CH380341A - Mit einer Verglasung versehene Wand - Google Patents

Mit einer Verglasung versehene Wand

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CH380341A
CH380341A CH8165559A CH8165559A CH380341A CH 380341 A CH380341 A CH 380341A CH 8165559 A CH8165559 A CH 8165559A CH 8165559 A CH8165559 A CH 8165559A CH 380341 A CH380341 A CH 380341A
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Nl Bouwindustrie Mij Nebima Nv
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/88Curtain walls
    • E04B2/96Curtain walls comprising panels attached to the structure through mullions or transoms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description


  Mit einer     Verglasung    versehene Wand    Die Erfindung bezieht sich auf eine mit einer  Verglasung versehene Wand. Eine solche Wand be  kannter Art besteht aus einem Stahlgerüst, das aus  in regelmässiger Entfernung von einander angeordne  ten und miteinander durch Balken aus     T-Profil     verbundenen Pfosten aus     I-Profil    zusammengesetzt  ist, von welchem Gerüst die durch diese Pfosten und  diese Balken gebildeten Felder     einzel-    oder doppel  verglast, gegebenenfalls teilweise durch Brüstungen  abgeschlossen und mit Lüftungsfenstern versehen  sind.  



  Zweck der Erfindung ist eine Konstruktion, die  im Vergleich zu den auf diesem Gebiet bekannten  Konstruktionen wirtschaftlich sehr billig ausgeführt  werden kann und hohen Schönheitsanforderungen  entspricht.  



  Zu diesem Zweck ist die Erfindung dadurch  gekennzeichnet, dass die Glasscheiben unter Zwi  schenschaltung von Dichtungsstreifen einerseits gegen  den Flansch eines Pfostens, anderseits gegen ein  Federorgan anliegen, das mittels eines an diesem  Flansch befestigten Schraubenbolzens mit Mutter ge  spannt ist, wodurch die Glasscheibe an den genann  ten Flansch angedrückt wird.  



  In der Zeichnung, welche Ausführungsbeispiele  der Erfindung darstellt, zeigen:       Fig.    1 eine Vorderansicht eines Teiles des Stahl  gerüstes,       Fig.2    einen Querschnitt nach der Linie     11-II     in     Fig.    1,       Fig.    3 einen in grösserem Massstab gezeichneten  Querschnitt nach der Linie     III-111    aus     Fig.    1,       Fig.    4 einen auch in grösserem Massstab gezeich  neten Querschnitt nach der Linie     IV-IV    in     Fig.    1,       Fig.    5 einen Teil des Querschnittes nach     Fig.    3,

    bei dem etwas anders ausgebildete Klemmstücke  verwendet sind, und         Fig.    6 einen Querschnitt nach der Linie     VI-VI     in     Fig.    1.  



  In der     Fig.    1 sind die Pfosten des Stahlgerüstes  mit 5, die Balken desselben     mit    6, die Brüstungen  mit 7 und die Lüftungsfenster mit 8 bezeichnet.  Die Pfosten 5 und Balken 6 bilden Felder zur  Aufnahme von Glasscheiben 10, 11. In einzelnen  Feldern können jedoch auch nicht aus Glas bestehen  de     Brüstungsplatten    eingesetzt werden.  



  Der in     Fig.    3 dargestellte Pfosten hat ein     I-Profil,     dessen äusserer Flansch in der Mitte eine     angewalzte     Rippe 5a aufweist. Gegen diesen äusseren Flansch  stützen sich, unter     Zwischenschaltung    eines Dichtungs  streifens 9, die     zueinandergekehrten,    aber voneinan  der durch die Rippe     5cc    getrennten Randteile der  beiden Glasscheiben 10 und 11 ab; sie werden,  unter Zwischenschaltung eines zweiten Dichtungs  streifens 12 und mit     Hilfe    eines Schraubenbol  zens 15 und einer Mutter 14, von aussen her durch  einen Klemmstreifen 13 aus Trompetenprofil gegen  diesen Flansch angedrückt.

   Der Klemmstreifen be  steht aus einem Federorgan, das mittels der Schrau  be 15 und der Mutter 14 gespannt ist. Der den       Klemmstreifen    13 tragende     Schraubenbolzen    15 ist  in die Rippe     5n    geschraubt oder an diese Rippe  mit Hilfe eines Schwalbenschwanzes oder auf andere  Weise lösbar befestigt und steckt durch die Dich  tungsstreifen 9 und 12 hindurch.  



  Auf das Ende des     Schraubenbolzens    15 ist ein  federndes,     U-förmiges,    metallisches     Klemmstück    16  gesteckt, das mit     Hilfe    einer zweiten Mutter 17 gegen  die Mutter 14 angedrückt und gesichert wird. Die  beiden nach innen gerichteten Schenkel dieses  Klemmstückes 16 weisen     rinnenförmige    Randteile  auf, mit denen sie gegen innere konvexe Randteile  18a eines U-förmigen, z. B. aus Aluminium herge  stellten Deckbalkens 18 drücken, der die Streifen      12 und 13, den     Schraubenbolzen    15 samt Muttern  14, 17 und das Klemmstück 16 abdeckt. Das  Klemmstück 16 kann auch unter der Mutter 14  angeordnet werden, so dass die Mutter 17 entfallen  kann.

   Weiter kann das Klemmstück 16 auch in  der Weise nach     Fig.    5 ausgeführt werden, wo es  grösstenteils eine dem Klemmstreifen 12 entsprechen  de Gestalt aufweist.  



  Auch an der Innenseite der Glaswand befindet  sich ein solcher Deckbalken 19, der durch zwei am  Pfosten 5 angeordnete, zusammen etwa der Form  des Klemmstückes 16 entsprechende Klemmstücke  20 und 21 federnd festgehalten wird.  



  Zwischen einerseits den Deckbalken 18, 19 und  andererseits den Glasscheiben 10, 11 bleiben schmale  Schlitze übrig.  



  Die Dichtungsstreifen 9, 12 und das federnde  Klemmstück 16 können sich über die     ganze    Höhe  des Pfostens 5 erstrecken.  



  Die     Fig.    4 stellt einen Balken 6 aus     T-Profil     dar. Die obere Glasscheibe 23 stützt sich mit Hilfe  einiger Bleiklötzchen 24 auf einem Dichtungsstrei  fen 25, der sich zwischen der oberen Hälfte des  Balkenflansches und der Glasscheibe befindet und  sich weiter über die Oberseite und den Rand des  Balkensteges erstreckt. Kondenswasser, das der In  nenseite der Glasscheibe 23 entlang nach unten       fliesst,    kann über diesen     herunterhängenden    Teil des  Dichtungsstreifens abtropfen.  



  Zwischen dem Oberrand der unteren Glasschei  be 26 und der     Unterhälfte    des Balkenflansches be  findet sich ein Dichtungsstreifen 27. Die Glasscheibe  26 wird überdies noch gegenüber dem Balkensteg  durch einen unten gegen diesen Steg geschraubten       Dichtungsstreifen    28 abgedichtet, dessen Innenrand  nach unten gebogen ist und gegen die Aussenseite  der Glasscheibe drückt.  



  Auch hier ist der Balken 6 mitsamt den daran  befestigten Teilen durch einen     abwassernden        Deck-          und    Zierbalken 29 abgedeckt. Dieser Deckbalken  wird von einem am Balkensteg befestigten Klemm  stück 30 in derselben Weise wie der Deckbalken 18  in     Fig.    3 festgehalten. Im Boden des Deckbalkens  ist ein     Abwasserungsloch    29 zur     Ablassung    des  Kondenswassers angeordnet.  



  Die in     Fig.    1 mit 7 bezeichneten Brüstungen  können in der Form von ebenen Platten in einfacher  Weise hinter einer Glasscheibe angeordnet werden,  indem man zwischen den Randteilen der Glasscheibe  und den     anliegenden    Dichtungsstreifen 9 bzw. 25,  27     (Fig.    3 bzw. 4) Haken oder Leisten aus Z-Profil  einklemmt, die mit ihren freien Enden die     Brüstungs-          platte    tragen können. Zwischen der Platte und der  Glasscheibe bringt man dabei zweckmässig Ab  standstücke an, um dort einen Luftspalt zu bilden.  



  Eine bevorzugte Befestigungsweise der Brüstun  gen ist in der     Fig.    6 dargestellt. Die Brüstung ist  hier wie eine     Sandwichplatte    ausgebildet, d. h. sie  besteht aus einer starken Isolierschicht 31, z. B. aus  Zellenmaterial mit zwei Deckschichten 32 und 33,    die z. B. aus mit Kunststoff bekleidetem Metall her  gestellt sind. Diese Platte ist mit einem dünneren  Randstreifen 34 aus Dichtungsmaterial versehen, mit  dem sie sich wie die untere Glasscheibe 26 in     Fig.    4  gegen den Flansch des Balkens 6 stützt. Die Deck  schichten 32 und 33 erstrecken sich auch über diesen  Randstreifen und dessen Ränder, wobei die äussere  Deckschicht an der Innenseite zur Abdichtung gegen  Kondenswasser die innere Deckschicht überlappt.

    Die übrigen Befestigungsteile sind dieselben wie in       Fig.    4, mit der Ausnahme, dass der Dichtungsstrei  fen 27 etwas grösser gewählt ist und dass der Bal  ken 6 auch an der Innenseite seines Flansches einen  Deck- und Zierbalken 35 aufweist. Man wird ver  stehen, dass die     Brüstungsplatte    nicht nur an ihrer  Oberseite, sondern ringsum mit Randstreifen ver  sehen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mit einer Verglasung versehene Wand, bestehend aus einem Stahlgerüst, das aus in regelmässiger Ent- ferriung voneinander angeordneten und miteinander durch Balken aus T-Profil verbundenen Pfosten aus 1-Profil zusammengesetzt ist, von welchem Gerüst mindestens ein Teil der durch diese Pfosten und diese Balken gebildeten Felder verglast sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasscheiben unter Zwi schenschaltung von Dichtungsstreifen einerseits gegen den Flansch eines Pfostens, anderseits gegen ein Fe derorgan (13) anliegen, das mittels eines an diesem Flansch befestigten Schraubenbolzens mit Mutter ge spannt ist, wodurch die Glasscheibe an den genann ten Flansch angedrückt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Wand nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der genannte Pfosten an der Innen seite der Glasscheiben und das Federorgan an der Aussenseite dieser Glasscheiben liegt und sich je inner halb eines eigenen Deckbalkens (19 bzw. 18) aus U-Profil befinden, der federnd am Steg des Pfo stens bzw. an dem am Flansch angeordneten Schraubenbolzen befestigt ist. 2. Wand nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Glasscheiben sich mit ihrer Innen seite unter Zwischenschaltung eines Dichtungsstrei fens gegen den Flansch eines Balkens stützen, wobei dieser Dichtungsstreifen sich über die Oberseite und den Rand des Balkensteges erstreckt, und dass unten gegen den Balkensteg ein zweiter Dichtungsstreifen befestigt ist, dessen Innenrand sich gegen die Aussenseite der Glasscheiben stützt.
    3. Wand nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Steg des Balkens sich inner halb eines mit Wasseraustrittsöffnungen versehenen Deckbalkens (29) befindet, der federnd, mit Hilfe eines am Steg befestigten Schraubenbolzens, an die sem Steg befestigt ist. 4. Wand nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass Brüstungen aus einer Platte von iso lierendem Material mit Deckschichten an beiden Sei- ten bestehen, welche Platte mit Randstreifen von an nähernd Glasscheibendicke versehen ist, mit denen sie sich in derselben Weise wie eine Glasscheibe gegen die Pfosten und Balken des Stahlgerüstes stützt. 5.
    Wand nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Deckschichten der Brüstungs- platte sich auch über die Randstreifen und deren Ränder erstrecken, wobei die äussere Deckschicht an der Innenseite jedes Randstreifens die innere Deck schicht überlappt.
CH8165559A 1958-12-09 1959-12-09 Mit einer Verglasung versehene Wand CH380341A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4021987A (en) * 1975-07-16 1977-05-10 Schnebel Fritz Tie beams and girders for facades
US4682451A (en) * 1985-03-18 1987-07-28 P & H Enterprises Limited (Musical Products) Protective cover for window sills
DE4140457A1 (de) * 1991-12-05 1993-06-09 Mannesmann Ag, 4000 Duesseldorf, De Metallisches glashalteprofil

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DE4140457A1 (de) * 1991-12-05 1993-06-09 Mannesmann Ag, 4000 Duesseldorf, De Metallisches glashalteprofil

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BE585473A (nl) 1960-04-01

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