CH380902A - Zusammenklappbarer Tisch, insbesondere Serviertisch - Google Patents
Zusammenklappbarer Tisch, insbesondere ServiertischInfo
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Description
Zusammenklappbarer Tisch, insbesondere Serviertisch Die Erfindung betrifft einen zusammenklappbaren Tisch, insbesondere einen Serviertisch, wie er im Haushalt aber auch in der Arztpraxis und in Gast stätten und dergleichen Verwendung findet.
Klappbare Serviertische bzw. Servierwagen sind in verschiedensten Ausführungen bekannt. Bei den älte sten Ausführungen, welche teilweise aus Holzkon struktionen bestehen, sind geteilte Tischplatten schwenkbar angeordnet. Diese Platten sind an einem starren, mit Laufrollen ausgestatteten Gestell befestigt.
Neuere Ausführungen, und zwar in Stahl- bzw. Metallrohr-Bauart, zeigen nach unten ausschwenk bare bzw. nach oben einschwenkbare Tisch plattenhälften, die an einem starren Rahmen ange- lenkt sind. Jedoch ist hierbei das Herunterklappen derselben für die Gebrauchslage erst möglich, nach dem die an einem starren mittleren Gestell gelenkig befestigten Stützen mittels Lenker horizontal ausge schwenkt werden. Das Öffnen und Schliessen der Lenker und der schwenkbaren Stützen und die Hal terung in der öffnungs- bzw. Schliessstellung erfor dern eine Anzahl mechanischer Mittel, beispielsweise Federn, Anschläge, Knaggen u. a.
Bei der bekannten Konstruktion ist der mittlere Gestellrahmen über die Tischplattenoberkante herausgeführt und steht somit beim praktischen Gebrauch der Nutzfläche im Wege. Auch sind diese bekannten Konstruktionen in der Fertigung sehr aufwendig. Ganz abgesehen davon, hat aber diese an sich bekannte Konstruktion noch einen Nachteil, welcher sich gerade bei der Benutzung im Gaststätten- bzw. Hotelbetrieb zum Teil sehr unan genehm bemerkbar macht.
Diese Unzuträglichkeit ist darin zu erblicken, dass bei dieser Anordnung die Tischplattenhälften bei Nichtbenutzung nach oben geschwenkt werden, so dass im zusammengeklappten Zustand die oberen Benutzungsflächen der Tisch platten gegenüberstehen und damit der Sicht von aussen entzogen sind. Nun kommt es aber nicht selten vor, dass beim Gebrauch derartiger Serviertische die Plattenoberflächen mit Speisen, insbesondere flüssi gen Speisen, beschmutzt werden.
Wenn nun ein der artiger Serviertisch zusammengeklappt ist, dann ist infolge der Lage dieser Platten von aussen nicht zu sehen, ob die Oberfläche sauber bzw. mit Speisen befleckt ist. Zwangläufig ist auch keine Reinigungs möglichkeit im zusammengeklappten Zustand gege ben. Der Serviertisch muss in diesem Falle erst aus einandergeklappt und anschliessend gereinigt werden, ein Nachteil, welcher sich besonders bei einem grö sseren Servierwagenpark, wie dies auf Hotel- und Gaststättenbetriebe zutrifft, sehr ungünstig auswirkt.
Der Erfindung liegt das Bestreben zugrunde, alle Nachteile dieser bekannten Konstruktionen im vollen Umfange zu vermeiden. Sie kennzeichnet sich durch einen unteren Bügel, dessen gekröpfte Enden in den Mittelsäulen teleskopartig verschiebbar gelagert und mit den oberen Tischplattenhälften über Lenker ver bunden sind, derart, dass der Tisch beim Anheben der Mittelsäulen unter ständigem Kontakt der Bein säulen mit der Bodenfläche zusammengeklappt wird. Die Bedienung des erfindungsgemässen Tisches ist somit äusserst einfach.
Es ist bei Nichtbenutzung des selben lediglich ein leichtes Anheben der beiden Mit telsäulen erforderlich, das bei geringster Kraftanwen dung mit zwei Fingern möglich ist, um alle Tisch plattenhälften senkrecht nach unten an die Mittel säulen anzulegen. Dabei stehen die Beinsäulen, welche auch wahlweise mit Laufrollen versehen sein können, auch im zusammengefalteten Zustand des Tisches stets auf dem Fussboden, was den erheblichen Vor teil hat, dass das Gestell auch in diesem Zustand ohne besondere körperliche Anstrengung bewegt werden kann. Insbesondere ist gegenüber den bekannten Aus führungen das Klappen mit einer Hand leicht mög- lich, was z. B. bei einem Servierkellner, der in der einen Hand ein Tablett oder dergleichen hält, sehr wichtig ist.
Die oberen und unteren Tischplattenhälften kön nen entweder gleich oder aber auch verschieden gross sein. Zweckmässig wird man im letzteren Falle die oberen Tischplattenhälften grösser ausführen, so dass der Tisch, insbesondere nach Abnahme bzw. Blockie rung der Laufrollen, auch als normaler Esstisch ver wendet werden kann, der auf diese Weise auch eine angemessene Beinfreiheit aufweist.
Zweckmässig ist oberhalb einer jeden Mittel säule ein Rasterbügel vorgesehen, mit welchem der Tisch in seiner Gebrauchsstellung gegen eine unge schickte oder unbedachte Bewegung der beiden Mit telsäulen nach oben und damit gegen ein Zusammen klappen desselben gesichert werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Tisches ist nachstehend anhand der Zeichnung noch etwas näher erläutert. In dieser zeigen in rein sche matischer Weise: Fig. 1 eine perspektivische Darstellung des er findungsgemässen Tisches in Gebrauchsstellung, Fig. 2 eine Seitenansicht der Anordnung nach Fig. 1 in halb zusammengeklapptem Zustand, Fig. 3 eine Seitenansicht der Anordnung nach Fig. 1 in vollständig zusammengeklapptem Zustand. Fig. 4-6 zeigen Details in grösserem Massstab.
Der erfindungsgemässe Tisch ist beispielsweise mit vier Tischplattenhälften 1 ausgestattet, welche einer seits an zwei vertikalen Mittelsäulen 2, anderseits an zwei vertikalen Beinsäulen 3 bzw. 4 angelenkt sind. Die oberen Enden der beiden Mittelsäulen 2 sind miteinander über einen vorzugsweise gekröpften Bü gel 5 fest verbunden. Die hohl ausgestalteten Mittel säulen 2 nehmen die gekröpften Enden eines weiteren Bügels 6 nach Art eines Teleskopes gleitend auf. Am äussersten oberen Ende der Mittelsäulen 2 sind Handgriffe 7 vorgesehen.
In der Nähe einer jeden Kröpfung des unteren Bügels 6 ist je ein Lenker 8 angelenkt, welcher mit den entsprechenden Tischplattenhälften 1 gelenkig verbunden ist.
Am unteren Ende der Beinsäulen 3, 4 sind Lauf rollen 9, 10 fest oder auch lösbar angeordnet. Zweckmässig sind diese schwenkbar gelagert, so dass der Tisch ohne besondere Anstrengung nach Belieben verfahren werden kann. Die Rollen 9, 10 können auch mit Hilfe einer beliebigen Einrichtung blockiert werden.
Das Auseinanderklappen des Tisches in die Ge brauchsstellung erfolgt durch leichten Druck auf die Mittelsäulen 2, in welche sich die Enden des unteren Bügels 6 hineinschieben, und zwar so lange, bis die unteren Plattenhälften 1 gegen einen mit dem ge kröpften Ende des Bügels 6 fest verbundenen An schlag 11 anliegen. Die Lenker 8 dienen hierbei zur Abstützung und Sicherung der Tischplatten hälften 1, welchen die Bügel 5, 6 eine sichere Auflage geben. Das Zusammenklappen des Tisches erfolgt durch einfaches Anheben der Mittelsäulen 2 an den Griffen 7. Hierbei genügt auch schon das Anheben eines Griffes mit zwei Fingern.
Hierdurch werden die bei den zusammenstossenden oberen und unteren Tisch plattenhälften 1 mit angehoben, wobei deren äussere Kanten sich horizontal so weit nach innen bewegen, bis in der Endlage die Tischplattenhälften 1 an den beiden Mittelsäulen 2 zur Anlage kommen. In die sem Zustand weisen somit die Oberflächen der ein zelnen Tischplattenhälften nach aussen, was den Vor teil hat, dass irgendwelche Beschmutzungen dersel ben durch Speisen und dergleichen leicht festgestellt und ohne weiteres beseitigt werden können. Ein Aus klappen des Tisches in die Gebrauchslage ist hierzu nicht erforderlich.
In den oberen Enden jeder Beinsäule 3, 4 sind vorzugsweise Bohrungen vorgesehen, in welche die gekröpften Enden eines Schutzbügels 12, 13 eingrei fen. Diese Bügel 12, 13 haben den Zweck, ein Her unterfallen der auf dem Tisch transportierten Gegen stände, insbesondere Schüsseln, Teller und derglei chen, zu vermeiden. Die Bügel 12, 13 können selbst verständlich auch in der Gebrauchsstellung des Ti sches entfernt werden, so dass dieser, insbesondere bei Entfernung oder Blockierung der Laufrollen 9, 10 als stationärer Tisch, vorzugsweise Campingtisch und dergleichen verwendet werden kann. In diesem Falle ist es zweckmässig, die beiden oberen Tischplatten hälften grösser als die unteren auszuführen, damit eine ausreichende Beinfreiheit und damit ein beque mes Sitzen möglich ist.
Zur Sicherung des Tisches in der Gebrauchsstel lung gegen eine ungeschickte bzw. unbedachte Bewe gung der beiden Mittelsäulen 2 nach oben ist oberhalb einer jeden Mittelsäule 2 je ein Rasterbügel 14 vor gesehen. Dieser greift in der Gebrauchsstellung des Tisches in eine in der Mittelsäule 2 und im gekröpften Ende des unteren Bügels 6 durchgehend angeordnete Bohrung ein, so dass ein Zusammenfalten des Tisches nicht möglich ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zusammenklappbarer Tisch, insbesondere Ser viertisch, mit einer oder mehreren längsgeteilten Tisch platten, wobei jede Tischplattenhälfte an zwei über einen Bügel fest verbundenen Mittelsäulen und zwei Beinsäulen angelenkt ist, gekennzeichnet durch einen unteren Bügel (6), dessen gekröpfte Enden in den Mittelsäulen (2) teleskopartig verschiebbar gelagert und mit den oberen Tischplattenhälften (1) über Lenker (8) verbunden sind, derart, dass der Tisch beim Anheben der Mittelsäulen (2) unter ständigem Kontakt der Beinsäulen (3, 4) mit der Bodenfläche zusammengeklappt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.Tisch nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass mit den unteren Enden der Beinsäulen (3, 4) Laufrollen (9, 10) fest oder lösbar verbunden sind. 2. Tisch nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Laufrollen (9, 10) schwenkbar ge lagert sind. 3. Tisch nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufrollen (9, 10) blockierbar sind. 4. Tisch nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die unte ren und oberen Tischplattenhälften (1) verschieden gross sind. 5. Tisch nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in den oberen Enden jeder Beinsäule (3, 4) Bohrungen vorgesehen sind, in welche die gekröpften Enden eines Schutzbügels (12, 13) eingeführt sind. 6.Tisch nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Ende einer jeden Mittelsäule (2) ein Rasterbügel (14) schwenkbar gelagert ist, welcher in der Gebrauchs stellung des Tisches in eine in der Mittelsäule (2) und im gekröpften Ende des unteren Bügels (6) durchgehend angeordnete Bohrung eingreift, derart, dass ein Zusammenklappen des Tisches verhindert wird. 7. Tisch nach Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass an den Enden der Mittelsäulen (2) Handgriffe (7) vorgesehen sind. B. Tisch nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mit den gekröpften Enden des Bügels (6) Anschläge (11) verbunden sind.
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