CH381731A - Sicherheitseinrichtung zur Kontrolle der Aufmerksamkeit eines Fahrzeugführers auf einem Schienenfahrzeug - Google Patents

Sicherheitseinrichtung zur Kontrolle der Aufmerksamkeit eines Fahrzeugführers auf einem Schienenfahrzeug

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CH381731A
CH381731A CH702660A CH702660A CH381731A CH 381731 A CH381731 A CH 381731A CH 702660 A CH702660 A CH 702660A CH 702660 A CH702660 A CH 702660A CH 381731 A CH381731 A CH 381731A
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CH
Switzerland
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counting
safety device
connections
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pulse
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Application number
CH702660A
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English (en)
Inventor
Franz Dipl Ing Kuehrer
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L3/00Electric devices on electrically-propelled vehicles for safety purposes; Monitoring operating variables, e.g. speed, deceleration or energy consumption
    • B60L3/02Dead-man's devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L2200/00Type of vehicles
    • B60L2200/26Rail vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Sustainable Energy (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Alarm Devices (AREA)

Description


  Sicherheitseinrichtung zur Kontrolle der     Aufmerksamkeit        eines        Fahrzeugführers     auf einem Schienenfahrzeug    Die unter den Namen     Sifa-    oder     Totmannapparate     bekannten Sicherheitseinrichtungen zwingen den  Fahrzeugführer, einen Hand- oder Fusstaster peri  odisch zu betätigen. Unterlässt er dies, sei es aus  Nachlässigkeit oder etwa wegen eines Anfalles, der  ihn zur Führung des Fahrzeuges untauglich macht,  so wird nach einer vorgegebenen Weglänge oder  Zeitspanne die Bremsung selbsttätig eingeleitet.

   Vor  Ablauf dieser Weglänge oder Zeitspanne wird der  Führer durch ein     Vorwarnzeichen,    etwa durch Er  tönen eines     Summers,    im weiteren durch ein Haupt  warnzeichen, z. B. durch Ertönen einer Hupe, auf  merksam gemacht. Er hat dann noch Gelegenheit,  durch Betätigung des Tasters die Einrichtung zu  rückzustellen, worauf die Messung der vorgegebenen  Weglänge oder Zeitspanne von neuem beginnt. Die  Weglängen werden durch die Anzahl der Radum  drehungen nach Übertragung über Zahnräder,  Schnecken, Klinkenhebel oder durch die     Anzahl     elektrischer     Inpulse,    die durch die Radumdrehungen  veranlasst werden, mittels einer elektrischen Impuls  zähleinrichtung festgestellt.

   Zeitspannen werden mit  zeitabhängigen Einrichtungen, vorzugsweise mit Ver  zögerungsrelais, erfasst; es ist aber auch die Ab  zählung der Impulse eines Schwingungsgenerators  oder der durch die Frequenz des Fahrstromes ge  gebenen Impulse in einer elektrischen Impuls  zähleinrichtung möglich. Es besteht der Wunsch  jeder Bahnverwaltung, möglichst gleichartige Ein  richtungen für     Triebfahrzeuge    mit verschiedenen       Triebraddurchmessern    oder für Triebfahrzeuge, die  bestimmungsgemäss auf Strecken     eingesetzt    sind, die  verschiedene Grade der Aufmerksamkeit erfordern,  zu verwenden.

   Die Erfindung bezieht sich auf eine       Sicherheitseinrichtung    zur Kontrolle der Aufmerk  samkeit eines Fahrzeugführers auf einem Schienen-         fahrzeug,    bei welcher Einrichtung Weglängen oder  Zeitspannen einer Anzahl elektrischer Impulse ent  sprechen und diese Impulse mit elektronischen Ein  richtungen abgezählt werden.  



  Erfindungsgemäss sind zwei Zählsätze vorhanden,  wobei ein elektronischer Schalter mittels veränder  barer Verbindungen derart an die Ausgänge der ein  zelnen Zählstufen des ersten Zählsatzes geschaltet  ist, dass dieser elektronische Schalter nach einer wähl  baren Anzahl der den ersten Zählsatz durchlaufen  den Impulse einen Impuls an den zweiten Zählsatz  weitergibt.  



  Die Figur zeigt ein Ausführungsbeispiel, und  zwar unter Benützung eines für den elektrischen  Antrieb des Geschwindigkeitsmessers auf dem Trieb  fahrzeug vorhandenen     Drehpotentiometers    1. Dieses       Drehpotentiometer    wird von einem Rad des Trieb  fahrzeuges angetrieben. Es wird mit Gleichstrom P,  N     angespeist.    Mit drei Bürsten wird Drehstrom mit  einer den Radumdrehungen entsprechenden Fre  quenz abgenommen und über drei Leitungen 2 zu  einem Synchronmotor zum Antrieb des Geschwindig  keitsmessers weitergeleitet. Von diesen Leitungen  wird die Spannung einer Phase dem     Eingangs-          trigger    3 zugeführt, der den Wechselstrom in Recht  eckimpulse verwandelt.

   Die Impulse werden dem  ersten Zählsatz 4 zugeführt, dessen     einzelne    Ele  mente vorzugsweise aus bistabilen     Multivibratoren     für binäre Zählung zusammengestellt sind. Die Aus  gänge der     einzelnen    Zählelemente sind zu Klem  men 5 herausgeführt. 6 ist ein elektronischer Schalter       bekannter    Art, der an den zweiten     Zählsatz    7 einen  Impuls weitergibt, wenn sein Eingang praktisch  spannungslos ist. An drei Ausgänge des Zählsatzes 7  sind die     Vorwarneinrichtung    8, z.

   B. ein     Summer,     die     Hauptwarneinrichtung    9, etwa     eine    Hupe, und      das Elektroventil 10 zur     Einleitung    der Bremsung,  gegebenenfalls über Verstärker, angeschlossen. Die       Sifa-Taste    11 bewirkt die Rückstellung der Zähl  sätze 4 und 7. Anstelle des in Abhängigkeit von  der Anzahl der Radumdrehungen arbeitenden Dreh  potentiometers 1 kann auch ein Impulsgeber 12  mit konstanter Frequenz verwendet werden,     in    wel  chem     Falle    anstatt     Wegstrecken    Zeitspannen in den       Zählwerken    4 und 7 erfasst werden.  



  Die Einrichtung arbeitet wie folgt:  Der vom     Potentiometer    1     gelieferte    Wechsel  strom wird     im        Trigger    3 in     Rechteckimpulse    ver  wandelt. Diese werden im ersten Zählwerk 4 gezählt.  An die Zählelemente des Zählsatzes 4 sind die Aus  gänge 5 derart angeschlossen, dass sie bei An  sprechen des     betreffenden    Elementes praktisch span  nungslos werden, bei     Nichtansprechen    dagegen Span  nung führen. Demnach liegt am Eingang des elektro  nischen Schalters 6 so lange Spannung, bis alle Zähl  elemente des Zählsatzes 4, an die der Schalter an  geschlossen ist, praktisch spannungslos sind.

   Durch  jede Kombination der Anschlüsse wird eine be  stimmte Anzahl von Impulsen in binärer Darstellung       gekennzeichnet.    Ist diese     Anzahl    erreicht, so wird  der Eingang des elektronischen Schalters praktisch  spannungslos, und es wird ein     Impuls    an den zweiten  Zählsatz 7 weitergegeben. Bei einer bestimmten An  zahl dieser     Impulse        wird    der     Summer    8, bei einer  weiteren Anzahl die Hupe 9 und schliesslich die  Bremse 10 betätigt. Durch den     Sifa-Taster    11 kön  nen jederzeit die Zählwerke zurückgestellt werden,  so dass die Zählung von neuem beginnt.  



  Wird die Einrichtung auf Triebfahrzeugen mit  einem anderen Raddurchmesser verwendet, so kön  nen zur Erzielung der gleichen Weglängen die Ver  bindungen 5 umgeschaltet werden. Eine Umschal  tung kann auch erfolgen, wenn Triebfahrzeuge be  stimmungsgemäss auf Strecken verwendet werden  sollen, die grössere Aufmerksamkeit erfordern, in  welchem Falle kleinere binäre Zahlen entsprechend  kürzerer Weglängen einzustellen sind. Es kann auch       wünschenswert    sein, etwa für den Rangierdienst die  Verzögerung der Sicherheitseinrichtung nicht von  Weglängen,     sondern    von     Zeitspannen    abhängig zu  machen.     In.    diesem Falle ist der Eingang des Zähl  satzes 4 an einen zeitabhängigen Impulsgeber 12  anzuschliessen.  



  Wenn ein häufiger Wechsel der Einstellung wün  schenswert ist, kann anstelle einer Einstellung durch  Umklemmen oder     Umlöten    von Verbindungen eine  Einstellung mit     Schaltmitteln    treten, z. B. durch Aus-         wechselung    vorbereiteter Platten aus Isolierstoff, wel  che die entsprechenden leitenden Verbindungen tra  gen, oder durch eine     Schaltwalze    mit einer ent  sprechenden Anzahl Stellungen. Diese Schaltmittel  können unter Verschluss gehalten sein, so dass sie  nur für eine dem Führer vorgesetzte Stelle zugänglich  sind.  



  In der gleichen Art wie die Verbindungen 5 kann  auch der Anschluss der Zählstufe 4 an die web oder  zeitabhängigen Geber 3 und 12 durch die oben ge  schilderten     Schaltmittel    geändert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sicherheitseinrichtung zur Kontrolle der Auf merksamkeit eines Fahrzeugführers auf einem Schienenfahrzeug, bei welcher Einrichtung Weg längen oder Zeitspannen einer Anzahl elektrischer Impulse entsprechen und diese Impulse mit elektro nischen Einrichtungen abgezählt werden, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Zählsätze (4 und 7) vor handen sind, wobei ein elektronischer Schalter (6) mittels veränderbarer Verbindungen (5) derart an die Ausgänge der einzelnen Zählstufen des ersten Zählsatzes (4) geschaltet ist, dass dieser elektronische Schalter (6) nach einer wählbaren Anzahl der den ersten Zählsatz (4) durchlaufenden Impulse einen Impuls an den zweiten Zählsatz (7) weitergibt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Sicherheitseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Herstellung der Verbindungen (5) zwischen den Ausgängen des ersten Zählsatzes (4) und dem elektronischen Schal ter (6) durch auswechselbare Körper, vorzugsweise Platten aus Isolierstoff, erfolgt, auf welchem die dem betreffenden Schaltungsfall entsprechenden leitenden Verbindungen angebracht sind. 2. Sicherheitseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Herstellung der Verbindungen (5) zwischen den Ausgängen des ersten Zählsatzes (4) und dem elektronischen Schal ter (6) durch einen unter Verschluss zu haltenden Schalter, z. B. eine Schaltwalze mit einer entspre chenden Anzahl Stellungen, erfolgt. 3.
    Sicherheitseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingang des ersten Zählsatzes (4) von dem Impulsgeber (3) zur Er fassung der Radumdrehungen auf einen mit kon stanter Frequenz arbeitenden und somit eine Zeit spanne bestimmenden Impulsgeber (12) umschaltbar ist.
CH702660A 1959-09-10 1960-06-21 Sicherheitseinrichtung zur Kontrolle der Aufmerksamkeit eines Fahrzeugführers auf einem Schienenfahrzeug CH381731A (de)

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