Zusammenklappbarer Tisch, insbesondere Serviertisch Die Erfindung betrifft einen zusammenklappbaren Tisch, insbesondere einen Serviertisch, wie er im Haushalt aber auch in der Arztpraxis und in Gast stätten und dergleichen Verwendung findet.
Klappbare Serviertische bzw. Servierwagen sind in verschiedensten Ausführungen bekannt. Bei den älte sten Ausführungen, welche teilweise aus Holzkon struktionen bestehen, sind geteilte Tischplatten schwenkbar angeordnet. Diese Platten sind an einem starren, mit Laufrollen ausgestatteten Gestell befestigt.
Neuere Ausführungen, und zwar in Stahl- bzw. Metallrohr-Bauart, zeigen nach unten ausschwenk bare bzw. nach oben einschwenkbare Tisch plattenhälften, die an einem starren Rahmen ange- lenkt sind. Jedoch ist hierbei das Herunterklappen derselben für die Gebrauchslage erst möglich, nach dem die an einem starren mittleren Gestell gelenkig befestigten Stützen mittels Lenker horizontal ausge schwenkt werden. Das Öffnen und Schliessen der Lenker und der schwenkbaren Stützen und die Hal terung in der öffnungs- bzw. Schliessstellung erfor dern eine Anzahl mechanischer Mittel, beispielsweise Federn, Anschläge, Knaggen u. a.
Bei der bekannten Konstruktion ist der mittlere Gestellrahmen über die Tischplattenoberkante herausgeführt und steht somit beim praktischen Gebrauch der Nutzfläche im Wege. Auch sind diese bekannten Konstruktionen in der Fertigung sehr aufwendig. Ganz abgesehen davon, hat aber diese an sich bekannte Konstruktion noch einen Nachteil, welcher sich gerade bei der Benutzung im Gaststätten- bzw. Hotelbetrieb zum Teil sehr unan genehm bemerkbar macht.
Diese Unzuträglichkeit ist darin zu erblicken, dass bei dieser Anordnung die Tischplattenhälften bei Nichtbenutzung nach oben geschwenkt werden, so dass im zusammengeklappten Zustand die oberen Benutzungsflächen der Tisch platten gegenüberstehen und damit der Sicht von aussen entzogen sind. Nun kommt es aber nicht selten vor, dass beim Gebrauch derartiger Serviertische die Plattenoberflächen mit Speisen, insbesondere flüssi gen Speisen, beschmutzt werden.
Wenn nun ein der artiger Serviertisch zusammengeklappt ist, dann ist infolge der Lage dieser Platten von aussen nicht zu sehen, ob die Oberfläche sauber bzw. mit Speisen befleckt ist. Zwangläufig ist auch keine Reinigungs möglichkeit im zusammengeklappten Zustand gege ben. Der Serviertisch muss in diesem Falle erst aus einandergeklappt und anschliessend gereinigt werden, ein Nachteil, welcher sich besonders bei einem grö sseren Servierwagenpark, wie dies auf Hotel- und Gaststättenbetriebe zutrifft, sehr ungünstig auswirkt.
Der Erfindung liegt das Bestreben zugrunde, alle Nachteile dieser bekannten Konstruktionen im vollen Umfange zu vermeiden. Sie kennzeichnet sich durch einen unteren Bügel, dessen gekröpfte Enden in den Mittelsäulen teleskopartig verschiebbar gelagert und mit den oberen Tischplattenhälften über Lenker ver bunden sind, derart, dass der Tisch beim Anheben der Mittelsäulen unter ständigem Kontakt der Bein säulen mit der Bodenfläche zusammengeklappt wird. Die Bedienung des erfindungsgemässen Tisches ist somit äusserst einfach.
Es ist bei Nichtbenutzung des selben lediglich ein leichtes Anheben der beiden Mit telsäulen erforderlich, das bei geringster Kraftanwen dung mit zwei Fingern möglich ist, um alle Tisch plattenhälften senkrecht nach unten an die Mittel säulen anzulegen. Dabei stehen die Beinsäulen, welche auch wahlweise mit Laufrollen versehen sein können, auch im zusammengefalteten Zustand des Tisches stets auf dem Fussboden, was den erheblichen Vor teil hat, dass das Gestell auch in diesem Zustand ohne besondere körperliche Anstrengung bewegt werden kann. Insbesondere ist gegenüber den bekannten Aus führungen das Klappen mit einer Hand leicht mög- lich, was z. B. bei einem Servierkellner, der in der einen Hand ein Tablett oder dergleichen hält, sehr wichtig ist.
Die oberen und unteren Tischplattenhälften kön nen entweder gleich oder aber auch verschieden gross sein. Zweckmässig wird man im letzteren Falle die oberen Tischplattenhälften grösser ausführen, so dass der Tisch, insbesondere nach Abnahme bzw. Blockie rung der Laufrollen, auch als normaler Esstisch ver wendet werden kann, der auf diese Weise auch eine angemessene Beinfreiheit aufweist.
Zweckmässig ist oberhalb einer jeden Mittel säule ein Rasterbügel vorgesehen, mit welchem der Tisch in seiner Gebrauchsstellung gegen eine unge schickte oder unbedachte Bewegung der beiden Mit telsäulen nach oben und damit gegen ein Zusammen klappen desselben gesichert werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Tisches ist nachstehend anhand der Zeichnung noch etwas näher erläutert. In dieser zeigen in rein sche matischer Weise: Fig. 1 eine perspektivische Darstellung des er findungsgemässen Tisches in Gebrauchsstellung, Fig. 2 eine Seitenansicht der Anordnung nach Fig. 1 in halb zusammengeklapptem Zustand, Fig. 3 eine Seitenansicht der Anordnung nach Fig. 1 in vollständig zusammengeklapptem Zustand. Fig. 4-6 zeigen Details in grösserem Massstab.
Der erfindungsgemässe Tisch ist beispielsweise mit vier Tischplattenhälften 1 ausgestattet, welche einer seits an zwei vertikalen Mittelsäulen 2, anderseits an zwei vertikalen Beinsäulen 3 bzw. 4 angelenkt sind. Die oberen Enden der beiden Mittelsäulen 2 sind miteinander über einen vorzugsweise gekröpften Bü gel 5 fest verbunden. Die hohl ausgestalteten Mittel säulen 2 nehmen die gekröpften Enden eines weiteren Bügels 6 nach Art eines Teleskopes gleitend auf. Am äussersten oberen Ende der Mittelsäulen 2 sind Handgriffe 7 vorgesehen.
In der Nähe einer jeden Kröpfung des unteren Bügels 6 ist je ein Lenker 8 angelenkt, welcher mit den entsprechenden Tischplattenhälften 1 gelenkig verbunden ist.
Am unteren Ende der Beinsäulen 3, 4 sind Lauf rollen 9, 10 fest oder auch lösbar angeordnet. Zweckmässig sind diese schwenkbar gelagert, so dass der Tisch ohne besondere Anstrengung nach Belieben verfahren werden kann. Die Rollen 9, 10 können auch mit Hilfe einer beliebigen Einrichtung blockiert werden.
Das Auseinanderklappen des Tisches in die Ge brauchsstellung erfolgt durch leichten Druck auf die Mittelsäulen 2, in welche sich die Enden des unteren Bügels 6 hineinschieben, und zwar so lange, bis die unteren Plattenhälften 1 gegen einen mit dem ge kröpften Ende des Bügels 6 fest verbundenen An schlag 11 anliegen. Die Lenker 8 dienen hierbei zur Abstützung und Sicherung der Tischplatten hälften 1, welchen die Bügel 5, 6 eine sichere Auflage geben. Das Zusammenklappen des Tisches erfolgt durch einfaches Anheben der Mittelsäulen 2 an den Griffen 7. Hierbei genügt auch schon das Anheben eines Griffes mit zwei Fingern.
Hierdurch werden die bei den zusammenstossenden oberen und unteren Tisch plattenhälften 1 mit angehoben, wobei deren äussere Kanten sich horizontal so weit nach innen bewegen, bis in der Endlage die Tischplattenhälften 1 an den beiden Mittelsäulen 2 zur Anlage kommen. In die sem Zustand weisen somit die Oberflächen der ein zelnen Tischplattenhälften nach aussen, was den Vor teil hat, dass irgendwelche Beschmutzungen dersel ben durch Speisen und dergleichen leicht festgestellt und ohne weiteres beseitigt werden können. Ein Aus klappen des Tisches in die Gebrauchslage ist hierzu nicht erforderlich.
In den oberen Enden jeder Beinsäule 3, 4 sind vorzugsweise Bohrungen vorgesehen, in welche die gekröpften Enden eines Schutzbügels 12, 13 eingrei fen. Diese Bügel 12, 13 haben den Zweck, ein Her unterfallen der auf dem Tisch transportierten Gegen stände, insbesondere Schüsseln, Teller und derglei chen, zu vermeiden. Die Bügel 12, 13 können selbst verständlich auch in der Gebrauchsstellung des Ti sches entfernt werden, so dass dieser, insbesondere bei Entfernung oder Blockierung der Laufrollen 9, 10 als stationärer Tisch, vorzugsweise Campingtisch und dergleichen verwendet werden kann. In diesem Falle ist es zweckmässig, die beiden oberen Tischplatten hälften grösser als die unteren auszuführen, damit eine ausreichende Beinfreiheit und damit ein beque mes Sitzen möglich ist.
Zur Sicherung des Tisches in der Gebrauchsstel lung gegen eine ungeschickte bzw. unbedachte Bewe gung der beiden Mittelsäulen 2 nach oben ist oberhalb einer jeden Mittelsäule 2 je ein Rasterbügel 14 vor gesehen. Dieser greift in der Gebrauchsstellung des Tisches in eine in der Mittelsäule 2 und im gekröpften Ende des unteren Bügels 6 durchgehend angeordnete Bohrung ein, so dass ein Zusammenfalten des Tisches nicht möglich ist.
Collapsible table, in particular serving table The invention relates to a collapsible table, in particular a serving table, as it is used in the household but also in the doctor's office and in restaurants and the like.
Foldable serving tables or trolleys are known in various designs. In the oldest versions, some of which are made of wood constructions, divided tabletops are pivoted. These plates are attached to a rigid frame equipped with castors.
More recent designs, namely in steel or metal tube design, show table top halves that can be swiveled out downward or swiveled in upward, which are articulated to a rigid frame. However, in this case the folding down of the same for the position of use is only possible after the supports hinged to a rigid central frame are pivoted out horizontally by means of handlebars. The opening and closing of the handlebars and the pivotable supports and the Hal sion in the open or closed position require a number of mechanical means, such as springs, stops, lugs and. a.
In the known construction, the middle frame is led out over the upper edge of the table top and thus stands in the way of practical use of the usable area. These known constructions are also very complex to manufacture. Quite apart from that, however, this construction, which is known per se, still has a disadvantage, which is sometimes very unacceptably noticeable when used in restaurants or hotels.
This inconvenience can be seen in the fact that with this arrangement the tabletop halves are pivoted upwards when not in use, so that in the collapsed state the upper surfaces of the tabletops face each other and are thus hidden from view from the outside. However, it is not uncommon for the plate surfaces to be soiled with food, in particular liquid food, when such serving tables are used.
If such a serving table is folded up, then due to the position of these plates from the outside it is not possible to see whether the surface is clean or stained with food. Inevitably, there is also no cleaning option when folded. In this case, the serving table must first be unfolded and then cleaned, a disadvantage which has a very unfavorable effect, especially in the case of a larger pool of serving trolleys, as applies to hotels and restaurants.
The invention is based on the endeavor to avoid all the disadvantages of these known constructions to the full. It is characterized by a lower bracket, the cranked ends of which are mounted telescopically displaceable in the central columns and are connected to the upper halves of the table via handlebars, so that the table is folded when the central columns are raised while the leg columns are in constant contact with the floor surface. The operation of the table according to the invention is therefore extremely simple.
When not using the same, only a slight lifting of the two columns is required, which is possible with the slightest application of force with two fingers to apply all table top halves vertically down to the central columns. The leg pillars, which can also be optionally provided with castors, are always on the floor when the table is folded, which has the considerable advantage that the frame can be moved in this state without any particular physical exertion. In particular, compared to the known designs, folding with one hand is easily possible. B. is very important in the case of a waiter who holds a tray or the like in one hand.
The top and bottom halves of the table top can either be the same or different in size. In the latter case, the upper halves of the table top are expediently made larger so that the table can also be used as a normal dining table, especially after the castors have been removed or blocked, which in this way also has adequate legroom.
Appropriately above each center column a grid bracket is provided with which the table can be secured in its position of use against a unge sent or careless movement of the two with means columns up and thus against a collapse of the same.
An embodiment of the table according to the invention is explained in more detail below with reference to the drawing. 1 shows a perspective view of the table according to the invention in the position of use, FIG. 2 shows a side view of the arrangement according to FIG. 1 in the half-folded state, FIG. 3 shows a side view of the arrangement according to FIG fully collapsed state. Figs. 4-6 show details on a larger scale.
The table according to the invention is equipped, for example, with four table top halves 1, which are hinged on the one hand to two vertical central pillars 2 and on the other hand to two vertical leg pillars 3 and 4, respectively. The upper ends of the two center columns 2 are firmly connected to one another via a preferably cranked Bü gel 5. The hollow central pillars 2 take the cranked ends of a further bracket 6 slidingly in the manner of a telescope. Handles 7 are provided at the outermost upper end of the central pillars 2.
In the vicinity of each crank of the lower bracket 6, a link 8 is articulated, which is articulated to the corresponding table top halves 1.
At the lower end of the leg columns 3, 4 running rollers 9, 10 are fixed or detachable. These are expediently pivoted so that the table can be moved at will without any particular effort. The rollers 9, 10 can also be blocked with the help of any device.
The unfolding of the table in the Ge position of use is done by light pressure on the center columns 2, into which the ends of the lower bracket 6 slide, until the lower plate halves 1 against a with the cranked end of the bracket 6 firmly connected Stop at 11. The handlebars 8 are used to support and secure the table tops halves 1, which the bracket 5, 6 give a secure support. The table is folded up by simply lifting the central pillars 2 by the handles 7. In this case, lifting a handle with two fingers is sufficient.
As a result, the top and bottom halves of the table are raised with the colliding top and bottom table halves, the outer edges of which move horizontally so far inward until the table top halves 1 come to rest on the two center columns 2 in the end position. In this state, the surfaces of the individual halves of the table top face outwards, which has the advantage that any soiling dersel ben by food and the like can be easily determined and easily removed. A folding out of the table into the position of use is not necessary for this.
In the upper ends of each leg column 3, 4 holes are preferably provided in which the cranked ends of a protective bracket 12, 13 einrei fen. These brackets 12, 13 have the purpose of falling from the items transported on the table, especially bowls, plates and the like, to avoid. The brackets 12, 13 can of course also be removed in the position of use of the table, so that it can be used as a stationary table, preferably a camping table and the like, especially when the rollers 9, 10 are removed or blocked. In this case, it is advisable to make the two upper halves of the table larger than the lower ones, so that sufficient legroom and thus comfortable sitting is possible.
To secure the table in the in-use position development against clumsy or careless movement of the two center columns 2 upwards, a clip bracket 14 is seen above each center column 2. In the position of use of the table, this engages in a hole arranged continuously in the center column 2 and in the cranked end of the lower bracket 6, so that the table cannot be folded up.