CH382245A - Verfahren zur Herstellung von mit elektrisch leitenden Einlagen versehenen rotationssymmetrischen Isolierkörpern, insbesondere für Kondensatordurchführungen, und nach dem Verfahren hergestellter Isolierkörper - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von mit elektrisch leitenden Einlagen versehenen rotationssymmetrischen Isolierkörpern, insbesondere für Kondensatordurchführungen, und nach dem Verfahren hergestellter Isolierkörper

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CH382245A
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CH171360A
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Raupach Friedrich Dr-Ing E H
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Raupach Friedrich
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/26Lead-in insulators; Lead-through insulators
    • H01B17/28Capacitor type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Insulators (AREA)
  • Insulating Bodies (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von mit elektrisch leitenden     Einlagen    versehenen  rotationssymmetrischen Isolierkörpern,     insbesondere    für     Kondensatordurchführungen,     und nach dem Verfahren hergestellter     Isolierkörper       Zur Herstellung von mit     Kondensatoreinlagen     versehenen Durchführungen aus     härtbarem    Kunst  harz (Giessharz) ist es bekannt, die Isolation und  die Einlagen der Durchführung aus mehreren defi  nierten Einzelschichten in aufeinanderfolgenden       Press-,    Giess- oder Spritzvorgängen mit festgelegter  Wandstärke herzustellen.

   Bei diesem bekannten Ver  fahren wird so vorgegangen, dass zunächst die innen  liegende Isolationsschicht hergestellt, z. B. gegossen  wird, die dann eine nahtlose Hülle um den an Span  nung liegenden Durchführungsleiter oder     -bolzen    bil  det. Danach wird auf diese Isolationsschicht eine elek  trisch leitende Schicht aufgespritzt oder aufgedampft,  um die eine weitere Isolationsschicht aus Giessharz       herumgegossen    wird, auf welche dann wieder eine  elektrisch leitende Schicht aufgebracht wird, und so  fort. Es wird also die gesamte Isolation der Durch  führung mit ihren Einlagen schichtweise aufeinander  folgend von innen nach aussen aufgebaut.

   Als     Kon-          densatoreinlagen    können bei diesem bekannten Ver  fahren auch Metallgehäuse dienen, die gleichzeitig  die Giessformen für die einzelnen Isolierschichten dar  stellen. Dieses Herstellungsverfahren ist äusserst um  ständlich, zeitraubend und dementsprechend kostspie  lig; ausserdem ist es schwierig, dabei das Entstehen  von Lufteinschlüssen zwischen den Einlagen und den  Isolationsschichten zu vermeiden.  



  Vorteilhafter ist eine andere, ebenfalls bekannte  Art der Herstellung von     Kondensatordurchführungen,     nämlich nach dem sogenannten     Schleudergiessverfah-          ren,    bei dem als Giessform ein Rohr mit waagrechter  Rotationsachse verwendet wird, in welches zunächst  die äussere     Kondensatoreinlage    unter Verwendung  von Distanzstücken     unverschiebbar    und     unverdreh-          bar    eingesetzt wird, worauf bei rotierender Giess-    form das     härtbare    Kunstharz in     fliessfähigem    Zu  stand     zur    Bildung reiner     haNzylindrischen,

      die     äussere          Kondensatoreinlage    innen bedeckenden Kunstharz  schicht eingeführt wird. Sobald diese Schicht sich  so weit verfestigt hat, wie zur Erreichung der Form  beständigkeit erforderlich ist, wird die Giessform  stillgesetzt und auf die Innenfläche der hohlzylindri  schen     Kunstharzschicht    durch Bestreichen mit Gra  phit die nächste     Kondensatoreinlage    aufgebracht,  worauf die Giessform wieder in Rotation versetzt  wird, um durch weiteres Einführen von Kunstharz  in fliessfähigem Zustand die nächste hohlzylindrische  Isolationsschicht herzustellen.

   Ist diese genügend er  härtet, wird auf ihre     Innenfläche    nach Stillsetzung  der Giessform die dritte     Kondensatoreinlage    durch  Bestreichen mit Graphit aufgebracht, worauf in der  beschriebenen Art und Weise die weiteren Kunstharz  schichten abwechselnd     mit    den     Kondensatoreinlagen     hergestellt werden. Nach Beendigung der letzten Ver  fahrensstufe wird die     Kondensatordurchführung    aus  der Giessform entfernt und endgültig durchgehärtet.

    Auch bei diesem in einer Vielzahl von Stufen statt  findenden Verfahren, bei dem, umgekehrt wie bei  dem zuerst beschriebenen, die gesamte Isolation der  Durchführung mit ihren Einlagen schichtweise auf  einanderfolgend von aussen nach innen aufgebaut  wird, ist es jedoch nachteilig, dass nach jeder Ver  fahrensstufe die rotierende Giessform stillgesetzt wer  den muss, um die     Kondensatoreinlagen    einbringen  zu können.

   Letzteres ist auch mit Schwierigkeiten  verbunden, insbesondere dann, wenn während des  Schleuderns der     Kunstharzschichten    der Schleuder  raum unter Vakuum oder     überdruck    gehalten wird,  weil dann der hermetische     Luftabschluss    der Giess  form jedesmal zum Einbringen einer Kondensator-           einlage    entfernt und danach wiederhergestellt werden  muss.  



  Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Her  stellung von mit elektrisch leitenden Einlagen     ver-          sehenen    rotationssymmetrischen Isolierkörpern, ins  besondere für     Kondensatordurchführungen,    aus     härt-          barem    Kunstharz mittels     Schleuderguss,

      bei dem     härt-          bares    Kunstharz im fliessfähigen     Zustand    in die Giess  form eingebracht und nach einer zur Erreichung der  Formbeständigkeit ausreichenden Verfestigung der  Isolierschicht ein leitfähiger Belag aufgebracht wird  und anschliessend wieder eine Isolierschicht im       Schleudergussverfahren    und so abwechselnd ein leit  fähiger Belag und eine Isolierschicht aufgebracht  werden.

   Erfindungsgemäss werden die oben geschil  derten Nachteile und Schwierigkeiten der bekannten  Herstellungsverfahren dadurch vermieden, dass die  einzelnen leitfähigen Beläge in Form     eines        fliessfähi-          gen,        verfestigbaren,    leitenden oder durch entspre  chende Zusätze leitend gemachten Materials im       Schleudergussverfahren    hergestellt und nach ihrer  Verfestigung jeweils wieder eine Isolierschicht aufge  bracht wird.

   Auf diese Art und Weise können also  mit elektrisch leitenden Einlagen versehene, rotations  symmetrische Isolierkörper, insbesondere für     Kon-          densatordurchführungen,    wesentlich einfacher und in  kürzerer Zeit hergestellt werden als mit den oben  erwähnten bekannten Verfahren; denn das Herstel  lungsverfahren gemäss der Erfindung braucht nicht  in einzelnen getrennten Stufen zu erfolgen, sondern  kann fortlaufend in einem Zuge durchgeführt wer  den, ohne dass, wie bei dem an zweiter Stelle er  wähnten bekannten     Schleudergiessverfahren,    die  Giessform nach jeder einzelnen Stufe stillgesetzt wer  den muss.  



  Als elektrisch leitendes Material zur Herstellung  der leitenden Einlagen (leitenden Schichten) wird  vorzugsweise     härtbares,    durch entsprechende Zusätze       leitfähig    gemachtes Kunstharz verwendet, zweckmä  ssig das gleiche, jedoch mit leitenden Zusätzen ver  sehene Kunstharz wie für die Isolationsschichten,  z.

   B. ein ohne Abspaltung flüchtiger Bestandteile       härtbares    Kunstharz, wie     Epoxyharz.    Als besonders       vorteilhaft    ist bei dem Verfahren gemäss der Erfin  dung die Verwendung einer rohrförmigen Giessform  empfehlenswert, deren lichter Durchmesser sich an  beiden Enden verjüngt, so dass die axiale Länge der  Isolationsschichten und der leitenden Einlagen von  aussen nach innen     zwangläufig    bei der Herstellung  des Isolierkörpers grösser wird.

   Da bei dem Ein  schleudern, insbesondere der leitenden Einlagen, in  eine solche     an    den beiden Enden verjüngte Giessform  es ziemlich unvermeidbar ist, dass die Enden     (Ränder)     der einzelnen leitenden Einlagen von der Zylinder  form etwas abweichen, weil unter dem Einfluss der       Zentrifugalkraft    die sich noch in fliessfähigem Zu  stand     befindende    leitende Schicht an beiden Enden  im Durchmesser etwas verjüngen wird, empfiehlt es  sich,

   nach Entfernung des Isolierkörpers aus der    Giessform und nötigenfalls weiterer Härtung des     Iso-          lierkörpers    diesen an seinen beiden sich konisch ver  jüngenden Enden gleichmässig oder in Stufen durch  Abdrehen derart zu bearbeiten, dass die von der Zy  linderform abweichenden Enden (Ränder) der ein  zelnen leitenden Einlagen entfernt werden. Danach  werden die so bearbeiteten Enden des Isolierkörpers  mit einem durch Tauchen, Spritzen oder Angiessen  hergestellten     Kunstharzüberzug    versehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von mit elektrisch leitenden Einlagen versehenen rotationssymmetri schen Isolierkörpern, insbesondere für Kondensator durchführungen, aus härtbarem Kunstharz mittels Schleuderguss, bei dem härtbares Kunstharz im fliess fähigen Zustand in die Giessform eingebracht und nach einer zur Erreichung der Formbeständigkeit aus reichenden Verfestigung der Isolierschicht ein leit fähiger Belag aufgebracht wird und anschliessend wie der eine Isolierschicht im Schleudergussverfahren und so abwechselnd ein leitfähiger Belag und eine Iso lierschicht aufgebracht werden, dadurch gekenn zeichnet, dass die einzelnen leitfähigen Beläge in Form eines fliessfähigen,
    verfestigbaren, leitenden oder durch entsprechende Zusätze leitend gemachten Ma terials im Schleudergussverfahren hergestellt und nach ihrer Verfestigung jeweils wieder eine Isolierschicht aufgebracht wird. 1I. Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestellter Isolierkörper. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass als elektrisch leitendes Material zur Herstellung der leitenden Einlagen härtbares, durch entsprechende Zusätze leitfähig gemachtes Kunstharz verwendet wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Herstellung der leitenden Einlagen das gleiche, je doch mit leitenden Zusätzen versehene Kunstharz, wie für die Isolationsschichten, vorzugsweise ein ohne Abspaltung flüchtiger Bestandteile härtbares Kunst harz, z. B. Epoxydharz, verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch die Verwendung einer rohrförmigen Giessform, deren lichter Durchmesser sich an beiden Enden verjüngt, so dass die axiale Länge der Isola tionsschichten und der leitenden Einlagen von aussen nach innen zwangläufig bei der Herstellung des Iso- lierkörpers grösser wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass nach Ent fernung des Isolierkörpers aus der Giessform und nötigenfalls weiterer Härtung des Isolierkörpers die ser an seinen beiden sich konisch verjüngenden En- den gleichmässig oder in Stufen durch Abdrehen der art bearbeitet wird, dass die von der Zylinderform abweichenden Ränder der einzelnen leitenden Ein lagen entfernt werden und dass danach die so bear beiteten Enden des Isolierkörpers mit einem durch Tauchen, Spritzen oder Angiessen hergestellten Kunst harzüberzug versehen werden.
CH171360A 1959-04-14 1960-02-16 Verfahren zur Herstellung von mit elektrisch leitenden Einlagen versehenen rotationssymmetrischen Isolierkörpern, insbesondere für Kondensatordurchführungen, und nach dem Verfahren hergestellter Isolierkörper CH382245A (de)

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