CH390244A - Verfahren zur Herstellung von Dithiophosphonsäureestern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dithiophosphonsäureestern

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CH390244A
CH390244A CH7550959A CH7550959A CH390244A CH 390244 A CH390244 A CH 390244A CH 7550959 A CH7550959 A CH 7550959A CH 7550959 A CH7550959 A CH 7550959A CH 390244 A CH390244 A CH 390244A
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CH
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alkyl
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acid esters
dithiophosphonic acid
dithiophosphonic
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CH7550959A
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Gerhard Dr Schrader
Original Assignee
Bayer Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/28Phosphorus compounds with one or more P—C bonds
    • C07F9/38Phosphonic acids [RP(=O)(OH)2]; Thiophosphonic acids ; [RP(=X1)(X2H)2(X1, X2 are each independently O, S or Se)]
    • C07F9/40Esters thereof
    • C07F9/4071Esters thereof the ester moiety containing a substituent or a structure which is considered as characteristic
    • C07F9/4075Esters with hydroxyalkyl compounds

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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Dithiophosphonsäureestern
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer Dithiophosphonsäureestern.



  Die neuen Verbindungen, welche eine erhöhte   insek-    tizide Wirksamkeit besitzen, entsprechen der folgenden Formel:
EMI1.1     
 in welcher R für eine niedere Alkyl-, Cycloalkyloder niedere Alkenylgruppe steht und R' und R" niedere Alkylgruppen bedeuten.



   Dithiophosphonsäureester, in denen ein Thiolschwefel verestert ist durch eine Alkylmercaptoalkylgruppe, sind schon aus der Literatur bekannt und Gegenstand verschiedener früherer Patentschriften. Jedoch sind solche Dithiophosphonsäureester noch nicht besclrieben, in denen sich am Thiolschwefel als Estergruppe eine   Alkylmercapto-methylgnrppe    befindet, die zusätzlich an der Methylgruppe durch einen weiteren Methylrest substituiert ist.



   Die   Dithiophosphonsäure -O-alkyl-S-(a- alkyl-    mercapto-äthyl)-ester der obgenannten Formel werden erfindungsgemäss erhalten durch Reaktion von entsprechenden   Dithiophosphonsäure -O-alkylestern    mit entsprechenden Vinylalkylmercaptanen. Diese Reaktion möge durch folgendes Formelschema erläutert werden:
EMI1.2     

Die Anlagerung der genannten Vinyl-alkylmercaptane an die freien Dithiophosphonsäuren geschieht zweckmässig in Gegenwart geeigneter inerter Lösemittel, wie z. B. Benzol, Toluol, Glykol oder dergleichen.



   Die erfindungsgemäss erhaltenen neuen Verbindungen sind insektizid hoch wirksam. Sie zeichnen sich vor allem durch eine gleichzeitige Wirkung gegen fressende Insekten (Raupen) aus. Ihre Anwendung geschieht auf die für andere Phosphor-Insektizide übliche Art und Weise, das heisst bevorzugt in Verbindung mit geeigneten festen oder flüssigen Streckoder Verdünnungsmitteln, gegebenenfalls in Kombination mit geeigneten Emulgatoren handelsüblicher Art.



   Beispiel 1
EMI1.3     
  
49 g (0,25 Mol) Isobutenyl-thionophosphonsäure äthylester-thiolsäure werden in 100   cms    Benzol gelöst. Unter Rühren tropft man 22 g (0,25 Mol)   Athylvinylthioäther    hinzu. Die Temperatur steigt von selbst auf etwa 650. Man rührt 2 Stunden nach und gibt dann das Reaktionsprodukt in Wasser. Das ausgeschiedene Öl wird mit Benzol aufgenommen, neutral gewaschen und mit Natriumsulfat getrocknet.



  Beim Fraktionieren erhält man 39 g des neuen Esters vom   Kp. 0 01      970.    Ausbeute 55 % der Theorie.



   An der Ratte per os zeigt der Ester eine mittlere Toxizität von 25 mg/kg.



  Beispiel 2
EMI2.1     

22 g (0,25 Mol) Vinylthioäthyläther werden in 50   cm3    Benzol gelöst. Unter Rühren gibt man zu dieser Lösung 56 g (0,25 Mol) Cyclohexylthionophosphonsäure-äthylesterthiolsäure. Die Temperatur steigt auf 500. Man hält noch 2 Stunden auf 500 und gibt dann das Reaktionsprodukt in Wasser. Das ausgefallene Ö1 wird mit Benzol aufgenommen, mit Wasser neutral gewaschen, getrocknet und bei einer Badtemperatur von 700 kurze Zeit unter einem Druck von 0,01 mm gehalten. Man erhält auf diese Weise 50 g des neuen Esters als schwachgelbes, wasserunlösliches öl. Ausbeute   64%    der Theorie. Beispiel 3
EMI2.2     

39 g (0,25 Mol) Methyl-thiono-O-äthyl-thiolphosphonsäure werden in 50   cm3    Benzol gelöst.



  Unter Rühren gibt man 22 g (0,25 Mol)   Athylvinyl-    thioäther hinzu. Man rührt noch eine Stunde bei 600 und lässt dann abkühlen. Das Reaktionsprodukt wird in Wasser gewaschen. Die benzolische Lösung wird abgetrennt und mit Wasser neutral gewaschen. Nach dem Trocknen über Natriumsulfat wird fraktioniert.



  Es werden 50 g der obigen Verbindung vom   Kp.,,,    780 erhalten. Ausbeute   82 %    der Theorie.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Dithiophosphonsäure - 0 - alkyl-S-(a-alkylmercapto-äthyl)-estern der Formel EMI2.3 in welcher R für eine niedere Alkyl-, Cycloalkyloder niedere Alkenylgruppe und R' und R" für niedere Alkylgruppen stehen, dadurch gekennzeichnet, dass entsprechende Dithiophosphonsäure-O-alkylester mit entsprechenden Vinylalkylmercaptanen umgesetzt werden.
    II. Verwendung der nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I erhaltenen Verbindungen als Schädlingsbekämpfungsmittel.
CH7550959A 1958-07-29 1959-07-08 Verfahren zur Herstellung von Dithiophosphonsäureestern CH390244A (de)

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