CH380902A - Zusammenklappbarer Tisch, insbesondere Serviertisch - Google Patents

Zusammenklappbarer Tisch, insbesondere Serviertisch

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CH380902A
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CH1230860A
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Drabert Fritz Ing Dr
Geffers Klaus
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Fr Drabert Soehne
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B31/00Service or tea tables, trolleys, or wagons
    • A47B31/04Service or tea tables, trolleys, or wagons foldable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B3/00Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor
    • B62B3/02Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor involving parts being adjustable, collapsible, attachable, detachable or convertible

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Description


  Zusammenklappbarer Tisch, insbesondere     Serviertisch       Die Erfindung betrifft einen zusammenklappbaren  Tisch, insbesondere einen Serviertisch, wie er im  Haushalt aber auch in der Arztpraxis und in Gast  stätten und dergleichen Verwendung findet.  



  Klappbare Serviertische bzw. Servierwagen sind in  verschiedensten Ausführungen bekannt. Bei den älte  sten Ausführungen, welche teilweise aus Holzkon  struktionen bestehen, sind geteilte Tischplatten  schwenkbar angeordnet. Diese Platten sind an einem  starren, mit Laufrollen ausgestatteten Gestell befestigt.  



  Neuere Ausführungen, und zwar in Stahl- bzw.       Metallrohr-Bauart,    zeigen nach unten ausschwenk  bare bzw. nach oben einschwenkbare Tisch  plattenhälften, die an einem starren Rahmen     ange-          lenkt    sind. Jedoch ist hierbei das Herunterklappen  derselben für die Gebrauchslage erst möglich, nach  dem die an einem starren mittleren Gestell gelenkig  befestigten Stützen mittels Lenker horizontal ausge  schwenkt werden. Das Öffnen und Schliessen der  Lenker und der schwenkbaren Stützen und die Hal  terung in der     öffnungs-    bzw. Schliessstellung erfor  dern eine     Anzahl    mechanischer Mittel, beispielsweise  Federn, Anschläge,     Knaggen    u. a.

   Bei der bekannten  Konstruktion ist der mittlere     Gestellrahmen    über die       Tischplattenoberkante    herausgeführt und steht somit  beim praktischen Gebrauch der Nutzfläche im Wege.  Auch sind diese bekannten Konstruktionen in der  Fertigung sehr aufwendig. Ganz abgesehen davon, hat  aber diese an sich bekannte Konstruktion noch einen  Nachteil, welcher sich gerade bei der Benutzung im  Gaststätten- bzw. Hotelbetrieb zum Teil sehr unan  genehm bemerkbar macht.

   Diese Unzuträglichkeit ist  darin zu erblicken, dass bei dieser Anordnung die       Tischplattenhälften    bei Nichtbenutzung nach oben  geschwenkt werden, so dass im zusammengeklappten  Zustand die oberen     Benutzungsflächen    der Tisch  platten gegenüberstehen und damit der Sicht von    aussen entzogen sind. Nun kommt es aber nicht selten  vor, dass beim Gebrauch derartiger Serviertische die  Plattenoberflächen mit Speisen, insbesondere flüssi  gen Speisen, beschmutzt werden.

   Wenn nun ein der  artiger Serviertisch     zusammengeklappt    ist, dann ist  infolge der Lage dieser Platten von aussen nicht zu  sehen, ob die Oberfläche sauber bzw. mit Speisen  befleckt ist.     Zwangläufig    ist auch keine Reinigungs  möglichkeit im zusammengeklappten Zustand gege  ben. Der Serviertisch muss in diesem Falle erst aus  einandergeklappt und anschliessend gereinigt werden,  ein Nachteil, welcher sich besonders bei einem grö  sseren Servierwagenpark, wie dies auf Hotel- und  Gaststättenbetriebe zutrifft, sehr ungünstig auswirkt.  



  Der Erfindung liegt das Bestreben zugrunde, alle  Nachteile dieser     bekannten    Konstruktionen im vollen  Umfange zu vermeiden. Sie kennzeichnet sich durch  einen unteren Bügel, dessen gekröpfte Enden in den  Mittelsäulen     teleskopartig    verschiebbar gelagert und  mit den oberen     Tischplattenhälften    über Lenker ver  bunden sind, derart, dass der Tisch beim Anheben  der Mittelsäulen unter ständigem Kontakt der Bein  säulen mit der Bodenfläche zusammengeklappt wird.  Die Bedienung des erfindungsgemässen Tisches ist  somit äusserst einfach.

   Es ist bei Nichtbenutzung des  selben lediglich ein leichtes Anheben der beiden Mit  telsäulen erforderlich, das bei geringster Kraftanwen  dung mit zwei Fingern möglich ist, um alle Tisch  plattenhälften senkrecht nach unten an die Mittel  säulen anzulegen. Dabei stehen die Beinsäulen, welche  auch wahlweise mit Laufrollen versehen sein können,  auch im     zusammengefalteten    Zustand des Tisches  stets auf dem Fussboden, was den erheblichen Vor  teil hat, dass das Gestell auch in diesem Zustand ohne  besondere körperliche Anstrengung bewegt werden  kann. Insbesondere ist gegenüber den     bekannten    Aus  führungen das Klappen mit einer Hand leicht mög-           lich,    was z. B. bei einem Servierkellner, der in der  einen Hand ein Tablett oder dergleichen hält, sehr  wichtig ist.

    



  Die oberen und unteren     Tischplattenhälften    kön  nen entweder gleich oder aber auch verschieden gross  sein. Zweckmässig wird man im letzteren Falle die  oberen     Tischplattenhälften    grösser ausführen, so dass  der Tisch, insbesondere nach Abnahme bzw. Blockie  rung der Laufrollen, auch als normaler Esstisch ver  wendet werden kann, der auf diese Weise auch eine  angemessene Beinfreiheit aufweist.  



       Zweckmässig    ist oberhalb einer jeden Mittel  säule ein Rasterbügel vorgesehen, mit welchem der  Tisch in seiner Gebrauchsstellung gegen eine unge  schickte oder unbedachte Bewegung der beiden Mit  telsäulen nach oben und damit gegen ein Zusammen  klappen desselben gesichert werden     kann.     



  Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen  Tisches ist nachstehend anhand der Zeichnung noch  etwas näher erläutert. In dieser zeigen in rein sche  matischer Weise:       Fig.    1 eine perspektivische Darstellung des er  findungsgemässen Tisches in Gebrauchsstellung,       Fig.    2 eine Seitenansicht der Anordnung nach       Fig.    1 in halb zusammengeklapptem Zustand,       Fig.    3 eine Seitenansicht der Anordnung nach       Fig.    1 in vollständig zusammengeklapptem Zustand.       Fig.    4-6 zeigen     Details    in grösserem Massstab.  



  Der erfindungsgemässe Tisch ist beispielsweise mit  vier     Tischplattenhälften    1 ausgestattet, welche einer  seits an zwei     vertikalen    Mittelsäulen 2, anderseits an  zwei vertikalen Beinsäulen 3 bzw. 4     angelenkt    sind.  Die oberen Enden der beiden Mittelsäulen 2 sind  miteinander über einen vorzugsweise gekröpften Bü  gel 5 fest verbunden. Die hohl ausgestalteten Mittel  säulen 2 nehmen die gekröpften Enden eines weiteren  Bügels 6 nach Art eines     Teleskopes    gleitend auf.  Am äussersten oberen Ende der Mittelsäulen 2 sind  Handgriffe 7 vorgesehen.  



  In der Nähe einer jeden     Kröpfung    des unteren  Bügels 6 ist je ein Lenker 8     angelenkt,    welcher mit  den entsprechenden     Tischplattenhälften    1 gelenkig  verbunden ist.  



  Am unteren Ende der Beinsäulen 3, 4 sind Lauf  rollen 9, 10 fest oder auch lösbar angeordnet.  Zweckmässig sind diese schwenkbar gelagert, so dass  der Tisch ohne besondere Anstrengung nach Belieben  verfahren werden kann. Die Rollen 9, 10 können  auch mit Hilfe einer beliebigen Einrichtung blockiert  werden.  



  Das Auseinanderklappen des Tisches in die Ge  brauchsstellung     erfolgt    durch leichten Druck auf die  Mittelsäulen 2, in welche sich die Enden des unteren  Bügels 6 hineinschieben, und zwar so lange, bis die  unteren Plattenhälften 1 gegen einen mit dem ge  kröpften Ende des Bügels 6 fest verbundenen An  schlag 11 anliegen. Die Lenker 8 dienen hierbei  zur Abstützung und Sicherung der Tischplatten  hälften 1, welchen die Bügel 5, 6 eine sichere Auflage  geben.    Das Zusammenklappen des Tisches erfolgt durch  einfaches Anheben der Mittelsäulen 2 an den Griffen  7. Hierbei genügt auch schon das Anheben eines  Griffes mit zwei Fingern.

   Hierdurch werden die bei  den zusammenstossenden oberen und unteren Tisch  plattenhälften 1 mit angehoben, wobei deren äussere  Kanten sich horizontal so weit nach innen bewegen,  bis in der Endlage die     Tischplattenhälften    1 an den  beiden Mittelsäulen 2 zur Anlage kommen. In die  sem Zustand weisen somit die Oberflächen der ein  zelnen     Tischplattenhälften    nach aussen, was den Vor  teil hat, dass irgendwelche Beschmutzungen dersel  ben durch Speisen und dergleichen leicht festgestellt  und ohne weiteres beseitigt werden können. Ein Aus  klappen des Tisches in die Gebrauchslage ist hierzu  nicht     erforderlich.     



  In den oberen Enden jeder Beinsäule 3, 4 sind  vorzugsweise Bohrungen vorgesehen, in welche die  gekröpften Enden eines Schutzbügels 12, 13 eingrei  fen. Diese Bügel 12, 13 haben den Zweck, ein Her  unterfallen der auf dem Tisch transportierten Gegen  stände, insbesondere Schüsseln, Teller und derglei  chen, zu vermeiden. Die Bügel 12, 13 können selbst  verständlich auch in der Gebrauchsstellung des Ti  sches entfernt werden, so dass dieser, insbesondere bei  Entfernung oder Blockierung der Laufrollen 9, 10  als stationärer Tisch, vorzugsweise Campingtisch und  dergleichen verwendet werden kann. In diesem Falle  ist es zweckmässig, die beiden oberen Tischplatten  hälften grösser als die unteren auszuführen, damit  eine ausreichende Beinfreiheit und damit ein beque  mes Sitzen möglich ist.  



  Zur Sicherung des Tisches in der Gebrauchsstel  lung gegen eine ungeschickte bzw. unbedachte Bewe  gung der beiden Mittelsäulen 2 nach oben ist oberhalb  einer jeden Mittelsäule 2 je ein Rasterbügel 14 vor  gesehen. Dieser greift in der Gebrauchsstellung des  Tisches in eine in der Mittelsäule 2 und im gekröpften  Ende des unteren Bügels 6 durchgehend angeordnete  Bohrung ein, so dass ein Zusammenfalten des Tisches  nicht möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zusammenklappbarer Tisch, insbesondere Ser viertisch, mit einer oder mehreren längsgeteilten Tisch platten, wobei jede Tischplattenhälfte an zwei über einen Bügel fest verbundenen Mittelsäulen und zwei Beinsäulen angelenkt ist, gekennzeichnet durch einen unteren Bügel (6), dessen gekröpfte Enden in den Mittelsäulen (2) teleskopartig verschiebbar gelagert und mit den oberen Tischplattenhälften (1) über Lenker (8) verbunden sind, derart, dass der Tisch beim Anheben der Mittelsäulen (2) unter ständigem Kontakt der Beinsäulen (3, 4) mit der Bodenfläche zusammengeklappt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Tisch nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass mit den unteren Enden der Beinsäulen (3, 4) Laufrollen (9, 10) fest oder lösbar verbunden sind. 2. Tisch nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Laufrollen (9, 10) schwenkbar ge lagert sind. 3. Tisch nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufrollen (9, 10) blockierbar sind. 4. Tisch nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die unte ren und oberen Tischplattenhälften (1) verschieden gross sind. 5. Tisch nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in den oberen Enden jeder Beinsäule (3, 4) Bohrungen vorgesehen sind, in welche die gekröpften Enden eines Schutzbügels (12, 13) eingeführt sind. 6.
    Tisch nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Ende einer jeden Mittelsäule (2) ein Rasterbügel (14) schwenkbar gelagert ist, welcher in der Gebrauchs stellung des Tisches in eine in der Mittelsäule (2) und im gekröpften Ende des unteren Bügels (6) durchgehend angeordnete Bohrung eingreift, derart, dass ein Zusammenklappen des Tisches verhindert wird. 7. Tisch nach Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass an den Enden der Mittelsäulen (2) Handgriffe (7) vorgesehen sind. B. Tisch nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mit den gekröpften Enden des Bügels (6) Anschläge (11) verbunden sind.
CH1230860A 1960-02-18 1960-11-03 Zusammenklappbarer Tisch, insbesondere Serviertisch CH380902A (de)

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