CH381246A - Verfahren zur Herstellung von Acetylsalicylsäure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Acetylsalicylsäure

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CH381246A
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CH
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pressure
reaction vessel
abs
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CH667460A
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Tarr Edmunds Robert
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Norwich Pharma Co
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C67/00Preparation of carboxylic acid esters
    • C07C67/08Preparation of carboxylic acid esters by reacting carboxylic acids or symmetrical anhydrides with the hydroxy or O-metal group of organic compounds
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    • C07C67/00Preparation of carboxylic acid esters
    • C07C67/48Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
    • C07C67/52Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by change in the physical state, e.g. crystallisation
    • C07C67/54Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by change in the physical state, e.g. crystallisation by distillation

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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Acetylsalicylsäure
Die vorliegende Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von Acetylsalicylsäure.



   Das bisher verwendete Verfahren zur Herstellung von Acetylsalicylsäure in einem für pharmazeutische Zwecke geeigneten Reinheitsgrad und in einer Form, die ein leichtes Tablettieren erlaubt, besteht aus einem mehrstufigen Verfahren, das sowohl teuer als auch kompliziert ist. Gemäss diesem Verfahren werden Salicylsäure und Essigsäureanhydrid bei erhöhter Temperatur zur Umsetzung gebracht, worauf man das Reaktionsprodukt durch kontrolliertes Kühlen derart kristallisiert, dass man das Reaktionsprodukt möglichst weitgehend in der zum Tablettieren am besten geeigneten Form erhält. Das Reaktionsprodukt wird dann abfiltriert, gewaschen und getrocknet, wobei häufig ein Umkristallisieren erforderlich ist, um das Retaktionsprodukt von den Verunreinigungen zu befreien und es in der gewünschten kristallinen Form zu erhalten.

   Das bei diesem Verfahren anfallende Filtrat wird destilliert, wobei man weitere Mengen des Reaktionsproduktes isolieren und gleichzeitig Lösungsmittel und unumgesetzte Ausgangsmaterialien zurückgewinnen kann.



   Mit dem erfindungsgemässen Verfahren ist nunmehr möglich, Acetylsalicylsäure auf eine wesentlich einfachere Weise herzustellen, wobei die Herstellungskosten enorm vermindert werden können.



  Ein besonderes Merkmal des erfindungsgemässen Verfahrens ist darin zu erblicken, dass das Reaktionsprodukt nicht nur praktisch rein, sondern auch in der gewünschten nadelförmigen Kristallform, die ein leichtes Tablettieren erlaubt, erhalten wird.



   Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin, dass Salicylsäure mit einem molaren Überschuss von Essigsäureanhydrid in einem verschlossenen Gefäss vermischt und die Temperatur des Reaktionsgemisches auf etwa   87  C    erhöht wird. Die Reaktionsmischung wird dann bei erhöhter Temperatur und vermindertem Druck unter Rühren destilliert. Bei der Durchführung dieser Destillation wird der Druck im Reaktionsgefäss zuerst auf etwa   170mm    Hg (abs.) und danach allmählich auf etwa 90 mm Hg (abs.) reduziert. Die Ausbeute an Acetylsalicylsäure beträgt mehr als   90O/o    der Theorie. Die nach dem erfindungsgemässen Verfahren erhaltene Acetylsalicylsäure ist einheitlich, weist den in den USA vorgeschriebenen Reinheitsgrad auf und läss sich leicht tablettieren.

   Die Lösungsmittel und nicht umgesetzten Ausgangsmatedialien lassen sich leicht in einer Ausbeute von   95 /o    zurückgewinnen.



   Die Umsetzung von Salicylsäure und Essigsäureanhydrid, sowie die unter vermindertem Druck erfolgende Destillaton der Reaktionsmischung zur Wiedergewinnung von Flüssigkeit und zur Erzielung eines kristallinen Produktes können bequem und befriedigend in Apparaturen z. B. aus rostfreiem Stahl oder in mit Glas ausgekleideten Mischern, Kugelmiihlen und dergleichen, welche mit einem Rührwerk zum Rühren der Reaktionsmischung versehen sind, durchgeführt werden. Vorzugsweise wird ein konischer, verkleideter Trockenmischer, wie er im Handel erhältlich ist, verwendet, jedoch können auch andere ähnliche Apparaturen, die zum Rühren oder Schütteln, Erhitzen und Wiedergewinnen von Flüssigkeiten eingerichtet sind, verwendet werden.



   Bei der praktischen Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens werden das Essigsäureanhydrid und die Salicylsäure vorzugsweise in einem mit Glas ausgekleideten, mit Mantel versehenen, konischen Trokkenmischer von 141,5851 Fassungsvermögen, der um seine mittlere Achse drehbar ist, in einem solchen Verhältnis miteinander vermischt, dass das Essigsäureanhydrid in einem   2-200/eigen    molaren Überschuss vorhanden ist. Ein inertes Verdünnungsmittel, wie   Essigsäure, kann- mit Vorteil zugesetzt werden. Das Reaktionsgemisch wird durch durch den Mantel des Reaktionsgefässes hindurchströmenden Dampf oder heisses Wasser, oder andere zum Heizen geeignete Mittel, auf etwa   85-950 C    erhitzt.   

Claims (1)

  1. Hierauf wird der Druck im Reaktionsgefäss durch Evakuieren unter Herstellung eines partiellen Vakuums vermindert, während eine Heizmanteltemperatur von 90-95OC aufrechterhalten wird. Der innere Druck wird anfänglich auf etwa 160-180mm Hg (abs.) reduziert und dann fortlaufend vermindert, bis die Destillation der Flüssigkeiten beginnt. Die Destillation ist beendet, wenn der Druck 80-100 mm Hg erreicht hat. Das Verfahren nimmt eine Zeit von etwa 5 bis 7 Stunden in Anspruch. Zur vollständigen Entfernung der Dämpfe kann der Druck weiter reduziert werden. Der kristalline Rückstand wird aus dem Reaktionsgefäss durch Herauskippen entfernt.
    Das folgende Beispiel dient zur Erläuterung der vorliegenden Erfindung: Beispiel Ein 141,585 1 fassender, mit Glas ausgekleideter, einen Heizmantel aufweisender, konischer Trockenmischer, der zur Vakuumdestillation eingerichtet ist, wird mit 31,3 kg Salicylsäure, 25,4 kg Essigsäureanhydrid und 11,3 kg Essigsäure beschickt. Der Motor wird in Gang gesetzt, um den Mischer um seine horizontale Achse in Bewegung zu setzen, wobei man Wasser von 90-91oC mittels einer Pumpe durch den Heizmantel hindurch zirkulieren lässt. Nach nahezu 11/2 Stunden erreicht die Innentemperatur des Mischers 87C C. Dann wird das Reaktionsgefäss evakuiert, so das im Inneren ein Druck von 170 mm Hg abs. entsteht.
    Dieser Druck wird während der ersten Stunde nur wenig erniedrigt. Hierauf wird er während der nächsten 4 Stunden so erniedrigt, dass er 110 mm Hg abs. beträgt. Dieser Druck wird dann während der nächsten Stunde auf 30 mm Hg abs. erniedrigt.
    Eine messbare Destillation ist praktisch bei einem absoluten Druck von 90 mm Hg erreicht. Die Temperatur des Wassers im Heizmantel des Mischers beträgt 90-91 C. Nach beendeter Umsetzung wird das Vakuum entfernt und der Trockenmischer geöffnet.
    Das Material wird dann in einen Trog ausgeschüttet.
    Die Ausbeute beträgt (92 /o der Theorie) 37,4 kg.
    Die zurückgewonnenen Flüssigkeiten bestehen hauptsächlich aus Essigsäure und einer kleinen Menge Essigsäureanhydrid und wiegen 26,1 kg (95 /o der Theorie). Das Produkt entspricht dem in den USA geltenden Reinheitsgrad und wird tablettiert.
    PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Acetylsalicylsäure durch Umsetzung von Salicylsäure mit Essigsäureanhydrid und Gewinnung des Reaktionsproduktes in prakisch reiner Form als nadelförmige Kristalle, dadurch gekennzeichnet, dass man Salicylsäure mit einem molaren Überschuss an Essigsäureanhydrid in einem verschlossenen Reaktionsgefäss vermischt, die Temperatur der Mischung auf etwa 87C C erhöht, hierauf den Druck im Reaktionsgefäss auf etwa 170 mm Hg abs. senkt und das Reaktionsgemisch alsdann durch allmähliches Reduzieren des Druckes in dem Reaktionsgefäss auf ungefähr 110 mm Hg abs. der Destillation unterwirft, während man das Gemisch rührt oder schüttelt und auf erhöhter Temperatur hält.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischung aus Salicylsäure und Essigsäureanhydrid im geschlossenen Reaktionsgefäss ein inertes, destillierbares Verdünnungsmittel zugesetzt wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Essigsäureanhydrid in einem 2-200/oigen molaren Überschuss verwendet wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischung aus Salicylsäure und Essigsäureanhydrid im verschlossenen Reaktionsgefäss Essigsäure zugesetzt wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Vermischen im Reaktionsgefäss erfolgt, indem man das letztere etwa 1t/2 Stunden lang so erhitzt, dass die Temperatur der Reaktionsmischung auf ewa 87O C erhöht wird, und dass nach der Verminderung des Druckes in dem genannten Gefäss auf 170 mm Hg abs. das Reaktionsgemisch durch allmähliche Verminderung des Druckes während 5 Stunden der Destillation unterworfen wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass nach erfolgter 5 stündiger Destillation flüchtiges Material aus dem Reaktionsgefäss durch Verminderung des Druckes auf 30 mm Hg abs. entfernt und dieser Druck etwa 3 Stunden lang beibehalten wird, während die Mischung auf erhöhter Temperatur gehalten wird.
CH667460A 1959-06-10 1960-06-10 Verfahren zur Herstellung von Acetylsalicylsäure CH381246A (de)

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ES258560A1 (es) 1960-09-01
DK110056C (da) 1968-09-09

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