CH381401A - Verfahren zum Dichten von Fugen zwischen Bauteilen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Dichten von Fugen zwischen Bauteilen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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CH381401A
CH381401A CH8108359A CH8108359A CH381401A CH 381401 A CH381401 A CH 381401A CH 8108359 A CH8108359 A CH 8108359A CH 8108359 A CH8108359 A CH 8108359A CH 381401 A CH381401 A CH 381401A
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CH
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air
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flattened
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CH8108359A
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Magnus Ranow Nils
Anders Enberg Sven
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Magnus Ranow Nils
Anders Enberg Sven
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    • E06B7/23Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes
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Description


  Verfahren zum Dichten von Fugen zwischen Bauteilen und Vorrichtung zur Durchführung  des Verfahrens    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Dich  ten von Fugen zwischen Bauteilen unter Verwen  dung     mindestens    eines. in die Fuge     eingelegten    Schlau  ches aus     elastischem        Werkstoff.    Der Schlauch kann  als Fugenleiste betrachtet werden und soll sich also  der durch     Temperaturschwankungen    usw. verändern  den Breite des     'Spaltes    anpassen.

   Das erfindungsge  mässe     Verfahren    ist dadurch     gekennzeichnet,    dass der  Schlauch in     flachgedrücktem,    evakuiertem Zustand  in die Fuge     eingeführt    wird und dass dem     Schlauch     nach seiner     Anbrsngung    in der gewünschten Lage  in der Fuge Luft zugeführt     wird,    so dass er auf  Grund seiner     Elastizität    gegen die die Fuge begren  zenden Bauteile zur Anlage     kommet.    Die     Erfindung     ergibt vor allem den     Vorteil,    dass die Dichtung  äusserst einfach herzustellen ist.  



  Ein     Durchführungsbeispiel    des erfindungsgemä  ssen Verfahrens wird im folgenden anhand der Zeich  nung näher beschrieben. Es zeigt:       Fig.1        eine    Seitenansicht zweier Bauteile     mit     einem zwischen ihnen angebrachten, als Fugenleiste  dienenden Schlauch,       Fig.2    einen Querschnitt durch die     Bauteile    ge  mäss     Fig.    1     mit    einer Ausführungsform des Schlau  ches,

         Fig.    3     einen        ähnlichen    Querschnitt mit einer an  deren     Ausführungsform    des Schlauches und       Fig.    4 und 5 Seitenansichten eines .erfindungs  gemässen Schlauches in zwei zueinander senkrechten  Richtungen gesehen.  



  1 und 2 sind zwei Bauplatten oder ähnliche Bau  teile, z. B.     Wandteile        eines    Gebäudes. Die     Bauteile     1 und 2     sind    im Abstand     voneinander    angebracht,  so dass zwischen ihnen ein Spalt 3 (Fuge) entsteht,  welcher in dem gezeigten Beispiel     lotrecht    ist.    Ein Schlauch 4 aus Gummi oder ähnlichem  elastischem Werkstoff ist in dem Spalt 3 zwischen  den Bauteilen 1 und 2 angeordnet.     Erfindungsgemäss     wird der Schlauch 4     in        flachgedrücktem,    evakuier  tem Zustand in den Spalt 3 eingeführt.

   Nachdem  der Schlauch 4 in der gewünschten Lage im Spalt  3 angebracht worden ist,     wird        ihm        Luft        zugeführt,    so  dass er auf Grund seiner Elastizität gegen die den  Spalt begrenzenden     Bauteile    zur Anlage kommt.  



  Der Schlauch 4, der     selbstverständlich    aus einem  solchen Werkstoff hergestellt     sein.    muss, dass er Son  nenbestrahlung und     Witterungseinflüssen    widersteht,  kann irgendwelche zweckmässige Form besitzen. In  der einfachsten Ausführung hat der Schlauch 4 kreis  förmigen Querschnitt. In gewissen Fällen kann der       Querschnitt    ein solcher sein, dass der Schlauch     durch          einen    inneren     überdruck    in seine Abdichtungslage  gezwungen werden muss. Die dem     Schlauch    zuge  führte Luft muss also Druckluft sein.  



  Hat der Schlauch 4 kreisförmigen Querschnitt,  so muss der Durchmesser des Schlauches 4 so gross       sein,    dass die Breite des     ,Spaltes    etwa 3/4 des Durch  messers beträgt. Mehrere Schlauchabmessungen müs  sen deshalb in Vorrat gehalten werden. Durch die       genannte    Wahl des Durchmessers ist eine gute Fixie  rung des Schlauches 4     gewährleistet.     



  Die Fixierung des Schlauches 4 und die Abdich  tungswirkung desselben lassen sich dadurch verbes  sern, dass der Schlauch 4 mit Längsnuten oder der  gleichen versehen wird. Dieselbe Wirkung kann man  auch dadurch erreichen, dass man den Schlauch 4  mit einem klebrigen Belag versieht. Der Schlauch  4 haftet     dann    in     einer        solchen    Weise an den Bau  teilen 1 und 2, dass man eine wirksame und     dichte     Fuge erhält, und zwar unabhängig von der etwaigen  Bewegung zwischen den Bauteilen 1 und 2.

        Um die     Anbringung    des Schlauches 4 zu erleich  tern,     wird    dem     Schlauch    4     zweckmässig        ab,schn        tts-          weise        Luft        zugeführt,    je nachdem die Abschnitte  in die     gewünschte    Lage im Spalt 3 gebracht werden.

    Der Schlauch 4 besteht deshalb aus, einem     flach-          gedrückten,        evakuierten    Schlauch, der     vorzugsweise          in    regelmässigen Abständen     mit        Klemmen    5 und 6  oder     dergleichen    versehen ist, die     nacheinander    vom  Schlauch 4 abgenommen werden, um die Luft darin       eintreten    zu lassen.

   Die     Flachdrückung    und dadurch       bewirkte    Evakuierung des Schlauches 4 kann mit       Hilfe    zweier     Walzen    ausgeführt werden, zwischen  welche der Schlauch 4     hindurchgeführt    wird. Die  Klemmen 5 und 6 können gegebenenfalls am Schlauch  angebracht werden, bevor dieser durch     die    Wal  zen läuft, so dass diese auch die     Klemmen    5 und 6  zum wirksamen     Eingriff    mit dem Schlauch 4 füh  ren.  



  Für den Fall, dass der Schlauch 4     einige        Zeit     nach der Evakuierung vorrätig gehalten wird, muss  er in . die Form einer dichtgewickelten Spirale ge  bracht werden. Hierdurch     wird    nämlich die Luft an  einem     Eindringen        in    den Schlauch gehindert, trotz  dem dieser nicht aus     vollständig    luftdichtem Werk  stoff besteht.  



  Wie aus     Fig.    3 ersichtlich,     umfasst    der Schlauch  4 zwei nebeneinander angebrachte Durchgänge 7  und B.     In    dem flachgedrückten, evakuierten Zustand  soll der Schlauch 4     in    eine solche Lage im Spalt 3  gebracht werden,     d'ass    das den     Durchgang    8 um  schliessende Material ausserhalb des Spaltes 3 zu  liegen kommt. Nach Einführung von     Luft    in den  Schlauch 4 wird der Durchgang 8 mit irgendeinem  zweckmässigen Material     gefüllt,    so dass der Schlauch  4     in    der     eingenommenen    Lage     fixiert    wird.

   Der  den Durchgang 8 aufweisende Teil des Schlauches  4 kann     zweckmässigerweise    auf einer Unterlage in  nerhalb der     Bauteile    1 und 2 ruhen, damit der  .Schlauch 4 in der     eingenommenen    Lage fixiert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Dichten von Fugen zwischen Bau teilen (1, 2) unter Verwendung mindestens eines in die Fuge (3) eingesetzten Schlauches (4) aus elasti schem Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch (4) in flachgedrücktem, evakuiertem Zu stand in die Fuge (3) eingeführt wird und d'ass dem Schlauch (4) nach seiner Anbringung in der ge wünschten Lage in der Fuge (3) Luft zugeführt wird, so dass er auf Grund seiner Elastizität gegen die die Fuge (3)
    begrenzenden Bauteile (1, 2) zur An lage kommt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Schlauch (4) zugeführte Luft Druckluft ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft dem Schlauch (4) ab schnittsweise zugeführt wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unter ansprüchen 1 und 2, wobei der Schlauch (4) zwei nebeneinander angeordnete Durchgänge (7, 8) um fasst, dadurch gekennzeichnet, dass der flachgedrückte, evakuierte ,Schlauch (4) in eine solche Lage im Spalt (3) gebracht wird, dass der den einen Durch gang (8) umschliessende Werkstoff ausserhalb des Spaltes (3) zu liegen kommt, und dass der genannte Durchgang (8) nach Einführen von Luft in den Durchgang (7) mit Material gefüllt wird, damit der Schlauch (4)
    in der eingenommenen Lage fixiert wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein klebriger Schlauch benutzt wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch, um den Eintritt von Luft zu verhindern, vor der Anwendung in die Form einer dichtgewickelten Spirale gebracht wird. PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem flachgedrückten, evakuierten Schlauch besteht UNTERANSPRÜCHE 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch klebrig ist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass Klemmen vorgesehen sind, die zum momentanen Abschliessen von Schlauchabschnit ten dienen.
CH8108359A 1959-04-08 1959-11-25 Verfahren zum Dichten von Fugen zwischen Bauteilen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens CH381401A (de)

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US3466988A (en) * 1967-03-13 1969-09-16 Acme Highway Prod Apparatus for inserting seals in pavement grooves
FR2622246A1 (fr) * 1987-10-26 1989-04-28 Peugeot Joint a element tubulaire a depression et son application au montage d'un vitrage dans une baie de carrosserie
FR2623756B1 (fr) * 1987-11-26 1993-01-22 Peugeot Procede de montage d'un climatiseur sur un vehicule

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