CH380974A - Magnettonband zum Aufzeichnen und Wiedergeben von Impulsen auf magnetischem Wege - Google Patents

Magnettonband zum Aufzeichnen und Wiedergeben von Impulsen auf magnetischem Wege

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CH380974A
CH380974A CH7771759A CH7771759A CH380974A CH 380974 A CH380974 A CH 380974A CH 7771759 A CH7771759 A CH 7771759A CH 7771759 A CH7771759 A CH 7771759A CH 380974 A CH380974 A CH 380974A
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CH
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tape
magnetic
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magnetizable
magnetic tape
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Application number
CH7771759A
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Christiaan De Haan Johannes
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Philips Nv
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/62Record carriers characterised by the selection of the material
    • G11B5/68Record carriers characterised by the selection of the material comprising one or more layers of magnetisable material homogeneously mixed with a bonding agent
    • G11B5/70Record carriers characterised by the selection of the material comprising one or more layers of magnetisable material homogeneously mixed with a bonding agent on a base layer
    • G11B5/71Record carriers characterised by the selection of the material comprising one or more layers of magnetisable material homogeneously mixed with a bonding agent on a base layer characterised by the lubricant

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Description


  Magnettonband zum Aufzeichnen und     Wiedergeben    von     Impulsen    auf magnetischem Wege    Die Erfindung betrifft ein Magnettonband zum  Aufzeichnen und Wiedergeben von Impulsen auf ma  gnetischem Wege, welches aus einem Trägerkörper  und einer     magnetisierbaren    Schicht besteht, die aus  einem     magnetisierbaren    Pulver und einem Bindemit  tel besteht.  



  Magnettonbänder bestehen gewöhnlich aus einem  bandförmigen Trägerkörper und einer auf diesem an  gebrachten dünnen Schicht des pulverförmigen ma  gnetischen Stoffes in einem Bindemittel.  



  Der Trägerkörper wird gewöhnlich aus einem  Kunststoff hergestellt. Es haben sich dazu als geeig  net erwiesen z. B.  



       Celluloseacetat,        Polyvinylchlorid,        Polyvinylacetat,          Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer    und  Polyamide.  



  Als     magnetisierbare    Stoffe sind z. B. verwendbar:  dreiwertiges     Ferro-Oxyd,    Eisen oder eine Eisenlegie  rung, wie Eisen-Nickel oder     Eisen-Nickel-Kobalt    in  Pulverform.  



  Die Wahl des Bindemittels wird durch das Mate  rial des Trägerkörpers bedingt. Eine Suspension eines       magnetisierbaren    Pulvers in einer Lösung eines Binde  mittels in einem flüchtigen organischen Lösungsmittel  wird unter Vermittlung einer     Dosiervorrichtung    in  einer dünnen Schicht auf den Trägerkörper gegossen.  



  Die Stärke der     magnetisierbaren    Schicht wird da  bei möglichst konstant gehalten, indem z. B. das  Band mit der daraufgegossenen Suspension vor dem  Verdampfen des Lösungsmittels unter einem Schür  eisen durchgeführt wird.  



  Darauf wird das Lösungsmittel dadurch ver  dampft, dass dem Band z. B. durch Bestrahlung  Wärme zugeführt wird. Man erhält nach diesem Ver  fahren ein Band, das zum Aufzeichnen und Wieder  geben von vielerlei Impulsen auf magnetischem Wege  geeignet ist.    Zum Aufzeichnen von Impulsen wird das Ma  gnettonband von einer     Abwickelspule    an einem Auf  nahmekopf entlang zu einer     Aufwickelspule    geführt.  Der Aufnahmekopf registriert die Impulse auf dem  Band in Form von stellenweise induzierten     Magneti-          sierungen    mit Hilfe eines sich ändernden Magnetfel  des, das im Kopf auf elektrischem Wege erzeugt wird.  Zur Wiedergabe von Impulsen führt man das Band  auf ähnliche Weise an einem     Abspielkopf    entlang.

    Im     Abspielkopf    wird von den örtlichen     Magnetisie-          rungen    auf dem Band ein sich änderndes Magnetfeld  erzeugt, das auf elektrischem Wege in Schall-,     Licht-          oder    andere Impulse überführt wird.  



  Die Qualität der Aufzeichnung und Wiedergabe  von Impulsen wird von verschiedenen Faktoren be  einflusst. Bei zur Aufzeichnung und Wiedergabe von  Schallimpulsen bestimmten Magnettonbändern spricht  man in diesem Zusammenhang z. B. von Rauschpegel  des Bandes. Ein Teil des Rauschpegels ist dabei der  Schall, den ein Band, auf dem keine     Schallimpulse     aufgezeichnet sind, infolge von z. B. verschieden  orientierten magnetischen Zonen auf dem Band     beim     Abspielen erzeugt, und ein anderer Teil wird von  Faktoren herbeigeführt, die mit den magnetischen  Eigenschaften des Bandes nicht zusammenhängen.  



  Zum Herabsetzen des Rauschpegels wurden ver  schiedene Massnahmen vorgeschlagen und in der  Praxis durchgeführt. Man ist z. B. dazu übergegangen,  die Magnetteilchen auf dem Band in der     Band-Längs-          richtung    zu richten. Ausserdem wurden besondere  Verfahren vorgeschlagen zum Erzielen einer     magneti-          sierbaren    Materialschicht von konstanter Stärke.  



  Eine gute Dispersion der     magnetisierbaren    Teil  chen im Bindemittel ergibt eine weitere Herabsetzung  des Rauschpegels.  



  Es hat sich ferner gezeigt, dass der Rauschpegel  auch von Faktoren     beeinflusst    wird, die im Wesen von      den magnetischen Eigenschaften der Magnettonbän  der unabhängig sind.  



  Die elektrostatische     Aufladung    des Bandes,  welche mit den Eigenschaften des Trägermaterials  zusammenhängt, nämlich der sehr geringen Leitfähig  keit dieser Materialien, hat z. B. einen nachteiligen  Einfluss auf die Schallwiedergabe des Bandes. Das       Abfliessen    der elektrostatischen Ladungen kommt ge  wöhnlich in einer mehr oder weniger kontinuierlichen  Reihe von Klopfgeräuschen zum Ausdruck, welche  den Rauschpegel erhöhen.  



  Ausserdem hat sich ergeben, dass beim Entlang  führen des Bandes an den Aufnahme- und Abspiel  köpfen Vibrationen im Band auftreten können. Diese  Vibrationen haben zur Folge, dass sich der Abstand  zwischen dem Band und den Köpfen ändert, so dass  eine zusätzliche Modulation entsteht, die zur Höhe  des Rauschpegels beiträgt.  



  Diese Vibrationen sind vermutlich auf einen sich  ändernden Reibungskoeffizienten zwischen dem Ma  gnettonband und den Aufnahme- und     Abspielköpfen     zurückzuführen. Wenn der Reibungskoeffizient über  der Zeit aufgetragen wird, ergibt sich eine Kurve mit  einem     sägezahnförmigen    Verlauf. Diese Reibungs  erscheinung wird in gewissen Fällen als      stick-slip      bezeichnet. Die Folge ist eine sich ändernde Fort  bewegungsgeschwindigkeit und eine Vibration des  Bandes infolge einer sich ändernden Zugspannung im  Band.  



  Bekanntlich ist die zum Überwinden der Reibung  zwischen zwei Gegenständen     erforderliche    Kraft an  nähernd gleich dem Produkt aus dem Reibungskoeffi  zienten zwischen den beiden Gegenständen und der  Kraft, die die beiden Gegenstände aufeinander aus  üben. Bei einer gleichbleibenden, von der     Aufwickel-          spule    auf das Band ausgeübten Zugkraft und einem  sich ändernden Reibungskoeffizienten zwischen einem  Kopf und dem Band entsteht eine sich ändernde Zug  spannung im elastischen Magnettonband, das infolge  dessen zu vibrieren beginnt.  



  Es hat sich weiterhin ergeben, dass zwischen dem        stick-slip     und der elektrostatischen     Aufladung    des  Bandes eine Beziehung besteht und dass diese beiden  Nachteile durch dieselbe Massnahme beseitigt werden  können.  



  Nach der Erfindung wird die Herabsetzung des  Rauschpegels dadurch erreicht, dass die     magnetisier-          bare    Schicht     Molybdändisulfid    enthält.  



  Zur Herstellung eines solchen Magnettonbandes  wird z. B. einer Suspension des pulverförmigen     ma-          gnetisierbaren    Materials in einer Lösung eines Binde  mittels in einem flüchtigen organischen Lösungsmittel,  mit der das Band bedeckt wird, ein geeignetes Quan  tum     Molybdänsulfid    suspendiert.    Eine Menge von wenigstens 1 g     Molybdändisulfid     in einer     Suspensionsmenge    eines     magnetisierbaren     Pulvers in einer Lösung eines Bindemittels, mit der  12 m2 Band mit einer     magnetisierbaren    Schicht be  deckt werden kann, genügt gewöhnlich bereits zum  Erzielen der gewünschten Wirkung.  



  Die grösste Abmessung der verwendeten     Molyb-          dändisulfidteilchen    soll vorzugsweise zwischen 0,5  und     10,u    gewählt werden.  



  Unter vergleichbaren Verhältnissen ist bei erfin  dungsgemässen Magnettonbändern nur die Hälfte bis  ein Drittel der Zugkraft notwendig, die bei den bis  her üblichen Bändern erforderlich ist, um diese an  den Köpfen eines Magnettongerätes entlangzuführen.  Es hat sich dabei ergeben, dass bei den bekannten  Bändern eine Zugkraft von 50 bis 70 g notwendig  ist, während bei erfindungsgemässen Bändern etwa  20 bis 35 g genügen. Auch wurde festgestellt, dass die        stick-slip -Erscheinung    bei einer Zugkraft von etwa  40 g aufzutreten beginnt.  



  Beispielsweise wurde ein     Polyvinylchloridfilm    mit  einer Stärke von etwa 30 bis<I>40</I>     lf    und einer Ober  fläche von 2400 m2 mit einer in einem Gemisch von       Toluol    und     Methylisobutylketon    gelösten Suspension  von 25 kg nadelförmigem     Ferro-Oxyd    und 10 kg       Vinylchlorid    bedeckt. Dieser Suspension waren 200 g       MOS2    zugesetzt.  



  Es ergab sich, dass der Rauschpegel von aus die  sem Film geschnittenen Bändern beträchtlich verrin  gert war. Ohne den Zusatz von     MoS2    war eine Zug  kraft von 50 bis 60 g erforderlich und nach dem       Mosz    Zusatz nur noch 35 g. Verdoppelt man die  Menge an     MoS2    im     obenstehenden    Beispiel, so nimmt  diese Kraft noch weiter ab bis auf 20-35 g, und es  wird eine noch grössere Herabsetzung des Rausch  pegels erzielt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Magnettonband zum Aufzeichnen und Wieder geben von Impulsen auf magnetischem Wege, welches aus einem Trägerkörper und einer magnetisierbaren Schicht besteht, die aus einem magnetisierbaren Pul ver und einem Bindemittel besteht, dadurch gekenn zeichnet, dass die magnetisierbare Schicht Molybdän- disulfid enthält. . UNTERANSPRÜCHE 1. Magnettonband nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens 1 g Molybdändisulfid je 12 m2 Band vorgesehen ist. 2.
    Magnettonband nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilchen des verwendeten Molybdändisulfid eine grösste Abmessung zwischen 0,5 und 10 ,u aufweisen.
CH7771759A 1958-09-05 1959-09-02 Magnettonband zum Aufzeichnen und Wiedergeben von Impulsen auf magnetischem Wege CH380974A (de)

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