CH380718A - Verfahren zur Herstellung von Thiophosphonsäureestern bzw. -esteramiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Thiophosphonsäureestern bzw. -esteramiden

Info

Publication number
CH380718A
CH380718A CH233261A CH233261A CH380718A CH 380718 A CH380718 A CH 380718A CH 233261 A CH233261 A CH 233261A CH 233261 A CH233261 A CH 233261A CH 380718 A CH380718 A CH 380718A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
mol
hour
sulfur
added
dimethylamide
Prior art date
Application number
CH233261A
Other languages
English (en)
Inventor
Schrader Gerhard Dr Dr H C
Original Assignee
Bayer Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer Ag filed Critical Bayer Ag
Publication of CH380718A publication Critical patent/CH380718A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/28Phosphorus compounds with one or more P—C bonds
    • C07F9/48Phosphonous acids [RP(OH)2] including [RHP(=O)(OH)]; Thiophosphonous acids including [RP(SH)2], [RHP(=S)(SH)]; Derivatives thereof
    • C07F9/4883Amides or esteramides thereof, e.g. RP(NR'2)2 or RP(XR')(NR''2) (X = O, S)
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/28Phosphorus compounds with one or more P—C bonds
    • C07F9/38Phosphonic acids [RP(=O)(OH)2]; Thiophosphonic acids ; [RP(=X1)(X2H)2(X1, X2 are each independently O, S or Se)]
    • C07F9/40Esters thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/28Phosphorus compounds with one or more P—C bonds
    • C07F9/38Phosphonic acids [RP(=O)(OH)2]; Thiophosphonic acids ; [RP(=X1)(X2H)2(X1, X2 are each independently O, S or Se)]
    • C07F9/40Esters thereof
    • C07F9/4003Esters thereof the acid moiety containing a substituent or a structure which is considered as characteristic
    • C07F9/4015Esters of acyclic unsaturated acids
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/28Phosphorus compounds with one or more P—C bonds
    • C07F9/38Phosphonic acids [RP(=O)(OH)2]; Thiophosphonic acids ; [RP(=X1)(X2H)2(X1, X2 are each independently O, S or Se)]
    • C07F9/44Amides thereof

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von Thiophosphonsäureestern bzw.-esteramiden
Für die Herstellung von   Thionophosphonsäure-      esteramiden    sind schon verschiedene Verfahren be  kannt.    So ist es z.   B.    m¯glich, in   Thionophosphon-    säuredihalogeniden das Halogen gegen Esterreste, Thioesterreste oder   Aminreste    einfach oder zweifach auszutauschen. Es ist weiter möglich, an Dithiophosphonsäureanhydride Amine oder Alkohole oder Mercaptane anzulagern und darauf den freien Thiolrest zu verestern. Weiter können   Thionothiolphos-    phonsäureester, in denen die Thiolgruppe noch frei ist, auf übliche Weise verestert werden.

   Auch   Thionothiolphosphonsäureamide    mit freien SH Gruppen können auf die gleiche Art und Weise in Thionothiolphosphonsäureesteramide übergeführt werden.



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein neues elegantes Verfahren zur Herstellung von Thionophosphonsäure-diestern bzw.-esteramiden, das darin besteht, dass man Phosphonigsäurediamide mit beliebigen Alkoholen, Phenolen, Merkaptanen oder Monothiophosphorsäureestern umsetzt und die entstehenden Phosphonigsäure-diester bzw.-esteramide anschliessend mit Schwefel zur Reaktion bringt.



   Das Verfahren hat den Vorteil, dass es genereller Anwendung fähig ist und teilweise zu   Verlan-    dungen führt, die auf bisher bekannte ArtundWeise nicht zugänglich waren.



   Die vorbeschriebene Reaktion wird üblicherweise in geeigneten inerten   Lösungs-oder      Verdünnungs-    mitteln durchgeführt, wobei teilweise ein Überschuss des umzusetzenden Alkohols oder Mercaptans als Lösungsmittel Verwendung finden kann.



   Die erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen sind bekanntlich Schädlingsbekämpfungsmittel mit zum grossen Teil   insektizider    Wirkung, die auf dem Gebiet des Pflanzenschutzes Verwendung finden.



  Beispiel 1
EMI1.1     

58 g (0, 25 Mol)   Isooctenyl-phosphonigsäure-bis-    dimethylamid   (Kp. l 800)    werden in 100   ml    Benzol gelöst. Bei   801, tropft    man unter Rühren 28 g Thiophenol hinzu. Man hält eine Stunde bei   80     und gibt dann in kleinen Anteilen 8 g Schwefel hinzu.



  Man erwärmt noch 30 Minuten auf   80 ,    lässt dann abkühlen und giesst das Reaktionsprodukt in 200 ml Eiswasser. Das ausgeschiedene   01    wird mit Wasser   gewaschenund    mit Natriumsulfat getrocknet. Beim Abdestillieren des Lösungsmittels erhält man 71 g der neuen Verbindungen als wasserunlösliches   01.   



     Ausbeute 869ia der Theorie.   



  Berechnet für Mol 327 :   N 4, 3  /o S 19,    6    /P      9, 5  /o    Gefunden : N 4,0% S20,1% P 9,3%   DL.,    Ratte per os 500 mg/kg.



   Beispiel 2
EMI1.2     

58 g (0,   25    Mol)   Isooctenyl-phosphonigsäure-bis-    dimethylamid werden in 100   ml    Benzol gelöst. Bei 80  tropft man 55 g Thiophenol hinzu. Man hält eine Stunde bei   80 ,    dann gibt man portionsweise 8 g Schwefel hinzu. Man lässt noch bei 80  30 Minu ten nachrühren und arbeitet dann wie in Beispiel   I    auf. Man erhält auf diese Weise 82 g der neuen Verbindung als wasserunlösliches   01.    Ausbeute 84 /a der Theorie.



  Berechnet für Mol 392 : S 24,4% P 7,   9  /o    Gefunden :   S 23, 8"/o    P 7,   4 /a    DL50 an der Ratte per os 500 mg/kg.



   Beispiel 3
EMI2.1     

58 g (0, 25 Mol)   Isooctenyl-phosphonigsäure-bis-    dimethylamid legt man in einen Rührkolben vor.



  Dann tropft man unter Rühren bei   100     93 g   Diäthyl-    dithiophosphorsäure zu. Man erwärmt noch eine Stunde bei 100  und gibt dann portionsweise 8 g Schwefel hinzu. Das Reaktionsprodukt wird noch 20 Minuten bei   100-120     gehalten und dann wie in Beispiel   1    aufgearbeitet. Man erhält auf diese Weise 48 g des neuen Esters als wasserunlösliches Íl.



  Ausbeute   47 O/o    der Theorie.



     BerechnetfürMol403    : N 3,5% S 23,8% P 15,4% Gefunden : N 3,9% S 21,8% P 14,9% DL50 Ratte per os 500   mg/kg.   



   Beispiel 4
EMI2.2     

58 g (0, 25 Mol)   Isooctenyl-phosphonigsäure-bis-    dimethylamid werden vorgelegt. Dazu gibt man bei 100  85 g   Diäthylmonothiophosphorsäure.    Man erwärmt eine Stunde auf   100     und trägt dann in das Reaktionsprodukt 8 g Schwefel ein. Man lässt eine Stunde bei 100  nachrühren und arbeitet dann in üblicher Weise auf. Es werden so 69 g der neuen Verbindung als wasserunlösliches   01    erhalten. Ausbeute   71 0/a    der Theorie.



  Berechnet   für Mol 387    : N 3,6% S 16,5% P 16,0% Gefunden N 3,7% S 16,2% P 15,8% DL50 Ratte per os 250 mg/kg.



   Beispiel   5   
EMI2.3     

58 g (0,   25    Mol)   Isooctenyl-phosphonigsäure-bis-    dimethylamid werden vorgelegt. Dazu tropft man bei   120     54 g   ss-Oxäthyl-thioäthyläther.    Man hält eine Stunde bei   120     und gibt dann portionsweise 8 g Schwefel zu. Das Reaktionsprodukt wird noch 20 Minuten auf   100-120     gehalten und dann wie in Beispiel 1 aufgearbeitet. Man gewinnt auf diese Weise 80 g der neuen Verbindung als wasserunlösliches   01.    Ausbeute   83 ouzo    der Theorie.



     Berechnetfür Mol 384    :   S    25,   0 I/o    P 8,   0"/u.   



  Gefunden : S 25,0% P 7,99% DL50 Ratte per os 250 mg/kg.



   Beispiel 6
EMI2.4     

58 g (0, 25 Mol)   IsooctenylLphosphonigsäure-bis-    dimethylamid werden vorgelegt und auf 120¯ erwärmt. Unter Rühren tropft man 27   g ss-Oxäthyl-      thioäthyläther    hinzu. Man erwärmt eine Stunde auf   120     und gibt dann portionsweise 8 g Schwefel zu.



  Das Reaktionsprodukt wird noch   sine    halbe Stunde auf   120  gehalten    und dann wie in Beispiel 1 aufgearbeitet. Man erhält so 67 g der neuen Verbindung als wasserunlösliches   01.    Ausbeute   83 /o    der Theorie.



     Berechnetfür Mol 323    : N 4,3% S 19,8% P 9,6% Gefunden :   N4, 00/o S20, 2"/o P9, 40/o      DL, 50    Ratte per os 500 mg/kg.



  Beispiel 7
EMI2.5     

48 g (0, 25   Mol) 3-Athoxy-vinyl-phosphonigsäure-    bis-dimethylamid (Kp. 1 67¯) werden in 100 ml Benzol gelöst. Bei 80  tropft man unter Rühren 55 g Thiophenol hinzu. Man lässt eine Stunde bei 80  nachrühren und gibt dann portionsweise 8 g Schwefel zu. Man hÏl das Reaktionsprodukt noch eine halbe Stunde bei   80     und arbeitet dann wie in Beispiel 1 auf. Auf diese Weise werden 69 g der neuen Verbindung als wasserunlösliches 01 gewonnen. Ausbeute   780/o    der Theorie.



  Berechnet f r Mol   352    : S 27,2% P 8,8% Gefunden :   S    26,   8 0/0 p    8,   7 /o      DLso    Ratte per os 1000 mg/kg.



   Beispiel 8
EMI2.6     
 
48 g (0, 25   Mol) -Äthoxy-vinyl-phosphonigsäure-    bis-dimethylamid werden in 100 ml Benzol gelöst.



     Bei 800    tropft man unter Rühren 28 g Thiophenol hinzu. Man hält noch eine Stunde bei   800 und    gibt dann portionsweise 8   g    Schwefel hinzu. Nach dem üblichen Aufarbeiten erhält man 63 g der neuen Verbindung als wasserunlösliches Öl. Ausbeute 88% der Theorie.



  Berechnet f r Mol 287 : N 4,9% S 22, 3    /o P    10, 8    /o    Gefunden : N 4,6% S 22,3% P 10,5%   DL50    Ratte per os 100 mg/kg.



   Beispiel 9
EMI3.1     

48 g (0, 25 Mol) phosphonigsÏurebis-dimethylamid werden vorgelegt. Bei 120  tropft man 27 g ¯-OxÏthyl-thioÏthylÏther hinzu. Man hält eine Stunde bei   120     und gibt dann 8 g Schwefel zu.



  Nach dem üblichen Aufarbeiten erhält man 60 g der neuen Verbindung als wasserunlösliches   01.    Ausbeute 85% der Theorie.



  Berechnet für Mol 283 : N 4,9% S 22,6% P 10,9% Gefunden : N 4,8% S 22,1% P 10,7%   DLoo    Ratte per os 250   mg/kg.   



   Beispiel 10
EMI3.2     

48 g (0, 25 Mol)   ss-Athoxy-vinyl-phosphonigsäure-    bis-dimethylamid werden vorgelegt. Bei   120     tropft man 54 g ¯-OxÏthyl-thioÏthylÏther hinzu. Man hält eine Stunde bei   120     und gibt anschliessend 8 g Schwefel zu. Das Reaktionsprodukt wird eine halbe Stunde auf   120     gehalten und dann in iiblicher Weise aufgearbeitet. Man gewinnt so 80 g der neuen Verbindung als wasserunlösliches   01.      Ausbeute 93 /o    der Theorie.



  Berechnet für Mol 344 : S 27,9% P 9,8% Gefunden : S 27,3% P 8,9%   DLgo    Ratte per os 250 mg/kg.



   Beispiel 11
EMI3.3     

56 g (0, 25 Mol)   Styrylwphosphonigsäure-bis-dime-    thylamid (Kp. 1   117 )    werden vorgelegt und auf   120     erwärmt. Dazu tropft man unter Rühren 54 g   ss-Oxäthyl-thioäthyläther.    Man hÏlt eine Stunde bei   120     und gibt dann 8 g Schwefel zu. Man lässt eine Stunde bei   120     nachrühren und arbeitet dann in üblicher Weise auf. Es werden so 76 g der neuen Verbindung als wasserunlösliches   O1    erhalten. Ausbeute 81% der Theorie.



  Berechnet für Mol 376 : S 25,6% P 8,   25  /o    Gefunden : S 25,6% P 8,25%   DLÏO    Ratte per os 50 mg/kg.



   Beispiel 12
EMI3.4     

56 g (0, 25 Mol)   Styryl-phosphonigsäure-bis-    dimethylamid werden in 100 ml Benzol gelöst. Dazu tropft man unter Rühren bei 80  28 g Thiophenol.



  Man hÏlt noch eine Stunde auf 80  und rührt dann 8 g Schwefel ein. Nach dem üblichen Aufarbeiten werden 65 g der neuen Verbindung als wasserunlösliches   51    erhalten. Ausbeute 81% der Theorie.



     BerechnetfürMol319    : N 4,4% S 20,0% P 9,7% Gefunden :   N 4, 3'0/o. S19, 81)/o    P9,   2 /o    DL50 Ratte per os   1000    mg/kg.



   Beispiel 13
EMI3.5     

56 g (0, 25 Mol)   Styryl-phosphonigsäure-bis-    dimethylamid werden in 100 ml Benzol gelöst. Dann tropft man bei 80  unter Rühren 55 g Thiophenol zu. Man hält eine Stunde bei 80 und rührt dann 8 g Schwefel ein. Das Reaktionsprodukt erstarrt kristallin. Nach dem Umkristallisieren aus Essigester/ Ligroin erhält man 65 g der neuen Verbindung vom Fp.   112 .    Ausbeute 68% der Theorie.



   DL50 Ratte per os 1000 mg/kg.



   Beispiel 14
EMI3.6     

44 g (0, 25 Mol)   Isobutenyl-phosphonigsäure-bis-    dimethylamid (Kp.   1      52 )    werden vorgelegt. Bei 120  gibt man 54 g   ss-Oxäthyl-thioäthyläther hinzu.    Man erwärmt eine Stunde auf   120     und rührt dann 8 g Schwefel ein. Nach dem üblichen Aufarbeiten er hält man 44 g des neuen Esters als   wasserunlös-    liches   01.    Ausbeute 54% der Theorie.



  Berechnet für Mol 328 : S 29,   3e/o    P 9,   4 11/o    Gefunden : S 28,8% P 9,6% DL50 Ratte per os 100 mg/kg.



   Beispiel 15 gung der Umsetzung wird das Reaktionsgemisch vier Stunden auf 80¯ erwärmt, dann mit 8 g feingepulvertem Schwefel versetzt und schliesslich eine weitere Stunde auf 80  erhitzt. Nach dem Aufarbeiten in der in Beispiel 15 beschriebenen Weise erhält man 32 g   (5310/o    der Theorie) des Athyl-thionophosphon  säure-0- (/-äthylmerkaptoäthyl)    ester-N-dimethylamids vom Kp.   0,      01 880.   



   Die Verbindung besitzt eine mittlere Toxizität von 100 mg je kg Ratte, oral gegeben.



   Beispiel 17
EMI4.1     

37 g (0, 25 Mol) Äthyl-phosphonigsäure-bisdimethylamid (Kp. 12   55 )    werden in 300 cm3 Benzol gelöst. Zu der erhaltenen Lösung fügt man   80     53 g (0, 5 Mol) ¯-¯thylmercapto-Ïthanol, erwärmt das Reaktionsgemisch noch zwei Stunden unter R hren auf 80 , versetzt es anschliessend mit 8 g   fejn-    gepulvertem Schwefel und hält die Temperatur eine weitere Stunde bei 80¯. Danach wird das Reaktionsgemisch in 300 cm3 Eiswasser gegossen, die benzolische Lösung abgetrennt, bis zur neutralen   Reak-    tion mit Wasser gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet.

   Nach dem Abdestillieren des Benzols im Vakuum hinterbleiben 41 g   (540/D    der Theorie) des ¯thyl-thionophosphonsÏure-0,   0-bis-(ss-äthylmerkapto-    äthyl)-estersin Form eines farblosen,   wasserunlösli-    chen   ils.   



  Analyse : Berechnet f r Molgewicht 302 : S 31,8% P 10,3% Gefunden :   S    30, 6% P 10,8%
Die mittlere Toxizität der Verbindung beträgt an der Ratte per os 25 mg je kg Tier.



   Beispiel 16
EMI4.2     

Zu einer Lösung von 37 g (0, 25   Mol) Athyl-      phosphonigsäure-bis-dimethylamid    in 200 cm3 Benzol fügt man bei 80  unter Rühren 37 g 4-Chlorphenylmercaptan-gelöst in 50 cm3 Benzol, erwärmt das Reaktionsgemisch anschliessend eine Stunde auf 80  und versetzt es dann unter Rühren mit 8 g feingepulvertem Schwefel. Zur Vervollständigung der Umsetzung wird die Mischung noch eine weitere Stunde auf 80  erhitzt, dann auf Zimmertemperatur abgekühlt und in 300 cm3 Eiswasser gegossen. Man trennt die   Benzolschicht    ab, wäscht sie mit Wasser bis zur neutralen Reaktion und trocknet sie schliesslich über Natriumsulfat. Nach dem Abdestillieren des Lösemittels erstarrt der Rückstand kristallin.

   Man erhält 53 g   (750/o    der Theorie) des Athylthionophosphonsäure-S- (4-chlorphenyl)-ester-N-dimethylamid. Aus Ligroin umkristallisiert schmilzt das Produkt bei 80 .



   Mittlere Toxizität der Verbindung an der Ratte per os 1000 mg je kg Tier.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Thionophosphon- säureestern bzw.-esteramiden, dadurch gekennzeichnet, dass man Phosphonigsäurediamide mit beliebigen Alkoholen, Phenolen, Merkaptanen oder Monotbio- phosphorsäureestern umsetzt und die entstehenden Phosphonigsäure-diester bzw.-esteramide anschlie- ¯end mit Schwefel zur Reaktion bringt. EMI4.3
    Man löst 37 g (0, 25 Mol) ¯thyl-phosphonig säure-bis-dimethylamid in 300 cm3 Benzol und fügt zu dieser Lösung bei 80 unter Riihren 27 g (0, 25 Mol) -Äthylmercapto-ätbanol. Zur Vervollständi
CH233261A 1960-03-05 1961-02-27 Verfahren zur Herstellung von Thiophosphonsäureestern bzw. -esteramiden CH380718A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF0030691 1960-03-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH380718A true CH380718A (de) 1964-08-15

Family

ID=7093870

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH233261A CH380718A (de) 1960-03-05 1961-02-27 Verfahren zur Herstellung von Thiophosphonsäureestern bzw. -esteramiden

Country Status (4)

Country Link
BE (1) BE600875A (de)
CH (1) CH380718A (de)
GB (1) GB928611A (de)
NL (1) NL261975A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
NL261975A (de)
GB928611A (en) 1963-06-12
BE600875A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH380718A (de) Verfahren zur Herstellung von Thiophosphonsäureestern bzw. -esteramiden
CH426776A (de) Verfahren zur Herstellung von O,O-Dialkyl-S-alkylthiolphosphaten
CH426780A (de) Verfahren zur Herstellung von Trifluormethylphenylsulfonsäuretrifluormethylphenylamiden
DE1445739A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Thiol- bzw. Thionothiolphosphor-(-phosphon-,-phosphin-)-saeureestern
DE1300113B (de) Dithiophosphorsaeureester und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1023760B (de) Verfahren zur Herstellung von Nitroalkylthiophosphorsaeureestern
AT226703B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen, acylierten Aminopyridinen und von deren Salzen
DE931470C (de) Verfahren zur Herstellung von neutralen Estern der Dithiokohlensaeure
DE1094746B (de) Verfahren zur Herstellung von organischen Arsenverbindungen
AT208360B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Thionophosphonsäureestern
DE962611C (de) Verfahren zur Herstellung von therapeutisch wertvollen 1-Phenyl-2, 3-dimethyl-pyrazoln-(5)-4-amido-thiophosphorsaeure-dialkylestern
CH390244A (de) Verfahren zur Herstellung von Dithiophosphonsäureestern
DE953795C (de) Verfahren zur Herstellung von Monothiono-pyrophorsaeure-tetraalkylestern
AT210438B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Phosphon- bzw. Thiophosphonsäureestern
AT224129B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Hydroxycumarinestern
AT228224B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen N-Hydroxyalkylsubstituierten Carbamidsäureestern
AT218537B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Phosphonsäureestern
AT234702B (de) Verfahren zur Herstellung von Derivaten des 2, 3-Dimerkapto-chinoxalins
AT218031B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Thiophosphonsäureestern
DE1051851B (de) Verfahren zur Herstellung von ª‰-Alkoxyvinyldithiophosphonsaeureestern
DE1154112B (de) Verfahren zur Herstellung von Mercaptomethylnaphthochinonderivaten
DE1053503B (de) Verfahren zur Herstellung von schwefelhaltigen Phosphonsaeureestern
AT231436B (de) Verfahren zur Herstellung neuer schwefelhaltiger Naphthochinonderivate
AT230901B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Thionothiolphosphonsäureestern
AT221508B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Aniliden und deren Salzen