CH381358A - Pflaster zum Bekleben der menschlichen Haut - Google Patents

Pflaster zum Bekleben der menschlichen Haut

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CH381358A
CH381358A CH7907959A CH7907959A CH381358A CH 381358 A CH381358 A CH 381358A CH 7907959 A CH7907959 A CH 7907959A CH 7907959 A CH7907959 A CH 7907959A CH 381358 A CH381358 A CH 381358A
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Description


  
 



  Pflaster zum Bekleben der menschlichen Haut
Die Erfindung betrifft ein Pflaster zum Bekleben der menschlichen Haut, welches dazu bestimmt ist, der Bildung von Hautfalten entgegenzuwirken und die Haut zu nähren. Das Pflaster soll also ausschliesslich kosmetischen Zwecken dienen. Ferner betrifft die Erfindung ein VerEahren zur Herstellung dieses Pflasters.



   Es ist bekannt, durch Bekleben der menschlichen Haut mit Pflastern, beispielsweise aus bestimmten Papiersorten,   mimische    Falten vorübergehend zu entfernen. Weiter ist es bekannt, dass bestimmte Hautnährstoffe durch die Haut resorbiert werden können und dass man die Resorptionsfähigkeit der Haut bzw. die Resorptionsgeschwindigkeit des Nährstoffes steigern kann, wenn man für luftdichten Abschluss zwischen Haut und Medikament sorgt, so dass sich in der durch den Abschluss der Pore gebildeten, feuchten Kammer diese Pore öffnet, wobei die oberste Schicht der Oberhaut, die ein hornartiges Gefüge aufweist und normalerweise chemischen Stoffen eine bedeutende Resistenz entgegensetzt, aufgeweicht und auf diese Weise durchlässiger wird.



   Es wurde gefunden, dass sich diese an sich bekannten Faktoren auf neue Weise kombinieren lassen zu einem erhöhten Effekt. Hiebei ist es notwendig, dass ein besonders geeignetes Material als wirksamer Stoff Verwendung findet, der vermöge der ihm speziell zukommenden Eigenschaften die Haut ganz besonders gut ernährt, somit die natürliche Elastizität der Haut stärkt und auf diese Weise im Verein mit der Streckung, die durch das Pflaster erzielt wird, der Faltenbildung entgegenwirkt bzw. bereits gebildete Falten ganz oder teilweise zum Verschwinden bringt. Ein solcher Stoff wurde in den Blütenpollen, insbesondere einem Extrakt aus Blütenpollen, gefunden.



   Das erfindungsgemässe Pflaster ist daher dadurch gekennzeichnet, dass dessen Klebstoff Blütenpollen oder Pollenextrakt beigefügt sind.



   Da gewöhnliche Pflasterklebstoffe ihnen einverleibte Wirkstoffe jedoch stark binden, wird vorzugsweise ein besonderer Klebstoff, der von jenem für gebräuchliche Pflastermassen abweicht, verwendet. Der Klebstoff sollte vorzugsweise chemisch indifferent sein, insbesondere sollte eine chemische Wechselwirkung mit dem einverleibten Wirkstoff (Extrakt aus Blütenpollen) nicht eintreten, er sollte auch geruchlos oder angenehm riechend und wasserlöslich sein. Gewöhnliche Pflastermassen lassen sich nur durch starkes Reiben oder unter Verwendung eines Fettlösungsmittels von der Haut entfernen, welche Massnahmen geeignet erscheinen, nicht nur den erzielten Effekt wieder zunichte zu machen, sondern auch die Haut im besonderen zu schädigen.



   Ein geeigneter Klebstoff kann gemäss der Erfindung dadurch hergestellt werden, dass in 13   cm3    reinstem,   96 /o    Alkohol etwa 16 g Blütenpollenextrakt, insbesondere    DRAGOCOI,    und etwa 2 g Aromastoff, beispielsweise Vanillearoma, gelöst werden, wobei unter Rühren 67   cm3    reinstes Wasser zugesetzt werden, und dass in die Lösung unter weiterem Rühren in kleinen Portionen 80 g reines Dextrin eingebracht und so lange weiter gerührt wird, bis eine völlige Lösung eingetreten ist. Der so erhaltene Klebstoff wird mehrere Stunden abgelagert und dann zur Herstellung des Pflasters verwendet, wobei die Trocknungstemperatur   400 C    nicht übersteigen darf.  



   PATENTANSPRUCH 1
Pflaster zum Bekleben der menschlichen Haut, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Klebstoff Blütenpollen oder Pollenextrakt beigefügt sind. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Pflaster zum Bekleben der menschlichen Haut Die Erfindung betrifft ein Pflaster zum Bekleben der menschlichen Haut, welches dazu bestimmt ist, der Bildung von Hautfalten entgegenzuwirken und die Haut zu nähren. Das Pflaster soll also ausschliesslich kosmetischen Zwecken dienen. Ferner betrifft die Erfindung ein VerEahren zur Herstellung dieses Pflasters.
    Es ist bekannt, durch Bekleben der menschlichen Haut mit Pflastern, beispielsweise aus bestimmten Papiersorten, mimische Falten vorübergehend zu entfernen. Weiter ist es bekannt, dass bestimmte Hautnährstoffe durch die Haut resorbiert werden können und dass man die Resorptionsfähigkeit der Haut bzw. die Resorptionsgeschwindigkeit des Nährstoffes steigern kann, wenn man für luftdichten Abschluss zwischen Haut und Medikament sorgt, so dass sich in der durch den Abschluss der Pore gebildeten, feuchten Kammer diese Pore öffnet, wobei die oberste Schicht der Oberhaut, die ein hornartiges Gefüge aufweist und normalerweise chemischen Stoffen eine bedeutende Resistenz entgegensetzt, aufgeweicht und auf diese Weise durchlässiger wird.
    Es wurde gefunden, dass sich diese an sich bekannten Faktoren auf neue Weise kombinieren lassen zu einem erhöhten Effekt. Hiebei ist es notwendig, dass ein besonders geeignetes Material als wirksamer Stoff Verwendung findet, der vermöge der ihm speziell zukommenden Eigenschaften die Haut ganz besonders gut ernährt, somit die natürliche Elastizität der Haut stärkt und auf diese Weise im Verein mit der Streckung, die durch das Pflaster erzielt wird, der Faltenbildung entgegenwirkt bzw. bereits gebildete Falten ganz oder teilweise zum Verschwinden bringt. Ein solcher Stoff wurde in den Blütenpollen, insbesondere einem Extrakt aus Blütenpollen, gefunden.
    Das erfindungsgemässe Pflaster ist daher dadurch gekennzeichnet, dass dessen Klebstoff Blütenpollen oder Pollenextrakt beigefügt sind.
    Da gewöhnliche Pflasterklebstoffe ihnen einverleibte Wirkstoffe jedoch stark binden, wird vorzugsweise ein besonderer Klebstoff, der von jenem für gebräuchliche Pflastermassen abweicht, verwendet. Der Klebstoff sollte vorzugsweise chemisch indifferent sein, insbesondere sollte eine chemische Wechselwirkung mit dem einverleibten Wirkstoff (Extrakt aus Blütenpollen) nicht eintreten, er sollte auch geruchlos oder angenehm riechend und wasserlöslich sein. Gewöhnliche Pflastermassen lassen sich nur durch starkes Reiben oder unter Verwendung eines Fettlösungsmittels von der Haut entfernen, welche Massnahmen geeignet erscheinen, nicht nur den erzielten Effekt wieder zunichte zu machen, sondern auch die Haut im besonderen zu schädigen.
    Ein geeigneter Klebstoff kann gemäss der Erfindung dadurch hergestellt werden, dass in 13 cm3 reinstem, 96 /o Alkohol etwa 16 g Blütenpollenextrakt, insbesondere DRAGOCOI, und etwa 2 g Aromastoff, beispielsweise Vanillearoma, gelöst werden, wobei unter Rühren 67 cm3 reinstes Wasser zugesetzt werden, und dass in die Lösung unter weiterem Rühren in kleinen Portionen 80 g reines Dextrin eingebracht und so lange weiter gerührt wird, bis eine völlige Lösung eingetreten ist. Der so erhaltene Klebstoff wird mehrere Stunden abgelagert und dann zur Herstellung des Pflasters verwendet, wobei die Trocknungstemperatur 400 C nicht übersteigen darf.
    PATENTANSPRUCH 1 Pflaster zum Bekleben der menschlichen Haut, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Klebstoff Blütenpollen oder Pollenextrakt beigefügt sind.
    PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung des Pflasters nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung eines Klebstoffes in 13 cm3 reinstem, 96 0/o Alkohol 16 g Blütenpollenextrakt und 2 g Aromastoff gelöst werden, wobei unter Rühren 67 cm3 -reinstes Wasser zugesetzt werden, dass in die Lösung unter weiterem Rühren in kleinen Portionen 80 g reines Dextrin eingebracht und mit dem Rühren so lange fortgefahren wird, bis eine völlige Lösung eingetreten ist, und dass der so erhaltene Klebstoff mehrere Stunden abgelagert wird und dann zur Herstellung des Pflasters verwendet wird, wobei die Trocknungstemperatur 400 C nicht übersteigen darf.
CH7907959A 1959-02-17 1959-10-06 Pflaster zum Bekleben der menschlichen Haut CH381358A (de)

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AT121959 1959-02-17

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ID=3509172

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CH7907959A CH381358A (de) 1959-02-17 1959-10-06 Pflaster zum Bekleben der menschlichen Haut

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1999059523A3 (en) * 1998-05-15 1999-12-29 Codex V S R L Topical pharmaceutical compositions useful for the treatment of cutaneous or circulatory pathologies on inflammatory, immune, proliferative or degenerative basis
ITMI20130246A1 (it) * 2013-02-21 2014-08-22 S I R P E A Societa Italiana Rapp Resentanze Pro Composizioni cosmetiche a base di cellule germinali di origine vegetale e loro usi in dermocosmesi

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1999059523A3 (en) * 1998-05-15 1999-12-29 Codex V S R L Topical pharmaceutical compositions useful for the treatment of cutaneous or circulatory pathologies on inflammatory, immune, proliferative or degenerative basis
ITMI20130246A1 (it) * 2013-02-21 2014-08-22 S I R P E A Societa Italiana Rapp Resentanze Pro Composizioni cosmetiche a base di cellule germinali di origine vegetale e loro usi in dermocosmesi

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