr über das     Ablassregulierorgan    wieder ge  öffnet ist.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in  drei beispielsweisen     Ausführungsformen    ,in Längs  schnitten dargestellt, wobei     Fig.    1 einen hydrauli  schen,     teleskopartig    ausgebildeten Hubstempel mit  selbsttätiger     Rücklaufsperre    und in einem Gehäuse  eingebauter Druckpumpe mit einem Sicherheitsventil  und     Ablassregulierorgan,        Fig.    2 ein hydraulisches  Hubwerk mit in einem an eine Druckleitung an  geschlossenen Zylinder beweglichem vollem Hubstem  pel und     Fig.3    ein ähnlich ausgebildetes Hubwerk  mit einem zusätzlich angeordneten,     als    Absturzsiche  rung des Hubstempels wirkenden Klemmteil zeigt.

    



  Gemäss     Fig.    1 ist in der Mitte des Bodens 26  eines Gehäuses 28 ein Kolbenrohr 2     aufrechtstehend     befestigt, das am oberen Ende einen ringförmigen  Kolben 15 samt einer Dichtung 14 trägt, durch den  ein Rohr 16 nach unten ragt, das von einem     Gewind-          stöpsel    13 getragen ist, welcher in das obere Ende  eines über den Kolben 15 gestülpten, als Teleskop  rohr wirkenden Hubstempels 1 eingeschraubt ist. Im  Gewindestöpsel 13 ist ein Kanal 37 vorgesehen, der  einerseits mit einem zwischen dem Kolben 15 und  dem     Gewindstöpsel    13 vorgesehenen Druckraum 38  und anderseits mit dem durch den Kolben 15 mit  Spiel     hindurchragenden    Rohr 16 verbunden ist.

   Das  durch eine Zwischenwand 36 des Gehäuses 28 hin  durchragende, untere Ende des Hubstempels 1 trägt  einen Anschlagring 22, der zur Begrenzung des Hubes  des nach oben, durch den Deckel des Gehäuses 28       hindurchragenden,    in geeigneter Weise den Arbeits  tisch einer Werkzeugmaschine oder dergleichen tra  genden Hubstempels dient. Der Hubstempel 1 ist  von einer geschlitzten,     kegeligen    Klemmhülse 17 um  schlossen, der der Deckel des Gehäuses 28 als  Anschlag zugeordnet ist und die von einem äusseren  Klemmring 18 unter Zwischenlage von Kugeln 3  umgeben ist, der am Hubstempel 1 axial verschieb  bar geführt ist.

   Der     Klemmring    18 ruht auf den  einander gegenüberliegenden     Auflagernocken    19  einer den Hubstempel 1 umfassenden Klemmgabel  20 auf, die mit ihren Gabelenden auf Federdruck  bolzen 21 abgestützt ist, die in Aussparungen 29 der  Zwischenwand 36 angeordnet sind. Die Klemmgabel  liegt überdies auf einer     Nocke    8 an, die auf einer  im die     Rücklaufsperre    3, 17, 18 enthaltenden Ge  häuse 28 gelagerten, von einem Handgriff 6     betätig-          baren    Steuerwelle 5 neben einer zweiten     Steuernocke     4 befestigt ist.  



  Unterhalb des Gehäuses 26 ist ein Ölbehälter 12  angeordnet, in den ein durch ein Kugelventil 33  abschliessbares Saugrohr 27 einer in den Boden 26  des Gehäuses 28 eingeschraubten Öldruckpumpe 25  mündet. Die durch einen Trethebel 23     betätigbare     Pumpe 25 steht durch einen über ein Rückschlag  ventil 31 abschliessbaren Kanal 32 mit dem Kolben  rohr 2 in Verbindung, das überdies über einen  Kanal 30 mit einem     Ablassventil    11 für das Druck-    mittel verbunden ist, dessen als Grundkörper 39  eines     Ablassregulierorgans    10 ausgebildeter Teil  gleichfalls im Boden des Gehäuses 26 verschraubt  ist.

   Die Ventilspindel 44 des     Ablassventils    11 ist in  ihrem unteren Teil durch den     Grundkörper    39 mit  Spiel hindurchgeführt und mit ihrem oberen Teil  dicht in einem Stopfen 42 geführt und am Ende  mit einer Stellschraube 9 verbunden, die in einem  Gestänge 7 verstellbar ,ist. Das in der Zwischenwand  36 geführte Gestänge ragt mit seinem freien Ende  gegen die     Nocke    4 und wird daher gleichzeitig mit  der     Nocke    8 über den Handgriff 6 betätigt.

   Um den  ein Aussengewinde aufweisenden Grundkörper 39 ist  eine den Stopfen 42 samt einer Dichtung 43 aufneh  mende Gewindehülse 40 verstellbar angeordnet, die  an ihrer Innenseite mehrere Längsnuten 41 für den  Durchgang des Druckmittels aufweist, das durch das  Spiel zwischen der Ventilspindel 44 und dem Grund  körper bei offenem     Ablassventil    mit regulierter     Aus-          strömgeschwindigkeit    hindurchfliesst. Durch mehr  oder weniger langes Überdecken der Längsnuten 41  durch die Gewindehülse 40 lässt sich der Durchlauf  des Druckmittels durch das     Auslassventil    11 auf ein  fache Weise regulieren. Der Innenraum des Gehäuses  28 steht über eine Bohrung 34 ,im Boden 26 mit  dem Ölbehälter 12 in Verbindung.

   Neben der Öl  druckpumpe 25 ist im Boden 26 des Gehäuses 28  ein Sicherheitsventil 24 befestigt, das in den Kanal  32 der Förderleitung der Pumpe 25 mündet.  



  Der Handgriff 6 der Steuerwelle 5 ist in drei  Raststellungen gegenüber dem Gehäuse 28 einstell  bar, die z. B. mit  fest ,  neutral  und  senken   bezeichnet sein können. Wird der Handgriff 6 in  die Stellung  neutral  gestellt, in welcher die     Nocke     4 das Gestänge 7 sowie das     Ablassventil    11 nicht  beeinflusst, so wird das bei Betätigung der Pumpe  25 durch das Saugrohr 27 angesaugte Druckmittel in  das Kolbenrohr 2 gefördert und gelangt durch den  Kolben 15 hindurch in den gegenüber dem Kolben  15 abgedichteten Druckraum 38 des     Hubstempels     1, wobei dieser gehoben wird und das Sicherheits  ventil 24 den Öldruck begrenzt und somit     überbean-          spruchungen    des Hubwerkes, z.

   B. beim Weiterpum  pen nach dem Erreichen der Endstellung des Hub  stempels bzw. der von ihm getragenen Maschinen  teile, verhindert. Beim Erreichen der gewünschten  Einstellung des Hubstempels wird der Handgriff 6  auf die Stellung  fest  geschwenkt, wodurch die       Nocke    8 die auf ihr ruhende Klemmgabel 20 nach  aufwärts     verschwenkt    und augenblicklich die am  Gehäusedeckel gegen ein Verschieben gesicherte  Klemmhülse 17 über den Klemmring 18 und den  Ring der Kugeln 3 auf dem Hubstempel 1 kraft  schlüssig     festspannt    und am Gehäuse mechanisch  verriegelt, der damit sofort blockiert wird.

   Der mit  ihren beiden Gabelenden auf den     Federdruckbolzen     21 aufruhenden Klemmgabel 20 ist dabei ein gerin  ges elastisches Ausweichen während des Klemmvor  ganges ermöglicht. Beim     Verschwenken    des Hand  griffes 6 in die Stellung  fest  und nach der be-           schriebenen    kraftschlüssigen Verbindung der Klemm  hülse 17 mit dem Hubstempel wird in geringer     Nach-          eilung    das Gestänge 7 durch die     Nocke    4 nach un  ten gedrückt und somit das     Ablassventil    11 geöffnet  und das hydraulische Drucksystem mit der Atmo  sphäre verbunden.

   Der Hubstempel 1 und die von  ihm gestützten Maschinenteile werden daher nur durch  die die     Rücklaufsperre    bildenden Teile 17, 3, 18 der  Sicherheitsvorrichtung in ihrer Schaltstellung gehal  ten, wobei die     Rücklaufsperre    gegen Kräfteeinflüsse,  die beispielsweise durch Temperaturänderungen des  Drucköles in dem geschlossenen hydraulischen Druck  system durch die damit verbundene Erhöhung oder  Minderung des Öldruckes entstehen können, unemp  findlich ist. In der Stellung des Griffes  neutral   gibt die     Nocke    4 das Gestänge 7 frei, so dass sich  das     Ablassventil    11 schliesst.

   Knapp darauf wird durch  die     Nocke    8 die Klemmgabel 20 gesenkt, so dass  sich der äussere Klemmring 18 und die Klemmhülse  17 gleichfalls im geringen Ausmass nach unten be  wegen. Durch die Selbstsperrung der geschlitzten  Klemmhülse 17 mit dem Hubstempel 1 wird dieser  auch dann fest umspannt, wenn die Klemmhülse 17  am Deckel des Gehäuses 28 nicht mehr anliegt. Die  Verriegelung wird erst dann aufgehoben, wenn der  Öldruck im Kolbenrohr 2 wieder erhöht wird und  der auf dem Hubstempel ruhenden Last entspricht,  was bei dichtem Drucksystem schon beim Schwen  ken des Handgriffes 6 in die Stellung  neutral  er  folgt, da durch die damit verbundene geringe Ab  senkung des Hubstempels 1 sich der Druck in dem ge  schlossenen Drucksystem so weit erhöht, dass der Hub  stempel und die auf ihm ruhende Last wieder getragen  wird.

   Wenn aber durch     Undichtheit    des     Ablassventils     11 oder durch sonstige Schäden im Drucksystem ein  der Last des Hubstempels proportionaler Öldruck  beim     Sclwenken    aus der Stellung  fest  ,in die Stel  lung  neutral  oder  senken  nicht erreicht wird,  so bleibt die     Rücklaufsperre    des Hubstempels be  stehen, so dass ein für die Bedienung der Hubvor  richtung gefährliches und plötzliches- Absenken der  Last sicher verhindert wird. Die     Rücklaufsperre    kann  daher nur bei dichtem Drucksystem, demnach erst  nach Beseitigung von Störungen, in diesem durch  Erhöhung des Öldruckes auf den der Last propor  tionalen Wert gelöst werden, was z.

   B. durch Betäti  gung der     Öldruckpumpe    25 geschieht. Beim     Ver-          schwenken    des Handgriffes 6 in die Stellung  sen  ken  drückt die     Nocke    4 das Gestänge 7 sowie die  Ventilspindel 44 nach abwärts, .so dass das     Ablass-          ventil    11 geöffnet und das Drucksystem mit der  Atmosphäre verbunden wird. Die Senkgeschwindig  keit des Hubstempels kann durch mehr oder weniger  tiefes Aufschrauben der Gewindehülse 40 auf den  Grundkörper 39 des     Ablassregulierorgans    10 auf ein  den jeweiligen Erfordernissen entsprechendes Mass  eingestellt werden.

   Die Klemmgabel 20 wird zwischen  den Stellungen  neutral  und  senken  nicht     beesn-          flusst,    was durch entsprechende Formgebung der       Nocke    8 erzielt wird. Das den Kolben 15 durch-    setzende Rohr 16 ist zur selbsttätigen Entlüftung  des Drucksystems vorgesehen, um die aus dem  Drucköl während längerer Betriebszeit austretenden  geringen Luftmengen, die sich im Druckraum 38  sammeln, abführen zu können. über das Rohr 16  wird beim Senken des Hubstempels 1 durch das aus  dem Druckraum verdrängte Öl     zwangläufig-die    dar  über befindliche Luft zuerst verdrängt und über das       Ablassventil    11 nach aussen geleitet.  



  An Stelle der eingebauten Druckpumpe 25 kön  nen die     Hydraulikorgane    an eine ausserhalb des Ge  häuses 28 angeordnete Pumpe oder ein Drucksystem  angeschlossen sein, wie dies z. B. nach der Aus  führungsform gemäss     Fig.    2 der Fall ist. Der massiv  ausgebildete Hubstempel 46 ist in einem Zylinder  45 unter der Wirkung des Druckmittels 69 axial  beweglich geführt, ragt durch die Decke eines Ge  häuses 48 und trägt am oberen Ende ein zur Fein  einstellung der Höhenlage eines Arbeitstisches 47  dienendes Handrad 72 samt Gewindespindel.

   An der  Durchführungsstelle des Hubstempels 46 durch das  Gehäuse 48 ist eine der     Klemmhülse    49 zugeordnete,  dem vom Gehäuse gebildeten festen Anschlag vor  geschaltete, im Gehäuse 48 geführte Buchse 60 vor  gesehen, die unter der Wirkung der Kraft einer  Feder 61 steht, deren Spannung mittels eines im  Gehäuses 48     verstellbar    angeordneten, eine Weiter  führung des Hubstempels 1 bildenden Gewinderin  ges 62 regulierbar ist. Die Anordnung ist dabei so  getroffen, dass zwischen der Klemmhülse 49 und  der Buchse 60 in der Stellung  neutral  des Hand  griffes 64 für die Betätigung der     Rücklaufsperre    ein  geringer Zwischenraum vorgesehen ist.

   Die federnd  abgestützte Buchse 60 bildet ein im geringen Masse  nachgiebiges     Widerlager    für die Klemmhülse 49, um  das Zusammenwirken der Teile der     Rücklaufsperre     vorzubereiten und ein schlaghaftes     Ineinandergreifen     zu vermeiden. Der     Handgriff    64 ist auf der Steuer  welle 63 befestigt, auf der die     Steuernocke    65 auf  gekeilt ist, die mit der auf ihr aufliegenden Klemm  gabel 54 in der einen     Schwenkrichtung    und mit der       Ventilspindel    67 des     Ablassventils    70 in der anderen  Schwenkrichtung zusammenwirkt.

   Die     Steuernocke     65 weist eine     Abflachung    66 auf, die die Stellung   neutral  des     Handgriffes    64 und der Klemmgabel  54 bestimmt, deren Gabelschenkel sich auf durch  Tellerfedern 56 wieder     nachgiebig    abgestützte Druck  bolzen 55 abstützen. Die unterste Tellerfeder liegt  auf einem Ring 57 auf, der sich gegen eine Ring  stufe einer Bohrung 59 des Gehäuses. 48 abstützt.  Die Tellerfedern 56 können durch je eine auf den  gewindetragenden Schaft der     Druckbolzen    55 aufge  schraubte Mutter 58     vorgespannt    werden.

   Die  Klemmgabel 54 wirkt, wie bei der ersten Ausfüh  rungsform nach     Fig.l    beschrieben, mit     Auflager-          nocken    auf den Klemmring 53 ein und der     zwei-          reihige,    die Kugeln 51 aufnehmende Kugelkorb 50  ist durch eine schwache     Tellerfeder    52 gegenüber  dem Klemmring 53 abgestützt. Durch die     Druck-          leitung    71 wird Drucköl in den Zylinder 45 gepresst.

        Durch den zwischen der Klemmhülse 49 und der  Buchse 60 vorgesehenen Zwischenraum     trifft    die  Hülse 49 beim Anheben erst nach einer kurzen Hub  bewegung gegen die Buchse 60, die unter zusätzlicher  Spannung der Feder 61 vorerst     einen    nachgiebigen  Anschlag bildend und dabei die     Rücklaufsperre    vor  bereitend nach oben etwas zurückweicht, bis die       Klemmhülse    49 bei ihrem Anschlag gegen die Decke  des Gehäuses 48 den Hubstempel 46 endgültig kraft  schlüssig erfasst und verriegelt. Durch diese Ausbil  dung werden brüske Stosskräfte beim Einschalten  der     Rücklaufsperre    vermieden.

   Die die Schenkel der  Klemmgabel 54 stützenden     Druckbolzen    55 geben  bei Betätigung des Handgriffes 64 gleichfalls etwas  nach, bis dieser seine obere Stellung  fest  erreicht  hat. Beim     Verschwenken    in die untere Stellung   senken:> des Handgriffes 64 wirkt die     Steuernocke     65 mit der Ventilspindel 67 zusammen und drückt  diese entgegen der Kraft einer Feder 68 nach unten,  wobei das     Ablassventil    70 geöffnet wird. Die Wir  kungsweise der Vorrichtung nach     Fig.    2 ist im übri  gen gleich jener der     Fig.l.     



  Bei der     Ausführungsform    gemäss     Fig.3    taucht  in den mit dem Gehäuse 75 einen Teil bildenden  Zylinder 73 der Hubstempel 74, der in den Zylin  der dicht eingeführt ist und eine Zwischenwand 77  und die Decke des Gehäuses durchdringt. Auf der  Zwischenwand 77 liegt die Klemmhülse 76 auf, die  vom Klemmring 79 und dem dazwischen vorgesehe  nen Ring von Kugeln 78 umschlossen ist. Die durch  den Handgriff 89 betätigte Steuerwelle 88 wirkt mit  der     Nocke    94 auf die Klemmgabel 80 ein, deren  Gabelenden sich gegen die     Federdruckbolzen    81  abstützen, wodurch ein starrer     Kraftfluss    vermieden  und eine übermässige     Justierung    unnötig ist.

   Ober  halb der     Rücklaufsperre    76, 78, 79 ist auf dem Hub  stempel 74 eine auf ihm verschiebbare Klemmplatte  vorgesehen, die einerseits mittels schwacher Federn  83 gegen die Enden zweier von einer Stützfläche  85 des Gehäuses 75 aufragender Stifte 82 abgestützt  ist, anderseits mittels einer am gegenüberliegenden  Ende der Klemmplatte 84 befestigten Blattfeder 86  auf einer     Stütznocke    93 der Steuerwelle 88 aufliegt,  wenn diese in die in     Fig.3    ersichtliche Stellung   neutral;> gedreht wird.

   Die Klemmplatte 84 wird  dabei durch die     Nocke    93 etwas angehoben und  um die Stifte 82 etwas     verschwenkt,    wobei der Hub  stempel 74 von ihr freigegeben wird, der unter der  Wirkung des     Druckmittels    angehoben oder gesenkt  werden kann. Bei Verdrehung des Handgriffes 89  in die untere mit  fest  bezeichnete Stellung wird  über die     Nocke    94 die     Rücklaufsperre    76, 78, 79  eingeschaltet, wobei die Klemmplatte 84 nur dann  wirksam wird, wenn durch irgendeinen Schaden im  Drucksystem der Druck im Zylinder 73 abfällt. Ein  Abstürzen des Hubstempels 74 und z.

   B. des Arbeits  tisches wird dann durch das Aufsetzen der Klemm  platte 84 auf die     Stützfläche    85 und der damit ver  bundenen selbsthemmenden Sperre mit dem     Hub-          Stempel    verhindert. Die Selbsthemmung der Platte    84 kann sodann erst nach Beseitigung des Schadens  und durch ausreichenden hydraulischen     Druck    auf  den Hubstempel 74 wieder aufgehoben werden. Die  Einschaltung der Absturzsicherung bei geringfügigem  Nachlassen des hydraulischen     Druckes,    z. B. durch  Abkühlung des     Druckmittels,    verhindern die durch  die Federn 83 belasteten Stifte 82 der Klemmplatte.

    Bei Drehung des Handgriffes in seine obere Stellung   senken  wird die Platte 84 in die durch eine Ein  stellschraube 87 begrenzte Lage hochgeschwenkt,  und wirkt eine     Nocke    95 der Steuerwelle 88 mit der       Ventilspindel    90 des     Ablassventils    91 zusammen, so  dass auch die Leitung 92     zwangläufig    und selbsttätig  gesteuert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sicherheitsvorrichtung an hydraulisch oder pneu matisch betätigtem Hubstempel, mit einer aus einer den Hubstempel umgebenden geschlitzten, kegeligen Klemmhülse und einem diese unter Zwischenlage von Kugeln umfassenden äusseren Klemmring beste henden Rücklaufsperre, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmhülse 17, 49, 76) ein fester Anschlag (28, 48, 77) zugeordnet und der äussere glocken förmig ausgebildete Klemmring (18, 53, 79) am Hub stempel (1, 46, 74) axial verschiebbar geführt ist und von einer Nocke (8, 65, 94) betätigbar ist, die auf einer durch einen Handgriff (6, 64, 89) bewegbaren, in einem die Rücklaufsperre (3, 17, 18 bzw.
    49-53 bzw. 76, 78, 79) umschliessenden Gehäuse (28, 48, 75) gelagerten Steuerwelle (5, 63, 88) befestigt ist, welche über eine zweite Steuernocke (4, 95) oder die auf den Klemmring (53) einwirkende Nocke (65) mit einem Ablassventil (11, 70, 91) für das Druck mittel zusammenwirkt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubstempel (1) aus einem im Gehäuse (28) und auf einem mit einer Druck pumpe (25) für das Druckmittel in leitender Ver bindung stehenden Kolbenrohr (2) verschiebbar ge führten Teleskoprohr besteht, und im Gehäuse (28) das den Abfluss des Druckmittels aus dem Kolben rohr (2) überwachende Ablassventil (11), ein Ab lassregulierorgan (10) samt seinen Steuerorganen (7, 9, 44), ein Sicherheitsventil (24) und die Druckpumpe (25) samt Saugrohr (27) angeordnet und ihr Tret- hebel (23) gelagert sind. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocke (8, 65, 94) eine Klemmgabel (20, 54, 80) zugeordnet ist, die den Hubstempel (1) umfasst, mit Auflager nocken (19) an dem Klemmring (18, 53, 79) an liegt und mit ihren Gabelenden auf Federdruck bolzen (21, 55, 81) des Gehäuses (28, 48, 75) ab gestützt ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (6, 64, 89) der Steuerwelle (5, 63, 88) in drei Raststellungen: fest , neutral , sen- ken gegenüber dem Gehäuse (28, 48, 75) einstell bar ist, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass in der Stellung fest die Nocke (8, 65, 94) über die Klemmgabel (20, 54, 80) auf den Klemmring (18, 53, 79) einwirkend die durch, den Anschlag (28, 60, 77) gegen eine Verschiebung gesicherte Klemmhülse (17, 49, 76) am Hubstempel (1, 46, 74) festklemmt und diesen in seiner angehobenen Stellung verriegelt und über die Nocke (4, 65, 95) das Ablassventil (11, 70, 91) öffnet,
    in der Stellung neutral das Ablassventil von der Nocke (4, 65, 95) freigegeben und geschlossen ist und in der Stel lung senken das Ablassventil für Ab.strömung des Druckmittels aus dem Kolbenrohr (2) über das Ab lassregulierorgan (10) wieder geöffnet ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubstempel (1) an seinem oberen Ende durch einen Gewindestöpsel (13) abgeschlossen ist, der einen Kanal (37) enthält, welcher einerseits mit dem zwischen dem einen Kolben (15) bildenden Ende des Kolbenrohres (2) und dem Stöpsel (13) vorge sehenen Druckraum (38) und anderseits mit einem den Kolben (15) mit Spiel durchdringenden, in das Kolbenrohr (2) ragenden Rohr (16) verbunden ist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ablassregulierorgan (10) zur Regelung der Senk geschwindigkeit des Hubstempels (1) dem Ablass- ventil (11) vorgeschaltet ist und aus einem mit Aussengewinde versehenen Grundkörper (39) und einer darauf verstellbaren Gewindehülse (40) besteht, die an ihrer Innenseite Längsnuten (41) für den Ablass des Druckmittels aufweist und andernends bis auf eine Durchtrittsöffnung für die Ventilspindel (44) des Ablassventils (11) abgeschlossen ist. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass dem der Klemmhülse (49) zugeord neten, vom Gehäuse (48) gebildeten festen Anschlag eine im Gehäuse (48) geführte Buchse (60) vorge schaltet ist, die unter der Wirkung einer regulierbaren Spannung einer Feder (61) steht. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Klemmhülse (49) und der Buchse (60) in der Stellung neutral des Handgriffes (64) ein geringer Zwischenraum vor gesehen ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen der Klemmhülse (49) und dem Klemm ring (53) vorgesehene Kugelkorb (50) gegen den Klemmring (53) federnd abgestützt ist. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass dem Hubstempel (74) eine auf ihm verschiebbare, sein Absinken selbsthemmend verhindernde Klemmplatte (84) zugeordnet ist, die einerseits mittels federnd gelagerter Bolzen (82) am Gehäuse (75) und anderseits mit einer an ihr be festigten Blattfeder (86) auf der Steuerwelle (88) ab gestützt ist und in der Raststellung neutral des Handgriffes (89) mit einer Stütznocke (93) der Steuerwelle (88) zusammenwirkend gegen einen ein stellbaren Anschlag (87) bewegbar ist.
CH7517159A 1958-07-04 1959-07-01 Sicherheitsvorrichtung an hydraulisch oder pneumatisch betätigtem Hubstempel CH380332A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES58864A DE1180921B (de) 1958-07-04 1958-07-04 Sicherheitseinrichtung fuer hydraulische oder pneumatische Hebebuehnen
DES0063638 1959-06-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH380332A true CH380332A (de) 1964-07-31

Family

ID=25995546

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH7517159A CH380332A (de) 1958-07-04 1959-07-01 Sicherheitsvorrichtung an hydraulisch oder pneumatisch betätigtem Hubstempel

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH380332A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2456758A1 (de) Hydraulische presse
DE2257175A1 (de) Gabelstapler
DE1150253B (de) Rohrbruchsicherung
EP0792762B1 (de) Niveauregelventil zum selbsttätigen Konstanthalten der Fahrzeughöhe eines Nutzfahrzeuges mit Luftfederung
DE2302355A1 (de) Senkbremsventil
DE2112651B2 (de) Spann- und Lösevorrichtung fur Werkzeuge an Bohr-, Fräs- u.dgl. Werkzeugmaschinen
DE1805636B1 (de) Steuerventilanordnung fuer den mechanisierten Stahlausbau unter Tage
DE1750574B1 (de) Handbetaetigter steuerschieber fuer druckmittelbetaetigte vorrichtungen
CH437965A (de) Werkzeugmaschine mit mindestens einer Spindel zum Einsetzen eines Werkzeuges
AT219232B (de) Sicherheitsvorrichtung an hydraulisch oder pneumatisch betätigten Hubstempeln für Hebebühnen u. dgl.
DE1630189C3 (de) Lastabhängig einstellbares Bremsventil für Druckluftbremsanlagen von Fahrzeuganhängern
DE2129750A1 (de) Vorrichtung zum Aneinanderbewegen zweier Koerper
DE1051591B (de) Ventil fuer hydraulische Anlagen
DE2133894B2 (de) Druckluftschrauber
DE2251618C3 (de) Zweikreis-Bremsventil für Fahrzeuge
DE1680280B1 (de) Hydraulische Servobremsvorrichtung fuer Zugfahrzeuge mit Anhaenger
DE2425309B2 (de) Dreidrucksteuerventil mit Druckbegrenzung für Dnickluftbremszylinder, insbesondere von Schienenfahrzeugen
DE1145122B (de) Hydraulischer Grubenstempel
DE1158472B (de) Buegelpresse
DE970492C (de) Druckminderungsventil fuer einen hydraulisch betaetigten Grubenstempel
DE538771C (de) Druckluftbremseinrichtung
DE1284237B (de) Steuereinrichtung mit einem Entlastungsventil und einem Antikavitations- oder Regulierventil
DE578976C (de) Vorrichtung zum Einstellen der Hoehenlage des Schlittens von Scheren, Pressen, Stanzen und aehnlichen Werkzeugmaschinen
DE1957565C3 (de) Vorrichtung zum Verbinden eines Schneidrings für eine Rohrverschraubung mit einem Hydraulikrohr
DE1755783C3 (de) Doppelbremszylinder, insbesondere für Bremseinrichtungen von Schienenfahrzeugen