CH381797A - Drehkolbenmaschine - Google Patents

Drehkolbenmaschine

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CH381797A
CH381797A CH7063859A CH7063859A CH381797A CH 381797 A CH381797 A CH 381797A CH 7063859 A CH7063859 A CH 7063859A CH 7063859 A CH7063859 A CH 7063859A CH 381797 A CH381797 A CH 381797A
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CH
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wing
rotary piston
piston machine
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recesses
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Application number
CH7063859A
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English (en)
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Eickmann Karl
Original Assignee
Kron Werner
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C21/00Component parts, details or accessories not provided for in groups F01C1/00 - F01C20/00
    • F01C21/08Rotary pistons
    • F01C21/0809Construction of vanes or vane holders
    • F01C21/0881Construction of vanes or vane holders the vanes consisting of two or more parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


      Drehkolbenmaschine       Die Erfindung betrifft eine     Drehkolbenmaschine,     beispielsweise     Flüssigkeits-,    Luft-, Gas- oder Dampf  pumpe oder     Fl'üssigkeits-,    Luft-, Gas- oder Dampf  motor oder Verbrennungsmotor oder     Flüssigkeits-          Betriebe.     



       Drehkolbenmaschinen    mit in Schilitzen auswärts  und einwärts gleitenden Flügeln sind bereits in ver  schiedenen Ausführungsarten bekannt. Alle diese  bekannten Ausführungsarten sind jedoch so, dass an  den Flügeln erhebliche Kippkräfte auftreten und ein  seitig gerichtete Druckkräfte zu erheblichen Reibun  gen und Abnutzungen führen. Während früher diese  Kipp- und Reibungskräfte noch von untergeordneter  Bedeutung waren, da man     Drehkolbenmaschinen     auch mit geringen Wirkungsgraden verwenden konnte,  wird in neuerer Zeit die Ausschaltung jeglicher     Kipp-          und    Reibungskräfte an den Flügeln dieser Maschi  nen sehr wichtig, um hohe Wirkungsgrade zu er  zielen.

   Ein wesentlicher Erfolg zur     Verhinderung     d. -s     Umkippens    und     Verka-ntens    der Flügel wird durch  die Lagerung der Flügel in Schlitzen erzielt, die sich  in den Seitenwänden befinden, die mit dem Rotor  gemeinsam umlaufen. Dadurch wird das Umkippen  der Flügel im     Rotorschlitz    gänzlich ausgeschlossen.  



  Trotzdem ist aber auch bei diesen Flügeln ein  Rest von Leckagen und Reibungskräften verblieben.  Solche Reibungskräfte verblieben zwischen dem Ge  häuse und den Flügelkufen sowie zwischen den  Flügeln und den Schlitzen, in denen sie auswärts  und einwärts gleiten.     Leckageverluste    treten in den  Ecken zwischen dem Gehäuse, den Seitenwänden und  den radial und axial äusseren Flügelkanten auf und  waren bei hohen Drucken im Fluidum so erheblich,  dass sie den     volumetrischen    Wirkungsgrad und damit  die Verwendungsfähigkeit der     Drehkolbenmaschinen     beeinträchtigten. Durch die Erfindung sollen die       Leckageverluste    und die Reibungskräfte der Dreh-         kolbenmaschinen    verringert werden.

   Erfindungsge  mäss weisen die Flügel einen     Flügelkörper    auf, der       mit        Flügelaxialverlängerungen    in beiden axialen  Richtungen versehen ist, die in Schlitzen der     Rotor-          seitenwände    geführt sind, wobei ein     Flügellängsbett     im Flügelkörper und dessen     Flügelaxialverlängerun-          P        (r        ri        vorhanden        ist,

          in        dem        eine        Flügelgleitkufe        ange   <B>-</B>  ordnet ist, die zwischen die     Flügelaxialverlängerun-          gen        eingepasst    ist.  



  Es können in die Flügel Aussparungen eingear  beitet sein, in die durch     Kanäle    oder Bohrungen  Druckfluidum geleitet wird. Die Aussparungen kön  nen an den Flügeln so angeordnet sein, dass die in  ihnen herrschende Druckresultierende aus dem     Flui-          dumsdruck    entgegengesetzt den     übrägen    an den Flü  geln angreifenden Kräften gerichtet ist.

   Bei konse  quenter Ausbildung dieser Aussparungen für den  Belastungsausgleich entsteht ein druckbalanciertes  Schwimmen des Flügels in seinen Führungsschlit  zen, so dass bei idealer Ausführung überhaupt keine  metallische Berührung zwischen den Flügeln und den  Wänden der     Führungsschlitze    besteht.     Viehmehr    wer  den die Arbeitskräfte, die am Flügel angreifen, durch  das     Druckfluidum    in den Aussparungen auf die  Schlitzwände und damit auf den Rotor der Ma  schine übertragen. Der mechanische Angriff, Metall  auf Metall, kann also ersetzt werden durch den An  griff des reinen     Fluidumsdruckes    auf das Metall.

   Die  Flügel schwimmen dann frei in ihren Schlitzen, die  Reibungskräfte sind auf ein Minimum reduziert und  bei konsequenter, idealer     Ausbildung    der Ausspa  rungen für den Belastungsausgleich ist überhaupt  keine mechanische Reibung zwischen den mechani  schen Teilen mehr vorhanden. Lediglich die innere  Reibung zwischen den Molekülen innerhalb des Flui  dums, die um ein Vielfaches geringer ist als die      mechanische Reibung, verbleibt als kleinerer Rei  bungsrest.  



  Auf der     Zeichnung    sind Ausführungsbeispiele der  Erfindung dargestellt.  



  In     Fig.    1 .ist ein Schnitt einer     Drehkolbenmaschine     gezeigt, der der Schnittlinie     11-1-11I    in der     Fig.    2 und  der Schnittlinie     IV-IV    in     Fig.    3 entspricht.  



  Die     Fig.    2 zeigt einen Schnitt durch die Maschine  entsprechend der     Schnittlinie        1-I    in     Fig.    1.  



  Die     Fig.3    zeigt einen Schnitt durch die Ma  schine entsprechend der Schnittlinie     II-II    in     Fig.    1.  In der     Fig.4    ist die beispielhafte     Ausführung     eines Flügels der     Drehkolbenmaschine    dargestellt.       Fig.    5 zeigt einen Schnitt durch den Flügel ent  sprechend der     Schnittlinie        V-V    in     Fig.    4.  



       Fig.6    zeigt eine Ansicht des in     Fig.4    darge  stellten Flügels von oben und erläutert die am Flügel  angreifenden     Fluidumskräfte    in     tangentialer    Richtung  zum Rotor und die aus den Aussparungen für den       Belastungsausgleich    entgegenwirkenden Fluidums  kräfte.  



       Fig.7    zeigt einen Teil des     Schnittes    durch den  Flügel gemäss der Schnittlinie     VI-VI    in     Fig.    4.  



  In der     Fig.    8 ist     ein    Teil der     Fig.    3 vergrössert  dargestellt, der ein Flügelende im Schlitz der Sei  tenwand des Rotors zeigt und den Angriff der     tan-          gentialen    Arbeitskräfte und die     entgegengesetztge-          richteten        Fluidumskräfte    aus den     Aussparungen    für  den Belastungsausgleich erläutert, wenn der Flügel  nur teilweise im Schlitz radial nach aussen gewandert  ist.  



       Fig.    9 ist der gleiche Ausschnitt wie     Fig.    8, jedoch  mit dem Unterschied, dass der Flügel eine Stellung       radial    mehr nach aussen     in    seinen     Rotorschlitzen    ein  nimmt und entsprechend grössere Kräftefelder vor  handen     sind.     



  Die     Fig.    10 zeigt eine Vergrösserung der     Fig.3     und erläutert die an den Flügeln und an den Kufen  in radialer Richtung auftretenden Kräfte und ihren  Belastungsausgleich durch entsprechende Aussparun  gen für den Belastungsausgleich.  



       Fig.    11 zeigt die Seitenansicht einer     Flügelgleit          kufe    in beispielhafter Ausführung.  



       Fig.    12 zeigt einen Schnitt durch die Kufe ent  sprechend der     Schnittlinie        VII-VII    in     Fig.    13.  



       Fig.    13 zeigt eine Ansicht der in     Fig.ll    dar  gestellten     Flügelgleitkufe    von oben.  



  In der     Fig.    14 werden ein Flügel und eine     Flügel-          gleitkufe    in beispielhafter Ausführung gezeigt.  



  Die     Fig.    15 zeigt einen Schnitt durch Flügel mit  Kufe entsprechend der Schnittlinie     VIII-VIII    in       Fig.    14.  



  Die     Fig.    16 zeigt eine Ansicht des Flügels von  oben.  



       Fig.    17 zeigt einen Schnitt durch eine beispielhafte  Ausführung einer     Drehkolbenmaschine,    die das zu  sätzliche mechanische Bewegen der Flügel in ihren       Schlitzen    erläutert.  



       Fig.    18 zeigt     einen    Schnitt durch diese Maschine  entsprechend der Schnittlinie     IX-IX    in     Fig.    17.    In der     Fig.    19 ist ein Schnitt durch ein anderes  Ausführungsbeispiel einer     Drehkolbenmaschine    dar  gestellt.  



  Die     Fig.20    zeigt einen Schnitt durch diese Ma  schine entsprechend der Schnittlinie     X-X    in     Fig.    19.  In     Fig.    21 ist eine zweigeteilte Flügelkufe darge  stellt.  



       Fig.22    zeigt einen Schnitt durch diese Kufe ent  sprechend der Schnittlinie     XI-XI    in     Fig.    21.       Fig.23    stellt einen Schwenkteil der in     Fig.21     dargestellten Flügelkufe dar.  



       Fig.24    zeigt einen Schnitt durch diesen Teil ent  sprechend der Schnittlinie     XII--XII    in     Fig.    23.  



  In     Fig.25    ist der die Aussparungen für den  Belastungsausgleich enthaltene Gleitteil der in     Fig.    21  dargestellten     Flügelgleitkufe    gezeichnet.  



  Die     Fig.    26 zeigt einen Schnitt durch diesen Teil  entsprechend der Schnittlinie     XIII-XIII    in     Fig.25.     In der     Fig.    27 ist ein anderes Ausführungsbeispiel  einer zweigeteilten     Flügelgleitkufe    dargestellt.  



       Fig.    28 zeigt den Schnitt entsprechend der Schnitt  linie     XIV-XIV    .in     Fig.    27.  



       Fig.    29 zeigt den Schwenkteil der in     Fig.    27 dar  gestellten     Flügelgleitkufe.     



       Fig.    30 zeigt den Schnitt gemäss der Linie     XV     bis     XV    in     Fig.    29.  



  In der     Fig.31        ist    eine Ansicht des separierten  Gleitteiles der in     Fig.27    dargestellten     Flügelg'.eit-          kufe    gezeigt.  



  Die     Fig.    32 zeigt einen Schnitt durch diesen Teil  entsprechend der Schnittlinie     XVI-XVI    in     Fig.    31.       Fig.33    zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel  eines Flügels, mit     Flügelgleitkufe.     



       Fig.    34 zeigt einen Schnitt durch Flügel und Kufe  der Schnittlinie     XVII-XVII    in     Fig.33.     



       Fig.    35 zeigt eine Ansicht des in     Fig.33    dar  gestellten Flügels.  



  Füg. 36 zeigt den Schnitt durch den Flügel ent  lang der Schnittlinie     XVIII-XVIII    in     Fig.    35.  



       Fig.    37 zeigt die Ansicht des     Flügelkufenschwenk-          bolzens.     



       Fig.    38 zeigt einen Schnitt durch den Flügelkufen  schwenkbolzen entlang der Schnittlinie     XIX-XIX    in       Fig.    37.  



       Fig.39    zeigt die Ansicht des     FlügeIgleitkufen-          körpers.     



       Fig.    40 zeigt einen Schnitt durch den     Flüge1gleit-          kufenkörper    entlang der Schnittlinie     XX-XX    in       Fig.    39.  



  Durch die     Fig.    41 ist ein weiteres Beispiel eines  Flügels mit     Flügelgleitkufe    dargestellt.  



       Fig.42    zeigt einen Schnitt durch Flügel und  Kufe entlang der Schnittlinie     XXI-XXI    in     Fig.41.          Fig.    43 zeigt     die    Ansicht des Flügels nach     Fig.    41.       Fig.    44 zeigt einen Schnitt durch diesen Flügel  entlang der Schnittlinie     XXII-XXII    in     Fig.    43.  



       Fig.    45 zeigt einen Schnitt durch diesen Flügel  entlang der Schnittlinie     XXIII-XXIII    in     Fig.    43.  



       Fig.    46 zeigt die Ansicht des     Flügelkufenschwenk-          bolzens.              Fig.47    zeigt einen Querschnitt durch diesen  Bolzen.  



       Fig.48    zeigt eine Ansicht des     Flügelschwenk-          kufenkörpers.     



       Fig.    49 zeigt einen Querschnitt durch diesen Kör  per.  



  Fing. 50 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel eines  Flügels mit     Flügelschwenkkufe,    der mit     Halteblocks     und Stiften versehen ist.  



       Fig.    51 zeigt einen Schnitt durch Flügel und Kufe  entlang der Schnittlinie     XXIV-XXIV    in     Fig.    50.       Fig.    52 zeigt den Flügel nach     Fig.    50 in Ansicht.       Fig.    53 zeigt einen Schnitt durch diesen Flügel  entlang der Schnittlinie     XXV-XXV    in     Fig.52.          Fig.54    zeigt einen Schnitt durch diesen Flügel  entlang der Schnittlinie     XXVI-XXVI    in     Fig.52.     



       Fig.    55 zeigt die Ansicht eines     Verschlussblocks.          Fig.56    zeigt einen Schnitt durch diesen Block  entlang der Schnittlinie     XXVII-XXVII    in     Fig.55.     



       Fig.    57 zeigt die Ansicht eines     Arretierbolzens.          Fig.    58 zeigt die Seitensicht dieses Bolzens.  



       Fig.    59 zeigt den     Flügelkufenschwenkbolzen    nach       Fig.    51.  



       Fig.    60 zeigt den Querschnitt zur     Fig.    59.       Fig.    61 zeigt den     Flügelgleitkufenkörper    dazu.       Fig.    62 zeigt einen Querschnitt zu der     Fig.    61.  In der     Fig.    63 .ist ein weiteres Ausführungsbei  spiel eines Flügels mit     Flügelgleitkufe    dargestellt.       Fig.64    zeigt einen Schnitt durch Flügel und  Kufe entlang der Schnittlinie     XXVIII-XXVIII    in       Fig.    63.  



       Fig.65    zeigt eine Ansicht des Flügels nach       Fig.    63.  



       Fig.    66 zeigt einen Schnitt entlang der Schnittlinie       XXIX-XXIX    in     Fig.    65.  



  In der     Fig.67    ist ein anderes Ausführungsbei  spiel eines Flügels mit     Flügelgleitkufe    und Ausspa  rungen für den Belastungsausgleich gezeigt.  



       Fig.    68 zeigt einen Schnitt durch den Flügel nach       Fig.    67 und die umgebenden     Rotorteile    der     Drehkol-          benmaschine    entlang der Schnittlinie     XXX-XXX    in       Fig.    67.  



       Fig.69    zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel  eines Flügels mit besonderer Ausbildung der axialen  Verlängerungen.  



       Fig.70    zeigt     einen    Schnitt durch diesen Flügel  entlang der Schnittlinie     XXXI-XXXI    in     Fig.    69.  



  In den     Fig.    1, 2 und 3 ist dargestellt, wie die  Flügel und die     Flügelgleitkufen    in der Drehkolben  maschine eingebaut sind und wo sich die Aussparun  gen für den Belastungsausgleich befinden. Die     Flügel     11 gleiten -in radialen Nuten 7 und 8, die in den  Rotor 2 und in die mit dem Rotor umlaufenden       Rotorseitenwände        eingearbeitet    sind. Nach aussen ist  die     Drehkolbenmaschine    durch den Kapselring (Ge  häuse) 6 verschlossen.

   Bei der Rotation der Dreh  kolbenmaschine werden die Flügel 11 durch Flieh  kraft und/oder weitere Kräfte radial nach aussen ge  schleudert oder gepresst, so dass sich die     Flügelgleit-          kufen    12. die in den     Flügellängsbetten    gebettet sind,    an den Kapselring 6     anlegen    und an diesem gleiten.

    Dabei entstehen zwischen dem     Kapselring    6, dem  Rotor 2 mit den     Rotorseitenhauben    9 und 10, die  den Rotor und die     Rotorseitenwände        axial    und/oder  radial nach aussen verschliessen, und den verschie  denen     Flügeln    11 und den verschiedenen Flügel  kufen 12 Arbeitskammern,     Flügelzellen    genannt,  die bei der Umdrehung des Rotors ihr Volumen peri  odisch vergrössern und verkleinern.

   Zwei solcher be  nachbarten Arbeitskammern oder     Flügelzellen    30 und  39 .erhalten das Arbeitsfluidum aus der Steuerwelle  1 durch die Kanäle 29 und auf dem     gleichen    Wege  drücken     die    Flügelzellen das     Fluidum    wieder her  aus, so dass es einen anderen Kanal der Steuerwelle 1  betritt. Der Rotor wird angetrieben durch     die    An  triebswelle 5, und das Druckfluidum verlässt den  Rotor durch die     Antriebswelle    5 bzw. deren Boh  rung 4. Durch die     Kanäle    3 tritt das Druckfluidum  aus der     Steuerwelle    in die Räume der Schlitze 28  radial innerhalb der Flügel.

   Hier erzeugt das Druck  fluidum, indem es radial nach aussen auf die Flügel  wirkt, die     Druckresultierende,    die die Flügel radial  nach aussen drückt. Die Flügel     sind        kürzer    gehalten  als die Schlitze in den Seitenwänden, oder sie haben  radiale Bohrungen bzw.

       Fräskanäle,    so dass das  Druckmittel     die    Flügel radial nach aussen an ihren  seitlichen Enden umfliessen kann oder     durchfliessen     kann und so in den Kammern 7a und 8a eintritt,  die sich     radial    ausserhalb der     Flügel    in den     in    den  Seitenwänden befindlichen     Flügelgleitschlitzen    bilden.  Aus diesen Räumen 7a und 8a fliesst das Fluidum  in die Aussparungen 27 für den Belastungsausgleich  herein, die in die     Flügelgleitkufen    12 eingearbeitet  sind.

   In diesen     Aussparungen    baut es ein Druck  feld auf, das auf die Flügel radial nach innen ge  richtet ist, also der Druckwirkung in den Schlitzräu  men 28 oder dieser und der an den     Flügeln    11 an  greifenden Fliehkraft     entgegenwirkt    und bei richtiger  Bemessung die am Flügel resultierende Druckkraft  aus dem     Schlitzraum    28 oder diese und die     Zentri-          fugalkraft        ausgleichen,    so dass der Flügel in radialer  Richtung ganz oder teilweise frei von hydraulischen       Druckkräften    oder diesen und     Zentrifugalkräften          wird,

      oder auch die Flügel     radial    nach innen drückt,  wenn der     Fluidumsdruck    sehr hoch     wird,    dadurch  die Dichtung zwischen Flügel oder Kufe und     Kap-          selring        aufhebt    und als automatische     überlastsiche-          rung    wirkt.  



  Wenn die     Drehkolbenmaschine    als Druckmittel  motor arbeitet und sich in Richtung des     Pfeiles    B  dreht, bewirkt der Arbeitsdruck in der Kammer 30  einen Druck auf den Flügel 11 in Richtung des Pfei  les B, der den Rotor in Drehung in Richtung des  Pfeiles B     versetzt.    Durch     die        im    Flügel 11 befind  lichen Bohrungen 23 und 21 bzw.

   25 und 26 tritt  das     Druckfludium    aus dem Raum 30     in    die Aus  sparungen 20, 19, 18 und 17     ein.    In den genannten       Aussparungen    17, 18, 19 und 20, die sich     in    axialen  Verlängerungen der Flügel     befinden    und somit in  den Schlitzen der Seitenwände des Rotors zur An-      Wendung kommen, ist also der     gleiche        Druck    wirk  sam wie in der Förderkammer 30 und der     Druck     in diesen     Aussparungen    für den Belastungsausgleich  ist dem Druck in der Förderkammer 30 in Rich  tung des Pfeiles B entgegengesetzt gerichtet.

   Er  gleicht den     Arbeitsdruck    in Richtung des Pfeiles B  ganz oder teilweise aus, so dass die Flügel 11 in       ihren        Schlitzen    ganz oder     teilweise        druckentlastet     gleiten und im Falle idealer     Druckentlastung    entlang  der Wände der     Schlitze    zwischen     Druckfluidums-          feldern    und     Druckfluidumsschichten    gleiten oder  schwimmen.

   Die Aufteilung in den     Aussparungen    17  und 18 zeigt nur die     prinzipielle        Darstellung.    In  der Praxis kann eine grössere Anzahl Druckmittel  felder verwendet werden, so dass sich mit dem Her  austreten des     Flügels    in radialer     Richtung    eine fein  stufige oder stufenlose     Vergrösserung    und Verklei  nerung der Aussparungen für den     Belastungsaus-          gleich    entsprechend der grösseren oder kleineren  radialen Bewegungen der Flügel mit     Balancedruck-          mittel        beaufschlagen.     



  Läuft dagegen die     Drehkolbenmaschine    als  Druckpumpe     in    Richtung des     Pfeiles    B, so entsteht  der     Fluidumsdruck        in    der     Förderkammer    39 und  bewirkt einen     tangentialen        Druck    auf den Flügel 11  in Richtung des Pfeiles A. Dieser     Druck    wird aus  geglichen durch den     Druck    in den     Aussparungen    17a,  18a, 19a und 20a.

   Der     Fluidumsdruck    aus der     För-          derkammer    39 fliesst zu den     Aussparungen    17a und  18a durch die Bohrungen 24 und 24a und zu den  Aussparungen 19a und     20d    durch die     Bohrungen     22 und 22a. Das am Flügel 11 und der     Flügelgleit-          l:ufe    12 dargestellte Kräftebeispiel wiederholt sich  bei den entsprechenden     Rotorstellungen    an den an  deren     Flügeln    11 und     Flügelgleitkufen    12     ebenfalls.     



  Dadurch, dass man die sich vom Flügelkörper       axialwärts    erstreckenden     Flügelaxialverlängerungen     14 entsprechend weit in die Schlitze 7 und 8 der       mitumlaufenden    Seitenwände hereinragen lässt,     ge-          winnt    man genügend Raum, um die     Aussparungen     für den Belastungsausgleich im Flügel so gross zu  gestalten, dass sie die     tangentialen        Druckkräfte    am  Flügel in dem gewünschten Masse ausgleichen kön  nen.

   Durch das Umbiegen der Flügelecken 15 und  16 wird eine     Sicherung    dafür geschaffen, dass die       Flügelgleitkufen    12 nicht aus den Flügeln 11 her  ausfallen können, und die     Flügelgleitkufen    12 erhal  ten zu dem Zweck Verlängerungen 13, mit denen sie  in diese     Sicherung    der Flügel     eingreifen.        In    den       Fig.    4, 5, 6 und 7 ist gezeigt, wie die     Fluidumskräfte     in den     Aussparungen    für den     Belastungsausgleich     den     tangentialen        Druckkräften    entgegenwirken,

   wie  die     Aussparungen    in die     Flügelaxialverlängerungen          eingearbeitet    sind, wie die     Bohrungen    eingearbeitet  sind, durch die das     Druckfluidum    in die Aussparun  gen eintreten kann, wie der     Arbeitsdruck    am Flügel  körper     angreift    und wie der Druck in den Ausspa  rungen für den Belastungsausgleich auf die     Flügel          axialverlängerungen        wirkt.    Der Flügelkörper 11 er  hält die     Axialverlängerungen    14, mit denen er in die    Seitenwände des Rotors eingreift.

   Wesentlich ist, dass  in diese Verlängerungen 14     Aussparungen    17, 18,  19, 20, 17a, 18a, 19a und 20a oder noch mehr       Aussparungen    eingearbeitet sind, die geeignet sind,       Druckmittel    in sich aufzunehmen. In diese Ausspa  rungen für den Belastungsausgleich wird jeweils       Druckfluidum,    das an den gegenüberliegenden Seiten  des Flügels 11 angreift, durch entsprechende Boh  rungen geleitet. Die Überweisung 31 bezeichnet  den     Arbeitsdruck,    der in Richtung des Pfeiles C  auf den Flügelkörper wirkt.

   Der     Druck    31 pflanzt  sich durch die     Bohrung    21 in die Aussparung  20a fort, wie das in     Fig.7    gezeigt ist, und entspre  chend durch die     Bohrungen    25 erreicht er die Aus  sparung 18a. Auf entsprechende Weise werden die  Aussparungen 19a und 17a durch die     Bohrungen     23 und 26     beaufschlagt.     



  Die     Fig.6    zeigt den Angriff des Arbeitsdruckes  31 auf den Flügelkörper in Richtung C. Die Wirkung  des     Druckes    auf die     Flügelaxialverlängerungen    in  den     Aussparungen    ist dargestellt durch die Pfeilrei  hen 32 und 33. Aus der     Fig.    6 ist leicht zu sehen,  dass auf die beschriebene Art und Weise ein stabiles  Belastungsgleichgewicht am     Flügel    durch entgegen  gesetzt gerichtete, aber in der Summe der einzelnen  Belastungen etwa gleich grosse Aussparungen für den  Belastungsausgleich hergestellt ist.  



  Wenn die     Drehkolbencnaschine    in umgekehrter  Arbeitsweise verwendet wird, wirkt der     Druck    31  gemäss     Fig.    6 nicht in Richtung des Pfeiles C, son  dern auf die gegenüberliegende Seite und in umge  kehrter Richtung. Anstelle in die Aussparungen 17a,  18a, 19a und 20a wird der Druck dann durch die  entsprechenden     Bohrungen    in die     Aussparungen    17,  18, 19 und 20 geleitet, wo er     dann    den Pfeilreihen  32 und 33     gegenüberliegend    und entgegengesetzt ge  richtet wirkt.  



  Je mehr sich der Flügel im Schlitz radial nach  aussen bewegt, um so grösser     wird    das Feld, an dem  das     Arbeitsfluidum    angreift. In der     Fig.8    ist ver  anschaulicht, dass das     Arbeitsfluidum    nur in der  Fläche 33 angreift, weil der Flügel nur entsprechend  wenig radial nach aussen im Schlitz bewegt wurde.

    In diesem Falle     sind        die    in     Fig.    4 dargestellten Boh  rungen 21 und 25 noch durch den     Rotorschlitz    ver  deckt und es sind lediglich die     Aussparungen    17a  und 19a mit     Druckfluidum        beaufschlagt,    das den  Belastungsausgleich, Überweisung 32, herstellt.  



  In der     Fig.    9 ist     veranschaulicht,    dass der Flügel  sich weiter radial nach aussen bewegt hat, und nun  mehr auch die Bohrungen 21 und 25 gemäss     Fig.4     aus dem Schlitz des Rotors heraustreten und mit dem       Druckfluidumsraum    39 entsprechend     Fig.3    in Be  rührung gekommen sind. Ein Arbeitsdruck 34 in     tan-          gentialer    Richtung wirkt nunmehr auf den Flügel 11,  wie in     Fig.    9 dargestellt. Der     Fluidumsdruck    in den       Aussparungen    für den Belastungsausgleich wirkt ge  mäss den     Druckpfeilen    35 und 36.  



  Die Unterteilung der Aussparungen für den Be  lastungsausgleich in zwei Stufen ist nur ein Ausfüh-           rungsbeispiel.    In der Praxis kann eine grössere An  zahl von Stufen verwendet werden, so dass sich eine  nahezu stufenlose Ausweitung der     Aussparungen    und  deren     Beaufschlagung    ergibt, wenn der Flügel ent  sprechend weit aus dem Schlitz     heraustritt    bzw.  sich entsprechend weit radial nach aussen bewegt.  In der     Fig.    10 ist veranschaulicht, wie der     radiale     Belastungsausgleich des     Fluidumsdruckes    am Flügel  hergestellt wird.

   Das     Druckfluidum    befindet sich in  der Kammer 40 radial innerhalb des Flügels     sm          Rotorschlitz    und in den     Rotorseitenwänden    befindet  er sich auch, wie bereits oben beschrieben, in den  Kammern 45 gemäss     Fig.    8 und 9, die sich in den       Rotorseitenwänden    radial ausserhalb der Flügel be  finden. Die Kammern 45 in den     Rotorseitenwänden     stehen direkt mit den in die     Flügelschwenkkufe    ein  gearbeiteten     Aussparungen    für den Belastungsaus  gleich in Verbindung.

   Wenn das Areal 40 und das  Areal 37 der     Fig.    10 gleich gross sind, ergibt sich  Belastungsgleichgewicht des     Druckfluidums    in radia  ler Richtung an Flügel und     Flügelgleitkufe    dadurch,  dass die Resultierende aus 40 gleich gross ist wie  die     Druckresultierende    37, aber die     Resultierende     37 der Resultierenden aus 40 entgegengesetzt gerich  tet ist.

   Dadurch herrscht Belastungsgleichgewicht am  Flügel in radialer Richtung und der Flügel mit der       Flügelgleitkufe    schwimmt zwischen     Kapselring    6 und  Rotor 2.     Die    Überweisungen 44 und     3$    zeigen     peri-          pheriale        Verlängerungen    der     Flügelgleitkufe,

      die eine  stabile     Lagerung    und ein stabiles Gleiten der     Flügel-          gleitkufe    12 am Gehäuse oder Kapselring 6 bewir  ken und ausserdem die Abdichtung zwischen der  Aussparung 37 gemäss     Fig.10    und dem Druck in  den Flügelzellen zwischen den einzelnen Flügeln her  stellen. Der Rotor 2 enthält     Aussparungen    39 gemäss       Fig.    10, in die die verbreiterten     Gleitteile    der     Flügel-          gleitkufe    eingreifen können.  



  In den     Fig.    11, 12 und 13 ist eine     Flügelgleitkufe     gezeigt, bei der der     Flügelgleitkufenkörper    eine Ober  fläche mit     g:eichem    Radius wie der Schwenkbolzen  hat, so dass er um die     Mittelachse    des     Kufenschwenk-          bolzens    schwenken kann.  



  Dieser Gleitteil der     Flügelgleitkufe    ist so lang  gehalten, dass er auch in die Seitenwände des. Rotors  eingreift, während der Gleitteil der     Flügelgleitkufe,     der am Kapselring gleitet, nur der     Axiallänge    des  eigentlichen Rotors. entspricht und der breitere     Gleit-          teil    der     Flügelgleitkufe    zwischen die Seitenwände des  Rotors dichtend     esngepasst    ist. Die Aussparungen 53  für den Belastungsausgleich werden am Gleitteil der  Flügelkufe in diesen eingefräst. Sie können in Form  mehrerer Aussparungen oder auch in Form einer  Aussparung eingearbeitet werden.

   Besonders vorteil  haft für die Gleiteigenschaft der     Flügelgleitkufe    am  Kapselring sind schlangenförmige     Aussparungen    für  den Belastungsausgleich.  



  In den     Fig.    14, 15 und 16 ist gezeigt, wie die       Flügelgleitkufe    50     in    den Flügel 11 einmontiert wird.  Die     Flügelgleitkufe    50 schwenkt mit ihren Schwenk  teilen 51 und 52     in    dem Längsbett des Flügels 11.    Sie kann nicht aus dem Flügel 11 herausfallen, da  die Flügelecken 15 und 16 nach innen umgebogen  werden, sobald die     Flügelgleitkufe        iin    den Flügel ein  gesetzt wurde.

   Der     Gleitteil    der     Flügelgieitkufe    ist  mit seinen axialen     Endflächen    dichtend zwischen  die inneren Planwände der radialen     Verlängerungen     der axialen     Verlängerungen    15 und 16 des Flügels  11     eingepasst,    so dass eine Abdichtung zwischen dem       Kufenkörper    oder     Kufengleitteil    50 und den Flügel  axialverlängerungen 15 und 16 herrscht.  



  In den     Fig.    21 und 22 ist gezeigt, dass die     Flü-          gel        gleitkufe        bei        diesem        Ausführungsbeispiel        zweitei-          lig        ausgeführt        ist.    Der     Gleitteil    oder Flügelkufen  körper 64 erhält eine Ausfräsung für das Kufen  längsbett 75, in die das Schwenkteil, der Flügel  kufenschwenkbolzen 66, eingesteckt werden kann.

    Die     Fig.23    und 24 zeigen die Form des Flügel       kufenschwenkbolzens    und die     Fig.25    und 26 zei  gen die Form des Gleitteils der     Flügelgleitkufe.    Der  besondere Vorteil dieser     Flügelgleitkufenzweiteilung     gemäss den     Fig.    21 bis 26 besteht darin, dass der     Flü-          gelkufenschwenkbolzen    relativ einfach hergestellt  werden     kann,    indem ein rundgeschliffener     Bolzen    ent  sprechend der     Fig.    24 plangeschliffen wird.

       Ein    wei  terer Vorteil ist der, dass der gesonderte     Flügelgleit-          kufen-Gleitteil    sehr präzise in der Länge hergestellt  und mit axialen Endflächen versehen werden kann,  so dass er eng dichtend zwischen die     inneren    Plan  flächen der radialen     Verlängerungen    der axialen     Flü-          gelverlängerungen    15 und 16 des Flügels 11 gemäss       Fig.    14     eingepasst    werden kann.

   Ferner ermöglicht  die zweigeteilte Ausführung die Montage der     Flü-          gelschwenkkufenteile    in einen Flügel, bei dem die  Ecken 15 und 16 gemäss     Fig.    15 bereits vor der  Montage der Kufe umgebogen wurden.  



  Die gleichen Vorteile wie die     zweigeteilte        Flü-          gelschwenkkufe    der     Fig.    21 bis 26 hat das Ausfüh  rungsbeispiel einer zweigeteilten     Flügelschwenkkufe     gemäss den     Fig.    27 bis 32. Hierin ist der     Schwenkteil:     eine     einfache        geschliffene,    zylindrische Welle 69 bzw.  70. Er wird einfach in das     Flügelkufenlängsbett    72  des     Flügelkufengleitteiles    71 hereingelegt. Die über  weisung 73 bezeichnet die eingefräste Aussparung  für den Belastungsausgleich.  



       Die    Verwendung der zweigeteilten     Flügelgleit          kufe    gemäss den     Fig.    27 bis 32 setzt jedoch voraus,  dass der     Fügel    11 und die     Flügelgleitkufe    12 zwischen  dem Kapselring 6 und den     Führungsringen    56 und  57 zwangsläufig     geführt    werden, wie dies in den       Fig.    17     und    18 gezeigt ist. Darin ist der Schwenk  bolzen 60 einfach     in    die beiden     Längsbetten    des  Flügels 11 und der     Flügelgleitkufe    12 gelegt.

   In  solchen Fällen wird das Druckfluidum aus der Flü  gelzelle 84 durch die Bohrung 85 in der     Flügelgleit-          kufe    12 in die     Aussparung    für den Belastungsaus  gleich der     Flügelgleütkufe    geleitet. Radial sind in die       Flügeil    11     Bohrungen    eingearbeitet, in denen sich       Druckfedern    61 befinden.  



  Die Druckfedern 61 sind von den     Federgehäusen     62     umschlossen    und die Federn 61 drücken diese      Gehäuse radial nach innen. Die Federgehäuse 62  haben offene Gleitlager in Form eines halben Zylin  ders, mit dem sie die Laufrollen 63 umgreifen.  



  Die     Laufrollen    63 haben Eindrehungen, in die  Lager der Federgehäuse 62 eingreifen. Dadurch wird  erreicht, dass die Gleitgeschwindigkeiten zwischen  Federgehäuse 62 und Laufrolle 63 klein werden. In  den Rotor oder in die Seitenwände des Rotors sind  Kanäle eingedreht, in denen die Führungsringe 56  und 57 laufen. Auf den Führungsringen 56 und 57  rollt die Laufrolle 63 ab.

   Bei anderen     Ausführungs-          beispielen    ist die Laufrolle 63     zweigeteilt.    Die Ab  messungen der Flügel und die     Flügelgleitkufenteile     werden so gehalten,     dass    sich nur geringe Differen  zen zwischen den einzelnen Teilen befinden und so  mit die Gleitrolle 60 nicht aus der     Flügelgleitkufe     oder dem     Flügel    herausfallen kann. Kleine Herstel  lungsdifferenzen werden ausgeglichen durch die Fe  dern 61, die für eine ständige, wenn auch geringe  Spannung der Teile in radialer Richtung zwischen  den Laufringen 56 und 57 einerseits und dem Kapsel  ring anderseits sorgen.  



  In den     Fig.    19 und 20 ist eine andere beispiel  hafte     Ausführung    der     zwangläufigen    Führung von       Flügeln    und     Flügelgleitkufen        zwischen    dem Kapsel  ring 6 und den     inneren    Laufringen 56 und 57 dar  gestellt.

   Die     zwangläufige        Führung    der Flügel und       Flügelgleitkufenteile    zwischen Kapselring und Füh  rungsringen in radialer Richtung ist ein erforderliches       Kennzeichen    aller derjenigen     Flügelgleitkufen    mit       Aussparungen    für den Belastungsausgleich, die nicht  durch andersartige Befestigungen am Flügel gegen  Heraustreten aus dem Flügel gesichert sind.  



  In dem     Ausführungsbeispiel    der     Fig.    19 und 20  sind weitere     Flügelgleitkufen    58 und 59 an den  Enden des Flügels radial nach     innen    in Schwenk  felder oder     Flügellängsbetten    der Flügel 11 einge  legt. Sie gleiten mit der anderen Seite so auf den  Gleitringen 56 und 57, wie dies die     Flügelgleitkufe     12 am Kapselring 6 tut, jedoch dergestalt, dass die       Gleitfläche    an den inneren     Flügeagleitkufen    58 und  59 radial nach innen gerichtet ist.

   Ein wesentliches  Merkmal dieser inneren Flügelkufen 58 und 59 ist,  dass sie an ihren äusseren Seiten radiale     Fortsätze     nach innen aufweisen, mit denen sie die     Führungs-          ringe    56 und 57 umgreifen, so dass diese     Fortsätze     zwischen dem     Führungsring    57 und der Seitenwand  55 bzw. zwischen dem Führungsring 56 und der       Seitenwand    54 laufen und dadurch gegen axiales  Verschieben oder axiales Herausgleiten aus der Flü  gelführung gesichert sind.  



  In den     Fig.    33-40 ist der Flügel mit einer     Flügel-          gleitkufe    versehen, deren     Flügelschwenkbolzen    eine  zylindrische Welle ist. Ein     betrieblicher    Vorteil dieses       Ausführungsbeispiels    ist, dass diese Ausbildung für  den Flügel, den     Flügelglentkufenkörper    und den  Schwenkbolzen die Verwendung ganz verschiedener  Materialien :ermöglicht.

   Ein     weiterer    Vorteil dieser  Ausführungsart besteht darin, dass bei der Herstel  lung des     Flügellängsbettes    in Form der     Bohrung    81    eine Unterstützung des Werkzeuges, zum Beispiel  der Räumnadel oder der Schleifwelle, durch den  Schlitz 82 erfolgen kann.

   Ein weiterer Vorteil dieser  Ausführungsart besteht darin, dass die Bohrungen  81 und 83 mehr als halbe     Bohrungen    sind, deren  Öffnung schmaler ist als der Durchmesser der Boh  rungen, so dass der     Flügelkufenschwenkbolzen    79,       wenn    er in axialer Richtung in die     Bohrungen    81  und 83 hereingeschoben wird, die     Flügelgleitkufen     80 und Flügel 78 schwenkbar, aber so fest     verbin-          dat,    so dass die Kufe 80 nicht aus dem Flügel 78  herausfallen kann.  



  Schliesslich wird durch diese Anordnung eine  weitgehende     (7berdeckung    und dadurch bessere Ab  dichtung in den Dichtflächen, also zwischen den  axialen     Endflächen    201 der     Flügelgleitkufe    80 und  den inneren Planflächen 202 an den radialen Fort  sätzen oder radialen Verlängerungen der Flügelaxial  verlängerungen, die die     Flügelgleitkufe    80 umgrei  fen,     erreicht.    Die beschriebene Abdichtung ist wich  tig, weil sie der     Leckageverlusteinsparung,    der Wir  kungsgraderhöhung und der Ermöglichung höherer       Fluidumsdrücke    und damit der     Leistungssteigerung     dient.  



  Das Ausführungsbeispiel nach den     Fig.41-49     arbeitet im Prinzip wie das Ausführungsbeispiel nach  den     Fig.33-40.    Es unterscheidet sich von diesem  dadurch,     da:ss    in dem Flügel 84 kein     .Schlitz    vorhan  den ist. Die Bohrung 87 ist also in den seitlichen       Fortsätzen    des Flügels 84 vollkommen geschlossen.  Bei diesem     Ausführungsbeispiel    ist die axiale Ab  dichtung der     Flügelgleitkufe    86 noch vollkommener  als in dem Beispiel der     Fig.    33 bis 40.

   Hingegen ist  das Werkzeug zur Herstellung der     Bohrung    87 in  diesem Ausführungsbeispiel nur beschränkt führbar,  da der Schlitz 82 fehlt.  



  Auch das     Ausführungsbeispiel    nach den     Fig.    50  bis 62 arbeitet im Prinzip wie die vorher genannten       Ausführungsbeispiele.    Die Besonderheit besteht dar  in, dass der     Führungskanal    92 durch die     Bolzen    94  und die Stifte 97 demontierbar verschlossen ist. Diese       Ausführung    gestattet es also, erst den Flügelkufen  schwenkbolzen 90 und die     Flügelgleitkufe    91 :in den  Flügel 89 hereinzulegen und dann die betreffenden  Teile durch die Blocks 94 durch     Hereindrücken    der  Stifte 97 in die     Bohrungen    96 zu verbinden und zu  sichern.  



  Anstelle des     Flügelkufenschwenkbolzens    90 und  der     Flügelgleitkufe    91 können im Flügel der     Fig.    50  bis 54 auch     Flügelgleitkufen    der     Fig.    11 bis 13 ein  montiert werden.  



  Auch das     Ausführungsbeispiel    nach den     Fig.63     bis 66 arbeitet in seiner prinzipiellen Funktion ent  sprechend den oben beschriebenen     Flügeln,        Flügel-          gleitkufen    und     Flügelkufenschwenkbolzen.    Eine Be  sonderheit der Ausführung besteht darin, dass der  Kanal 101 mit einem     Anstellwinkel    in den Flügel  98     hereingefräst    ist.

   Dadurch ist das     Flügellängsbett     101 nach oben rechts in den seitlichen     Flügelver-          längerungen    vollkommen     verschlossen.    Die Flügel-           gleitkufe    100 und der     Flügelgleitkufenschwenkbolzen     99 können von schräg oben links in den Flügel 98  hereingelegt werden. Die schräge Ausführung des       Flügellängsbettes    101 schafft eine Sicherung gegen  das Herausfallen der     Flügelkufengleitteile    oder des       Flügelkufenschwenkbolzens    aus dem Flügel nach der  Montage im Rotor, da der Schlitz 101 durch die  Seitenwände des Rotors verdeckt wird.

   Ausserdem  wird eine gute Abdichtung zwischen den axialen  Endflächen der     Flügelgl.eitkufe    100 und den radialen       Fortsetzungen    des Flügels 98 erzielt nach der dem  Schlitz<B>101</B> gegenüberliegenden 'Seite. Die Ausbil  dung ist demnach besonders gut geeignet für Dreh  kolbenma.schinen, die nur in einer Drehrichtung an  getrieben werden oder umlaufen. Der Schlitz 101  kann anstelle von links, wie in     Fig.    64 dargestellt  ist, auch schräg von rechts her in den Flügel 98  eingefräst sein.  



  Das     Ausführungsbeispiel    nach den     Fig.    67 und  68 arbeitet bezüglich des radialen Druckausgleiches       .im    Prinzip wie die     vorbeschriebenen        Beispiele.    Auch  bei dieser Ausführung ist der eigentliche Flügel 102  mit der     Flügelgleitkufe    103 und den Flügelkufen  schwenkbolzen 104 versehen. Der Flügelkufen  schwenkbolzen kann ausgeführt sein wie die     Bolzen     99, 90, 85, 79, 70, 66, 12 der vorgeschriebenen  Beispiele.

   Die     Flügelgleitkufe    103 kann ausgeführt  sein wie die Kufen 100, 91, 86, 80 71, 68, 67, 64,  12 oder 85 der früheren Beispiele, oder es können  auch     Flügelgleitkufen    103 und     Flügelkufenschwenk-          bolzen    104 aus einem Stück ausgeführt     seän.    Der  Flügel selbst kann radial nach aussen verschlossen  sein wie der Flügel 84, er kann aber auch offen     sein     wie einer der Flügel 98, 89, 78 oder 11 der     vorge-          schrieb.nen    Beispiele.

   Die Besonderheit des     Ausfüh-          rungsbeispieles    der     Fig.    67 und 68 besteht     darin,    dass  der in den     Fig.    6 und 7 beschriebene Belastungsaus  gleich der Flügel stufenlos veränderbar ausgebildet  ist, so dass der Flügel in den Seitenwänden in jeder  radialen Stellung vollständig unter Belastungsaus  gleich sein kann, dadurch, dass die Aussparungen  für den     Belastungsausgleich    109 ihre Grösse verän  dern, wenn der Flügel 102 seine Lage im Schlitz  112 verändert.

   Die in die axialen Flügelverlängerun  gen eingearbeiteten Aussparungen 109 für den Bela  stungsausgleich sind radial zum     Rotorinneren    offen  und durch     Verschlussplatten   <B>110</B> verschlossen, die in  den Aussparungen 109 dichtend gleiten können. Die       Verschlussplatten    110 sind durch Stifte 111 an den  Seitenwänden des Rotors der     Drehkolbenmaschine     befestigt. Während sich der Flügel 102 im Schlitz  radial nach aussen heraus und wieder herein bewegt,  wenn der Rotor der Maschine umläuft, werden     die          Verschlussplatten   <B>110</B> durch den Bolzen 111 an den       Rotorseitenwänden    festgehalten.

   Beim Umlaufen der  Maschine und der radialen     Oszillationsbewegung    des  Flügels im     Rotorschli.tz    vergrössern und     verkleinern     sich somit die Aussparungen 109 für den Belastungs  ausgleich entsprechend dem Oszillieren des Flügels  102 im     Rotorschlitz    112.    Die Bohrungen 113 bewirken die Leitung des  Fluidums für den Belastungsausgleich hinein in die  Aussparungen 109 in entsprechender Weise, wie das  die     Bohrungen    23, 26, 21, 25, 22 oder 24 bei den  früheren Ausführungsbeispielen tun.  



  Im Falle der konsequenten und fehlerfreien Aus  bildung der Grössenverhältnisse am Flügel 102, der  Bohrungen 113, der     Flügelgleitkufe    103, der Aus  sparungen für den Belastungsausgleich in der  Schwenkkufe 103, des     Flügelkufenschwenkbolzens     104, der     Arretierstifte   <B>111,</B> der     Verschlussplatten     <B>110</B> und der Aussparungen 109 für den Belastungs  ausgleich wird erreicht,     d'ass    die mechanischen Teile  des Ausführungsbeispiels nach den     Fig.67    und 68  praktisch ohne mechanische Berührung und ohne  mechanische Reibung zwischen Rotor 118 und Kap  selring 107 schwimmen. Die Lebensdauer der Ma  schine wird dadurch sehr hoch.  



  Wenn die Flügel eingebaut sind, so wird das  Fluidum aus den Arbeitskammern oder Flügelzellen  durch die Flügel in die Aussparungen für den Bela  stungsausgleich geleitet und das Fluidum aus den  Aussparungen für den Belastungsausgleich oder aus  einigen derselben gibt das Drehmoment durch       Fluidumsdruck    an die     Rotorseitenwände    weiter.

   In  umgekehrter Weise wird bei angetriebenen     Drehkol-          benmaschinen,    die als Pumpen oder     Kompressoren     arbeiten, die     dm    Rotor und den Seitenwänden vor  handene Antriebskraft mit Hilfe der     Aussparungen     für den Belastungsausgleich und der     Druckfluidum-          leitung    in das Fluidum hineingeleitet, ohne dass me  chanische Berührung und Reibung zwischen dem  Rotor und den     Flügeln    oder dem Kapselring und  den Flügeln vorhanden sein muss.  



  Das Ausführungsbeispiel nach den     Fig.69    und  70 ist ähnlich dem     Ausführungsbeispiel    nach den       Fig.33    bis 40.  



  Der Unterschied ist lediglich dadurch gegeben,  dass der Schlitz 82 entsprechend der     Fig.    34 und 36  bei     diesem    Ausführungsbeispiel durch     Klötze    117,  die durch     Stifte   <B>118</B>     gehalten    sind, verschlossen ist.  Das erhöht die mechanische )Stabilität und Festig  keit der radialen     Fortsätze    der     Flügelaxialverlänge-          rungen    114.

   Eine     Flügelgleitkufe    in bereits     vorbe-          schriebener    Ausführung trägt die     überweisung    119,  der     entsprechende    Flügel die     überweisung    121 und  der entsprechende     Flügelkufenschwenkbolzen    die       Überweisung    120.

       Praktischerweise    können die       Schlitze    und die     ihn        verschliessenden    Klötze 117  konisch ausgebildet sein, um eine bequeme und  spielfreie Montage von oben her     mittels    der     Stifte     118 zu erreichen.  



  Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend be  schriebenen     Ausführungsbeispiele    beschränkt. Insbe  sondere können den Flügeln     bestimmter    Beispiele die       Flügelgleitkufen    oder auch die Aussparungen für den  Belastungsausgleich anderer Ausführungsbeispiele zu  geordnet     sein.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drehkolbenmaschine mit zwischen einer Rotor nate, Rotorseitenwänden und einem Gehäuse gebil deten, durch die Kolben bildende Flügel vonein ander separierten, ihr Volumen periodisch vergrö ssernden und verkleinernden Flügelzellen, die Flui dum aufnehmen und abgeben, dadurch gekennzeich net, dass die Flügel einen Flügelkörper aufweisen, der mit Flügelaxialverlängerungen in beiden axialen Richtungen versehen ist, die in Schlitzen der Rotor seitenwände geführt sind,
    wobei ein Flügellängs- bett im Flügelkörper und dessen Flügelaxialverlänge- rungen vorhanden ist, in dem eine Flügelgleitkufe angeordnet ist, die zwischen die Flügelaxialverfänge- rungen eingepasst ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Fluidum aufnehmende Aussparungen für den Belastungsausgleich der Flü gel angeordnet sind, um in diesen Aussparungen Fluidumkräfte auf die Flügel wirksam sein zu las sen, die anderen an den Flügeln angreifenden Kräften entgegenwirken.
    2. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Flügelkörper gleich zeitig in Schlitzen des Rotors radial nach aussen und innen verschiebbar sind und die Fluidum aufneh menden Aussparungen für den Belastungsausgleich sich in den Flügelaxialverlängerungen befinden.
    3. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Aussparungen für den Belastungsausgleich der Flügel in dem relativ zum Rotor radial nach aussen gerichteten Teil der Flügelkörper eingearbeitet sind. 4. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Aussparungen für den Belastungsausgleich in dem relativ zum Rotor nach innen gerichteten Teil der Flügelkörper eingearbeitet sind.
    5. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Aussparungen in eine oder mehrere Planflächen der Flügelkörper einge arbeitet sind. 6. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mehrere Aussparungen für den Belastungsausgleich gleichzeitig zusammenwir ken.
    7. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass meh rere Aussparungen für den Belastungsausgleich nach einander, also nicht zu gleicher Zeit, beaufschlagt werden. B. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Fluidum durch Bohrungen oder Kanäle in die Aussparungen für- den Belastungsausgleich ge leitet wird.
    9. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2, 5, 6, 7 und 8, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Aussparungen durch die in ihre Führungsschlitze eingepassten Flügel nach aussen ver schlossen sind. 10. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen für den Belastungsausgleich den Flächen des Flügelkör pers, auf die die belastenden Kräfte wirken, gegen überliegend angeordnet sind.
    11. Drehkolbenmaschine nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen für den Belastungsausgleich an gegenüberliegenden Sei ten des Flügelkörpers in gleicher Grösse angeordnet sind. 12. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fluidumskräfte in den Aussparungen für den B-.lastungsausgleich den in den Flügelzellen am Flügelkörper angreifenden Fluidumskräften entgegengesetzt gerichtet sind.
    13. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügel relativ zum Rotor axiale und radiale Fort sätze haben, mit denen sie in die Seitenwände des Rotors eingreifen, und diese Fortsätze ebenfalls ein gearbeitete Aussparungen für den Belastungsausgleich enthalten. 14. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen für den Belastungsausgleich der Flügel mittels Fluidums druck in die Flügel umschliessende Teile eingearbeitet sind.
    15. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügelgleitkufen am Gehäuse anliegen und dabei entsprechend dem exzen trischen Umlauf mit ihren zylinderförmigen Rück flächen im Flügellängsbett des betreffenden Flügels schwenken.
    16. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen für den Belastungsausgleich in die Flügelgleitkufen so eingearbeitet sind, dass das Fluidum für den Bela- stungsausgleich zwischen der Flügelgleitkufe und dem Gehäuse eingeschlossen ist und durch eine Fluidums verbindungsleitung mit den Fluidumsräumen in Ver bindung steht.
    17. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Fluidum zum Belastungsausgleich der Flügelgkeit- kufen aus den Fluidumskammern in den Seitenwän den des Rotors entnommen wird.
    18. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügelgleitkufen auch in die Seitenwände des mit- umlaufenden Rotors eingreifen und in den Teilen der Flügel, die in die Seitenwände eingreifen, gegen Her ausfallen aus den Flügeln gesichert sind.
    19. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügelgleitkufen in der Breite des Rotors tan- gentiale Verbreiterungen aufweisen, die die Gleitflä chen am Gehäuse vergrössern. 20. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die tangential verbreiterten Teile der Flügelgleitku- fen zwischen die Seitenwände des Rotors dichtend eingepasst sind.
    21. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügelgleitkufen in zwei verschiedenen Teilen, den Schwenkteilen und den Gleitteilen, hergestellt und diese durch Montage nach der fertigen Bearbeitung miteinander verbun den sind. 22. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen dem Gleitteil der Flügel gleitkufen und dem Flügelgleitkufenschwenkbolzen durch axiale Nuten und entsprechende Stege erfolgt.
    23. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügellängsbetten, in denen die Flügelgleitkufen schwenken, in die Flügel unter einem Winkel von 30 bis 45 Grad zur radialen Seite hereingearbeitet sind und die Flügelgleitkufen durch die Schrägflächen der Flügellängsbetten und durch die Schlitzwände der Rotorsei-tenwände gegen Herausfallen aus den Flügeln gesichert sind.
    24. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 16, dadurch gekennzeich net, dass die Aussparungen für den Belastungsaus gleich an den Flügeln oder Kufen radial nach aussen in ihrer Querschnittsfläche erweitert sind, um auch die während des Umlaufes des Rotors an den Flü geln und Flügelgleitkufen entstehenden Fliehkräfte ganz oder teilweise durch den innen herrschenden Fluidumsdruck auszugleichen.
    25. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und -Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen für den Belastungsausgleich so gross bemessen sind, dass der in ihnen herrschende Flui- dumsdruck die Flügel dann radial nach innen drückt, wenn ein bestimmter Gesamtdruck überschritten wird, und sie dadurch als automatische überlastsicherung wirken.
    26. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2, 5 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass in den Aussparungen für den Bela stungsausgleich, verschiebbare Verschlussplatten vor gesehen sind, welche die mit Fluidum gefüllte Aus sparungen verschliessen. 27. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussplatten in den Aussparungen dichtend geführt sind. .
    28. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussplatten verhältnisgleich zur oszillieren den Bewegung der Flügel im Rotorschlitz vergrössert und verkleinert werden. 29. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussplatten der Aussparungen durch Stifte in den Rotorschli.tzwänden befestigt sind.
    30. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussplatten stufenförmig abgesetzt sind. 31. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass d,ie Flügel zur Aufnahme des Flügelkufenschwenk- bolzens Bohrungen aufweisen. 32. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass Schlitze zu den Bohrungen für den Flügelschwenk- bolzen führen.
    33. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze zu den Bohrungen für die Flügelkufen schwenkbolzenlagerung schmaler sind als der Durch messer dieser Bohrungen. 34. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze zu den Bohrungen für die Flügelkufern- schwenkbolzenl.agerung durch Klötze verschlossen sind.
    35. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze und die Klötze in denselben konisch ausgebildet sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1134417A3 (de) * 2000-03-15 2002-09-11 Joma-Hydromechanic GmbH Verdrängerpumpe

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