CH380914A - Magnetisches Greifgerät für ferromagnetische Blechtafeln und -zuschnitte - Google Patents

Magnetisches Greifgerät für ferromagnetische Blechtafeln und -zuschnitte

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CH380914A
CH380914A CH1201260A CH1201260A CH380914A CH 380914 A CH380914 A CH 380914A CH 1201260 A CH1201260 A CH 1201260A CH 1201260 A CH1201260 A CH 1201260A CH 380914 A CH380914 A CH 380914A
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CH
Switzerland
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gripping body
gripping
gripping device
electromagnets
blanks
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CH1201260A
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Inventor
Spengler Rudolf
Original Assignee
Spengler Rudolf
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/02Permanent magnets [PM]
    • H01F7/0231Magnetic circuits with PM for power or force generation
    • H01F7/0252PM holding devices
    • H01F7/0257Lifting, pick-up magnetic objects

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Magnetisches Greifgerät für    ferromagnetische   Blechtafeln und -zuschnitte Beim    Handhaben   von Blechtafeln und grossen Blechzuschnitten    besteht   grosse Gefahr, dass die Arbeiter die Hände verletzen, insbesondere dann, wenn die Blechtafeln oder -zuschnitte von einem Stapel abgehoben werden müssen. Das Tragen von Handschuhen bildet bei solchen    Arbeiten   nur einen ungenügenden Schutz und die Handschuhe sind dabei einem grossen Verschleiss    unterworfen.   Die Erfindung beseitigt diesen übelstand wenigstens in den Fällen, in welchen Blechtafeln oder Blechzuschnitte aus    ferromagnetischem   Material zu bewegen sind. 



  Gegenstand der Erfindung ist ein magnetisches Greifgerät für    ferromagnetische   Blechtafeln und -zuschnitte, welches einen mit einer Handschlaufe versehenen, aus nichtmagnetischem Material bestehenden    Greifkörper   besitzt, in    welchem   Greifkörper mindestens ein Magnet fest eingesetzt äst, dessen    Polendflächen   auf der von der Handschlaufe abgewendeten Seite des Greifkörpers frei liegen. 



  Es können mittels eines oder mehrerer solcher Greifgeräte, welche mit einem, zwei oder mehr Permanent- oder Elektromagneten versehen    seihe   können,    ferromagnetische   Blechtafeln oder -zuschnitte sehr leicht und ohne jede Verletzungsgefahr erfasst und bewegt werden. 



  In der    Zeichnung   ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:    Fig.l   eine Ansicht eines magnetischen Greifgerätes für    ferromagnetische   Blechtafeln und -zuschnitte, von der Anlegeseite her gesehen,    Fig.2   eine Seitenansicht des Greifgerätes nach    Fig.l   und    Fig.   3 einen Schnitt nach der Linie    111-III   in    Fig.   1. Das dargestellte magnetische Greifgerät für    ferromagnetische      Blechtafeln   und -zuschnitte besitzt einen aus einem Unterteil 1 mit planer, die Anlegefläche bildender Unterseite und einem Oberteil 2 bestehenden Greifkörper, welcher mit einer Handschlaufe 3 versehen ist.

   Der Unterteil 1 und der Oberteil 2 bestehen aus nichtmagnetischem Material, vorzugsweise Holz oder einem    Kunststoff,   und sie sind durch Schrauben 4 fest miteinander verbunden. Der Greifkörper weist im dargestellten Falle    rechteckige      Grundrissform   auf; er    kann   aber auch eine andere, z. B. ovale    Grundrissform   aufweisen. 



  In den Unterteil 1 sind zwei    Brückenmagnete   5 parallel nebeneinander, aber im Abstand voneinander fest    eingesetzt.   Unter Brückenmagnet ist dabei ein    Hufeisenmagnet   mit sehr kurzen Polschenkeln zu verstehen. Die    Polendflächen   der beiden Brückenmagnete 5 liegen hierbei bündig in der die Anlegefläche bildenden Unterseite des Unterteiles 1. Die Brückenmagnete 5 sind im Unterteil 1 durch eine zwischen ihre Polschenkel eingelegte, über die ganze Breite des Unterteiles 1 sich erstreckende Platte 6 aus nichtmagnetischem Material, z. B. Aluminium, gehalten, deren Unterseite ebenfalls bündig in der Unterseite des Unterteiles 1 liegt und welche mittels Schrauben 6' am Unterteil 1 befestigt ist. 



  Die Handschlaufe 3 besteht aus einem Bandstück, dessen Enden sich überlappen von beiden Seiten in eine in der Unterseite des Oberteiles 2 vorgesehene, sich    über   dessen    ganze   Breite erstreckende Nut 7 eingestossen sind. Die Enden des die Handschlaufe 3 bildenden Bandstückes sind    mittels   einer in eine Nut 8 in der Oberseite des    Unterteiles   1 eingelegten    Klemmleiste   9, in deren über die Seitenränder der Bandenden vorstehende, 

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 je mit einem Gewinde versehene Teile je eine den Oberteil 2 durchsetzende    Klemmschraube   10 eingeschraubt ist, am Oberteil 2 festgeklemmt.

   Nach Losschrauben der beiden Klemmschrauben 10 gibt die    Klemmleiste   9 die Enden des Bandstückes frei und diese können    zwecks   Anpassung der Weite der Handschlaufe 3 an die Hand des Benützers des Greifgerätes in der Nut 7 verschoben werden. Nach    erfolgter   Anpassung der Handschlaufe 3 werden die    Klemmschrauben   10 wieder angezogen. 



  Mittels dieses Greifgerätes können Blechtafeln von normalen Dimensionen und    Blechzuschnitt.   aus    ferromagnetischem   Material leicht erfasst, gehoben und bewegt werden. Das Greifgerät wird einfach mit seiner Anlegefläche flach auf den zu fassenden Blechteil aufgesetzt, worauf der Blechteil am Greifgerät anhaftet und mit diesem gehoben und bewegt werden kann. Die Stärke der Brückenmagnete 5 ist dabei so bemessen, dass jeweils nur ein einziger Blechteil an ihnen anhaftet und dass sich die Magnetkraft nicht durch den Blechteil hindurch auf den    nächstunteren      Blechteil   auswirkt.

   Nötigenfalls, insbesondere beim Handhaben sehr dünner Bleche, lässt sich die gegebenenfalls zu starke, sich durch das oberste Blech hindurch auswirkende Haftkraft des Magneten oder der Magnete abschwächen durch Anbringen einer die    Polendflächen   des Magneten oder der Magnete überdeckenden Abdeckung. Das Greifgerät kann leicht von dem an ihm anhaftenden Blechteil getrennt werden, indem man es um eine Kante seiner Anlegefläche kippt. Zum Erfassen und Bewegen von grossen    Blechtafeln   oder Blechzuschnitten können zwei oder mehr sich einander gegenüber aufstellende Arbeiter zusammenarbeiten. 



  Bei der dargestellten Ausführungsform des Greifgerätes sind die    Polendflächen   der Magnete 5 bündig mit der    Anlegefläche   des    Unterteiles   1. Dies muss nicht    unbedingt   so sein, sondern die Enden der Polschenkel des Magneten oder der Magnete können auch über die Anlegeseite des Unterteiles 1 vorstehen. 



  Anstelle der beim dargestellten    Ausführungsbei-      spiel   vorgesehenen zwei Brückenmagnete kann auch nur ein einziger oder können mehr als zwei solcher Magnete vorgesehen sein. Statt Brücken- oder Hufeisenmagnete können auch andere, z. B. Topfmagnete verwendet sein. 



  Es ist auch möglich, anstelle eines Permanentmagneten oder von    Permanentmagneten   einen Elektromagneten oder Elektromagnete vorzusehen.    In   diesem Falle ist es zweckmässig, am Greifkörper einen einfach zu bedienenden elektrischen Schalter, z. B. einen    Druckknopfschalter,   vorzusehen, mittels welchem der Stromkreis des Elektromagneten oder der Elektromagnete geschlossen und unterbrochen werden kann. Als Stromquelle kann dabei eine im Greifkörper    untergebrachte   Batterie vorgesehen sein oder die Stromzufuhr kann über ein flexibles Kabel mit Stecker erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Magnetisches Greifgerät für ferromagnetische Blechtafeln und -zuschnitte, dadurch gekennzeichnet, dass es einen mit einer Handschlaufe (3) versehenen, aus nichtmagnetischem Material bestehenden Greifkörper (1, 2) besitzt, in welchen Greifkörper (l, 2) mindestens ein Magnet (5) fest eingesetzt ,ist, dessen Polendflächen auf der von der Handschlaufe (3) abgewendeten Seite des Greifkörpers (1, 2) frei liegen. UNTERANSPRÜCHE 1. Greifgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die in den Greifkörper (1, 2) eingesetzten Magnete Permanentmagnete (5) sind. 2.
    Greifgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die in den Greifkörper eingesetzten Magnete Elektromagnete sind, wobei am Greifkörper ein elektrischer Schalter zum Schlie- ssen und Unterbrechen des Stromkreises des oder der Elektromagnete vorgesehen ist. 3. Greifgerät nach Unteranspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass im Greifkörper eine Batterie als Stromquelle für den oder die Elektromagnete untergebracht ist. 4. Greifgerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzufuhr für den oder die Elektromagnete über ein flexibles Kabel mit Stecker erfolgt. 5.
    Greifgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Greifkörper aus einem Unterteil (1) und einem Oberteil (2) besteht, welche durch Schrauben (4) fest miteinander verbunden sind, und dass die Handschlaufe (3) aus einem Bandstück gebildet ist, dessen Enden sich überlappend von beiden Seiten in eine an der Unterseite des Oberteiles (1) vorgesehene, sich über dessen ganze Breite erstreckende Nut (7) eingestossen und durch eine Klemmleiste (9) einstellbar am Oberteil (2) festgeklemmt sind, welche Klemmleiste (9) in eine Nut (8) in der Oberseite des Unterteiles (1) eingelegt ist und mittels zweier, in Gewinde in ihren über die Seitenränder der Bandenden vorstehenden Enden eingeschraubter, den Oberteil (2) durchsetzender Klemmschrauben (10) zum Festklemmen der Bandenden gegen den Oberteil (2)
    gezogen werden kann.
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