CH381401A - Verfahren zum Dichten von Fugen zwischen Bauteilen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Dichten von Fugen zwischen Bauteilen und Vorrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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- CH381401A CH381401A CH8108359A CH8108359A CH381401A CH 381401 A CH381401 A CH 381401A CH 8108359 A CH8108359 A CH 8108359A CH 8108359 A CH8108359 A CH 8108359A CH 381401 A CH381401 A CH 381401A
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- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B7/00—Special arrangements or measures in connection with doors or windows
- E06B7/16—Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings
- E06B7/22—Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of elastic edgings, e.g. elastic rubber tubes; by means of resilient edgings, e.g. felt or plush strips, resilient metal strips
- E06B7/23—Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes
- E06B7/2318—Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes by applying over- or under-pressure, e.g. inflatable
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/62—Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
- E04B1/66—Sealings
- E04B1/68—Sealings of joints, e.g. expansion joints
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Description
Verfahren zum Dichten von Fugen zwischen Bauteilen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Dich ten von Fugen zwischen Bauteilen unter Verwen dung mindestens eines. in die Fuge eingelegten Schlau ches aus elastischem Werkstoff. Der Schlauch kann als Fugenleiste betrachtet werden und soll sich also der durch Temperaturschwankungen usw. verändern den Breite des 'Spaltes anpassen.
Das erfindungsge mässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch in flachgedrücktem, evakuiertem Zustand in die Fuge eingeführt wird und dass dem Schlauch nach seiner Anbrsngung in der gewünschten Lage in der Fuge Luft zugeführt wird, so dass er auf Grund seiner Elastizität gegen die die Fuge begren zenden Bauteile zur Anlage kommet. Die Erfindung ergibt vor allem den Vorteil, dass die Dichtung äusserst einfach herzustellen ist.
Ein Durchführungsbeispiel des erfindungsgemä ssen Verfahrens wird im folgenden anhand der Zeich nung näher beschrieben. Es zeigt: Fig.1 eine Seitenansicht zweier Bauteile mit einem zwischen ihnen angebrachten, als Fugenleiste dienenden Schlauch, Fig.2 einen Querschnitt durch die Bauteile ge mäss Fig. 1 mit einer Ausführungsform des Schlau ches,
Fig. 3 einen ähnlichen Querschnitt mit einer an deren Ausführungsform des Schlauches und Fig. 4 und 5 Seitenansichten eines .erfindungs gemässen Schlauches in zwei zueinander senkrechten Richtungen gesehen.
1 und 2 sind zwei Bauplatten oder ähnliche Bau teile, z. B. Wandteile eines Gebäudes. Die Bauteile 1 und 2 sind im Abstand voneinander angebracht, so dass zwischen ihnen ein Spalt 3 (Fuge) entsteht, welcher in dem gezeigten Beispiel lotrecht ist. Ein Schlauch 4 aus Gummi oder ähnlichem elastischem Werkstoff ist in dem Spalt 3 zwischen den Bauteilen 1 und 2 angeordnet. Erfindungsgemäss wird der Schlauch 4 in flachgedrücktem, evakuier tem Zustand in den Spalt 3 eingeführt.
Nachdem der Schlauch 4 in der gewünschten Lage im Spalt 3 angebracht worden ist, wird ihm Luft zugeführt, so dass er auf Grund seiner Elastizität gegen die den Spalt begrenzenden Bauteile zur Anlage kommt.
Der Schlauch 4, der selbstverständlich aus einem solchen Werkstoff hergestellt sein. muss, dass er Son nenbestrahlung und Witterungseinflüssen widersteht, kann irgendwelche zweckmässige Form besitzen. In der einfachsten Ausführung hat der Schlauch 4 kreis förmigen Querschnitt. In gewissen Fällen kann der Querschnitt ein solcher sein, dass der Schlauch durch einen inneren überdruck in seine Abdichtungslage gezwungen werden muss. Die dem Schlauch zuge führte Luft muss also Druckluft sein.
Hat der Schlauch 4 kreisförmigen Querschnitt, so muss der Durchmesser des Schlauches 4 so gross sein, dass die Breite des ,Spaltes etwa 3/4 des Durch messers beträgt. Mehrere Schlauchabmessungen müs sen deshalb in Vorrat gehalten werden. Durch die genannte Wahl des Durchmessers ist eine gute Fixie rung des Schlauches 4 gewährleistet.
Die Fixierung des Schlauches 4 und die Abdich tungswirkung desselben lassen sich dadurch verbes sern, dass der Schlauch 4 mit Längsnuten oder der gleichen versehen wird. Dieselbe Wirkung kann man auch dadurch erreichen, dass man den Schlauch 4 mit einem klebrigen Belag versieht. Der Schlauch 4 haftet dann in einer solchen Weise an den Bau teilen 1 und 2, dass man eine wirksame und dichte Fuge erhält, und zwar unabhängig von der etwaigen Bewegung zwischen den Bauteilen 1 und 2.
Um die Anbringung des Schlauches 4 zu erleich tern, wird dem Schlauch 4 zweckmässig ab,schn tts- weise Luft zugeführt, je nachdem die Abschnitte in die gewünschte Lage im Spalt 3 gebracht werden.
Der Schlauch 4 besteht deshalb aus, einem flach- gedrückten, evakuierten Schlauch, der vorzugsweise in regelmässigen Abständen mit Klemmen 5 und 6 oder dergleichen versehen ist, die nacheinander vom Schlauch 4 abgenommen werden, um die Luft darin eintreten zu lassen.
Die Flachdrückung und dadurch bewirkte Evakuierung des Schlauches 4 kann mit Hilfe zweier Walzen ausgeführt werden, zwischen welche der Schlauch 4 hindurchgeführt wird. Die Klemmen 5 und 6 können gegebenenfalls am Schlauch angebracht werden, bevor dieser durch die Wal zen läuft, so dass diese auch die Klemmen 5 und 6 zum wirksamen Eingriff mit dem Schlauch 4 füh ren.
Für den Fall, dass der Schlauch 4 einige Zeit nach der Evakuierung vorrätig gehalten wird, muss er in . die Form einer dichtgewickelten Spirale ge bracht werden. Hierdurch wird nämlich die Luft an einem Eindringen in den Schlauch gehindert, trotz dem dieser nicht aus vollständig luftdichtem Werk stoff besteht.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, umfasst der Schlauch 4 zwei nebeneinander angebrachte Durchgänge 7 und B. In dem flachgedrückten, evakuierten Zustand soll der Schlauch 4 in eine solche Lage im Spalt 3 gebracht werden, d'ass das den Durchgang 8 um schliessende Material ausserhalb des Spaltes 3 zu liegen kommt. Nach Einführung von Luft in den Schlauch 4 wird der Durchgang 8 mit irgendeinem zweckmässigen Material gefüllt, so dass der Schlauch 4 in der eingenommenen Lage fixiert wird.
Der den Durchgang 8 aufweisende Teil des Schlauches 4 kann zweckmässigerweise auf einer Unterlage in nerhalb der Bauteile 1 und 2 ruhen, damit der .Schlauch 4 in der eingenommenen Lage fixiert wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Dichten von Fugen zwischen Bau teilen (1, 2) unter Verwendung mindestens eines in die Fuge (3) eingesetzten Schlauches (4) aus elasti schem Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch (4) in flachgedrücktem, evakuiertem Zu stand in die Fuge (3) eingeführt wird und d'ass dem Schlauch (4) nach seiner Anbringung in der ge wünschten Lage in der Fuge (3) Luft zugeführt wird, so dass er auf Grund seiner Elastizität gegen die die Fuge (3)begrenzenden Bauteile (1, 2) zur An lage kommt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Schlauch (4) zugeführte Luft Druckluft ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft dem Schlauch (4) ab schnittsweise zugeführt wird.3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unter ansprüchen 1 und 2, wobei der Schlauch (4) zwei nebeneinander angeordnete Durchgänge (7, 8) um fasst, dadurch gekennzeichnet, dass der flachgedrückte, evakuierte ,Schlauch (4) in eine solche Lage im Spalt (3) gebracht wird, dass der den einen Durch gang (8) umschliessende Werkstoff ausserhalb des Spaltes (3) zu liegen kommt, und dass der genannte Durchgang (8) nach Einführen von Luft in den Durchgang (7) mit Material gefüllt wird, damit der Schlauch (4)in der eingenommenen Lage fixiert wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein klebriger Schlauch benutzt wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch, um den Eintritt von Luft zu verhindern, vor der Anwendung in die Form einer dichtgewickelten Spirale gebracht wird. PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem flachgedrückten, evakuierten Schlauch besteht UNTERANSPRÜCHE 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch klebrig ist. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass Klemmen vorgesehen sind, die zum momentanen Abschliessen von Schlauchabschnit ten dienen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE334159 | 1959-04-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
ID=20261907
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH8108359A CH381401A (de) | 1959-04-08 | 1959-11-25 | Verfahren zum Dichten von Fugen zwischen Bauteilen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH381401A (de) |
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Families Citing this family (3)
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| FR2622246A1 (fr) * | 1987-10-26 | 1989-04-28 | Peugeot | Joint a element tubulaire a depression et son application au montage d'un vitrage dans une baie de carrosserie |
| FR2623756B1 (fr) * | 1987-11-26 | 1993-01-22 | Peugeot | Procede de montage d'un climatiseur sur un vehicule |
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1959
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- 1959-12-02 BE BE585248A patent/BE585248A/fr unknown
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1960
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Also Published As
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